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Viel zu früh zur AfA gegangen und nun?

Kerstin_K

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#1
Boah, meine "Pflegefamilie" lässt nichts aus.

Status: Auf Veranlassung der Krankenkasse Reha beantragt, Mbulant statt stationär bewilligt, völlig unpassende Klinik, Widerspruch läuft.
https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente-pflege/189546-anhoerung-krankenkasse-beabsichtigter-aufforderung-reha-antrag.html#post2303623

Aussteuerung Mitte August, Widerspruch gegen den Aussteuerungsbescheid läuft.
https://www.elo-forum.org/aussteuer...stimmt-rechnung-karnkenkasse.html#post2303607

So, jetzt kommt der Hammer.

Heute bekomme ich eine Anruf, sie hätten da was auf dem AB...

Es kam dann raus, dass sie vor ca 2 Wochen ohne Rücksprache mit mir zur AfA gegangen ist.:icon_eek::eek::icon_cry: Weil sie meinte, sie müsse sich doch 3 Monate vorher da melden.

Dort hat sie zusammen mit der SB :doh:wohl eine Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und natürlich keine Kopie bekommen.

Dann kam wohl der Brief im Anhang, und weil sie da nicht drauf reagiert hat, jetzt der Anruf.

Weitere Unterlagen sehe ich Freitag, dann fahre ich da hin. Sie sagt zumindest, dass noch kein Antrag gestellt wurde und sie ausser dem Gesundheitsfragebogen nichts unterschrieben hat.

Der Brief ist aus meiner Sicht eine Unverschämtheit. Noch sind SPE ja wohl freiwillig. Und warum das jetzt so eilig ist, wo sie doch erst Mitte August, wenn überhaupt ausgesteuert wird, keine Ahnung.

Telefonnumme löschen lassen ist klar.

Aber kann man diese Arbeitssuchendmeldung oder was auch immer das war bei der AfA zurückziehen? Welche Folgen hat das, wenn sie im August dann doch ausgesteuert wird und zur AfA muss?

Bringt es eventuell was, den Ärztlichen Dienst anzuschreiben und denen klarzumachen, dass feststellung des Restleistungsvermögens jetzt völlig sinnfrei ist, weil Reha bevorsteht?

Auch das Aussteuerungsdatum steht ja noch nicht in Stein gemeisselt fest, ich möchte denen aber ungern auf die Nase binden, dass da ein Widerspruch läuft, dann wissen die nämlich sofort, dass sie nicht machen können, was sie wollen und sind vorgewarnt, wie seht ihr das?

Eigentlich müsste man den Datenschutz einschalten. Wegen des Ausfüllens ses Gesundheitsfragebogens und wegen diesem Schreiben. Aber das ist im Moment meine kleinste Sorge.

Ich bin für jeden Rat dankbar. den Kopf gewaschen habe ich meine Schützlingen schon. Genau das, was jetzt passiert ist, wollte ich verhindern.
 

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RobbiRob

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#4
Tja, die Afa zieht ihren Stiefel durch.

Der Stil von dem Schreiben ist extra für Migranten?
Oder ist der Bildstil normal bei sowas, um einzuschüchtern?
 

Kerstin_K

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#5
Ich fanddas auch sehr überzogen.

Aber kuck mal auf Datum. Unddann informieren die mich HEUTE!

Ist mir unbegreiflich, wie man so einen Brief so lange liegen lassen kann, aber dassind wohl die Drepressionen.
 

Caye

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#6
Das Schreiben kannste ignorieren, ist ja nichtmal ne RFB drauf (es sei denn, die folgt auf ner zweiten Seite, die man dir vorenthalten hat). Lass die im Zweifel halt ein sinnfreies Gutachten erstellen. Der MD kann das auch nicht stoppen, wenn es angefordert wird.
Ich würd dem eifrigen SB schreiben, dass noch eine Reha aussteht und sich bis zur tatsächlichen Aussteuerung noch alles ändern kann, ob er wirklich schon jetzt unbedingt möchte... Aber wenn der da kein Einsehen hat, dann lass ihn halt.

Ist dusselig, jetzt schon den Stress deswegen zu haben, aber schaden wird es nix, außer dass die AfA unnütz Geld rauswirft.
 

Kerstin_K

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#7
Danke. Gut, dass da mal jemand mit Abstand draufschaut.

Loeschantrag für Telefonnummer nehme ich morgen mit zum Unterschreiben und dann Faxe ich den. Hab den beiden scho gesagt, dass ich morgen alle Unterlagen sehen will.

Ich hab halt Bedenken, dass sie jetzt schon Einladungen von der AfA bekommt. Aber die koennte man ja wohl noch mit AU abbiegen, da sie ja noch KG bezieht.
 

Caye

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#8
Ganz genau. Bei der AfA ist das mit AU und Terminen ja auch unkritisch.
Ihr solltet dem SB und darüber dem MD definitiv noch stecken, dass ne Reha bereits bewilligt ist und ansteht. Bzgl. der Blockfristensache braucht ihr ja keinen Stress machen, ein Antrag ist ja eh nicht gestellt. Bevor das Gutachten nicht fertig ist, gibts eh keine Termine, und danach kann man die halt mit AU wegignorieren.

