Viele Fragen als Neuling - worauf sollten wir unbedingt achten?

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morama

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Guten Tag,
einen Beitrag hatte ich schon. Ich lese viel um mich auf alles vorzubereiten, aber soviel kann man sich nicht merken, wissen etc.
Wir waren am 10.03. beim Jobcenter und müssen leider Hartz4 beantragen. Erstmal gab es nur einen roten Zettel mit der Überschrift: Benötigte Unterlagen zu einer leistungsrechtlichen Beratung nach dem SBG II.

Mir stellen sich soviele Fragen, die ich mir am liebsten nie hätte stellen wollen, da wir Hartz4 umgehen wollten. Hilft nun nichts..
Also erstmal, wenn wir genötigt werden umzuziehen und meine alten Möbel nicht passen, zu großer Kleiderschrank z.B. ( und ich fürchte für eine kleinere Wohnung haben wir viel zu viele Möbel ) und ich versuche die Dinge zu verkaufen, was ist mit dem Erlös? Sicher werde ich dann das ein oder andere anschaffen müssen, aber falls sich daraus Guthaben entwickelt ( glaube eher nicht, aber man weiß es nicht ). Wird das als Einkommen angerechnet? Was ist, wenn mein Sohn sich z.B. 50,- verdienen möchte im Monat, weil Taschengeld von den Eltern nicht mehr gezahlt werden kann.

Welche Pflichten habe ich als Ehefrau des Antragsstellers? Die gleichen wie mein Mann vermute ich!?
Ich schreibe schon die ganze Zeit Bewerbungen, aber ich bin lange raus und fürchte, ich finde so nichts. Anspruch auf Bildungsgutschein habe ich nicht nach der Erziehungszeit. Muss ich auch meine Bewerbungen vorlegen und was ist mit den Arbeitsgebern, die nicht mal eine Absage erteilen, dass kommt beinahe bei jeder Bewerbung vor, da ja heute alles online geht? Nachts rotiert mein Kopfkino. Wir haben uns monatelang gegen Hartz4 gewehrt.Unsere Lebensversicherungen aufgelöst und unsere ganze Altersvorsorge ist futsch. Wir haben sogar mehr ausgeben als wir hätten gemusst. Wir haben jetzt noch ca. 5000,- übrig, als Bargeld, nirgends auf einem Konto. Die letzte Lebensversicherung habe ich im März letzen Jahres aufgelöst und wir haben davon bis jetzt gelebt. Können die uns daraus einen Strick drehen so nach dem Motto, bewußt die Hilfebedürftigkeit herbeigeführt zu haben? Wir wollten nur kein Hartz4, aber mit knapp 57 und 52 ist es eben nicht mehr einfach einen Job zu finden.
Mein Mann hat nur einen Job auf 520,- Brutto. Wieviel müssten wir als 3 Köpfige Familie verdienen, damit wir aus H4 rauskämen? Bzw. 2 Erwachsene und ein Kind 16. Dann eine Frage - wie sieht es aus im Sommer ca. 2 Wochen zu vereisen? Wir hatten ein paar harte Jahre und sind beide nervlich so angeschlagen. Geld hätten wir ja noch für eine kleine Reise, aber wie sieht es aus? Ich habe gelesen, dass man, wenn man sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, muss dem Amt nur die Ortsabwesenheit mitteilen. Wenn dies stimmt, ich aber jetzt z.B. was buche und die Abbuchung auf dem Konto ist, kann man uns da was bzw. das dann wieder unterstellt wird, dass wir eben die Hilfebedürftigkeit bewußt herbeigeführt haben? Und ab wann würden wir Geld bekommen, ab dem Tag wo wir uns gemeldet haben, oder ab Tag der Antragsabgabe? Wir haben ja im Grunde erstmal nur den Zettel zur Beratung und wo erstmal groß geprüft wird, ob wir Anspruch haben und dann zur anderen Stelle und dort Anträge ausfüllen/Abgeben und dann warten.

Ich denke ich werde noch unmengen Fragen haben, und hoffe aber schnell aus H4 zu kommen, ehe es richtig angefangen hat. Das war mein größter Albtraum der jetzt wahr geworden ist. Jammern hilft jetzt aber nicht, wir müssen da durch und raus. Aber unser Alter bereitet mir Sorgen. Wir wollen ja keine sinnlosen 1 Euro Jobs, da wird das Amt uns ja auch nicht los, wir wollen da raus!

Ich bedanke mich schon mal herzlich!
Ach so, worauf sollten wir dringend achten!?
 

franky0815

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Mein Kopf qualmt schon jetzt ;-)

das kenne ich, je mehr info desto weniger behalte ich, leider gibt es nur 2 möglichkeiten nicht vom amt über den tisch gezogen zu werden, entweder man ist selbst gut informiert und kennt seine rechte, oder man hat jemanden dabei der gut informiert ist und eure rechte kennt ( am besten ein versierter anwalt ).

mit der zeit lernt man dazu, die wichtigste regel ist eigentlich die, dass man nur dem glauben kann was man schriftlich hat ( selbst dann bestehen noch zweifel an der richtigkeit ), und immer schön nach den rechtsgrundlagen fragen wenn die was wollen.

die jc-mitarbeiter sind zwar verpflichtet euch nach kräften zu unterstützen und zu beraten, leider ist viel öfter das gegenteil der fall und man versucht zu sparen wo es geht.
 

morama

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das kenne ich, je mehr info desto weniger behalte ich, leider gibt es nur 2 möglichkeiten nicht vom amt über den tisch gezogen zu werden, entweder man ist selbst gut informiert und kennt seine rechte, oder man hat jemanden dabei der gut informiert ist und eure rechte kennt ( am besten ein versierter anwalt ).

mit der zeit lernt man dazu, die wichtigste regel ist eigentlich die, dass man nur dem glauben kann was man schriftlich hat ( selbst dann bestehen noch zweifel an der richtigkeit ), und immer schön nach den rechtsgrundlagen fragen wenn die was wollen.

die jc-mitarbeiter sind zwar verpflichtet euch nach kräften zu unterstützen und zu beraten, leider ist viel öfter das gegenteil der fall und man versucht zu sparen wo es geht.

mir graut es vor der Bande.. Ich schlafe jetzt schon schlecht, alleine der Gedanke an Hartz 4 und arm zu sein, besonders dann, wenn man mal finaziell sehr gut da stand. Momentan heißt es aber überleben!
 

heutehier

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Ich versuche mal ein paar Antworten zu geben, es kommen bestimmt noch mehr Kommentare. Frag einfach nach, wenn was unklar bleibt ( und das wird es bei der Masse)

Guten Tag,
einen Beitrag hatte ich schon. Ich lese viel um mich auf alles vorzubereiten, aber soviel kann man sich nicht merken, wissen etc.
Wir waren am 10.03. beim Jobcenter und müssen leider Hartz4 beantragen. Erstmal gab es nur einen roten Zettel mit der Überschrift: Benötigte Unterlagen zu einer leistungsrechtlichen Beratung nach dem SBG II.

Mir stellen sich soviele Fragen, die ich mir am liebsten nie hätte stellen wollen, da wir Hartz4 umgehen wollten. Hilft nun nichts..
Also erstmal, wenn wir genötigt werden umzuziehen und meine alten Möbel nicht passen, zu großer Kleiderschrank z.B. ( und ich fürchte für eine kleinere Wohnung haben wir viel zu viele Möbel ) und ich versuche die Dinge zu verkaufen, was ist mit dem Erlös?
Sicher werde ich dann das ein oder andere anschaffen müssen, aber falls sich daraus Guthaben entwickelt ( glaube eher nicht, aber man weiß es nicht ). Wird das als Einkommen angerechnet?

Der Erlös wäre Umwandlung von Vermögen und solange ihr unter dem Freibetrag bleibt, ist das kein Problem.
Grob gesagt darf jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft (BG) in Höhe von 150 € je Lebensjahr + 750 € pro Person haben.


Was ist, wenn mein Sohn sich z.B. 50,- verdienen möchte im Monat, weil Taschengeld von den Eltern nicht mehr gezahlt werden kann.

Grundsätzlich sind 100 € Erwerbsteinkommen frei, auch bei deinem Sohn, da er mit 16 J. i. d. R. erwerbsfähig ist.

Welche Pflichten habe ich als Ehefrau des Antragsstellers? Die gleichen wie mein Mann vermute ich!?

Ja, du musst dich genauso um einen Job bemühen, wie jeder andere Erwerbsfähige (dein Sohn geht natürlich zur Schule und muss sich keine Arbeit suchen)


Ich schreibe schon die ganze Zeit Bewerbungen, aber ich bin lange raus und fürchte, ich finde so nichts. Anspruch auf Bildungsgutschein habe ich nicht nach der Erziehungszeit. Muss ich auch meine Bewerbungen vorlegen und was ist mit den Arbeitsgebern, die nicht mal eine Absage erteilen, dass kommt beinahe bei jeder Bewerbung vor, da ja heute alles online geht? Nachts rotiert mein Kopfkino.

