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Vom Unsinn der Arbeitssuche mit Ü50

Steamhammer

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Arbeitsmarkt : Warum ältere Langzeitarbeitslose keinen Job finden - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

Arbeitslose über 50 haben es auf dem Stellenmarkt ganz besonders schwer. Mit staatlicher Hilfe sollen sie wieder zu einem Job kommen – doch die Initiativen haben nur mäßigen Erfolg
Die Erklärung ist einfach: Gewollte Herabsetzung der Teilnehmer, unnötiger Druck, völlig unqualifizierte "Dozenten" und wenn "Vermittlung", dann nur zu Ausbeutern....

....160 von ihnen fanden eine Stelle am ersten Arbeitsmarkt, als Helfer am Bau, als Wachmann, Museumsaufseher.............
(vergessen hat man sehr sicher... "bei Zeitarbeitsunternehmen...)


...schafft eben keine Motivation, bzw höchstens diejenige, die ich auch habe: sich mit allen Mitteln die "Arbveitsvermittlung" vom sog "Job"center vom Halse zu halten, mit List und Tücke.

"Ich weiß nicht mehr, auf was ich mich bewerben soll", sagt er. Ein dreiviertel Jahr hat er in einer Maßnahme des Jobcenters als Schulhelfer gearbeitet, das hat ihm Spaß gemacht. "Danach stand ich wieder auf der Straße".
Am besten, man bewirbt sich gar nicht, oder nur "nach Vorschrift". Alles andere strapaziert vollkommen unnötig die nerven.

"In meinen letzten Jahren will ich etwas Sinnvolles tun.Und hier werde er auch nicht bedrängt – wie im Jobcenter. Mit 58 wolle er nicht jeden Job machen. "In meinen letzten Jahren will ich etwas Sinnvolles tun." "
Ja, ich auch. Daher halte man sich das Jobcenter vom Leib, sonst klappt das nicht. Am besten frühzeitig.

So wie der Berliner Hotelkaufmann sehen das viele 50plus-Teilnehmer. "Vor der Teilnahme an Perspektive 50plus hat sich niemand richtig um mich gekümmert" – diese Aussage bejahten 45 Prozent der Befragten, ergab eine Studie des Instituts Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.
Nur Blauäugige können es ernsthaft glauben, dass etwas "Sinnvolles" in diesen Ü50-Massnahmen gemacht wird...ausser man hält das, was ich oben schrieb, für sinnvoll.



Mein Fazit: Mag es für junge und jüngere Semester nicht sinnvoll sein, in Hartz 4 zu verweilen, da es für junge und jüngere Menschen doch lebenszerstörend ist (genau so wenig sollte man sich in dem Alter aber auf Zeitarbeit und dergleichen einlassen, für junge Leute , die etwas gelernt haben, sollte ein Sprung in andere Länder, um der Ausbeutermentalität immer mehr deutscher Unternehmer zu entgehen, wirklich eine ernste Option sein!!!!).....so ist es für die meisten Ü50 das Gegenteil:
Man sollte sich, abgesehen von kleinen Minijobs zur Aufbesserung des finanziellen, keinesfalls mehr um Stellen bewerben, ausser nach Vorschrift (eben: aufgedrückte Bewerbungen vom Amt).
Es gibt, selbst bei wenig Geld, sehr viel bessere Möglichkeiten, sein Leben zu verbringen und sich sinnvolle Aufgaben zu suchen für das statistisch letzte oder vorletzte halbwegs gesunde Lebensjahrzehnt.Arbeitslosigkeit mag für viele junge und jüngere Menschen zerstörend wirken, für viele von uns Älteren ist es eine wunderbare Chance, wenn man sie sieht.

Mit wenig Geld kann man umgehen lernen, mit einem Körper , der von den gierigen Unternehmern ausgeschlachtet und entsorgt wurde, nicht.
 
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Heute haben die Ü50jährigen noch schwer, aber in wenigen Jahren, werden sich so einige Branchen um jeden Bewerber reißen. dafür sorgt schon die Tatsache, das immer weniger Kinder geboren werden im Vergleich zu früher. Die heutigen 50jährigen kommen alle aus den Babyboomerjahren !
 

Steamhammer

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Heute haben die Ü50jährigen noch schwer, aber in wenigen Jahren, werden sich so einige Branchen um jeden Bewerber reißen. dafür sorgt schon die Tatsache, das immer weniger Kinder geboren werden im Vergleich zu früher. Die heutigen 50jährigen kommen alle aus den Babyboomerjahren !
Die heutigen Ü50 sind dann 65 und können sich dann mit bitterem Lächeln reinziehen, wie die nachfolgenden Ü50ger hemmungslos gegen angelockte Ausländer ausgespielt werden.
Allerdings kann man sich dann gewissermassen genüsslich zurücklehnen, alles richtig gemacht zu haben, hat man sein Leben nicht für die Ausbeuter zur Verfügung gestellt.
 

pepe

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@ Butterkuchen

wovon träumst Du nachts? :smile:

Die wenigen Jahre höre ich schon seit Jahren in meinen Ohren......

weitere wenige Jahre führen dann summa summarum bei uns zu einer Arbeitslosigkeit von 6-8 oder mehr Jahren

und damit sind wir auch in wenigen Jahren nicht nachgefragt :icon_cry:

just my two pence

LG
pepe
 
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Allerdings kann man sich dann gewissermassen genüsslich zurücklehnen, alles richtig gemacht zu haben, hat man sein Leben nicht für die Ausbeuter zur Verfügung gestellt.
Bist du sicher oder es ist es nicht so,doch noch Malochen zu gehen um die mickrige Rente aufzubessern.:icon_cry:
 

Steamhammer

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Bist du sicher oder es ist es nicht so,doch noch Malochen zu gehen um die mickrige Rente aufzubessern.:icon_cry:
die dann doch südwärts der Grusi bleibt oder sich nach Jahren der Ausbeutung um 30 Eüro erhöht?Wozu das? Das "gewonnene"Geld ginge dann 8fach in zusätzliche Kosten wegen der Gesundheit,die sonst nicht wären.
 

Roter Bock

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Sich die Ausbeuter vom Leib zu halten, bedeutet nicht Nichts zu arbeiten.

Rente ist sowieso ein Begriff aus der Mottenkiste. Sagen wir mal lieber "Almosen und sonstige Zuschüsse".

Steamhammer hat völlig Recht - genau meine Erfahrung.

Bevor wir Ü 50 nen Job sehen, machen den die billig eingekauften Spanier, Portugiesen usw.

Roter Bock
 

Rounddancer

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Jeder von uns ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wenn das denn irgend geht.
Die Gemeinschaft kann und darf nur die mittragen, die den eigenen Lebensunterhalt noch nicht, noch nicht wieder, oder nicht mehr verdienen können. Sich resigniert selbst aufzugeben, paß nicht ins Gemeinschafts-Lebenskonzept, und überlastet diese.

Diese Überlastung trifft in der Praxis aber auch nur Klein- und Mittelverdiener, denn die wenigen Reichen setzen sich in der Regel dorthin ab, wo sie unter sich sein können, in die Emirate, in die besseren Regionen Mallorcas, etc.

Paul M. Getty, der schon als Kind sich Geld verdiente, indem er billig Truthahnkücken kaufte, diese aufzog und dann an die Truthähne vor dem amerik. Erntedankfest, bei dem massenweise Truthähne nachgefragt werden, zum Höchstpreis verkaufte, hat einmal gesagt: "Wenn ich keine Arbeit habe, dann ist es täglich acht Stunden lang meine Arbeit, mir Arbeit zu suchen!"

Wenn ich so um mich gucke: Meine Ex, ungelernt, die dieses Jahr 55 wird, bekam nach langer Arbeitslosigkeit wieder Arbeit, und sie ist glücklich darüber.
Meine Kollegin, gleicher Jahrgang, ungelernt, hatte eine Kneipe, und daraus alle möglichen Probleme. Sie suchte danach Arbeit, war dann für ein geringes Fixum fünf Jahre lang bei Wind und Wetter draußen im Strom-/Gasbereich. Wurde letzten August da wegen schlechter Umsatzlage gekündigt. Fand dann, also mit 53, gleich ab September, Arbeit an einer Tankstelle, erst Minijob, dann 120 Stunden. Mußte im November wieder gehen, weil der Pächter zuviel Geld in den Umbau gesteckt hatte, nun sparen mußte und da sie als letzte hereinkam ... Darauf kurze Arbeitslosigkeit, drei, vier Wochen oder so. Dann fand sie Arbeit an einer anderen Tankstelle, 120 Stunden a 9,25 €. Ging dann selbst in der Probezeit, nachdem sie einen Arbeitsplatz an ihrer Wunsch-Tankstelle gefunden hatte, mit Wunsch-Arbeitszeit und gutem, lockerem Betriebsklima, 160 Stunden zu 8,50 €.
Auch sie ist jetzt glücklich.
 

Nuckel

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Jeder von uns ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wenn das denn irgend geht.
Die Gemeinschaft kann und darf nur die mittragen, die den eigenen Lebensunterhalt noch nicht, noch nicht wieder, oder nicht mehr verdienen können. Sich resigniert selbst aufzugeben, paß nicht ins Gemeinschafts-Lebenskonzept, und überlastet diese.

Diese Überlastung trifft in der Praxis aber auch nur Klein- und Mittelverdiener, denn die wenigen Reichen setzen sich in der Regel dorthin ab, wo sie unter sich sein können, in die Emirate, in die besseren Regionen Mallorcas, etc.

Paul M. Getty, der schon als Kind sich Geld verdiente, indem er billig Truthahnkücken kaufte, diese aufzog und dann an die Truthähne vor dem amerik. Erntedankfest, bei dem massenweise Truthähne nachgefragt werden, zum Höchstpreis verkaufte, hat einmal gesagt: "Wenn ich keine Arbeit habe, dann ist es täglich acht Stunden lang meine Arbeit, mir Arbeit zu suchen!"

Wenn ich so um mich gucke: Meine Ex, ungelernt, die dieses Jahr 55 wird, bekam nach langer Arbeitslosigkeit wieder Arbeit, und sie ist glücklich darüber.
Meine Kollegin, gleicher Jahrgang, ungelernt, hatte eine Kneipe, und daraus alle möglichen Probleme. Sie suchte danach Arbeit, war dann für ein geringes Fixum fünf Jahre lang bei Wind und Wetter draußen im Strom-/Gasbereich. Wurde letzten August da wegen schlechter Umsatzlage gekündigt. Fand dann, also mit 53, gleich ab September, Arbeit an einer Tankstelle, erst Minijob, dann 120 Stunden. Mußte im November wieder gehen, weil der Pächter zuviel Geld in den Umbau gesteckt hatte, nun sparen mußte und da sie als letzte hereinkam ... Darauf kurze Arbeitslosigkeit, drei, vier Wochen oder so. Dann fand sie Arbeit an einer anderen Tankstelle, 120 Stunden a 9,25 €. Ging dann selbst in der Probezeit, nachdem sie einen Arbeitsplatz an ihrer Wunsch-Tankstelle gefunden hatte, mit Wunsch-Arbeitszeit und gutem, lockerem Betriebsklima, 160 Stunden zu 8,50 €.
Auch sie ist jetzt glücklich.
Liest sich wie eine Predigt.
Wer arbeiten will, der bekommt auch welche !
 

