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voller ärger mit ARGE bitte um Rat

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angel2005

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#1
Habe totalen ärger mit der ARGE. Únd zwar wohne ich mit meinem jetzt seit september ex freund in einer grossen wohnung die über 2 ebenen geht ich habe im ersten stock 2 zimmer,bad,klo zur untermiete muss mir jedoch die küche im 2 stock mit ihm teilen naja die vom amt haben immer einen terz gemacht und wollten nix zahlen da es ja mein ex ist wollte dann ausziehen, genehmigen sie jedoch nicht da kein anlass besteht da ich 2 zimmer habe...naja ist auch oki

aufjeden fall waren die dann soweit das ich endlich am 4.11 geld bekommen hab, am 15.11 jedoch klingelte es morgens bei meinem ex oben es war die Arge die eine kontrolle machen wollten ...er hat sie dann hoch gelassen und die haben sich oben alles angesehen dann sind sie runter zu mir und haben bei mir geklopft ich war ja noch am schlafen (leider sind in den räumen noch kein teppich drinn und es steht nur ein tv ein bett und meine kleidung drin da ich net mehr habe und mein ex sagt nö für dich komm ich net auf) habe sie dann in mein zimmer gelassen die haben sich nicht mal bei mir vorgestellt!
keine 2 minuten sind sie schon wieder gegangen ohne irgend etwas zu äussern.
dann habe ich gestern den 24.11 angerufen und da wurde dann gesagt ich wohne mit ihm in einer eheähnlichen gemeinschaft was absulut nicht stimmt habe seit 3 wochen einen neuen freund habe das auch gesagt das interessiert die nicht ich soll auf den bericht warten....

Heute kam dann der bericht wo drin steht sie fordern das geld was ich bis jetzt bekam zurück und begründen es damit das ich und er in einer eheähnlichen gemeinschaft wohnen hallo die haben nix gefragt in keine schränke geschaut nix......

etz steh ich da und weiss nicht was ich machen soll
 
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Gast
#2
angel2005 sagte :
Heute kam dann der bericht wo drin steht sie fordern das geld was ich bis jetzt bekam zurück und begründen es damit das ich und er in einer eheähnlichen gemeinschaft wohnen hallo die haben nix gefragt in keine schränke geschaut nix......

etz steh ich da und weiss nicht was ich machen soll
Bericht? Du meinst sicher Bescheid, oder?

Gegen den legst sofort Widerspruch ein! Und ich denk, du solltest auch sofort eine einstweilige Anordnung beantragen...

kannst du nachweisen, daß du auf Wohnungssuche bist?

Gruß aus Ludwigsburg
 

angel2005

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#3
Hallo danke für deine Antwort...

Nein ich kann nichts belegen das ich auf wohnungssuche bin da mir ja ausdrücklich gesagt wurde das ich überhaupt kein anrecht habe auszuziehen da ich 2 zimmer flur und bad habe....

wie lege ich am besten wiederspruch ein??? bzw was ist eine einsweillige anordnung???

Wir haushalten ja nicht mal gemeinsam jeder hat sein konto der Kühlschrank ist getrennt ich habe in meinem bad eine eigene waschmaschiene.....
 
E

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Gast
#6
In zwei Zimmern also kein Teppich , nur ein Tv ein Bett ? Hast du keine eigenen Möbel gehabt, als ihr zusammen gezogen seid? Und was war vorher in den Zimmern denn ? Schon ungewöhnlich, dass man zwei Zimmer in einer Wohnung hat, die keinen Teppich haben ?
 

angel2005

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#7
die wohnung die er hat hatte pvc drin in meinen räumen habe ich notbedürftig eben läufer ausgelegt da ich ja ewig kein geld hatte um einen boden zu kaufen.... nein als wir damals zusamen gezogen sind hatte ich einen schrank einen tv und des bett und kleidung und kleinzeug eben das habe ich ja auch noch immer...das was wir uns zusammen gekauft haben beansprucht er...

also ich habe den einen raum ja angefangen zu renovieren ist auch ein teppich etz drin ein schrank ein regal des andere ein bett ein tisch und der tv und gardinen mehr hab ich nicht....

