Verzweifeltes Kind !

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Roadqueen

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Hallo bin kurz vorm heulen.
Bin Stolz auf meine Kinder meine Älteste hat Ihre Ausbildung als
Innungsbeste in Köln abgeschlossen und sofort einen Super Arbeitsplatz bekommen, der 2te geht auf die Höherehandelsschule
in Siegburg und hat einen Noten durchschnitt von 2,1.
Unser 4te 5te Klasse Noten durchschnitt 2,0.
Nur nur drei macht massive sorgen er hat in 4 Haubtfächern Note 5
wird 16 und ist im 7 Schuljahr.Jetzt habe ich raus bekommen das er gesagt hat wenn ich dieses Schuljahr nicht schaffe werde ich vor ein
Auto springen und Schluss machen er will kein Hartz4.
Ihn reicht esdas er schon vom anfang an in der Schule gemoppt
wurde.Lieber Tot als mit diesen Noten Arbeitlos.
Was kann ich tun Er hat den mut verloren und hält sich für dumm.

mfg Roadqueen
 

Arania

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Da kannst Du nur alles versuchen um ihn davon zu überzeugen das man wenn man eine Klasse mal wiederholen muss es nicht gleich heisst das man gar keinen Abschluss schafft und ALG II bekommen muss

Wer hat nicht mal eine Klasse wiederholt? Sag ihm das Du zu ihm stehst und es keine Schande ist wenn es mal schlechte Noten gibt, rede mit den Lehrern und seinen Freunden, damit alle ihn unterstützen

Gibt es einen Schulpsychologen an seiner Schule der helfen könnte?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo bin kurz vorm heulen.
Bin Stolz auf meine Kinder meine Älteste hat Ihre Ausbildung als
Innungsbeste in Köln abgeschlossen und sofort einen Super Arbeitsplatz bekommen, der 2te geht auf die Höherehandelsschule
in Siegburg und hat einen Noten durchschnitt von 2,1.
Unser 4te 5te Klasse Noten durchschnitt 2,0.
Nur nur drei macht massive sorgen er hat in 4 Haubtfächern Note 5
wird 16 und ist im 7 Schuljahr.Jetzt habe ich raus bekommen das er gesagt hat wenn ich dieses Schuljahr nicht schaffe werde ich vor ein
Auto springen und Schluss machen er will kein Hartz4.
Ihn reicht esdas er schon vom anfang an in der Schule gemoppt
wurde.Lieber Tot als mit diesen Noten Arbeitlos.
Was kann ich tun Er hat den mut verloren und hält sich für dumm.

mfg Roadqueen

da kann ich kaum etwas dazu sagen, aber das kenne ich von Anderen (Jugendlichen und Erwachsenen).

Zeige ihn das Gegenteil, liste sein Stärken auf, auf die DU stolz bist (ich nehme an, das Du bestimmt einige kennst), mach ihm damit Mut. Niemand ist wertlos, jeder hat seine Stärken und auf die sollte man aufbauen.

Leider kann ich nicht viel dazu schreiben, aber sowas hat schon einige Male geholfen. :icon_smile:
 

Roadqueen

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Haben schon alles versucht mit Nachhilfe Privat von Jugendamt
Jetzt in der Ganztagsschule mit Förderunterricht leider geben die
den nur in einem Fach.Er geht und hilft im Getränkehandel,und bei alten Menschen Rasenmähen und Strassekehren.Was ihm grossen
Spass macht nur Schule da sagt er ich kann das nicht sogar das 1x1
ist für ihn ein Bömisches Dorf.Ich habe ihn auch gesagt das sitzen
bleiben nicht so schlimm ist das mir das auch Passiert ist.
Aber er meint das er die Schule nicht schafft da er nur ins 7te gekommen ist weil er den Lehrern versprochen hat sich zu bessern.
Jetzt hat den mut verlohren weil er das versprechen nicht halten kann.
mfg Roadqueen
 