Mach dich nciht verrückt, das ergibt sich dann - frag einfach "später nochmal"

Wir haben uns monatelang gegen Hartz4 gewehrt.Unsere Lebensversicherungen aufgelöst und unsere ganze Altersvorsorge ist futsch. Wir haben sogar mehr ausgeben als wir hätten gemusst. Wir haben jetzt noch ca. 5000,- übrig, als Bargeld, nirgends auf einem Konto. Die letzte Lebensversicherung habe ich im März letzen Jahres aufgelöst und wir haben davon bis jetzt gelebt. Können die uns daraus einen Strick drehen so nach dem Motto, bewußt die Hilfebedürftigkeit herbeigeführt zu haben? Wir wollten nur kein Hartz4, aber mit knapp 57 und 52 ist es eben nicht mehr einfach einen Job zu finden.

Das war evt. etwas voreilig, aber gut. Diese gründe sind nachvollziehbar, falls das JC noch von diesen Lebensversicherungen erfährt. Angeben müsst ihr sie natürlich nicht, aber das bargeld gehört zum Vermögen und ist schon Schonvermögen.


Mein Mann hat nur einen Job auf 520,- Brutto. Wieviel müssten wir als 3 Köpfige Familie verdienen, damit wir aus H4 rauskämen? Bzw. 2 Erwachsene und ein Kind 16.

Das hängt von viele Faktoren ab, wie Miete, Absetzbeträge vom Einkommen usw.


Dann eine Frage - wie sieht es aus im Sommer ca. 2 Wochen zu vereisen? Wir hatten ein paar harte Jahre und sind beide nervlich so angeschlagen. Geld hätten wir ja noch für eine kleine Reise, aber wie sieht es aus? Ich habe gelesen, dass man, wenn man sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, muss dem Amt nur die Ortsabwesenheit mitteilen. Wenn dies stimmt, ich aber jetzt z.B. was buche und die Abbuchung auf dem Konto ist, kann man uns da was bzw. das dann wieder unterstellt wird, dass wir eben die Hilfebedürftigkeit bewußt herbeigeführt haben?

Ortsabwesenheit muss grundsätzlich beantragt werden. Für deinen Mann wahrscheinlich kein Problem. Falls sie für dich einen Job (unwahrscheinlich) oder eine Maßnahmen (Wahrscheinlich) haben, könnte es schwierger werden. In "meinem" JC wird allerdings aus Urlaube Rücksicht genommen und es gibt wenig Probleme, bes. wenn ein Mitglied der BG sv-pflichtig beschäftigt ist. Andere haben evt. andere Erfahrungen.


Und ab wann würden wir Geld bekommen, ab dem Tag wo wir uns gemeldet haben, oder ab Tag der Antragsabgabe? Wir haben ja im Grunde erstmal nur den Zettel zur Beratung und wo erstmal groß geprüft wird, ob wir Anspruch haben und dann zur anderen Stelle und dort Anträge ausfüllen/Abgeben und dann warten.

Es zählt der Tag der Antragstellung, und Anträge können auch mündlich gestellt werden. Außerdem wirkt der Antrag auf den 1. des Monats zurück, also wenn ihr im März den Antrag stellt, wird ab dem 1.3. gerechnet.

Ich denke ich werde noch unmengen Fragen haben, und hoffe aber schnell aus H4 zu kommen, ehe es richtig angefangen hat. Das war mein größter Albtraum der jetzt wahr geworden ist. Jammern hilft jetzt aber nicht, wir müssen da durch und raus. Aber unser Alter bereitet mir Sorgen. Wir wollen ja keine sinnlosen 1 Euro Jobs, da wird das Amt uns ja auch nicht los, wir wollen da raus!

Ich bedanke mich schon mal herzlich!
Ach so, worauf sollten wir dringend achten!?

ich wünsche euch viel Glück bei der Jobsuche.

Fragen zur Wohnung und berechnung solltest du dann in den Unterforen mit konkreten Zahlen stellen. Dann kann besser geholfen werden.

Mein Tipps: Nicht allein hingehen
nichts sofort unterschreiben - EGV mitnehmen in Ruhe lesen evt. hier einstellen
keine Panik und möglichst höflich bleiben
 

morama

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Ich versuche mal ein paar Antworten zu geben, es kommen bestimmt noch mehr Kommentare. Frag einfach nach, wenn was unklar bleibt ( und das wird es bei der Masse)



Der Erlös wäre Umwandlung von Vermögen und solange ihr unter dem Freibetrag bleibt, ist das kein Problem.
Grob gesagt darf jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft (BG) in Höhe von 150 € je Lebensjahr + 750 € pro Person haben.




Grundsätzlich sind 100 € Erwerbsteinkommen frei, auch bei deinem Sohn, da er mit 16 J. i. d. R. erwerbsfähig ist.



Ja, du musst dich genauso um einen Job bemühen, wie jeder andere Erwerbsfähige (dein Sohn geht natürlich zur Schule und muss sich keine Arbeit suchen)




Mach dich nciht verrückt, das ergibt sich dann - frag einfach "später nochmal"



Das war evt. etwas voreilig, aber gut. Diese gründe sind nachvollziehbar, falls das JC noch von diesen Lebensversicherungen erfährt. Angeben müsst ihr sie natürlich nicht, aber das bargeld gehört zum Vermögen und ist schon Schonvermögen.




Das hängt von viele Faktoren ab, wie Miete, Absetzbeträge vom Einkommen usw.




Ortsabwesenheit muss grundsätzlich beantragt werden. Für deinen Mann wahrscheinlich kein Problem. Falls sie für dich einen Job (unwahrscheinlich) oder eine Maßnahmen (Wahrscheinlich) haben, könnte es schwierger werden. In "meinem" JC wird allerdings aus Urlaube Rücksicht genommen und es gibt wenig Probleme, bes. wenn ein Mitglied der BG sv-pflichtig beschäftigt ist. Andere haben evt. andere Erfahrungen.




Es zählt der Tag der Antragstellung, und Anträge können auch mündlich gestellt werden. Außerdem wirkt der Antrag auf den 1. des Monats zurück, also wenn ihr im März den Antrag stellt, wird ab dem 1.3. gerechnet.



ich wünsche euch viel Glück bei der Jobsuche.

Fragen zur Wohnung und berechnung solltest du dann in den Unterforen mit konkreten Zahlen stellen. Dann kann besser geholfen werden.

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Vielen lieben herzlichen Dank für die Hilfe. Ich bin froh, dass es heute zu Tage Internet gibt
 

Fabiola

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Wir waren am 10.03. beim Jobcenter und müssen leider Hartz4 beantragen. Erstmal gab es nur einen roten Zettel mit der Überschrift: Benötigte Unterlagen zu einer leistungsrechtlichen Beratung nach dem SBG II.

Verstehe ich das richtig, dass Ihr am 10.03.16 lediglich diesen roten Zettel bekommen habt?
Oder hat man Euch auch den notwendigen Antrag auf AlgII mitgegeben, auf dem der 10.03.16 vermerkt ist?
Falls nicht, dann solltet Ihr umgehend noch mal zum JC und Euch den Antrag aushändigen lassen, auf dem das Datum der Antragstellung vermerkt ist.
Wenn Ihr erst im April dort hin geht, dann bekommt Ihr für März keinen Cent.

Es ist auch nicht wichtig, dass Ihr bei Antragstellung schon alle notwendigen Unterlagen beisammen habt. Die können auch später eingereicht werden. Lasst Euch da nicht irre machen!
Und falls SB das Gegenteil behaupten sollte, dann bittet darum, Euch das schriftlich mit Nennung der Rechtsgrundlagen zu geben. Nicht per Post, sondern sofort.

Im Prinzip habt Ihr ja den Antrag am 10.03.16 bereits (zumindest) mündlich gestellt - bleibt jedoch die Frage offen, ob das vom JC dokumentiert wurde.
 

Doppeloma

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Hallo morama,

gehe nochmal etwas auf deinen ersten Beitrag ein, kann sein, dass ich was wiederhole was schon geschrieben wurde, dann ist es besonders wichtig und bleibt vielleicht schon besser im Gedächtnis ...

einen Beitrag hatte ich schon. Ich lese viel um mich auf alles vorzubereiten, aber soviel kann man sich nicht merken, wissen etc.

Da ging es ja eher darum, ob dein Mann eventuell noch Anspruch auf ALGI haben könnte, das wird zusätzlich zu prüfen sein, wenn er wirklich seinen aktuellen Job auch noch verlieren sollte, ich denke allerdings nicht, dass es genug werden kann euch den Gang zum JC zu ersparen.

Den Antrag bei der AfA muss er aber trotzdem stellen, wenn es dazu kommen sollte, denn das JC würde dann entsprechend weniger an euch zahlen müssen und da achten die schon drauf.

Wir waren am 10.03. beim Jobcenter und müssen leider Hartz4 beantragen. Erstmal gab es nur einen roten Zettel mit der Überschrift: Benötigte Unterlagen zu einer leistungsrechtlichen Beratung nach dem SGB II.

