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Vom Jobcenter zum SGB 12 , was gibt es zu beachten?

Steamhammer

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Erstmal finde ich, das ist eine gute Nachricht. Jetzt sind wir vom Jobcenter entgültig weg und sollen ins SGB12 gehen. Chapeau.

Der Antrag kam heute: Bitte stellen Sie einen Antrag auf Grundsicherung (SGB 12), da das Vorrang hat- Mach ich gern!!

Nun muss ich aber wissen, ob es im SGB 12 Fallstricke gibt, was man hier beachten muss und ob die Erfahrungen mit den SB dort andere sind als die im SGB 2.

Bin gespannt, bis zum 28.5. möge ich dort vorsprechen.
 

gelibeh

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Manchmal sind die da netter, aber das kann man auch nicht verallgemeinern. Unterlagen sind dieselben, wie bei einem ALGII-Antrag(Miete, Heizung, Vermögen, Kontostand etc.) Wenn Du Dir nicht sicher bist, nichts sofort unterschreiben und möglichst nicht alleine da hin gehen.
 

Steamhammer

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Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, WAS das für eine Leistung ist. Ich gehe davon aus, es handelt sich nicht um den Übergang in die EM REnte??, da diese nicht erwähnt wird.Telefonisch wurde mir mitgeteilt, das Gutachten des Psychologischen Dienstes von Ifas würde nicht ausreichen, um den Antrag zu bewilligen, man müsste nochmal offiziell zum Gesucndheitsamt (wo ich den Stiefel eben nochmal durchspiele).
Würde ich nicht innerhalb von 2 Wochen den Antrag stellen, so würde das Jobcenter das für mich tun.

(Wie gesagt, mir ist das alles sehr recht, aber ich willnicht irgendwie auf irgendwas "reinfallen".)

Für einen langen Weg , den auch schon andere hinter sich gebracht haben, bin ich gerüstet, mental.

Es geht jedenfalls um das SGB 12 und nicht um die Rentenversicherung, oder überschneidet sich da was (von Beantragen einer EM-Rente steht da nichts, lediglich davon, ich solle Grundsicherung nach SGB12 beantragen.

M al schauen, vielleicht schaut die @Doppeloma hier mal rum, die sit ja absolute Fachfrau auf dem Gebiet.



PS: Eine Frage, die ich nicht beantworten kann, wäre noch:
Wieso bekomme ich nicht Sozialgeld als Teil einer BG, wo noch eine im Sinne des SGB12 arbeitsfähige Person "da" ist?
 

gelibeh

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Wieso bekomme ich nicht Sozialgeld als Teil einer BG, wo noch eine im Sinne des SGB12 arbeitsfähige Person "da" ist?
Wenn die Dich als dauerhaft voll EM eingestuft haben, dann wäre das Sozialamt mit Grundsicherung nach dem SGBXII zuständig. Bei einer befristeten EM weiterhin das Jobcenter.
Dann frage ich mich, wer hat denn die EM überhaupt festgestellt? Beim Amtsarzt scheinst Du ja noch nicht gewesen zu sein und einen Rentenantrag hast Du auch noch nicht gestellt. Meiner Meinung nach ist das JC bis zu endgültigen Klärung weiterhin zuständig.
 

Roter Bock

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Wahrscheinlich nur ein Trick um schriftlich zu haben das die Grundsicherung nicht zuständig ist. So leid es mit tut, solang Du überhaupt noch etwas erwerbsfähig bist, glaube ich nicht dran.

Bei SGB XII gibt es das "Schonvermögen" in der Art nicht. Nur 2.600 Euro für Alleinstehende bzw. 3.200 Euro für Paare (meines Wissens).

Also Vorsicht mit der Porzellankiste. Meine Frau ist in SGB XII weil die Rente nicht reicht. Aber netter sind die schon.

Der Trick ist der das DU aufgefordert wirst jeden Träger abzuklappern - auch wenn es nix bringt. Dann wieder SGB II

Roter Bock
 

Steamhammer

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@RB,ich habe auch den Eindruck,daSs es darum geht.Daher suche ich eine Strategie,die ganzen Verfahren so in die Länge zu ziehen,daß es jahrelang dauert,bis ich ev. wieder als vermittlungsfähig gelte.Ich denke schon kräftig nach.Einstrüche,Gegengutachten,von mir aus aüch ein Gericht.Alles was viel Zeit kostet.
 