Minimina

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Jeder von uns....
Wer soll dieser ominöse UNS sein?????????????

Laß dU-NS DiEUCH ruhig ausschlachten. Einer weniger zum aushalten...in jeder Beziehung :icon_lol:

Mein Mitleid gilt den Jungen und Kindern, denen von voreherein eine Zukunft versagt wird und denen das Leben im Warsten Sinne des Wortes gestohlen wird.

LG MM
 

Nuckel

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Jeder von uns ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wenn das denn irgend geht.
Die Gemeinschaft kann und darf nur die mittragen, die den eigenen Lebensunterhalt noch nicht, noch nicht wieder, oder nicht mehr verdienen können. Sich resigniert selbst aufzugeben, paß nicht ins Gemeinschafts-Lebenskonzept, und überlastet diese.
Arbeitest du jetzt beim Jobcenter ???

Nur so ein Verdacht ?
Die wissen auch nicht die tatsächlichen Erwerbslosenzahlen (ca. 7 Mille) und wie viel offene Stellen es tatsächlich gibt !
 

Roter Bock

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Nee Papst wird er nicht - eher Subprediger von Herrn Alt.

Aber das "uns" verbitte ich mir.

Roter Bock
 

Steamhammer

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Jeder von uns ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wenn das denn irgend geht.
Nicht um jeden Preis. Nein und nochmal nein.

Die Gemeinschaft kann und darf nur die mittragen, die den eigenen Lebensunterhalt noch nicht, noch nicht wieder, oder nicht mehr verdienen können.
Bei DEM Volksvermögen, von den die obersten 10% 2/3 besitzen, kann man auch getrost die mittragen, die sich ein Leben jenseits der Arbeit wünschen.

"Wenn ich keine Arbeit habe, dann ist es täglich acht Stunden lang meine Arbeit, mir Arbeit zu suchen!"
oder auch nicht. In der BRD ab einem gewissen Alter besser nicht.

Sich resigniert selbst aufzugeben, paß nicht ins Gemeinschafts-Lebenskonzept
Siehst Du in der BRD wirklich eine "Gemeinschaft"? Diese wird vor allem dann beschworen, wenn fremde Banken zu retten sind oder Ausbeuter mit Steuern gepampert werden.

Sorry, bei Deinem Satz hab ich mich echt totgelacht, weil der unfreiwillig komisch ist.

Auch sie ist jetzt glücklich.
Wahnsinn, mit wie wenig Leute angeblich glücklich gemacht werden können.
 

Diana

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Jeder von uns ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wenn das denn irgend geht.
Ja, den Lebensunterhalt und zwar ohne Aufstockertum und so, dass man wirklich alles zum LEBEN davon abgedeckt kriegt. Wer zahlt noch solche Löhne?

Wenn ich so um mich gucke: Meine Ex, ungelernt, die dieses Jahr 55 wird, bekam nach langer Arbeitslosigkeit wieder Arbeit, und sie ist glücklich darüber.
Meine Kollegin, gleicher Jahrgang, ungelernt, hatte eine Kneipe, und daraus alle möglichen Probleme. Sie suchte danach Arbeit, war dann für ein geringes Fixum fünf Jahre lang bei Wind und Wetter draußen im Strom-/Gasbereich. Wurde letzten August da wegen schlechter Umsatzlage gekündigt. Fand dann, also mit 53, gleich ab September, Arbeit an einer Tankstelle, erst Minijob, dann 120 Stunden. Mußte im November wieder gehen, weil der Pächter zuviel Geld in den Umbau gesteckt hatte, nun sparen mußte und da sie als letzte hereinkam ... Darauf kurze Arbeitslosigkeit, drei, vier Wochen oder so. Dann fand sie Arbeit an einer anderen Tankstelle, 120 Stunden a 9,25 €. Ging dann selbst in der Probezeit, nachdem sie einen Arbeitsplatz an ihrer Wunsch-Tankstelle gefunden hatte, mit Wunsch-Arbeitszeit und gutem, lockerem Betriebsklima, 160 Stunden zu 8,50 €.
Auch sie ist jetzt glücklich.
Wenn Du Dich so umguckst........... hast Du scheinbar nur Ungelernte um Dich. Hier sind aber viele, die mehrere Berufe mit Abschluss haben, Zusatzqualifikationen haben und die es sich nicht leisten können und auch nicht leisten wollen, ihre teure Bildung für lau zu verschachern. Bildung ist ein teures Gut, das wird auch immer gern von Politikern so betont wenn es darum geht Bildung zu bezahlen, daher hat man die auch entsprechend zu entlohnen.

Verfolge mal Dein Statement nach unten hin. Die Stunden werden mehr, wogegen der Lohn rapide sinkt. Und das soll dann zum Glücklichsein verhelfen? Wie grenzdebil muss man sein, dass man die eigene Abwertung noch als Glück empfindet?

Motivation ist immer das was zwischen Daumen und Zeigefinger bei rum kommt. Die Motivation der Unternehmen sind ja auch Gewinne und nicht einfach nur kostendeckend bis am Abgrund des Unternehmens zu bestehen.
 
E

ExitUser

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Hier sind aber viele, die mehrere Berufe mit Abschluss haben, Zusatzqualifikationen haben und die es sich nicht leisten können und auch nicht leisten wollen, ihre teure Bildung für lau zu verschachern.
Ja, ja.....ich glaub nicht mal die Hälfte von dem was ich dazu hier ab und an lese....

LG von B.
 

hartaber4

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"Wenn ich keine Arbeit habe, dann ist es täglich acht Stunden lang meine Arbeit, mir Arbeit zu suchen!"
Das lebst du ja erfolgreich und vorbildlich vor..... und dann dazu noch dieses selbstlose Engagement hier im Forum.......

Mir kommen Tränen der Rührung....
 

hartaber4

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Doch !

Er wird der nächste Papst !
Die nächste große Sozialrechtsreform wird nach ihm benannt...

Sogenannten "Rounddancer-Papiere" =Lambsdorff-Papiere als "extra-strong & *****-edition" (wird unter Rounddancerismus in die Geschichte eingehen)


Slogan: "Damit es im Sozialstaat rundläuft....."


Dazu fallen mir noch alte DDR-Sprüche ein:

So, wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben !


"Der westdeutsche Kapitalismus (das deutsche Sozialsystem) steht am Abgrund - doch wir werden ihn (es) überholen..."


"Die FDJ (Ü50) - Kampfreserve der Partei (des Sozialstaats)"


Vorwärts, nimmer Rückwärts! Denn wo ein Genosse (Niedriglöhner) ist, da ist die Partei... ( das Jobwunder)


Jederman an jedem Ort, in der Woche mehrmals (Mini-Job) Sport!

usw.
 

Juliay

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Das eine Ausbeutermentalität in manchen Unternehmen herscht steht außer Frage. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Langzeitarbeitslosigkeit sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, oder wirklich erfüllend sein kann. Mit so geringem Einkommen ist die Lebensqualität in einer kapitalistisch orientierten Gesellschaft doch sehr gering. Auch eine Altersarmut in der Zukunft würde mir eher Angst machen...
 

Anja100

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Ü 50? Süss...ich erlebe als Ü60 Stress ohne Ende...und nicht nur ich.

Leider ist das mit Ü60 nicht mehr so leicht wegzustecken wie mit 20!
Aber da hatte ich ihn nicht. Ich besaß eine gute Ausbildung und einen Superjob in Vollzeit! Den gibt`s nicht mehr, die Technik hat ihn unötig gemacht.

Und irgendwie wage ich tatsächlich zu behaupten, das sei nicht mein Verschulden...
 

SimdeB

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Ü 50? Süss...ich erlebe als Ü60 Stress ohne Ende...und nicht nur ich.

Leider ist das mit Ü60 nicht mehr so leicht wegzustecken wie mit 20!
..
--> Was heißt das??
Stresst dich die AfA oder das Jobcenter??
Ich bin auch gerade Ü60 und bewerbe mich auf dem Arbeitsmarkt und bekomme VV...

Gruesse
 

Steamhammer

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Das eine Ausbeutermentalität in manchen Unternehmen herscht steht außer Frage. Allerdings glaube ich nicht, dass eine Langzeitarbeitslosigkeit sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, oder wirklich erfüllend sein kann. Mit so geringem Einkommen ist die Lebensqualität in einer kapitalistisch orientierten Gesellschaft doch sehr gering. Auch eine Altersarmut in der Zukunft würde mir eher Angst machen...
Doch,das geht1glaub mir.Es geht mir objektiv sehr viel besser als damals und ich habe Aufgaben,die positiven Streß verursachen und den Tag fÜllen.Dinge wie Blutwerte,Gewicht und Fitneß sind viel besser als im Arbeitsleben.Ich bin nicht Mitglied der dummdeutschen Leistungs : und Konsumgesellschaft ,sondern suchte und fand gute Freunde in Landsleuten aus Ländern,wo man deutlich angenehmere Prioritäten setzt und mir fehlt nichts außer vielleicht einem jugendlicheren Alter.Ich erzähle wirklich das,was ist.
 

Nuckel

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50
--> Was heißt das??
Stresst dich die AfA oder das Jobcenter??
Ich bin auch gerade Ü60 und bewerbe mich auf dem Arbeitsmarkt und bekomme VV...

Gruesse
Und wo bleibt die Arbeit nach diesen vorbildlichen Aktivitäten mit Ü 60 ??? :icon_mad:
 

arbeitslos in holland

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wenn die bekloppte jugend schon für "umsonst" ackert, müßen die scheintote noch bakshish mitbringen.

bin mit 40 doch auch schon ein grufti.

hat man mir schon vor jahren so erzählt: der markt sucht keine qualifizierten und routinierten staplerfahrer, sondern studentische hilfskräfte mit staplerschein.

bitte sehr ! :danke:
 

0zymandias

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Der Einfachheit halber: #16, #19, #29 (Diana, hartaber4, arbeitslos in Holland)
:danke:
 

ALiL

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... Wenn ich so um mich gucke: Meine Ex, ungelernt, die dieses Jahr 55 wird, bekam nach langer Arbeitslosigkeit wieder Arbeit, und sie ist glücklich darüber.
Meine Kollegin, gleicher Jahrgang, ungelernt, hatte eine Kneipe, und daraus alle möglichen Probleme. Sie suchte danach Arbeit, war dann für ein geringes Fixum fünf Jahre lang bei Wind und Wetter draußen im Strom-/Gasbereich. Wurde letzten August da wegen schlechter Umsatzlage gekündigt. Fand dann, also mit 53, gleich ab September, Arbeit an einer Tankstelle, erst Minijob, dann 120 Stunden. Mußte im November wieder gehen, weil der Pächter zuviel Geld in den Umbau gesteckt hatte, nun sparen mußte und da sie als letzte hereinkam ... Darauf kurze Arbeitslosigkeit, drei, vier Wochen oder so. Dann fand sie Arbeit an einer anderen Tankstelle, 120 Stunden a 9,25 €. Ging dann selbst in der Probezeit, nachdem sie einen Arbeitsplatz an ihrer Wunsch-Tankstelle gefunden hatte, mit Wunsch-Arbeitszeit und gutem, lockerem Betriebsklima, 160 Stunden zu 8,50 €.
Auch sie ist jetzt glücklich.
Wenn das so stimmt, ist das eine Glücksfee ... Glückwunsch.

