Von Kündigung zu spät erfahren, Kündigung wurde per ...

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susi09

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... Einwurfeinschreiben versendet, kam aber nie an.

Somit habe ich erst mit durch Post von der Krankenkasse erfahren, dass ich gekündigt bin, was knapp 3 Monate später war.
Mit diesem Tag habe ich mich dann direkt online arbeitssuchend gemeldet.

Die Anstellung war bei einer Zeitarbeitsfirma, die mich freigestellt hatte, weil sie keine Arbeit hatte, falls sich jemand wundert, wie man dies nicht bemerken kann.

Meine Frage ist, kann ich eine Sperrfrist umgehen, wenn ja wie? In die lang ist eine Sperrfrist, 1 oder 12 Wochen? Man findet dazu im Netz nämlich unterschiedliche Aussagen.
 

Kerstin_K

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Äh, drei Monate? Und hast Du Geld bekommen in der Zeit?

Fristen beginneen erst zu laufen, wenn die Kündigung bei Dir ankommt. Dafür ist der Absender verantwortlich. Also muss die TAF beweisen, dass und wann die Kümdigung bei Dir angekommen ist. Wnn das nicht der Fall ist, bist Du nicht gekündigt und das Arbeitsverhältnis besteht weiter.

Dann kann es auch keine Sperrzeit geben, weil es keine wirksame Kündigung gibt. Eine Abmeldung bei der Krankenkasse ist keine Kündigung.

Ich würde die ZAF auffordern, den Zugang der Kündigung nachzuweisen und mich dann zum Arbeitsgericht begeben.
 

Kerstin_K

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Und warum hast Du dann nicht von der Kündigung erfahren? Hast Du nicht in den Briefkasten geschaut, wurde die Kündigung geklaut oder was?
 

susi09

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Kerstin, der Nachweis ist von der Post! Die Damen & Herren müssen dies auf ihrem Gerät gegenzeichnen, wann sie dies tun, vielleicht auch schon weit bevor sie überhaupt den Brief eingeworfen haben wissen nur SIE selbst.
 

Kerstin_K

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Okay, dann war das wahrscheinlich ein Einwurfeinschreiben.

Dann hast Du ganz schlechte Karten. Wir hatten hier schon den Fall, dass eein Elo angab, eine PZU nicht erhalten zu haben. Wahrscheinlich wurde sie aus seinem Briefkasten gestohlen. Der hatte keine Chance vor Gericht.
 

Nena

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Dein Problem ist jetzt also, dass Dir die Kündigung nachweisbar zugestellt wurde.

Als am nächsten 15. kein Lohn auf Deinem Konto war, hättest Du aber reagieren können. Und am übernächsten.

Oder mal bei Deiner AG nachfragen, ob sie keinen neuen Einsatz für Dich haben?

Irgendwas, um die Glaubwürdigkeit Deiner Aussage, Du dachtest, Du seist da weiterhin angestellt, zu untermauern? Ansonsten - ganz einfach - Du wusstest von der Kündigung und hast Dich nicht umgehend bei der AfA gemeldet -> Sperre.

(Dass Du bei der Krankenkasse jetzt Schulden hast, weißt Du sicherlich?)
 

Couchhartzer

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Okay, dann war das wahrscheinlich ein Einwurfeinschreiben.
Dann stellt sich nun noch die Frage, gibt es möglicherweise Briefkästen am Haus (oder auch, falls es Wohnanlagen [Blocks] sind, an einem benachbarten Hauseingang) die den identischen Nachnamen (in gleicher oder auch sehr ähnlich ausehender Schreibweise) tragen?
Falls ja, ist es durchaus möglich, dass der Zusteller das Einwurfeinschreiben in den falschen Briefkasten zustellte und die Person die es dann erhielt nicht an den korrekten Empfänger weiter reichte.
 

susi09

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Dein Problem ist jetzt also, dass Dir die Kündigung nachweisbar zugestellt wurde.

Als am nächsten 15. kein Lohn auf Deinem Konto war, hättest Du aber reagieren können. Und am übernächsten.

Oder mal bei Deiner AG nachfragen, ob sie keinen neuen Einsatz für Dich haben?

Irgendwas, um die Glaubwürdigkeit Deiner Aussage, Du dachtest, Du seist da weiterhin angestellt, zu untermauern? Ansonsten - ganz einfach - Du wusstest von der Kündigung und hast Dich nicht umgehend bei der AfA gemeldet -> Sperre.

(Dass Du bei der Krankenkasse jetzt Schulden hast, weißt Du sicherlich?)

Siehe oben, ich war freigestellt, habe also Geld erhalten! Zustellung erfolgte Ende September , bei Gesprächen im Oktober wurde die Kündigung NICHT thematisiert, bis ich es im Dezember merkte, weil sie mit der Abrechnung für November Überstunden ausgezahlt haben, mit der Begründung Austritt aus dem Unternehmen. Mit dem Tag habe ich mich arbeitssuchend gemeldet!

Bzgl. KK: wird nicht seit neustem 1 Monat überbrückend kostenfrei weiterversichert?!
 

karuso

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Ein Einwurfeinschreiben ist keine sichere Zustellung für eine Kündigung. Der Postmitarbeiter vermerkt nur das der Brief in einen Briefkasten gewurfen wurde ja aber in welchen bestimmt bei einem Nachbarn der in dann entsorgt hat weil nicht für ihn bestimmt.Sogar ein Einschreiben mit Rückschein ist zwar die übliche Form für eine Kündigung aber auch nicht rechtsicher.Ein Einwurfeinschreiben sagt nur aus das man ein Brief per Unterschrift entgegen genommen hat was der Inhalt war ist nicht bekannt. Vieleicht ein Liebesbrief von der ZAF.Man kann auch sagen der Brief war leer also keine Kündigung.Der Arbeitgeber muß beweisen das in dem Brief die Kündigung war.
Die einzige rechtsichere Form ist die Zustellung per Gerichtsvollzieher da tütet der Gerichtsvollzieher die Kündigung selber ein das ist dann von im beglaubigt und stellt die Kündigung persönlich zu. Und das ist wasserdicht.
Alles andere ist nicht wasserdicht also murgs.:icon_mrgreen:
 
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