von Krankengeld in ALG1 Bezug

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dachhasi

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Hallo,

ich habe eine Frage oder auch 2 ;-)!
Ich bin am 16.10.2009 erkrankt (befristetes Arbeitsverhältnis bis 30.11.2009, nicht verlängert), wurde dann zum 29.01.2011 ausgesteuert von der Krankenkasse und habe ALG1 bezogen, war weiterhin AU. Habe am 01.03.2012 einen Antrag auf EU-Rente gestellt, Verfahren läuft noch am Sozialgericht!
Es wurde ein Gutachten am 26.04.2011 erstellt, das ich voraussichtlich länger wie 6 Monate nicht leistungs-/arbeitsfähig bin.
Am 16.01.2012 wurde ich auf Grund einer anderen hinzugekommenen Krankheit Krankgeschrieben. ALG 1 lief zum 18.02.2012 aus, habe dann wieder Krankengeld bezogen. Nun habe ich mich wieder beim AA gemeldet und man sagte mir ich müsste einen neuen Antrag auf ALG 1 stellen da ich erneut einen Anspruch habe bzw. mein alter Anspruch möglicherweise noch nicht verwirkt ist. Dies habe ich getan und habe eine Ablehnung bekommen. Begründung: ich habe die Anwartschaft nicht erreicht.
Ist das so richtig?? Morgen soll ich zum Arbeitsvermittler um über meine Berufliche Weiterentwicklung zu sprechen.

Kann mir hier bitte jemand helfen???
 
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Aus der Ferne und ohne Kenntnis aller Tatsachen wird dir das leider keiner sagen können.

Deshalb folgender Rat: wenn du morgen ohnehin bei der Arbeitsagentur bist, dann frage nach der Leistungsabteilung und lasse dir dort genau erläutern, wieso du die notwendige Versicherungszeit für ALG-Gewährung nicht erreicht haben sollst. Nötigenfalls laß dir zeitnah einen Termin für so ein Gespräch geben, falls das nicht am selben Tag möglich ist.

Generell verfallen alte (Rest-)Ansprüche vier Jahre nach ihrer Entstehung. Für einen neuen Anspruch brauchst du mindestens 12 Monate Versicherungszeiten in der Arbeitslosenversicherung innerhalb der letzten 24 Monate, wobei du grundsätzlich auch während des Krankengeldbezuges arbeitslosenversichert bist.
 

dachhasi

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Aus der Ferne und ohne Kenntnis aller Tatsachen wird dir das leider keiner sagen können.

Deshalb folgender Rat: wenn du morgen ohnehin bei der Arbeitsagentur bist, dann frage nach der Leistungsabteilung und lasse dir dort genau erläutern, wieso du die notwendige Versicherungszeit für ALG-Gewährung nicht erreicht haben sollst. Nötigenfalls laß dir zeitnah einen Termin für so ein Gespräch geben, falls das nicht am selben Tag möglich ist.

Generell verfallen alte (Rest-)Ansprüche vier Jahre nach ihrer Entstehung. Für einen neuen Anspruch brauchst du mindestens 12 Monate Versicherungszeiten in der Arbeitslosenversicherung innerhalb der letzten 24 Monate, wobei du grundsätzlich auch während des Krankengeldbezuges arbeitslosenversichert bist.

Na ich habe durch meinen Krankengeldbezug keine 360 Tage erreicht. Ich habe mich jetzt auf anraten meiner Ärztin nicht weiter Krank schreiben lassen, weil mein KK stress gemacht hat. Sie meinte ich solle mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Mein EU-Rentenverfahren läuft ja auch immer noch am Gericht!
 

Doppeloma

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Hallo dachhasi,

Ich bin am 16.10.2009 erkrankt (befristetes Arbeitsverhältnis bis 30.11.2009, nicht verlängert), wurde dann zum 29.01.2011 ausgesteuert von der Krankenkasse und habe ALG1 bezogen, war weiterhin AU.

Darf ich fragen wie alt du bist, ich nehme an dein Anspruch auf ALGI (nach der Aussteuerung gemäß § 125 (jetzt 145) SGB III ) betrug 12 Monate ... oder hattest du wegen höherem Lebensalter schon mehr Anspruch ... :confused:

Habe am 01.03.2012 einen Antrag auf EU-Rente gestellt, Verfahren läuft noch am Sozialgericht!

