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Vom ALG2 in die Grunds. - Krankenversicherung etc.

David

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Hallo,

nach längerer Zeit im ALG2-Bezug mit Begutachtungen etc. wurde ich schließlich aufgefordert, wegen längerfristiger aber nicht dauerhafter Erwerbsunfähigkeit, wegen Nicht-Zuständigkeit der Rentenversicherung, Grundsicherung zu beantragen. Das habe ich letzten Monat getan. Nun schrieb mir das Sozialamt, ich müsse noch einen Nachweis einreichen, dass ich mich freiwillig versichert habe sowie einen Einstellungsbescheid vom Jobcenter.

Was muss ich dabei beachten, was kann schief gehen?
Ich habe Angst, dass es zu einer Lücke kommt, in der das Jobcenter nicht mehr zahlt und ich auch noch die Krankenversicherung selbst bezahlen soll.
Muss ich also das Jobcenter anweisen, seine Leistungen einzustellen? Können die Behörden den Wechsel nicht unter sich ausmachen? Das Jobcenter wird sich ja auch für die vergangene Zeit das Geld vom Sozialamt zurückholen etc.

Und wie ist das mit dem Umstieg zur freiwilligen Versicherung, ist das dann wie beim Versicherungswechsel, dass ich 18 Monate an meine Kasse gebunden bin? Ich hatte nämlich überlegt, die Krankenkasse zu wechseln. Ich will aber auch nicht, dass wenn ich den Umstieg zur freiwilligen Versicherung mit einem KV-Wechsel verbinde, noch irgendwas schief läuft.

Überhaupt habe ich mich nicht viel mit der ganzen Geschichte beschäftigt, da mich dieser mit unzähligen Pflichten und Drohungen verbundene Schriftkram nervlich belastet. Was muss ich noch unbedingt beachten, um keine Probleme zu bekommen? Ich meine Punkte wie z.B. die mit 1600€ erheblich geringere Vermögensfreigrenze.

Wird das Sozialamt irgendwas unternehmen, um mich wieder fit zu machen und in Arbeit zu bringen, bzw. erst mal zu einer Berufsausbildung (ich war Student)? Oder warten die einfach ab, dass ich mich ggf. selbst um weitere Therapien kümmere und mich eines schönen Tages melde, dass ich gesund wäre und wieder vom Jobcenter in irgendwas vermittelt werden möchte?

Auf welchen geförderten Wegen kann ich überhaupt wieder raus aus der ganzen Misere und eine Berufsausbildung erlangen, wenn ich Grundsicherung beziehe? Ich bin noch unter 30 und wurde in den letzten Jahren ALG2-Bezugs vom Jobcenter komplett in Ruhe gelassen. Mein Therapeut hält es für angebracht, dass ich als nächsten Schritt so Berufspraktika über Träger mache, die eben psychisch Kranke wieder ins Leben bringen, denn über die medizinische Rehabilitations-Schiene habe ich quasi alles durch. Geht so etwas überhaupt über das Sozialamt, also übernehmen die die Kosten für solche Maßnahmen?

Dürfte ich mich ehrenamtlich engagieren, um erst mal wieder unter Leute zu kommen und mich ein paar Stunden die Woche mit etwas zu beschäftigen, oder würde man mir dann direkt vorwerfen, nicht erwerbsunfähig zu sein und zu Unrecht Leistungen zu beziehen, wenn ich ein Ehrenamt bekleide?

Vielen Dank!
 

JuppSchmitz

Forumnutzer/in

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Hallo,

viel helfen kann ich dir da auch nicht.
Bei mir ist es so, dass ich bereits eine kleine Rente bekomme, aber keine Sozialhilfe, weil das Jobcenter es nicht schafft, ein Überleitungsverfahren in die Wege zu leiten.

also Erkenntnis, für die ich noch Bestätigung suche:
Wer vom Jobcenter zum Sozialamt kommt (warum auch immer), braucht erst dieses ominöse Überleitungsverfahren, ohne zahlt das Sozialamt nicht.So ist jedenfalls meine Erfahrung, ich musste schon 2mal neu H4 beantragen (aufstockend, zur Minirente).
 
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