Rentier

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Wenn die Dich als dauerhaft voll EM eingestuft haben, dann wäre das Sozialamt mit Grundsicherung nach dem SGBXII zuständig. Bei einer befristeten EM weiterhin das Jobcenter.
Dann frage ich mich, wer hat denn die EM überhaupt festgestellt? Beim Amtsarzt scheinst Du ja noch nicht gewesen zu sein und einen Rentenantrag hast Du auch noch nicht gestellt. Meiner Meinung nach ist das JC bis zu endgültigen Klärung weiterhin zuständig.
Nu muss ich dich mal verlinken:

http://www.elo-forum.org/grundsicherung-sgb-xii/73193-hoehe-schon-vermoegens-sgb-xii.html#post831683

http://www.elo-forum.org/grundsicherung-sgb-xii/73193-hoehe-schon-vermoegens-sgb-xii.html#post832882

und noch ein Thread:

http://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente/86438-em-rente-leistungen-sgb-xii-kapitel.html

Vielleicht verstehst du, was ich meine. Nicht das es zu Verwirrungen kommt.

befristet teilerwerbsgemindert = JC
befristet (bis zu 3 Jahren) vollerwerbsgemindert = SGB XII 3. Kapitel
dauerhaft vollerwerbsgemindert = SGB XII 4. Kapitel

nicht das da was durcheinander kommt. Oder hat sich da was ab 2013 geändert ?

Aus eigener Erfahrung, wenn man vom JC als nicht mehr arbeitsfähig (vermittelbar) eingestuft wird, hängt man tatsächlich in der Luft, wenn man nicht schnell genug DRV-Antrag (R100,R210/R215) stellt.

Mich wollte man 2011 auch zum Sozi schicken und ja, die können einen dann zum Gesundheitsamt schicken. Aber, in der Zeit kann man in der Luft hängen, ohne Bezüge, bis da nämlich dann das GA durch ist und die Empfehlung ausgesprochen wird, nun doch erst einmal Rentenantrag zu stellen.

Den Blödsinn, kann man sich m.E. sparen. Sieht natürlich anders aus, wenn man keinen Rentenanspruch hat, aber, da sehe ich dann auch das Problem, erst einmal DRV, ob ein Anspruch besteht, oder nicht.

Und noch eines dazu, der Antrag schützt auch nicht mehr vor Vermittlung durch das JC. Durfte leider auch diese Erfahrung machen und zwar mit der Begündung, weil die Rente auch abgelehnt werden kann, bzw. nur eine Teilrente, bzw. Arbeitsmarktrente rauskommen kann.
 

Steamhammer

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Mich wollte man 2011 auch zum Sozi schicken und ja, die können einen dann zum Gesundheitsamt schicken. Aber, in der Zeit kann man in der Luft hängen, ohne Bezüge, bis da nämlich dann das GA durch ist und die Empfehlung ausgesprochen wird, nun doch erst einmal Rentenantrag zu stellen.
Genau so ist es auch bei mir.
Es geht darum, einen "Antrag auf "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsuinfähigkeit" zu stellen.(Kapitel 4)
Parallel aber würde das "Job"center die Bezüge weiter zahlen, bis da was entschieden ist. Ich werd mir das schriftlich geben lassen.Damit keine Lücke entstände. Bei Genehmigung des Antrages würde sich das JC dieses Geld dann dort wierholen, im Grundsicherungsamt -- mir egal.

Eben bin ich nur etwas stutzig geworden, warum nicht der Voschlag kam, dass ich "Sozialgeld" erhalte, wegen der erwerbsfähigen Ehefrau. Und eben, warum ich nicht aufgefordert wurde, einen Antrag auf EM Rente zu stellen.

Bevor ich da aber nicht so durchblicke, will ich dort diese Fragen noch nicht stellen, wenn ich sie stelle, will ich präpariert sein.

