Viele Probleme und Fragen: Grundsicherung bei Erwerbsminderung, Pflegegrad, Privatinsolvenz, P-Konto, usw

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getPsyched

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27 September 2014
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Hallo zusammen,

vorab muss ich noch erwähnen, dass ich mental etwas eingeschränkt bin. Ich bin aber nicht unmündig(ich brauche keinen Betreuer) oder dumm, sondern leide unter starken Konzentrationsstörungen. Falls ich also etwas "wirr" schreiben sollte, seht es mir bitte nach.

Ich(41,m) habe ziemlich viele Probleme am Hals, gesundheitlicher und finanzieller Natur.
Ich erhalte seit ein paar Jahren Grundsicherung wegen Erwerbsminderung. Ich bin zudem sei ca. drei Jahren in PI. Seit kurzem erhalte ich Pflegegeld in der Höhe des Pflegegrads 4 (728,00 EURO/Monat). Das Geld gebe ich aber an zwei Verwandte weiter, die mich intensiv pflegen müssen.
Ich habe auch ein Problem mit dem P-Konto. Obwohl ich in PI bin, verweigert das Finanzamt, bei dem ich in der Kreide stehe, den Pfändungsbeschluss zurückzuziehen. Mit der Grundsicherung und dem Pflegegeld liege ich aber zum Glück gerade noch unter der Pfändungsgrenze. Bis auf eine Ausnahme: Ich lebe in Bayern. Dort bekommt man einmal im Jahr 1000 Euro "Landespflegegeld". Also würde einmal im Jahr die Pfändungsgrenze massiv überschritten werden.

Nun meine Fragen:

1. Muss ich dem Sozialamt mitteilen, dass ich Pflegegeld und Landespflegegeld erhalte?
2. Wird das Pflegegeld mit der Grundsicherung verrechnet?
3. Könnte aufgrund meiner Behindungerungen und Pflegebedürftigkeit die Grundsicherung gemindert werden?
4. Muss ich dem Insolvenzverwalter mitteilen, dass ich Pflegegeld erhalte?
5. Wie mache ich das mit dem Landespflegegeld, wenn die Pfändungsgrenze überschritten wird (1x jährlich)?


Danke für Eure Antworten in voraus.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
1. Sie fragen danach, aber 2. Nein, daher würd ich die Mitteilung jetzt nicht als superdringend sehen. Mit dem nächsten Weiterbewilligungsantrag dann halt spätestens, dann nimmt das Amt ja eh Einsicht in die Kontoauszüge und sieht das PG.
3. Sollte damit auch erledigt sein, da wird nix gemindert. Mit einem G würdest du eher noch nen Mehrbedarf kriegen.

Zu 4. kann ich dir nichts sagen, würde aber annehmen, dass es Sinn macht, immerhin sind da ja Geldbewegungen auf deinem Konto, die auffallen könnten, wenn man nicht weiß, dass es sich um Pflegegeld handelt.

5. Sollte dir der Insolvenzverwalter dann auch beantworten können - kläre da auch gleich, wie es sich mit Verhinderungs- und Kurzzeitpflege verhält, dadurch könnten ja auch höhere Beträge auf deinem Konto landen.
Wobei du das reine P-Konto-Problem wohl auch dadurch umgehen könntest, dass du PG, Landespflegegeld und VHP/KZP direkt an denjenigen auszahlen lässt, der die Pflege erbringt. Bei VHP ist es auch kein Problem, das separat zu machen, also das "normale" PG aufs eigene Konto laufen zu lassen, die VHP aber direkt an den Erbringer zahlen zu lassen.

Insolvenz ist aber so gar nicht meine Baustelle, daher bin ich mir nicht sicher, ob es okay ist, mögliche Probleme mit dem P-Konto so zu umgehen. Kann mir aber ganz gut vorstellen, dass das okay ist, weil PG mit allen daran hängenden Leistungen als zweckgebunden ja geschützt sein sollte.
 
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