Video Über Gebühr: Streit um den neuen Rundfunkbeitrag

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wolliohne

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Holger01

Accountproblem bitte Admin informieren.
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+ sehr informativ
+ Beitragsgegner und -befürworter kommen
gleichberechtigt zu Wort
+ angenehm ausgewogen
+ und das auch noch von einer ARD-Anstalt (NDR) :icon_daumen:

- offene beitragskritische Fragen bleiben unbeantwortet, z.B. nach der Honorarhöhe von G. Jauch und M. Lanz
- man versteckt sich hinter Ausflüchten (die private Konkurrenz soll nicht erfahren, wieviel wir z.B. für Fussballdübertragungsrechte zahlen, damit sie uns bei der nächsten Verhandlungsrunde nicht überbieten können)
- auf die Gerichtsklagen von Firmen, Kommunen und Verfassungsrechtlern wird zu wenig eingegangen
- auf die mehrfachen "Ausnahmen", die beitragssatzungswidrig erlassen wurden (z.B. bei dauerhaftem Aufenthalt in Pflegeheimen, freiwilligen Feuerwehren) und der hieraus resultierenden Ungleichbehandlung wird gar nicht eingegangen.


Einerseits wird die Idee geäußert, dass man ARD und ZDF durchaus verwaltungs- und programmtechnisch zusammenlegen könnte,
andererseits wird das gleichzeitige Entsenden von ARD- und ZDF-Teams zu großen Sportveranstaltungen überhaupt nicht angesprochen.



TOP aktuell: Der Tatort aus Hamburg heute abend mit Til Schweiger.
Der wurde ja auch vom NDR produziert.

Der NDR-Beitrag benennt bei 24:20 Minuten die Produktionskosten der Tatorte mit jeweils 1,3 bis 1,6 Mio. Euro.

Das kann aber für heute abend nicht stimmen, denn Til Schweiger hat (dies bitte ich honorarmäßig zu berücksichtigen) bereits erfolgreiche eigene Kinofilme produziert und in mehreren amerikanischen Top-Filmen mitgewirkt (u.a. Lara Crofts "Tomb Raider", Tarantinos "Inglourious Basterds").

Damit meine ich, dass allein sein Honorar über 1,6 Mio. Euro betragen dürfte und die Produktionskosten nocheinmal hinzukommen.



Meine Meinung: Es ist nicht in Ordnung, dass ARD und ZDF für Stars und Sportübertragungen Millionenhonorar und -gebühren zahlen.
Dies hat mit einem öffentlich-rechtlichen Nachrichten- und Bildungsauftrag nichts mehr zu tun.
Gleichzeitig legen sie über die Honorar- und Gebührenhöhe keinerlei Rechenschaft ab, es gibt keine öffentliche Kontrolle, geschweige denn eine Einflussmöglichkeit durch uns, die zur Zahlung verpflichtet werden.


Ich persönlich verfolge weiterhin mein Ziel, dem Beitragsbescheid zu widersprechen und sodann wenigstens in 1. und 2. Instanz vor dem Verwaltungsgericht zu klagen.
Und zwar wegen Verfassungswidrigkeit (fehlende Steuerhoheit der Länder) und Ungleichbehandlung (satzungswidrige Andersbehandlung einzelner betroffener Gruppen).



Interessant finde ich auch diese Frage, die man ebenso umgekehrt formulieren könnte:
"Wenn alle Mitarbeiter bereits privat Rundfunkbeitrag leisten, warum müssen dann die Unternehmen noch einmal abhängig von der Zahl der Mitarbeiter zahlen"

Quelle: Klagen gegen neue Rundfunkgebühr: Firmen planen Feldzug gegen die Zwangsabgabe - Wirtschafts-News - FOCUS Online - Nachrichten


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