Alles halb so wild, aber deine Pflegefamilie sollte wirklich besser auf dich hören. :wink:
Sind sie denn finanziell auf das ALG I angewiesen? Wenn ja ist es vielleicht ganz gut, dass die AfA jetzt schon ein Gutachten macht, da diese zuständige AfA wie viele andere keine Bescheide und keine Kohle rausgeben will, solange sie das Gutachten nicht fertig haben.
 

Kerstin_K

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#9
Die brauchen jeden Cent. Haben gerade gebaut, er verdient im Lager auch nicht so toll, sucht ständig nach Nebenjobs. Und da Kind kostet ja auch.

Ich suchte jetzt morgen erstmal die Papiere und dann schauen wir weiter.
 

Doppeloma

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#10
Hallo Kerstin_K,

Es kam dann raus, dass sie vor ca 2 Wochen ohne Rücksprache mit mir zur AfA gegangen ist. Weil sie meinte, sie müsse sich doch 3 Monate vorher da melden.
Ja, wenn sie arbeitslos wird aber nicht wegen der Aussteuerung, die ja offenbar auch noch ungeklärt ist.

Was hat sie denn mitgenommen zur AfA, hoffendlich nicht das Original vom Schreiben der KK und auch gleich dort gelassen ???

Dort hat sie zusammen mit der SB wohl eine Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und natürlich keine Kopie bekommen.
Das würde ich mal eine bodenlose Frechheit nennen, leider ist es nicht "verboten" wenn der SB dabei "hilft" sofern man selber darum "gebeten" hat, nun beweise mal das Gegenteil und, dass sie wohl gar nicht erfasst hat, was da gerade geschieht ...

Dann kam wohl der Brief im Anhang, und weil sie da nicht drauf reagiert hat, jetzt der Anruf.
Der Brief sagt ja nicht viel aus, welche Schweigepflicht-Entbindungen sind denn das oder ist das wieder so eine "General -Schweigepflicht-Entbindung" für ALLES und JEDEN , die wurden schon mehrfach vom Datenschutz als unzulässig gerügt und sollen / dürfen gar nicht mehr ausgegeben werden.

Aber wenn Jemand sowieso nicht versteht, was da gerade passiert kann man es ja trotzdem versuchen. :doh:

Weitere Unterlagen sehe ich Freitag, dann fahre ich da hin. Sie sagt zumindest, dass noch kein Antrag gestellt wurde und sie ausser dem Gesundheitsfragebogen nichts unterschrieben hat.
Ein offizieller Antrag auf ALGI wurde ganz sicher noch nicht gestellt, dafür muss ja erst mal der Formular-Antrag ausgefüllt werden und die Bescheinigung vom Arbeitgeber und am Ende noch ein Formular von der Krankenkasse über die endgültige Aussteuerung.

Das machen die KK meist erst fertig wenn das Krankengeld auch tatsächlich abgelaufen ist ... und im "besten Falle" hat man ihr wenigstens den richtigen Formular-Antrag für ALGI schon mitgegeben.

Als Ausfüllhilfe empfehle ich diesen Muster-Antrag ...

https://www.krank-ohne-rente.de/viewtopic.php?f=3&t=1751

Da sollte aber auch noch mit gewartet werden, bis die korrekten Daten auch bekannt sind ... den Gesundheitsfragebogen sollte sie versuchen zurück zu bekommen ODER wenigstes eine Kopie verlangen, vielleicht mal beim ÄD einfordern, da gehört das ja (eigentlich) umgehend hin ... :idea:

Der Brief ist aus meiner Sicht eine Unverschämtheit. Noch sind SPE ja wohl freiwillig. Und warum das jetzt so eilig ist, wo sie doch erst Mitte August, wenn überhaupt ausgesteuert wird, keine Ahnung.
Wie du selber schon festgestellt hast war diese Aktion viel ZU FRÜH und noch völlig überflüssig, denn der ÄD wird sowieso noch nicht eingeschaltet wenn eine Reha schon fest bewilligt und geplant ist.
Ich denke mal das wird sie dort NICHT erwähnt haben.

Da gilt dann ohnehin die dort festgestellte Leistungsfähigkeit auch für die AfA nach der Aussteuerung, aber eben erst NACH der Aussteuerung, es ist ja aktuell noch nicht festzustellen wie es ihr wohl im August gehen wird.

Bis dahin ist sie noch offiziell KRANK und bekommt ihr Geld von der KK, da hat ihr die AfA noch gar keine Vorschriften zu machen. :icon_evil:

Allerdings ist das schon länger üblich bei der AfA die "bald Ausgesteuerten" schon mal frühzeitig zu vereinnahmen und unzulässig schon ihr "Restleisungsvermögen" für die Vermittlung vom ÄD feststellen zu lassen, sobald sie die Aussteuerung ankündigen.
Oft wird inzwischen behauptet, man würde den Antrag auf ALGI NICHT bearbeiten, ehe der ÄD nicht entschieden habe, ob § 145 SGB III überhaupt Anwendung finden wird.

Telefonnumme löschen lassen ist klar.
Auf jeden Fall, auch keine Mail-Kontakte erlauben, NUR der Postweg ist verpflichtend.

