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Vier Jahre Hartz IV: "Das System funktioniert"

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Woodruff

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#1
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#2
Nürnberg. Die Bundesagentur für Arbeit hat nach vier Jahren Hartz IV eine positive Bilanz gezogen: "Das System funktioniert", so Vorstand Heinrich Alt. Ein zentraler Erfolg sei die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die fast halbiert worden sei.
Hier geht's weiter: Vier Jahre Hartz IV: "Das System funktioniert" - Politik - DerWesten
Na, dann wird es doch Zeit mit dem alten Heinrich zu jubeln, dass es ihm erfolgreich gelungen ist, die Jugendarbeitslosigkeitsstatitik mit Maßnahmen und Ein-Euro-Jobs zu frisieren. :icon_neutral:
Der Typ ist doch Grenzdebil. :icon_rolleyes:

LG :icon_smile:
 
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Gast
#4
"Das System funktioniert", so Vorstand Heinrich Alt. Ein zentraler Erfolg sei die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die fast halbiert worden sei.
Zählt Komasaufen jetzt als ein Euro Job?
 

Atlantis

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#6



Fragt sich nur welches "System" da funktioniert!





.
Das Sytem der Zerstörung.

Unsere Gesellschaft ähnelt sozial einem Trümmerfeld. Der Verfall greift immer weiter um sich. Einfache Menschen, die noch in festen Arbeitsverhältnissen stehen, sehen auf jene herab, denen sie weniger gönnen, da Egoismus die Essenz ist, die ein menschenfeindliches System braucht, damit es richtig läuft.

Ist es nicht eher so, das der Grad des Verfalls unserer Gesellschaft daran meßbar ist, wie mit den Schwächsten im System umgegangen wird? Noch haben wir Sozialgeld, Hartz IV und ein Arbeitslosengeld. Doch wenn jene Lügner in Nadelstreifen in der Politik mit ihren Plänen durchkommen, wird dieses System von hinten nach vorne aufgerollt und vernichtet werden.
 

maniac

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#7
tja... von unserer Seite aus hat das system natürlich versagt.

Das eigentliche Ziel des Lohndumping und Erhöhung des Druckes auf die Arbeitnehmer wurde freilich erreicht.
 
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#8
tja... von unserer Seite aus hat das system natürlich versagt.
Das eigentliche Ziel des Lohndumping und Erhöhung des Druckes auf die Arbeitnehmer wurde freilich erreicht.
So sieht es aus. Es kommt immer nur auf den Maßstab an.
Nach unseren Maßstäben ist die sog. "Hartz-Reform" ein Totalflopp, nach Maßstäben Alts und seinen Jüngern der Supererfolg.
Wie gesagt, alles eine Betrachtungsweise.

LG :icon_smile:
 

Kleeblatt

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#11
Alles eine Frage der damaligen Zielsetzung.
Nun ist es also raus ... :icon_kotz:

Dann können weitere Verschärfungen und Absenkungen der Regelsätze ja kommen, denn die weitere Zielsetzung dürfte bereits ebenfalls klar sein.

Gut das wir alle das jetzt so genau wissen.

Wann genau ist die nächste Demo in Berlin ? :icon_twisted:
 

M.aus.B

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#12
Ja, das System funktioniert:
Es wurde als ein einziges Repressionsinstrument geplant: Ganze Bevölkerungsschichten entrechten, ihrer Würde berauben und finanziell von Almosen abhängig machen. Und der Willkür der "Leistungsträger" ausgesetzt. Teile und Herrsche. Und damit auf die, die noch "richtig" bezahlte Arbeit machen, Druck ausüben. Was wollt ihr mit "Arbeitnehmer"-rechten, fairem Lohn - da draußen gibts genug, die für nen Appel und en Ei schuften gehen würden...
Und nach 4 Jahren ist es uns noch immer nicht gelungen, einen organisierten Protest auf die Beine zu stellen. Jeder kämpft für sich alleine - von einigen Hilfestellungen (wie diesem Forum hier) abgesehen. JA, das System funktioniert. Kuschen, Schnauze halten, nur ja nicht unangenehm auffallen... :icon_motz:
 

Archibald

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#13
"Das System funktioniert", so Vorstand Heinrich Alt. Ein zentraler Erfolg sei die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die fast halbiert worden sei.[/url]
Solche Aussagen sind für mich ein Indikator dafür, wie sehr mancher Verantwortliche sich inzwischen unverholenen Propagandamethoden hingibt, die anderen Unrechtsregimen locker das Wasser reichen können! Die Presse transportiert solches unkommentiert. :icon_kotz:

Wer informiert ist weiß nämlich, dass diese Zahlen überwiegend damit erreicht werden, dass man die Jugendlichen aus Sozialleistungsbezug und Statistik sanktioniert.

So gesehen funktioniert "das System" in der Tat und genau dieses Unrecht hat System. Geholfen ist damit genauer betrachtet niemandem, im Gegenteil, man baut sich hier die Probleme von Morgen auf. Man sollte diese Jubelperser die Konsequenz dessen, in voller Härte spüren lassen, was sie da so locker zum eigenen politischem Vorteil missbrauchen.

LG, Archibald
 
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#14
So gesehen funktioniert "das System" in der Tat und genau dieses Unrecht hat System. Geholfen ist damit genauer betrachtet niemandem, im Gegenteil, man baut sich hier die Probleme von Morgen auf. Man sollte diese Jubelperser die Konsequenz dessen, in voller Härte spüren lassen, was sie da so locker zum eigenen politischem Vorteil missbrauchen.

Es muckt aber niemand auf. "Man" lässt es in der Regel über sich ergehen ... (LEIDER!)

Warum bitte wehrt Ihr Euch nicht? (Ich persönlich lasse mir von niemanden mehr was gefallen. Mit "niemanden" meine ich die Behörden und deren Behördenfuzzies. Auch im kleinen kann man sich wehren!)
 

Sissi54

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#15
Das System wird immer besser funktionieren ! :eek:

Die gemeinnützigen Vereine werden immer mehr.
Als angeblich soziale Dienstleister, Qualifizierer und Arbeitsvermittler werden diese immer häufiger aus dem ESF (Europäischer Sozialfond für Deutschland) gefördert.

Und der doofe ALG II-Empfänger wird gezwungen, durch Maßnahmen und Sklaverei bei gemeinnützigen Vereinen u.ä., den Mißbrauch und Mitnahmeeffekt von staatlichen und europäischen Subventionen zu unterstützen. :icon_kotz2:
 

Dora

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#16
Es muckt aber niemand auf. "Man" lässt es in der Regel über sich ergehen ... (LEIDER!)

Warum bitte wehrt Ihr Euch nicht? (Ich persönlich lasse mir von niemanden mehr was gefallen. Mit "niemanden" meine ich die Behörden und deren Behördenfuzzies. Auch im kleinen kann man sich wehren!)
Ja - die Frage stellt sich in der Tat, wenn ich hier so lese.

Insbesondere hier im Themenforum EINGLIEDERUNGSVEREINBARUNGEN. Da wird nicht nur empfohlen Gegenvorschläge einzureichen, die am Ende die wort-wörtlich übernommene Unterwerfungsklausel der ArGen-EGV enthalten und im Rahmen des Grundgesetzwidrigen SGB II hantiert. Andererseits aber wird zu "zivilen Widerstand" aufgerufen.

Und bei der Grundgesetzwidrigkeit wird - bezüglich des Stands der fuindierten und erfolgreichen, juristischen Gegenwehr der Mitglieder unabhängiger Elo-Initiativen - die Sprachregelung der Regierung, Medien, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften mitgetragen.

Ohne klare Linie mit dem Blickwinkel von der Warte des Grundgesetzes, der Menschenrechte und der internationalen Abkommen wird dieses System nicht wirklich und auch nicht effektiv zu bekämpfen sein. Ebensowenig ohne täglich gelebte Solidarität und Gegenwehr in Form von z. B. Beistand.
.
 
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#17
Ja - die Frage stellt sich in der Tat, wenn ich hier so lese.

Insbesondere hier im Themenforum EINGLIEDERUNGSVEREINBARUNGEN. Da wird nicht nur empfohlen Gegenvorschläge einzureichen, die am Ende die wort-wörtlich übernommene Unterwerfungsklausel der ArGen-EGV enthalten, sondern und im Rahmen des Grundgesetzwidrigen SGB II hantiert. Andererseits aber zu "zivilen Widerstand" aufgerufen.

