volle Erwerbsminderungsrente Rente nach fast 2 Jahren endlich genehmigt

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Anaid

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Hallo, ich möchte euch gern an meinem Erfolg teilhaben lassen.Ich hab im September 2017 meinen Rentenantrag gestellt.
Im November und Dezember 2017 hatte ich jeweils einen Gutachter Termin.Einmal beim Internisten und einen beim Psychater.
Beide haben die Rente befürwortet.Die DRV meine allerdings eine nochmalige Reha bringe mehr Erfolg.So bekam ich im Januar 2018
eine Aufforderung zu einer psychosomatischen Reha.Diese hab ich auch dankend angenommen, allerdings zu meinen Bedingungen.
Ich hab mir die Klinik ausgesucht.Das wiederum genehmigte die DRV auch.Und so fuhr ich dann mit Wartezeit von fast 5 Monaten ,Ende Juni
für 6 Wochen nach Heiligendamm.Am Ende der Reha bekam die DRV ein Gutachten in dem stand unter 3 Std.täglich Leistungsfähig.Die Reha war am 31.07.2018
beendet und auf Nachfrage im Oktober 2018 hatte die DRV das Gutachten und den Abschlussbericht immer noch nicht.Da ich ja ein hilfsbereiter Mensch bin, hab ich beides an die DRV geschickt, denn ich hatte beides bereits seit Mitte August 2018.Im Oktober lief dann auch mein ALG 1 aus und ab da hatte ich dann nur noch das Gehalt meines Mannes zum leben.Auf Nachfrage im Dezember, wann denn nun mit abschließender Bearbeitung zu rechnen sei, teilte man mir mit, wegen Krankheit erst im Januar.
Im Januar 2019 nun bereits, fragte ich wieder nach, daraufhin bekam ich ein Schreiben, wo noch Kindererziehungszeiten zu klären seien.Im Februar riss mein Geduldsfaden und ich drohte mit einem Anwalt.Anfang März hies es dann, die Rente sei bewilligt, allerdings wurde sie zur stichprobenartigen Überprüfung gezogen.Das wiederum dauerte bis 29.03.2019 und endete mit Zusendung meines Bescheides.
Auch wenn es niemand hier weiß, aber dieses Forum hat mir super bei meinem Antrag geholfen, ich hab mir hier ganz viel rauslesen können und möchte dafür recht herzlich Dank sagen !!!:feiern:


Nun hätte ich alerrdings doch zwei Fragen:
1.die Rente wurde rückwirkend ab dem 01.11.2016 bis zum 30.10.2019 bewilligt, das heisst, sie läuft auch gleich wieder aus.Soll ich jetzt direkt wieder einen Verlängerungsantrag stellen bei der Dauer der Bearbeitung?
2.Die Krankenkasse bekommt noch Geld von der DRV.Ich bekam bereits am Samstag einen Brief von der KK, wo mir mitgeteilt wurde, da ich nun verrentet bin würde man mir die Beiträge zur Pfleversicherung und zur Arbeitslosenversicherung zurück überweisen.Aber was ist mit den Beiträgen zur Rentenversicherung?Müsste ich die nicht auch zurück erhalten ab Rentenbeginn?
 
E

ExitUser

Gast
1.die Rente wurde rückwirkend ab dem 01.11.2016 bis zum 30.10.2019 bewilligt, das heisst, sie läuft auch gleich wieder aus.Soll ich jetzt direkt wieder einen Verlängerungsantrag stellen bei der Dauer der Bearbeitung?
Aufgrund der Kürze der Zeit würde ich sagen, Ja. Entweder schreibst du die RV an und bittest um die Unterlagen für einen Verlängerungaantrag, oder du suchst dir das auf der Seite der DRV zusammen.

Das Erste hat den Vorteil das du (meist) alles bekommst was du brauchst, beim eigenen zusammenstellen bist du selber verantwortlich.