Und hier beginnt sie schon die "Falschberatung" des JC, denn wenn ihr den Antrag stellen wollt, dann haben die das zu akzeptieren und keinen "Beratungstermin" daraus zu machen, um euch wieder nach Hause zu schicken, der Antrag ist in jedem Falle anzunehmen, zu prüfen und ein Bescheid zu erstellen, damit ihr was in der Hand habt zu euren Ansprüchen und das Geld dann auch fließen wird.

Es ist doch ganz offensichtlich, dass eine 3- köpfige Familie nicht von 520 Euro im Monat leben und alles bezahlen kann, was gibt es da noch lange "zu beraten" ... :-(((

https://www.arbeitsagentur.de/web/c...il/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI516946

Das sind ALLE Formulare für den Antrag auf ALGII und die erklärenden Hinweise dazu, was in eurem Falle gebraucht wird zusätzlich zum Hauptantrag müsst ihr zum Teil selbst herausfinden, das kommt auf die konkrete Situation an.

Mindestens die Anlagen für Kind / KdU (Kosten der Unterkunft) und Einkommen, dein Mann braucht auch eine Lohnbescheinigung vom AG, denn sein Einkommen wird ja mit einbezogen.
Bei Fragen, einfach FRAGEN, was du eventuell noch ausfüllen musst für euch, die Anlage für "Vermögen" muss zum Erstantrag auch immer beigefügt werden auch wenn ihr inzwischen nicht mehr viel eintragen müsst.

Mir stellen sich soviele Fragen, die ich mir am liebsten nie hätte stellen wollen, da wir Hartz4 umgehen wollten. Hilft nun nichts..

Ihr habt viel zu lange gewartet und auf ein "Wunder" gehofft (auf welches denn bitte ?), es wäre nicht nötig gewesen die ganze Altersvorsorge erst für den Lebensunterhalt einzusetzen, man braucht auch zu Hartz 4 möglichst noch "Reserven" für unplanbare Dinge, es ist nicht möglich davon was groß "anzusparen" auch wenn das gerne mal so dargestellt wird. :icon_evil:

Ich kann deine Gedanken (darauf lieber zu verzichten) sehr gut nachempfinden aber mit einem "möglichen, besseren" Finanz-Polster für später wäre das schon viel eher notwendig gewesen, was erst mal weg ist bekommt man auch nicht wieder neu zusammen in dem Alter, wir mussten auch fast 2 Jahre in Hartz 4, weil man uns die EM-Renten nicht zahlen wollte und wir gesundheitlich nicht mehr arbeiten konnten.

Also erstmal, wenn wir genötigt werden umzuziehen und meine alten Möbel nicht passen, zu großer Kleiderschrank z.B. ( und ich fürchte für eine kleinere Wohnung haben wir viel zu viele Möbel ) und ich versuche die Dinge zu verkaufen, was ist mit dem Erlös? Sicher werde ich dann das ein oder andere anschaffen müssen, aber falls sich daraus Guthaben entwickelt ( glaube eher nicht, aber man
weiß es nicht ).

Darum solltest du dir zunächst noch gar keine Gedanken machen, warte doch erst mal ab, wie man eure Wohnung und die Kosten dafür überhaupt bewerten wird beim JC, erst mal muss alles übernommen werden was aktuell dafür zu bezahlen ist und dann kann das JC schriftlich verlangen, dass ihr diese Kosten senken müsst ...

Dafür muss man aber auch erst mal die passende Wohnung finden können und dann muss das JC auch die kompletten Kosten für diesen Umzug übernehmen, bis dahin findet sich vielleicht doch noch eine andere Arbeit für deinen Mann und/oder wenigstens ein Minijob für dich.

Was du vielleicht mal an Möbeln verkaufen wirst (aus welchem Grund auch immer) das geht das JC nichts an, denn das ist nur eine "Vermögensumwandlung", trotzdem ist es meist besser, wenn das nicht über ein Konto abgewickelt wird, nach dem Motto "nur Bares ist Wahres" kannst du Erklärungsbedarf für den Verkauf von privaten Gegenständen am Besten vermeiden.

Wird das als Einkommen angerechnet? Was ist, wenn mein Sohn sich z.B. 50,- verdienen möchte im Monat, weil Taschengeld von den Eltern nicht mehr gezahlt werden kann.

JEDES Einkommen muss beim JC angegeben werden, für bescheinigte "Ferienarbeit" darf inzwischen sogar ein höherer Betrag behalten werden, bei laufendem Einkommen sind letztlich 100 Euro frei im Monat und weitere gestaffelte "Absetzbeträge".
Ich habe selbst keine Kinder mehr die noch im Haushalt lebten zu der Zeit, damit kennen sich andere User besser aus.

Welche Pflichten habe ich als Ehefrau des Antragsstellers? Die gleichen wie mein Mann vermute ich!?
Ich schreibe schon die ganze Zeit Bewerbungen, aber ich bin lange raus und fürchte, ich finde so nichts.

Ich weiß ja nicht in welche Richtungen du dich bisher beworben hast und wie belastbar du körperlich /gesundheitlich noch bist, hier bei uns werden in vielen Supermärkten zumindest Minijobber gesucht ((für Regale bestücken und Kasse) und das wäre doch immerhin ein Anfang auf dem sich vielleicht "aufbauen" lässt.

Es gibt jedenfalls keinen Berufsschutz im SGB II, jeder in einer BG muss alles machen, was er von seinen Kenntnissen / Fähigkeiten und gesundheitlich noch bewältigen könnte ...

§ 10 SGB II Zumutbarkeit

Anspruch auf Bildungsgutschein habe ich nicht nach der Erziehungszeit.

Wie kommst du darauf, es ist zwar unwahrscheinlich, dass du einen bekommen wirst, aber da wird man sicher andere Gründe für finden als deine "Erziehungszeit" ...

Zunächst mal gilt dann auch für dich, dass man dich aus dem Vermittlungsbudget bestmöglich fördern sollte, damit du und die BG wieder aus dem Bezug kommen werden ... das ist ja nicht nur euer eigener vordringlicher Wunsch sondern auch der Grundsatz des SGB II und der dringende Wunsch des JC ...

§ 44 SGB III Förderung aus dem Vermittlungsbudget

Angeblich sollen doch gerade Ältere und Frauen nach längeren Berufspausen so besonders gut unterstützt werden ... das endet allerdings meist in einer "Ü 50- Maßnahme", damit man in der Arbeitslosenstatistik nicht mehr auftaucht.

Achte SEHR darauf, dass du KEINE EGV dafür unterschreibst, denn diese Maßnahmen sind "freiwillig" und können anders nicht zugewiesen werden, aber das wird man dir /euch natürlich vorher nicht sagen (wollen), du kommst mit so einer Maßnahme jedenfalls auch nicht in Arbeit (vielleicht zum Joggen in den Wald oder ähnlicher Unsinn), auch dann nicht wenn man dir versprechen sollte, dich da über "unbezahlte" Praktika schon unterzubringen ...

Muss ich auch meine Bewerbungen vorlegen und was ist mit den Arbeitsgebern, die nicht mal eine Absage erteilen, dass kommt beinahe bei jeder Bewerbung vor, da ja heute alles online geht?

Auch heute geht noch längst nicht alles nur online, das kommt immer auf den Wunsch des AG (in der Stellenanzeige) an, wie der die Bewerbung gerne haben möchte und natürlich auch wieder darauf ob es ein solcher Bereich ist wo online inzwischen als "normal" angesehen wird.

Nachweisen braucht man die Bewerbungen üblicherweise nur mit einer Liste, die man vom SB bekommen wird, die Anschreiben und Daten des AG unterliegen dem Datenschutz, darauf hat der SB gar keinen Anspruch.

Eine "fiktive" Bewerbung kann mal verlangt werden, um zu sehen wie du das so schreiben würdest auch ein Lebenslauf sollte nicht deine echten Daten enthalten, sondern nur Beispielhaft sein, wenn der Vermittler das zu sehen wünscht, Zeugnisse aller Art stehen dem SB nicht zu.

Wir haben jetzt noch ca. 5000,- übrig, als Bargeld, nirgends auf einem Konto. Die letzte Lebensversicherung habe ich im März letzen Jahres aufgelöst und wir haben davon bis jetzt gelebt.

Vorsicht mit dem "Sparstrumpf" es wird auch nach vorhandenem Bargeld gefragt und wenn ihr davon den Urlaub dann bezahlen wollt, wird man wissen wollen wo das Geld dafür hergekommen ist ...
Es war nicht besonders klug von euch direkt über die "Armutsgrenzen" zu gehen, aber das hilft euch jetzt auch nicht mehr weiter.

Können die uns daraus einen Strick drehen so nach dem Motto, bewußt die Hilfebedürftigkeit herbeigeführt zu haben? Wir wollten nur kein Hartz4, aber mit knapp 57 und 52 ist es eben nicht mehr einfach einen Job zu finden.

Die können froh sein, dass ihr nicht viel eher gekommen seid, da hätten sie nämlich trotz bestehender Altersvorsorge wahrscheinlich schon lange zahlen müssen ... immerhin habt ihr schon mal pro Person 150 Euro pro Lebensjahr einen Vermögensfreibetrag, den hättet ihr noch gar nicht "verschleudern" brauchen und trotzdem einen Leistungsanspruch gehabt.