Und bei der Grundgesetzwidrigkeit wird - bezüglich des Stands der fuindierten und erfolgreichen, juristischen Gegenwehr der Mitglieder unabhängiger Elo-Initiativen - die Sprachregelung der Regierung, Medien, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften mitgetragen.

Ohne klare Linie mit dem Blickwinkel von der Warte des Grundgesetzes, der Menschenrechte und der internationale Abkommen wird dieses System nicht wirklich und auch nicht effektiv zu bekämpfen sein. Ebensowenig täglich gelebte Solidarität und Gegenwehr in Form von Beistand.
.
mit "aufmucken" ist bestimmt nicht nur Hartz IV gemeint, sondern auch das, was drumherum dazu gehört.
 

Dora

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#18
mit "aufmucken" ist bestimmt nicht nur Hartz IV gemeint, sondern auch das, was drumherum dazu gehört.
Der Thread ist überschrieben:
Vier Jahre Hartz IV: "Das System funktioniert"

und beziehht sich auf einen Zeitungsbericht:
Vier Jahre Hartz IV: "Das System funktioniert" - Politik - DerWesten

Und wenn es mit dem Aufmucken im persönlichen Umfeld (Harz IV) schon nicht klappt, wie soll es dann gegenüber dem ganzen "System" oder auch nur dem "drum-herum" klappen?
.
 
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#19
Der Thread ist überschrieben:
Vier Jahre Hartz IV: "Das System funktioniert"

und beziehht sich auf einen Zeitungsbericht:
Vier Jahre Hartz IV: "Das System funktioniert" - Politik - DerWesten

Und wenn es mit dem Aufmucken im persönlichen Umfeld (Harz IV) schon nicht klappt, wie soll es dann gegenüber dem ganzen "System" oder auch nur dem "drum-herum" klappen?
.
Weil es kein Problem des "persönlichen Umfelds" ist, sondern ein Gesamtgesellschaftliches ist.
 
E

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#21
Jeder von uns ist Teil der "Gesellschaft".
.
Genauso wie die Erwerbstätigen, Mittelständler, Freiberufler, Selbstständigen usw. und die bekommen ihre Löhne aus den Umsätzen der Firmen bezahlt.


Ist nur wieder verwunderlich, das auf der einen Seite alles, was von der BA kommt immer bezweifelt wird, hier aber das Voll und Ganz übernommen wird.

Obwohl, mich wundert hier gar nichts mehr.
 

Dora

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#22
Genauso wie die Erwerbstätigen, Mittelständler, Freiberufler, Selbstständigen usw. und die bekommen ihre Löhne aus den Umsätzen der Firmen bezahlt.
So pauschal kann ich das angesichts der Subventionspolitik nicht gelten lassen. Paradebeispiele: MÜLLER-MILCH, INFINEON, SIEMENS sowieso, NOKIA, AEG.... was die Firmen angeht. Was die "Mittelständler betrifft: MÜLLER-MILCH gilt als "mittelständischer Familienbetrieb". Was Freiberufler und auch "Selbstständige" angeht: Die haben oft - z, B, im Umweltbereich - Fördergelder aus Fördeprogrammen als elementaren Bestandteil ihres Finanzierungskonzepts und ein darauf zielendes Geschäftskonzept. Abertausende sind nur Scheinselbständige, weil sie als solche für die Firmen billiger sind (Outsourcing von Risiken bzw. Umlegen auf den Arbeitnehmer).

Ist nur wieder verwunderlich, das auf der einen Seite alles, was von der BA kommt immer bezweifelt wird, hier aber das Voll und Ganz übernommen wird.
....
Das musste mal genauer erläutern, wie du das meinst...
Sonst versteh ich dich möglicher Weise falsch.
.
 

Archibald

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#23
Liebe Leute,

wir können noch ewig weiter darüber Diskutieren, oder Monieren, warum so wenige der auch Betroffenen aktiv am Widerstand gegen den Missbrauch des "Systems" mitwirken. Dadurch jedoch demotivieren wir nur noch weiter! Ebenfalls nicht zielführend sind jene Geister, die glauben ihre Art einer Herangehensweise beim Widerstand sei das einzig Wahre und deshalb Kleinkriege primitivster Art untereinander anzetteln!

Eigene Lösungswege sollte man anbieten, nicht jedoch darüber sinnieren und nörgeln, dass scheinbar keine oder die falschen Ansätze existieren! :icon_neutral:

LG, Archibald
 
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#24
So pauschal kann ich das angesichts der Subventionspolitik nicht gelten lassen. Paradebeispiele: MÜLLER-MILCH, INFINEON, SIEMENS sowieso, NOKIA, AEG.... was die Firmen angeht. Was die "Mittelständler betrifft: MÜLLER-MILCH gilt als "mittelständischer Familienbetrieb". Was Freiberufler und auch "Selbstständige" angeht: Die haben oft - z, B, im Umweltbereich - Fördergelder aus Fördeprogrammen als elementaren Bestandteil ihres Finanzierungskonzepts und ein darauf zielendes Geschäftskonzept. Abertausende sind nur Scheinselbständige, weil sie als solche für die Firmen billiger sind (Outsourcing von Risiken bzw. Umlegen auf den Arbeitnehmer).

und was ist mit dem "Laden um die Ecke", der ums überleben kämpft und keine Fördergelder bekommt, oder mit den Läden/Geschäften usw., die trotz sinkender Umsätze weitermachen und ihre Angestellten behalten wollen?

Das Aufzählen solcher international agierenden Firmen ist kein gutes Beispiel, denn die beliefern den deutschen Binnenmarkt nur mit einem Teil, sehr viele anderen Geschäfte sind aber auf den Binnenmarkt und die Umsätze, die sie hier verdienen, angewiesen. Also sind sie auch auf die Kaufkraft der Hartzis, GruSi-Empfänger und Niedriglöhner angewiesen.



Das musste mal genauer erläutern, wie du das meinst...
Sonst versteh ich dich möglicher Weise falsch.
.
Weil die in dem ganzen Beitrag verschweigen, das die meisten "Erfolgsgeschichten" durch Statistikbereinigung und das drücken in "Maßnahmen" usw. geht.

Ein zentraler Erfolg sei die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die fast halbiert worden sei. Auch die so genannte Sockelarbeitslosigkeit konnte demnach durchbrochen werden. In den vergangenen vier Jahren sank die Zahl an Langzeitarbeitslosen laut Alt um 18 Prozent.
 

Dora

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#25
@ Sancho:

Der "Laden um die Ecke"? Wo gibt es den noch? Die "Tante-Emma-Läden" sind schon lange tot und in unserem Umland haben von 10 Dörfern oft nicht ein einziges ein Lebensmittelgeschäft mehr. In Kleinstädten als "Unterzentrum" gibt es dann einen oder mehrere Discounter der großen Ketten (ALDI, LIDL, NETTO, EDEKA oder HERKULES und ggf SCHLECKER usw.) Das einzige was sich da noch hält sind Handwerksbetriebe als Dienstleister und kleine Baufirmen, deren Chef im Gemeinde- oder Stadtrat etc. sitzt und öffentliche Aufträge als Standbein zu prvaten Aufträgen hat.

Weil die in dem ganzen Beitrag verschweigen, das die meisten "Erfolgsgeschichten" durch Statistikbereinigung und das drücken in "Maßnahmen" usw. geht.
Ja, so ist es. Was mich zornig gemacht hat, war insbesondere:
[FONT=Verdana, sans-serif]Ein zentraler Erfolg sei die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, die fast halbiert worden sei.[/FONT]
Bei den jungen Erwachsenen (speziell 18 - 25 jahre alt) ist die Obdachlosigkeit seit Hartz IV sprunghaft und extrem in die Höhe gegangen. Ca. 1 Drittel kommt aus diesem Grund gar nicht mehr in der Statistik vor!! Die müssen sich so durchshlagen!
.
 
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#26
Es muckt aber niemand auf. "Man" lässt es in der Regel über sich ergehen ... (LEIDER!)

Warum bitte wehrt Ihr Euch nicht? (Ich persönlich lasse mir von niemanden mehr was gefallen. Mit "niemanden" meine ich die Behörden und deren Behördenfuzzies. Auch im kleinen kann man sich wehren!)

Also, ich muss da noch mal was zu sagen.

Ich verstehe es einfach nicht, dass meistens die Leute hier im Forum angesprochen werden, wenn es um Mangel an Widerstand und Abwehr geht, oder im allgemeinen um den Kampf gegen Ungerechrigkeiten!

Die Leute die es bis hier ins Forum schaffen, haben ja nun schon mal den Anfang gemacht, ob sie sich nun aktiv oder passiv beteiligen, spielt doch erst mal keine Rolle! Die muss man doch nicht ständig anmachen, sie tun zu wenig! Hier im Forum nuss man wohl niemanden mehr aufklären!

