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Verzweiflung, finanzielle Misere, da eben KEIN ALGII

Liska

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Hatte hier schon nen Account, weiß aber nicht mehr, wie ich da hieß, daher muss ich einen neuen erstellen.
Bin gerade extrem verzweifelt und hoffe inständig, dass mir doch noch IRGENDWER weiterhelfen kann. Fürchte aber, dass das Gleiche bei rumkommt wie immer.
Ich habe schon in einigen Foren um Hilfe gebeten, aber da kommt dann nur die perverse Seite des Internets rum, alle hauen drauf und sagen, ich solle doch endlich Verantwortung für mein Leben übernehmen (haha, ja, kommt ihr mal in meine Situation) und mein Studium abbrechen, bla. Das will ich mir nicht mehr antun. Wenn ich hier solche Antworten erhalten, höre ich wohl auch auf zu lesen... Aber niemand ist gezwungen, mir zu antworten, daher lasst es in dem Fall bitte einfach.

Ich studiere und habe seit dem 5. Semester keine Unterstützung mehr, bis auf eine kleine Waisenrente. Die Einnahmen durch diese decken sich aber 1:1 mit den Kosten, die meine Krankenkasse verursacht. Kindergeld erhalte ich nicht mehr -> ü24. Ich habe nie einen Studiengang gewechselt o.ä. und auch noch keine Ausbildung beendet, sondern hatte diverse Probleme, s.u.

Mein BaföG-Höchstsatz wurde mir natürlich gestrichen, weil ich den Leistungsnachweis nicht erbringen konnte - aber nach dem Warum hat keiner gefragt, obwohl ich meinen Therapeuten von der Schweigepflicht entband und meine Probleme zusammenfassen ließ und sein Attest ans Amt schickte! Im Gegenteil, stattdessen laufe ich noch Gefahr, den Betrag voll (!!!) zurückzahlen zu müssen, und das auf einen Schlag, wenn rauskommt, dass ich deren Ansicht nach "nicht hinreichend studierfähig" war. Die können Geld zurückfordern - aber ich kann nicht rückwirkend Sozialhilfe beantragen, obwohl ich nachweisen kann, zu der Zeit krank gewesen zu sein. Ich habe nicht vier Semester nix gemacht, sondern ich habe auch Klausurzulassungen - aber eben Klausuren nicht geschrieben. Und nicht mich in dieser Situation eingerichtet, sondern genau deshalb mit meiner Therapie begonnen. Dass man mir nicht unhinterfragt zehn Semester lang Geld in den Popo schiebt, kann ich natürlich nachvollziehen, aber es ist so lächerlich, dass man selbst mit Attest nicht um die 50% herumkommt.

Die Fächer, die ich studiere, sind nicht falsche, sondern genau die richtigen für mich. Ich blühe in beidem auf und ertrage es nicht, wenn Leute meinen, dass man an der Dauer meines Immatrikuliertseins meine Eignung ablesen könne. Immer dieses Missverstandenwerden - im 5. und 6. habe ich komplett 20h/Woche für den Mindestlohn im Callcenter gearbeitet, als hochgradig soziophober Mensch. Ich kam nach Hause und habe mich selbst verletzt, weil ich mit dem Stress partout nicht klarkam. Nebenbei studieren? Wie, wenn ich gedanklich permanent bei der Angst vor meiner nächsten Arbeitszeit bin?

In diesem Moment habe ich einen grippalen Infekt, wahrscheinlich wieder eine Bronchitis. Will so morgen auf gar keinen Fall zur Arbeit - aber MUSS. Wenn ich nicht arbeiten gehe, gibt es keine Engeltfortzahlung im Krankheitsfall seitens des Arbeitgebers, da kurzfristig angestellt und nur wochenweise beschäftigt. Und da ich bei der Krankenkasse studentisch versichert bin, springt in dem Fall auch nicht die Krankenkasse ein. Es gibt also kein Geld. Eine Verschlimmerung meiner finanziellen Misere ist damit vorprogrammiert.

Aber für Medikamente habe ich auch kein Geld mehr. Mein Konto ist mit 500€ im Minus, bekomme erst Mitte des Monats wieder Geld. Trage seit Monaten kaputte Kleidung, meine Unterwäsche löst sich auf, weil einfach das Geld für Neues fehlt. Wenn ich bei Lidl Pfand wegbringe und den "Tafel"-Button sehe, werde ich wütend. Denn in unserer Stadt sind Studenten von Unterstützung durch Tafeln ausgeschlossen, ob sie nun mit ihrem Einkommen überhaupt so viel wie ein "nachweislich Bedürftiger" haben oder nicht! Sorry, aber das würde ich nicht einmal unterstützen, wenn ich es mir leisten könnte.