Aber kann man diese Arbeitssuchendmeldung oder was auch immer das war bei der AfA zurückziehen? Welche Folgen hat das, wenn sie im August dann doch ausgesteuert wird und zur AfA muss?
Im Grunde ist sie ja NICHT "Arbeitsuchend" sondern wird (wahrscheinlich) im August ausgesteuert, das ist ja eine ganz andere Sachlage und wenn sie bald noch in Reha geht, wird auch davon abhängen wie es überhaupt weitergehen wird.

Ob es Sinn macht das der zuständigen AfA beibringen (vielleicht die Geschäftsführung direkt anschreiben ?) zu wollen oder ob du direkt über das KRM gehst mit der Geschichte wäre zu überdenken, schon durch die Reha kann sich ja der Zeitpunkt verschieben, wo sie wirklich dann zur AfA muss wegen ALGI-Antrag.

Also bitte noch NICHT ausfüllen, es könnten die falschen Daten sein zu Leistungsbeginn / AU-Zeiten usw.

Bringt es eventuell was, den Ärztlichen Dienst anzuschreiben und denen klarzumachen, dass feststellung des Restleistungsvermögens jetzt völlig sinnfrei ist, weil Reha bevorsteht?
Könnte man ja mit der Rückforderung des aktuell ausgefüllten Gesundheitsfragebogens verbinden (ich würde das Original zurück fordern, da sie NICHT informiert wurde, dass dieser Fragebogen freiwillig ist und auch KEINE Kopie bekommen hat) gleichzeitig auf die geplante Reha hinzuweisen ... ich denke mal dann wird der ÄD den Auftrag vorerst ohnehin ablehnen.

Nach einer Reha interessiert die dann der Reha-Bericht viel mehr und meist wird dann auch erneut ein Gesundheitsfragebogen gewünscht.
Eher ungünstig wenn man dann selber nicht mal genau weiß, was auf dem Ersten überhaupt eingetragen wurde ... :doh:

Auch das Aussteuerungsdatum steht ja noch nicht in Stein gemeisselt fest, ich möchte denen aber ungern auf die Nase binden, dass da ein Widerspruch läuft, dann wissen die nämlich sofort, dass sie nicht machen können, was sie wollen und sind vorgewarnt, wie seht ihr das?
Sagen wir mal so, das Antragsdatum auf ALGI hängt ja auch von der Reha ab, wann die stattfinden und wie lange die dauern wird, während der Reha würde ja ALGI wieder eingestellt werden ODER der Antrag verschiebt sich (vielleicht) komplett wegen der Reha nach hinten ...

Darüber würde ich die unüberlegte "Arbeitsuchend-Meldung" versuchen vom Tisch zu bekommen, dann braucht der Widerspruch gegen die Aussteuerung bei der KK erst mal kein Thema werden bei der AfA.

Eigentlich müsste man den Datenschutz einschalten. Wegen des Ausfüllens ses Gesundheitsfragebogens und wegen diesem Schreiben. Aber das ist im Moment meine kleinste Sorge.
Theoretisch ja, aber praktisch wird das wenig Sinn ergeben wie ich es oben schon beschrieben habe, für den Datenschutz wäre die Schweigepflicht-Entbindung sicher interessanter.

Das Schreiben würde ich aktuell einfach ignorieren und nur versuchen den Fragebogen zurück zu bekommen und zur Reha zu informieren ... der Termin steht ja wohl noch nicht fest aber bewillgt wurde schon.

Irgendwelche Vorbereitungen der AfA auf die "eventuell" spätere Aussteuerung dürften daher aktuell noch ziemlich sinnlos sein.
Möglicherweise kann sie nach der Reha wieder arbeiten gehen ... dann wird sie ja vielleicht gar nicht ausgesteuert. :bigsmile:

Man meldet sich also wegen der Antragstellung besser erst wieder wenn klar ist zu wann wirklich die Aussteuerung erfolgen wird, das sollte doch auch der AfA einleuchten. :idea:

Ich bin für jeden Rat dankbar. den Kopf gewaschen habe ich meine Schützlingen schon. Genau das, was jetzt passiert ist, wollte ich verhindern.
Kann ich voll verstehen, da wäre ich auch leicht "sauer" aber im Grunde KANN ihr die AfA doch vorerst noch den "Buckel runter rutschen", denen ist sie noch NICHTS schuldig (ihr "Boss" ist immer noch die KK) aber ein wenig "aufräumen" für die tatsächliche Meldung zur Aussteuerung (wenn es dann angebracht ist) wäre schon wichtig.
 

Kerstin_K

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#11
So, jetzt will ich Euch endlich mal auf den neuesten Stand bringen: Also ich wr dann an dem Freitag bei meinen Schützlingen, war eigentlich für 2-3 Stunden geplant, geblieben bin ich bis Sonntag Mittag....Baustellen ohne Ende, überforderte Eltern, ein Kind in der Trotzphase und ein Haus, dass wegen einer engen Wendeltreppe für mich ungeeigneter kaum sein könnte.