Zum "Gesundheitsamt" werd ich wahrscheinlich müssen. Ich weiss ja, wie die da sind....aber bislang habe ich stets alles durchgedrückt, was ich durchdrücken wollte.
 

Rentier

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Genau so ist es auch bei mir.
Es geht darum, einen "Antrag auf "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsuinfähigkeit" zu stellen.(Kapitel 4)
Parallel aber würde das "Job"center die Bezüge weiter zahlen, bis da was entschieden ist. Ich werd mir das schriftlich geben lassen.Damit keine Lücke entstände. Bei Genehmigung des Antrages würde sich das JC dieses Geld dann dort wierholen, im Grundsicherungsamt -- mir egal.
Dieses wäre aber nur möglich, wenn du keinen Rentenanspruch bei der DRV hättest und dieser Umstand schon belegt ist.

Dann wäre so ein Vorgehen denkbar, aber doch sonst nicht. Als Erstes steht immer der Antrag beim Rentenversicherer und der prüft erst einmal, ob überhaupt ein Anspruch besteht, bevor überhaupt die EM festgestellt wird. Ist dieser Antrag gestellt, muss das JC weiterzahlen.

Ist dieser Antrag schon gestellt worden nach R100,R210/R215 ? Das ist hier erst einmal die entscheidende Frage.

Wenn nicht, sieht es für mich komisch aus. Denn so, braucht das Sozi auch nicht zahlen und verweisen dann auch auf den Rentenantrag und nebenbei hat dich dann das JC rausgeschmissen.

Liegt es schon vor, dass du keine Ansprüche beim Rentenversicherer hast, eben wegen fehlender Beitragszahlungen usw., dann kann der Weg schon so stimmen. Aber wirklich, alles schriftlich geben lassen.

Aber nochmals, dann muss die Ablehnung schon vom Rentenversicherer vorliegen. Wenn nicht, wirst du zum Behörden Ping-Pong, gepaart mit Leistungsverhinderung.

Wenn noch kein Rentanantrag gestellt worden ist und dir nur gesagt wurde, du hättest sowieso keinen Anspruch, dann hole dir schnell einen Termin bei deiner Gemeinde oder beim DRV. Wartezeiten können da lang sein.
Der Termin reicht dir aber dann schon erstmal, glauben tun die Ämter aber erst, wenn du den Beleg der Einreichung des Rentenantrages hast. Dazu am besten vorher die Anträge ausdrucken und alles ausfüllen. Siehst dann nämlich auch alles, was du brauchst. Vereinfacht es nämlich dann beim Termin für die SB die dann alles eintippseln müssen.

Und da, bekommst du dann einen Beleg der Einreichung und dann muss JC bis zur Entscheidung weiterzahlen.

Wie gesagt, kommen tut dieser Verweis auf Antragsstellung sowieso, spätestens beim Sozi, spätestens nach Begutachtung beim Gesundheitsamt und das dauert und in der Zwischenzeit hat sich das JC deiner entledig. Stellen Zahlungen ein und Sozi braucht nicht, denn bei Rentenantragsstellung muss JC weiterzahlen.

Die eingestellten Zahlungen aber im Nachhinein wieder zu bewirken, wird problematisch. Daher aufpassen, man kann nämlich so einsparen.
 

gelibeh

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befristet teilerwerbsgemindert = JC
befristet (bis zu 3 Jahren) vollerwerbsgemindert = SGB XII 3. Kapitel
dauerhaft vollerwerbsgemindert = SGB XII 4. Kapitel
befristet (bis zu 3 Jahren) vollerwerbsgemindert und keine erwerbsfähige Person in der BG= SGB XII 3. Kapitel, sonst Sozialgeld vom Jobcenter.
Und die Erwerbsfähigkeit kann nicht irgendein SBvom JC feststellen, sondern ein Amtsarzt. Dagegen kann dann das Sozialamt Widerspruch einlegen und dann entscheidet die Rentenversicherung entgültig.
§44a SGBII
Telefonisch wurde mir mitgeteilt, das Gutachten des Psychologischen Dienstes von Ifas würde nicht ausreichen, um den Antrag zu bewilligen, man müsste nochmal offiziell zum Gesucndheitsamt (wo ich den Stiefel eben nochmal durchspiele).
Hier hat wohl das Ifas was festgestellt aber nicht der ÄD.
 