(der erste stock war unrenoviert bei der übernahme=einzug)
 

heinbloed

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#8
moin moin,

eins der grossen sachbearbeiter probleme.

sie sehen etwas, was nicht in ihr weltbild passt, und bilden sich ein urteil.
keine nachfragen, wenn sie was nicht verstehen.

Schon ungewöhnlich, dass man zwei Zimmer in einer Wohnung hat, die keinen Teppich haben
z.b. kann man vorher in einem möblierten zimmer mit teppich gewohnt haben.

Heute kam dann der bericht wo drin steht sie fordern das geld was ich bis jetzt bekam zurück und begründen es damit das ich und er in einer eheähnlichen gemeinschaft wohnen hallo die haben nix gefragt in keine schränke geschaut nix......
das problem ist, dass wohnungen von leuten, die sich nur als wohngemeinschaft ausgeben ähnlich aussehen.

wenn deine geschichte stimmt, musst du sofort widerspruch einlegen, und beim sozialgericht eine einstweilige anordnung beantragen.

grüsse von einem menschen in einer 1 1/2 zimmerwohnung ohne teppich, selbstgebautem bett, 1 tisch, 2 stühle, kein tv, kein radio, 3 pc, 2 blühende orchideen
 

angel2005

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#10
danke ...ja es ist wirklich so leider....danke für die tips werde das am montag sofort machen...soll ich in dem einspruch auch gleich eine frist festlegen???
 
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#11
angel2005 sagte :
danke ...ja es ist wirklich so leider....danke für die tips werde das am montag sofort machen...soll ich in dem einspruch auch gleich eine frist festlegen???
Da ist keine Frist notwendig... Richterlassen sich auch keine setzen... :)

Gruß aus Ludwigburg
 

angel2005

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#12
so habe nun widerspruch eingelegt....

hab da trotzdem noch ne frage zu dem EA (einsfweilige anordnung)für was ist er bzw. was soll der bewirken komm da net ganz mit da ich sowas noch nie gehört hab...

danke.....
 
E

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#13
Voller Ärger mit Arge

hab da trotzdem noch ne frage zu dem EA (einsfweilige anordnung)für was ist er bzw. was soll der bewirken komm da net ganz mit da ich sowas noch nie gehört hab
Mit der Einstweiligen Anordnung suchst Du Rechtsschutz beim Sozialgericht.




Was tun, wenn Sie ohne Geld dastehen?

Viele Arbeitslose wissen nicht, wie sie die nächste Miete zahlen und wovon Sie leben sollen. Etwa wenn der ALG-II-Antrag abgelehnt oder nur deutlich gekürzte Leistungen bewilligt wurden.

Unter Umständen kann hier das Mittel der "einstweiligen Anordnung" helfen. Dabei geht es darum, ersteinmal vorläufig Leistungen zu bekommen, bis eine Entscheidung im regulären Widerspruchs- und Klageverfahren - das kann Monate dauern - vorliegt.

Bei der "einsweilige Anordnung" gibt es aber hohe Hürden. Im Kern geht es darum, dass Sozialgericht zu überzeugen, dass die Sache eilbedürftig ist und die Entscheidung im normalen verfahren nicht abgewartete werden kann, weil die finanziellen Mittel zum Leben fehlen
.

Genaueres kannst du hier nachlesen http://www.erwerbslosenforum.de
 
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#14
Hans Rosenbaum


Soviel ich weiß. gilt immer noch, dass das Amt beweisen muss, dass eine eheähnliche Gemeinschaft besteht. Ich weiß, dass einem das nichts nützt, wenn man kein Geld hat. Trotzdem hartnäckig bleiben.
 

angel2005

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#15
Ich Dank euch......

Wenn die ARGE nun erneut klingeln sollte soll ich sie dann rein lassen???bzw bin ich dann verpflichtet da ich ja beim erstenmal sie reingelassen hab??!!
 