Aösi sie war bereits am 25.05. bei der AfA. Dort wurde die Arbeitssuchrndmekdung aufgenommen. Sie bekam auch einen Zettel für dien Arbeitgeber mit, den hat sie dort schon abgegeben, ich vermute anfang Juni zusammen mit der letzten AUB, aber zurück st der noch nicht. Den Zettel für die KK hat sie noch zu Hause liegen, ich werde ihr sagen, dass sie den diese Woche, wenn sie die neue AUB bekommt, gleich mal dort abgeben kann. Wir wissen ja nicht, was mit dem Widerspruch wegen Aussteuerung wird, dann ist das zumindest schonmal dort.

Dn ALG I Antrag sollte sie eigentlich online stellen, als sie sagte, dass sie das nicht möchte, bekam sie den Papierantrag mit. für diesen Antrag soll si bis zum 11. Augist einen Termin zur Abgabe vereinbaren. Das macht schon Sinn, wenn sie wirklich wm 12.08. ausgesteuert wrd, denn dann wäre ja am 30.08. die erste Krankengeldzahlung fällig. In dem Begleitschreiben steht aber auch, das sie den Antrag auch per Post schicken darf, wenn sie nicht in der Lage ist, deswegen zur AfA zu kommen und ich denke, das werden wir nutzen, denn sie redet sich da ja nur um Kopf und Kragen.

Vielleicht zeige ich ihr mal die Lernbörde, Zugangsdaten hat sie ja bekommen. Sind zwar veraltete Office Versionen, se da geschult werden, aber genau die, die sie zu ahause auch auf dem PC hat. Und Ih weiss aus ihren Uterlagen, dass sie mal eine richtig gte Office schulung hatte vor vielen Jahren. Vielleicht kann man das wiederbeleben.

Den Gesundheitsfragebogen hat man ihr in die Hand gedrückt mit den Worten, sie müsse den unbedingt bis zum nächsten Tag ausfüllen und abgeben. Als sie sagte, dass ei das nicht schafft und dfür 1-2 Wochen benötige, meinte man , das ginge nicht. Sie bekam die Telefonnummer eines türkischen Vereins und hat sich dann dort bei Ausfüllen helfen lassen und das Resultat ohne sich eine Kopie zu ziehen bei der AfA abgegeben. Ihr war das sehr unangenehm, denn ihr Trauma besteht ja gerade darun, dass sie als Kurdin und Allevitin in der Türkei verfolgt wurde und sich auch in Deutschland noch diskriminiert fühlt. Warum sie mich nicht angerufen hat, ich weiss es nicht. Ichhab zwar auch manchmal wenig Zeit, aber da hätte ich sicher umgeplant beziehungswiese das ganze in geregekte Bahnen gelenkt. Ichhabe das jetzt nochmal deutlich gesagt, dass ich für die drei IMMER erreichbar bin, und sei es nur per SMS oder über eine Nachricht auf der Mailbox, irgendwann findet sich immer eine Lücke für einen Rückruf.

Ausser dem Gesundheitsfragebogen hat sie nach eigenen Aussagen nichts bei der AfA unterschrieben. Bei dem SPE-Zeteln, die man ihr jetzt geschickt hat, waren alle durchgestrichen ausser MDK. DAs werden wir erstmal ignorieren.

Löschantrag für Telefonnummer ist raus. Es amen aber bisher keine weiteren Anrufe.

Ich denke nicht, dass es Sinn acht, den Gesundhetsfragebogen zurückzufordern. Sicher machen die sich dann auch eine Kopie. Und mir ist jetzt auch eigentlich egal, was da draufsteht, bis zum August kann sich noch viel verändern.

Mir ist von jemandem hier aus dem Forum, der uns im Hintergrund insbesondere mit den medizinischen Sachen unterstützt (Danke fürs Ausquatschen letzte Woche!), dass die AfA hier vor Ort der Meinung ist, ALG I erst, wenn der ÄD das Restleistungsvermögen festgestellt hat, aber dass müssen wor denen dann halt austreiben übers KRM.

Ich bin M aüberkegen, ob ich ihr die Woche gleich mal en Erinnerugsschreiben für de KK mitgebe. Wir warten ja noch euf eine Erklärung, wie sie auf dieses AUssteuerungsdatum gekommen sind, bis auf eine Bitte, doch mal anzurufen kam das bisher noch nchts und das war am 11.06.

Gleiches gilt für die DRV. Mit Schreiben vom 11.06. wurde mitgeteilt, dass uns das sozialmedizinische Gutachten zugeschickt wird, seitdem Schweigen. Eigentlich müsste sie ja Mitte Juli die ambulamte Reha antreten, aber das geht gar nicht. Die würde momentan nur schaden und das Kind hat jetzt Ferien. Wir werden der Rehaklinik auch desen Zettel, woe sie ankreuzen soll, ob sie die Reha antritt oder nicht, nicht zurückschicken. Die DRV hat den Widerspruch vorliegen, sollen die das regeln, wir haben diese Klinik nicht gewollt und nicht beauftragt. Die KK hat eine Kopie des bisher unegründeten Widerspruches, also informiert sind die auch. Keine Ahnung, ob es Sinn macht, da jetzt nochmal nachzuhaken, ich weiss aus eigener Erfahrung, dass unter sechs Wochen bei der DRV nichts bearbeitet wird. Ich werde wohl noch den morgigen Posteingang abwrten (Montags kommt bei uns keine Post.) und dann entscheiden.
 