In einem muss ich zustimmen: es gibt solche „Wunder".
Ich habe mit 60,5 J kürzlich einen unbefristeten Halbtags-Job bekommen, genau so, wie ich es mir gewünscht habe.
Hat zwar nichts mit meinem erlernten Beruf zu tun, aber ich bin sehr zufrieden.
Lange muss ich ja nicht mehr und die Zwangsverrentung mit Abzügen ca. 10,5 % ist abgewendet.
 

Ziviler Ungehorsam

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Jeder von uns ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wenn das denn irgend geht.
Niemand von uns ist gehalten, sich innerhalb des Kapitalismus für nen Appel und ein Ei prostituieren zu müßen - niemand!

Arbeit ist S c h e i ß e - in jedem Fall - und die Parasiten und Schacherer, die weichen müssten sind diejenigen, die das System der Lohnsklaverei erfunden haben, es kontrollieren und am Leben erhalten, nicht die Arbeitslosen, die keine fremdbestimmte Arbeit mehr haben - oder ganz einfach keinen Bock mehr darauf...solange man die Wirtschafts- und Finanzbonzen nicht in die Wildnis schickt, ihnen Spaten und Pflugschar in die Hand drückt, damit sie endlich einmal selber für ihr Überleben sorgen - oder von den Geiern gefressen werden, wenn sie es nicht können - wird sich daran auch nie etwas ändern...denn wenn der Kapitalismus erst überwunden ist, bleibt für die übrigen doch gleich eine ganze Menge mehr vom natürlichen Reichtum, die Möglichkeiten autarker Lebensmodelle anstelle der kapitalistischen Ausbeutung durch Lohnsklaverei werden sich rapide vergrößern.

Die Gemeinschaft kann und darf nur die mittragen, die den eigenen Lebensunterhalt noch nicht, noch nicht wieder, oder nicht mehr verdienen können.
...und wer nicht arbeitet, soll auch nicht (fr)essen!?

Sich resigniert selbst aufzugeben, paß nicht ins Gemeinschafts-Lebenskonzept, und überlastet diese.
Stimmt, das passt nicht in die Arbeitsideologie des NS-Regime und seiner neofaschistischen Nachfolge - dem Unrechtsstaat BRD!

Und überhaupt, wohl nur hier in Deutschland hat die Arbeit ihre eigene "Moral" - die "Arbeits-Moral"...und das nicht ohne Grund, ist sie doch der Deutschen liebstes Kind und obendrein die einzige Moral, die er hat...nirgends sonst wird die Arbeit neben dem Mittel zum Zweck, dem "Sachzwang", der sie für denjenigen darstellt, der über keinerlei materiellen Besitz - Kapital und Produktionsmittel - sondern nur über seine Arbeitskraft als einzigem "Besitz" verfügt, derart zum - absoluten - Wert als solchen "geadelt"...doch neben dieser offenkundigen Zweckgebundenheit der Arbeit im Kapitalismus - dem Zwecke die Reichtumsakkumulation und die Kapitalvermehrung der Reichen und Systembonzen erst zu ermöglichen - will die Arbeit hier auch als "wertschöpfendes Prinzip", wenn nicht gar "Wert an sich" anerkannt sein ...der Begriff "Arbeit" - nicht das ganz banale, was er auf der alltäglichen Bezugsebene aussagt - nämlich durch Lohn bezahlte Tätigkeit - ist in Deutschland untrennbar mit dem Begriff der "Moral" verknüpft...und damit ergibt sich sogleich ein noch viel weitergehender Bezug zum Ursprung jedweder "Moral" - nämlich der Religion und einer davon im speziellen: dem Christentum...bereits für den deutschen Vorzeigechristen Luther war die Arbeit heilig...ebenso wie sie es für das Judäochristentum letztlich insgesamt war...nach der spanischen Conquista wurde bereits den Azteken und anderen indigenen Völkern von Seiten der spanischen Missionare und Priesterhalunken erst mal das Eine eingebleut: schön für sie arbeiten zu müssen, um sich so das "Recht" verdienen zu "dürfen", am Leben zu bleiben...die spanischen Herrscher führten zu dem Zweck das neue Wirtschafts- und Verwaltungssystem der "Encomienda" ein, das jeden Indio zum arbeiten verpflichtete, Tributleistungen in Form von Fron- und Sklavendiensten vorsah und jeden Indio zur Arbeit, wie z.B. in den von den Spaniern betriebenen Silberminen, zwangsverpflichtete...doch allein in Deutschland blieb diese bigotte, scheinheilige christenmoralistische Arbeitsverherrlichung in den Köpfen der Menschen derart fest verankert, -obgleich die Arbeit als "Motor" des imperialistischen Herrschaftssystems - wie dieses selbst natürlich - ein weltweites Übel und eine Plage aller Menschen auf diesem Globus ist...obgleich der Christenspuk und die christliche Despotenmafia, zu der neben der katholischen Kirche auch Fürsten und Adlige zählten, ganz Europa bis zur Aufklärung fest in ihrem Würgegriff hatten, zieht sich der rote Faden, die Blutspur des Arbeitswahns in Deutschland auch danach ungebrochen weiter bis ins Dritte Reich - und von dort bis in die Gegenwart: "Arbeitsfront", "Reichsarbeitsdienst", "Vernichtung durch Arbeit" - Arbeit macht frei...ja, sie macht genauso so frei wie Hartz IV...

Paul M. Getty, der schon als Kind sich Geld verdiente, indem er billig Truthahnkücken kaufte, diese aufzog und dann an die Truthähne vor dem amerik. Erntedankfest, bei dem massenweise Truthähne nachgefragt werden, zum Höchstpreis verkaufte, hat einmal gesagt: "Wenn ich keine Arbeit habe, dann ist es täglich acht Stunden lang meine Arbeit, mir Arbeit zu suchen!"
Sie sind in der Tat arme Irre, ganz arme Würstchen, weil sie nicht durchschauen, dass sie die Verarschten, die Betrogenen und Belogenen sind, weil sie nicht dahintersteigen, dass ein Lohnarbeitsverhältnis - und erst recht der daran hängende Zinswucher der Banken als Mit- oder gar Hauptprofiteuren - immer ein unfairer Deal ist, bei dem der Lohnsklave immer der Verlierer ist - denn die verarbeitete und zu Kapital umgeschmiedete Lebenszeit ist ein unersetzliches Gut - du erleidest einen Verlust, der durch keinen Lohn der Welt aufgewogen werden kann, deine verlorene Lebenzeit gibt dir dein Sklavenhalter nicht zurück.

Wenn ich so um mich gucke: Meine Ex, ungelernt, die dieses Jahr 55 wird, bekam nach langer Arbeitslosigkeit wieder Arbeit, und sie ist glücklich darüber.
:icon_hug:

"Arbeitsplätze sind für uns die schönsten Plätze in Deutschland" (SPD)
"Brüder, durch Sonne zur Arbeit" (Bündnis 90)
"Sozial ist, was Arbeit schafft" (CDU)
"Arbeit muss sich wieder lohnen" (FDP)
"Arbeit für alle!" (DGB-Mafia)

Eure "Arbeit" woll'n wir nicht - Kampf dem reaktionären Arbeitsregime BRD!
 

ALiL

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Die SB der Jobcenter sollten sich öfter mal die vom Mutterschiff erstellten Statistiken zu Gemüte führen, z.B.

RD Nordrhein-Westfalen - statistik.arbeitsagentur.de

Selbst nach diesen (schön gerechneten) „Daten“ Im Juli 2013 standen 766.631 Arbeitslosen 88.305 gemeldete Stellen gegenüber Da machen VV doch so richtig Sinn, oder??
Die Arbeitgeber (außer Verleiher) sind mit Recht sehr verärgert über diese täglichen von Jobcentern genötigten unsinnigen Bewerbungsfluten. Imho anden die zum größten Teil sowieso ungelesen im Off.
 

Bambi_69

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(...)
Selbst nach diesen (schön gerechneten) „Daten“ Im Juli 2013 standen 766.631 Arbeitslosen 88.305 gemeldete Stellen gegenüber Da machen VV doch so richtig Sinn, oder??
Nicht nur die VVs machen hier keinen Sinn sondern auch das ganze Sanktions-Brimborium, die EGVs, die "Schulungs-" und sonstige Maßnahme-Industrie, die Einladungen bei denen man mit dem Kunde seine berufliche Situation besprechen möchte. 11,5% aller gemeldeten Arbeitssuchenden könnten rein rechnerisch angesichts dieses Angebots eine Stelle finden. Die restlichen 88,5% gehen leer aus, werden aber weiter unter Druck gesetzt.
 

Kikaka

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Nicht nur die VVs machen hier keinen Sinn sondern auch das ganze Sanktions-Brimborium, die EGVs, die "Schulungs-" und sonstige Maßnahme-Industrie, die Einladungen bei denen man mit dem Kunde seine berufliche Situation besprechen möchte
-Meine Frau hat eine Putzstelle für 2 Std. wöchentlich angenommen. Verdienst monatlich 50-60 €. Das JC hatte damit nichts zu tun.
Promt kam dann die EGV in der steht :
..Frau... ist bemüht den derzeitigen Nebenverdienst weiterhin auszuüben..
-Was soll der Quark.......
-Wer prekäre Jobs will der soll es tun..Für solche braucht es nicht das JC..Die prekären Jobs gibt es wie Sand am Meer.
 

Steamhammer

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Niemand von uns ist gehalten, sich innerhalb des Kapitalismus für nen Appel und ein Ei prostituieren zu müßen - niemand!

Arbeit ist S c h e i ß e - in jedem Fall - und die Parasiten und Schacherer, die weichen müssten sind diejenigen, die das System der Lohnsklaverei erfunden haben, es kontrollieren und am Leben erhalten, nicht die Arbeitslosen, die keine fremdbestimmte Arbeit mehr haben - oder ganz einfach keinen Bock mehr darauf...solange man die Wirtschafts- und Finanzbonzen nicht in die Wildnis schickt, ihnen Spaten und Pflugschar in die Hand drückt, damit sie endlich einmal selber für ihr Überleben sorgen - oder von den Geiern gefressen werden, wenn sie es nicht können - wird sich daran auch nie etwas ändern...denn wenn der Kapitalismus erst überwunden ist, bleibt für die übrigen doch gleich eine ganze Menge mehr vom natürlichen Reichtum, die Möglichkeiten autarker Lebensmodelle anstelle der kapitalistischen Ausbeutung durch Lohnsklaverei werden sich rapide vergrößern.



