Von der Leyen will nicht entschädigen

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ExitUser

Gast
Von der Leyen will nicht entschädigen: Heimkinder gehen leer aus - taz.de

Familienministerin von der Leyen will ehemalige Heimkinder, die Zwangsarbeit leisten mussten, nicht entschädigen. Ausgerechnet die Täterverbände sollen die Aufklärung leiten

Na klar will Frau vdL da keinen Cent für rausrücken, wo sie doch erst vor kurzem verkündet hat, dass ihrer Meinung nach die Jugendämter noch mehr Rechte kriegen sollen!
Und die kirchlichen Träger machen nach wie vor feste mit, außer dass die meisten kids heutzutage nicht mehr dort arbeiten müssen.
Nein, man entzieht sie nach wie vor unter unwichtigsten Gründen den Eltern und verdient mit seinen wohltätigen Heimen feste daran!
Nicht umsonst liegen über 900 Klagen von unberechtigten Kindesentzügen durch Jugendämter und deutsche Justiz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte!
Unrechtmässiger Kindesentzug wird nach wie vor erfolgreich in Deutschland praktiziert, und nach wie vor haben Eltern kaum eine Handhabe gegen diese recht-und gesetzlose Institution namens Jugendamt.
Schade dass ich das Video von Frau vdL nicht finde, wo sie nur lacht, als man sie auf all die unberechtigten Kindesentzüge anspricht.
Über den Link wäre ich dankbar, wenn ihn jemand findet. LG
Minuette
 
E

ExitUser

Gast
Mich würde der Link auch brennend interessieren.
Wenn die tatsächlich noch gelacht hat, ohne Kommentar dazu, dann finde ich das zum :icon_kotz:
Die kann froh sein, dass ihr so etwas nicht passiert ist.
Wie kann man nur so eiskalt sein.:icon_eek:
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Ashna,
nach langer Suche bin ich endlich fündig geworden (und das hier im Forum)
YouTube - Jugendamt - System ohne Kontrolle
Frau vdL verweisst in da auf ihren Elternabend, da würde sie ja Kontakt zu anderen Eltern haben......
Und selbstverständlich muss man das Jugendamt weiter unterstützen, noch mehr Rechte zum Eingreifen geben etc....
Mir fehlen da echt die Worte.
Die Kommentare unter dem Taz- Artikel solltest du dir mal durchlesen, da bekommt man eine Gänsehaut vor allem wenn ehemalige Heim-opfer erzählen.
Jemand der sich so eiskalt über misshandelte Kinder äußert, und denen noch nicht einmal eine Entschädigung zukommen lassen will.....sorry, mir tun der ihre Kinder zutiefst leid, weil eine liebevolle Mutter scheinen sie nicht zu haben. LG
Minuette
 
E

ExitUser

Gast
Oh mann, diese Frau ist doch echt nicht mehr zurechnungsfähig.
Ich kenn sie nicht, aber immer wenn ich sie reden gehört habe, wurde mir ganz komisch. Die gehört in ein anderes Zeitalter versetzt, ohne Rückkehrberechtigung.
Sorry, aber ich kann bald nicht mehr an mich halten.
 

MrsNorris

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Hatte auch nur Stress mit dem Jugendamt. Habe auch ständig Angst, dass die irgendwann wieder vor der Tür steht, nur weil wir nicht so astrein ordentlich sind, wie das Spiesser erwarten.
Mich würde aber interessieren, unter welchen Umständen das Amt die Kinder entziehen darf. Ich dachte immer, nur bei schwerer Vernachlässigung oder Misshandlung.
 
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Gast
Um deine Frage zu beantworten sollte erst mal verbindlich definiert werden, was schwere Vernachlässigung heisst.
Eigentlich das, dass sich niemand um das Kind kümmert und es auf sich allein gestellt ist.
Aber in den Fällen von Kinderkl... war es offensichtlich oft so, dass es gar keine ausreichende Begründung gab, bzw. diese erfunden wurde, nur um die Heimplätze voll zu kriegen.:icon_neutral:
Stress mit dem JA... wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich mich kap... lachen, was bei mir so abgelaufen ist. Zur Zeit bekomme ich wieder "professionelle" Hilfe, wobei ich teilweise bestimmen darf, was geschieht.

Ehrlich gesagt bekomme ich auch immer mehr Angst, je mehr ich über die Machenschaften lese.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Kann es sein, dass das behütet aufgewachsenen Mädchen das Problem gar nicht begreift?
Hier werden die Täter aufgefordert ihre eigenen Taten aufzuklären und zu sanktionieren.
Meint das Leiden, wo Kirche draufsteht, ist immer Moral drin?