Kerstin_K

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#12
So, heute kam dann mal die Bestätigung, dass die Telefonnummer gelöscht wurde bei der AfA.

Ich bereite jetzt den ALG I Antra vor, damit der bis zum 11.08. bei der AfA ist, den werden mwir per Einschreiben schicken. blöd, dass man die Sachen nicht im PDF online ausfüllen kann wie bei der DRV.

Ansonsten bewegt sich nichts.

Warum er mitten in diesem ganzen Wust jetzt auch noch unbedigt ganz dringend und schnell nen Einbürgerungsantrag stellen will, ich weiss es nicht. Ich freue mich ja, dass er den Sprachtest ohne üben auf Anhieb geschafft hat und den anderen Test ebenso, aber muss das jetzt auch noch sein? Die wollen auch wieder tausend Papiere, die er zum Teil auch noch aus der Türkei besorgen muss. Naja, irgendwie kriegen wir das auch noch hin.
 

Kerstin_K

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#13
So,

er ALG I Antarag ist rus, einmal per Fax und per einefachem Brief hinterher, das sollte reichen.

Doppeloma, Dein Musterantrag war Gold Wert und so ganz nebenbei gabe es da noch den Nebeneffekt, dass Erkan eine neues Wort gelernt hat: "weiterhin".

Der Gute wird langsam richtig fit, der Antrag war ratz-fatz ausgefüllt.

Wir haben zwar noch keine Atbeitsbescheinigung pbeohl das Formular schon Anfang Juni beim Arbeitgeber abgeggen wurde, aber da sie am Donnertag auch de Neue AUB vom Arzt geholt hat, habe ich gleich noch in passendes Brieflein fertiggemacht. Der Zettel von der KK fwhlt ja auch noch, der wird wohl nächste Woche kommen, weil Sonntag der lletzte Krankengeld-Tag ist. Jedenfalls solage pber den widerspruch nicht entschieden ist.

Auf dem ALG Antrag hat die SB vermerkt, dass sie sich am 25.05. arbeitlos gemeldet hat und ich habe noch einen Schrieb dazugepackt, dass geben den Aussteuerungsbescheid der KK und den Rehabescheid der DRV Widersprüche laufen. dass die fehlenden Unterlagen nachgereicht werden und dass man uns bitte noch das Formular für die Kindererziehungszeiten zuschicken möge.

Ich weiss, diese unvollständiegen Anträge mögen sie bei der AfA nicht, aber da müssen sie jetzt durch. Nicht dass nachher einer sagt, dass es für die ersten Tage kein Geld gibt, weil Antrag zu spät gestellt.

Auch der Ärztliche Dienst bekam ein Brieflein in einem Separaten Umschlag. Auf die SPE haben wir verzichtet und stattdessen eine Kopie des MDK Gutchtens geschickt. Das solte Reichen zur Beurteilung des Restleistungsvermögens.

IM Begletbrief haben wir gleich mal Teil A und Teil B des Gutachtens angefordert, mal sehen, ob das klappt.

Von DRV und KK kam die Tage auch Post, dazu schreibe ich was in den dazugehörigen Threads.

Kampf an Drei Fronten und jetzt haben sich meine Pfleglinge auch noch 2 Wellensittiche angeschafft, und zwar ohne sich vorher über artgerechte Haltung oder so zu informieren. Auch dort bin ich bschäftigt, damit die armen Tierchen nicht leiden müssen.

Nächste Woche muss ich noch arbeiten, aber dann habe ich drei wochen Urlaub und endlich etwas mehr Zeit. Hoffentlich können wir dann ein paar Baustellen schliessen.
 

Kerstin_K

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#14
Ich brauche nochmal euren Rat.

Gestern kam eine Schreiben von der AfA, das ALG I kann noch nicht berechnet werden, weil de Bescheinigung der Krankenkasse noch nicht vorliegt.

Alles, was wir von der KK haben, ist eine Bescheinigung üner Beitragszeiten aus Entgeltersatzleistungen, und diese auch nur für die Zeit vom 01.01.-12.08.18 (Aussteuerungsdatum) Die reicht der AfA nicht. Ich habe es geahnt, aber ein bischen auf Zeit gespielt und mehr haben wir halt nicht. Das Formular hat die KK schonmal anfang Juni bekommen, jetzt lag dem Schreiben der AfA nochmal eins bei, Frist zur Abgabe bei der AfA 13.09., also nicht zu schaffen.

Im gleichen Umschlag (!) von einem anderen Sachbearbeiter ein Versagensbescheid für das ALG I, da trotz Aufforderung die Bescheinigung der KK nicht geliefert wurde. Als offensichtlich weiss die rechte Hand nicht, was die linke tut.

Mein Plan ist jetzt folgender:

Sie geht Montag eh zum Arzt wegen Folge-AU.

Der Widerspruch gegen den Aussteuerungsbescheid entfaltet ja aufschiebende Wirkung nach § 86a SGG.

Wenn sie die Folge-AU bei der KK abgibt, gehr im gleich ein Schreiben mit zur KK, mit der Aufforderung, die Bescheinigung auszufüllen. In diesem Schreiben weise ich gleich mit auf die aufschiebende Wirkung des Widerspruches hin und dass wir davon ausgehen, dass weiter KG gezahlt wird. Somit ist sie weiter krankenversichert (Ansonsten wäre Familienversicherung über den Ehemann möglich.). Wenn die nächte KG Zahlung auf dem Konto eingeht, wiessen wir, dass die KK weiter zahlt.