...und wer nicht arbeitet, soll auch nicht (fr)essen!?



Stimmt, das passt nicht in die Arbeitsideologie des NS-Regime und seiner neofaschistischen Nachfolge - dem Unrechtsstaat BRD!

Und überhaupt, wohl nur hier in Deutschland hat die Arbeit ihre eigene "Moral" - die "Arbeits-Moral"...und das nicht ohne Grund, ist sie doch der Deutschen liebstes Kind und obendrein die einzige Moral, die er hat...nirgends sonst wird die Arbeit neben dem Mittel zum Zweck, dem "Sachzwang", der sie für denjenigen darstellt, der über keinerlei materiellen Besitz - Kapital und Produktionsmittel - sondern nur über seine Arbeitskraft als einzigem "Besitz" verfügt, derart zum - absoluten - Wert als solchen "geadelt"...doch neben dieser offenkundigen Zweckgebundenheit der Arbeit im Kapitalismus - dem Zwecke die Reichtumsakkumulation und die Kapitalvermehrung der Reichen und Systembonzen erst zu ermöglichen - will die Arbeit hier auch als "wertschöpfendes Prinzip", wenn nicht gar "Wert an sich" anerkannt sein ...der Begriff "Arbeit" - nicht das ganz banale, was er auf der alltäglichen Bezugsebene aussagt - nämlich durch Lohn bezahlte Tätigkeit - ist in Deutschland untrennbar mit dem Begriff der "Moral" verknüpft...und damit ergibt sich sogleich ein noch viel weitergehender Bezug zum Ursprung jedweder "Moral" - nämlich der Religion und einer davon im speziellen: dem Christentum...bereits für den deutschen Vorzeigechristen Luther war die Arbeit heilig...ebenso wie sie es für das Judäochristentum letztlich insgesamt war...nach der spanischen Conquista wurde bereits den Azteken und anderen indigenen Völkern von Seiten der spanischen Missionare und Priesterhalunken erst mal das Eine eingebleut: schön für sie arbeiten zu müssen, um sich so das "Recht" verdienen zu "dürfen", am Leben zu bleiben...die spanischen Herrscher führten zu dem Zweck das neue Wirtschafts- und Verwaltungssystem der "Encomienda" ein, das jeden Indio zum arbeiten verpflichtete, Tributleistungen in Form von Fron- und Sklavendiensten vorsah und jeden Indio zur Arbeit, wie z.B. in den von den Spaniern betriebenen Silberminen, zwangsverpflichtete...doch allein in Deutschland blieb diese bigotte, scheinheilige christenmoralistische Arbeitsverherrlichung in den Köpfen der Menschen derart fest verankert, -obgleich die Arbeit als "Motor" des imperialistischen Herrschaftssystems - wie dieses selbst natürlich - ein weltweites Übel und eine Plage aller Menschen auf diesem Globus ist...obgleich der Christenspuk und die christliche Despotenmafia, zu der neben der katholischen Kirche auch Fürsten und Adlige zählten, ganz Europa bis zur Aufklärung fest in ihrem Würgegriff hatten, zieht sich der rote Faden, die Blutspur des Arbeitswahns in Deutschland auch danach ungebrochen weiter bis ins Dritte Reich - und von dort bis in die Gegenwart: "Arbeitsfront", "Reichsarbeitsdienst", "Vernichtung durch Arbeit" - Arbeit macht frei...ja, sie macht genauso so frei wie Hartz IV...



Sie sind in der Tat arme Irre, ganz arme Würstchen, weil sie nicht durchschauen, dass sie die Verarschten, die Betrogenen und Belogenen sind, weil sie nicht dahintersteigen, dass ein Lohnarbeitsverhältnis - und erst recht der daran hängende Zinswucher der Banken als Mit- oder gar Hauptprofiteuren - immer ein unfairer Deal ist, bei dem der Lohnsklave immer der Verlierer ist - denn die verarbeitete und zu Kapital umgeschmiedete Lebenszeit ist ein unersetzliches Gut - du erleidest einen Verlust, der durch keinen Lohn der Welt aufgewogen werden kann, deine verlorene Lebenzeit gibt dir dein Sklavenhalter nicht zurück.



:icon_hug:

"Arbeitsplätze sind für uns die schönsten Plätze in Deutschland" (SPD)
"Brüder, durch Sonne zur Arbeit" (Bündnis 90)
"Sozial ist, was Arbeit schafft" (CDU)
"Arbeit muss sich wieder lohnen" (FDP)
"Arbeit für alle!" (DGB-Mafia)

Eure "Arbeit" woll'n wir nicht - Kampf dem reaktionären Arbeitsregime BRD!
DANKE!!Das spiegelt genau meine Auffassung wider.
 

Purzelina

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Bei einigen Beiträgen hier, bekomme ich das Gefühl als ob es hier einige gibt, die gar nicht Arbeiten wollen !
Und? Bleibt mehr vom viel zu kleinen Arbeitskuchen für die Arbeitswilligen übrig, freu dich doch.

Mich tangieren die Arbeitsunwilligen nicht.
 

lola montez

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So stimmt das aber nicht ganz.
Ich möchte auch arbeiten, aber eben für "gutes" Geld und nicht für einen Hungerlohn.
Aber die Stellen die ich angeboten bekomme sind minderwertig und ich würde das Gleiche verdienen, wie jetzt mein ALGII und das sehe ich nicht ein.
Ich habe einen guten Beruf gelernt, gute Schulen besucht und sehe nicht ein, mich abspeißen zu lassen für ein paar €.

Und dann wird man noch rumschikaniert im Hungerlohnjob.
Nein. Das geht gar nicht.
 
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So stimmt das aber nicht ganz.
Ich möchte auch arbeiten, aber eben für "gutes" Geld und nicht für einen Hungerlohn.
Aber die Stellen die ich angeboten bekomme sind minderwertig und ich würde das Gleiche verdienen, wie jetzt mein ALGII und das sehe ich nicht ein.
Ich habe einen guten Beruf gelernt, gute Schulen besucht und sehe nicht ein, mich abspeißen zu lassen für ein paar €.

Und dann wird man noch rumschikaniert im Hungerlohnjob.
Nein. Das geht gar nicht.
Hallo Lola, wie lange bis du aus deinem Beruf denn schon raus ? Das du nicht für einen Hungerlohn arbeiten möchtest kann ich gut verstehen, das möchte ich auch nicht, aber im Hartz 4 Bereich geht es ja erst einmal darum, aus der Abhängigkeit des Staates zu kommen und nicht darum so lange von ihm abhängig zu bleiben bis man seinen Traumjob gefunden hat!

Du hast geschrieben, das dir Stellen angeboten worden sind, in denen du das Gleiche verdient hättest wie jetzt in Hartz 4, und ich nehme mal an du meinst mit allen Kosten die jetzt vom Amt getragen werden (Miete, Strom usw. ).

Aber selbst wenn du in deinem neuen Job nicht mehr verdienen würdest, so wärst du doch frei und müsstest dich nicht mehr mit dem Amt rumschlagen.

Außerdem könntest du dich ja auch aus der bestehenden Stelle heraus weiter bewerben !

Bis denn !
 
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@ Butterkuchen,

wie oft habe ich schon versucht, Leuten mit Deiner Meinung vom Gegenteil zu überzeugen.
Auch bei Dir wird es wohl vergeblich sein.

Weißt Du, ich kann den Spruch nicht mehr hören, Hauptsche Arbeit und nicht mehr vom Amt abhängig sein:icon_eek:

Denn genau das ist es doch, was die Politik vorantreibt, mit den unmenschlichen Hartz IV.
Man soll gezwungen werden, jede Arbeit anzunehmen, egal was man gelernt hat.
Und genau das machen sich immer mehr Firmen und Konzerne zu Nutzen.
In dem sie die Löhne immer weiter runterschrauben, oder über Zeitarbeitsfirmen Arbeitnehmer ausnutzen, oder wie jetzt der letzte Schrei, Werksverträge abschließen.

Der Politik geht es doch nur darum, dass die Arbeitslosenzahlen gut aussehen, dass es den Firmen gut geht, und dass die Exportbilanz stimmt.

Wie es uns Bürgern, die dies alles buckeln sollen geht, das interessiert die einen Dreck.

Denk mal drüber nach.
 

lola montez

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Hallo Butterkuchen,
ich war selbständige Kosmetikerin und Friseuse und das jahrelang. Ich hatte einen Salon, der mal sehr gut lief.
Aber durch die "Billigkonkurenz" ging ich leider pleite.
Mir werden nur Jobs als Zimmermädchen und schwere Fabrikarbeit angeboten und das mache ich nicht. Bin zwar "erst" 42 Jahre, aber ich habe auch "Rücken" und langes Stehen kann ich nicht. In meiner Vergangenheit habe ich als Selbständige sogar oft eine 60 Stundenwoche gehabt und weiss, was es heißt zu arbeiten.
Aber ich sehe keinen Sinn in einem untergeordneten Beruf zu arbeiten, ehrlich gesagt, meine Meinung.

Freiheit, wie du so schön schreibst, bedeutet für mich ein Leben ohne Sorgen und ein gutes finanzielles Polster.
Von der Freiheit, die du schreibst, erinnert mich eher an was anderes.
Tschuldige, in Auschwitz stand dieser Spruch "Arbeit macht Frei" und da bekomme ich Gänzehaut.
 

Steamhammer

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Bei einigen Beiträgen hier, bekomme ich das Gefühl als ob es hier einige gibt, die gar nicht Arbeiten wollen !
Wozu auch?--bezogen auf Erwerbsarbeit-- Einige Deiner Beiträge schätze ich ja, aber mall ehrlich, die Jobs, die da offenstehen, gönnt man selbst Dir nicht mit Deiner hier sehr unreflektierten Widergabe vom Arbeitgebergesülze....


Man kann gerade wenn man Ü50 ist, sehr viel sinnvollere Dinge auch für andere Menschen tun, als sich Menschenschindern an den Hals zu werfen.

Man "arbeitet" dann doch, aber in einer Weise, wie Du es nie verstehen willst, bist Du nicht bereit, über diesen von Dir geschriebenen Satz nachzudenken.
 

Steamhammer

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Hallo Lola, wie lange bis du aus deinem Beruf denn schon raus ? Das du nicht für einen Hungerlohn arbeiten möchtest kann ich gut verstehen, das möchte ich auch nicht, aber im Hartz 4 Bereich geht es ja erst einmal darum, aus der Abhängigkeit des Staates zu kommen und nicht darum so lange von ihm abhängig zu bleiben bis man seinen Traumjob gefunden hat!

Du hast geschrieben, das dir Stellen angeboten worden sind, in denen du das Gleiche verdient hättest wie jetzt in Hartz 4, und ich nehme mal an du meinst mit allen Kosten die jetzt vom Amt getragen werden (Miete, Strom usw. ).

