Vollzeitjob-Fahrgeld(Kilometergeld) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Casi70

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Hallo zusammen,
habe eine Frage bezüglich Fahrgeld(Kilometergeld).
Und zwar habe ich jetzt einen Job gefund als Briefzusteller bei der Post in Vollzeit.:icon_party:
Nun meine Frage bekomm ich irgendwie einen Zuschuß oder ne Übernahme zwecks dem Fahrgeld oder Kilometergeld bis mein erstes Gehalt kommt?!
Die Arbeitsstelle ist hin und zurück 60 Kilometer entfernt und man kommt halt nicht mit den Öffentlichen dort hin.
Danke im voraus für die Hilfe...
 
S

silka

Gast
Hallo,
die Fahrtkosten kannst du über die jährliche Steuererklärung geltend machen.
Bis dein erster Lohn kommt, kannst du ein Darlehen vom JC bekommen.
Formlos beantragen.
Das wird dann vereinbart, mit welchen Raten es zu tilgen ist. Da gelten die 10% nicht, wenn du aus dem Bezug fällst.
 

Seepferdchen 2010

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Frage ist der Arbeitsvertrag schon unterschrieben?

Du kannst einen Antrag stellen aus dem Vermittlungsbuget § 44 SGB III.
 

Erolena

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Du könnstest einerseits ein Darlehen für ALG 2 beantragen.
Für den ersten Monat. Oder vielleicht auch für zwei, das weiß ich nicht.

Andererseits gibt es im Vermittlungsbudget einen Fahrtkostenzuschuss.
Ich denke, der Fahrtkostenzuschuss kann längstesns für sechs Monate gezahlt werden.

Lies mal hier, zu den Leistungen aus dem Vermittlungsbudget.
 

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Casi70

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Danke erstmal für Hilfe.
Hallo Seepferdchen, nein den Arbeitsvertrag unterschreibe ich erst nächste Woche Freitag und den ersten Arbeitstag habe ich am 19.11.
Hab also quasi am Freitag was schriftliches in der Hand ausser halt das Schriftstück was die Post noch von mir benötigt sprich Führungszeugnis,Bild etc.
 

Seepferdchen 2010

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@Casi, dann stelle bitte schriftlich deinen Antrag und schau in den Link von Erloena.

Also entweder gibst du deinen Antrag persönlich gegen Bestätigung beim JC ab oder
schon vorab per Fax mit Sendebericht und der Kopie der ersten Seite.

Gruß:icon_pause:
 

Casi70

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Okay werd ich machen.
Sollte deswegen nun Benzingeld oder Fahrgeld schreiben?!Oder geht das eh nach Kilometer...
 

Casi70

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Mit dem PKW....Bahn fährt zwar aber das würde für mich verdammt knapp werden um pünktlich dort zu sein....
 

Erolena

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Den Antrag musst du vor Aufnahme der Beschäftigung stellen. Notfalls mit Fax einen Tag vorher. Der Grundgedanke ist (so ungefähr), dass du ohne die Hilfe aus dem Vermittlungsbudget die Arbeitsstelle nicht antreten könntest.

Wie ist zu verfahren, wenn der Antrag auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget erst
nach Aufnahme der Beschäftigung eingeht?

Nachtrgliche Antragstellung bei Aufnahme eines Beschftigungsverhltnisses
 

Casi70

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Sorry ich nochmals,
könnte mir jemand vielleicht einen kleinen Gedankenstoß geben wegen der Formulierung des Antrages hänge gerade in den Seilen deswegen......:confused:
 
S

silka

Gast
Hallo,
Antrag auf Fahrtkostenzuschuß gem. § 44 SGB III
Hiermit beantrage ich den o.g. Zuschuß für die Aufnahme meiner Tätigkeit am 19.11.2012 für 6 Monate.
Da ich mit dem ÖPNV meinen zukünftigen Arbeitsplatz nicht erreiche, bin ich gezwungen, mit dem PKW zu fahren.
einfache Wegstrecke: 30 km
5 Arbeitstage pro Woche.

Ich bitte um Bewilligung.

