Von der Leyen will Truppenstärke (Bundeswehr) erhöhen ! (1 Betrachter)

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Dagegen72

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Obergrenze wird abgeschafft: Von der Leyen will Truppenstärke erhöhen - n-tv.de

185.000 Soldaten. Mehr darf die Bundeswehr derzeit nicht haben. Angesichts neuer Bedrohungen will Verteidigungsministerin von der Leyen diese Grenze kippen. Aus der Koalition bekommt sie dafür Zustimmung.
Die Obergrenze soll abgeschafft werden :icon_surprised:


Streitkräfte: Von der Leyen will Bundeswehr verstärken |*ZEIT ONLINE

Deutschland darf bisher nur 185.000 Soldaten beschäftigen. Diese Obergrenze soll nun gekippt werden. Die Verteidigungsministerin plant 7.000 neue Stellen.
eine Frage in die Runde: befindet sich die BRD in einer Aufrüs***ung?

Es gab auch wohl auch schon eine Aufstockung des Bundeswehr-Etats!

https://www.derwesten.de/politik/von-der-leyen-vergroessert-bundeswehr-keine-obergrenze-mehr-id11805854.html

Berlin. Nach einer deutlichen Aufstockung des Bundeswehr-Etats will Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nun auch die Zahl der Soldaten erhöhen.
 
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Pichilemu

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Wo sollen die ganzen zusätzlichen Soldaten eigentlich herkommen? So beliebt ist der Beruf nun auch wieder nicht. Das letzte Mal als es um das Thema Bundeswehr ging hieß es dass noch nicht mal die 185.000 Planstellen besetzt werden konnten weil sich nicht genügend Freiwillige fanden, daran hatte seinerzeit auch die großangelegte Kampagne einer "familienfreundlichen Bundeswehr" (ja, sehr familienfreundlich, wenn das Kind im Waisenhaus aufwachsen muss, weil die Mutter im Krieg gefallen ist) nichts geändert.
 

ZynHH

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(ja, sehr familienfreundlich, wenn das Kind im Waisenhaus aufwachsen muss, weil die Mutter im Krieg gefallen ist)
Daran hat ja nun die Mutter schuld und niemand sonst....wer töten will, der muss auch damit rechnen, weiss das ja auch, das er selbst auch geopfert wird.....wer das seinen Kindern antun will, soll nicht andere dafür verantwortlich machen.
 
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Pichilemu

Gast
Daran hat ja nun die Mutter schuld und niemand sonst....
Sachte. Die meisten Soldaten und Soldatinnen gehen nicht freiwillig zur Bundeswehr, sondern melden sich nur an um dem JC zu entgehen, so nach dem Motto "lieber irgendein Job als weiter die Behördenwillkür durchstehen". Deshalb gibt es beim Bund auch überdurchschnittlich viele Ostdeutsche.
 
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ExitUser

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Niemand der noch halbwegs bei Trost ist geht freiwillig zur Leyenschar! Die Bezahlung ist grottenschlecht, die Unterkunft auf dem Niveau eine Jugendherberge im 20. Jahrhundert und das Arbeitsgerät, sofern vorhanden, ist lebensgefährlich. Flinten-Uschi hat bis jetzt noch nicht ein einziges akutes und schweres Problem gelöst. Über genügen Selbstvertrauen verfügt sie, aber Problemlösungskompetenz ist Mangelware. :icon_frown:

die Erhöhung der Truppenstärke bekommt Uschi nur hin, wenn sie die Aussetzung der Wehrpflicht aufhebt.

Der Mali-Einsatz wird in einem Fiasko enden. Aber Uschi braucht halt etwas um genügend Medienpräsenz zu bekommen. Schließlich will sie in absehbarer Zeit Mutti beerben.
 

ZynHH

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Sachte. Die meisten Soldaten und Soldatinnen gehen nicht freiwillig zur Bundeswehr,
Doch! Es glaubt doch wohl keiner, das es bei der Bundeswehr besser ist als beim JC.....alle wissen, bei der Bundeswehr spielen sie freiwillig mit ihrem Leben.
 