E

ExitUser

Gast
Haben schon alles versucht mit Nachhilfe Privat von Jugendamt
Jetzt in der Ganztagsschule mit Förderunterricht leider geben die
den nur in einem Fach.
Ja, diese Unsitte kenne ich auch von Hamburger Schulen. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, hat dein Sohn also in Deutsch, Englisch, Mathe und in einem weiteren Hauptfach massive Probleme.
Da stellt sich für mich natürlich auch die Frage:
Wenn ein 16jähriger in der 7. Klasse ist, also zwischen 12/13jährigen sitzt, ist er überhaupt in der richtigen Schulform? Hat dein Sohn jemals den Inhalt des Unterrichts verstanden? (Kein Vorwurf!) Wurde ihm der Unterricht in einer für ihn verständlichen Form nahegebracht? (Meine Kinder entwickelten sich jedesmal dann zu grandiosen Schulversagern", wenn ihr/e Lehrer sich als pädagogische Vollpfosten entpuppten, die weder von Menschen noch von ihrem Fachgebiet etwas verstanden, aber selbst an ultimativer Selbstüberschätzung litten, was ihre Fähigkeiten Wissen zu vermitteln anging).
Hat dein Sohn möglicherweise Probleme mit seinen Sinnen? (Hören, Sehen, Motorik, usw.?) Oder eventuell einen leichten geistigen "Defekt" (bitte nicht böse sein, aber bei einem meiner Kinder wurde erst nach mehr als einem Jahrzehnt ein Geburtsschaden der durch Sauerstoffmangel entstanden war, richtig diagnostiziert), die ihm möglicherweise das Lernen schwer oder unmöglich machen?
Er geht und hilft im Getränkehandel,und bei alten Menschen Rasenmähen und Strassekehren.Was ihm grossen
Spass macht nur Schule da sagt er ich kann das nicht
Dein Sohn hat drei sehr erfolgreiche Geschwister, selbst seine jüngere Schwester bringt Bestleistungen nach Hause. Wäre es vielleicht möglich, dass das Selbstbewußtsein deines Sohnes derart gelitten hat, dass es sich nicht mehr traut irgendeinen Lernstoff zuversichtlich anzupacken? Weil er weiß/vermutet/ahnt/glaubt, dass er nie so erfolgreich wie seine Geschwister sein wird?
das 1x1
ist für ihn ein Bömisches Dorf.
Hast du schon mal daran gedacht, dass dein Sohn Dyskalkulie haben könnte? Oder er so rechenschwach ist, dass er sich an der Genze zur Dyskalkulie bewegt?
Wenn das so ist, dann hat er Mathe einfach nicht verstanden,und er wird es auch nicht verstehen, und wenn er 1000x übt und Nachhilfe bekommt. Eine meiner Töchter hat(te ) Dyskalkulie. In der 5. Klasse war sie nicht einmal in der Lage Kindergartenaufgaben zu rechnen. Bis sie auf die Förderschule kam, das Problem dort richtig erkannt wurde, und sie entsprechenden Unterricht erhielt. Jetzt entsprechen ihre Mathekenntnisse denen der 10. Klasse Förderschule.
Von meinen sieben Kindern kämpfen vier mit Mathe. Ihre Fähigkeiten auf diesem Gebiet sind absolut unterirdisch, und wenn sie ihre 5 halten, den Mut nicht verlieren, bin ich happy.
Sie verstehen Mathe einfach nicht, und bewegen sich an der Grenze zur Dyskalkulie, bzw. können die Grundrechenarten leidlich anwenden, doch die höhere Mathematik, ab Klasse 6, bleibt ihnen verschlossen. Ich kann ihnen ebenfalls nicht helfen, da ich Mathe auch nur auf Grundschulniveau verstehe.
Lasse deinen Sohn doch mal testen. Rede mit seinem Mathelehrer (Vorsicht: viele Mathelehrer stehen dem Thema nicht sehr aufgeschlossen gegenüber, sind voller Vorurteile und gehen bei schlechten Noten stets von "Faulitis" aus). Dein Sohn müsste dann getestet werden, was ihm bei nachgewiesener Dyskalkulie leider keinen Noten -oder prüfungsschutz einbringt, jedoch die Gewissheit dass er nicht blöd ist, und sein Selbstbewußtsein könnte sich erholen.
Aber er meint das er die Schule nicht schafft da er nur ins 7te gekommen ist weil er den Lehrern versprochen hat sich zu bessern.
Jetzt hat den mut verlohren weil er das versprechen nicht halten kann.
Was sind das für Lehrer, die einem jungen Menschen ein derartiges Versprechen abnehmen? Aber es ist ja auch einfacher für sie, als sich selbst als Pädagogen zu hinterfragen, warum ein 16jähriger noch immer in der 7. Klasse hockt, und nicht weiterkommt.
Meiner Ansicht nach, solltet ihr erst mal in einer ruhigen Stunde mit dem Jungen reden. Um herauszufinden WAS ihm das Lernen unmöglich macht oder erschwert. Das halte ich für sinnvoller, als nach Fördermöglichkeiten zu suchen.
Denn nur wenn man die Ursache kennt, z.B. eine bisher unerkannte Legasthenie, ein unfähiger Lehrer, eine mobbende Klasse, oder seelische Ursachen, kann man daran arbeiten, die Situation erfolgversprechend zu verändern.
Lieber Tot als mit diesen Noten Arbeitlos.
Dieser Satz machte mir regelrecht Angst. Und er zeigt, wie schlecht es deinem Jungen geht. (Kein Vorwurf!)Ich könnte mir vorstellen, dass hier auch ein guter Psychologe oder Psychiater weiterhelfen könnte.