Warum erst so spät, hat dich die AfA nicht direkt nach der Aussteuerung dazu aufgefordert oder gab es vorher noch eine med. Reha-Maßnahme ???

Wenn ja mit welchem Ergebnis, kennst du den Bericht ???

Es wurde ein Gutachten am 26.04.2011 erstellt, das ich voraussichtlich länger wie 6 Monate nicht leistungs-/arbeitsfähig bin.

Ich nehme an es war ein Gutachten vom ärztlichen Dienst der AfA ???
Das hat bei der DRV nicht besonders viel Bedeutung, haben die dich zu einem DRV-Gutachter eingeladen, nach der Antragstellung auf EM-Rente (EU-Rente gibt es nicht mehr neu seit 2001, das ist jetzt die Rente wegen Erwerbs-Minderung) ...

Am 16.01.2012 wurde ich auf Grund einer anderen hinzugekommenen Krankheit Krankgeschrieben. ALG 1 lief zum 18.02.2012 aus, habe dann wieder Krankengeld bezogen.

Da hast du aber "Glück gehabt", dass die KK überhaupt wieder gezahlt hat, machen die eher nicht, wenn nach der Aussteuerung eine andere Krankheit "hinzutritt" ... :icon_kinn:

Nun habe ich mich wieder beim AA gemeldet und man sagte mir ich müsste einen neuen Antrag auf ALG 1 stellen da ich erneut einen Anspruch habe bzw. mein alter Anspruch möglicherweise noch nicht verwirkt ist.

Welcher alte Anspruch soll denn da noch bestehen, wenn du bis zum Ablauf des Anspruches (lt. Bescheid) bis zum 18.02.2012 ALGI bekommen hast, diese Auskunft kann ich nicht nachvollziehen.

Ab 19.02.2012 hast du also (bis aktuell genau???) wieder Krankengeld bekommen ...

Dies habe ich getan und habe eine Ablehnung bekommen. Begründung: ich habe die Anwartschaft nicht erreicht.

Du brauchst ein volles Jahr (360 Tage) neue Beiträge für einen neuen Anspruch auf 6 Monate ALGI, das hätten die doch auch ohne Antrag feststellen können, dass es dafür noch nicht wieder reicht. :icon_neutral:

Ist das so richtig?? Morgen soll ich zum Arbeitsvermittler um über meine Berufliche Weiterentwicklung zu sprechen.

Na super, allerdings wird dir deine "berufliche Weiterentwicklung" erst mal keiner bezahlen, es sei denn du bist Bedürftig /mittellos, dann kannst du Hartz 4 beantragen ...der Mensch von der AfA kann dir ja gerne was erzählen, nur davon wirst du nicht satt und kannst deine Miete nicht zahlen ...:icon_neutral:

Na ich habe durch meinen Krankengeldbezug keine 360 Tage erreicht.

Na Klasse, jetzt bist du auch NICHT mehr auf den Bezug von Krankengeld versichert, um genau zu sein, bist du in 4 Wochen (Nachversicherungs-Pflicht der KK) überhaupt NICHT mehr kranken-versichert ...

Ich habe mich jetzt auf anraten meiner Ärztin nicht weiter Krank schreiben lassen, weil mein KK stress gemacht hat.

Ist natürlich ne prima Ärztin, wenn sie dann dafür sorgt, dass du nun den Stress hast, wo du Geld für deinen Lebensunterhalt herbekommst, klar macht die KK Stress, wenn sie schon zum 2. Mal so lange KG zahlen muss, aber die paar Tage bis das Jahr für die AfA voll gewesen wäre, hätte sie das nun auch noch mit dir durchziehen können... :icon_dampf:


Sie meinte ich solle mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.

Ja klar, aber OHNE GELD zum Leben ... :eek:

Mein EU-Rentenverfahren läuft ja auch immer noch am Gericht!

Ach ja, hätte ich fast vergessen, da wird sich die KK bald bei dir melden, wegen der Beiträge für die Krankenversicherung der Rentner (da bist du ja schon drin, im Antragsverfahren auf EM-Rente), wenn das Keiner mehr zahlt (KK bei KG /AfA bei ALGI/ Ehepartner bei Familienversicherung) dannn mußt den den Beitrag (ca. 150 € monatlich) bis zur Bewilligung einer EM-Rente selber zahlen.