Aber selbst wenn du in deinem neuen Job nicht mehr verdienen würdest, so wärst du doch frei und müsstest dich nicht mehr mit dem Amt rumschlagen.

Außerdem könntest du dich ja auch aus der bestehenden Stelle heraus weiter bewerben !

Bis denn !
Wa ist schlimmer: sich 2x im Vierteljahr mit dem Amt rumschlagen, oder täglich mit dem Ausbeuter und mit seiner oder ihrer Gesundheit, die ex und hopp geht bei den vielen tollen Jobs, die angeboten werden?

Man engagiere sich in seiner Arbeitslosigkeit nicht für Ausbeuter, die schon Zaster mehr als nötig haben,, sondern für Menschen, denen es wirklich schlecht geht. Und wenn es das ist, deren Kinder zu sich nachhause einzuladen um denen ein Mittagessen zu ermöglichen.
So halte ich es jedenfalls.

So, wie Du schreibst, musst Du noch sehr viel lernen, in der Hinsicht. Du bist bestimmt noch weit,weit unter 40 ??
 
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@ Butterkuchen,

wie oft habe ich schon versucht, Leuten mit Deiner Meinung vom Gegenteil zu überzeugen.
Auch bei Dir wird es wohl vergeblich sein.

Weißt Du, ich kann den Spruch nicht mehr hören, Hauptsche Arbeit und nicht mehr vom Amt abhängig sein:icon_eek:

Denn genau das ist es doch, was die Politik vorantreibt, mit den unmenschlichen Hartz IV.
Man soll gezwungen werden, jede Arbeit anzunehmen, egal was man gelernt hat.
Und genau das machen sich immer mehr Firmen und Konzerne zu Nutzen.
In dem sie die Löhne immer weiter runterschrauben, oder über Zeitarbeitsfirmen Arbeitnehmer ausnutzen, oder wie jetzt der letzte Schrei, Werksverträge abschließen.

Der Politik geht es doch nur darum, dass die Arbeitslosenzahlen gut aussehen, dass es den Firmen gut geht, und dass die Exportbilanz stimmt.

Wie es uns Bürgern, die dies alles buckeln sollen geht, das interessiert die einen Dreck.

Denk mal drüber nach.
Das es immer mehr Firmen gibt, die ihren Angestellten bewusst so geringe Löhne zahlen mit der Begründung Sie könnten ja mit Hart 4 aufstocken, halte ich auch für falsch, und deshalb bin ich für die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen und einer strengeren Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen ! Denk mal darüber nach !
 
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Das es immer mehr Firmen gibt, die ihren Angestellten bewusst so geringe Löhne zahlen mit der Begründung Sie könnten ja mit Hart 4 aufstocken, halte ich auch für falsch, und deshalb bin ich für die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen und einer strengeren Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen ! Denk mal darüber nach !
Ein Mindestlohn bringt doch nicht viel.
Die Waren und Dienstleistungen werden dann eben teurer.
Oder meinst Du etwa, die Firmen und Konzerne werden auf ihren satten Gewinn verzichten?
Nein, die höheren Lohnkosten werden dann an den Verbraucher weiter gegeben.
Ein Teufelskreis.
Es müssen ganz andere Lösungen her.
 
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Wa ist schlimmer: sich 2x im Vierteljahr mit dem Amt rumschlagen, oder täglich mit dem Ausbeuter und mit seiner oder ihrer Gesundheit, die ex und hopp geht bei den vielen tollen Jobs, die angeboten werden?

Man engagiere sich in seiner Arbeitslosigkeit nicht für Ausbeuter, die schon Zaster mehr als nötig haben,, sondern für Menschen, denen es wirklich schlecht geht. Und wenn es das ist, deren Kinder zu sich nachhause einzuladen um denen ein Mittagessen zu ermöglichen.
So halte ich es jedenfalls.

So, wie Du schreibst, musst Du noch sehr viel lernen, in der Hinsicht. Du bist bestimmt noch weit,weit unter 40 ??
Ja ich bin noch weit unter 40 ! Ich bin erst 38, habe zwei Ausbildungen die ich aber Aufgrund von Berufskrankheit und Arbeitsunfallfolgen nicht mehr ausüben darf, und nun vor der Frage stehe, in welchen Beruf ich mich nun umschulen lassen werde !
 

Steamhammer

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Das es immer mehr Firmen gibt, die ihren Angestellten bewusst so geringe Löhne zahlen mit der Begründung Sie könnten ja mit Hart 4 aufstocken, halte ich auch für falsch, und deshalb bin ich für die Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen und einer strengeren Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen !
Und solange DAS so ist,wie jetzt,und das ist noch eine undenkbar lange Zeit, würden sich viele besonders ältere Empfänger des ALG2 selber schaden, sollten sie von selber einen solchen Job annehmen, und viele andere Arbeitssuchende ohne Leistungsbezug auch.

Was hätten ELO in der Regel (Ausnahmen gibt es dann und wnn auch) davon, freiwillig bei einer dieser wahrscheinlich hunderttausenden Klitschen anzufangen?

Sie fangen an, merken, sie werden ausgenutzt. Denken daran, aufhören zu wollen, weil sie irgendwann ausgelutscht wurden; der neue Ferrari des Unternehmers will schliesslich so schnell wie möglich verdient werden vom Chef.

Moment aber --- geht ja gar nicht. Sperre 3 Monate inklusive Verfolgungsbetreuung, da man ja schnell wieder vermittelt werden kann, da man sowas ja schon mal gemacht hat.

Das ist dann die typische Mausefalle, in der sich solche Leute befinden.


Um sich selbst nicht zu schaden, lässt man es dann klugerweiser ganz.
 
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Ein Mindestlohn bringt doch nicht viel.
Die Waren und Dienstleistungen werden dann eben teurer.
Oder meinst Du etwa, die Firmen und Konzerne werden auf ihren satten Gewinn verzichten?
Nein, die höheren Lohnkosten werden dann an den Verbraucher weiter gegeben.
Ein Teufelskreis.
Es müssen ganz andere Lösungen her.
Was hättest du denn für Lösungen ?
 

lola montez

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Ja ich bin noch weit unter 40 ! Ich bin erst 38, habe zwei Ausbildungen die ich aber Aufgrund von Berufskrankheit und Arbeitsunfallfolgen nicht mehr ausüben darf, und nun vor der Frage stehe, in welchen Beruf ich mich nun umschulen lassen werde !
Na also, da weisst du doch was in der Arbeitswelt ab geht. Warum suchst du dir nicht so einen Beruf, wo du "frei" bist?
Verstehe ich nicht so ganz. Welche Berufe hast du denn überhaupt ausgeübt?
 

Steamhammer

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Ja ich bin noch weit unter 40 ! Ich bin erst 38, habe zwei Ausbildungen die ich aber Aufgrund von Berufskrankheit und Arbeitsunfallfolgen nicht mehr ausüben darf, und nun vor der Frage stehe, in welchen Beruf ich mich nun umschulen lassen werde !
Wirklich, ich kann das in Deinem Alter noch verstehen, wenn Du das so schreibst, wie Du das tust (aber eben kann ich dem absolut nicht zustimmen). Wenn man noch relativ jung ist, ist Arbeitslosigkeit etwas ganz anderes, vielleicht auvh viel belastenderes, als wenn man so Mitte 50 ist.

Man hat dann auch schon einen ganz anderen Überblick über die "Szene" und hat absolut keine Lust, sich in seinen statistisch noch 20 jahren noch irgendwelchen deutschen Arbeitgebern auszuliefern, von denen man von vornherein weiss, was das meist für Menschen sind.


Selbst mit weinig Geld ist es so noch viel besser, kann man psychisch und physisch mit "dem Amt" umgehen. Die haben dort auch Schwächen, an denen man sie packen kann u d die sich so einigermassen vom Leib halten.

Ich glaube, als jüngere person ist es schwerer.
 

Stroganoff

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Ich lasse mich auch lieber ein paar Mal im Jahr von meinem Fallmanager blöd von der Seite anmachen, als mich noch einziges Mal in einen Ausbeuterjob zu begeben.

Ein halbes Jahr Sicherheitsdienst, mit über 300 Stunden Arbeitszeit im Monat und das für 7,50 Euro brutto, reicht mir als Erfahrung, um zu wissen, dass ich mir sowas kein zweites Mal antun werde.

Wofür soll ich einen Job machen, der dauerhaft zu Lasten meiner Gesundheit geht und mies bezahlt wird, was habe ich für Vorteile dadurch?

Dann bleibe ich doch lieber zuhause, mache regelmäßig Sport, lerne für Dinge, die mich interessieren (Sprachen zum Beispiel) oder gehe in die Natur.

Ja und grundsätzlich will ich arbeiten, aber da müssen die Vorteile für mich einfach überwiegen und das sehe ich in einem Job als Wachmann, Produktionshelfer, Callcenter-Agent oder Schweinestallausmister (kein Scherz, sollte ich mich drauf bewerben) nicht.

Momentan habe ich für dieses Jahr sowieso erstmal Ruhe vom Jobcenter, weil versucht wird mich als schulischer Integrationsassistent zu vermitteln, dann kann ich ein Kind mit beispielsweise Autismus oder ADHS während des Unterrichts unterstützend zur Seite stehen bzw. sitzen.

Ja, das würde ich auch gerne machen, auch wenn die Bezahlung eher mau ist, aber da überwiegen für mich die Vorteile, weil ich sehr gerne mit Kindern arbeiten würde und gerade Kinder mit bestimmten Einschränkungen für mich eine positive Herausforderung sind, die ich auch gerne annehme.

Eine Erzieherausbildung wäre mir zwar lieber gewesen, aber dann streicht mir das Flopcenter ja das Geld, wenn ich es wage so eine Ausbildung zu beginnen und Umschulungen als Erzieher werden in Niedersachsen ja nicht angeboten.

Wenn aus dem Job nichts wird, dann halt nicht, nur mit irgendwelchen Ausbeuterjobs oder Sinnlosmaßnahmen brauchen die vom Jobcenter mir dann auch nicht kommen, dann gehe ich notfalls zum Arzt um mich dem zu entziehen, so einfach ist das.
 