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#17
Bezieht dein Ex-Freund auch Leistungen vom Amt? Falls nicht, muß er niemanden, auch nicht nach Anmeldung, in seine Wohnung lassen. Es sei denn, derjenige hat einen richterlichen Durchsuchungsbefehl.

Auch du bist nicht verpflichtet unangemeldete Besucher zu empfangen. Es sei denn s.o.

Bitte diejenigen, die da vor deiner Tür stehen, höflich aber bestimmt um eine Terminvereinbarung, weil du dich gebührlich vorbereiten möchtest.

Sicherlich bist du gern bereit, eine Kontrolle um 7.00 Uhr am besten gleich zu Beginn der Woche, also montags, zu vereinbaren. Ansonsten bist du ja auf Arbeits- und Wohnungssuche und zu Behördengängen, um deine Ansprüche durchzusetzen.
 

angel2005

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#18
Nein er bezieht keine Leistungen er hat Arbeit.....

oki also wenn die das nächstemal da stehen sollten werde ich ihnen das sagen vorallem möchte ich auch dann gerne Zeugen bei haben,damit die net wieder irgend an scheiss behaupten können
 
E

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#19
Das ist gut und richtig.

Vergiß aber bitte nicht, gegen den Bescheid, in dem steht, dass du das Geld zurückzahlen sollst, Widerspruch einzulegen. Du hast 4 Wochen Zeit dafür. Warte aber nicht bis zum letztem Poeng.

Hier gibt es auch irgendwo die Widerlegung einer Bedarfsgemeinschaft. Mußt du dir downloaden. Pack sie gleich dazu.

Wenn du nicht weiterkommst, geh mit einen Beratungsschein bewaffnet zum Anwalt. Gute Anwälte haben solche Scheine vorrätig und du kannst ihn dort bekommen. Ansonsten gibt es den wohl beim Amtsgericht.
 

angel2005

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#20
habe bereits gleich danach widerspruch eingelegt habe hier ein super fordruck gefunden (widerspruch gegen eheähnliche gemeinschaft)

nun muss ich warten was ich von denen dan zu hören bekomm
 

angel2005

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#21
hallo ich mal wieder und zwar habe ich ja bei der ARGE widerspruch eingelegt nun habe ich jedoch von der zuständigen kasse nochmals eine aufforderung bekommen das geld zurück zu zahelen muss ich da auch nochmals widerspruch einlegen??? oder einfach ignorieren und warten was die ARGE zu meinem widerspruch meint
 
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#22
Bei der Kasse auch Widerspruch einlegen bzw. denen mitteilen, dass du dich im Widerspruchsverfahren befindest, sonst sind die schnell da und kommen mit dem "schwarzen Mann".
 

narssner

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#23
immer reagieren

besser ist es, gegen jede Zahlungsaufforderung einen neuen Widerspruch einzulegen. Ich habe damals immer geschrieben, stellt die Fortsetzung von Willkür und Schikane dar.
In solchen Fällen wird man, was immer man tut oder läßt, mit Zahlungsaufforderungen überschüttet.
 
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#24
Gegen Zahlungsaufforderungen der ARGE ( bzw. deren Regionaldirektionen) haben Widersprüche eh keine aufschiebende Wirkung. Um den Gerichtsvollzieher abzuwenden bedarf es daher einer einstweiligen Anordnung bei Gericht auf Wiederherstellung dieser aufschiebenden Wirkung bis zum Beschluss.
 

Widerspruch

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#25
Lillybelle sagte :
Gegen Zahlungsaufforderungen der ARGE ( bzw. deren Regionaldirektionen) haben Widersprüche eh keine aufschiebende Wirkung. Um den Gerichtsvollzieher abzuwenden bedarf es daher einer einstweiligen Anordnung bei Gericht auf Wiederherstellung dieser aufschiebenden Wirkung bis zum Beschluss.

