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Vom Tellerwäscher zum Millionär?

regina55

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Moin Leute,

was denk ihr ist es heute noch möglich vom Tellerwäscher zu einem Millionär zu werden?

Fakt ist doch, dass Leute die Kapital haben viel einfacher neues Kapital erwirtschaften als wir "normalen" Leute die sehen wie sie über die Runden kommen. Ich mein früher hat man es ja immer wieder gehört, dass tüchtige Arbeiter sich was zurücklegen konnten.
Aber ob das heute noch so ist?
Hab letztens ein Artikel über die Anfänge von dem Vorstandsvorsitzenden der Eventim Ag, Klaus Peter Schulenberg, gelesen.
Der hat zu Anfang nur seine Musikschulfreunde gemanaged und macht jetzt Millionen! Obwohl er nicht mal studiert hat.
Was meiner Meinung heutzutage fast unmöglich ist.

Was sagt ihr dazu?

Lg,

Regina
 

FrankyBoy

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Die letzte Währungsreform in Deutschland, hat bis 1949 angedauert und läuft jetzt also 64 Jahre.

Am 22. Juli 1944 gab es die Konferenz von Bretton Woods, bei dem der US-Dollar (FED-Dollar wäre richtiger), bei dem der $ als Weltleitwährung eingeführt wurde und seinerzeit mit einem 25%igem Goldstandard unterlegt war.

1968 wollte der damalige Französische Staatspräsident das "Goldversprechen" einlosen und daraufhin passierte folgendes:
Alle Zentralbanken waren anderen Zentralbanken gegenüber verpflichtet, Währung gegen Gold zu einem festen Kurs von 35 Dollar pro Feinunze einzutauschen. Als Überwachungsinstanz wurde der Internationale Währungsfonds (IWF) geschaffen. Dieser sollte das Funktionieren des Systems gewährleisten. Mit steigenden Leistungsbilanzdefiziten der USA kam es seit den 1960er Jahren zu einem Abschmelzen der US-Goldreserven. Gleichzeitig begann das internationale Vertrauen in die Werthaltigkeit des Dollars zu schwinden, als Lyndon B. Johnsons Great-Society-Programm und die Kosten des Vietnamkriegs zunehmend größere US-Haushaltsdefizite verursachten. Die US-Inflation stieg.
Frankreich löste eine politische Krise aus, als es 1968 die USA aufforderte, die französischen Dollarreserven nach Frankreich zu liefern und nicht nur in Gold umzutauschen.[8] Der damalige US-Präsident Richard Nixon stoppte am 15. August 1971 die feste Bindung des Dollar an Gold („Nixon-Schock“). 1976 empfahl der IWF seinen Mitgliedern die Aufhebung der Goldbindung der Währungen.
Bretton-Woods-System
Tja, unser Schuldgeldsystem bringt es, mathematisch beweisbar mit sich, dass der Weg zum Millionär immer schwieriger wird, siehe hier: Dirk Müller versteht das Schuldgeldsystem - Angela Merkel nicht - YouTube


Wenn du mehr wissen möchtest, empfehle ich dir folgende Lektüre: http://www.margritkennedy.de/media/prae_geldregiertdiewelt_22.pdf

P. S. Dirk Müller hat vollkommen Recht - unser Geldsystem ist pervers!
 

Vincet

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Vielleicht ist es schon zu lange her und passt nicht mehr zur jetzigen Zeit, aber einige wenige können es tatsächlich schaffen, der Armut zu entfliehen und Millionär werden. Denn ich denke da an Joanne K. Rowling. Sie war arm. Hatte nichts und musste mit einer Depression kämpfen (die sie fast zum Suizid geführt hätte). Sie fing an zu schreiben und veröffentlichte das erste "Harry Potter"-Buch. Was danach kam, ist ein kometenhafter Aufstieg. Weltbekannt und Multimillionärin.
Das nenne ich ein Aufstieg.

Aber das schaffen nur sehr wenige. Der größte Teil kann sich anstrengen, wie es will. Man wird nicht aufsteigen.
 

hemmi

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Eine gute Idee, zur rechten Zeit, am richtigen Ort den richtigen Leuten vorgetragen dann kann das immer noch klappen.
Siehe Zuckerberg mit seinem Fratzenbuch.:biggrin:
 

FrankyBoy

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Das es auch heute Möglichkeiten gibt, Millionär zu werden ist logisch aber es wird immer schwieriger, denn mittlerweile arbeiten Osteuropäer für unter 2,-- € die Stunde, in der deutschen Fleischindustrie.

Tja, selbst ein Bauchladen benötigt ein Reisegewerbeausweis und das frei-verfügbare Einkommen von etwa 2/3 der Bevölkerung, wird immer niedriger etc.

In unseren Preisen, sind heute durchschnittlich über 40% Zinsen enthalten, Tendenz exponentiell steigend.

Aus der Studie von Frau Prof. Kennedy #2, lässt sich eine "Massenverarmung", mathematisch ableiten und genau hier liegt das Problem, dass immer offensichtlicher wird - die Realwirtschaft schafft es nicht mehr ausreichend, die Leistungslosen Spitzeneinkommen unserer Milliardäre etc. zu generieren - nur hier ist gerade Krise.
 
E

ExitUser

Gast
Der Durchschnittsmensch wird es nicht schaffen.

Wie hemmi schon schrieb: Man braucht eine gute Idee. Wie Rowling mit Harry Potter, wie Zuckerberg mit facebook.

Die Idee allein reicht nicht, man braucht auch das richtige Marketing. Persönlich würde ich sagen: Artemis Fowl von Eoin Colfer ist besser als Harry Potter. Aber Harry Potter wurde gehypet, und so ist Rowling reich geworden.

Ohne das Besondere, das Herausragende, ohne die erforderliche Unterstützung und ohne das Quentchen Glück wird es wohl keiner mehr schaffen. Harte Arbeit allein reicht heutzutage eher nicht mehr aus... Für ein gutes Auskommen ja, für Reichtum eher nicht.


Ich hoffe ja auf den großen Lottogewinn, aber das wird wohl genauso schwierig wie mit harter Arbeit reich zu werden.
 

ZynHH

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was denk ihr ist es heute noch möglich vom Tellerwäscher zu einem Millionär zu werden?
Ja klar, alles eine Frage der Währung...... der
Nordkoreanischer Won soll günstig stehen oder der russische Rubel ... na.. diese Wegwerfwährungen halt....:icon_mrgreen:
 

hemmi

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Ist Steinbrück eigentlich schon Millionär? :icon_kotz2:
 

jimmy

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Eine gute Idee, zur rechten Zeit, am richtigen Ort den richtigen Leuten vorgetragen dann kann das immer noch klappen.
Siehe Zuckerberg mit seinem Fratzenbuch.:biggrin:
Es sind aber meistens die die eh schon aus guten Verhältnissen ins Leben starten. Das irgend ein Bildungsferner Karriere macht, habe ich noch nicht gesehen. Ist ja auch egal. Ob Arm oder Reich, allen droht die Einsamkeit. Als Armer kann man nirgends mitspielen und als Reicher kann man damit nicht hausieren gehen, sonst ist man sicher ganz schnell 6feet under.
 
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