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Volksverblödung: Hartz-IV-Kinder kompensieren Armut durch Angeberei, und die Eltern d

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Kaleika

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Bei dieser vorsätzlichen Volksverblödung bleibt einer doch das Müsli im Halse stecken. Die können ihre saublöde Hetze und bewusste Falschinformation einfach nicht lassen!
Volksverblödung: Hartz-IV-Kinder kompensieren Armut durch Angeberei, und die Eltern der Klassenkameraden kriegen Sozialneid!

Jeder Cent zählt

Kann ein fünfköpfiger Haushalt auskommen mit dem Existenzminimum? Unsere Autorin und ihre Familie haben es getestet. Ein Erfahrungsbericht.

REGINE HAUCH
LEBENSQUALITÄT: Haben Stützeempfänger genug Geld, um sich gesund zu ernähren? Oder stehen nur Fertigprodukte im Kühlschrank?
Foto: Gregor Schleger/Visum

Wir hatten morgens am Frühstückstisch in der Tageszeitung von dem Experiment gelesen. Der Bericht rief dazu auf, die Stütze im Eigenversuch zu testen, und warnte zugleich vor den Folgen. Man werde schlecht und wenig essen, den Kindern die kleinsten Alltagsvergnügen verweigern müssen, gesellschaftlichen und kulturellen Hunger leiden, weil das Geld fürs Ausgehen fehlen würde. „So ein Quatsch“, riefen unsere drei Kinder und zählten die Vorteile auf, die Klassenkameraden hatten, deren Familien von staatlicher Unterstützung lebten: mehr Taschengeld, mehr Handys, mehr Fernsehkanäle. „Seid froh, dass ihr das alles nicht habt“, sagten wir streng. Morgens früh sind unsere Kinder besonders debattenfreudig. „Zählt das etwa nicht, was wir sehen?“, riefen sie. Wir konterten: „Man muss erst mal mittendrin gewesen sein, um zu wissen, wie es wirklich ist.“
Quelle:http://www.merkur.de/2007_08_Jeder_Cent_zaehlt.18771.0.html

Kaleika
 

Hexe45

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Tja Martin ich denke da müssen wir was gegen tun, wenn wir das so auf uns sitzen lassen, das ist fast noch schlimmer als die Politikerfutzis. Das ist schlimmer als Gottschalks Sprüche, genau genommen noch schlimmer als alle Argen. Das ist an Verhöhnung nicht mehr zu überbieten. Und denken noch was sie für tolle Hechte sind.
Mir bleibt da echt das Knäkebrot im Hals stecken.
 

annette

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Bei dieser vorsätzlichen Volksverblödung bleibt einer doch das Müsli im Halse stecken. Die können ihre saublöde Hetze und bewusste Falschinformation einfach nicht lassen!
Volksverblödung: Hartz-IV-Kinder kompensieren Armut durch Angeberei, und die Eltern der Klassenkameraden kriegen Sozialneid!
Auch der Rest des Berichts, na ja, klingt irgendwie nach Abenteuerurlaub. :icon_neutral:
 

Dopamin

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Nunja, ich habe mich dann auch gleich dazu hinreissen lassen einen Kommentar zu schreiben...

Ob das sinnvoll ist den HIER auch reinzustellen? Wer eins und eins zusammenzählt weiss eh dass ICH dahinter stecke, ich und meine blöde Konsequenz...

Andererseits muss ich mich verstecken??? Eigentlich nicht...

Nun denn:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe mir den Artikel aufmerksam durchgelesen... Ich frage mich allerdings, wenn der Vater durch die ganze Stadt mit dem Auto fährt, um den günstigen Parmaschinken zu besorgen, was da an Autoversicherungen, KfZ-Steuern, und vor allem Sprit verfahren worden ist. Sind diese und noch viele andere Kleinigkeiten auch in die Berechnung des Regelsatzes eingeflossen?
Ich bin selber ALGII-Empfängerin und ja, ich komme mit dem Geld, das ich zur Verfügung habe so weit hin. Dass ich davon aber luxuriös Leben könnte... Internetzugang und Festnetztelefon kann/will ich mir nur leisten weil ich einen Mini-Job habe, von dem 160 Euro nicht angerechnet werden. DIESEN "Luxus" will ja der Herr Minister Glos streichen. Nein, ich habe mich nicht in meiner Lage eingerichtet, nur kann ich derzeit aus gesundheitlichen Gründen keine Vollzeitstelle übernehmen, WENN es denn eine gäbe für eine Frau, die sich, statt Berufserfahrung als Fremdsprachenkorrespondentin zu sammeln, um ihre Kinder gekümmert hat (alleinerziehend).
Für die 400 Euro aus der Nebentätigkeit gehe ich 20 Stunden pro Woche arbeiten, habe ergo einen 2-Euro-Job. Sollte jemand in Kiel diesen Kommentar lesen und mir einen besseren Arbeitsplatz anbieten wollen, als den, den ich im Augenblick habe, möge er mich bitte kontaktieren.
Derzeit arbeite ich in einem Call-Center, weil ich einfach nichts anderes, mit dem Bisschen an Berufserfahrung das ich nunmal habe, bekommen konnte. Ich denke viele Leser wissen WIE nervig Werbeanrufe sind, aber auch wir machen nur unseren Job. Die wenigsten meiner Kollegen haben, genau wie ich, kaum eine Chance woanders angestellt zu werden. Was Arbeitsklima angeht ist es bei uns noch erträglich, in anderen Call-Centern ist es schlimmer...
Stress mit dem für mich zuständigen Jobcenter habe ich NOCH nicht, ausser dem Üblichen, dass es Wochen dauert bis ein Antrag auf Weiterzahlung bearbeitet wird. Da kann es dann schon mal passieren, dass der Vermieter auf seine Miete warten muss, was DAS an Stress mit sich bringt, kann sich so mancher bestimmt vorstellen. Normales Leben für mich.

Dopamin

P.S.: Hier oben wird immer hart an der Kante gesegelt...
 
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