Ansonsten habe ich (neben Studienschulden) einige 1000€ Schulden, die ich aufnehmen musste, um meine Miete zahlen zu können, als ich fast sechs Monate lang trotz ca. 250 Bewerbungen keinen Job fand. Dann habe ich noch einige psychische Wehwehchen, u.a. chronische Depressionen, eine Sozialphobie und eine PS. Summa summarum eine nicht einfach zu koordinierende Situtation. Der Großteil meiner Familie ist tot, auch von da gibt es keine Unterstützung. Freunde, die vielleicht mal unterstützen könnten, habe ich auch nicht. Ich habe nahezu keine Kontakte.
Und natürlich lässt mich auf der Beitragsservice nicht in Ruhe. Dass ich sechs Monate nur 140€ Gesamteinkommen hatte, interessierte nicht. Ich soll bis zum x.x. bitte trotzdem 150€ o.ä. blechen.

Termin bei der Schuldnerberatung ist auch gemacht, dauert aber noch, bis der stattfindet (Januar). Bis dahin werde ich wohl erst mal wieder was mit einem Inkassoverein vereinbaren müssen, um mir den GV vom Hals zu halten. Wieder mindestens anderthhalb Arbeitstage, die ich zusätzlich investieren muss. Und ich weiß, dass man bei Vorhandensein einer finanziellen Misere und Inkenntnissetzung des Gläubigers von dieser Inkassokosten nicht bezahlen muss - aber dann muss ich den Besuch eines GV tolerieren. Dann gehe ich lieber noch mehr arbeiten.

Sollte es wirklich dazu kommen, dass ich aus Geldmangel mein Studium abbrechen muss, ist Ende. Ich habe mir nicht trotz widriger familiärer Umstände und gewaltiger psychischer Probleme meinerseits, deretwegen ich einmal die Schule abbrach, den Hintern aufgerissen, um als erste Abiturientin in meiner Familie meinen Traum vom Studieren realisieren zu können, schlussendlich aber doch in ALG II zu enden.

Auch wenn wahrscheinlich auch hier wieder der allgemeine Tenor sein wird "unterbrich dein Studium, mach eine Therapie! (ich BIN in Therapie, und auch mein Therapeut rät mir dringend vom Studienabbruch ab! aber gegen eine Zwangsexmatrikulation wegen Nichtbezahlens von KK oder Semesterbeitrag kann ich mich kaum wehren!) Dir geht's einfach zu gut, weil du in Deutschland aufgewachsen bist, Studieren ist Luxus, nicht jeder muss studieren!", so möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich die Schnauze langsam gestrichen voll habe. Ich möchte hier niemanden persönlich angreifen, aber es macht mich maßlos wütend, wenn ich sehe, was für ein Mist gefördert wird, während man mir nicht einmal mein grundgesetzlich verankertes Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum zusprechen möchte, bekomme ich Hass. Hätte man mich nicht mit 10 (trotz nachgewiesener "intellektueller Hochbegabung"...) auf eine Hauptschule geschickt, sondern auch nur durchschnittlich gefördert, wäre ich zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich bereits mit meinem Studium fertig. Wollte schon als Kind unbedingt studieren, gerne auch früher als allgemein vorgesehen - aber, lasst mich raten, "das Leben ist kein Ponyhof". Na ja, zumindest nicht für alle einer, Päckchen, die man mit sich rumträgt, sind eben doch unterschiedlich schwer und groß. Heftig, dass selbst in einem Land mit einer vermeintlich ausgeprägten Sozialgerechtigkeit die Unterstützung früh ein jähes Ende findet.

Und ich studiere nicht Geschichte oder Sozialwissenschaften, sondern Fächer, mit denen ich auch in der freien Wirtschaft recht aussichtsreich etwas Sinnvolles leisten könnte (nichts gegen Geschichte, wollte ich ursprünglich selber studieren).

Gibt es wider meine Erwartungen vielleicht doch noch IRGENDEINEN Strohhalm, an den ich mich klammern könnte? Immerhin sind hier ja Fachleute unterwegs. Mein Idealismus will den Gedanken, dass all mein bisher erworbenes dahingehendes Wissen wirklich den Tatsachen entspricht, einfach nicht tolerieren.