Aber was ist mit den Beiträgen zur Rentenversicherung?Müsste ich die nicht auch zurück erhalten ab Rentenbeginn?
Meines Wissens wird durch die Erstattung des KG die Rentenversicherungspflicht nicht berührt. Dies wurde wohl auch schon durchs BSG bestätigt. Die rückwirkende EMR hat rückwirkend keinen Einfluss auf die entstandene Versicherungspflicht. Diese (nach Leistungsfall) zurückgelegten Beitragszeiten werden z.B. bei der Altersrente berücksichtigt.

Aber dafür keine Gewähr, da kenne ich mich nicht perfekt aus.
 

Bitas

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Glückwunsch!
Den Verlängerungsantrag sollte man ca. 6 Monate vor beendigung der EMR beantragen, das wäre in etwa jetzt der richtige Zeitpunkt.
Bei mir hat die DRV, KK und Arbeitsargentur alles Untereinander verrechnet, am ende habe ich dann eine Auszahlung von der DRV bekommen.
 

saurbier

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Ich bekam bereits am Samstag einen Brief von der KK, wo mir mitgeteilt wurde, da ich nun verrentet bin würde man mir die Beiträge zur Pfleversicherung und zur Arbeitslosenversicherung zurück überweisen.Aber was ist mit den Beiträgen zur Rentenversicherung?Müsste ich die nicht auch zurück erhalten ab Rentenbeginn?

Also mit der rückwirkenden vollen EMR entfällt ja auch rückwirkend der Leistungsanspruch auf KG gegenüber der KK.

Da frag ich mich jetzt ernsthaft, weshalb die KK die auf dem KG beruhenden Sozialabgaben für z.B. PKV und ALG an den Betroffenen erstatten sollte/muß.

Wer keinen Leistungsanspruch hat, bekommt ja auch nichts und muß demzufolge eben auch nichts zahlen.

Hier müßte wenn überhaupt die KK entsprechende Sozialabgaben aufs KG von den zuständigen Trägern im Sinne der Versichertengemeinschaft zurück fordern., was aber auch nicht gegeben sein dürfte, denn die DRV erstattet ja der KV ja das zuvor in Vorleistung ausgezahlte KG.

Also mir liegt ja hier meine Leistungsabrechnung aus meiner EMR vor, wonach die DRV an die KK als auch die AfA die im Zeitraum der rückwirkenden vollen EMR von den in Vorleistung erbrachten Leistungen vollständig erstattet hat. Ich bekam da von der KK nichts (wie hier PKV-/ und ALG-Sozialabgaben Anteil).


Grüße saurbier
 

Anaid

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Hallo Saurbier, ganz ehrlich, ich weiß das auch nicht.Hab es einfach so hingenommen und warte jetzt auf die Endabrechnung der KK.Telefonisch hab ich schon mal die Summe erfragt, die sie gern zurück hätten und schon dabei festgestellt, das sie 1200Euro zuviel erstattet haben möchten.Ich hab mich hingesetzt und bin alle Kontoauszüge ab 10/2016 durchgegangen und hab geschaut was die KK mir überwiesen hat bis zum Leidtungsende und hab alle Beträge addiert.Aber mein Ergebnis scheint ein anderes zu sein als das der KK.Also warte ich nun auf deren Abrechnung.Die angekündigte Rücküberweisung der ALG Versicherung und der Pflegeversicherung hab ich bereits einen Tag nach Ankündigung von Ihnen verbucht gehabt.
Wenn es von Interesse ist, werde ich weiter darüber berichten.
L.G
 
E

ExitUser

Gast
@Anaid
Also nochmal, dass mit der Rückerstattung von der KK der Beiträge der Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung ist normal, Beiträge zur Rentenversicherung werden nicht erstattet, da du ggf. bei z.B. einer Altersrente davon profitierst.

Alles andere wird dich nicht berühren. Die Krankenkassen bekommt für die Zeit in der du KG bezogen hast, aber deine Rente rückwirkend ja schon "lief", eine Erstattung in Höhe der Rente. Das was du praktisch "mehr" als KG erhalten hast, kann die KK nicht von dir zurückfordern.
 

saurbier

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Hallo Anaid,

nun mal zu Klärung, damit hier jetzt auch keine Mißverständnisse auftreten.