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Na also, da weisst du doch was in der Arbeitswelt ab geht. Warum suchst du dir nicht so einen Beruf, wo du "frei" bist?
Verstehe ich nicht so ganz. Welche Berufe hast du denn überhaupt ausgeübt?
Ich habe zuerst Bäcker gelernt und in diesem 17 Jahre gearbeitet bevor ich eine schwere Mehlstauballergie und COPD bekam. Anschließend habe ich mit Hilfe der BG zum Fachlageristen umgeschult und in diesem Beruf gut 3 Jahre gearbeitet und auch ganz gut verdient ( sogar besser als in meinem Beruf als Bäcker, man mag es nicht glauben ) ! Do nun hatte ich vor einiger Zeit einen schweren Arbeitsunfall und darf nur noch Tätigkeiten machen, bei denen ich überwiegend sitze. Und LKW-Fahren oder Busfahrer kommt für mich auch nicht in Frage, da mein Fuß in seiner Bewegung sehr eingeschränkt ist. Also kommt nur ein Beruf in Frage in dem ich im Büro arbeite . Zum Glück bekomme ich die volle Unterstützung der BG, aber trotzdem wird es eine große Umstellung für mich werden. Ich habe immer lieber körperlich gearbeitet und auf die Bürohengste geschimpft und jetzt werde ich selber einer. Welch eine Ironie ?
 

lola montez

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Du, Büroarbeit ist doch nicht schlecht und kann Spass machen.
Habe auch ein Angebot als Telefonistin für nächste Woche.
Ist aber nur ein sogenannter Minijob. Muss von 9-21Uhr Gespräche annehmen und Termine vereinbaren und das für 50€ in einer Schicht, diese 12 Stunden. :icon_sad:
Gestern war ich mal rein schnubbern, natürlich umsonst und das fand ich schon shice. Ich hasse das, wenigstens hätten die mir meine Unkosten ersetzen können. Habe dort 12 Stunden gesessen und mir alles erklären lassen. Hat mir schon Spass gemacht, aber für lau. Und genau damit habe ich eben ein Problem.
Arbeit wird nicht mehr gewürdigt, alles billig, billig und am besten noch umsonst.
Was glaubst du warum ich heute so einen Frust habe?
Wenn ich dort am Donnerstag aufschlage, will ich $$$ sehen, ansonsten war es das dann.
 

Stroganoff

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Ich habe immer lieber körperlich gearbeitet und auf die Bürohengste geschimpft und jetzt werde ich selber einer. Welch eine Ironie ?
Naja, aber mit arbeitslosen Bürokaufleuten kann man die Straßen mit pflastern. Ich habe selbst eine Ausbildung zum Bürokaufmann gemacht und auch einige Jahre als solcher gearbeitet, bis der Betrieb halt pleite ging, da war ich 25.

Danach jahrelang unzählige Bewerbungen geschrieben, Fortbildungen gemacht, aber es hagelte nur Absagen. Mittlerweile bin ich 31 und habe es verständlicherweise komplett aufgegeben in dem Bereich nochmal Fuß zu fassen.

Ich kenne auch viele Leute, die eine Umschulung zum Bürokaufmann (des Jobcenters liebste Umschulung) gemacht haben und trotzdem oder gerade deshalb auch weiterhin ohne Job sind.
 
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Du, Büroarbeit ist doch nicht schlecht und kann Spass machen.
Habe auch ein Angebot als Telefonistin für nächste Woche.
Ist aber nur ein sogenannter Minijob. Muss von 9-21Uhr Gespräche annehmen und Termine vereinbaren und das für 50€ in einer Schicht, diese 12 Stunden. :icon_sad:
Gestern war ich mal rein schnubbern, natürlich umsonst und das fand ich schon shice. Ich hasse das, wenigstens hätten die mir meine Unkosten ersetzen können. Habe dort 12 Stunden gesessen und mir alles erklären lassen. Hat mir schon Spass gemacht, aber für lau. Und genau damit habe ich eben ein Problem.
Arbeit wird nicht mehr gewürdigt, alles billig, billig und am besten noch umsonst.
Was glaubst du warum ich heute so einen Frust habe?
Wenn ich dort am Donnerstag aufschlage, will ich $$$ sehen, ansonsten war es das dann.
Telefonist kommt für mich(zum Glück ) nicht infrage, da ich Stotterer bin. Zwar stotter ich nicht so doll, das ich nicht auch ein Kundengespräch führen könnte, doch für den Call-Center-bereich doch wohl noch etwas zu viel.

Ich würde am liebsten in einem Bereich umschulen, in dem ich in einer Behörde oder Verwaltung arbeiten könnte. Auch könnte ich mir vorstellen beim Arbeitsamt oder bei der Rentenversicherung zu arbeiten um den Leuten bei ihren Problemen helfen zu können. Es ist doch schön, wenn der Sachbearbeiter auch selber weiß wie es ist wenn man arbeitslos oder Krank ist !

Bis denn !
 

lola montez

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Wenn du es kannst und was findest, super. :icon_daumen:
Am besten noch "beamtet", da ist man fast unkündbar und deine Rente ist sicher.
Ich habe leider nicht so viel Erfahrung damit. Musste früher meine Steuererklärung fürs Finanzamt selber machen, war "Heckmeck", aber so habe ich den teuren Steuerberater gespart.
Die Telefonistinenstelle ist übrigens kein Callcenter, sondern ein Kleinbetrieb.
Was mich natürlich ärgert, sind die Fahrkosten. Ist leider nicht bei mir um die Ecke und ich hoffte insgeheim wenigstens die ersetzt zu bekommen. :icon_sad:

25 km entfernt und das weiss meine "zukünftige" Chefin.
 

Rounddancer

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Woanders, in anderen Ländern, da gibt es GAR NIX für Arbeitslose,- wo da keine Ersparnisse da sind, wo nicht die Familie zusammensteht,
da heißt es einfach: JEDE Arbeit Annehmen, oder sterben.

Und auch hier funktioniert das Sozialsystem nur, wenn der, der Arbeit bekommt, sie auch annimmt und nicht verweigert weil er ja auch so durchgefuttert würde.

Wenn ich das so höre, daß Menschen angebotene Arbeit verweigern, weil sie das selbe auch ohne Arbeit bekommen,- da wundert es mich nicht, daß überall Menschen zu finden sind, die als Nachbarn solche Arbeitsverweigerer haben und die das dann auf alle Erwerbslosen pauschalieren.
Nein, jeder ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen,- diem Gemeinschaft ist nur da zur Stütze da, wo das noch nicht, nicht, oder nicht mehr möglich ist.
Und damit ist die Gemeinschaft schon reichlich ausgelastet,- denn die, die das alles erarbeiten, wollen ja auch was davon haben, daß sie arbeiten und sich nicht auch durchfüttern lassen.
 

lola montez

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Woanders, in anderen Ländern, da gibt es GAR NIX für Arbeitslose,- wo da keine Ersparnisse da sind, wo nicht die Familie zusammensteht,
da heißt es einfach: JEDE Arbeit Annehmen, oder sterben.

Und auch hier funktioniert das Sozialsystem nur, wenn der, der Arbeit bekommt, sie auch annimmt und nicht verweigert weil er ja auch so durchgefuttert würde.

Wenn ich das so höre, daß Menschen angebotene Arbeit verweigern, weil sie das selbe auch ohne Arbeit bekommen,- da wundert es mich nicht, daß überall Menschen zu finden sind, die als Nachbarn solche Arbeitsverweigerer haben und die das dann auf alle Erwerbslosen pauschalieren.
Nein, jeder ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen,- diem Gemeinschaft ist nur da zur Stütze da, wo das noch nicht, nicht, oder nicht mehr möglich ist.
Und damit ist die Gemeinschaft schon reichlich ausgelastet,- denn die, die das alles erarbeiten, wollen ja auch was davon haben, daß sie arbeiten und sich nicht auch durchfüttern lassen.


Tschuldige bitte, aber verweigern sehe ich ganz anders.
Es kann doch nicht sein, für das selbe Geld wie für die ALLGII Bezüge zu arbeiten. Schlieslich will man sich doch "verbessern" und nicht verschlechtern.
Wenn ich das schon höre. :icon_evil:
Nur das die Menschen nicht mehr dem Staat zur Last fallen. Da muss dieser auch dafür sorgen, das es "Arbeit" gibt, wo man sich noch damit ernähren kann.
Die meisten haben doch in ihrem Leben auch was geleistet und sind unschuldig in dieses ALLGII gekommen.
Soll ich mich vielleicht aus Dankbarkeit verschlechtern?
Wer dankt das meiner Person?
Niemand!
Dann noch den Launen eines bösen Big Boss ausgesetzt zu sein, der mich noch rumscheucht und schikaniert?
Das liegt nicht in der Erfüllung meines zukünftigen Lebens. :icon_kotz:
 
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Prima Rounddancer,
auch Du begreifst nichts.
Nehmen wir eben alle schlecht bezahlte Arbeit über Zeitarbeit oder Werksverträge an.
Denn was anderes gibt es nicht.
Und im Alter können wir uns dann bei einem Almosen der Rentenversicherung und vielleicht einen Zuschuss vom Sozialamt über die guten alten Zeiten der billigen Arbeit unterhalten.
Wenn es überhaupt noch geht, wegen den fehlenden Zähnen.

Also für mich gilt auch, entweder vernünftig bezahlte Arbeit, von der man leben kann, oder nur ein müdes Lächeln für alle anderen Angebote.
 

hartaber4

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Bei einigen Beiträgen hier, bekomme ich das Gefühl als ob es hier einige gibt, die gar nicht Arbeiten wollen !

Bei (eher aus) den vielen Beiträgen hier im Forum habe ich das Gefühl, dass die JC ihrem gesetzlichen Auftrag hinsichtlich der Teilhabe am Arbeitsleben gar nicht nachkommen wollen...

Ob man sich mittel- und langfristig den Maßnahmen- und Sanktionszirkus leisten kann bleibt fraglich..... zielführend scheint das ja nicht zu sein (es sei denn man erfreut sich an geschönten Statistiken, die den aktuellen Politklimbim umgarnen...)

Meinetwegen mag es ein paar Menschen geben die bewusst nicht arbeiten wollen..... soll die Gesellschaft denen ein paar Euro hinwerfen (billiger als Verwaltungstamtam oder gar Haft als Folge von Beschaffungskriminalität) und gut ist....
 

hartaber4

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Woanders, in anderen Ländern, da gibt es GAR NIX für Arbeitslose,- wo da keine Ersparnisse da sind, wo nicht die Familie zusammensteht,
da heißt es einfach: JEDE Arbeit Annehmen, oder sterben.

Und auch hier funktioniert das Sozialsystem nur, wenn der, der Arbeit bekommt, sie auch annimmt und nicht verweigert weil er ja auch so durchgefuttert würde.
Aber dabei lässt du unberücksichtigt, dass das Sozialsystem im Großen und Ganzen auf einer Beitragsfinanzierung ......mit x-fachen Ausnahmetatbeständen....begründet wird.... und sich aus der "Gemeinschaft" gar nicht mal so wenige Gruppen bei den Risiken auskoppeln... (das mag mal funktioniert haben..... heute habe ich mehr als starke Zweifel am deutschen Sozialsystem).

Wer keine Zweifel hat:

Der Blick auf das gewöhnliche Rentenkonto wirkt bei den meisten "erfrischend".....

Immer weniger (Arbeitnehmer) müssen immer mehr Beitragslasten tragen..... jetzt betrachte bitte mal die letzten Jahrzehnte und nicht irgendwelchen Wahlkampfaktionismus an den Beitragsschrauben...
 

hartaber4

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Was hättest du denn für Lösungen ?