Ich arbeite, so viel ich kann. Lande unterhalb des Existenzminimums, trage Rundfunkgebühren, Krankenkasse, Miete etc. selbst, alle sechs Monate wird der Semesterbeitrag von knapp 300€ fällig. Bald geht es nicht mehr.

Vielen Dank!
 

Kerstin_K

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In diesem Moment habe ich einen grippalen Infekt, wahrscheinlich wieder eine Bronchitis. Will so morgen auf gar keinen Fall zur Arbeit - aber MUSS. Wenn ich nicht arbeiten gehe, gibt es keine Engeltfortzahlung im Krankheitsfall seitens des Arbeitgebers, da kurzfristig angestellt und nur wochenweise beschäftigt.
Ich würde mal an der Stele ansetzen. Das kommt mier sehr seltsam vor. Hast Du immer nur einen Arbeitsvertrag für eine Woche?
 

Liska

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Ja, ursprünglich auch nur Tagesverträge. Zahle daher auch erhöhte Steuern, das Geld bekomme ich zwar zurück, aber es fehlt mir jetzt...
Das Problem ist - klar kann ich den AG anschwärzen, vielleicht ist das nicht rechtens. Aber was mache ich dann? Dann werde ich nicht mehr eingestellt, habe und finde wieder keinen Job und gerate noch weiter in die Überschuldung und vielleicht sogar Strom- oder Wohnungslosigkeit.
Und wenn ich nicht kurzfristig beschäftigt würde, könnte ich auch in die Rentenversicherung einzahlen - noch mal 10%, die von meinem sehr niedrigen Einkommen abgehen.
 

Zeitkind

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Herzlich Willkommen im Forum. :welcome:
Gibt es wider meine Erwartungen vielleicht doch noch IRGENDEINEN Strohhalm, an den ich mich klammern könnte?
Kein schönes Thema für den 1. Advent. Aber lassen wir uns nicht vom Hochglanz der Scheinheiligkeit irritieren.
Deine Verzweifelung ist nachvollziehbar und Dein zäher Kampf bewundernswert.
Es ist gut, daß Du Dich in Deiner Not überall hinwendest. Aber ich fühle mich bei diesem Paket schon etwas hilflos.

Ich habe den Beitrag mehrmals gelesen, um Ansätze zu finden, welche Dir wirklich helfen könnten.
Da ich mich mit dem Umfeld der Studierenden nicht so auskenne, stellt sich mir als erstes die Frage,
ob es denn nicht Netzwerke an den Studieneinrichtungen gibt, in welchen man sich dort gegenseitig unterstützt.
Ich kann mir so nicht vorstellen, daß Du als einziger Student mit solchen Schwierigkeiten zu kämpfen hast.
Meine Erfahrung hat gezeigt, daß ich einer Not durch Vernetzung und Ausbau von Kontakten am wirksamsten begegnen konnte.
Was die finanzielle Situation betrifft, so hast Du ja wenigstens schon mal die Schuldnerberatung ins Boot geholt.
Da fällt mir der Gedanke ein, ob nicht die Wandlung Deines Konto in ein P-Konto mit Pfändungsschutz sinnvoll wäre.
Desweiteren frage ich mich, warum Du bei dieser finanziellen Not nicht von der GEZ-Gebühr freigestellt bist.
Ich würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um den Befreiungsanspruch durchzusetzen.
Studis-Online wirst Du sicher schon kennen.
Hinsichtlich der Kostensenkung könnte man vielleicht den Umzug in eine WG in Erwägung ziehen.
Ich weiß, wie schwer es wäre, die mühsam erkämpfte eigene Bude aufzugeben. Nicht jeder kann in einer WG.
Aber vielleicht wenigstens während der Studienzeit - als Kompromiß zum Erreichen des Zieles.
Es sind nur Vorschläge und ich hoffe derer kommen noch bessere von den Mitlesern.
Für die nächsten Tage erstmal: Gute Besserung :icon_wink:
 

Seepferdchen

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@Liska

nur mal einen Gedanken zu deinem Problem.............