Freundliche Grüße
Casio70

Allerdings sind die Pendelzeiten (von Haustür zu Haustür) bei Vollzeitjobs schon recht heftig (3 Std insgesamt wären zumutbar)
 

Chosyma

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Moin,

ungefähr so:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich die Übernahme von mir entstehenden Kosten für den Weg zur Arbeitsstelle aus dem Vermittlungsbudget. Wie Ihnen bekannt ist beginne ich am 19.11.12 meine Erwerbstätigkeit. Da die Fahrkosten zur Erreichung des Arbeitsplatzes nicht im Regelsatz enthalten sind und das erste Gehalt voraussichtlich erst am xx.xx.xxxx gezahlt wird, bin ich auf die Unterstützung des Jobcenters angewiesen. Ohne die Kostenübernahme kann ich meine Eerwerbstätigkeit Mangels finanzieller Mittel nicht aufnehmen. Ich erwarte daher eine zeitnahe Entscheidung in Form eines rechtsmittelfähigen, schriftlichen Bescheids, indem sie Ihre Entscheidung ausführlich begründen, sollten Ssie meinen Antrag oder Teile desselben ablehnen.

Mit freundlichem Gruß

Pass das auf deine Verhältnisse an und dann viel Glück...
LG Antje

Ergänzung:
da war silka schneller, kannst dir ja was aus beiden zurecht basteln^^
 

Casi70

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Vielen Lieben Dank euch beiden....:icon_wink:
Sag ja manchmal sitzt man(n) irgendwie aufem Schlauch und findet nicht den Passenden Anfang.....
Noch eine frage wegen der Pendelzeit, wie darf ich das verstehen?!
Es leuchtet mir ein das man die in Kauf nehemn muß aber was willst Du mir damit sagen:confused:
 
S

silka

Gast
Hallo, Schlauchsitzender Casio70

Pendelzeiten:
In den Fachlichen Hinweisen der Arbeitsagentur steht das in Randziffer 31 beschrieben:
https://www.harald-thome.de/media/files/SGB II DA/FH-10---21.05.2012.pdf

Es geht da um Zumutbarkeit von Arbeit.
Alles ist eben nicht zumutbar, aber fast;-(
Wer einen Job in TZ haben kann, z.B. für tgl. 3Std., der kann wohl nicht jeden Tag dafür 3 Std. Weg in Kauf nehmen. Das wäre eben unzumutbar.
Deswegen wurden die Pendelzeiten (Zeit von zu Hause zum AG und dann vom AG wieder nach Haus) zeitmäßig festgelegt.

Dir wollte ich sagen:
Die Fachl. Hinweise geben dir vor, wielange du unterwegs sein darfst, damit es noch zumutbar heißt.
Also jeweils maximal 1,5 Std. für einen Weg.
Wenn nun ein pingeliger SB herausfindet, daß du mit dem ÖPNV in 1,49Std. zum Job kommst und das auch noch preiswerter als deine 20Cent/km wäre, dann würde man dir nur die ÖPNV-Kosten erstatten.
Mit dem Auto darfst du trotzdem fahren, müßtest die Differenz aber selbst tragen.

Für 30km brauchst du mit dem Auto ja wohl wesentlich weniger Zeit, sogar bei Stau;-)
Also erstmal den Antrag nachweislich dem JC zustellen und hoffen, daß man den bewilligt.

Ich hoffe mal, dein Vermittler ist froh, daß du die VZ-Stelle hast und will dich möglichst nicht wiedersehn.
Da gibt er hoffentlich lieber den Zuschuß, als daß du auf der Matte stehst und wegen der Fahrtkostenhöhe den Job gar nicht annehmen kannst.

Alles ätzende Rechnerei---immer wieder von neuem.
 

Casi70

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Merci erstmal.
Ja das mit der zumutbarkeit ist so eine Sache.Hab auch deswegen meinen letzten Job (400€job) gekündigt.
War 4mal die woche mit jeweils 60kilometer hin und zurück.Deswegen bin ich auch froh die Stelle als Briefträger zu bekommen.....Aber die Stelle kann ich halt nur mit dem Pkw erreichen da ich sonst zu spät auf der Arbeit wäre und selbst eine einfache Fahrkarte kostet hier schon knapp 5€, sprich 10€ am Tag.....
 
S

silka

Gast
Hallo,
dann ergibt die Rechnung beim JC sicher:
ÖPNV Monatsticket gegen Kilometergeld für PKW.
Du wirst ja wohl nicht täglich ein Einzelticket kaufen, heee!!!
Kostet das Monatsticket z.B. 180,- und das Kilometergeld wäre 240,-
dann kriegst du wohl 180,-
oder
du weist genau nach, daß ÖPNV einfach unmöglich ist (Fahrplan und Zeitaufwand).

