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Viele junge Menschen bedürftig

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Paolo_Pinkel

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#1
Die Armut in Berlin wird größer. Immer mehr junge Menschen suchen in Bahnhofsmissionen Hilfe.

Essen, saubere Kleider und einen Schlafplatz - immer mehr junge Menschen suchen in den Berliner Bahnhofsmissionen Hilfe.

„Der Einstieg in das Berufsleben ist schwieriger geworden als vor zehn Jahren. Das birgt für manche die Gefahr abzurutschen“, sagte der Leiter der Berliner Bahnhofsmissionen, Christian Block, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa am Freitag. „Wir helfen dann völlig unbürokratisch.“

An diesem Samstag (18. April) stellen die von den katholischen und evangelischen Kirchen getragenen Einrichtungen beim bundesweiten „Tag der Bahnhofsmissionen“ ihre Arbeit vor.

Das Angebot der drei Berliner Bahnhofsmissionen ist vielfältig. So stünden die Mitarbeiter etwa Fahrgästen beim Umsteigen zur Seite. Hilfe gebe es aber auch beim Ausfüllen von Formularen, zum Beispiel fürs Arbeitsamt. Junge Menschen nutzen das Angebot nach Ansicht Blocks, weil es völlig unverfänglich ist. „Keiner muss sich erklären oder seinen Namen nennen“, sagte er.

Auch wenn mehr Jugendliche Hilfe suchten – gestiegene Gästezahlen verzeichneten die Bahnhofsmissionen insgesamt nicht. Im Sommer nutzten allerdings mehr Menschen das Angebot. Die Hilfesuchenden seien meist Männer im Alter zwischen 30 und 60 Jahren, in der Mission am Bahnhof Zoo etwa viele Wohnungslose. „Seit der Einführung von Hartz IV sind wir auch Anlaufstelle für Leute am Existenzminimum“, sagte Block. Das mache sich vor allem gegen Ende des Monats bemerkbar, „wenn das Geld knapp wird“.
Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter wäre die Arbeit nicht zu leisten, betonte Block. „Das sind sehr unterschiedliche Menschen. Praktikanten, Rentner aber auch Arbeitslose, die durch die Arbeit ihren Alltag strukturieren.“
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Armes Berlin: Viele junge Menschen bedürftig - B.Z. - Berlins größte Zeitung

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Paolo
 
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