Sollte es wirklich dazu kommen, dass ich aus Geldmangel mein Studium abbrechen muss, ist Ende
Hast du auch mal bei dir in der Uni die Asta angesprochen, hier kümmert man sich um die gesetzlichen Aufgaben aber auch um die sozialen Belange der Studierenden.
Die Angebote der Asta können von Uni zu Uni etwas unterschiedlich sein.

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vidar

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Moin @Liska,

So bedauernswert deine Vita auch ist, im Grunde genommen ist trotzdem jeder erst einmal selbst für sich mit allen seinen Handlungen verantwortlich. Du erhoffst dir hier im Forum Hilfe schreibst aber gleichzeitig, dass es wohl doch keinen Sinn macht deine Probleme hier zu erörtern. Irgendwie passt das nicht zusammen. Dass du bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen hast, sofern du über das BaföG gefördert werden möchtest, sollte dir im Vorwege bereits bekannt gewesen sein. Die Einreichung von Leistungsnachweisen ist hier nun mal auch für dich verpflichtend. Wenn du es nicht schaffst dich auf Klausuren vorzubereiten, und deshalb einfach mal zu den Klausurterminen fernbleibst, dann solltest du wirklich dein Studium überdenken. Auch die UNI ist kein Ponyhof.

Dein bisheriges „hin und her bzw. heute mal so morgen mal so“ bringt dich keinen Schritt weiter. Ich kann jedenfalls bisher bei dir kein auf Ziel gerichteten beruflichen (Studium) Werdegang erkennen. Was du brauchst sind Regeln, deren Einhaltung nicht nur kontrolliert sondern auch überwacht werden. Empfehlenswert wäre es hier, wenn du eine Person an deiner Seite hättest, die dich entsprechend coachen könnte. Deshalb, auch wenn es dir nicht behagen sollte, würde ich an deiner Stelle erst einmal eine Berufsausbildung beginnen. Wenn du diese dann erfolgreich absolviert haben solltest, kannst du ja immer noch ein Studium beginnen, welches im Zusammenhang mit deinem Beruf steht.
 

Liska

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Danke für eure Antworten.

Wohne schon nicht alleine, meine Miete ist so günstig, dass es günstiger kaum geht, wenn ich nicht gerade ein 5qm-Zimmer bewohne.
Stimmt wohl, was den Beitragsservice angeht. Wie erwirke ich mir eine rückwirkende Befreiung? Muss ich dazu erst um einen widerspruchsfähigen Bescheid bitten? Problem ist eben, dass ich extrem chaotisch bin. Ich habe keine Nachweise über meine Einkommen und müsste bei JEDEM AG, bei dem ich in dem Jahr gejobbt habe, nachträglich Unterlagen verlangen. Als
bezöge ich Leistungen von denen... das sind Späße, die man mit körperlich UND psychisch fitten/hinsichtlich ihrer Zeiteinteilung nicht eingeschränkten Leuten machen kann.

Und na ja, dass ich noch nicht weiß, was ich mal machen möchte, liegt wohl auf der Hand. Mit meinen beiden Studiengängen lässt sich verdammt viel machen :wink:
 

vidar

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...dass ich extrem chaotisch bin.
Genau das ist dein Problem. Du bist einfach nicht in der Lage dich selbst zu organisieren und zu disziplinieren. Deshalb benötigst du auch kurzfristig jemand, der/die dich zum Erreichen deiner selbstgesteckten Ziele eine gewisse Zeit begleitet. Über deine selbst zu verantwortenden finanziellen Probleme erspare ich mir einen Kommentar. Darüber haben dir ja im Forum bereits einige Anwesende genügend Hinweise gegeben. Zumindest hast du genügend Ansätze erhalten, wie du dich ggf. aus deiner misslichen Lage befreien könntest. Jetzt ist einfach nur noch dein Handeln erforderlich!
Und na ja, dass ich noch nicht weiß, was ich mal machen möchte, liegt wohl auf der Hand. Mit meinen beiden Studiengängen lässt sich verdammt viel machen :wink:
Gut und schön! Dann setz dich auf den Hosenboden und beweise es dir selbst, dass du auch fähig bist zielgerichtet etwas allein zu erreichen. Mit nur Reden ohne Taten, kommst du jedenfalls nicht weiter.
 

Gaestin

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@Liska
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hier müsste irgendwo Hilfe zu haben sein.
Was ist denn das Studienfach, das dann sofort zu einer Stelle führen würde? Bitte angeben.
 