Wenn man schon meint, ANDERE würden nichts tun oder sind dumm und dem Mainstream verfallen, dann sollte man, so fern man überhaupt gewillt ist, diese Leute ernsthaft zu erreichen, auch an diese "Klientel"appelieren. Und nicht durch ständiges "jammern und meckern" jedes kleine bisschen Erfolg den die Solidargemeinschaft der Erwerbslosen einfährt durch "persönlichen" Frustabbau madig zu machen und so die Stimmung zu drücken. Dabei haben wir Betroffenen es gerade zu nötig, jeden und wenn noch so kleinen positiven Motivationsschub auf zu saugen, um für den "Kampf" stark genug zu sein. Für negative Stimmung, sorgen Andere schon genug, dass müssen wir nicht noch verstärken.

Das muss ja nun nicht bedeuten, dass man nicht unterschiedlicher Meinung sein darf, oder das man nun blind zu allem ja und amen sagt.

Das hier täglich über neue oder sich wiederholende Themen aus den Medien oder Erfahrungen die die User mit der gesamten Hartz IV Thematik und deren Auswirkungen berichtet wird, liegt in der Natur der Sache und zeigt deutlich die harte Realität! Deshalb brauchen wir Zusammenhalt. Zumindest wenn es drauf ankommt. Und jeder von uns sollte auch spüren, dass sehr viele hinter einem stehen.

Ich wünsche mir hier und natürlich auch ausserhalb des Forums, dass auf solche ständig negativen Parolen an die Michels, Dummländer und ist ja eh alles sinnlos weil alle wie die Lemminge eh nix raffen, verzichtet wird!

Hier wird ständig darauf hingewiesen, wie das "dumme" Volk von den Mainstream Medien manipuliert wird, wenn dem so ist, dann müssten diese Hinweisgeber ja auch die Technik der Manipulation durchschauen und wissen, dass sie mit solchen ständig wiederholenden negativen Äusserungen, wie im Sinne von, der dumme Michel rafft es eh nicht und ähnliches, auch die Leute in der Regel so beinflussen, dass sie eher noch demotivierter werden, als sie es eh schon sind!? Zumindest zieht mich sowas eher runter als das es mich zum Widerstand und mitmachen puscht....:icon_pause:

Das soll jetzt keines Wegs irgendein ein Angriff auf User hier im Forum sein, sondern ein Versuch die Leute zum Zusammenhalt und Optimismus zu ermutigen.

Denn lieber einen Mitstreiter gewinnen, als vieleicht zehn zu verlieren, weil für sie eh alles vergeblich zu sein scheint!

Ausserdem würde ich mir wünschen das man sich gegenseitig als MitstreiterIn draussen in der Realität erkennt. Vieleicht das man eine gemeinsame Parole entwickelt, die draussen von jedem zu erkennen ist und man gleich ein "WIRGEFÜHL" bekommt und dadurch zunehmend stetig das Selbstvertauen wächst sich zu wehren.....:cool:

Meine Signatur zum Beispiel sagt genau das aus was wir benötigen, jeder Mitstreiter sollte sich "einbilden" er sei "alleine" gegen den Rest der Welt, also muss sie/er all seine Kräfte mobilisieren, so wartet man nicht erst auf andere die den Vorturner machen, sondern jeder Einzelne wird so durch den anderen gestärkt. Natürlich im Sinne von mentaler Selbstmotivation! :icon_daumen:

Gut, hört sich alles vieleicht nach Wunschdenken an, zumindest aber effektiver als alles von vornherein als sinnlos zu halten und runter zu reden.

Kann ja sein das ich tatsächlich zu naiv bin, aber mir erschliesst sich nicht was man erreichen möchte, wenn man immer wieder betont wie blöd so mancher Zeitgenosse ist mit dem man keine vernünftigen Proteste, oder geschweige gar eine "Revolution" hinbekommt. Warum hält man sich mit sowas auf?

Das ist fast schon wie bei der ARGE, da wird alles getan um vermeintlichen Missbrauch auf zu decken und angeblich Faule und Langzeiterwerblose mit Erziehungsmassnahmen zu schikanieren, anstatt sich kompetent um das zu kümmern was den Erwerbslosen auch hilft und weiterbringt!

Was den Armen (Erwerbslosen) zu wünschen wäre für eine bessere Zukunft? Nur, dass sie alle im Kampf gegen die Reichen (Politiker, Argen) so unbeirrt sein sollen, so findig und so beständig wie die Reichen (Politiker, Argen) im Kampf gegen die Armen (Erwerbslosen und anderen benachteiligten Menschen) sind. (Erich Fried) :cool:
 
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#27
Was den Armen (Erwerbslosen) zu wünschen wäre für eine bessere Zukunft? Nur, dass sie alle im Kampf gegen die Reichen (Politiker, Argen) so unbeirrt sein sollen, so findig und so beständig wie die Reichen (Politiker, Argen) im Kampf gegen die Armen (Erwerbslosen und anderen benachteiligten Menschen) sind. (Erich Fried) :cool:
Der Erich Fried hat auch einen an der Kl..... (sorry) und ich kenn den auch gar nicht. Vermutlich auch nicht so wichtig, wenn ich obiges lese.

Im Leben will ich nicht so sein wie o.g. Politiker oder die o.g. Reichen oder die o.g. ARGEN. Wusste gar nicht, daß die ARGEN Charakter haben. Diese genannten Charaktereigenschaften, wie DIE sie haben, da pfeif ich drauf. Mir sind meine 1000x lieber. Und DIE und Vorbildfunktion ... nein, nein ... sicher nicht! :icon_smile:

Oder wie man in Bayern so schön sagt: Da Sünd'n dade me fürchtn, wenn i so war wia de san!

In diesem Sinne, schönen Sonntag allerseits!
 
E

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#28
Der Erich Fried hat auch einen an der Kl..... (sorry) und ich kenn den auch gar nicht. Vermutlich auch nicht so wichtig, wenn ich obiges lese.

Im Leben will ich nicht so sein wie o.g. Politiker oder die o.g. Reichen oder die o.g. ARGEN. Wusste gar nicht, daß die ARGEN Charakter haben. Diese genannten Charaktereigenschaften, wie DIE sie haben, da pfeif ich drauf. Mir sind meine 1000x lieber. Und DIE und Vorbildfunktion ... nein, nein ... sicher nicht! :icon_smile:

In diesem Sinne, schönen Sonntag allerseits!
Warum bist du denn hier im Forum? Um dich nicht zu wehren? Und wenn du dich wehrst und gegen Wilkür und Ungerechtigkeiten kämpfst, wie machst du das? Oder versuchst du garnicht erst zu überlegen wie du dich am besten wehren und gegen die Misere der wir ständig ausgesetzt sind, ankämpfen kannst? Muss man sich da unbedingt dem Gegner anpassen? Ich meine nein und das geht auch aus dem Zitat hervor, zumal wenn man sich das ganze ohne Vorbehalt anschaut!

In dem Zitat steht nix von kopieren oder gleiches tun! Auch nichts von Charaktereigenschaften, sondern das man zumindest gleichstark ist!

Es sagt doch nicht zwangsläufig aus, das man die selben Methoden der Politiker, Argen anwenden muss.....:icon_eek:

Tja, ich glaube das mein Anliegen und Wunsch, wenn überhaupt realistisch umsetzbar ist, noch viel Überzeugungskraft kosten wird, oder aber als unendlicher Kampf gegen Windmühlen in die Geschichte des Forums eingeht....:wink: Und ich meinen Kram dann doch lieber alleine mache....! Mal schauen!

Aber ich befürchte, das ich wohl nicht dazu geboren bin mich für die Allgemeinheit so auszudrücken, dass ich nicht so oft gründlich missverstanden werde....:icon_rolleyes:

Ce la vies!
 
E

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#29
Warum bist du denn hier im Forum? Um dich nicht zu wehren? Und wenn du dich wehrst und gegen Wilkür und Ungerechtigkeiten kämpfst, wie machst du das? Oder versuchst du garnicht erst zu überlegen wie du dich am besten wehren und gegen und ankämpfen kannst?
Ich bin eine Kampfsau vom Feinsten. Ich gebe nie auf!