Oben schreibst du:
2.Die Krankenkasse bekommt noch Geld von der DRV.Ich bekam bereits am Samstag einen Brief von der KK, wo mir mitgeteilt wurde, da ich nun verrentet bin würde man mir die Beiträge zur Pfleversicherung und zur Arbeitslosenversicherung zurück überweisen.

Daraus entnehme ich, die KK will dir Geld zurück zahlen.

Und nun dies:
Telefonisch hab ich schon mal die Summe erfragt, die sie gern zurück hätten und schon dabei festgestellt, das sie 1200Euro zuviel erstattet haben möchten.

Das ist aber ein krasser Widerspruch, denn jetzt will die KK Geld von dir, oder?

Also wie ExitUser schon geschrieben hat, die KK hat kein Recht von dir Geld zu fordern, denn die DRV leistet nach den §§ 102-107 SGB X automatisch an alle die bis zur Rentenbewilligung mit einer Sozialleistung nach dem SGB (KK, ALG-I u. ALG-II) in Vorleistung getreten sind. Mehr als das was die Rentennachzahlung ergibt, können die in Vorleistung getretenen Kassen nicht fordern. Es gibt aktuell nur eine gesetzliche Ausnahme von dieser Regel, aber die dürfte bei dir wohl kaum zutreffen, oder hast du bereits ein Teil-EMR bezogen - ich vermuten mal nicht.

Wenn hier die KK tatsächlich von dir Geld haben will, dann soll man dir bitte die entsprechende Gesetzeslage mitteilen.

Und bitte auch bei dir sollte gelten, mit Behörden telefoniert man nicht - nie -, denn damit hast du nie einen Beweis was wirklich gesagt wurde, noch weniger ob das am Telefon von einem SB behauptete überhaupt gesetzlich zutrifft. Mit Behörden verfährt man immer nur schriftlich und selbst da nur mit Einschreibe oder gar Einschreibebrief mit Rückschein. Wir haben hier schon unzählige Fälle gehabt, wo die Behörden plötzlich keine Anträge, Widersprüche etc. erhalten haben wollen was dann dem Betroffenen viel Ärger brachte. Das nur weil man ein paar Euro am falschen Ende sparen wollte.

Zu deinem nachrechnen beim KG möchte ich anmerken, wenn du da auf deine Kontoauszüge schaust, wirst du immer eine andere Summe erhalten, denn das KG kommt bei dir ja Netto an. Für eine Vergleichsrechnung müßtest du schon den tägl. Brutto Satz nehmen und den mit 30 Abrechnungstage pro Monat multiplizieren. Das wäre die Summe die die KK der DRV meldet.


Grüße saurbier
 

Anaid

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Das was ihr schreibt ist alles richtig.Die KK will das Geld nicht direkt von mir zurück sondern verrechnet mir der DRV.Aber ich hab die KK angerufen und gefragt, welche Summe sie denn von der DRV erstatt haben möchte.Selbiges tat ich auch beim AA.Das AA hat genau die Summe verlangt von der DRV, die sie mir auch während der Zeit nachweislich überwiesen haben.Aber die KK hat der Drv 1200 Euro mehr in Rechnung gestellt, als während der Zeit der Krankengeldzahlung auf meinem Konto gelandet ist.Ich hoffe ich konnte die Verwirrungen lösen :unsure::D
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

nun ja, ich gehe mal davon aus, das hier zum Ende genauso abgerechnet wurde/wird wie bei mir z.B. auch.

Da verlangt die KK natürlich als in Vorleistung getretener Leistungsträger den vollen aufgewendeten Betrag zurück und dazu gehören eben auch die abgeführten Sozialabgaben, welche ja unsereins vom Brutto-KG abgezogen werden, denn wir erhalten ja lediglich ein Netto KG.