(k)einEinzelfall

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Hallo Liska,

Deine Probleme und Sorgen kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich war selber schon in dieser Situation. Leider muss ich aber auch sagen, dass Du an Deinem "Chaos" arbeiten müsstest.

Ich weiß, dass das sehr schwer ist. Einerseits ist man mit seiner Erkrankung beschäftigt, andererseits muss man sich auch noch aufs Studium konzentrieren und sich dafür Studienbedingungen schaffen. Ach ja, und in seiner "Freizeit" dann auch noch arbeiten gehen.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass man sich von Ämtern etc. keine "Beratung" erhoffen braucht. Traurig, aber wahr.

Das Hauptproblem ist, dass es für Studenten - außer Bafög - im Grunde keine staatlichen Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Ich war bei der Suche jedenfalls noch nicht sehr erfolgreich. Es mangelt allein schon an Stellen, die überhaupt für einen zuständig sind...

Du bekommst ja kein Bafög, da Anspruch untergegangen? Hast Du dann schon Wohngeld beantragt? Das erhält man als Student, sobald man nicht mehr bafög-berechtigt ist.

Es wurde Dir ja schon empfohlen, Dir einen "Lotsen" zu suchen, der Dich erstmal etwas begleitet. Dazu könntest Du Dich an den Behindertenbeauftragten Deiner Uni wenden. Dort könnte man Dir jedenfalls dabei helfen, verbindliche Pläne auszuarbeiten, wie Du Dein Studium fortbetreiben wirst. Eigentlich sollte man Dir von dort auch dabei behilflich sein, wenn es im Rahmen von Nachteilsausgleichen an Verlängerung der Studienzeit etc. geht.

Deine Geschichte ist einfach sehr komplex. Kenne ich von meiner... Da ist es sehr schwer, irgendwo anzufangen.

Liebe Grüße,
 

MaKiW

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Neben den von den anderen bereits genannten Optionen "Studienberatung", "Wohngeld" und "Berufsausbildung" kommen auch noch "Stipendium" (nein, dafür muß man kein absoluter Überflieger sein) oder - bei entsprechendem Studienfortschritt - "Studienabschlußdarlehen" in Frage.

Falls Dein Studiengang von der Fernuni Hagen (index - Studienangebot) angeboten werden sollte, könntest Du überlegen, dorthin zu wechseln, und zwar als Teilzeitstudentin. Dieser Status hat den Vorteil, daß Du nach außen dokumentierst, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Dies wiederum ist Voraussetzung für den Bezug von Alg2.

Ja, ich weiß, niemand reißt sich darum, beim Jobcenter vorzusprechen. Aber wenn das wirklich "dein" Studiengang ist, wäre es zumindest einmal eine Überlegung wert.
 

noillusions

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Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass man sich von Ämtern etc. keine "Beratung" erhoffen braucht. Traurig, aber wahr.
Heute ist deren Aufgabe Leistungsgewährung zu verhindern oder Gelder einzutreiben.
verbindliche Pläne auszuarbeiten, wie Du Dein Studium fortbetreiben wirst.
Das nützt was? Erinnert mich irgendwie an EGV...
kommen auch noch "Stipendium" (nein, dafür muß man kein absoluter Überflieger sein) [...] in Frage.
Bedingungslos gibt es das auch nicht, und dass diese anderen Bedingungen als "Überflieger sein" leicht zu erfüllen sind bezweifle ich.
 

Liska

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Studienabbruch zum Absolvieren einer Berufsausbildung ist wie eingangs erwähnt keine Option. Da läge für mich der Suizid näher. Danke, aber darauf werde ich auch nicht weiter eingehen.
Eine Notvariante wäre aber, dass ich eins meiner beiden Fächer vergesse, mich auf das andere konzentriere und damit ein Fernstudium absolviere. Oder ein FH-Studium der Informatik, ohne die ganze Theorie muss man wohl weniger tun...

Natürlich habe ich auch vor einem halben Jahr beim JC nachgefragt. Komme selber aus einer Familie, deren Mitglieder nicht selten zumindest phasenweise in ALGII hingen. Habe auch mit ALGII mein Abi gemacht. Aber dort sagte man mir eben auch, was ich eben anhand meiner Recherchen bereits gewusst hatte - Studium abbrechen, dann ist meine Grundsicherung gewährleistet.

Meine Miete ist zum Glück so gering, dass Wohngeld nicht viel brächte. wenn ich es denn erhielte. Laut Rechner habe ich aber keinen Anspruch.