Zuerst hatte ich Fragen die mir hier kompetent beantwortet wurden.
Dann habe ich Kämpfe geführt und mich erfolgreich (!) gewehrt. (Thema findet man im Forum)

Ich lasse mir von diesen "Pfeifen" nichts mehr gefallen und werde mir auch nichts gefallen lassen. Wäre mein persönlicher Kampf (der sehr nervenaufreibend war) nicht beendet gewesen, dann wäre ich durch die Fußgängerzone Münchens mit Schild marschiert und darauf wäre meine persönliche Tortur zu lesen gewesen. Und die Presse hätte ich mit Sicherheit auch informiert.

Nun bin ich "nur noch" hier um meine Erfahrungen weiterzugeben und versuche zu helfen, so ich denn kann. Recherchiere auch gerne und gebe Infos weiter.

Mehr kann ich nicht tun da ich krank bin. Denke aber, daß es genug ist.

Weiß ja nicht, was Du hier im Forum so liest. Such halt mal :icon_smile:
 
E

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#30
Ich bin eine Kampfsau vom Feinsten. Ich gebe nie auf!

Zuerst hatte ich Fragen die mir hier kompetent beantwortet wurden.
Dann habe ich Kämpfe geführt und mich erfolgreich (!) gewehrt. (Thema findet man im Forum)

Ich lasse mir von diesen "Pfeifen" nichts mehr gefallen und werde mir auch nichts gefallen lassen. Wäre mein persönlicher Kampf (der sehr nervenaufreibend war) nicht beendet gewesen, dann wäre ich durch die Fußgängerzone Münchens mit Schild marschiert und darauf wäre meine persönliche Tortur zu lesen gewesen. Und die Presse hätte ich mit Sicherheit auch informiert.

Nun bin ich "nur noch" hier um meine Erfahrungen weiterzugeben und versuche zu helfen, so ich denn kann. Recherchiere auch gerne und gebe Infos weiter.

Mehr kann ich nicht tun da ich krank bin. Denke aber, daß es genug ist.

Weiß ja nicht, was Du hier im Forum so liest. Such halt mal :icon_smile:
Ist doch alles schön und gut! Aber was stört dich so an meinem Beitrag mit dem Zitat das ich versucht habe etwas zu modfizieren um den Sinn des Zitats auf den Kampf der Erwerbslosen zu leiten um sie zu ermutigen....!?
 
E

ExitUser

Gast
#31
@ Tramp

Du störst mich doch gar nicht. :icon_wink:

War nur (m)eine Antwort bezüglich Erich Fried. Meinungen darf man doch haben oder?
 
E

ExitUser

Gast
#33
@ Tramp

Du störst mich doch gar nicht. :icon_wink:

War nur (m)eine Antwort bezüglich Erich Fried. Meinungen darf man doch haben oder?
OK! Aber ich denke du hast den Sinn des Zitats von Fried missverstanden, weil es geht nicht darum es denen gleichzutun, sondern zumindest gleichstark zu sein! Und das kann man auch mit völlig legitimen ethischen und moralischen Mitteln der Humanität erreichen, die der anderen Seite vieleicht aus Mangel an Charakterstärke nicht zur Verfügung stehen.

Aber sicherlich hat jeder das Recht es so zu verstehen wie es für die Person passt. :icon_wink:
 

ethos07

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#34
Archibald, du hast natürlich praktisch betrachtet recht:

Liebe Leute,

wir können noch ewig weiter darüber Diskutieren, oder Monieren, warum so wenige der auch Betroffenen aktiv am Widerstand gegen den Missbrauch des "Systems" mitwirken. Dadurch jedoch demotivieren wir nur noch weiter! Ebenfalls nicht zielführend sind jene Geister, die glauben ihre Art einer Herangehensweise beim Widerstand sei das einzig Wahre und deshalb Kleinkriege primitivster Art untereinander anzetteln!

Eigene Lösungswege sollte man anbieten, nicht jedoch darüber sinnieren und nörgeln, dass scheinbar keine oder die falschen Ansätze existieren! :icon_neutral:

LG, Archiba
Aber wenn ich hier die Beiträge lese, denke ich doch- oder bilde ich mir das nur ein ;-) ? - dass vor z.B. ein,zwei Jahren, das was Sissi hier zum Beispiel supergut auf den Punkt bringt, noch längst nicht so in den Köpfen war.

Deswegen meine ich : Wir können beides brauchen: hier im Forum wälzen wir unsere Infos und Erkenntnisse aus und wie ne Schlammlfluss langsam langsam in immer mehr Köpfe (auch wenn's nur mühsam vorangeht).
Und im weiteren sind ja sehr viele hier aus dem Forum ja auch vor Ort in der einen oder anderen Form am versuchen, wie sie das in ihren Kräften stehende, gegen das Repressionssystem Hartz IV wenden können.

Das System wird immer besser funktionieren ! :eek:

Die gemeinnützigen Vereine werden immer mehr.
Als angeblich soziale Dienstleister, Qualifizierer und Arbeitsvermittler werden diese immer häufiger aus dem ESF (Europäischer Sozialfond für Deutschland) gefördert.

Und der doofe ALG II-Empfänger wird gezwungen, durch Maßnahmen und Sklaverei bei gemeinnützigen Vereinen u.ä., den Mißbrauch und Mitnahmeeffekt von staatlichen und europäischen Subventionen zu unterstützen. :icon_kotz2:
 

Gnadenlos

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#35

zebulon

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#36
Archibald schrieb:
wir können noch ewig weiter darüber Diskutieren, oder Monieren, warum so wenige der auch Betroffenen aktiv am Widerstand gegen den Missbrauch des "Systems" mitwirken. Dadurch jedoch demotivieren wir nur noch weiter! Ebenfalls nicht zielführend sind jene Geister, die glauben ihre Art einer Herangehensweise beim Widerstand sei das einzig Wahre und deshalb Kleinkriege primitivster Art untereinander anzetteln!
Danke Archibald. Das sage ich auch schon die ganze Zeit. Das allerzerstörerichste ist es, seine Energie darein zu stecken, andere zu etwas zu bewegen. Ich kenne Leute, die die unmöglichsten Energiermengen da hinein investieren. Jeder zeigt mit dem Finger auf den Anderen, der soll es machen. Auch habe ich letzt erlebt, wie ein guter Kumpel von mir wie ein Rohrspatz geschimpft hat, weil "niemand was unternimmt". Vor ein paar Jahren hatt ich ihn gefragt, ob er mit auf die Montagsdemo gehen will (selber ein Betroffener) , Fehlanzeige. Auch andere Möglichkeiten von Aktionen oder Gegenmaßnahmen wurden nicht angenommen, nichts wurde getan. Gut, das ist mir egal, aber ich hör' mir dann nicht an, warum andere nichts machen. Ich hab' dem Kollegen das dann ruhig gesagt, was zu einem Wutanfall geführt hat. Lächerlich. Das geht mir hier im Forum auch wirklich auf den Senkel. Dann ist die kleinste Protestmail an einen Politiker, so wirkungslos die auch sein mag, sinnvoller, als die eigenen Leute zu demontieren. Das nimmt nämlich denen den Saft, die wirklich noch was tun, und die Leute die gemeint sind, erreicht es nicht. Das ist also völlig kontraproduktiv. Oft sind es sogar die Leute, die sich selber zurücklehnen, die in dieser Art 'rummeckern. Es ist eben auch Teil des (politischen) Spiels, Andere oder andere politischen Kräfte die Kohlen aus dem Feuer holen zu lassen.
 

nine82

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#37
Tja so wird sich nie etwas ändern wie schon Tramp und Archibald und zebulon erörterten.
Solange die einigkeit nicht Stimmt unter den Armen wird sich kaum etwas ändern, und ich wette das wissen die da oben auch und machen deshalb weiter weil sich die Armen selber behindern mit ihren untereinander zerfetzen.

Vieleicht sollte man sich unsere Nationalhymne einmal zu gemüte führen (nein eh hier einer meint ich sei rechts nein bin ich nicht) zumindest "einigkeit und recht und freiheit"
Alleine weil die einigkeit fehlt kann Recht und Freiheit kaum existieren.


und nochetwas das System Funtioniert tatsächlich die kleinen noch kleiner zu machen und zu entwürdigen.
 

Dora

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#38
Liebe Leute,

wir können noch ewig weiter darüber Diskutieren, oder Monieren, warum so wenige der auch Betroffenen aktiv am Widerstand gegen den Missbrauch des "Systems" mitwirken. Dadurch jedoch demotivieren wir nur noch weiter! Ebenfalls nicht zielführend sind jene Geister, die glauben ihre Art einer Herangehensweise beim Widerstand sei das einzig Wahre und deshalb Kleinkriege primitivster Art untereinander anzetteln!