Rentier

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befristet (bis zu 3 Jahren) vollerwerbsgemindert und keine erwerbsfähige Person in der BG= SGB XII 3. Kapitel, sonst Sozialgeld vom Jobcenter.
Und die Erwerbsfähigkeit kann nicht irgendein SBvom JC feststellen, sondern ein Amtsarzt. Dagegen kann dann das Sozialamt Widerspruch einlegen und dann entscheidet die Rentenversicherung entgültig.
§44a SGBII

Hier hat wohl das Ifas was festgestellt aber nicht der ÄD.
Dann ist und bleibt das ein Rumgeschubse, nur mit der Frage, ob arbeitsfähig oder nicht. Wer zahlt, wer nicht. Hat so dann nichts mit Erwerbsminderung zu tun und dessen Ansprüche.

In sich auch Blödsinn, wenn ein JC meint, erwerbsunfähig, hat es der zuständige Leistungsträger (DRV) zu überprüfen. Wie gesagt, in sich hohl, wenn ein JC meint, der kann nicht mehr, wir sind mit ALG II nicht mehr zuständig, da nicht mehr vermittelbar, also ab ans Sozi, dass dann per GA die Arbeitsfähigkeit, oder eben nicht, bescheinigen soll.

Das ist für mich Schwachsinn hoch zehn und kann dauern und dauern, mit welchem Nutzen ? Der weiteren Demütigungen, des weiteren Rumschubsens ?!

Mit mir wollte man auch so ein Spielchen treiben, habe ich aber einfach durch Einreichung der Rente unterbunden. War mir aber auch fast sicher, dass die Rente durchgehen würde.

Muss aber wohl jeder selbst entscheiden. Ich würde hier zumindest die Frage stellen, beim JC, nach gleich Rentenantrag. Die Antwort könnte interessant werden.
 

Rentier

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Danke Steamhammer für das Danke

ich frage mich nur, was du wirklich willst.

Im Unterton, höre ich raus, dir passt die Aussage des JC nicht, weil du auch weiß, du müsstest Rentenantrag stellen. Dann tu es doch.

Kannst mir auch gerne deine Unterlagen per PN zu schicken, auch medizinische und psychologische. Ich unterliege sowieso, auch noch als Rentner, der Schweigepflicht und kann dir auch gerne meine Zulassungsnummer im medizinischen bei der Bezirksregierung Hannover zukommen lassen.

Nu kein Schreck, habe da nur noch eine Zulassungsnummer, wo durch ich identifizierbar bin im Medizinischen, auch als Rentner. Man verliert diese Murksnummer nie ......... :icon_twisted:
 

Steamhammer

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Moin, @Rentier-.

Du hast da ein wenig recht, ich bin noch am Überlegen und arbeite mich in die Materie langsam ein.

Meine EM-Rente würde auf jeden Fall aufgestockt werden müssen im SGB 12, auch wenn sie 100% wäre.Was ich will: In der Grundsicherung landen und somit mit dem "Job"center nichts mehr zu tun haben. Oder, wenn das nicht so geht, (und es ist ja bekannt, dass Anträge auf EM-Rente meist abgelehnt werden, ich habe mitbekommen, dass wirklich auch schwere Fälle(anders als objektiv ich, der eine ziemliche Show abzog), bei denen objektiv nichts mehr geht, jene Leistung verweigert wurde und sie dann von der DRV plötzlich wieder als "arbeitsfähig" eingestuft wurden. Menschen mit Krebs, schwersten Depressionen, oder mit Traumata... sie alle wurden auf einmal "gesund".Mir ist dies alles klar und daher sehe ich einen Rentenantrag als relativ sinnlos an, wenn es auch anders ginge, jedenfalls. Wenn er aber die "Vermittlungsbemühungen" des Jobcenter möglichst jahrelang bindet und unmöglich macht, wäre es sicherlich sinnvoll. Aber das weiss ich nicht .