Nur das ergibt grob schon einen Betrag von rund 20 000 Euro ... glaube kaum dass man euch da "Verschwendung" vorwerfen kann wenn ihr das Geld für den Lebensunterhalt ausgegeben habt, darum solltest ihr auch unbedingt darauf achten mindestens noch für den Monat März das zustehende Geld vom Amt zu bekommen.

Mein Mann hat nur einen Job auf 520,- Brutto. Wieviel müssten wir als 3 Köpfige Familie verdienen, damit wir aus H4 rauskämen? Bzw. 2 Erwachsene und ein Kind 16.

Es ist letztlich eure alleinige Entscheidung wenn ihr meint mit einem Einkommen X beim JC auf die weitere Leistung zu verzichten, es gibt keinen Betrag den man verdienen "muss" um da wieder weg zu können, noch ist man nicht verpflichtet Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, wenn man meint, dass es auch (wieder) ohne gehen könnte.

Aktuell kann das noch nicht reichen für euch 3 aber man kann auch Wohngeld beantragen wenn man etwas mehr monatliches Einkommen hat als Familie, das Kindergeld ist dann auch wieder frei, das wird vom JC mit angerechnet als Einkommen.

Die Berechnung was als Mindestbedarf eurer BG zustehen wird ist gar nicht so schwer ...

https://www.bundesregierung.de/Cont...015-09-23-hoehere-grundsicherung-ab-2016.html

2 X 364 Euro + 306 Euro für den Sohn = Regelsatz 1034 plus komplette Wohnkosten = Gesamtbedarf eurer BG nach dem SGB II ...

Davon wird dann Kindergeld und Anteilig (es gibt Absetzbeträge auf Erwerbseinkommen) das (Netto) Einkommen deines Mannes abgezogen, was dann noch fehlt zahlt das Amt oder müsste ungefähr wieder selbst verdient werden können ... um diese Leistung nicht mehr zu benötigen.

Dann eine Frage - wie sieht es aus im Sommer ca. 2 Wochen zu vereisen? Wir hatten ein paar harte Jahre und sind beide nervlich so angeschlagen. Geld hätten wir ja noch für eine kleine Reise, aber wie sieht es aus?

Die richtig "harten Jahre" fangen gerade erst an und wenn ihr nicht ganz ohne finanzielle Reserven dastehen wollt, solltet ihr darüber noch mal sehr gründlich nachdenken, auch wenn ich diesen Wunsch voll verstehen kann, beim JC wird man das (zumindest in deinem Falle) sicher anders sehen.

Ich habe gelesen, dass man, wenn man sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist, muss dem Amt nur die Ortsabwesenheit mitteilen.

Du bist aber nicht versicherungspflichtig beschäftigt und solltest möglichst schnell in Arbeit kommen, da wird man nicht begeistert sein beim JC wenn du aktuell (wo du schon weißt was kommen wird) einen Urlaub buchen willst für die ganze Familie ... denn du brauchst die Genehmigung Ortsabwesend sein zu dürfen, da genügt es nicht das nur mitzuteilen. :icon_evil:

Wenn dies stimmt, ich aber jetzt z.B. was buche und die Abbuchung auf dem Konto
ist, kann man uns da was bzw. das dann wieder unterstellt wird, dass wir eben die Hilfebedürftigkeit bewußt herbeigeführt haben?

Du machst dir dabei Gedanken um die falschen Dinge, was du mit noch vorhandenem "Vermögen" machst ist deine Angelegenheit, das brauchst du ja für den Lebensunterhalt nicht mehr "festzuhalten".

Die Hilfebedürftigkeit besteht bereits seit einiger Zeit, da kann ein Urlaub aus den finanziellen Resten an sich auch nicht mehr schaden, aber du bist nicht mehr Herr über deine Wünsche Urlaub zu machen wann du das gerne möchtest und für nötig halten willst ... das JC bestimmt ob du in Urlaub darfst oder nicht.

Es gibt keinen regulären Urlaubsanspruch beim JC, sondern nur eine genehmigte Ortsabwesenheit für bis zu 21 Kalendertage im Jahr und das wird nur sehr ungerne direkt am Beginn der Leistungen genehmigt, weil da die Chancen auf Vermittlung (angeblich) am Besten sind oder man möchte dich (gerade wegen der langen Zeit ohne Berufstätigkeit) erst mal dringend in eine längere "Aktivierungs"-Maßnahme stecken, das wirst du kaum ablehnen können, weil du lieber in Urlaub möchtest mit deiner Familie.

Bist du damit nicht einverstanden ist die Lösung für das Amt ganz einfach, es gibt kein Geld ...

Ich denke ich werde noch unmengen Fragen haben, und hoffe aber schnell aus H4 zu
kommen, ehe es richtig angefangen hat.

Jetzt müsst ihr erst mal "rein kommen" und euch nicht schon mit sinnlosem Beratungsgesülze veralbern lassen, ein Antrag ist anzunehmen, wenn ein Bürger einen Antrag stellen will und dann kann geprüft werden ob die Leistung zusteht oder nicht ...

Uns hat man damals auch Anfang Oktober erzählt es wäre "viel zu früh" für den Antrag ab 01.12. und am Ende konnten wir fast unsere Miete nicht bezahlen, weil die nicht "aus dem Knick gekommen sind", raus waren wir schneller als wir gucken konnten.

Kaum war mein Bescheid zur EM-Rente beim Amt kam schon der Aufhebungsbescheid, natürlich einen Monat zu früh, aber das war denen auch egal ...

Das war mein größter Albtraum der jetzt wahr geworden ist. Jammern hilft jetzt aber nicht, wir müssen da durch und raus.
Aber unser Alter bereitet mir Sorgen.
Wir wollen ja keine sinnlosen 1 Euro Jobs, da wird das Amt uns ja auch nicht los, wir wollen da raus!

Das kannst du alles "denken" aber das darfst du nicht laut aussprechen, es gibt Möglichkeiten das geschickter zu vermeiden, man lehnt aber NIEMALS offen etwas ab, man möchte immer Bedenkzeit und zu Hause in Ruhe prüfen können (besonders wenn es um eine EGV geht :biggrin:).

Ab 58 darf nicht mehr in 1-Euro-Jobs "vermittelt" werden und aktuell hat ja dein Mann auch noch eine Arbeit, das soll ja der "letzte Weg" sein, wenn eine Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt nicht mehr "wahrscheinlich" erscheint, diesen Eindruck nicht zu erwecken (dass du für den 1. Arbeitsmarkt nicht mehr zu gebrauchen sein könntest) liegt ja in erster Linie an dir selbst.

Verlange doch Weiterbildung (schriftlich /nachweislich) du darfst nicht schon selber davon "ausgehen" dass man dir die nicht bewilligen wird, das beantragt man gut begründet und das Amt hat Arbeit, dann wirst du ja sehen ob es abgelehnt wird ...

Hier kannst du mal rein sehen, da gibt es viele interessante Sachen die man machen könnte, da ist bestimmt auch was für dich dabei ...

KURSNET - Startseite

Geh in die Offensive, dann wirst du auch deine Arbeitsvermittler überzeugen, dass ein solcher "Pseudo-Job" wohl noch nicht das Richtige für dich sein kann, alle anderen Maßnahmen der Vermittlung sind vorrangig zu nutzen bei deiner Förderung.

Wirklich wieder RAUS kommt ihr da nur aus eigener Kraft, das JC wird euch dabei sicher nicht ernsthaft unterstützen (können und wollen), obwohl doch die "Alten" so begehrt sind am Arbeitsmarkt ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 

morama

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Verstehe ich das richtig, dass Ihr am 10.03.16 lediglich diesen roten Zettel bekommen habt?
Oder hat man Euch auch den notwendigen Antrag auf AlgII mitgegeben, auf dem der 10.03.16 vermerkt ist?
Falls nicht, dann solltet Ihr umgehend noch mal zum JC und Euch den Antrag aushändigen lassen, auf dem das Datum der Antragstellung vermerkt ist.
Wenn Ihr erst im April dort hin geht, dann bekommt Ihr für März keinen Cent.

Es ist auch nicht wichtig, dass Ihr bei Antragstellung schon alle notwendigen Unterlagen beisammen habt. Die können auch später eingereicht werden. Lasst Euch da nicht irre machen!
Und falls SB das Gegenteil behaupten sollte, dann bittet darum, Euch das schriftlich mit Nennung der Rechtsgrundlagen zu geben. Nicht per Post, sondern sofort.