Eigene Lösungswege sollte man anbieten, nicht jedoch darüber sinnieren und nörgeln, dass scheinbar keine oder die falschen Ansätze existieren! :icon_neutral:

LG, Archibald
[FONT=Verdana, sans-serif]Da Archibald sein Posting # 23 auf einen Austausch zwischen Sancho und mir gesetzt hat, werde ich nun auch mal was zu sagen:[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Das Wort Widerstand kommt gleich zweimal vor: [/FONT]

  1. [FONT=Verdana, sans-serif]Widerstand gegen den Missbrauch des „Systems“[/FONT]
  2. [FONT=Verdana, sans-serif]Widerstand und die Art der Herangehensweise[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Welches „System“ gemeint ist bleibt allgemein und unbestimmt, aber es dürfte wohl Konsens sein, dass es um „Hartz IV“ geht.[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Was ist Widerstand? Und entscheidet nicht die Art der Herangehensweise mit darüber, ob etwas als Widerstand zu verstehen ist oder nicht? Oder gilt alles was Erwerbslose tun schon als Widerstand? [/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Wenn es um den Widerstand gegen das „System Hartz IV“ geht, gehe ich davon aus, dass unter uns Einigkeit darüber besteht, dass „Hartz IV“ insgesamt Grundgesetzwidrig und Rechtswidrig ist. [/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Weiterhin sehe ich es als unbestritten an, dass die Praxis der Eingliederungsvereinbarungen und diese selbst Grundgesetzwidrig sind und die Erwerbslosen entrechten. Dies ist – auch das habe ich schon ausgeführt – neben den unzureichenden und deshalb Grundgesetzwidrigen Leistungen für Erwachsene und Kinder – wesentlicher Bestandteil des System Hartz IV. [/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Diskutieren können wir weiterhin darüber, ob der Abschluss, also das Unterschreiben von Eingliederungsvereinbarungen und damit die Zustimmung zu Grundgestzwidrigen Bestimmungen des SGB II, Inhalten und zur Möglichkeit das Existenzminimum bis auf Null gekürzt zu bekommen, noch als (ziviler) Widerstand zu sehen ist und ob sich mit dieser „Herangehensweise“ jemals etwas ändern wird am System Hartz IV oder ob es mit diesen Zustimmungen per Unterschrift nicht sogar noch manifestiert wird. [/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Für viele meiner KollegenInnen, Vereinsmitglieder und mich persönlich ist klar:
Mit der Zustimmung über [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]Eingliederungsvereinbarungen[/FONT] [FONT=Verdana, sans-serif]wird sich nichts ändern am System Hartz IV und wir haben uns dem Abschluss von Eingliederungsvereinbarungen und jeglicher Gängelei und Willkür durch die ArGen erfolgreich widersetzt.[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Und wir zerfetzen uns nicht sondern sondern sind uns einig.
Auch hier im Forum stelle ich unsere Position lediglich zur Diskussion.
Das hat auch nichts mit "Kleinkrieg" zu tun.
Wir und ich selbst auch verweigern auch Niemanden unsere Hilfe oder unseren Beistand, der darüber anders denkt.
.
[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]
[/FONT]
 

Archibald

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#39
[FONT=Verdana, sans-serif]Da Archibald sein Posting # 23 auf einen Austausch zwischen Sancho und mir gesetzt hat, werde ich nun auch mal was zu sagen:[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Das Wort Widerstand kommt gleich zweimal vor: [/FONT]

  1. [FONT=Verdana, sans-serif]Widerstand gegen den Missbrauch des „Systems“[/FONT]
  2. [FONT=Verdana, sans-serif]Widerstand und die Art der Herangehensweise[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]
Dabei gibt es keinen Unterschied, beides bezieht sich auf Widerstand und Mitwirkung.

[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Welches „System“ gemeint ist bleibt allgemein und unbestimmt, aber es dürfte wohl Konsens sein, dass es um „Hartz IV“ geht.[/FONT]
Bingo. :icon_wink:

[FONT=Verdana, sans-serif]Was ist Widerstand? Und entscheidet nicht die Art der Herangehensweise mit darüber, ob etwas als Widerstand zu verstehen ist oder nicht? Oder gilt alles was Erwerbslose tun schon als Widerstand? [/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Wenn es um den Widerstand gegen das „System Hartz IV“ geht, gehe ich davon aus, dass unter uns Einigkeit darüber besteht, dass „Hartz IV“ insgesamt Grundgesetzwidrig und Rechtswidrig ist. [/FONT]
Hmm.. :icon_evil:
So allgemein gesagt erklärst Du die Absicherung des Existenzminimums als Rechts- und Grundgesetzwidrig, der Meinung bin weder ich, noch lässt sich dies aus der dahingehenden Rechtssprechung des BVerfG ableiten.

Was ich an HartzIV für (Grund) Rechtswidrig halte ist zum einen der universelle Zwang zur "Arbeit", die Berechnungsweise der "Regelsätze", das abwälzen der Folgen von Wirtschaft- und Steuerpolitischer Entscheidungen auf Wehrlose, die zu durch Richter, Beamte und auch Gesetzgeber zu Menschen 2. Klasse degradiert und somit entwürdigt werden, die Behandlung ehemaliger Vollsteuerzahler (Singles/unverheiratete Paare) wie ehemalige Steuerzahler, die die reduzierten Steuersätze eines Ehepaares bezahlten und Pauschalierung von Leistungen, die von (starken) Preissteigerungen betroffen sind. Weiter die als Vereinbarung getarnten "Eingliederungs"-befehle und vor allem die viel zu weitreichenden Machtbefugnisse stupider und mangelhaft ausgebildeter Verwaltungssoldaten im Hinblick auf die Möglichkeiten der Betroffenen HE sich effektiv und unbeschadet gegen Willkür zur Wehr zu setzen.

[FONT=Verdana, sans-serif][...][/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]
[/FONT]
Und:

Natürlich funktioniert das System aus dem Blickwinkel von Ignoranten des Grundgesetzes und der Menschenwürde. Diese können mit HartzIV sowohl politische Interessen, wie auch die kommunalen Gelüste nach profitabler Nutzbarmachung von Humankapital bedienen, ohne bestraft zu werden. Dies wiederum kommt der Lanzeitplanung von Kommerz- und Profitinteressierten sehr entgegen, wonach der minder gut situierte Mensch an sich, nur noch insoweit als Mensch respektiert wird, wo er zur Erlangung von Profiten genutzt werden kann.

Nicht umsonst betonen Politbüro ähnlich konditionierte Verantwortungsträger auf Gesetzgeber und der -auslegenden Seite immer wieder stringent den "weiten Spielraum" im Zusammenhang mit sozialer Gesetzgebung wo es um auf den Staat angewiesene geht.

Zuletzt noch eine Anmerkung zu Deiner immer wieder betonten Ansicht zu EGVen und dass diese grundsätzlich (Repressionslos) zu verweigern wären.
.
Ich bin mit Dir einer Meinung wo es um die Ansicht geht, dass EGVen in ihrer Ausgestaltung und Anwendung insgesamt Rechtswidrig sind und nicht abgeschlossen werden sollten.

Dabei vergisst Du jedoch in scheinbarer Selbstherrlichkeit den Umstand, dass es für viele, die diese "Vereinbarungen" abschließen, völlig egal ist, wie gut Du bzw. "Ihr" im Widerstand gegen diese EGVs seid, denn es geht auch darum, dass diese Menschen Angst vor Repressionen haben die Du/ihr nicht befürchten müsst, da eure SBs nicht so sehr prollig in ihrer Vorgehensweise sind, wie viele SBs bei anderen Argen.
So gesehen ist es gut, wenn in den Foren auch dahingehend geholfen wird, dass Vorschläge für EGVen erstellt werden, die den HE zumindest nicht so sehr benachteiligen, wie dies im Standard der vorgelegten, normalen Arge EGVen geschieht und zugleich einen Schutz gegen eventuelle Repressalien darstellt.

