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Von der ARGE angebotene Firma zahlt Gehälter verspätet

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deichzwergin

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#1
Hallo zusammen,
ich hoffe ich bin mit meiner Frage hier richtig.
Folgendes: Eine Bekannte von mir, die leider kein Internet hat ;), hat von der ARGE ein Jobangebot bekommen von einer Firma, die dafür bekannt ist, daß sie die Gehälter 2-3 Monate später zahlt. Ihre Cousine hat noch im Dezember dort als Putze auf 400€ Basis dort gearbeitet und selbst das Gehalt per Anwalt einklagen müssen ( und inzwischen gekündigt).
Ich selber habe dort vor 10 Jahren gearbeitet, ebenso wie 2 Freundinnen von mir, und auch wir haben damals gekündigt und dem Arbeitsamt schriftlich dargelegt, warum und wieso wir uns zum Schritt genötigt sahen.Das hatte dann dazu geführt, daß eine SB damals zu mir sagte, daß sie dank dieser Informationen nun keine Arbeitslosen mehr dorthin vermitteln würden.
Mit diesen Infos hat meine Bekannte versucht, jemanden von der ARGE zu erreichen, der ihr sagen soll, was sie tun kann. Außer daß ihr geraten wurde, auf jeden Fall zum Bewerbungstermin bekam sie allerdings keine Info.
Sie wird dort auch auf jeden Fall erscheinen, ist sich aber völlig unsicher, wie sie sich der ARGE gegenüber verhalten soll, wenn diese Firma sie haben möchte, zumal der Einstellungstermin schon am 16.2. ist?! Und sie ist sich auch nicht sicher wie sie bei dem Gespräch selbst auftreten soll, ohne sich Nachteile zu verschaffen!
Und ich selber bin mir halt auch unsicher und konnte ihr zu nichts raten! Zumal ich es als ehemalige Angestellte es eine Frechheit finde, daß jemandem ein Job bei so einer Firma angeboten wird! Denn das Thema ist der ARGE ja sicher bekannt!!
Also was ratet ihr mir äh ihr?
 

Martin Behrsing

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#2
Deine Bekannte muss den Bewerbungstermin auf jeden Fall einhalten. Sie sollte dort sehr offensiv nach der Zahlungsmoral fragen und ob diese sich inzwischen gebessert hat. Diese Fragen sind durchaus erlaubt, wenn eine Firma deswegen bekannt ist und dies auch bei der Arbeitsagentur aktenkundig ist.
 

deichzwergin

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#3
Hallo Martin,
danke für deine fixe Antwort.
Daß sie das Thema offen ansprechen soll, hatten wir uns auch schon überlegt, aber sie war sich halt unsicher, wie OFFENSIV sie denn da auftreten kann.
Ich habe immerhin in meinen alten Unterlagen von anno knips (1996) leider nicht mehr meine , aber immerhin die Begründung für die Kündigung der ehemaligen 2. Vorsitzenden der Firma bzw. des Vereins( der bei meiner Bekannten als Arbeitgeber auftritt) gefunden, die damals dem Aamt vorgelegt wurde.
Sie hat heute ihr Bewerbungsgespräch und am 14. einen Termin bei ihrem SB.!Schaun wer mal! Danke erstmal soweit!
 
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