Also geht es letztlich wahrscheinlich eher darum, bei laufenden Zahlungen die Dinge so lange hinauszuzögern mit immer neuen Tricks, dass dem JC weiterhin und möglichst lange die Hände gebunden sind und eben nix iss mit "Masnahmen" oder "Sinnlosjobs".Im jedem Fall hab ich immer ein jahr Ruhe vor Arbeitsvermittlung oder Massnahmen.Das stand schon vorher fest.

Die beiden Wege gibt es. Entweder, ich stelle den Jack Nickolson weiterhin überzeugend da, bis auch der letzte Amtsarzt von mir "überzeugt" ist, oder ich ziehe die Verfahren in die Länge, in denen dem JC die Hände gebunden sind wegen MassnAHMEN UND vERMITLUNG. Irgendwann hab ich dann das echte Rentenalter...

Bei ersterem bin ich und meine Fähigkeiten als Dracula aufzutreten, gefragt, bei zweiterem brauch ich sichere Verzögerungstaktiken.
Über allem muss aber eine durchgehende Zahlung stehen.

Ich betrachte das ganze auch von einer spielerischen Ebene her und einem (un)sportlichen Wettkampf mit den Behörden. Fouls von beiden Seiten inbegriffen.
 

Rentier

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Moin, @Rentier-.

Du hast da ein wenig recht, ich bin noch am Überlegen und arbeite mich in die Materie langsam ein.

........

Also geht es letztlich wahrscheinlich eher darum, bei laufenden Zahlungen die Dinge so lange hinauszuzögern mit immer neuen Tricks, dass dem JC weiterhin und möglichst lange die Hände gebunden sind und eben nix iss mit "Masnahmen" oder "Sinnlosjobs".Im jedem Fall hab ich immer ein jahr Ruhe vor Arbeitsvermittlung oder Massnahmen.Das stand schon vorher fest.

.......

Ich betrachte das ganze auch von einer spielerischen Ebene her und einem (un)sportlichen Wettkampf mit den Behörden. Fouls von beiden Seiten inbegriffen.
Moin moin,

ok, das habe ich schon verstanden. Ich sehe da nur, dass auch ein GA sagen kann, dass du vollkommen fit bist, auch fälschlicherweise.

Dann kann man zwar die Spielchen abziehen, Widerspruch, Krankschreibung wieder. Nachprüfung. Eventuell wieder Rausschmiss beim Sozi, zurück zum JC, wieder gleiches Szenario und zwischendurch, wenn die Luft eng wird, Rentenantrag stellen.

Das geht, vorausgesetzt, du hast nen guten Mediziner und Psychologe an deiner Seite und Nerven wie Drahtseile. Dazu in Kauf nehmen, jederzeit die Bezüge eingestellt zu bekommen und noch mit Tricks von den Ämtern rechnen.

Es ist leider wirklich so, für die DRV reicht noch nicht einmal der Kopf unterm Arm aus. Man muss wirklich Einsatz zeigen und zwar so weit, daß man sich selbst dadurch gesundheitlich in Gefahr bringt. Also wirklich an den Rand der Belastung geht. Ein absoluter Wahnsinn.

Kann dir hier nur viel Glück wünschen, Patentrezept gibt es nicht.

Für mich ist es eher aber sinnvoller, daß die Einschränkungen mit Feststellung per Gutachter beim DRV liegen, als das irgendein Amtsarzt alle Einschränkungen im Vorab in Abrede stellt. Und hier liegt ein Risiko, wenn es in Abrede gestellt wird, von kleinen Amtsärzten.
Naja, das Leben ist ein Risiko, kann ja auch ein guter Amtsarzt dann sein, der voll nur nach den vorgelegten Arztberichten und psychologischen Berichten geht und darauf ein GA nach Aktenlage erstellt. So sollte es ja auch eigentlich sein. Ist halt 50 : 50 Chance

und beide Wege können richtig sein ....... viel Glück und ein stabiles Rückgrat.
 