LG, Archibald
 

Dora

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#40
[FONT=Verdana, sans-serif]
[/FONT]...
Hmm.. :icon_evil:
So allgemein gesagt erklärst Du die Absicherung des Existenzminimums als Rechts- und Grundgesetzwidrig, der Meinung bin weder ich, noch lässt sich dies aus der dahingehenden Rechtssprechung des BVerfG ableiten.
[FONT=Verdana, sans-serif]Da kommen wir der Sache doch schon näher. Es besteht zwischen dir, Archibald und mir keine Einigkeit hinsichtlich meiner Aussage (Beitrag # 38)[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]
...dass „Hartz IV“ insgesamt Grundgesetzwidrig und Rechtswidrig ist.
[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Auch geht es mir nicht um die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, sondern um eine gemeinsame Basis von uns Erwerbslosen zu Hartz IV. Und diese gemeinsame Basis sehe ich darin, dass „Hartz IV“ von uns insgesamt als Grundgesetzwidrig und Rechtswidrig gesehen wird. Aus dieser Bewertung resultiert die Forderung „Hartz IV muss weg!“ [/FONT]

.....
Zuletzt noch eine Anmerkung zu Deiner immer wieder betonten Ansicht zu EGVen und dass diese grundsätzlich (Repressionslos) zu verweigern wären.
.
Ich bin mit Dir einer Meinung wo es um die Ansicht geht, dass EGVen in ihrer Ausgestaltung und Anwendung insgesamt Rechtswidrig sind und nicht abgeschlossen werden sollten.
....
So gesehen ist es gut, wenn in den Foren auch dahingehend geholfen wird, dass Vorschläge für EGVen erstellt werden, die den HE zumindest nicht so sehr benachteiligen, wie dies im Standard der vorgelegten, normalen Arge EGVen geschieht und zugleich einen Schutz gegen eventuelle Repressalien darstellt.
[FONT=Verdana, sans-serif]Eingliederungsvereinbarungen sind nicht nur Rechtswidrig sondern Grundgesetzwidrig, da sie das Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes aushebeln und die Erwerbslosen dem zustimmen sollen mit der auch hier im Forum des Trägervereins Erwerbslosen Forum Deutschland für Gegenvorschläge zu den EGV verwendeten Klausel:[/FONT]
Die Eingliederungsvereinbarung wurde mit mir besprochen. Unklare Punkte und die möglichen Rechtsfolgen wurden erläutert. Ich bin mit den Inhalten der Eingliederungsvereinbarung einverstanden und habe ein Exemplar erhalten.Ich verpflichte mich, die vereinbarten Aktivitäten einzuhalten und beim nächsten Termin über die Ergebnisse zu berichten.
[FONT=Verdana, sans-serif]
Vielleicht ist es ja schwer zu vermitteln. Aber ich gebe nicht so schnell auf:[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]
Die Rechtsfolgenbelehrung gehört zu den [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]Inhalten[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif] jeder [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]Eingliederungsvereinbarung und steht deshalb noch [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]vor[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif] der Überschrift [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]mitten in jeder Eingliederungsvereinbarung[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]. [/FONT]


[FONT=Verdana, sans-serif]Und somit wird vom Erwerbsarbeit suchenden Unterzeichner mit seiner Unterschrift unter „Gegenvorschläge“ den möglichen [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]Unrechtsfolgen[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif], dem Entzug des menschenwürdigen Existenzminimums [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]zugestimmt[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif].

Und dies ist[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif] der eigentliche Sinn und Zweck jeder EGV.

All das gilt auch für die hier im Forum ständig als „Gegen-EGV“ empfohlenen Gegenvorschläge und für das hier im Forum zum Herunterladen bereitstehende Muster. (Siehe auch z. B. Beitrag # 62 oder # 326 tec. in http://www.elo-forum.org/einglieder...-hab-mal-frage-thema-gegenvorschl%E4ge-9.html )[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Genaues Lesen hätte dir das schreiben dieser Sätze ersparen können:[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Dabei vergisst Du jedoch in scheinbarer Selbstherrlichkeit den Umstand, dass es für viele, die diese "Vereinbarungen" abschließen, völlig egal ist, wie gut Du bzw. "Ihr" im Widerstand gegen diese EGVs seid, denn es geht auch darum, dass diese Menschen Angst vor Repressionen haben die Du/ihr nicht befürchten müsst, da eure [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]SBs[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif] nicht so sehr prollig in ihrer Vorgehensweise sind, wie viele [/FONT][FONT=Verdana, sans-serif]SBs[/FONT][FONT=Verdana, sans-serif] bei anderen Argen.[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Unsere“ ArGe und die MitarbeiterInnen dort sind weder „prollig“ noch menschlicher als anderswo. Siehe z. B. Meinen Beitrag # 381 in[/FONT]
http://www.elo-forum.org/einglieder...frage-thema-gegenvorschl%E4ge.html#post426342
[FONT=Verdana, sans-serif]oder Beitrag # 344 in http://www.elo-forum.org/einglieder...-hab-mal-frage-thema-gegenvorschl%E4ge-9.html aus dem ich der Einfachheit wegen zitiere:
„.....Bei Elos, von denen die ArGe-MitarbeiterInnnen annehmen, dass die uns nicht kennen bzw. keine Mitglieder von uns sind, verfährt man so, wie hier mehrheitlich geschildert: Also EGV, Sanktionen, Schikane, Willkür usw. Kommen die Leute zu uns und nehmen unseren Beistand in Anspruch dann hat es meist ein schnelles Ende.
Ich habe stets zur Kenntnis genommen, dass andere und selbst hiesige ArGen nur diejenigen unbehelligt lassen, die sich zu wehren wissen und dies tun. Und wie mensch sich erfolgreich zur Wehr setzt ist ja Gegenstand der Diskussion.“
[/FONT]
[FONT=Verdana, sans-serif]Es hat also nicht mit „unseren“ ArGen oder den „prolligen Sbs“ zu tun, wie du hier unterstellst. Sondern mit unserer Gegenwehr und unserer Herangehensweise.
[/FONT]

[FONT=Verdana, sans-serif]Angst ist ein schlechter Ratgeber und Macht haben die MitarbeiterInnen in den ArGen über Erwerbslose nur so viel, wie diese „mit sich machen lassen“, denn Macht bekommen die MitarbeiterInnen in den ArGen über diejenigen, die mit sich machen lassen.
Wir leben Solidarität und lassen uns auf keine faulen Kompromisse und in der Folge und dem Inhalt nach Grundgesetzwidrige „Vereinbarungen“ ein. Die erhalten das System Hartz IV am Leben! [/FONT]

.
 

EnnX

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#41
Dazu möchte ich sagen, daß es seit langem auch unser Eindruck ist, daß zuviele Elos lediglich (und oft nur getippt in Foren...) drüber nachdenken, was man alles tun könnte, um sich (auf der Strasse) gegen Hartz-IV zu wehren. Geschehen tut aber kaum etwas, sieht man von einige Demos mal ab, die aber kaum etwas einbrachten.

Wie man sich aber fundiert (und letztlich einzig erfolgreich) rechtlich wehrt gegen soziales Unrecht der ARGEn und in der direkten Konfrontation mit den SBs in den ARGEn dann auch erreicht, was man will - und was ja geltendes Recht ist - darüber denken nur sehr wenige und zumeist nur in aktiven Inis organisierte Elos nach. Und tun auch entsprechend etwas dafür.

Mir fiele im Traum nicht ein, eine EGV zu unterschreiben.

Mir und den anderen Betreuern hier bei uns fiele im Traum nicht ein, jemandem zu empfehlen, eine EGV zu unterschreiben, oder einen "Gegenvorschlag" einzureichen.

Wozu? Dieser Scheiß bringt nichts und ist damit rechtswidrig und von den ARGEn nicht einforderbar. Überlegt doch mal: warum legen die ARGE-SBs bundesweit nur solchen Betroffenen die EGV aufn Tisch, die alleine ohne sachkundigen Beistand zu Terminen erscheinen und sich einschüchtern lassen?

Wir haben neulich in einer ARGE ein, zugegebenermaßen etwas illegales Experiment durchgeführt. Wir haben einen Betroffenen, der keine Angst hat, aber sehr gut schauspielern kann, alleine zu einem Termin geschickt, zu dem er geladen wurde, und von dem klar war, daß es um eine EGV gehen soll. Was der ARGE-SB nicht wusste: der "Kunde" hatte sein Handy an, trug es offen in der Hemdtasche, und wir standen draussen im Flur mit vier Leuten und hörten über ein zweites Handy alle mit. Der Betroffene wurde vom SB im Büro beschimpft und damit bedroht, daß man ihm und seiner Familie die Leistung streichen würde, wenn er und auch seine Frau keine EGV unterschreiben würden. Daraufhin sind wir zu viert ohne anklopfen in das Büro, haben dem SB frank und frei erklärt, daß wir mit vier Zeugen und wie alles mit angehört haben, und was er sich denn dabei denke, den vor ihm sitzenden Betroffenen derartig anzugehen. Es fehlte nicht viel, und der SB hätte unter sich gemacht, so erschrocken war der. Er konnte noch nicht mal auf seine Notruftaste am PC drücken. Die EGV war sofort vom Tisch, und wir machten ihm klar, daß er solche Streiche künftig lassen soll. Der Termin war beendet.