S 55 AS 1397/05 ER Bescheid über die Erstattung von Leistungen hat aufschiebende Wirkung

----------------------------------------------------------------- ---------------

SG Hamburg
Beschluß vom 15.11.2005
S 55 AS 1397/05 ER

Leitsätze

1. Der Widerspruch gegen einen Bescheid über die Erstattung von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach §§ 48,50 SGB X hat aufschiebende Wirkung.

2. Bei Nichtbeachtung durch die Behörde ist diese Wirkung festzustellen und die Aufhebung von Vollziehungsmaßnahmen anzuordnen.


Tenor

Es wird festgestellt, dass der Widerspruch der Antragstellerin gemäß Schreiben vom 27. Juli 2005 gegen den Erstattungsbescheid der Antragsgegnerin vom 13. Juli 2005 aufschiebende Wirkung hat.

Die Antragsgegnerin hat sämtliche bereits erfolgten Maßnahmen der Vollziehung aufzuheben.

Die Antragsgegnerin hat die außergerichtlichen Kosten der Antragstellerin zu tragen.

Gründe

Der zulässige Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz nach § 86b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGG analog (vgl. hierzu Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 8. Auflage 2005, § 86b Rdz. 5 und 15 m.N.) sowie Satz 2 hat Erfolg.

Der Widerspruch der Antragstellerin gegen den Erstattungsbescheid der Antragsgegnerin vom 13. Juli 2005 hat gemäß § 86 a Abs. 1 SGG aufschiebende Wirkung mit der Folge, dass diese Wirkung angesichts der Nichtbeachtung durch die Antragsgegnerin festzustellen und die Aufhebung der Vollziehung anzuordnen ist. Die ebenfalls beantragte Erklärung der Vollziehung und Vollstreckung als unzulässig sowie die Anordnung der Einstellung der Vollziehung ergeben sich von selbst als Folge der Feststellung der aufschiebenden Wirkung. Dabei ist im Rahmen dieses Verfahrens nicht über den Antrag gegen die die Forderung beitreibende Bundesagentur für Arbeit – Regionaldirektion Nord – zu befinden; insoweit ist ein weiteres Verfahren unter dem gerichtlichen Aktenzeichen S 14 AL 1038/05 ER anhängig.

Die grundsätzlich vom Gesetzgeber vorgesehene aufschiebende Wirkung von Widersprüchen und Anfechtungsklagen im Bereich des Sozialrechts entfällt entgegen der Auffassung der Antragsgegnerin nicht in Fällen wie dem hier vorliegenden, wo die Bewilligung von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II nach §§ 45

oder 48 SGB X zurückgenommen oder aufgehoben worden ist oder wird und nunmehr – ggf. zeitgleich - Rückforderungsansprüche nach § 50 SGB X durch Erstattungsbescheid geltend gemacht werden.

Es liegen insoweit weder die Voraussetzungen des § 86a Abs. 2 Nrn. 1 bis 3 SGG vor, noch ist eine Anordnung der sofortigen Vollzeihung nach § 86a Abs. 2 Nr. 5 getroffen worden.

Die Ansicht der Antragsgegnerin, dass die aufschiebende Wirkung gemäß § 86a Abs. 2 Nr. 4 SGG i. V. m. § 39 SGB II entfalle, trifft nach Überzeugung des Gerichts nicht zu (ebenso: Conradis in LPK-SGB II § 39 Rz. 7).

Nach § 39 SGB II haben Widerspruch und Anfechtungsklage gegen einen Verwaltungsakt, der über Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende entscheidet oder den Übergang eines Anspruchs bewirkt keine aufschiebende Wirkung. Ein Erstattungsbescheid nach § 50 SGB X entscheidet allein über eine Rückleistung, die von den Leistungen der Grundsicherung ebenso verschieden ist wie ein übergegangener Anspruch. Die Tatsache, dass § 39 SGB II letzteren gesondert aufzählt, erstere hingegen nicht, zeigt ebenfalls, dass Rückforderungen von der Sondervorschrift nicht erfasst sind. § 39 SGB II ist als Ausnahme von der Regel des § 86a Abs. 1 SGG eng auszulegen, was auch der Rechtslage in anderen Bereichen des Sozialrechts entspricht, wo Widersprüchen und Anfechtungsklagen gegen Rückforderungsbescheide aufschiebende Wirkung beigemessen wird (vgl. Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, a.a.O., § 86a Rdz. 14f.). Dies erscheint schließlich vor dem Hintergrund sachgerecht, dass der betroffene Personenkreis in der Regel nicht über die Mittel zur sofortigen Rückzahlung verfügen bzw. eine solche zu Härten führen dürfte, so dass eine Klärung der Rechtmäßigkeit vor der Vollziehung erfolgen sollte. In besonderen Ausnahmefällen bleibt den Behörden die Anordnung der sofortigen Vollziehung unbenommen.