Steamhammer

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ok, das habe ich schon verstanden. Ich sehe da nur, dass auch ein GA sagen kann, dass du vollkommen fit bist, auch fälschlicherweise.
Das machen die dort mit Vorliebe. Ich werde mich dementsprechend trainieren.
Kann trotzdem schief gehen, aber ich hab da oft ein glückliches Händchen und Dinge durchgesetzt in meinem Leben, die eigentlich undurchsetzbar waren.
Aber klar, es gibt immer das erste mal, wo es nicht klappen könnte.


Dann kann man zwar die Spielchen abziehen, Widerspruch, Krankschreibung wieder. Nachprüfung. Eventuell wieder Rausschmiss beim Sozi, zurück zum JC, wieder gleiches Szenario und zwischendurch, wenn die Luft eng wird, Rentenantrag stellen.
Das hab ich vor, wenns nicht glatt läuft. Nerven wie Drahtseile habe ich bei sowas schon immer gehabt.

Es ist leider wirklich so, für die DRV reicht noch nicht einmal der Kopf unterm Arm aus. Man muss wirklich Einsatz zeigen und zwar so weit, daß man sich selbst dadurch gesundheitlich in Gefahr bringt. Also wirklich an den Rand der Belastung geht. Ein absoluter Wahnsinn.
Ich weiss es genau. Ich schrieb ja schon von den Bekannten, die trotz Krebs wundersam "gesund" geschrieben wurden. Unfassbar. Ich hab den Eindruck, man kann nur dann etwas wuppen, wenn man krank tut und es nicht ist. Ansonsten fehlt die Kraft für diese Posse. Ich rechne absolut nicht damit, dass alles so klar durchgeht. Wenn und falls doch - Überraschung. Der Weg ist das Ziel.

Ich bin heute erstmal dem VDK beigertreten und kann mich nach Pfingsten umfassend beraten lassen. Die würden sogar die "Verhandlungen" mit dem Grundsicherungsamt für mich machen. Ich weiss aber nicht, ob ich das will, da ich gerne alles selbst unter Kontrolle haben.
Aber wenn die darin geschult sind, das beste rauszuholen -- dann könnt ichs mir noch überlegen.

Dank Dir für die sehr hilfreichen Posts, @Rentier!!!
 

Rentier

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Ich hab den Eindruck, man kann nur dann etwas wuppen, wenn man krank tut und es nicht ist.
Nur kurz, Vorsicht, wie gesagt, ich komme selbst aus dem Med-Bereich und da gibt es Kniffs, die in Sekundenschnelle einen Simulanten verraten.

Ansonsten fehlt die Kraft für diese Posse.
Die Posse ist hart, ich bin vor 23 Jahren erkrankt. Mit einer Sache, die erst jetzt seit ein paar Jahren geklärt ist, auch noch erst falsch. Wodurch ich über den Leiter eines JC sogar noch eine Umschulung durch bekam, nur aufgrund eines Gutachtens einer Koryphäe in diesem medizinischen Bereiches. Dazu hatte ich die Aussicht einer leitenden Stelle im Reha und Wellness-Bereich einer Hotel-Kette. Und dann der Super-Gau, wenn man diese Fortbildung gesundheitlich nicht mehr schafft.

Ich bin damals sogar für diese Ausbildung bis zum BVerfG gezogen, Ergebnis: das SGB II wurde damals geändert.

Habe diese Traumausbildung trotzdem durchgesetzt, wie vorgenannt und finanziert bekommen und scheiterte gesundheitlich. Das dann zuständige JC war entsetzt, laut m.D. hätte ich nie die Fortbildung antreten dürfen. Das Ausgangs JC hätte nie bewilligen dürfen.

Das ist aber schon Oberliga-Spielchen. Ich hatte es mir nämlich angewöhnt, nur noch über die Chefs der Agenturen zugehen. Dazukommend aber, ich war immer schon irgendwie verrückt:icon_cool:, war sogar zwischenzeitlich selbstständig, habe jeden Murks selber gemacht. War immer schneller als das Amt. Ich bin nie abgerutscht in Sozialgeld, habe immer versucht.

Ist halt mein Naturell.