Rechnet man das Brutto-KG pro Tag multipliziert mit 30 Tage (Monat) multipliziert mit dem Zeitraum der KG-Leistung dann müßte das eigentlich hinkommen. Wenn nicht, dann kann ich nur raten bei der KK schriftlich die Erstattungsabrechnung zu verlangen (dazu haben wir ein Recht). Sollte sich dann eine Ungereimtheit aufzeigen, so muß man dies bei der DRV unverzüglich reklamieren.

BUNDESSOZIALGERICHT mit Urteil vom 24.7.2003, B 4 RA 60/02 R
Leitsatz
Eine wirksame Ermächtigung zur Verrechnung und die hierzu korrespondierende Verrechnungserklärung erfordern neben der Bezeichnung einer bestands- und rechtskräftig festgestellten Forderung auch die Konkretisierung nach Art und Umfang.

Meine Nachberechnung der KK Rückforderung (ich erhielt damals nach über 6 Monaten ein 1-seitiges Schreiben seitens der DRV) auf welchem dann meine Rentennachzahlung (gesamt Summe) aufgeführt war, von der dann (wieder als gesamt Summe sowohl die KK-Erstattungsforderung als auch die AfA-Erstattungsforderung abgezogen wurden) und dann nur in meinem ganz speziellen Fall auch noch die zurück geforderte BU-Rente hinsichtlich dem Zeitraum ab dem die volle EMR gezahlt wurde. Ich war da plötzlich mit einer massiven Rückforderung seitens der DRV konfrontiert.

Bei mir z.B. machten alleine die Abgaben ganze 969,-€ über den zeitraum der KG-Leistung aus.


Grüße saurbier
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

offenbar doch.

Letzten Endes bekommt unsereins selbst doch nur ein Netto KG und ebenso wie du schreibst ja eine Nachzahlung aus der Netto EMR.

Das mit der Erstattung an die KK ergibt sich alleine deswegen, daß wenn man eine volle EMR erhält damit kein gesetzlicher Anspruch mehr auf KG besteht. Es wird also alles wieder an die KK erstattet sofern es einen entsprechenden Nachzahlungsbetrag gibt. Ich bezweifle jedoch das dies überhaupt so oft bei einer vollen EMR der Fall ist, denn das KG ist ja im Regelfall immer weit höher als die volle EMR, da bleibt die KK es auf einen Teil sitzen.

Wie gesagt, meine Berechnung ging damit voll auf und nicht zu vergessen ich hab ja einen Sonderfall als vorheriger BU-Rentner. Da bekam die KK nicht nur einen Teil (§ 50 SGB V) sondern alles zurück, womit ich dann mit Schulden gegenüber der DRV sitzen blieb. Dadurch kann ich es einfach nachrechnen, ob Netto oder Brutto übereinstimmt und bei mir paßt eben das Brutto KG haar genau. Allerdings bei der AfA stimmt der Auszahlungsbetrag mit der Rückforderung überein.

Ist eben in unserem System schon immer so gewesen, wo kein Kläger da kein Richter und mir ist bisher kein Fall bekannt wo jemand gegen diese Verrechnungsmethode geklagt hätte, das man von einem Netto Rentennachzahlungsbetrag das Brutto KG zu erstatten hat. Ich glaub mal 99% sind froh, wenn man nichts von ihren fordert, oder.

Wenn man dann auch noch bedenkt, das bisherige EMR´s vor 2018 ja nicht mal bis zum 1. Rententag die meist vorangegangen Anrechnungszeiten (KG-Bezug und ALG-I Bezug) in der Rentenberechnung berücksichtigt hat, sieht man wie man doch uns über den Tisch zieht. Jetzt werden ja die Anrechnungszeiten in der Rentenberechnung bis zum 1. Rententag berücksichtigt, was bei den Altfällen vor der gesetzesänderung durchaus 2 und mehr Jahre als mehr als einen weiteren Renteneckpunkt ausmachen kann. Der rat der Experten dazu lautet aber, man soll vor dem Altersrentenantrag unbedingt eine Vergleichrechnung machen lassen, denn das muß sich nicht unbedingt prositiv auswirken.



Grüße saurbier
 
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