verzwickte Situation-evt. obdachlos

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AlexiRB

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13 Juni 2009
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Liebes Forum,
ich suche Rat, da ich in einer wirklich verzweifelten Situation stecke: Ich bin Betreuerin meiner Oma. Meine Oma hat Pflegestufe 3 und ist seit Ende 2001 im Heim. Die Kosten fürs Heim bezahlte ich aus ihrem Guthaben. Als ich merkte, dass sich dass ganze langsam dem Ende nähert, stellte ich einen Antrag zur Übernahme der Kosten. Der Antrag wurde abgelehnt, da meine Oma noch ein Haus besitzt. Ich habe hier keinen Einspruch eingelegt gehabt. Der Antrag erfolgt Mitte 2007. Ich habe versucht, dass Haus zu veräußern, allerdings ist die Lage und auch der Markt so schlecht, dass es mir bislang noch nicht gelungen ist, das Haus zu verkaufen. Mittlerweile kann ich die Kosten für das Heim (ca. 1000€ pro Monat abzüglich Rente, KK) nich mehr bezahlen. Ich habe mich hilfesuchend an die Chritas gewendet, die meinte, dass das Sozialamt dafür aufkommen muss, da ich seitens des Heims schon eine Ankündigung eine Räumungsklage für meine Oma erhielt. Die nette Dame hatte darauf hin mit zuständigen Sachbearbeiter gesprochen und prompt bekam ich dort einen Termin. Das war etwa Okt. 2008. Bei diesem Termin stellte sich heraus, dass der SB die damaligen Unterlagen verschlampt hatte und er kam uns daher entgegen und dattierte den Antrag zurück auf Juni 2008. Wegen dem Haus bekomme ich die Zahlungen nur darlehnsweise, was auch o.k. ist und wenn dann das Haus veräußert wird, zahle ich selbstverständlich alles zurück. Ich habe dann ca. 6 Wochen auf den Eingang der genehmigten Übernahme der Heimkosten gewartet. Solange habe ich den Anwalt der Gegenpartei hinhalten können von der Räumungsklage keinen Gebrauch zu machen. Jetzt kam die Zahlung, aber es war ernüchternd. Der Sachbearbeiter hat nur die Differenz, als ca. 800 € pro Monat übernommen rückwirkend, aber das reitcht bei weitem nicht um den mittlerweile angefallenen Mietzins zu tilgen. Es stehen immer noch 3 volle Monatsmieten aus, und d.h. dass der Anwalt eine Räumungsklage bewirken wird :-( In der Not habe ich einen Eilantrag gestellt auf Übernahme des offenen Mietzins (§34 Hilfe zum Lebensunterhalt in Sonderfällen )
Folgender Brief kam zurück:

aufgrund Ihres Schreibens wurde die Angelegenheit Ihrer Großmutter von
hier nochmals eingehend überprüft. Bisher wurden von uns die ungedeckten
Heimpflegekosten für die Zeit von Juni - Oktober 2008 beglichen.
Ungedeckte Heimpflegekosten heißt:

Monatlicher Rechnungsbetrag
:/. Leistungen der Pflegeversicherung
.-/. Renteneinkommen Ihrer Großmutter
./. Beihilfe für Unterkunft und Verpflegung

Gleichermaßen werden jetzt die Rechnungen November 08 - April 09
bedient, sodass dann die Zahlungsverpflichtungen erfüllt sein müssten,
denn in jedem Monat standen die o.a. Einnahmen der Großmutter auch zur
Verfügung. Die Rechnungsbeträge können somit von hier nicht in voller
Höhe gezahlt werden.


Jetzt bin ich völlig verzweifelt. Der Anwalt der Gegenpartei hat mir bereits wieder geschrieben und fragt nach seinem Geld...Was soll ich nur machen, die können doch meine Oma nicht einfach auf die Strasse schieben. Ich würde das Haus ja verschenken damit es weg ist und ich endlich Sozialhilfe bekomme, aber das darf ich auch nicht...

Kann mir da Jemand gute Tipps geben, was ich noch machen kann?


Danke!
 
E

ExitUser

Gast
Hi und herzlich willkommen im Forum,

ich an Deiner Stelle würde einen Sozialverband kontaktieren und dort um einen sofortigen Termin bitten, da diese Sache brandeilig ist.

Der VDK vertritt auch pflegebedürftige Menschen. Bei den anderen Sozialverbänden weiß ich es (leider) nicht.

Ob Gesundheits-, Rente- und Pflegereform, Behinderten- oder Arbeitsmarktpolitik - der Sozialverband VdK bringt seine Erfahrung in die Gremien der Bundes- und Landesparlamente ein, damit sozial Schwache zu ihrem Recht kommen. Sozialverband VdK Deutschland - Wir über uns
Hier findest Du die jeweiligen Landesverbände: Sozialverband VdK Deutschland - Unsere VdK-Landesverbände

Nimm sämtliche Unterlagen zum Termin mit!

Mehr Idee hab ich momentan leider nicht.

Wünsche Euch alles Gute!
 
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