Von MAE zu ÖBS - Arbeitszeitverlängerung bei geringerem Stundenlohn

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dr.byrd

Gast
Anbei für Interessierte ein bereits auf mehreren Veranstaltungen zum ÖBS (Öffentlichen Beschäftigungssektor) vorgestelltes Diskussionspapier, indem exakt berechnet wird, warum der ÖBS-Lohn in Berlin im Vergleich zur MAE-Beschäftigung MINDESTENS mit 1700 Euro Brutto zu veranschlagen ist, unter Berücksichtigung einer auf untere Einkommensbezieher ausgerichteten Anpassung an die einkommensspezifische Inflationsrate (Modell Brachinger)!!!

Auf den bekannten Punkt gebracht, handelt es sich bei der jetzigen Konzeption des ÖBS um eine neoliberale Umkehrung jenes progressiv-richtungsweisenden Leitspruchs der IG Metall: "Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich". Bei der Verschiebung der Erwerbslosen von der MAE-Beschäftigung in den ÖBS gilt die Maxime "Arbeitszeitverlängerung bei geringerem Stundenlohn". Weiteres ist dem Diskussionspapier zu entnehmen.

Die Titel der einzelnen Folien:

- Drammatische Reallohnverluste im Niedriglohnsektor
- MAE-Prüfbericht des Bundesrechnungshofes als neoliberale Stallvorlage zur repressiven Verschärfung arbeitsmarktpolitischer Instrumente
- Zukunft der MAE - Vorsätzliche Täuschung: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit
- Die Entwertung der Arbeit geht weiter: Bruttostundenlöhne MAE & ÖBS
- ÖBS richtig berechnet: Minimum 1700 Euro Brutto
- Auffällige Widersprüche: Multipel Gehemmt und dennoch Vollzeit?
- Faktor Lebenszeit: Vom ÖBS unqualifiziert in die Grundsicherung und Altersarmut
- Exkurs: Altersamut und die Bestattungskosten "herrenloser Leichen"
- Was zu tun ist !
- Wichtigste Grafik des Jahres 2008: Mit Köpfchen & System den Reallohnverlusten im Niedriglohnsektor Einhalt gebieten!
- Armutsbekämpfung ist mehr als die Stärkung der Konsumnachfrage
 

Anhänge

  • Ö B S Mit 1700 Brutto den Einstieg in den Abstieg verhindern.pdf
    115,4 KB · Aufrufe: 165
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