Deine Ärztin hat dir wirklich einen "Bärendienst" erwiesen, mit dem Verweis auf die AfA, macht sich auch gut bei Gericht (für die Rente) wenn man plötzlich wieder "gesund ist" und sich der AfA zur Vermittlung zur Verfügung stellt ...

Wäre ganz gut gewesen, wenn du mal vorher jemanden um Rat gefragt hättest, ehe du ohne Geld und Versicherung dastehst ... denn ein Zurück ins Krankengeld geht jetzt schon rein rechtlich NICHT mehr ...du kannst nur noch in H4 gehen, wenn du sonst kein Geld hast.

Den Nachweis, dass die AfA dir kein Geld zahlen wird, hast du ja immerhin schon bekommen, das solltest du dort auch vorlegen (beim JobCenter), danach werden die auf jeden Fall fragen.

MfG Doppeloma
 

dachhasi

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Hallo Doppeloma;

ich bin jetzt 35 Jahre und mein Antrag auf ALG1 war wegen Nahtlosigkeit, wobei bei mir § 117 steht. Es gab dann vom 07.02.2011 - 25.02.2011 ein Reha über die Rente (Übergangsgeld wurde gezahlt)! Aus diesem Bericht ging hervor, dass ich eine Teil-Erwebsminderungsrente stellen soll und ich höchstens für 4-5 Std. Arbeitsfähig bin.

Krankengeld aktuell habe ich vom 19.02.2012 -20.01.2013 bekommen.

Die KK meinte zu mir auch, dass das AA wieder zahlen müsste, da ich eine Rentenverfahren zu laufen habe. Laut § 125 müsste das AA auf jeden Fall so lange zahlen bis eine Entscheidung über die Rente getroffen wurde, sagt mir KK. Ist das richtig??

Die KK hat das 2. mal KG gezahlt, da meine 2. Erkrankung nichts mit der 1. zu tun hatte.
 
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ALG-Zahlung gemäß Nahtlosigkeitsregelung setzt vor allem voraus, daß überhaupt ein Anspruch auf ALG besteht, also entsprechende Versicherungszeiten vorhanden sind. Ist das nicht der Fall oder ist ein vorhergehender ALG-Anspruch bereits aufgebraucht, wird auch kein ALG gezahlt. Dies ist ja nur eine zeitlich begrenzt zustehende Leistung.

Wenn du nach medizinischen Gesichtspunkten arbeitsunfähig bist, sollte dich deine Ärztin auch krankschreiben. Offensichtlich scheut sie die Auseinandersetzung mit der KK und gibt dir stattdessen zweifelhafte Ratschläge. Jetzt hast du wirklich ein Problem.
 

dachhasi

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Hallo,

also der Arbeitsvermittler hat mich gleich an das Jobcenter weiterverwiesen, ich solle ersteinmal einen ALG 2 Antrag stellen!

Nun habe ich noch eine Frage zur Versicherungspflicht! Krankengeld ist Versicherungspflichtig und Übergangsgeld auch?? Und diese Zeiten werden zusammengerechnet von den letzten 24 Monaten? Und das wiederum müssen 360 Tage ergeben um einen erneuten ALG1 Anspruch für 6 Monate zu haben?
 
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Versicherungspflicht in der Arbeitslosenversicherung besteht einerseit bei einer entsprechenden Beschäftigung, andererseits aber grundsätzlich auch bei Bezug von Krankengeld, Übergangsgeld und einigen anderen Leistungen.

Siehe dazu § 26 Abs. 2 SGB III.

Du brauchst für einen neuen Anspruch auf ALG mindestens 12 Monate Versicherungszeiten innerhalb der letzten 24 Monate, wobei hier 30 Tage immer als ein Monat gerechnet werden.
 

dachhasi

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Super Danke, aber dann würde mein Bescheid nicht stimmen ;-(, denn dort wurden 337 Tage errechnet, das würde laut meiner Berechnung heißen, dass das Übergangsgeld vom 07.02.2011-25.02.2011 nicht hinzugerechnet worden ist
 
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Das wären aber auch nur 19 zusätzliche Tage, so daß du zusammen auf 356 Tage kommen würdest.