Im Prinzip habt Ihr ja den Antrag am 10.03.16 bereits (zumindest) mündlich gestellt - bleibt jedoch die Frage offen, ob das vom JC dokumentiert wurde.
Danke für deine Info. Nein, wir haben nur den roten Zettel bekommen, da ist dann der Beratungstermin eingetragen. Wir müssen am Do. hin mit Unterlagen und dann wird geprüft, ob wir überhaupt Anspruch haben und wenn ja, dann müssen wir zurück zu anderen Stelle uns den Antrag holen ( wahrscheinlich geht das auch nur mit Termin und der wird dann wohl im April sein ) ;-). Ich kann mir den doch auch Online ausdrucken und Do. mitnehmen, oder? Ich sehe schon, die versuchen es mit allen Tricks!?
 

morama

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Hallo morama,

gehe nochmal etwas auf deinen ersten Beitrag ein, kann sein, dass ich was wiederhole was schon geschrieben wurde, dann ist es besonders wichtig und bleibt vielleicht schon besser im Gedächtnis ...



Da ging es ja eher darum, ob dein Mann eventuell noch Anspruch auf ALGI haben könnte, das wird zusätzlich zu prüfen sein, wenn er wirklich seinen aktuellen Job auch noch verlieren sollte, ich denke allerdings nicht, dass es genug werden kann euch den Gang zum JC zu ersparen.

Den Antrag bei der AfA muss er aber trotzdem stellen, wenn es dazu kommen sollte, denn das JC würde dann entsprechend weniger an euch zahlen müssen und da achten die schon drauf.



Und hier beginnt sie schon die "Falschberatung" des JC, denn wenn ihr den Antrag stellen wollt, dann haben die das zu akzeptieren und keinen "Beratungstermin" daraus zu machen, um euch wieder nach Hause zu schicken, der Antrag ist in jedem Falle anzunehmen, zu prüfen und ein Bescheid zu erstellen, damit ihr was in der Hand habt zu euren Ansprüchen und das Geld dann auch fließen wird.

Es ist doch ganz offensichtlich, dass eine 3- köpfige Familie nicht von 520 Euro im Monat leben und alles bezahlen kann, was gibt es da noch lange "zu beraten" ... :-(((

https://www.arbeitsagentur.de/web/c...il/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI516946

Das sind ALLE Formulare für den Antrag auf ALGII und die erklärenden Hinweise dazu, was in eurem Falle gebraucht wird zusätzlich zum Hauptantrag müsst ihr zum Teil selbst herausfinden, das kommt auf die konkrete Situation an.

Mindestens die Anlagen für Kind / KdU (Kosten der Unterkunft) und Einkommen, dein Mann braucht auch eine Lohnbescheinigung vom AG, denn sein Einkommen wird ja mit einbezogen.
Bei Fragen, einfach FRAGEN, was du eventuell noch ausfüllen musst für euch, die Anlage für "Vermögen" muss zum Erstantrag auch immer beigefügt werden auch wenn ihr inzwischen nicht mehr viel eintragen müsst.



Ihr habt viel zu lange gewartet und auf ein "Wunder" gehofft (auf welches denn bitte ?), es wäre nicht nötig gewesen die ganze Altersvorsorge erst für den Lebensunterhalt einzusetzen, man braucht auch zu Hartz 4 möglichst noch "Reserven" für unplanbare Dinge, es ist nicht möglich davon was groß "anzusparen" auch wenn das gerne mal so dargestellt wird. :icon_evil:

Ich kann deine Gedanken (darauf lieber zu verzichten) sehr gut nachempfinden aber mit einem "möglichen, besseren" Finanz-Polster für später wäre das schon viel eher notwendig gewesen, was erst mal weg ist bekommt man auch nicht wieder neu zusammen in dem Alter, wir mussten auch fast 2 Jahre in Hartz 4, weil man uns die EM-Renten nicht zahlen wollte und wir gesundheitlich nicht mehr arbeiten konnten.



Darum solltest du dir zunächst noch gar keine Gedanken machen, warte doch erst mal ab, wie man eure Wohnung und die Kosten dafür überhaupt bewerten wird beim JC, erst mal muss alles übernommen werden was aktuell dafür zu bezahlen ist und dann kann das JC schriftlich verlangen, dass ihr diese Kosten senken müsst ...

Dafür muss man aber auch erst mal die passende Wohnung finden können und dann muss das JC auch die kompletten Kosten für diesen Umzug übernehmen, bis dahin findet sich vielleicht doch noch eine andere Arbeit für deinen Mann und/oder wenigstens ein Minijob für dich.

Was du vielleicht mal an Möbeln verkaufen wirst (aus welchem Grund auch immer) das geht das JC nichts an, denn das ist nur eine "Vermögensumwandlung", trotzdem ist es meist besser, wenn das nicht über ein Konto abgewickelt wird, nach dem Motto "nur Bares ist Wahres" kannst du Erklärungsbedarf für den Verkauf von privaten Gegenständen am Besten vermeiden.



JEDES Einkommen muss beim JC angegeben werden, für bescheinigte "Ferienarbeit" darf inzwischen sogar ein höherer Betrag behalten werden, bei laufendem Einkommen sind letztlich 100 Euro frei im Monat und weitere gestaffelte "Absetzbeträge".
Ich habe selbst keine Kinder mehr die noch im Haushalt lebten zu der Zeit, damit kennen sich andere User besser aus.



Ich weiß ja nicht in welche Richtungen du dich bisher beworben hast und wie belastbar du körperlich /gesundheitlich noch bist, hier bei uns werden in vielen Supermärkten zumindest Minijobber gesucht ((für Regale bestücken und Kasse) und das wäre doch immerhin ein Anfang auf dem sich vielleicht "aufbauen" lässt.

Es gibt jedenfalls keinen Berufsschutz im SGB II, jeder in einer BG muss alles machen, was er von seinen Kenntnissen / Fähigkeiten und gesundheitlich noch bewältigen könnte ...

§ 10 SGB II Zumutbarkeit



Wie kommst du darauf, es ist zwar unwahrscheinlich, dass du einen bekommen wirst, aber da wird man sicher andere Gründe für finden als deine "Erziehungszeit" ...

Zunächst mal gilt dann auch für dich, dass man dich aus dem Vermittlungsbudget bestmöglich fördern sollte, damit du und die BG wieder aus dem Bezug kommen werden ... das ist ja nicht nur euer eigener vordringlicher Wunsch sondern auch der Grundsatz des SGB II und der dringende Wunsch des JC ...

§ 44 SGB III Förderung aus dem Vermittlungsbudget

Angeblich sollen doch gerade Ältere und Frauen nach längeren Berufspausen so besonders gut unterstützt werden ... das endet allerdings meist in einer "Ü 50- Maßnahme", damit man in der Arbeitslosenstatistik nicht mehr auftaucht.

Achte SEHR darauf, dass du KEINE EGV dafür unterschreibst, denn diese Maßnahmen sind "freiwillig" und können anders nicht zugewiesen werden, aber das wird man dir /euch natürlich vorher nicht sagen (wollen), du kommst mit so einer Maßnahme jedenfalls auch nicht in Arbeit (vielleicht zum Joggen in den Wald oder ähnlicher Unsinn), auch dann nicht wenn man dir versprechen sollte, dich da über "unbezahlte" Praktika schon unterzubringen ...



Auch heute geht noch längst nicht alles nur online, das kommt immer auf den Wunsch des AG (in der Stellenanzeige) an, wie der die Bewerbung gerne haben möchte und natürlich auch wieder darauf ob es ein solcher Bereich ist wo online inzwischen als "normal" angesehen wird.

Nachweisen braucht man die Bewerbungen üblicherweise nur mit einer Liste, die man vom SB bekommen wird, die Anschreiben und Daten des AG unterliegen dem Datenschutz, darauf hat der SB gar keinen Anspruch.

Eine "fiktive" Bewerbung kann mal verlangt werden, um zu sehen wie du das so schreiben würdest auch ein Lebenslauf sollte nicht deine echten Daten enthalten, sondern nur Beispielhaft sein, wenn der Vermittler das zu sehen wünscht, Zeugnisse aller Art stehen dem SB nicht zu.



Vorsicht mit dem "Sparstrumpf" es wird auch nach vorhandenem Bargeld gefragt und wenn ihr davon den Urlaub dann bezahlen wollt, wird man wissen wollen wo das Geld dafür hergekommen ist ...
Es war nicht besonders klug von euch direkt über die "Armutsgrenzen" zu gehen, aber das hilft euch jetzt auch nicht mehr weiter.



Die können froh sein, dass ihr nicht viel eher gekommen seid, da hätten sie nämlich trotz bestehender Altersvorsorge wahrscheinlich schon lange zahlen müssen ... immerhin habt ihr schon mal pro Person 150 Euro pro Lebensjahr einen Vermögensfreibetrag, den hättet ihr noch gar nicht "verschleudern" brauchen und trotzdem einen Leistungsanspruch gehabt.

Nur das ergibt grob schon einen Betrag von rund 20 000 Euro ... glaube kaum dass man euch da "Verschwendung" vorwerfen kann wenn ihr das Geld für den Lebensunterhalt ausgegeben habt, darum solltest ihr auch unbedingt darauf achten mindestens noch für den Monat März das zustehende Geld vom Amt zu bekommen.



Es ist letztlich eure alleinige Entscheidung wenn ihr meint mit einem Einkommen X beim JC auf die weitere Leistung zu verzichten, es gibt keinen Betrag den man verdienen "muss" um da wieder weg zu können, noch ist man nicht verpflichtet Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, wenn man meint, dass es auch (wieder) ohne gehen könnte.