Die Kostenentscheidung beruht auf der entsprechenden Anwendung des § 193 SGG.


http://212.18.201.36/cgi-bin/rechtsprechung/ha_frameset.py?Gerich tName=Sozialgericht+Hamburg&GerichtAuswahl=SG+Hamburg
 
E

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#26
S 55 AS 1397/05 ER Bescheid
... jo "Widerspruch" - das ist ja das, was "Lillybelle" damit gesagt hat.

Gegen Zahlungsaufforderungen der ARGE ( bzw. deren Regionaldirektionen) haben Widersprüche eh keine aufschiebende Wirkung. Um den Gerichtsvollzieher abzuwenden bedarf es daher einer einstweiligen Anordnung bei Gericht auf Wiederherstellung dieser aufschiebenden Wirkung bis zum Beschluss.
.. und in dem zitierten Fall S 55 AS 1397/05 ER - ging es nur über das Gericht, weil die Damen und Herren vom Amt immernoch glauben, sie hätten das GG ---> bis zum ----> SGB erfunden und geschrieben. Jedoch Danke, für den Hinweis des Aktenzeichens, um beim SB evtl. Eindruck zu machen, vergleichbare Verhandlungen in Zeitersparnis wandeln zu können.
 

angel2005

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#27
leider komme ich bei diesem beamten kauderwelsch net ganz mit :oops: :mrgreen:

Also den gleichen widerspruch zu dieser kasse zu schicken hat keine wirkung habe ich das richtig verstanden??

sondern ich muss zum gericht und da was genau beantragen?? nicht das die mich dann da morgen früh selbner mit fragenden blicken ansehen , weil ich ja selber keine ahnung hab :oops:
 

angel2005

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#29
Also lasse jetzt den gleichen widerspruch wie bei der ARGE raus und bei gericht muss ich sagen ich will einstweiligen Anordnung bei Gericht auf Wiederherstellung dieser aufschiebenden Wirkung bis zum Beschluss.??!!

Mann mann bin wirklich voll verwirt kenn mich überhaupt nicht aus :cry:
 
E

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#30
Für einen Widerspruch hast du in jedem Fall 4 Wochen Zeit. Dann muß er dort sein.

Geh also, wenn du dir unsicher bist, zuerst zum Gericht. Dort kannst du ja noch einmal klären, was du machen mußt. Das kannst du dann anschließend tun.

Nebenbei, mir geht es genau wie dir. Dieses Deutsch verstehe ich nicht oder mindestens sehr schwer. Hinterher bin ich immer völlig wirr.
 

angel2005

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#31
@ Barney ja mir gehts da genauso bin immer totla ko und verwirrt und versteh nur Bahnhof....

Also morgen früh steh ich beim Gericht auf der Matte mal sehn was die so meinen werde euch dann berichten

nachti
 
E

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#32
Ich habe morgen auch einen Termin. Meiner ist bei der Leistungsabteilung beim Job-Center.

Ich werde begleitet.

Ich hatte das Versprechen der Sachbearbeiterin, dass sie meinen Antrag innerhalb der Woche bearbeitet, an dem ich ihn abgegeben hatte. Das war vor drei Wochen.

Am Nikolaustag habe ich daran mit einem Fax freundlich erinnert. Nun habe ich morgen den Termin. Keine Ahnung, was nun noch fehlt.