Deshalb sagte ich ja: laß dir genau von der Leistungsabteilung der Arbeitsagentur erläutern, welche Tage eingerechnet wurden und welche nicht.
 

dachhasi

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Na in die Leistungsabteilung bin ich schon garnicht mehr gekommen, man hat mich ja gleich zum Jobcenter weitergeleitet um ALG2 zu beantragen. Da der Mann von der Vermittlung meinte, das ich eventuell doch Anspruch habe, da mein Mann momentan Witterungsbedingt nicht arbeiten kann um demzufolge keine Einnahmen hat.
Ich bin völlig verwirrt :confused:
Den Antrag auf ALG 2 hat man mir nicht mitgegeben, da ich nicht von allen im Haushalt lebenden Personen den Ausweis dabei hatte. Nun muss ich da morgen wieder hin und dann kann ich einen Antrag ausfüllen wohl im Beisein eines Sachbearbeiters. Da müsste ich doch aber auch unterlagen mitnehmen??
 
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Wie es mit der Antragstellung auf ALG II ist, kann ich nicht sagen. Möglicherweise hast du ja heute bereits einen entsprechenden mündlichen Antrag gestellt (ein Antrag ist nicht an ein Antragsformular gebunden!). Das könnte eventuell wegen des Monatswechsels wichtig sein. Aber dazu mögen andere was sagen.

Ich kann aber nur nochmal wiederholen: falls auch nur irgendein Zweifel an deiner Anwartschaft auf ALG besteht, geh zur Leistungsabteilung der Arbeitsagentur und verlange eine genaue, dir einsichtige Erklärung deiner Beitragszeiten und Ansprüche.

Ich fürchte aber, du hast jetzt ein massives Problem, das sich hätte vermeiden lassen. Es wäre besser gewesen, wenn sich deine Ärztin auf die medizinische Behandlung beschränkt hätte anstatt dir unqualifizierte Ratschläge für die Stellensuche und den Umgang mit der Arbeitsagentur zu geben.
 

dachhasi

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Hallo Gurkenaugust,

vielen Dank für deine Antworten. Ja es ist wohl richtig das ich grad ein massives Problem habe. Wenn ich den Ablehnungsbescheid für das ALG1 habe werde ich es nochmals prüfen lassen. Jetzt muss ich wohl erstmal doch einen Antrag (den habe ich heute mündlich gestellt) auf ALG2 abgeben, soweit wollte ich es eigentlich nicht kommen lassen, zumal ich echt auch noch mit meinem Gesundheitszustand zu tun habe ;-(! Ich habe mich heute auch nochmal über meine KK beschwert, das man so massiv unter Druck gesetzt wird in seinem möglichen Leistungsumfang wieder Arbeiten zu gehen.
 

Doppeloma

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Hallo dachhasi,

ich bin jetzt 35 Jahre und mein Antrag auf ALG1 war wegen Nahtlosigkeit, wobei bei mir § 117 steht.

Ja, das ist so üblich, ich bekam auch nach der Aussteuerung ALGI gemäß der Nahtlosigkeit, in meinem Bescheid stand auch der § 117 ...das hat keine Bedeutung weiter, auch bei Nahtlosigkeit wird nicht länger gezahlt, als ein Anspruch besteht.

Es gab dann vom 07.02.2011 - 25.02.2011 ein Reha über die Rente (Übergangsgeld wurde gezahlt)! Aus diesem Bericht ging hervor, dass ich eine Teil-Erwebsminderungsrente stellen soll und ich höchstens für 4-5 Std. Arbeitsfähig bin.

Da frage ich mich doch erneut, warum du dann den Antrag auf EM-Rente erst 1 Jahr später gestellt hast und jetzt im Klage-Verfahren damit bist, diese Berichte sind doch sonst das "Ultima-Ratio" bei der Entscheidung der DRV...aber leider wohl hauptsächlich, wenn drin steht, dass man Vollzeit arbeiten kann... :icon_dampf:

Ich kenne das ganze Theater nur zu gut, habe fast 3 Jahre um meine EM-Rente kämpfen müssen, auch über KG-Aussteuerung /AfA-Nahtlosigkeit bis in Hartz 4 gekommen darüber, letzten Sommer auf Grund gerichtlicher Gutachten endlich Recht und die EM-Rente bekommen... :icon_neutral:

Krankengeld aktuell habe ich vom 19.02.2012 -20.01.2013 bekommen.