Aktuell kann das noch nicht reichen für euch 3 aber man kann auch Wohngeld beantragen wenn man etwas mehr monatliches Einkommen hat als Familie, das Kindergeld ist dann auch wieder frei, das wird vom JC mit angerechnet als Einkommen.

Die Berechnung was als Mindestbedarf eurer BG zustehen wird ist gar nicht so schwer ...

https://www.bundesregierung.de/Cont...015-09-23-hoehere-grundsicherung-ab-2016.html

2 X 364 Euro + 306 Euro für den Sohn = Regelsatz 1034 plus komplette Wohnkosten = Gesamtbedarf eurer BG nach dem SGB II ...

Davon wird dann Kindergeld und Anteilig (es gibt Absetzbeträge auf Erwerbseinkommen) das (Netto) Einkommen deines Mannes abgezogen, was dann noch fehlt zahlt das Amt oder müsste ungefähr wieder selbst verdient werden können ... um diese Leistung nicht mehr zu benötigen.



Die richtig "harten Jahre" fangen gerade erst an und wenn ihr nicht ganz ohne finanzielle Reserven dastehen wollt, solltet ihr darüber noch mal sehr gründlich nachdenken, auch wenn ich diesen Wunsch voll verstehen kann, beim JC wird man das (zumindest in deinem Falle) sicher anders sehen.



Du bist aber nicht versicherungspflichtig beschäftigt und solltest möglichst schnell in Arbeit kommen, da wird man nicht begeistert sein beim JC wenn du aktuell (wo du schon weißt was kommen wird) einen Urlaub buchen willst für die ganze Familie ... denn du brauchst die Genehmigung Ortsabwesend sein zu dürfen, da genügt es nicht das nur mitzuteilen. :icon_evil:



Du machst dir dabei Gedanken um die falschen Dinge, was du mit noch vorhandenem "Vermögen" machst ist deine Angelegenheit, das brauchst du ja für den Lebensunterhalt nicht mehr "festzuhalten".

Die Hilfebedürftigkeit besteht bereits seit einiger Zeit, da kann ein Urlaub aus den finanziellen Resten an sich auch nicht mehr schaden, aber du bist nicht mehr Herr über deine Wünsche Urlaub zu machen wann du das gerne möchtest und für nötig halten willst ... das JC bestimmt ob du in Urlaub darfst oder nicht.

Es gibt keinen regulären Urlaubsanspruch beim JC, sondern nur eine genehmigte Ortsabwesenheit für bis zu 21 Kalendertage im Jahr und das wird nur sehr ungerne direkt am Beginn der Leistungen genehmigt, weil da die Chancen auf Vermittlung (angeblich) am Besten sind oder man möchte dich (gerade wegen der langen Zeit ohne Berufstätigkeit) erst mal dringend in eine längere "Aktivierungs"-Maßnahme stecken, das wirst du kaum ablehnen können, weil du lieber in Urlaub möchtest mit deiner Familie.

Bist du damit nicht einverstanden ist die Lösung für das Amt ganz einfach, es gibt kein Geld ...



Jetzt müsst ihr erst mal "rein kommen" und euch nicht schon mit sinnlosem Beratungsgesülze veralbern lassen, ein Antrag ist anzunehmen, wenn ein Bürger einen Antrag stellen will und dann kann geprüft werden ob die Leistung zusteht oder nicht ...

Uns hat man damals auch Anfang Oktober erzählt es wäre "viel zu früh" für den Antrag ab 01.12. und am Ende konnten wir fast unsere Miete nicht bezahlen, weil die nicht "aus dem Knick gekommen sind", raus waren wir schneller als wir gucken konnten.

Kaum war mein Bescheid zur EM-Rente beim Amt kam schon der Aufhebungsbescheid, natürlich einen Monat zu früh, aber das war denen auch egal ...



Das kannst du alles "denken" aber das darfst du nicht laut aussprechen, es gibt Möglichkeiten das geschickter zu vermeiden, man lehnt aber NIEMALS offen etwas ab, man möchte immer Bedenkzeit und zu Hause in Ruhe prüfen können (besonders wenn es um eine EGV geht :biggrin:).

Ab 58 darf nicht mehr in 1-Euro-Jobs "vermittelt" werden und aktuell hat ja dein Mann auch noch eine Arbeit, das soll ja der "letzte Weg" sein, wenn eine Vermittlung in den 1. Arbeitsmarkt nicht mehr "wahrscheinlich" erscheint, diesen Eindruck nicht zu erwecken (dass du für den 1. Arbeitsmarkt nicht mehr zu gebrauchen sein könntest) liegt ja in erster Linie an dir selbst.

Verlange doch Weiterbildung (schriftlich /nachweislich) du darfst nicht schon selber davon "ausgehen" dass man dir die nicht bewilligen wird, das beantragt man gut begründet und das Amt hat Arbeit, dann wirst du ja sehen ob es abgelehnt wird ...

Hier kannst du mal rein sehen, da gibt es viele interessante Sachen die man machen könnte, da ist bestimmt auch was für dich dabei ...

KURSNET - Startseite

Geh in die Offensive, dann wirst du auch deine Arbeitsvermittler überzeugen, dass ein solcher "Pseudo-Job" wohl noch nicht das Richtige für dich sein kann, alle anderen Maßnahmen der Vermittlung sind vorrangig zu nutzen bei deiner Förderung.

Wirklich wieder RAUS kommt ihr da nur aus eigener Kraft, das JC wird euch dabei sicher nicht ernsthaft unterstützen (können und wollen), obwohl doch die "Alten" so begehrt sind am Arbeitsmarkt ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
Liebe Doppeloma, auch dir ein dickes Danke für den langen Bericht. Muss das erstmal alles abspeichern. Kursnet hatte ich schon geschaut und da ist auch mein Ansatzpunkt. Ich weiß was ich kann, lerne auch noch gerne was dazu und habe ja noch einige Jahre vor mir zu arbeiten. Ich sehe gerade, auf diesem roten Zettel steht eine handschriftliche Nr. ich denke das ist jetzt die Kundennummer!?
 

morama

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Da bin ich schon wieder mit einer Frage: Auf der Rückseite des roten Blattes muss man ja angeben, warum man ALGII beantragt und dann noch, wie wir bisher unseren Lebensunterhalt betritten haben.

Oben ist ja logisch, von 520 Brutto kann man nicht leben.

Unten - kann ich schreiben vom Ersparten bzw. meine Schwiegermutter hat ihr Sparbuch bzw. Konto auch geopfert und uns jeden Monat 1000,- überwiesen, wobei das jetzt auch aufgebraucht ist. Oder was schreibe ich am besten? Dann steht da noch, das wir bestätigen sollen, dass wir das Merkblatt SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende Stand ---- erhalten haben und zur Kenntniss genommen haben. Diese Blatt haben wir aber nicht bekommen, oder bekommen wir das erst beim Beratungsgespräch? Mich nervt das ja jetzt schon, wenn ihr sagt, wir hätten direkt die Anträge bekommen können, statt den Beratungstermin, wo groß geprüft wird, ob wir Anspruch haben. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass versucht wird uns abzuwimmeln. Ich nehme einfach mal einen ausgefüllten Antrag, soweit ich das kann mit und gebe den direkt ab. Die schinden wahrscheinlich Zeit! Gut, dass es solche Foren gibt. Ich will auch keinen Stress mit denen, aber was Recht ist, muss auch Recht bleiben.
 

heutehier

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vom Lohn und Erspartem - Verwandte, die Geld geben würde ich raus lassen, sonst wird noch vermutet, dass die Schwiemu euch unterhält

Antrag ausfüllen, am besten eine Kopie ziehen und auf diese einen Eingangstempel machen lassen, als Nachweis und gut aufheben
 

morama

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vom Lohn und Erspartem - Verwandte, die Geld geben würde ich raus lassen, sonst wird noch vermutet, dass die Schwiemu euch unterhält

Antrag ausfüllen, am besten eine Kopie ziehen und auf diese einen Eingangstempel machen lassen, als Nachweis und gut aufheben

Wobei die ja sehen, dass Geld von einer gewissen ( Vorname und Nachname ) auf mein Konto eingegangen ist. Wir haben eh zwei Konten und leider noch ein Problem - eine Zweitwohnung, in der nähe der wo mein Mann arbeitet. Das wird wohl auch ein Problem..
 

gelibeh

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Wir müssen am Do. hin mit Unterlagen und dann wird geprüft, ob wir überhaupt Anspruch haben und wenn ja, dann müssen wir zurück zu anderen Stelle uns den Antrag holen
Das ist so nicht ganz richtig. In dem Moment, wo Ihr beim JC ward und denen klar gemacht habt, dass Ihr Leistungen beziehen wollt, ist der Antrag gestellt. Da müsst Ihr nur darauf achten, dass das bei denen auch dokumentiert ist. Die ganzen Formulare dienen nur dazu, die Leistungen berechnen zu können, sind aber nicht der eigentliche Antrag.

