Von der Wohnung sind 2 Räume unbewohnt - soll ich das in der KdU angeben? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Ich habe ein Haus gemietet mit 5 ZKB.

Ein Zi nutze ich als Arbeitszimmer, 2 Zi stehen leer.
Soll ich das in der KdU angeben? Was kann dann passieren, wenn ich das JC darüber informiere, dass 2 Räume leer stehen?

Bis jetzt geht das JC davon aus, dass ich 4 ZKB nutze.
 

ZynHH

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Sind denn Kdu und qm2 im Rahmen?
 
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Sind denn Kdu und qm2 im Rahmen?
Die KdU sind im Rahmen, die qm nicht.

Die KdU wurden bis jetzt anerkannt. (Ich zahle für dieses Haus mit Garten, mit Keller, mit Geräteschuppen, mit Terrasse, mit Veranda, allerdings ohne Heizung, janzweitdraußen dasselbe wie ich für meine vorige 1ZKB-Wohnung in der Stadtmitte mit Zentralheizung und mit fließend Warm-/Kaltwasser bezahlt habe.)

Es sind, wenn das Arbeitszimmer abgezogen ist, noch 74qm - für einen Singlehaushalt.
Ohne die beiden leerstehenden Zimmer wären es 52-54qm.

Meine Frage ist, was würde geschehen, wenn ich die beiden Zimmer dem JC als leer melde?

Ich habe gar nicht die Möbel, um in diese Zimmer was reinzustellen.
Allerdings ziehe ich innerhalb des Hauses gerne um und benutze mal den einen, mal den anderen Raum als Schlafzimmer oder Wohnzimmer.
 

Fabiola

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Ich habe mich für Folgendes entschieden:
Ich gebe 4ZKB (74qm) an als bewohnt, jedoch 2ZKB (ca.50qm) als beheizt.
Soll doch das JC damit glücklich werden.
So ganz klar ist mir Deine Situation nicht:
Bist Du aus freien Stücken umgezogen und möchtest dies nun als Veränderung an das JC melden?
Üblicherweise musst Du doch auch einen Mietvertrag vorlegen, aus dem dann die Größe des Hauses und Zimmeranzahl heraus zu lesen wäre.
Oder ist der Mietvertrag so gestaltet, dass es darin keine entsprechenden Angaben gibt.
Nicht dass dann noch eine sog. Mietbescheinigung verlangt wird, die in manch unklaren Fällen möglicherweise statthaft wäre.
 
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So ganz klar ist mir Deine Situation nicht:
Bist Du aus freien Stücken umgezogen und möchtest dies nun als Veränderung an das JC melden?
Üblicherweise musst Du doch auch einen Mietvertrag vorlegen, aus dem dann die Größe des Hauses und Zimmeranzahl heraus zu lesen wäre.
Oder ist der Mietvertrag so gestaltet, dass es darin keine entsprechenden Angaben gibt.
Nicht dass dann noch eine sog. Mietbescheinigung verlangt wird, die in manch unklaren Fällen möglicherweise statthaft wäre.

Natürlich habe ich einen Mietvertrag und es steht alles ganz genau drin. Auch die KdU habe ich schon einmal abgegeben.

Den Mietvertrag hat das JC auch seit Beginn in Kopie, weil ansonsten hätten die die Miete niemals übernommen.

Ich wohne hier seit 3 Jahren und hat bis jetzt problemlos funktioniert. Nur der neue SB macht Zicken und schickt mir im Abstand von ein paar Tagen eine Aufforderung zur Mitwirkung nach der anderen.

Ich bin damals umgezogen wegen einer Eigenbedarfskündigung des Vormieters. Die Wohnung habe ich mir per Zeitungsinserat selber gesucht - und ein Haus angeboten bekommen.
 

Fabiola

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Und was funktioniert jetzt seit dem neuen SB nicht mehr?

Bei welchem Umstand sollst Du denn mitwirken?
Sei bitte mal nicht so sparsam mit Infos, wenn Dir geholfen werden soll ...
Der einzige Umstand, der mir einfällt, ist, dass ich wieder ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis habe.

Das war früher auch schon so. Jedesmal, wenn ich einen Arbeitsvertrag hatte, gab es Probleme mit dem JC ohne Ende.
Aber das war dann bald vorbei und ich bin gekündigt worden. Danach hatte ich wieder meine Ruhe.
Das heißt, ich musste noch zum ärztlichen Dienst und der hat dann ein sozialmedizinisches Gutachten erstellt.
Danach hatte ich meine Ruhe.

Das hätte ich diemal auch machen sollen, einfach das sozialmedizinische Gutachten zücken, dann hätte ich mir eine Menge Streß erspart.
Meine Schuld.