Habe nun eine psychiatrische Klinik angeschrieben, die mir hoffentlich jemanden zuteilen kann, der mich und die Erfüllung meiner Verpflichtungen dann ambulant betreut. Gibt es hier in der Nähe.

Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass mich im 7. Semester noch irgendjemand mit einem Stipendium fördern möchte.

Ach, und noch ein Punkt, der mich wütend macht, den ich eben vergaß weiter auszuführen; ich kann es ABSOLUT nicht nachvollziehen, dass man mir 0 Unterstützung gewährt, wenn ich bereit bin, >=15h/w zu arbeiten. ...wenn ich nachweislich binnen weniger Monate ca. 250 Bewerbungen einzeln verfasst und abgeschickt habe, von denen ich die meisten nachweisen kann, davon kann, ohne dass ich hier jemanden beleidigen möchte, der durchschnittliche ALGII-Empfänger nur träumen.

Aktuell läuft das Studium auch ziemlich gut, aber mehr als 80% laufen im Selbststudium ab. Habe jemanden, der mir beim Lösen von Aufgaben Unterstützung zukommen lässt. Sollte ich alle Klausuren bestehen, hätte ich innerhalb eines Semesters ein Drittel aller von mir zum Abschließen des Studiums benötigten CP inkl. Bachelorarbeit geschafft. Damit hätte ich jedenfalls genug CP für den Bildungskredit, der meine unmittelbar zurückzuzahlenden Schulden ausgleichen würde.

Was ich damit primär sagen möchte - die Zeit zum Arbeitengehen nebenher war und ist da. Ich bin nervlich belastet, wäre das bei 15h aber weniger, als ich es bei 20 bin. Und ich würde mir idR den Großteil meines Studiums selbst finanzieren und nur im Notfall auf Unterstützung zurückggeifen.

Notfalls würde ich das Studium hinten anstellen, könnte es aber immerhin weiterführen. Meine Fächerkombi ist nämlich eher unkonventionell und gibt es auch an keiner Fernuni, und ich würde sie nur extrem ungerne ändern bzw. mich auf eines von beidem beschränken. Das Studium ist durchaus mein Traumstudium.

Dass man nur 15hArbeit/Woche voraussetzt, mir, die zur Deckung des Lebesunterhalts inkl. aller für ALGII-Empfänger idR nicht relevanten Posten wie GEZ und Krankenversicherung 20h/Woche und damit noch mal deutlich mehr arbeiten muss, aber dennoch jedwede Unterstütung in NOTFÄLLEN verweigert, weil ich immatrikuliert bin (toller Luxus!), ist mir absolut unverständlich. Es ist NICHT so, als wäre ich nicht bereit, nebenher zu arbeiten. Erkrankungen hin oder her.

Und dass bei Vorliegen studierfähigkeitseinschränkender chronischer Erkrankungen (mein Therapeut meint, ich könnte mir eine 50%ige Behinderung attestieren lassen) bzw. Behinderung nicht einmal bei Vorliegen eines Behindertenausweises zumindest für einen gewissen Zeitraum Sozialhilfe greift, ist für mich ebenso unvorstellbar.

Und dass man bei falscher Einschätzung seiner Studierfähigkeit dahingehend bestraft wird, dass man NIE WIEDER BaföG beziehen kann und Gefahr lauft, den Betrag in seiner Not komplett zurückzahlen zu müssen, wenn man weniger als 50% der von Gesunden geforderten 50% erbracht hat, sondern ins stupide Malochen bzw. eine Berufsausbildung oder ALGII-Bezug gedrängt werden soll, UNGEACHTET des Werdegangs und der Konstitution, erschließt sich mir ebenfalls nicht.
...so vieles, ich krieg' das Ko*zen.
Und nein, das lässt sich für mich nicht ansatzweise hinreichend relativieren, um legitimerweise sagen zu können, ich hätte das ja alles im Vorhinein gewusst und hätte danach arbeiten müssen! Es geht mir nicht um den Istzustand, sondern einen möglicherweise deutlich besseren! Werde das daher auch nicht weiter diskutieren.

Und zu den Stipendien - es gibt Waisenstipendien, aber nicht an meiner Uni. Es gibt Begabtenstipendien, eine "hohe Begabung" wurde mir ja attestiert, aber auch die verlangen entsprechende Leistungen. Es gibt Arbeiterkinderstipendien, aber auch da wird im 7. Semester ein höheres Maß an erbrachter Leistung erwartet. Na ja, vielleicht nächstes Semester, WENN alles klappt wie geplant und eine Überschreitung der Regelstudienzeit, die in meinem Studiengang im Schnitt nicht eingehalten wird, toleriert wird...
 