Viel Glück!

Bist du das JC denn dann wirklich los? Fällst du komplett aus dem Alg2-Bezug?
Wenn ja, könntest du u.U. wohngeldberechtigt sein.
 

Casi70

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Also wegen den ÖPNV müßte ich um halb 5 fahren wäre aber erst um 6.30 in der Arbeit....Könnte es belegen mit dem Fahrplan!
Und ob ich rausfalle ausem Hartz 4 hoffe ich doch stark.
Meine Lebensgefährtin würde zwar weiterhin hartz 4 bekommen, natürlich aber angerechnet.
Mein Brutto würde etwa um die 1750€ liegen also denk ich wir wären weg,oder?!
 
S

silka

Gast
Hallo,
also mehr als 2 Std. für eine Strecke---damit ist der ÖPNV wegen der Pendelzeit unzumutbar. Punkt.

Deine LGin ist mit in deiner Bedarfsgemeinschaft?
Dann geht das doch so:
Du erbringst Einkommen aus Erwerbstätigkeit für 2 erwachsene Personen.

Der Hartz-4-Bedarf für 2 erw. Personen ist
2x 337,-
+Kosten der Unterkunft

Dein Einkommen wird bereinigt, du hast Freibeträge und es bleibt das bereinigte Einkommen übrig. Das muß höher als der Hartz-4-Bedarf sein.

Wenn du noch deine Unterkunftskosten angibst, kann man dir hier genau ausrechnen, was das dann ergibt.

Deine LG würde aber dann auch kein Alg2 mehr bekommen---wenn du den Bedarf für 2 verdienst.
 

Casi70

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Dann bin ich mal gespannt was noch übrig bleibt,
Ja wir sind eine BG und haben noch einen Sohn(13Jahre) aber leider nicht von mir.
Blöde frage was heißt bereinigtes Einkommen und Freibeträge?!
Kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht.Also gehört schon nur konnte ich bis jetzt nicht allzuviel damit machen.
 
S

silka

Gast
Oh, Casi70
du läßt deine Sachen aber langsam und stückweise raus;-):icon_sad:
Jetzt noch ein Sohn.
Wohnt der Sohn denn bei euch?
Dann seid ihr ja sogar 3---und du bist der Brötchenverdiener für 3.
Dann wäre euer Bedarf ja auch wieder anders.
Ein 13jähriger hat 255,- Regelbedarf.


Wieviel zahlst du fürs Wohnen (außer Strom und Tel??)
Dann kann noch heute deine Spannung sich legen!:icon_klatsch:
 

Casi70

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Okay....Asche auf mein Haupt:icon_smile:....
Ja der Junge wohnt bei uns ist ja auch erst 13...
Und die Miete beträgt 540€ kalt-warm690€....
Sooo jetzt hoffe ich das nichts vergessen habe,oder:icon_mrgreen:
Und Danke für Deine Geduld.....
 

Erolena

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Brutto 1750 € das sind bei Steuerklasse 1 (unverheiratet und kein eigenes Kind)
etwa 1.218 € Netto.

Der Freibetrag berechnet sich aus dem Brutto, also aus 1750.

100 Grundfreibetrag (bei höheren Kosten mehr - dazu ganz unten)
+180 weiterer Freibetrag (20 % ab 100 bis 1000 = 180)
+ 50 (10% von 1000 bis 1500 = 50)
= 330 € Freibeträge

Der Freibetrag wird vom Nettoeinkommen abgezogen
1.218 € Netto
- 330 Freibeträge
= 888 €

Von deinem Verdienst werden 888 € als Einkommen angerechnet.

--
Der Grundfreibetrag von 100 € setzt sich folgendermaßen zusammen:
xx15,33 Werbungskosenpauschale
+ 30 Versicherungspauschale (f. private Vers.)
+ Kosten aus KfZ-Haftpflicht
+ evtl. Riesterrente
+ Entfernungspauschale 0,20 € je Entfernungskilometer (einfache Strecke)

Sollten höhere Kosten bestehen, so müssen diese nachgewiesen werden.
Dann wird beim Grundfreibetrag statt 100 € die höhere Summe angesetzt.
 
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