Und noch einmal, weil die besonders bei Neulingen das versuchen: Eine Eingliederungsvereinbarung niemals sofort unterschreiben. Man hat immer das Recht die in Ruhe zu prüfen und notfalls darüber auch zu verhandeln. Die Leistungen können die auch ohne unterschriebene EGV berechnen. Da erzählen die gerne mal etwas Anderes. Falls die mit einem Verwaltungsakt drohen, lass sie, gegen den kann man bei Bedarf Widerspruch erheben. Und möglichst nie alleine zum JC gehen, immer mit Begleitung.
 

morama

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als eigentum oder gemietet?

Die Wohnung ist seit 10 Jahren gemietet. Mein Mann musste damals ca .80 km je Strecke zur Arbeit fahren und auch jetzt arbeitet er dort, deshalb haben wir die Wohnung bisher behalten bzw. zum Teil auch vom Ersparten. Das wird wohl ein Problem. Sicher müssen wir die jetzt kündigen, aber mein Mann hat ja dort den Teilzeitjob und müsste dann wieder soweit fahren sofern er keinen neuen Job hat. Das ist finanziell fast Pott wie Deckel ( ok für das Amt nicht, aber für unsere Geldbörse - Sprit etc. ).
 

franky0815

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naja, für einen teilzeitjob der 520€ bringt muss die miete dann aber auch entsprechend niedrig sein, sonnst ist das alles andere als wirtschaftlich, genauso die 80km, ich finde schon entfernungen von mehr als 5 km als unwirtschaftlich wenn bei teilzeit auch noch 5 tagewoche gefordert is, da geht der grösste teil des verdienstes für die unkosten drauf.

ich hatte vermutet das die whg. in eigentum is, daher die nachfrage.
 

morama

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wie sieht es mit der GEZ aus bzw. die heißt ja jetzt anders!? Augrund des Teilzeitjobs müssen wir die sicher noch zahlen, oder?
 

Doppeloma

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Hallo morama,

Da bin ich schon wieder mit einer Frage: Auf der Rückseite des roten Blattes muss man ja angeben, warum man ALGII beantragt und dann noch, wie wir bisher unseren Lebensunterhalt betritten haben.

Auf "Rückseiten von roten Blättern" muss man überhaupt NICHTS angeben, alle notwendigen Fragen zum Leistungsanspruch stehen im regulären Formular-Antrag und den dazu gehörenden amtlichen Anlagen.

Welche Rechtsgrundlagen stehen denn auf dem "roten Zettel", die dich zwingen können das überhaupt zu beantworten und zu unterschreiben, meines Wissens ist das ein "Informations-Wisch" mit allgemeinen Hinweisen zur Antragstellung auf ALGII, ohne rechtliche Bedeutung für die Prüfung eures konkreten tatsächlichen Anspruches ...

Lerne schnellstens direkt VOR ORT zu hinterfragen, welche Rechtsgrundlagen es dafür gibt , dass du dieses oder jenes tun und/oder ausfüllen und unterschreiben sollst ... verlange diese Rechtsgrundlagen IMMER schriftlich, damit dir damit eine zusätzliche (vom JC unabhängige) rechtliche Beratung möglich ist.

Ihr seid trotz Allem keine Bittsteller und habt ein Recht auf diese Auskünfte und Informationen ... man muss denen keineswegs irgendwelche Erklärungen dazu abgeben "wovon man bisher gelebt hat" ... JETZT ist man bedürftig und Mittellos und hat Anspruch auf die Unterstützung des SGB II, aber ich kenne solche Zettelchen auch ... wo man sich dazu noch extra erklären soll ...

Ich habe (wenn ich mich recht erinnere) drauf geschrieben, dass ich AKTUELL kein Geld mehr habe (für Lebensunterhalt und Miete) und darum meinen Anspruch auf soziale Leistungen prüfen lasse, weitere Erklärungen sehe ich nicht als notwendig an, der Rest steht im Antrag. :icon_hihi:

Oben ist ja logisch, von 520 Brutto kann man nicht leben.

Dieses Amt "denkt" aber nicht "logisch", die denken nicht mal "menschlich" und ganz ehrlich klann ich mir "logisch" auch nicht vorstellen, wie man damit zu Dritt überleben kann, kein Wunder, dass man da genauer nachfragen möchte, wer euch denn bisher so unterstützt haben könnte oder aus welchen "dunklen Quellen" (Schwarzarbeit /nicht gemeldete Einkünfte oder Vermögenswerte) vielleicht auch zukünftig noch Geld fließen könnte ...

Du hast leider noch nicht wirklich verstanden, welche Richtungen das "Denken" des Amtes da schnell annehmen kann, wenn es (auf den Konto-Auszügen für mindestens die letzten 3 Monate) regelmäßige Geldeingänge gibt von Person A und Person B ... die Namen solltest du dann (auf einer Kopie der Auszüge) schwärzen, sonst landen die auch gleich in eurer JC-Akte ...

Unten - kann ich schreiben vom Ersparten bzw. meine Schwiegermutter hat ihr Sparbuch bzw. Konto auch geopfert und uns jeden Monat 1000,- überwiesen, wobei das jetzt auch aufgebraucht ist. Oder was schreibe ich am besten?

Gar NICHTS Konkretes dazu, schon gar nicht von Familienmitgliedern die da auch noch extra ihre Kohle für "locker gemacht haben" ... das war (leider) alles Überflüssig, wenn keine Besserung eurer Einkünfte aus eigener Kraft abzusehen war, das hätte euch jetzt auch solche "dummen" Fragen vom Amt ersparen können, man hat euch zeitweise privat (ohne verpflichtet zu sein) unterstützt aber man möchte jetzt NICHT in euren Antragsunterlagen genannt werden, das unterliegt dem Datenschutz.

Ihr seid tatsächlich rechtlich nicht berechtigt, die Daten "Dritter" Personen ohne ihr Wissen und Einverständnis bei Behörden / Ämtern bekannt zu geben, daran wird sich auch das JC halten müssen, wenn ihr euch dazu nicht aushorchen lasst, dann ist das euer gutes Recht.

Dann steht da noch, das wir bestätigen sollen, dass wir das Merkblatt SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende Stand ---- erhalten haben und zur Kenntniss genommen haben. Diese Blatt haben wir aber nicht bekommen, oder bekommen wir das erst beim Beratungsgespräch?

Dann kannst du auch nicht unterschreiben (müssen) dass du es bekommen und zur Kenntnis genommen hast was da drin steht, diesen "Roten Zettel" würde ICH überhaupt NICHT unterschreiben, schon gar nicht wenn ich damit bestätige Informationen erhalten zu haben, die es bisher gar nicht gibt ... das genannte Heft gibt es durchaus aber man kann es nicht lesen und beachten, wenn man es noch nie gesehen hat. :icon_evil:

Mich nervt das ja jetzt schon, wenn ihr sagt, wir hätten direkt die Anträge bekommen können, statt den Beratungstermin, wo groß geprüft wird, ob wir Anspruch haben.

Richtig, der Antrag wird geprüft, wenn er auch gestellt wurde und alle Unterlagen dafür vorliegen, man hat euch ein wenig "ausgefragt" und wenn du dort auch was von "Zweitwohnung und besseren Verhältnissen" erzählt hast, wollte man euch eigentlich nur schnell wieder los werden, in der Hoffnung ihr werdet euch auch weiter irgendwie "durchwurschteln" können ...

Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass versucht wird uns abzuwimmeln. Ich nehme
einfach mal einen ausgefüllten Antrag, soweit ich das kann mit und gebe den direkt ab. Die schinden wahrscheinlich Zeit!

Richtig erkannt, der Antrag sollte möglichst komplett sein, sonst wird man schon mit ewigen "Nachforderungen" von fehlenden Unterlagen genug weitere Zeit schinden können, aktuell ist wichtig den Antrag noch vor Ende des Monats (nachweislich gegen Eingangsbestätigung ) beim JC abzugeben oder zur Not auch per Post (Übergabe-Einschreiben) oder bei einem anderen AMT nachweislich zur Weiterleitung.

§ 16 SGB I Antragstellung

Es ist nämlich nicht sicher, dass man den "Beratungstag" auch als Tag der Antragstellung beim JC vermerkt hat und gezahlt wird erst ab Monat der Antragstellung ...

Wobei die ja sehen, dass Geld von einer gewissen ( Vorname und Nachname ) auf mein Konto eingegangen ist. Wir haben eh zwei Konten und leider noch ein Problem - eine Zweitwohnung, in der nähe der wo mein Mann arbeitet. Das wird wohl auch ein Problem..

Ihr müsst ALLE vorhandenen Konten angeben die es gibt und für mindestens 3 Monate rückwirkend die Konto-Auszüge (durchgehend) beim JC vorlegen (aber auch einzelne Kopien für die Akte zu fertigen ist nicht absolut verboten) ... Name und Vorname dieser Person sollte unbedingt unkenntlich gemacht werden (Personendatenschutz), wichtig wäre noch der Verwendungszweck der für diese Überweisungen angegeben wurde ...