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Katzenstube

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Hallo Liska,

es wurde hier schon hinreichend erwähnt, dass die Jobcenter/Agenturen für Arbeit mehr dem Zweck dienen Menschen die Leistungen zu verwehren als zu helfen. Ich denke, die meisten, die in den letzten Jahren zu einer Berufstätigkeit gekommen sind weil sie wechseln mussten (haben das aus Eigeninitiative bewirkt) egal, ob 15, 30 oder 40 Stunden.

Ich bin berufstätig (war aber kurzzeitig nach dem Tod meines Arbeitgebers) ALG1 Empfänger. Nur extreme Eigeninitiative hat mich in einen neuen Job gebracht. Das im hohen Alter und in einem überlaufenen Beruf (kfm.). Heute kann nur jeder eigene etwas bewirken - Hilfeleistungen, so empfand ich es - gibt es keine mehr.

Es wäre schön, wenn die psychiatrische Klinik Kapazitäten für Deine Unterstützung frei hätte. Darauf verlassen würde ich mich nicht. Denn die meisten, die psychische Erschwernisse haben, kämpfen lange um Unterstützung. Besuchen Psychater und finden dann (mit viel Glück) einen helfenden Psychotherapeuten der dabei hilft selber aktiv zu werden. Hilfe zur Selbsthilfe findet sich in manchen Fällen.

BAFÖG wie ALG 2 wird aus öffentlichen Geldern bezahlt. Wer Anspruch auf diese Gelder hat, erhebt oder wie auch immer ich das definiere, der gibt seine Grundrechte ab (so empfand ich meine ALG1 Zeit) Warum hat es bei so vielen Bewerbungen nicht mit einem Job geklappt?

Du siehst also ALG2 Bezieher in einer besseren Postion weil sie GEZ und anderes finanziert bekommen? Auch ALG2-Bezieher "Es geht mir nicht um den Istzustand, sondern einen möglicherweise deutlich besseren! " haben Deine Meinung und kämpfen oft mit Bärenkräften darum dieses zu erreichen. Und manche schaffen es! Vielleicht mit ganz kleinen Schritten, vielleicht mit minimal mehr Geld als ALG2 --- oder sogar weniger --- aber weil diese Menschen selbständig starten haben und entwickeln sie vielleicht Chancen.

Wir sind nicht mehr in einer Gesellschaft in der Rücksicht genommen wird - durch mein hohen Alter kannte ich diese Zeiten noch! Das ist vorbei!!! Du schreibst von einer großen Menge an Bewerbungen - auch wenn Dein Studium erfolgreich absolviert wurde ist Dein Kampf dann immer noch nicht vorbei. Dann geht selbiges nämlich los im Bereich einen Anstellungsvertrag zu finden. Auch hier wirst Du alles aus Eigeninitiatve bewegen müssen, vermute ich. Frag doch mal die Akademiker hier, und da gibt es einige, wie die Jobsuche für diese ist.

Ich will Dir erzählen von meiner Freundin, die lange als Krankenschwester arbeitete und dabei ihr Kreuz zerbrach. Über Fernstudium erarbeite sie sich - mit weiterer Arbeit im ambulanten Dienst - die Kosten für das Studium zum Sonderpädagogen. In diesem Bereich ist sie nun beruflich tätig. Auch sie wäre nicht unterstützt worden und musste sich entscheiden zwischen einer ganz harten Zeit des Studiums - und somit jetzt einem guten Verdienst - oder dem gesundheitlichen Aus in der Krankenpflege. Sie muss auch kein schlechtes Gewissen haben nun einen gut dotierten Job zu haben weil sie eben GEZ und anderes selber finanzierte. Letztendlich kann ein Studium der Weg zu einem gut bezahlten Job sein - diese gute Bezahlung erhält derjenige, der durchhält. Und er behält diese für sich und muss nichts davon abgeben. Kein Vergleich also zum normalen ALG2-Empfänger, der oftmals auf Grund hohen Alters und Krankhei bereits von den Jobcentern auf die Looser-Liste gesetzt wurde.