Aktivierung statt passive Leistung - Autor: Marion Linke - Sozialpolitik


Auch eine Art "Agenda 2010" (man hätte ja mal gucken können, bei den "Vorreitern" im Nachbarland).... aber mit völlig anderen Ergebnissen beim "Fördern und Fordern".......

Das Ganze "abgeschmeckt" mit starken kleinen Gewerkschaften....einem tollen Bildungssystem....usw. .... und schon ist man u.a. bei einem Niedriglohnniveau von ca. umgerechnet € 15,80 (nach dem sich einige deutsche Facharbeiter die Finger lecken würden....) .... und das ohne "Mindestlohn"....

Übrigens: Dänemark steht nicht am Rande des Ruins... soweit bekannt Triple A am Weltfinanzmarkt.....
 

Rounddancer

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Das Leben in Dänemark ist viel, viel teurer als bei uns.

Auch für Menschen, die keinen Alkohol trinken.
 

Steamhammer

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Woanders, in anderen Ländern, da gibt es GAR NIX für Arbeitslose,- wo da keine Ersparnisse da sind, wo nicht die Familie zusammensteht,
da heißt es einfach: JEDE Arbeit Annehmen, oder sterben.
Sind dann die Länder, wo viele Leute dann auch kriminell werden (müssen).Mexiko, Vietnam oder Kenia können also kaum zum Vergleich dienen.

Und auch hier funktioniert das Sozialsystem nur, wenn der, der Arbeit bekommt, sie auch annimmt und nicht verweigert weil er ja auch so durchgefuttert würde.
Wenn jeder ELO so verführe, so könnten sich die Arbeitnehmer irgendwann auf Regelstundenlöhne von 5 Euro freuen.Dieses Argument ist also wirklich abgeschmackt.
Setze "oben" an. Wenn die Menschen unten erleben, es geht in diesem Land wieder halbwegs gerecht zu, so werden auch wieder einigemehr bereit sein, zu arbeiten. Unter den jetzigen Umständen ist das wirklich sinnlos.

Aber klar, für die gierigen unter den Unternehmern wäre das, was Rounddancer vorschlägt, ein Schlaraffenland.

Und damit ist die Gemeinschaft schon reichlich ausgelastet,- denn die, die das alles erarbeiten, wollen ja auch was davon haben, daß sie arbeiten und sich nicht auch durchfüttern lassen.
Dann können diese Leute ja zu verhindern suchen, dass die BRD-Wirtschaft auf ihre Kosten exportiert und sich einmütig gegen Bankenrettungen und Befriedigungsarien des Finanzsektors stellen und gegen die Zustimmung zum ESM und so weiter kämpfen.
Dann haben sie wieder was von ihrer Arbeit. Aber nein, sie lallen gegen die Arbeitslosen, dass die zu viel Geld bekämen.

Zum Schluss sei Dir gesagt: Das möglicherweise nach Deiner Rechnung eingesparte Geld würde nicht in der BRD Nutzen stiften, sondern würde in aller Welt verbraten werden. Also Nullsummenspiel.
Du merkst, Deine Anmerkungen gehen an der Realität vorbei.
 

hartaber4

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Aktivierung statt passive Leistung - Autor: Marion Linke - Sozialpolitik

Und was steht da so drin?

Kaufen... oder anderweitig zugänglich machen...u.a. Leseprobe im Link....

Mindestlohn von 15,80 € hört sich gut an. Und wie hoch sind die Abgaben? Mal ehrlich - viele Dänen können sich einen Urlaub im sonnigen Süden offenbar nicht leisten. Man sieht sie dort schlicht nicht.

Klar..... weil in Deutschland die Sozialabgaben und Steuern so lächerlich niedrig sind.....

Du bedienst dich doch so gern der Suchmaschine.... das dänische Steuersystem ist transparent.... im Schnitt zahlt der "Otto-Normal-Däne" ca. 30 % Steuern... (u.a. Faktor Kinder)

Beispiel:

Eine dänische Zugwagenbegleiterin verdient ca. 480.000 dkr als Jahreslohn....also bummelig etwas über 67.000 €....davon 30 % und du weißt, was sie in der Tasche hat.... (Lohn-Niveau aus Artikel vom 29.01.13 aus der "Politiken" S. 10 im Wirtschaftsteil)

Ich habe auch nicht gesagt Mindestlohn (so etwas gibt es nicht in DK)... sondern (die hier auch schon im Forum irgendwo gepostete Auflistung der Niedriglöhne....) eben die Niedriglohnschwelle....
 

Steamhammer

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hartaber4

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Hier sieht das Bild wieder anders aus...

OECD-Studie : Nur Belgier zahlen mehr Abgaben als die Deutschen - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT

aus Link:




Wie die das zusammengerechnet haben.... lässt sich adhoc nicht nachvollziehen....


Dänemark reformiert Einkommensteuer und verlängert Zahlungsfristen


Die dänische Regierung senkt die Lohn- und Einkommensteuern der dänischen Arbeitnehmer um EUR 3,8 Milliarden.
Die Steuersenkung, die am 1.1.2010 in Kraft tritt, soll das Arbeitskräfteangebot um 19.000 Personen erhöhen.
Der Eingangssteuersatz wird herabgesetzt, die „Zwischensteuer“ (Steuersatz zwischen Eingangs- und Höchststeuersatz) wird abgeschafft, und der Höchststeuersatz wird von derzeit 59 % auf 51,5 % herabgesetzt.
Mehr als 70 % der Arbeitnehmer werden zukünftig einen Marginalsteuersatz von 42 % haben. Hierin sind die meisten Sozialabgaben des Arbeitnehmers enthalten.



Link:


Dänemark reformiert Einkommenssteuer und verlängert Zahlungsfristen



Im Übrigen würde ich gern wieder Steuern zahlen.... vor allem dann, wenn Steuergerechtigkeit herrscht (u.a. der Grundsatz: Wer viel verdient kann auch viel leisten).

Das eine tolle Infrastruktur oder auch ein Sozialsystem einen gewissen "Preis" haben ist mir bewusst....

In Deutschland wurde mir als steuertechnischer Single schonmal sehr schwummerig..... was denn von der Schüttung überblieb, wenn z.B. Überstunden und Jahresleistung zusammentrafen..... weniger als 50%.....

Fette Abzüge sind auch o.k. ..... aber bei der Mittelverwendung habe ich in Deutschland leichte Bauchschmerzen...

Ferner ist die Einkommensteuer ja nicht die einzige Quelle.....


Schon mal überlegt warum z.B. Polen nach der groß befürchteten Arbeitnehmerfreizügigkeit lieber nach DK oder S fahren , anstatt sich in D zum Löffel zu machen ?
 
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Eine dänische Zugwagenbegleiterin verdient ca. 480.000 dkr als Jahreslohn....also bummelig etwas über 67.000 €....davon 30 % und du weißt, was sie in der Tasche hat.... (Lohn-Niveau aus Artikel vom 29.01.13 aus der "Politiken" S. 10 im Wirtschaftsteil)
So, so... Für eine Fahrkartenknippse 67.000 €. Interessant. Und wer zahlt das? Wie teuer ist Bahnfahren in Dänemark?
 

hartaber4

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So, so... Für eine Fahrkartenknippse 67.000 €. Interessant. Und wer zahlt das? Wie teuer ist Bahnfahren in Dänemark?
Vorweg:

In DK ist der Umgang geprägt von Respekt.... und man macht seinen gesellschaftlichen Status nicht so am Berufsstatus fest....

Für dich doch uninteressant..... du hast ja deinen fetten Schnitt gemacht.... gönne der "togstewardesserne" doch ihre paar Kröten... so kann sie auch ein paar Kronen weglegen für ihre Zusatzrente.... um nahe an das hohe Niveau, wie du es jeden Monat erhältst, ranzukommen.....

Arbeitgeber ist meines Wissen die DSB (danske statsbaner)

Preisbeispiel:

Aalborg nach Kolding (Standard keine 1 . Klasse) ca. 330 dkr = ca. 45 € um und bei 200 km..... also vooooollllll teuer!

Da muss ein Däne sich lange für bücken......:icon_party:
 

Clint

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Also mit den "(Spitzen)löhnen" in Skandinavien hab ich so meine Probleme. Zu meiner Studienzeit gabs 580 DM Bafög Höchstsatz. Ein paar norwegische Studenten die ich kannte bekamen so ca. 1500 - 1600 vom Staat bezahlt. Auf meine Frage wie mans anstellt Norweger zu werden lachten die nur. Und Arne erklärte mir seine 1600 wären Zuhause ungefähr soviel wert wie meine 580.
Das billigste Fleisch, vergleichbar unseren Pfötchen, Hammelkopf 60 Mark das Kilo. Nur um von der Flasche Aldifusel hier 5 da 80 mal abzulenken. Wenn ich eine Million verdiene und das Kilo Brot 4000 kostet bin ich nicht reich. Die Schaffnerin hätte nur einen guten Lohn, wenn die Preise in DK unsere wären oder sie in SLH lebt und in DK bezahlt wird.

LG

Clint
 

hartaber4

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Also mit den "(Spitzen)löhnen" in Skandinavien hab ich so meine Probleme. Zu meiner Studienzeit gabs 580 DM Bafög Höchstsatz. Ein paar norwegische Studenten die ich kannte bekamen so ca. 1500 - 1600 vom Staat bezahlt. Auf meine Frage wie mans anstellt Norweger zu werden lachten die nur. Und Arne erklärte mir seine 1600 wären Zuhause ungefähr soviel wert wie meine 580.
Das billigste Fleisch, vergleichbar unseren Pfötchen, Hammelkopf 60 Mark das Kilo. Nur um von der Flasche Aldifusel hier 5 da 80 mal abzulenken. Wenn ich eine Million verdiene und das Kilo Brot 4000 kostet bin ich nicht reich. Die Schaffnerin hätte nur einen guten Lohn, wenn die Preise in DK unsere wären oder sie in SLH lebt und in DK bezahlt wird.


Das deutsche Gegenstück kann natürlich im Discounter trotz ihrem Niedriglohn wegen dem billigen Leben in Deutschland die Sau rauslassen.....

Anmerk: Der Lohn der DK-Schaffnerin ist eher unteres Niveau...... oder meinst du dafür muss man promovieren ?

LG

Clint

War 2013 bisher mehrmals in DK (eine Schwester lebt dort)....einiges ist teurer oder auch billiger (Markenklamotten).....im Schnitt würde ich sagen bei täglichem Bedarf gleich.... solange man sich nicht jeden Monat ein neues Auto kaufen will.....

Wohnkosten.... wie in D (je nach Lage....extra kostet nunmal extra).....

Wenn ich das doppelte oder mehrfache verdiene..... ist es mir auch wumpe, wenn das ein paar Kröten mehr kostet (bei Zeitungen musste ich etwas schlucken.... im Schnitt 30 dkr für eine "normale Tageszeitung"..... also ca. 4 €..... die SZ ist zum Glück nicht so teuer).