Anja

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Tja, um uns herum brennen nicht nur Wälder, sondern auch Kriege!

Aktuell soll in Mali und an der Grenze zu Russland aufgerüstet werden. Als besonders gefährlich gilt Mali, weshalb dieser Einsatz runter gespielt wird. Und wie Putin reagieren wird, ist ja auch noch die Frage.
Dann sind Soldaten noch in alten Krisengebieten eingesetzt und im Mittelmeer. Hinzu kommt noch die Terrorgefahr. Also der Bedarf an Personal ist schon vorhanden.
Mein Vater blieb nach seiner Einberufung auch beim Bund, wie viele andere ebenfalls. Ein Ex von mir hat sogar beim Bund studiert.
Aber heute weiß ich auch nicht. Flintenuschi als Vorgesetzte, die kennen wir ja alle noch von Hartz 4:icon_evil:
 

swavolt

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Warum müssen wir da rumwuseln? Wieso werden die UNO-Truppen nicht aufgestockt anstatt das da Amerikaner, Franzosen, Briten usw. mit ihren Truppen rumlatschen?

Das sei die "richtige Antwort, um flexibel auf veränderte Sicherheitslagen reagieren zu können", sagte der Verteidigungsexperte der Union, Henning Otte. Sein SPD-Kollege Rainer Arnold nannte eine Truppenverstärkung unabdingbar.
Angesichts neuer Bedrohungen will Verteidigungsministerin von der Leyen diese Grenze kippen.
Wat für neue Bedrohungen? Meinen die die Flüchtlinge sind eine Bedrohung oder wer versucht da in Deutschland einzumarschieren?
Oder sind wir neuerdings für die ganze Welt verantwortlich? Nee kann nicht sein, sozial gibts für andere ja nichts. Also warum mischen wir uns da ein?
Wo ist der Unterschied zwischen Diktatoren und Terroristen? Und warum wird dann nicht in solche diktatorischen Staaten einmarschiert bzw. den dortigen Bewohner hier Asyl angeboten/gegeben?
Also können die Leute ja, in den Ländern wo unsere Truppen rumwuseln, hier bei uns Asyl beantragen und sofort bekommen. Oder? Nee, das sind dann trotzdem scheinbar sichere Drittstaaten. Wir sorgen ja für Ordnung.
Neuer Kolonialismus oder was?
 

Maximus Decimus

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Wer von den bisher geposteten Antworten hat denn gedient und kennt den jetzigen inneren Zustand der Bundeswehr und kann es exakt genau mit eigenen Augen beurteilen anstatt sich auf irgendwelche Presseartikel zu stürzen? Ich bin gespannt

Die Bezahlung ist grottenschlecht, die Unterkunft auf dem Niveau eine Jugendherberge im 20. Jahrhundert und das Arbeitsgerät, sofern vorhanden, ist lebensgefährlich.
ich finde mehr als 1700 Euro netto keine schlechte Bezahlung. Das sind viermal soviel wie der Regelsatz. Von welchen Unterkünften sprichst du? Es gibt natürlich noch Unterkünfte, die absolut miserabel sind, aber es wurde in vielen Standorten schon modernisiert.
Welches Arbeitsgerät ist lebensgefährlich? Ich denke das Problem ist eher die miserable Materialausstung, dass vielfach überhaupt kein Material vorhanden ist.
 
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Frozen Smile

Gast
ich finde mehr als 1700 Euro netto keine schlechte Bezahlung. Das sind viermal soviel wie der Regelsatz. Von welchen Unterkünften sprichst du? Es gibt natürlich noch Unterkünfte, die absolut miserabel sind, aber es wurde in vielen Standorten schon modernisiert.
Welches Arbeitsgerät ist lebensgefährlich? Ich denke das Problem ist eher die miserable Materialausstung, dass vielfach überhaupt kein Material vorhanden ist.
Im Vergleich Leistung-Bezahlung ist der Verdienst grottenschlecht. Von einer 38h-Woche kann ein Soldat doch wohl nur träumen. Von der Anwendung des Arbeitszeitgesetzes sowieso.