Der Fortsetzungsantrag war genehmigt. Ich hatte nur die Jahresabrechnungen für Wasser und Heizung abgegeben. Nun will mich die Chefin vons Janze sprechen.

Soll ichs berichten?
 

angel2005

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#33
und Barney was kam raus???

Bei mir:: war auf dem gericht dort hab ich nen zettel für nen Anwalt bekommen nun hab ich auch nen Anwalt angerufen muss auf rückruf warten.....
 

angel2005

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#34
so jetzt hat mich der Anwalt zurück gerufen und meinte nur ich solle bei der Kasse von der ARGE die die Forderung einfordern anrufen und sagen es sei normalerweise üblich wenn ein widerspruch vorliege das es dann automatisch erst mal zum stop käme...

Ich sagte dann ob ich nicht mal vorbnei kommen könnte damit sie sich das mal anschaun könne und ich von ihr erfahren könnte was ich noch machen könnte oder ob sie mich vertretten würde sie meinte dann nur ich soll lieber zum sozialgericht und einen antrag auf gerichtskostenbeihilfe stellen...denn wenn sie mit mir vorgericht gehen würde bzw wenn sie mich vertretten würde, dann währen ca 500 euro fällig das ist mit mwst dann auch gesetzlich vorgeschrieben............. HILFE ich kappier echt nix....ich erwiderte nur aber von was soll ich denn sowas zahlen wenn ich net mal was bekomm...tja sie könne mir da etz a net weiterhelfen..... :cry: :cry: :uebel:

so und gleich noch bei der zuständigen kasse der ARGE angerufen dort wurde mir gesagt ich solle bei der ARGE erstmal einen Antrag auf erlass der rückstellung des vollzuges oder so ähnlich stellen....denn die kasse will bis zum 31.12 ihr geld wenn das nicht geht meinte er kann ich noch um stundung zwecks meiner wirtschaftlichen verhältnisse erbeten...

Bitte helft mir doch bin ich so doof oder verarschen mich alle irgendwie will mir keiner richtig helfen bzw behilflich sein.....

Vielleicht könnte man ja auch mal telefonieren oder so.....
weis jemand rat ich kann nicht mher bin am verzweifeln :cry:
 
E

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#35
Moment mal, ich glaube, du hast was falsch verstanden.Natürlich will dein RA Kohle sehen, aber du kannst nicht zahlen, ich nehme doch mal an, dass du Hartz IV erhälst.
Also ab zum Amtsgericht und einen Beratungsschein für deinen Anwalt besorgen, der ist noch kostenlos.
Dein Anwalt kann für dich beim Gericht Prozesskostenbeihilfe beantragen, wenn du Hartz IV Leistungen erhälst, wird dein Anwalt vom Staat bezahlt.

Du kannst auch zum Sozialgericht fahren mit deinen Unterlagen und dir dort vom Rechtspfleger kostenlos eine Klage aufsetzen lassen.

Hier nochmal zum Nachlesen Prozesskostenbeihilfe http://www.erwerbslosenforum.de/rb.htm
 

angel2005

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#36
ja ich war ja beim gericht dort habe ich mir dann diesen schein geholt von der Rechtsanwaltskammer hab ich dann eine nummer für einen zuständigen anwalt bekommen...(mir wurde auch mal gesagt das trotzdem 10 euro dann fällig sind ,ist auch oki aber keine 500euro)...nur hat diese Anwältin mir das eben wie oben beschrieben gesagt
 
E

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#37
10 Euro Beratungsschein okay. Lies noch mal, was bei Prozesskostenbeihilfe steht, diese kann dein Anwalt für dich bei Gericht beantragen.

2: Möglichkeit du nimmst deine Unterlagen und fährst zum zuständigen SG und läßt dir dort vom Rechtspfleger deine Klage aufsetzen, nimm alles an Unterlagen mit, was du hast.

3. Möglichkeit ruf nochmal den RA an, und frage, wie es mit Prozesskostenbeihilfe aussieht, der RA bekommt seine Kohle denn aus dem Staatssäckele.
 

angel2005

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#38
danke....aber ich habe jetzt einen anderen anwalt angerufen der ist fachanwalt für sozialwesen der hat mir für mittwoch einen termin...der hat mich nicht abgewimelt mal sehn was da dann raus kommt....
 