Regelmäßige Beträge ohne konkreten Verwendungszweck (Darlehen mit Rückzahlungspflicht wäre gut gewesen) und Angebe der Herkunft (also Lohn /Rente oder sonstiges nachweisbares Einkommen), lassen immer die Fantasie der SB "anspringen" ...

Die Wohnung ist seit 10 Jahren gemietet. Mein Mann musste damals ca .80 km je Strecke zur Arbeit fahren und auch jetzt arbeitet er dort, deshalb haben wir die Wohnung bisher behalten bzw. zum Teil auch vom Ersparten. Das wird wohl ein Problem.

Du schreibst von 520 Euro BRUTTO, die dein Mann noch verdient (seit wann arbeitet er jetzt Teilzeit und hat so wenig Einkommen ?), da leistet er sich also immer noch eine Zweitwohnung am Arbeitsort, was bitte bleibt denn von dem Einkommen noch übrig wenn dort die Miete bezahlt ist und die sonstigen Kosten ... wirklich überlegt und "logisch" ist das aber auch nicht ... das hätte längst gekündigt werden müssen, das JC wird diese Kosten für eine teilzeitstelle ganz sicher nicht anerkennen und in die Berechnungen übernehmen. :icon_evil:

Sicher müssen wir die jetzt kündigen, aber mein Mann hat ja dort den
Teilzeitjob und müsste dann wieder soweit fahren sofern er keinen neuen Job hat. Das ist finanziell fast Pott wie Deckel ( ok für das Amt nicht, aber für unsere Geldbörse - Sprit etc. ).

Aktuell kann ja von seinem Einkommen auch nicht viel in der Geldbörse ankommen für die Familie, er geht doch ohnehin nur noch für die Kosten dieser Stelle arbeiten ... egal ob das für die Miete der Zweitwohnung draufgeht oder für den täglichen Arbeitsweg mit dem Auto.

Wobei man diese Kosten immerhin beim JC berücksichtigen müsste, bei Erwerbstätigkeit eines BG-Mitgliedes müssen auch die Kfz-Versicherung und die Spritkosten (bzw. Fahrtkosten) anerkannt werden, für eine Zweitwohnung gibt es GAR NICHTS ...

Er darf den Job aber auch jetzt nicht einfach aufgeben. die Zumutbarkeit dürfte zwar den Arbeitsweg betreffend schon überschritten sein (bei Teilzeit) aber das gilt nur bei Aufnahme einer neuen Beschäftigung (Prüfung von Vermittlungsvorschlägen), ein Arbeitsweg von 80 km macht aber (aus amtlicher Sicht) noch keine Zweitwohnung erforderlich. :icon_evil:

wie sieht es mit der GEZ aus bzw. die heißt ja jetzt anders!? Augrund des Teilzeitjobs müssen wir die sicher noch zahlen, oder?

Du machst dir echt um die völlig falschen Angelegenheiten Gedanken, die Rundfunkgebühren kann man sich befreien lassen sofern es ALG II für eine Bedarfsgemeinschaft gibt, ganz unabhängig davon, dass noch jemand ein paar Euro verdient ... das muss aber auch alles erst mal schriftlich bei der zuständigen Rundfunkanstalt beantragt werden.

Vom Amt gibt es üblicherweise dann die erforderliche Bescheinigung für diese Befreiung "automatisch" dazu ... wenn der Leistungsbescheid erstellt wurde und die Zahlungen aufgenommen werden.

Dafür muss aber der (möglichst komplette) Antrag erst mal offiziell zum Amt, damit was berechnet werden kann ... nur was in den Antragsformularen und amtlichen Anlagen auch als Nachweise verlangt wird ist zulässig und nicht was man auf irgendwelchen zusätzlichen Zetteln (welcher Farbe auch immer) von euch haben will ...

MfG Doppeloma
 

morama

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Guten morgen Doppeloma, leider stand auf dem Auszug kein Verwendungszweck von meiner Schwiegermutter. Bzw. meine Schwiegermutter ist im Heim, dement über 90 und mein Mann hat die Vollmacht auf ihr Konto und hat uns von da das Geld überwiesen ( also die 1.000 ), da ist aber jetzt wohl auch nichts mehr.
Bis du sicher, dass ich den Namen schwärtzen darf bei Geldeingang?

Und was darf ich sicher schwärzen, auch eine Überweisung von z.B. 700,- geht die das was an? Oder meine Einkäufe? Ich meine das ist ja die Vergangenheit und sind ja keine horrenden Summen gewesen!? Z.B. Geburtstagsgeschen für meinen Sohn ( Schuhe )? Zum Glück bin ich jemand, der schon viel hinterfragt und bevor er handelt sich immer gründlich informiert.

Aber das Thema H4 ist ja sehr komplex. Ich werde die nächste Zeit noch viel mit Lesen verbringen, und hoffe, dass mein Mann soweit es geht den Mund hält. Der hat direkt mit der Zweitwohnung rumposaunt. Wenn die dazu nichts sagen auf den Kontoauszügen, dann soll man nicht schlafende Hunde wecken. Kann er aber nicht schwärzen, oder zumindest den Namen!? Ist ja auch eigentlich egal, die Wohnung wurde die letzten Monate vom Gesparten finanziert, fertig.

Ich mache mir jetzt mal Notizen, worauf wir morgen achten müssen, nehme ein Blatt mit, wo uns der Besuch bestätitgt wird. Und was ist mit Fahrtkosten zum Amt? Da der Antrag noch nicht durch ist, kann man bestimmt nichts fordern, oder ?

Ich bin so dankbar, dass es hier Menschen gibt, die einen Aufklären..DANKE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

heutehier

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Als Eingänge wollen sie schon sehen im Allgemeinen


Es geht sie nichts an, wo du einkaufst usw. aber lohnt es sich dafür Stress zu haben, wenn die wissen, dass du für xx€ im Penny was gekauft hast. Solange alles im Rahmen ist ist doch gut. Ansosnten kannst du schwärzen, wenn es um Ausgaben geht, die dein "Weltanschauung" wie Parteibeiträge usw..

Die Zweitwohnung ist schlicht euer Problem. Die Kosten werden wohl kaum übernommen.

Dass dein Mann vom Konto seiner Mutter, die im Pflegeheim ist, Geld überweist naja. Wer zahlt die Heimkosten?
 

morama

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Es geht sie nichts an, wo du einkaufst usw. aber lohnt es sich dafür Stress zu haben, wenn die wissen, dass du für xx€ im Penny was gekauft hast. Solange alles im Rahmen ist ist doch gut. Ansosnten kannst du schwärzen, wenn es um Ausgaben geht, die dein "Weltanschauung" wie Parteibeiträge usw..

Die Zweitwohnung ist schlicht euer Problem. Die Kosten werden wohl kaum übernommen.

Dass dein Mann vom Konto seiner Mutter, die im Pflegeheim ist, Geld überweist naja. Wer zahlt die Heimkosten?

Ich habe bei meinen Überweisungen nichts zu verbergen ;-). Die Heimkosten sind wohl durch die Rente seiner Mutter gedeckt. Das Geld von Schwiegerma war ihr Erpartes. Die Zweitwohnung wurde ja auch vom gesparten gezahlt und einen Rest haben wir ja noch. Jetzt ist es eh egal, wenn wir den Rest für die Wohnung opfern, die erst gekündigt werden muss. Aber vielleicht wendet sich endlich das Schicksal und wir finden doch noch Jobs. Ich hoffe es sehr!
 

morama

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Oh,mein Mann könnte ich erwürgen. Habe extra gesagt, er möge seine Mund halten...Er erzählt aus dem Nähkästchen, wieso das alles kam, warum und weshalb, dass sein Freund die Firma im Aufbau hat und er da einen Job hat und eventuell später mal mehr Geld dort bekommt etc.

Wie dem auch sei, ich habe direkt einen Termin bekommen für Arbeitsberatung oder was ist das? Mein Mann braucht nicht, da er ja einen sozialversicherungspflichtigen Job hat ( 520,- Brutto ). Ist das die Jobvermittlung wo ich hin muss, oder wird eine Bestandsaufnahme erstmal gemacht!? Und ich soll Bewerbungsunterlagen mitbringen steht da. Wir wissen ja nicht mal, ob wir Hartz 4 bekommen, ist das so ok? Ich gehe da hin, aber gibt es auch hier ( ausser der Eingliederungsvereinbarung ) was zu beachten? Muss mein Mann die nicht unterschreiben? Ich fände es jetzt echt doof, wenn er da fein raus ist als Antragssteller. Ich halte nichts von seinem Job, mein mann verrennt sich da aber und hofft, dass es da mal besser wird und ich glaube so rechte lust sich was vernünftiges zu suchen hat er nicht. Ich gucke und schreibe Bewerbungen, aber was nutzt es wenn mein Mann das nicht ernst nimmt. Ich will da sofort wieder raus...Ich bin gerade sauer auf meinen Mann, wie naiv er ist. Er überlässt das alles mir, hat nicht den geringsten Plan was Hartz 4 bedeutet...
 
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