Sowas funktioniert. Sachkunde und ab und an auch mal etwas Unverschämtheit - aber am wichtigsten: Zusammenhalt.

Archibald, Du hast zwar dahingehend recht, daß viele, sehr sehr viele Elos Angst haben. Das sehen wir genauso.

Was aber völlig unverständlich bleibt, ist, daß sich gerade jene, die Angst haben, nicht mit anderen gleichartig Betroffenen zusammentun, Inis gründen, oder einer vorhandenen Ini einfach beitreten, aktiv mitarbeiten, um sich helfen zu lassen, und um später dann auch aktiv anderen zu helfen.

Zusammen ist man stärker. Das ist eine uralte Weisheit.

Warum setzen die allermeisten Elos das nicht um?

Warum halten sie nicht zusammen?

Warum streiten sie sich - ebenso wie die Linken - wie die Kesselflicker?

Wer steckt dahinter, diesen Streit ständig und immer wieder gerade auch in Foren aufs neue zu schüren?

Wie kann jemand allen Ernstes bloß auf die Idee kommen, steif und fest zu behaupten, es brächte erstens nichts, sich rechtlich zu wehren, und man könne zweitens ja eine "abgemilderte" EGV durchaus unterschreiben?

Jene Elos hier, die echt und ehrlichen Sinnes sind, sollten darüber mal gründlich nachdenken.


NormanX
 

zebulon

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#42
@EnnX

interessantes Post. Das gibt mir ein vollständigeres Bild. Deine Beschreibung passt wie ein fehlendes Mosaiksteinchen in meine eigenen Beobachtungen. Ich muß sagen ich bin Ü50 und bei mir ist es umgedreht. Da hat die ArGe eher vor MIR Angst. Das hat einen bestimmten Grund auf den ich hier nicht näher eingehen will, nur soviel sei gesagt ich kann äußerst unbequem werden und meine Form der Gegenwehr zieht auch schon mal sehr weite juristische Kreise. Man gibt sich bei mir Mühe, mich eher durchzuwinken um Ärger zu vermeiden. Ich hab aber Anfang des Jahres eine neue Sachbearbeiterin bekommen die mich mit den "Schafen" verwechselt hat, so das ich mal die "normale" Behandlung erlebt habe. Die haben glaube ich intern sehr genaue Anweisungen wie sie zu verfahren haben. Da sind richtige Arbeitsgruppen, die sich im Hintergrund mit den Einzelfällen beschäftigen, den Fallmanager coachen bzw. supervisen und sich wahrscheinlich auch überlegen wie sie am besten Druck ausüben können wenn jemend widerspenstig ist (euphemistisch als fördern und fordern bezeichnet). Das sind Techniken wie man sie bei psychisch Kranken anwendet. Insofern spielen auch die Psychologen in diesem quasi faschistischen System eine Schlüsselrolle.

Das System funktioniert natürlich hinten und vorne nicht, weil auch die Arbeitgeber bei solcherart drangsalierten und enervierten Probanden für die Vermittlung in eine Stelle, nicht sicher sein können ob die überhaupt noch kooperativ sein wollen/können oder mit den Nerven fertig und reif für die Klappsmühle oder latent gewalttätig sind. Das erschwert natürlich eine "Integration" in eine Arbeitsumgebung gewaltig (abgesehen von dem Niedriglohn-Problem). Jeder der keinen glücklichen und euphorischen Eindruck macht, könnte dann ein Arbeitsverweigerer/ Saboteur/ Terrorist sein.

Auf jeden Fall ist die Idee mit dem Handy super. Das werde ich einfach mal als Anregung so weitergeben, Danke.
 

Dora

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#43
@EnnX
...
Ich muß sagen ich bin Ü50 und bei mir ist es umgedreht. Da hat die ArGe eher vor MIR Angst. Das hat einen bestimmten Grund auf den ich hier nicht näher eingehen will, nur soviel sei gesagt ich kann äußerst unbequem werden und meine Form der Gegenwehr zieht auch schon mal sehr weite juristische Kreise.
Ja - an dem Punkt war ich auch schon...:icon_smile:
Zum weiten juristischen Kreise ziehen wollte man es aber nicht kommen lassen. Den Erfolg haben die mir nicht gegönnt.

Da sind richtige Arbeitsgruppen, die sich im Hintergrund mit den Einzelfällen beschäftigen, den Fallmanager coachen bzw. supervisen und sich wahrscheinlich auch überlegen wie sie am besten Druck ausüben können wenn jemend widerspenstig ist (euphemistisch als fördern und fordern bezeichnet). Das sind Techniken wie man sie bei psychisch Kranken anwendet. Insofern spielen auch die Psychologen in diesem quasi faschistischen System eine Schlüsselrolle.
So detailliert kann ich das nicht bestätigen. Aber die BA führt oder führte zumindest offensichtlich eine schwarze Akte, in der "renitente" Fälle geführt wurden.
Heute macht "unsere" ArGe Vermerke darüber, beim wem ich oder Mitglieder unseres Vereins als Beistand dabei sind. Selbst der medizinische Dienst vermerkt das und macht auch kein Geheimnis daraus. Da ist dann nichts mit schlechter Behandlung, sondern man gibt sich echt "kundenfreundlich".
Aber eben leider nur nur in diesen Fällen und bei anwesenden Beistand.

Das System funktioniert natürlich hinten und vorne nicht, weil auch die Arbeitgeber bei solcherart drangsalierten und enervierten Probanden für die Vermittlung in eine Stelle, nicht sicher sein können ob die überhaupt noch kooperativ sein wollen/können oder mit den Nerven fertig und reif für die Klappsmühle oder latent gewalttätig sind. Das erschwert natürlich eine "Integration" in eine Arbeitsumgebung gewaltig (abgesehen von dem Niedriglohn-Problem). Jeder der keinen glücklichen und euphorischen Eindruck macht, könnte dann ein Arbeitsverweigerer/ Saboteur/ Terrorist sein.
So gesehen funktioniert das System nicht. Da hast du recht. Aber es geht nicht um Arbeitsvermittlung, sondern um Ausbeutung, Brechen der Persönlichkeit, Entrechtung und Mobben aus dem Leistungsbezug. Für diese Ziele kann auch, nennen wir es mal "Zwangspsychiatrisierung", ein probates Mittel sein. Und so gesehen funktioniert das System leider doch viel zu oft.
.
 

Drueckebergerin

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#44
Norman X !
Wie kann jemand allen Ernstes bloß auf die Idee kommen, steif und fest zu behaupten, es brächte erstens nichts, sich rechtlich zu wehren, und man könne zweitens ja eine "abgemilderte" EGV durchaus unterschreiben?
:icon_daumen::icon_daumen:

Ich finde es sowas von schade, daß Thomas sich hier ausgeklinkt hat (er glaubte, daß u.a. ich ein U-Boot sei...:icon_eek:) Ihr macht soviel Super-Aktionen, warum kann man da nicht zusammenarbeiten ?
 
E

ExitUser

Gast
#46
Wir haben neulich in einer ARGE ein, zugegebenermaßen etwas illegales Experiment durchgeführt. Wir haben einen Betroffenen, der keine Angst hat, aber sehr gut schauspielern kann, alleine zu einem Termin geschickt, zu dem er geladen wurde, und von dem klar war, daß es um eine EGV gehen soll. Was der ARGE-SB nicht wusste: der "Kunde" hatte sein Handy an, trug es offen in der Hemdtasche, und wir standen draussen im Flur mit vier Leuten und hörten über ein zweites Handy alle mit. Der Betroffene wurde vom SB im Büro beschimpft und damit bedroht, daß man ihm und seiner Familie die Leistung streichen würde, wenn er und auch seine Frau keine EGV unterschreiben würden. Daraufhin sind wir zu viert ohne anklopfen in das Büro, haben dem SB frank und frei erklärt, daß wir mit vier Zeugen und wie alles mit angehört haben, und was er sich denn dabei denke, den vor ihm sitzenden Betroffenen derartig anzugehen. Es fehlte nicht viel, und der SB hätte unter sich gemacht, so erschrocken war der. Er konnte noch nicht mal auf seine Notruftaste am PC drücken. Die EGV war sofort vom Tisch, und wir machten ihm klar, daß er solche Streiche künftig lassen soll. Der Termin war beendet.
Super, das Gesicht hätte ich gern gesehen.
Du schreibst nun auch selber, dass das illegal war.
Was hättet ihr gemacht, wenn da noch was nach gekommen wäre?
Ich meine, die wusste nicht, dass da heimlich welche mitgehört haben.
 