E

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#39
Das war sicherlich auch ne gute Idee, denn der andere RA wollte glaube ich nur Kohle sehen.
 
E

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#40
@ angel,

ist mit Mittwoch der vergangene gemeint oder der nächste?

Ich hatte ja auch versprochen zu berichten. Ich war also mit meiner Anwältin beim Job-Center. Die Dame, die mich eingeladen hat, war kurzfristig nicht da. Die Sachbearbeiterin, die aber offensichtlich nur zuarbeitet, wollte mir aber meinen Bescheid erklären. Nur kam sie nicht in das Programm und also auch nicht an meine Unterlagen.

Sie erklärte mir anhand ihrer Notizen, dass ich durch meine Mieteinnahme mehr Geld fürs Wasser einnehme, als ich bezahlen muß. Das war mir gar nicht aufgefallen bisher. Dann kam doch noch die Mitarbeiterin, die die Bescheide auch unterschreibt.

Nachdem mir die Bearbeiterin alles erklärt hatte, was ich ohnehin nicht verstand, fragte ich, wann ich denn nun diesen Bescheid bekomme.

Daraufhin versicherte sie mir, sie habe ihn an mich geschickt. Am gleichen Tag noch. (Also drei Wochen vorher.) Nun war ich baff. Ich hatte nichts bekommen, was ich auch sagte. Ich wurde sehr ungläubig angesehen. Und so mit dem Unterton, ich würde Post verheimlichen, noch einigemale gefragt: "Sie haben nichts bekommen?" Nee, hatte ich nicht.

Sie sahen dann beide noch einmal in ihren Computer und stellten dann fest, dass der Bescheid nicht in den Postausgang gelangt war. Er wurde ausgedruckt und ich bekam ihn ausgehändigt. Keine Entschuldigung, kein Bedauern.

Zu Hause, als ich ihn dann in Ruhe durchsah, stellte ich fest, dass die Bearbeiterin das Wassergeld in der Tabelle bei vierteljährlich zu zahlen eingetragen hatte. Ich zahle aber jeden 2. Monat.

Der Widerspruch auch dazu ist schon raus.
 

angel2005

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#41
man man wirklich nix als ärger...oder ???!!

Ich habe meinen termin beim Anwalt den kommenden Mittwoch..bin schon gespannt was er so meint....komisch ist nur das ich bis heute noch immer nichts wg meines widerspruchs von der ARGE bekommen hab...
 

angel2005

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#42
so war heute beim Anwalt....dafür das er mir das erzählt was ich eigentlich hir durchs forum ja schon weiss noch 10 euro abknüpfen ist scho arg....

Naja war dann noch anschliesend beim sozialgericht und habe einen eilantrag gestellt..bin mal gespannt was dann noch so auf mich zu kommt....

Der am gericht hat mir erzählt die fordern nun die akte von der ARGTE an um dem grund nachzugenen werde ich dazu dann auch nochmals befragt oder kommt nochmal jemand oder wie gehts dann weiter???

wer hat schon mal einen eilantrag gestellt

grüssle...
 

Lollipop

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#43
sorry aber das ist kaum zu glauben.

Ehrlich , wer von euch kennt ein Pärchen das nach Trennung noch in der gleichen Wohnung wohnt und das wo einer oder sogar beide bereits neue Partner haben??


Ich drücke dir aber alle Daumen für den Fall das deine Geschichte stimmt.

Da hilft dann nur hartnäckigkeit ,..leider :(


L.
 

angel2005

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#44
wie gesagt es sind ja 2 wohnungen ich habe mein reich im ersten stock er im 2 es waren auch zuvor 2 wohnungen jedoch im ersten ohne küche....

und vorallem wollt ich ja ausziehen jedoch wird es mir verboten da es heisst es besteht kein grund ich habe dort 2 zimmer bad und klo....
 
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