Daher auch meine Überraschung, dass du trotzdem erneut Krankengeld bekommen hast, denn da sträuben sich die KK auch zu gerne bei den Ausgesteuerten, selbst wenn es eine ganz andere Krankheit ist.

Die KK meinte zu mir auch, dass das AA wieder zahlen müsste, da ich eine Rentenverfahren zu laufen habe. Laut § 125 müsste das AA auf jeden Fall so lange zahlen bis eine Entscheidung über die Rente getroffen wurde, sagt mir KK. Ist das richtig??

Deine KK ist nicht auf dem Laufenden (§ 125 ist inzwischen unter §145 zu finden) und außerdem wurde noch nie gezahlt, bis die DRV mal endgültig entschieden hatte...die waren damit nur mal früh genug fertig, ehe die Leute überhaupt keine Ansprüche mehr anderswo hatten.

Die KK hat das 2. mal KG gezahlt, da meine 2. Erkrankung nichts mit der 1. zu tun hatte.

Ich glaube dir das ja, wie schon geschrieben überrascht es mich nur etwas, ich war auch relativ kurz (knapp 7 Monate nach 1 Jahr AU) mit einer völlig anderen Krankheit erneut AU geschrieben, das hat meine KK nicht gestört, mich frühzeitig aussteuern zu wollen, wegen der Selben Krankheit ...

Haben hemmungslos Herz und Psyche zusammenaddiert, aber ich war dazwischen noch mal arbeiten gegangen, da klappte das dann doch nicht.

Allerdings haben meine Ärzte sich auch von der KK nicht unter Druck setzen lassen mich vorzeitig zur AfA abzuschieben, "weil das angeblich besser für mich wäre", die KK haben nicht unbedingt Ahnung von den Bedingungen für ALGI-Bezug, nur weil sie mal was vom § 125 gehört haben. :icon_dampf:

Na in die Leistungsabteilung bin ich schon garnicht mehr gekommen, man hat mich ja gleich zum Jobcenter weitergeleitet um ALG2 zu beantragen. Da der Mann von der Vermittlung meinte, das ich eventuell doch Anspruch habe, da mein Mann momentan Witterungsbedingt nicht arbeiten kann um demzufolge keine Einnahmen hat.
Ich bin völlig verwirrt :confused:

OHH-OHH ja, da wird tatsächlich gleich deine ganze Familie (als Bedarfsgemeinschaft) mit einbezogen, wieso hat dein Mann im Moment keine Einnahmen, von irgendwas lebt ihr doch sicher und bezahlt eure Abgaben ...

Den Antrag auf ALG 2 hat man mir nicht mitgegeben, da ich nicht von allen im Haushalt lebenden Personen den Ausweis dabei hatte. Nun muss ich da morgen wieder hin und dann kann ich einen Antrag ausfüllen wohl im Beisein eines Sachbearbeiters. Da müsste ich doch aber auch unterlagen mitnehmen??

Du brauchst keine Ausweise, wenn du die Antragsformulare haben willst, meine Güte, die kannst du dir auch aus dem Internet laden, die glauben wirklich immer den Leuten alles vorschreiben zu können.

Natürlich brauchst du auch noch Einiges an Unterlagen (Kopien) dazu, das funktioniert eher nicht, mit dem kompletten Ausfüllen auf dem Amt.
Üblicherweise geht man da mit dem fertigen Antrag und den notwendigen Unterlagen hin, dann schauen die das nochmal durch und fertig.
Falls noch was fehlt dann melden die sich schon.

Hier findest du ALLE Formulare, die es gibt für ALG II und die Ausfüll-Anleitungen, schau dir jedes Formular erst an, ob es auch auf dich und deine Familie zutrifft, NUR die musst du auch ausfüllen. :icon_daumen:

Arbeitslosengeld II - www.arbeitsagentur.de

Wenn du noch Fragen hast, dann melde dich und bitte gib dort keine Telefon-Nummern und Mail-Adressen an, das ist freiwillig, das sagt dir aber dort Keiner.
Du bist nur verpflichtet auf dem Postwege erreichbar zu sein, es ist immer von Vorteil ALLES schriftlich zu haben, von diesem Amt.

MfG Doppeloma
 
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