Hotti

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#47
Die Idee,ist gar nicht so schlecht. Man muss nur den lieben SB vorher davon unterrichten, dass das Gepräch von einigen mit gehört wird, dann ist es legal. Mein Beistand ist zwar nicht anwesend, aber hört mit. Und wenn der SB es ablehnt, so weiter zu "verhandeln" dürfte das Gespräch unter Zeugen auch beendet sein. Das sind erst mal nur Gedankengänge meinerseits, wie sieht das wohl vor dem Sozialgericht aus? Ein SB der einen Telefonbeistand ablehnt, oder der Hartzi, wer bekommt recht?
 
E

ExitUser

Gast
#48
Wenn der SB vorher darüber unterrrichtet wird, ist man auf der sicheren Seite, also nicht mehr illegal.

Wenn telefonischer Beistand abgelehnt wird, dann sehe ich das genauso wie bei einem körperlichen Beistand, Verhandlung beendet.
Wie der Richter entscheidet? Gute Frage.
 

EnnX

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#49
Norman X !
:icon_daumen::icon_daumen:

Ich finde es sowas von schade, daß Thomas sich hier ausgeklinkt hat (er glaubte, daß u.a. ich ein U-Boot sei...:icon_eek:) Ihr macht soviel Super-Aktionen, warum kann man da nicht zusammenarbeiten ?
Ich kann Dir soviel sagen, daß es dem Thomas gesundheitlich gar nicht gut geht, ständig auf und ab, und er sich derzeit sehr zurück gezogen hat. Und "soviel" Aktionen machen wir ja nun auch nicht, sondern nur unsere (ehrenamtliche) Arbeit.

Zusammenarbeit ist auch aufgrund der Entfernungen ein Problem, denn viele Aktive hier ausm Elo-Forum sitzen nicht etwa auf einem Fleck, wie wir alle wissen, sondern sind übers ganze Land verstreut, und da kann man nicht mal eben ein Meeting einberufen und sich mal ein Wochenendelang treffen und alles von der Seele quatschen und darauf basierend dann einen gemeinsamen Weg für eine Zusammenarbeit andenken, vielleicht sogar beschliessen.

Hinzu kommt, daß hier ja nicht nur Betroffene, sondern auch reichlich Hartz-IV-Gegner und ARGE-Schlappen unter dem Deckmantel der vermeintlichen eigenen Betroffenheit zugange sind, und man kaum noch weiß, wem man hier trauen kann und wem nicht.

Sinnvoll wäre hier ein allenfalls, wenn überhaupt, geschlossener Bereich, ein geschlossenes Forum, in das nur solche Aktivisten könnten, die sich zuvor ausgewiesen und ihre eigene Hartz-IV-Betroffenenheit auch nachgewiesen hätten. Aber selbst das kann "man" faken, also ist das Ganze übers Internet hoch problematisch.

Sehen zumindest wir hier so.

NormanX
 

EnnX

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#50
Was ist ein U-Boot?
:icon_smile:

Es taucht tief ein in Gewässer, in denen es nüscht zu suchen hat...

:icon_smile:

Es hofft, möglichst lange getaucht und dadurch unentdeckt zu bleiben...

:icon_smile:

Wird es entdeckt, spukt es Gift und Galle und behauptet keck, es sei doch ein Überseeboot, schon immer gewesen, ganz ääährlich, wäre noch nie anders gewesen, und was man denn wolle...

:icon_smile:
 

EnnX

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#51
Super, das Gesicht hätte ich gern gesehen.
Du schreibst nun auch selber, dass das illegal war.
Was hättet ihr gemacht, wenn da noch was nach gekommen wäre?
Ich meine, die wusste nicht, dass da heimlich welche mitgehört haben.
Was hätte denn da groß nachkommen sollen?

Ja, das Abhören war nicht ok.

Aber das, was dabei zu Tage getreten ist, war viel schlimmer.

Und wenn die uns angezeigt hätten, wären wir eben an die Medien gegangen, die, wie man weiß, in letzter Zeit und zum Verdruß der Regierung immer öfter über sowas berichten, und den "Mächtigen" in unserem Lande immer öfter immer mehr kritische Fragen stellen.

Ich denke auch von daher, daß der SB die Sache gar nicht weiter gemeldet hat, weil er und seine Chefchens schon wissen, daß wir den Mund nicht halten... :biggrin:

NormanX
 

EnnX

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#52
Die Idee,ist gar nicht so schlecht. Man muss nur den lieben SB vorher davon unterrichten, dass das Gepräch von einigen mit gehört wird, dann ist es legal. Mein Beistand ist zwar nicht anwesend, aber hört mit. Und wenn der SB es ablehnt, so weiter zu "verhandeln" dürfte das Gespräch unter Zeugen auch beendet sein. Das sind erst mal nur Gedankengänge meinerseits, wie sieht das wohl vor dem Sozialgericht aus? Ein SB der einen Telefonbeistand ablehnt, oder der Hartzi, wer bekommt recht?
Hotti - der Gag und Sinn der Aktion war es ja gerade, dem SB das Gefühl zu geben, mit dem vermeintlich ängstlichen Betroffenen allein im Büro zu sein...

Du verstehst? Nur, wenn sie meinen, daß sie unbeobachtet sind, lassen sie ihr kleines Schweinchen raus - deswegen hassen wir alle hier diese Leute auch so, weil sie sich dafür nicht zu schade sind, in einer ARGE zu arbeiten und dann auch noch Leute zu sekalieren, wenn sie meinen, niemand kriegt es mit...

Für unser Cheffchen, den Thomas, sind diese Leute ein derartig übles Ärgernis, eine derartige Schande, daß er stets und überall folgendes sagt:
Kein anständiger Mensch arbeitet in einer ARGE oder einem optierenden Sozialamt.
Uns ging es gar nicht darum, da was vor ein Sozialgericht zu bringen, sondern den Patten inner ARGE zu zeigen, daß ihre ohnehin nur vermeintliche Macht auch ganz real gar keine ist. Wir hätten und könnten auch auf weitaus ausgeklügeltere Technik zurück greifen, aber mitm Handy wars am simpelsten, zumal es ja heute auch für Handys bezahlbare Flatrates gibt.

Man kann sowas nämlich noch auf die Spitze treiben, in dem man an ein Handy ein kleines Mikrofon anschliesst, dieses Mikrofon verdeckt aussen an der Kleidung trägt, dadurch eine noch bessere Übertragungsqualität hat, und beim empfangenden Handy dann eben über einen ähnlichen Anschluss ein kleines Diktiergerät mitlaufen lässt. So ein Diktiergerät ist auch solo ganz gut, um als Beistand Gespräche mit SBs mitzuschneiden, damit man danach dann das Gedächtnisprotokoll akkurater erstellen kann... :icon_smile:

Denn Leute, juristisch isses doch so, daß der gesamte Hartz-IV-Scheiß grundgesetzwidrig ist, und wenn der Staat grundgesetzwidrig handelt, haben die Bürger gemäß Artikel 20 Grundgesetz und dabei besonders gemäß Art. 20 Abs 4 GG das Recht auf Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Guckt ins Grundgesetz, dort stehts geschrieben.

Wer also wollte uns wie bestrafen, weil auch wir mal wieder eine stehende illegale Hartz-IV-Vorgehensweise in ARGEn durch diese Sache erneut bloßgestellt haben?

NormanX
 

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#53
Wenn der SB vorher darüber unterrrichtet wird, ist man auf der sicheren Seite, also nicht mehr illegal.
Mag sein - aber dann kann man ihn oder sie nicht entlarven.

Uns kam es aber genau darauf an.

Wenn telefonischer Beistand abgelehnt wird, dann sehe ich das genauso wie bei einem körperlichen Beistand, Verhandlung beendet.
Wie der Richter entscheidet? Gute Frage.
Tja, der würde zu Recht telefonischen Beistand ablehnen, denn der § 13 Abs 4 SGB X, der ja die Beistandsleistung regelt, ist auch in der gesamten Kommentierung darin einig, daß der oder die Beistände (es dürfen ja mehrere sein) persönlich anwesend sein müssen.

Gut, man könnte daraufhin klagen, aber ich meine, es ist besser, wenn Beistände (Mehrzahl!) persönlich anwesend sind.

NormanX
 
E

ExitUser

Gast
#54
Der Zweck heiligt die Mittel.
Mir ist schon klar warum ihr das so gemacht habt.:icon_smile:
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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