Der Staat ist hier in der Pflicht. Nicht als Täter, sondern als Nichtverhinderer. Der Staat führte und führt die Aufsicht über die Anstalten. Hier hat Staat versäumt zu kontrollieren, zu überprüfen.

Viel zu erwarten ist aber nicht. Wenn die vom Mielke gequälten u.b.U. 250€ im Monat bekommen können, dann wird denen von den "Guten" gequälten sicherlich weniger zugesprochen.

Was sagt BenRatze dazu?? Der ist doch derzeit der Obermufti der Hauptschuldigen.
 

penelope

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Gast
Hm.....einer der Leserkommentare macht nachdenklich:

Von der Leyen will nicht entschädigen: Heimkinder gehen leer aus - taz.de

Warum hat dieses Dame, Frau v.d Leyen geborene Albrecht, Kinder adoptiert, wenn Sie nicht einmal das Gefühl für Unrecht an Babys , Kleinkinder, Jugendliche und >Heranwachsende kennt, die keine Mama und keinen Papa hatten?
Eine Frau deren Biographie nur aus Schule und Studium besteht?
Ihr Familiebetreib wird von fremden Menschen am Laufen gehalten, mit dem besagtem nötigen Kleingeld Ihres Vaters in den Anfängen, und heute vom Steuerzahler.Zwei Chauffeuere müssen extra aus Bonn kommen, weil Sie den Berliner Chauffeuren im Ministerium nicht traut,und alles auf Kosten der Steuerzahler.
Frau von der Leyen es ist ein Skandal, was sie unschuldigen kleinen ehemaligen Kindern die von 1945-1970 unter den Augen der Gesellschaft, wie Viecher in Massenhaltungen gehalten wurden, und seelisch an den Folgen Ihres Traumas bis heute zu Leiden haben.
Misshandelt, Missbraucht und Versklavt wurden. Ich kann Ihnen versichern, das einige der geschundenen Heimkinder sogar in der Regierung sitzen.
Sie sagen von Sich Sie seien eine Christin?
Sie sollten sich schämen, weil Sie mir nur Hohn und Spott entgegenbringen.
Hermann Wirts ich war 21 Jahre in verschiedenen Heimen und wurde unsagbar gequällt.

@ MrsNorris (süß, ist das nicht die Katze von Mr Filch?)
Jugendämter können offenbar machen was sie wollen, sie können sogar Kinder zur Adoption geben, gegen den Willen der Eltern, wenn:
Ohne Einwilligung der Mutter dürfe das Kind nur adoptiert werden, wenn feststehe, dass es ihr 'gleichgültig' sei bzw. dass sie ihre elterlichen Pflichten vernachlässige. Also müsse man dem Kind die Möglichkeit geben, das Verhältnis zur leiblichen Mutter zu beschreiben, seinen Willen oder Unwillen zur Adoption zu äußern und die Bindung zur Pflegefamilie zu schildern. Bei solchen Verfahren sei der Blickwinkel des Kindes entscheidend.
Adoption durch Pflegeeltern

stellt sich natürlich die Frage, was genau die "elterlichen Pflichten" sind.
LG
Minuette
 

Eierbecher

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Völlig deplatziert, diese "Dame":icon_neutral:

Obwohl, in der Tonne machte das ganze ja noch Sinn:icon_party:
 

roterhusar

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Hallo Minuette!

Es ist eine Tragödie.

Vor zwei Jahren war Katarina Frankowskaja hier zu Besuch. Sie hat ja nicht nur Zwangsarbeit geleistet, die niemals entschädigt wurde, sondern auch noch vieles andere Niederträchteige erlebt, wie die Verschleppung und die "Reise" aus Polen.

Wenn Heimkindern dasselbe wiederfährt ist das nur, wie wenn eine schwarze Kugel neben der andern liegt beim Glasperlenspiel. Einer der nichtigen Gründe
war z.B. der Umgang mit Polen.

Die Täter waren ganz schnell wieder in Gesundheits- und anderen Ämtern tätig, und erfreuten sich üppiger Unterstützung seitens des Staates.

wiederlich

danke dass du diese Infos weitergegeben hast.

grüßt gerd
 

MrsNorris

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Hm.....einer der Leserkommentare macht nachdenklich:

Von der Leyen will nicht entschädigen: Heimkinder gehen leer aus - taz.de



@ MrsNorris (süß, ist das nicht die Katze von Mr Filch?)
Jugendämter können offenbar machen was sie wollen, sie können sogar Kinder zur Adoption geben, gegen den Willen der Eltern, wenn:

Adoption durch Pflegeeltern

stellt sich natürlich die Frage, was genau die "elterlichen Pflichten" sind.
LG
Minuette

Stimmt, ist die fiese Katze vom fiesen Hausmeister!
Oh je, also muss ich mein Leben lang die Angst haben, dass mir Söhnchen weg genommen werden kann!
 
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