Wegen der freiberuflichen Tätigkeit gab es auch mal Probleme wegen der Autokosten. Ich sollte mit dem Fahrrad fahren oder mit dem ÖPNV (ich habe damals meine Tätigkeit hauptsächlich in der Stadt ausgeübt).

Ich bin dann zum Sozialgericht, das Urteil war eindeutig, seitdem habe ich auch meine Ruhe und KFZ-Kosten werden anerkannt.

Ich rate jedenfalls mit meiner Erfahrung jedem ab, sich auf ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis einzulassen.

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Nur der neue SB macht Zicken und schickt mir im Abstand von ein paar Tagen eine Aufforderung zur Mitwirkung nach der anderen.
Und worum geht es dabei? Wieso willst du überhaupt etwas zur Wohnung melden? Die Behörde wird sich mit einer Kostensenkungsaufforderung melden, wenn sie nicht mehr mit der Wohnung einverstanden ist. Bis dahin besteht kein Handlungsbedarf.
 

ZynHH

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Ich rate jedenfalls mit meiner Erfahrung jedem ab, sich auf ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis einzulassen.
Das Problem ist sicherlich nicht, das du einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz hast, sondern eine Selbstständigkeit die sich nicht trägt.

Aber jedem wie er es mag....irgendwie drollig...
 
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Das Problem ist sicherlich nicht, das du einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz hast, sondern eine Selbstständigkeit die sich nicht trägt.
Ist das die Ferndiagnose mit Aluhut und Kristallkugel in der Hand?

Lade das Schreiben doch bitte mal hoch.
Gerne.
Die Angelegenheit ist übrigens vorläufig erledigt, da ich die KdU gestern abgegeben habe.

An eine Aufforderung zur Kostensenkung glaube ich nicht, weil die Wohnung bewegt sich (an der oberen Grenze) im Rahmen dessen, was akzeptiert wird.
Wie bereits gesagt, ich zahle für die 4ZKB jwd dasselbe wie für eine 1ZKB in der Stadt.

Eher stört sich das JC an den 74qm Wohnflähe für einen Single - bis jetzt haben sie das aber akzeptiert .
 

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Da wird es um den Heizstrom gehen, vermute ich.
Die Heizkosten alleine dürfen auch nicht unangemessen hoch sein. D.h. sie dürfen den Prüfwert für eine von der Fläche her angemessenen Wohnung nicht überschreiten.
 
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Das hast du doch hier mitgeteilt....
Hab ich nicht. Hast du nur nicht verstanden.

Die Selbständigkeit trägt sehr wohl, die Probleme liegen allein in der Person des SGBII-Beziehers. Also ist das Jobcenter gefordert in Förderung der Person.

Und da die Probleme in der Person liegen, ändert auch ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis nichts daran, sondern ist ebenfalls ohne spezifische Förderung kurzfristig zum Scheitern verurteilt.
 

oeeo

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Der einzige Umstand, der mir einfällt, ist, dass ich wieder ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis habe.

Ich rate jedenfalls mit meiner Erfahrung jedem ab, sich auf ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis einzulassen.

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Andere haben es bereits angesprochen, ich möchte das nochmal direkt aufgreifen, damit Du vielleicht ein besseres Bild bekommst, wieso sie Dir Probleme machen.

Die Selbstständigenabteilung ist meines Wissens nach die schärfste Abteilung, in die man geraten kann. Schaut man sich die Berichte über Selbstständigkeit und Hartz4 der letzten Jahre an, gab es pro Jahr mindestens einen Bericht darüber, in dem gefordert/angekündigt wurde, Selbstständige das Recht auf Hartz4 abzusprechen. Zwar kenne ich keine Beispielanweisungen dieser Abteilungen, denke aber, dass es volle Absicht ist, einem das Leben schwer zu machen. In keiner Abteilung wirst Du schneller in Frührente, Maßnahme oder ZAF-Job gedrängt. (Ich sollte damals auch trotz bereits gemachtem Bewerbungstraining noch eins machen)

Die Leistungsabteilung sieht das ähnlich, jedoch wegen einem anderen Grund: Verdienst aus selbstständiger Arbeit ist weit komplizierter in der Berechnung und Du machst denen mehr Arbeit, weshalb sie Dich lieber weg haben wollen würden.

Ich persönlich habe nur einen Termin in der Abteilung gehabt und da wurde auf einen Schlag wirklich alles aus dem Hut geholt, was der Fallmanager an Tricks kannte. Druck, Beleidigung usw. ... wegen dieser Erfahrung habe ich letztendlich auch meine Selbstständigkeit beendet.

Ach und noch was am Rande: Eine Selbstständigkeit, bei der man ALGII bekommt, trägt sich nicht. Mein Fallmanager brachte es sehr markant auf den Punkt: "Sie müssen nur über 800€ im Monat verdienen, dann haben Sie ihre Ruhe."
 
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