Gruß von Katzenstube
 

vidar

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Moin @Liska,

ich werde es mir mal wieder erlauben dein Problem neutraler zu betrachten. Du schreibst hier, dass du (künftig) keine finanzielle Unterstützung durch die Allgemeinheit erhältst. Was soll das, du hast über 2 Jahre BaföG erhalten. Wenn du aber meinst, dich nicht an Richtlinien halten zu müssen und die Nichteinhaltung dieser auch nicht vermagst so zu dokumentieren, dass du hierdurch entlastet wirst, dann hast du dies auch selbst zu verantworten. Insofern sehe ich es als durchaus gerecht an, wenn dir der Zugang einer Förderung nach dem BaföG nicht nur eingeschränkt sondern auch versperrt wird.

Hinsichtlich deines, was auch immer, Studiums kann ich weiter nicht genau erkennen, was du überhaupt willst. Mal willst du dein Studium der momentanen 2 Fächer (um welche es sich hierbei handelt, hast du leider noch nicht mitgeteilt) fortführen, mal auch hinten anstellen, mal spielst du mit den Gedanken eines Fernstudiums der Informatik. Dieses auch nur deshalb, weil es für dich leichter erscheint, hier einen FH – Abschluss zu erzielen.

Dein kontinuierliches hin und her ist so was von kontraproduktiv. Du schreibst hier meistens nur im Konjunktiv. Wie wäre es denn, wenn du jetzt mal damit beginnen würdest dich auch mal Indikativ auszudrücken.

Auch durch deine Aussage "Ich würde eher eine Suizid betreiben bevor ich eine Berufsausbildung beginnen würde“ kommt es mir eher vor, als wenn ich ein trotziges Kind vor mir habe, welches permanent auf dem Boden stampft, um ja auch das zu bekommen was es will.

@Liska wach bitte auf und schaue endlich auch mal über den Tellerrand. Über das wie, wodurch, womit … du dir selbst zu helfen vermagst, hast du sicherlich genügend Vorschläge hier erhalten. Tue dir selbst den Gefallen, und fang langsam damit an und realisiere auch einige davon.
 

berndmeier

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lisa braucht keine lebensweisheiten, sondern hilfe, ich finde es immer wieder so wie Lisa es schon sagt, echte hilfe will keiner geben sondern nur dumme antworten
 

berndmeier

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da fällt mir gerade ein GEZ braucht man pro wohnung nur einmal bezahlen,
 

vidar

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Super Feststellung! Welchen Beitrag möchtest du neben deiner kurzen Einschätzung zusätzlich noch leisten, um @Liska mit/bei ihren Problemen behilflich zu sein?
Inkorrekte Analyse deinerseits! Anscheinend hast du den Faden nicht komplett gelesen. Was sie aber ausschließlich braucht ist eine realistische sofortige Hilfe zur Selbsthilfe und kein permanentes Bedauern ihrer prekären Situation. @Liska dürfte mittlerweile auch alt genug sein, um nicht noch weiterhin mit dem Samthandschuh angefasst werden zu müssen.
 
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Katzenstube

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er https://www.elo-forum.org/alg-ii/189602-arge-stellt-zahlung-weil-arbeitgeber-weigert-kuendigen.html auch!

Hallo Bernd Meier. Natürlich hast Du Recht! Aber wenn nicht durch private Hilfsmöglichkeiten zum Gegen der finanziellen Misere kommen kann, woher denn dann? Es wurde von einigen Vorschreibern von mir eine Portion Hilfshinweise gegeben, mehr ist nicht möglich, außer eben Spenden.

Oder die Hilfe von Institutionen (wurden ja schon aufgezählt) oder einem Psychotherapeuten, der versucht Chaos in Ordnung und somit in ergebnisorientiertes Handeln umzusetzen.

Es ist nun mal leider so, wenn ein Kind in den Brunnen gefallen ist, kann man/frau es nicht auf die Erde zaubern, auf der der Brunnen steht. Will sagen, jeder, aber auch jeder Schritt benötigt Zeit und wenn kein Geld da ist zum überleben... dann helfen nur die "Spenden".

Glaub mal nicht, dass ich diese Gesellschaft toll finde - siehe auch mein Beispiel am Anfang des Beitrages (da ist nämlich jemand schon in den Startlöchern gewesen und rauskatapultiert). Aber es ist so und es hilft jedem - egal ob Akkademiker oder Hartz4 nur die eigene Kraft.

Gruß von Katzenstube
 
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