Dann je nach weiterem Verlauf Widerspruch an de AfA. Von mngelnder Mitwirkung kann man hier nicht resen, was wir nicht haben, kann auch nicht vorgelegt werden.

Problem: Ist es nicht widersprüchlich, winerseits sich auf die Aufschiebende Wirkung des Widerspruches zu berufen bei der KK und gleichzeitig das Ausfüllen der Bescheinigung zu verlangen? Mit einer kurzfristigen Entscheidung über den Widerspruch rechne ich nicht. Bislang knnten wir den Widersruch nichtmal begründen, weil und der AUD-Beleg, den wir vor 4 Wochen angefordert aben, noch immer fehlt. Da muss ich auch nochmal nachhaken.

Wie komen wir aus der Zwickmühle? Was haltet Ihr von meinem Vorschlag?
 

Kerstin_K

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#15
So, hoer geht es jetzt auch weiter.

Nachdem am Mittwoch das Formular zum Ausfüllen durch die KK nochmal abgegeben wurde, war die Ausgefüllte Bescheinigung von der KK gestern ohne jedes Begleitschreiben in der Post.

Ich mache jetzt einen Wiederspruch gegen den Versagensbescheid fertig unddann geht das alles zur AfA.

Sollte der Widerspruch gegen die KK durchgehen, dann müssen wir das auseinanderklamüsern, ich werde vorsichtshalber nochmal auf darauf hinweisen, dass bei der Barmer ein Widerspruch anhängig ist.

Ich weiss halt leider noch nicht, ob die KK jetzt wegen der Aufschiebenden Wirkung das Krankengeld wirklich weiterzahlt. Wenn ja, wird es ganz kompliziert, aber das sehen wir dann.
 

Doppeloma

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#16
Hallo Kerstin_K,

sehe hier nicht jeden Tag rein, darum kann ich dir erst heute was dazu schreiben.

Gestern kam eine Schreiben von der AfA, das ALG I kann noch nicht berechnet werden, weil de Bescheinigung der Krankenkasse noch nicht vorliegt.
Um welche konkrete Bescheinigung geht es denn dabei, die "Abschluss-Bescheinigung" der KK zum Zeitpunkt der tatsächlichen Aussteuerung ???

Alles, was wir von der KK haben, ist eine Bescheinigung üner Beitragszeiten aus Entgeltersatzleistungen, und diese auch nur für die Zeit vom 01.01.-12.08.18 (Aussteuerungsdatum) Die reicht der AfA nicht.
Diese Abschluss-Bescheinigung wird zusammen mit den Antragsunterlagen (Formular-Antrag / AG-Bescheinigung / KK-Bescheinigung) von der AfA ausgereicht, kann es sein, dass da was übersehen wurde ???

Das Formular hat die KK schonmal anfang Juni bekommen, jetzt lag dem Schreiben der AfA nochmal eins bei, Frist zur Abgabe bei der AfA 13.09., also nicht zu schaffen.
Wenn es das ist was ich meine füllen die KK das meist erst am Tag oder NACH der Aussteuerung aus, wieso reicht dafür eine Abgabe im Juni nicht aus ???
Das soll ja definitiv noch mal bestätigen, dass die Aussteuerung nun wirklich erfolgt ist, man kann schließlich vorher immer noch "wundergenesen" sein.

Im gleichen Umschlag (!) von einem anderen Sachbearbeiter ein Versagensbescheid für das ALG I, da trotz Aufforderung die Bescheinigung der KK nicht geliefert wurde. Als offensichtlich weiss die rechte Hand nicht, was die linke tut.
Davon hängt vor Allem ihr Leistungsanspruch gar nicht ab, das kann man auch nachreichen. :icon_evil:

Sie geht Montag eh zum Arzt wegen Folge-AU.
Der Widerspruch gegen den Aussteuerungsbescheid entfaltet ja aufschiebende Wirkung nach § 86a SGG.
Hier bin ich wohl nicht auf dem "Laufenden", wurde sie nun regulär ausgesteuert zum 12.08. oder nicht, da blickt doch Keiner mehr durch ... :doh:

Die "Aufschiebende Wirkung" eines Widerspruches wird der KK nur ein "müdes Lächeln" abringen, danach haben die sich noch nie gerichtet wenn das Krankengeld eingestellt wurde (völlig egal aus welchem Grund), konntet ihr denn beweisen / anzweifeln, dass die Aussteuerung noch gar nicht rechtmäßig erfolgt ist ???

In diesem Schreiben weise ich gleich mit auf die aufschiebende Wirkung des Widerspruches hin und dass wir davon ausgehen, dass weiter KG gezahlt wird.
Das wird die KK (vermutlich) nicht sonderlich interessieren oder hat sich das inzwischen anders erwiesen ... hat sie weiter Krankengeld bekommen ?