Fast die Hälfte der Unterkünfte ist nicht bewohnbar. Bericht Spiegel Online

Alles Arbeitsgerät, das im Einsatz nicht richtig funktioniert ist lebensgefährlich. Beispiel: Funktioniert im Gefecht die Knarre nicht, bist du so gut wie tot. Bericht Focus

Übrigens, wie kommen die Soldaten nach Mali? Mit den uralten Transall? Oder chartert die Bundeswehr bei der Lufthansa Maschinen?

Die BMVgIn sollte eiligst die Material- und Unterkunftsprobleme zur Chefsache machen. :icon_frown:
 

TazD

Super-Moderation
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Von einer 38h-Woche kann ein Soldat doch wohl nur träumen. Von der Anwendung des Arbeitszeitgesetzes sowieso.
Naja, es sind 41 Stunden. Eine 41 Stunden-Woche haben hessische Beamte auch. Also, so what?
Warum sollte das das Arbeitszeitgesetz nicht anwendbar sein? Ich sehe in § 18 des ArbZG keinen Ausschluss.


Alles Arbeitsgerät, das im Einsatz nicht richtig funktioniert ist lebensgefährlich. Beispiel: Funktioniert im Gefecht die Knarre nicht, bist du so gut wie tot. Bericht Focus
Das G36 ist wesentlich besser als sein Ruf.
Jede Waffe verliert an Präzision, wenn das Rohr sich durch die Schußbelastung erwärmt. Das ist kein G36-spezifisches "Problem".
 

Maximus Decimus

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Im Vergleich Leistung-Bezahlung ist der Verdienst grottenschlecht. Von einer 38h-Woche kann ein Soldat doch wohl nur träumen. Von der Anwendung des Arbeitszeitgesetzes sowieso.
Dann ist die Soldatenarbeitszeitverordnung wohl an dir vorbei gegangen. Da steht explizit drin, wieviel Stunden in der Woche Dienst geschoben werden dürfen. Einige Lehrgänge, Übungen und Ausbildungsvorhaben mussten verlängert oder ganz abgesagt werden, weil durch die SAZV zuviele Stunden gemacht worden wären. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht kann man drüber streiten...

Willst du echt sagen das mehr als 1700 Euro für eine Helfertätigkeit ohne Beruf schlecht bezahlt ist? Natürlich kann man ab A13 aufwärts sagen, dass die Bezahlung schlecht ist im Vergleich zur Privatwirtschaft, aber pauschalisieren lässt sich das meiner Meinung nach nicht.

Fast die Hälfte der Unterkünfte ist nicht bewohnbar. Bericht Spiegel Online
Woher willst du wissen, dass das alles der Wahrheit entspricht? Ich habe da so meine Zweifel. Denn soviele kasernenpflichtige Soldaten gibt es gar nicht mehr. Jeder der nicht mehr verpflichtet ist in der Kaserene zu wohnen, soll sich eine Wohnung am Standort nehmen.

Alles Arbeitsgerät, das im Einsatz nicht richtig funktioniert ist lebensgefährlich. Beispiel: Funktioniert im Gefecht die Knarre nicht, bist du so gut wie tot. Bericht Focus
Die elendige Materiallage. Die ist echt eine absolute Katastrophe und das ist einfach nur peinlich was da im BMVG abgeht. Bloss leider hängen die Rüstungsvorhaben von der Politik ab und die haben vielfach andere Vorstellungen als das Militär. Da muss dringenst nachgesteuert werden, bloss das einfach mal so machen ist leider auch nicht möglich. Die Rüstungsvorhaben ziehen sich leider über Jahre hin. Eines ist natürlich klar, lieber hier im Inland auf Material und Ausrüstung verzichten, damit es den Kameraden im Einsatz zur Verfügung steht.