Im Allgemeinen finde ich den höheren MwSt-Satz eher sinnvoll..... weil er unnötigen Konsum bremst (aber das ist ja eine Geschmacksfrage).

P.S. Man kann in Kopenhagen einen Kaffe trinken gehen OHNE einen Regelsatz zu investieren.....
 

Clint

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War 2013 bisher mehrmals in DK (eine Schwester lebt dort)....einiges ist teurer oder auch billiger (Markenklamotten).....im Schnitt würde ich sagen bei täglichem Bedarf gleich.... solange man sich nicht jeden Monat ein neues Auto kaufen will.....

Wohnkosten.... wie in D (je nach Lage....extra kostet nunmal extra).....

Wenn ich das doppelte oder mehrfache verdiene..... ist es mir auch wumpe, wenn das ein paar Kröten mehr kostet (bei Zeitungen musste ich etwas schlucken.... im Schnitt 30 dkr für eine "normale Tageszeitung"..... also ca. 4 €..... die SZ ist zum Glück nicht so teuer).

Im Allgemeinen finde ich den höheren MwSt-Satz eher sinnvoll..... weil er unnötigen Konsum bremst (aber das ist ja eine Geschmacksfrage).

P.S. Man kann in Kopenhagen einen Kaffe trinken gehen OHNE einen Regelsatz zu investieren.....
Wenns so ist hat sie dann wirklich einen guten Lohn.
 

hartaber4

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Wenns so ist hat sie dann wirklich einen guten Lohn.
Das ist ja immer relativ.....

Den hatte ich auch mal in D..... du passt doch dein Leben an.... und von 2500-2700 netto bleiben nicht viel, wenn du eine brauchbare Wohnung in einer deutschen Großstadt bezahlen musst.... also "reich" habe ich mich nicht gefühlt...... eher plus/minus Null.....


Was ich aber gerechter finde: Wer viel verdient, zahlt auch viel....


Und die dänische Steuerbehörde lässt sich auch nicht auf "deals" ein....
 

hartaber4

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Man hat den Eindruck, die haben einfach normale Löhne im Gegensatz zur BRD.
Genau..... und das ohne Aufstockzirkus....

Man kann auch sein Arbeitsleben besser planen....wenn man z.B. auf ein gut ausgebautes Netz zur (Klein-)Kinderbetreuung zurückgreifen kann..... und Kinder auch kein Makel sind beim Arbeitgeber, sondern eher ein Zeichen von sozialer Kompetenz.....

Das dürfte auch die hohe Quote von Frauen in der Arbeitswelt mitbegründen.... (dafür gibt es ja in D auch Herdprämie in Form von Betreuungsgeld...... das glaubt einem keiner in DK!!!! Das muss man dreimal betont wiederholen....!!!)

DAS ALLES KOSTET GELD....... und in der Folge zahlt man gern Steuern..... (und verzichtet auf die zusätzliche Abgabenverarxxxe wie in D)


Übrigens:

Der Umgang mit der Klientel "Ü50" ist auch ein anderer....... (ist dort kein "Ausschuss")
 

Steamhammer

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Ich kenne DK nicht, war nur mal in den 70gern in Kollund und Sonderburg.
##

Wie ist das eigentlich mit der behandlung von Elo? Man hört, die gehen angeblich viel härter zur zur Sache als die Deutschen...wie gesagt, man hört...

Werden die Elo dort ebenfalls einer solchen Diskriminierungsindustrie, powered by Wirtschaft ausgesetzt oder geht es dort anständig und fair zu, auch wenn die Elo vielleicht noch drastischer zum Job geschickt werden.......oder liege ich falsch?
 

hartaber4

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Ich kenne DK nicht, war nur mal in den 70gern in Kollund und Sonderburg.
##



Ich kenne auch noch Zeiten, in denen Dänen nach Deutschland kamen.... ich hatte in der Schule drei dänische MitschülerInnen....(heute läuft es wohl andersherum)

Wie ist das eigentlich mit der behandlung von Elo? Man hört, die gehen angeblich viel härter zur zur Sache als die Deutschen...wie gesagt, man hört...

Werden die Elo dort ebenfalls einer solchen Diskriminierungsindustrie, powered by Wirtschaft ausgesetzt oder geht es dort anständig und fair zu, auch wenn die Elo vielleicht noch drastischer zum Job geschickt werden.......oder liege ich falsch?
Die aktivieren auch..... allerdings nicht in solche prekären Arbeitsverhältnisse wie in D...

Beispiel:

Ingenieur wird arbeitslos (es gibt KEINEN Kündigungsschutz in DK!)..... bekommt er ein Angebot als z.B. Gabelstaplerfahrer und lehnt das ab.... hat das auch Folgen....allerdings verdient man auch als Gabelstaplerfahrer auch ausreichend..... wenn auch nicht ganz so viel wie ein Ing.

Kurzgefasst: Die Dänen nennen das "Flexicurity"

Nachtrag: Einzige Versicherung ist die freiwillige Arbeitslosenversicherung.... wer die nicht abschließt...... fällt in eine Art Hartz-IV
 

dornröschen

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Ich weiß nicht. Das wird nicht besser werden.Die Massenarbeitslosigkeit und die Einkommensarmut, weiter Teile unserer Bevölkerung sind die direkten Folgen,- dieses unheiligen Profit und Automatisierung Glaubens :icon_evil:
 

XxMikexX

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Nein, jeder ist gehalten, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen,- diem Gemeinschaft ist nur da zur Stütze da, wo das noch nicht, nicht, oder nicht mehr möglich ist.
Ich stimme dem grundsätzlich zu.

Aber!

Dann müßte es auch einen funktionierenden Arbeitsmarkt geben, der dazu genug Möglichkeiten bietet.
Arbeitslose müßten auch richtig gefördert, sprich qualifiziert werden.

Genau das ist durch die Agenda2010 und Hartz ja nicht mehr der Fall!

Ich sehe nicht ein mich mit 20 anderen um einen Mini-Job oder Leiharbeitsjob zu prügeln, um dann noch Sozialleistungen beziehen zu müssen.

Nur damit der Staat den Differenzbetrag spart.:icon_neutral:

Seit ich sehe in welchen unglaublichen Ausmaß Geld über Nacht für Banken bereitgestellt wurde und wird, braucht man mir mit dem Argument, daß ich dem Staat auf der Tasche liege, nicht mehr zu kommen.

Übrigens habe ich noch nie ein Stellenangebot abgelehnt und wegen mir bleibt auch kein Arbeitsplatz unbesetzt.
 

hartaber4

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Genau das ist durch die Agenda2010 und Hartz ja nicht mehr der Fall!
Die BA war vor der Agenda 2010 da aber auch keine Glanznummer...

und Bildung fängt wesentlich früher an, als bei der Berufsaus- und Weiterbildung...... und hört da sicher auch nicht auf.....

Deutschland wird wohl noch eine Weile den Trend zur "2-Klassen-Gesellschaft" ausbauen.... oben/unten; schlau/dumm; reich/arm...... und diese Parallelen nach allen Regeln der Kunst "pflegen"....

Meist korrelieren diese Eigenschaften.... was ja auch das Thema "Chancengleichheit" umreisst...
 

dornröschen

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Ja bravo genau so ist es. Gut du hast die Wahrheit erkannt.Das ist ein Unmenschliches System !
 

Steamhammer

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Selbstverständlich, aber du wirst doch nicht bestreiten, daß die BA seit der Agenda anders arbeitet.

Damals ging es es dort wesentlich gesitteter zu als heute und der Umgang mit den Eingeladenen war in der Regel anders. Das miese Verhalten gegenüber harmlosen Menschen, die sich oft nicht wehren können, hat man 1-1 aus den Abgründen der damaligen Sozialhilfe übernommen, wo das gang und gäbe war.
 

spin

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Es hat sich etwas vom Grundsatz her geändert. Menschlichkeit ist verlorengegangen, Gier bestimmt unsere Gesellschaft. Es wird Vereinzelung betrieben und Solidarität zerstört. Dass das nicht wirklich effizient ist, interessiert keine Sau - obwohl Effizienz ein Modewort ist. Eine Gemeinschaft funktioniert dann am besten, weil alle Teile zusammen und nicht gegeneinander arbeiten.

Das ist alles einfach Wahnsinn. Die Deutschen sind buchstäblich mal wieder komplett verrückt. Logisches Denken und Handeln mit Mitgefühl fehlt vor allen Dingen.
 

Steamhammer

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Es hat sich etwas vom Grundsatz her geändert. Menschlichkeit ist verlorengegangen, Gier bestimmt unsere Gesellschaft. Es wird Vereinzelung betrieben und Solidarität zerstört. Dass das nicht wirklich effizient ist, interessiert keine Sau - obwohl Effizienz ein Modewort ist. Eine Gemeinschaft funktioniert dann am besten, weil alle Teile zusammen und nicht gegeneinander arbeiten.

Das ist alles einfach Wahnsinn. Die Deutschen sind buchstäblich mal wieder komplett verrückt. Logisches Denken und Handeln mit Mitgefühl fehlt vor allen Dingen.
Wahre Worte.Hab dank dafür.
 

hartaber4

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Wer den sozialstaatlichen Streichelzoo in den JC sucht dürfte lange beschäftigt sein.......
 
E

ExitUser

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Hallo Butterkuchen,
ich war selbständige Kosmetikerin und Friseuse und das jahrelang. Ich hatte einen Salon, der mal sehr gut lief.
Aber durch die "Billigkonkurenz" ging ich leider pleite.
Mir werden nur Jobs als Zimmermädchen und schwere Fabrikarbeit angeboten und das mache ich nicht. Bin zwar "erst" 42 Jahre, aber ich habe auch "Rücken" und langes Stehen kann ich nicht. In meiner Vergangenheit habe ich als Selbständige sogar oft eine 60 Stundenwoche gehabt und weiss, was es heißt zu arbeiten.
Aber ich sehe keinen Sinn in einem untergeordneten Beruf zu arbeiten, ehrlich gesagt, meine Meinung.
Dann hättest Du vielleicht einen besseren Beruf erlernen sollen als ausgerechnet Kosmetikerin / Friseurin. Das war schon vor mehr als 25 Jahren, als ich mir über die Berufswahl Gedanken machte, deutlich absehbar, daß man da auf keinen grünen Zweig kommt.

:icon_rolleyes:
 

Steamhammer

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"Wer arbeiten will, der bekommt auch welche !"

Stimmt ja auch, gewissermassen. Eine auch noch so hässliche Prostituierte bekommt irgendwann ebenfalls einen Freier.

Oder:Wer sich prostituiert, bekommt fast immer einen Zuhälter.
 

spin

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"Wer arbeiten will, der bekommt auch welche !"
Das ist die (Selbst-) Lüge der Mitläufer. Mit solchen Tricks funktionieren Menschen, denn die meisten Menschen wollen ja nicht "böse" sein. Das führt dann alerdings zu Verdrängungen und zu Verlust von Potential. Aber ich wiederhole mich (Ulrich, Du schwätzt mal wieder über Deine Yoga-Prinzipien).
 
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