Problem: Ist es nicht widersprüchlich, winerseits sich auf die Aufschiebende Wirkung des Widerspruches zu berufen bei der KK und gleichzeitig das Ausfüllen der Bescheinigung zu verlangen?
Wenn es um die Bescheinigung zur Aussteuerung am 12.08 geht ist das durchaus ein Widerspruch und die AfA hat ja die Zahlung auch nicht generell abgelehnt sondern wegen (angeblich) fehlender Mitwirkung zunächst "versagt".

Sobald also diese Bescheinigung (nachweislich bitte) eingereicht wurde, ist die "Mitwirkung" nachgeholt und der ALGI-Bescheid (gemäß § 67 SGB I) wieder in Kraft zu setzen.

Mit einer kurzfristigen Entscheidung über den Widerspruch rechne ich nicht. Bislang knnten wir den Widersruch nichtmal begründen, weil und der AUD-Beleg, den wir vor 4 Wochen angefordert aben, noch immer fehlt. Da muss ich auch nochmal nachhaken.
Mir fehlt da echt gerade der "Anschluss-Faden", wenn man das nicht mal beweisen kann und keine Argumente für die Widerspruchsbegründung aufzubieten hat, dann hätte ich die Finger von diesem Widerspruch gelassen ...

Das kann später nur neue Probleme bringen wenn die AfA dann (eventuell) Erstattungen ihrer Leistungen von der KK zurück haben möchte ... ist der Fall deiner Freunde nicht so schon kompliziert genug ???

Nachdem am Mittwoch das Formular zum Ausfüllen durch die KK nochmal abgegeben wurde, war die Ausgefüllte Bescheinigung von der KK gestern ohne jedes Begleitschreiben in der Post.
Das ist nun die Bescheinigung über den aktuellen Aussteuerungstermin, oder ???

Ich mache jetzt einen Widerspruch gegen den Versagensbescheid fertig unddann geht das alles zur AfA.
Dann weise auf die nachgeholte "Mitwirkung" hin und auch darauf, dass dieses Formular erst am XX von der AfA ausgegereicht wurde, eine "Mitwirkung" früher also auch gar nicht möglich war.

Sollte der Widerspruch gegen die KK durchgehen, dann müssen wir das auseinanderklamüsern, ich werde vorsichtshalber nochmal auf darauf hinweisen, dass bei der Barmer ein Widerspruch anhängig ist.
Dann wird es die AfA sicher nicht versäumen, ihre Ansprüche auf Erstattung auch direkt geltend zu machen ...

Ich weiss halt leider noch nicht, ob die KK jetzt wegen der Aufschiebenden Wirkung das Krankengeld wirklich weiterzahlt. Wenn ja, wird es ganz kompliziert, aber das sehen wir dann.
Zumindest hat man sich zu diesem Hinweis von dir ja gar nicht erst geäußert, es dürfte wohl in jedem Falle noch weiter kompliziert bleiben.

Wann war sie denn zuletzt beim Arzt nach dem bisherigen Aussteuerungstermin, da müsste das (weitere) Krankengeld doch langsam gekommen sein, wenn sie schon seit 12.08. eigentlich ausgesteuert war ... immerhin ist schon der 16.09. inzwischen.

Sie sollte unbedingt erst mal in die Familienversicherung gehen, es sei denn die AfA reagiert nun schneller, hebt den Versagensbescheid wieder auf und bewilligt / leistet endlich ALGI, dann wäre sie ja zunächst auch wieder "nahtlos" versichert.

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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#17
Hallo Doppeloma,

Das Thema Krankenkasse findest du hier

https://www.elo-forum.org/aussteuer...stimmt-rechnung-karnkenkasse.html#post2325815
Posted via Mobile Device

Da der Arzt sie immer fuer einen Monat krankschreibt, war sie jetzt das erste mal nach der Aussteuerung wieder da. Das KG müsste also die nächsten Tage kommen, wenn die KK die auf aufschiebende Wirkung beachtet.

Warum die KK das nich früher ausgefüllt hat, weiss ich auch nicht. War mit der Arbeitsbescheinigung ja genauso, die kam auch erst jetzt, nachdem ich nachgefasst hatte. Sie hatte nach eigenen Angaben
Beides im Juni abgegeben, allerdings ohne Begleitschreiben (ich wusste ja noch nichts von ihrem Besuch bei der AfA) und ich habe da so meine Zweifel, denn inzwischen wird immer klarer, wer der Papiere Schlampi ist.

Unsere AfA ist allerdings recht flott, wenn alles da da ist brauchen die nur 3 bis 10 Tage fuer eine Antragsbearbeitung. Das macht wenig Sinn, da jetzt die familienversicherung zu beantragen.

Dass der Widerspruch bei der KK noch nicht begründet wurde, liegt in erster Linie an der Verschleierungstaktik der BARMER. Sie geben sich groesste Mühe. Nicht zu verraten, wie sie auf das aussteuerungsdatum gekommen sind. Ich mache es bei widersprechen generell so, dass ich erst dann begründe, wenn die Argumente der Gegenseite auf dem Tisch liegen. Das hat bisher zu 99 % funktioniert.
 
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Kerstin_K

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#18
So, bei der AfA haben wir jetzt völliges Chaos.

Wir hatten ja den Antrag gefaxt und per Post hinterhergeschickt.