Übrigens, wie kommen die Soldaten nach Mali? Mit den uralten Transall? Oder chartert die Bundeswehr bei der Lufthansa Maschinen?
Ich glaube die fliegen Linie, aber kann es nicht genau sagen.
Die BMVgIn sollte eiligst die Material- und Unterkunftsprobleme zur Chefsache machen. :icon_frown:
Das wurde es schon in dem die Frau Dr. Suder zur Staatssekretärin gemacht wurde, in der Hoffnung, die Materialprobleme in den Griff zu bekommen. Ich glaube sie gab mal ein Interview, wo sie meinte, dass sie die Aufgabe ein wenig unterschätzt hatte, weil die Strukturen bei der Bundeswehr anders als in der privaten Wirtschaft sind.
 
E

ExitUser

Gast
Sag mal Maximus Decimus arbeitest du für die Bundeswehr oder hast du zumindest den Wehrdienst abgeleistet? Du klingst wie einer dieser Personaloffiziere die gelegentlich beim AfA Propaganda für die Truppe machen. Die Berichte können doch wohl nicht alle von der ''Lügenpresse'' stammen, oder? Die Erfahrungen, die ich mit der Bundeswehr gesammelt habe, decken sich mit den Zeitungsberichten.

Infrastruktur- und Materialprobleme sind seit Jahren bzw Jahrzehnten die gleichen. Da hat sich nichts geändert.

Die Suder (promovierte theoretische Physikerin und McKinsey-Dampfplauderin) ist Sekretärin nicht Chef! UnternehmensberaterIn eignen sich selten für Führungsaufgaben - es ist halt schwierig Schwachsinn aus der Theorie in die Praxis um zu setzen. Aber die Chefin, soweit ich weiss ist das immer noch die von der Leyen, hält lieber ihr Gesicht in die Kamera als sich darum zu kümmern.
 

Maximus Decimus

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Sag mal Maximus Decimus arbeitest du für die Bundeswehr oder hast du zumindest den Wehrdienst abgeleistet?
Ich würde nie solche Aussagen tätigen wenn ich keine Ahnung davon hätte und es nicht selber erlebt hätte.

Du klingst wie einer dieser Personaloffiziere die gelegentlich beim AfA Propaganda für die Truppe machen. Die Berichte können doch wohl nicht alle von der ''Lügenpresse'' stammen, oder?
Es wird hier doch immer wieder gesagt, nur schriftliches zählt und man soll sich ein eigenes Bild machen um Fakten beurteilen zu können. Gilt das hier nicht? Wenn irgendwas über Hartz 4 steht, wird der Artikel doch auch immer auseinander genommen und zerpflückt und der Autor eines besseren belehrt. Meinste das ist bei Artikel über die Bundeswehr anders? Natürlich läuft bei so einem großen Laden vieles schief, und viele Dinge sind kaum oder gar nicht nachvollziehbar und sorgen für viel Galgenhumor.

Die Erfahrungen, die ich mit der Bundeswehr gesammelt habe, decken sich mit den Zeitungsberichten.
Lass doch mal bitte hören.

Infrastruktur- und Materialprobleme sind seit Jahren bzw Jahrzehnten die gleichen. Da hat sich nichts geändert.
Da wird sich leider in den nächsten Jahren auch nicht viel ändern, es sei denn der politische Wille ist dazu vorhanden.

Die Suder (promovierte theoretische Physikerin und McKinsey-Dampfplauderin) ist Sekretärin nicht Chef!
Ich habe nie behauptet das sie Chef ist, sie ist beamtete Staatssekretärin im BMVG und zuständig für die Abteilungen Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung

UnternehmensberaterIn eignen sich selten für Führungsaufgaben - es ist halt schwierig Schwachsinn aus der Theorie in die Praxis um zu setzen. Aber die Chefin, soweit ich weiss ist das immer noch die von der Leyen, hält lieber ihr Gesicht in die Kamera als sich darum zu kümmern.
Ja in der Tat, man führt die Bundeswehr nicht wie ein Konzern. Da spielen viel mehr Faktoren rein und machen die Führung viel komplexer, grade auch, bei der Nähe zur Politik.
 