Aber immer parallel Rentenanträge gestellt und nun beim Letzten, ging es innerhalb einer Woche auf Dauer durch, als alle Gutachten vorlagen, ohne eine Nachprüfung der DRV.

Da war selbst ich platt und gebügelt und verstand da erst, ich bin tatsächlich arbeitsunfähig.

Was mich heute nur ärgert, hätte ich den ersten Rentenantrag gegen die Brüder durchgeklagt, hätte ich heute eine gute Rente, damals hochgerechnet in Höhe BAT IV zu den alten Berechnungen.

Das wurmt mich.

Und das ist eine harte Posse. Bin selbst jetzt noch dabei, wieder irgendeine Tätigkeit zu bekommen. Selbst Kinderarbeit, Prospektausteilung wird einem 100 % Frührentner nicht zugestanden, wegen gesetzl. Unfallversicherung. Man ist ja arbeitsunfähig zu 100 % !!!!!

Ehrenamtlich, z.B. Aidshilfe auch nicht möglich, trotz meiner Ausbildung im medizinischen, nein, sie sind doch Vollrentner.
Das ist das Harte an der Posse, wage nie nicht etwas dazu zu wollen.

Mir sagte es damals schon mein Arbeitsberater vor Renteneintritt ....... 100 % = Abstellgleis.
Dr. Spellbrink (heute BSG-Richter) sagte mir das Gleiche damals schon beim LSG Celle. Ging damals um die meine Umschulung und generellen Anspruch für alle, was 2000 aus dem SGB II gestrichen wurde. Meine Klage ging bis zum BverfG

Das genau ist das Harte an 100 % EMR, abgeschoben.

Ich bin heute erstmal dem VDK beigertreten und kann mich nach Pfingsten umfassend beraten lassen.
Lese das Kleingedruckte, rechtliche Eintretung für dich, ist Minimum ein halbes Jahr.

Und angewöhnen, wenn es brenzlich wird, gehe über die Vorgesetzten. Führungsetage, Leiter der Behörden. Alles per google rauskitzelbar
 

Steamhammer

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Ich hab einen der Kniffs schon umschifft,mußte nach dem Gespräch mit der Psychologin noch Tests am Computer machen und hab mir genau überlegt,wo ich da "versage".Das war 100%deckungsgleich mit den "Ergebnissen" im Gespräch .Mir war vorher klar,daß man mich damit entlarven will.Kannst Du mir was zu weiteren Tricks dieser dann "echten" Gesundheitsamtsärzte schreiben,auch als pn,falls Du das offen nicht möchtest?
 

gelibeh

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Selbst Kinderarbeit, Prospektausteilung wird einem 100 % Frührentner nicht zugestanden, wegen gesetzl. Unfallversicherung. Man ist ja arbeitsunfähig zu 100 % !!!!!

Ehrenamtlich, z.B. Aidshilfe auch nicht möglich, trotz meiner Ausbildung im medizinischen, nein, sie sind doch Vollrentner.
Das ist das Harte an der Posse, wage nie nicht etwas dazu zu wollen.
Das glaube ich nicht. Es gibt viele dauerhafte EM-Rentner, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein wenig dazuverdienen bzw. ein Ehrenamt machen. Ich schaffe das gesundheitlich leider nicht mehr, das ist eine Tatsache, die ich akzeptieren muss und kann.
 

Rentier

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Das glaube ich nicht. Es gibt viele dauerhafte EM-Rentner, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein wenig dazuverdienen bzw. ein Ehrenamt machen. Ich schaffe das gesundheitlich leider nicht mehr, das ist eine Tatsache, die ich akzeptieren muss und kann.
So deutlich muss du mir das aber auch nicht sagen :icon_cry:Scheint aber genau mein Problem zu sein, ich kann es wohl noch nicht so ganz akzeptieren. Wird wohl noch ein wenig dauern.
 

gelibeh

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Scheint aber genau mein Problem zu sein, ich kann es wohl noch nicht so ganz akzeptieren. Wird wohl noch ein wenig dauern.
Mal in den Arm nehm. Ich bin aber auch eher so ein Typ, dass wenn etwas nicht mehr geht, ich dann gucke was denn an anderen Sachen noch geht.
 
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