PAssiert ist jetzt folgendes: Das ganze wird von 2 Sachbearbeitern bearbeitet. SB 1 hatte uns eine Nachfrist gesetzt für die Bescheinigung der KK. Davon haben wir inzwischen auch 2, allerdings beide falsch, da die Herrschaften irgendwie verpennt haben, dass Sie 2016 auch schon Krankengeld bezogen hat.

SB 2 hatte ja den ALG I Antrag abgelehnt wegen mangelnder Mitwirkung.

Ichhabe dann die beiden FAlschen Bescheinigungen zur AfA geschickt, mit entsprechendem Hinweis, das beide falsch sind und dem Widerspruch gegen die Abkehnung des ALG I.

Letzt haben wir 2 Neue SBs. Der eine teilt mit, dass der Widerspruch eingegengen sei und bearbeitet werde, der andere teilt mit, ihm fehle noch der ALG I Antrag und die Arbeitgeberbescheinigung.:icon_neutral:

Was bitte treiben die da? Sieht fast so aus, als Gäbe es jetzt DREI Akten. Morgen Abend geht ein FAx raus. Die Herrschaften sollten vielleicht mal aufräumen.
 

Kerstin_K

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#19
Gute Nachrichten. Heute kam der Abhilfebescheid auf den Widerspruch.

Der Bewilligugsbescheid soll separat kommen. Ich bin gespannt, was da drinsteht, ob die Falsche Bescheinigung der Krankenkasse Auswirkungen hat.
 

Kerstin_K

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#20
Gute Nachrichten: Ich habe ihn zwar noch nicht gesehen, aber ichhabe die telefonische Info bekommen, dass der ALG I Bescheid da ist.
 

Kerstin_K

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#21
So, jetzt habe ich auch den Bescheid gesehen. alles in Ordnung soweit.
 

Kerstin_K

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#22
Gestern war dann im dtitten Anlauf auch mal eine korrekte Abschlussbescheinigung der KK in der Post. Naja, erstmal abheften. DAs Teil könnte eventuell noch nützlich werden im Widerspruchsverfahren gen die Einstellung des Krankengeldes oder bei der Neubeantrageung des ALG I nach der Reha (für die wir immer noh keinen Termin haben).
 

Kerstin_K

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#23
So, meine Bekannte ist ja gestern aus der Reha gekommen und war heute dann in Begkeitung Ihres Ehemannes, der viel besser deutsch spricht, bei der AfA.

Ausfüllen oder unterschreiben musste sie nichts, Ihre Leistungen würden dann jetzt weiterlaufen.

Ist mir etwas unheimlich, dass sie keinerlei Nachweis hat, dass Sie sich heute gemeldet hat, aber schaun wir mal. Ich werde es erfahren, wenn der neue Bewilligungsbescheid da ist und ich werde auch nachfragen, ob das Geld zum Monatsende eingegengen ist.

Meine Schützlinge waren heute schon richtig fkleissig: Entlassungsschein und neue AUB bei ihrem Arbeitgeber abgegeben, Checkliste und neue AUB bei der Krankenkasse abgegeben, alles erledigt.

Morgen kommt noch etwas zum ausfüllen wegen des Verdienstausfalles wegen Kinderbetreuung zu seinem Arbeitgeber und dann sind wir erstmal auf dem Laufenden.
 

Kerstin_K

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#24
So, heute habe ich dan endkich mal den neuen ALG I Bescheid zu sehen bekommen. Der ist schon eine Weile da, aber meine Bekannte fand ihn "nicht so wichtig":icon_lol: Naja, ist ja auch nur der Bescheid, an dem ihr Lebensunterhalt und ihre Krankenversicherung derzeit hängt, da sind andere Dinge natürlich wichtiger.

Vorab, der Bescheid ist korrekt. Aber was die gemacht haben, das hab ich so auch noch noch nie gesehen: Vor der Reha bekam sie ja einen Aufhebeungsbescheid. Logisch wegen Übergangsgeld.

Der neue Bescheid ist jetzt kein ganz neuer Bewiligungsbescheid, sondern ein Änderungsbescheid zum Aufhebungsbescheid. Die Leistung wird nicht ganz aufgehoben, sondern unterbrochen und dann fortgesetzt. Ausserdem weist der Bescheid die neue Restlaufzeit des ALG I aus, die hat sich ja durch die Reha auch verschoben.

Irgendwie ergibt das aber Sinn, denn sie hat ja auch keinen euen Antrag gestellt, sondern der Leistungbezug war für die Zeit der Reha tatsächlich nur unterbrochen.

Ausserdem hat der Arbeitgeber des Vaters jetzt das ausgefüllte Formular wegen des Verdienstausfalles geschickt. Das geht jetzt zur DRV, dan haben wir die Baustelle auch dicht, Übergangsgeld hat die DRV schon gezahlt.

Damit uns die Arbeit nicht ausgeht gibt es eine neue Baustelle: Eine Tag vor Heilig Abend ist der Familie jemand ins Auto gekracht. Warscheinlich so ein Versicherungsbetrüger, der Unfälle provoziert. Der hatte in der Stadt mindestens 80 Sachen drauf und ist ungebremst in die Fahrertür gekracht. Der Famileinvater ist noch immer krankgeschrieben wegen Rückenschmerzen. Ein Wunder, dass da nicht mehr passiert ist.
 
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