Anja

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@Maximus Decimus

Selbst viele Staaten (auch die BRD) gelten und werden geführt wie Wirtschaftsbetriebe. Warum soll das bei der BW anders sein?
Soweit ich informiert bin, werden nicht die Sachen gekauft und eingesetzt, die die Soldaten gerne hätten, sondern wie Politiker sie (Spenden etc.?) beschaffen und zur Verfügung stellen. Ob nun Gewehre, Panzer oder Hubschrauber...
 

Maximus Decimus

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@Maximus Decimus

Selbst viele Staaten (auch die BRD) gelten und werden geführt wie Wirtschaftsbetriebe. Warum soll das bei der BW anders sein?
Die Bundeswehr darf keinen Gewinn erwirtschaften. Die geben quasi nur zugewiesenes Geld aus, welches ein Jahr zuvor im Haushaltsplan festgelegt und zugewiesen wird.
Dieses ist der enorme Unterschied zu einem Wirtschaftsbetrieb. Ein weiteres Problem sind die langen Entscheidungswege bei Großprojekten. Wenn neues Material in Größenordnungen von einigen Millarden Euros angeschafft werden soll, muss die politische Zustimmung vorher eingeholt werden. Das weitere Problem sind die involvierten Instannzen innerhalb der Bundeswehr. Denn eine Abteilung oder Referat kann keine komplette Leistungsbeschreibung für ein neues Flugzeug oder Panzer schreiben. Somit sind mehrere Ämter involviert und anschliessend müssen alle Beschreibungen zusammengebaut werden. Dieses ist jetzt sehr vereinfacht dargestellt worden.

Soweit ich informiert bin, werden nicht die Sachen gekauft und eingesetzt, die die Soldaten gerne hätten, sondern wie Politiker sie (Spenden etc.?) beschaffen und zur Verfügung stellen. Ob nun Gewehre, Panzer oder Hubschrauber...
Der Beschaffungsprozess selber ist ein Vorgang komplexester Bestimmungen. Da kommen locker 50.000 Seiten und mehr an Leistungsbeschreibungen zusammen bei Großgeräten.
Nicht umsonst spricht man von Sicherheit nach Kassenlage. Politiker selber haben im Normalfall keine Ahnung von dem anzuschaffenden Material und sind auf die Experten angewiesen. Jetzt stell dir vor ein Unwissender pfuscht in einem Rüstungsprojekt rum und fängt an zu streichen... Das Ergebnis sieht man vielfach in der Kaserne rumstehen oder auch nicht, weil das Gerät gar nicht da ist.
 

Anja

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Nö, erwirtschaften in dem Sinn gibt es nicht.
Vielleicht eher Werbung für Waffenlieferungen usw. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand rostende Hubschrauber oder schief schießende Gewehre haben will. Das war aber nicht immer so, siehe den Leopard.
Ich bin da z. Zt. auch nicht so auf dem Laufenden. Der gute Ruf der BW hat ja auch erst in den letzten Jahren Einbüßen müssen. Wenn ich so an meine Kindheit denke, da wurde ich z. B. im BWK ärztlich und zahnärztlich behandelt. So gute Aerzte habe ich danach nicht mehr erlebt, obwohl ich schon alleine aus beruflichen Gründen mit Ärzten zusammengearbeitet habe. Auch dieses BWK wurde geschlossen, was niemand verstehen konnte.
Aber unsere Regierung dachte wohl, nun wären wir nur noch von Freunden umgeben.
Dadurch hat sich wohl auch eine gewisse Nachlässigkeit eingeschlichen. Also an meinem früheren Wohnort standen zwei große Kasernen, die der Sparwut zum Opfer fielen. Auch daran hingen viele zivile Stellen.

Hätte Obama jetzt nicht Druck gemacht (Osten), würden unsere Politiker immer noch träumen. Also ich kann auf den Russen vor der Haustür gerne verzichten!
 

arbeitslos in holland

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Also ich kann auf den Russen vor der Haustür gerne verzichten!
das wird aber rein geographisch schwierig. wenn es nach den us-klopsköpfen gehen würde, ständen dt. truppen längst wieder in der UKR, in PL und im baltikum :icon_stop:
 
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