LG :icon_smile:
 

ela1953

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[QUOTEEr geht und hilft im Getränkehandel,und bei alten Menschen Rasenmähen und Strassekehren.Was ihm grossen
Spass macht nur Schule da sagt er ich kann das nicht ][/QUOTE]

Ich würde auch zunächst das machen, was Hamburgeryn vorgeschlagen hat.

Sie hat es ja mit ihren Kindern schon durchgezogen. :icon_klatsch:

Dein Sohn scheint jemand zu sein, dem praktische Tätigkeiten mehr liegen.

Da ja bald die Schulpflicht endet, würde ich mich auch über eine Ausbildung im Handwerk informieren.

Vielleicht wird er dann wieder lebensfroher.

So hat eine Schulkameradin meiner Ältesten mit einem durchschnittlichen Abitur den Beruf der Friseurin ergriffen.

Keine ihrer Schulfreundinnen konnte das verstehen, aber das Mädchen ist glücklich.

Ein Freund meines Sohnes bekam während der Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker Magengeschwüre und war immer krank, wenn er in die Berufschule musste.

Dabei machte er alles elektrische mit Kabel ziehen, Licht legen usw. seit er 8 oder 9 Jahre alt war.

Aber ihm lag das schriftliche nicht. Er war praktisch gut, hatte als Hauptschüler den Einstellungstest auch bestanden.
In der Berufschule saß er aber neben Realschülern und Abiturienten.
Denen waren z.B. die Ohmschen Gesetze geläufig und die konnten auch ausrechnen, welches Kabel warum verwendet werden musste. Er aber nicht. Er konnte das nicht ausrechnen. Er wusste einfach, welches Kabel man nehmen muss.
Allerdings zählte dieses Wissen nicht.

Mein Neffe machte die gleiche Ausbildung, auch beim gleichen Ausbilder. Der war theoretisch gut, aber hat wohl bis heute noch keine Lampe angeschlossen.

Ein Jahr später gab es dann wieder eine stinknormale Ausbildung zum Elektriker, wie es ihn früher gab.

Irgendwie haben die gemerkt, dass es auch Praktiker geben muss und nicht nur Theoretiker.
 

Linchen0307

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Meinem Sohn erging es genauso an der Schule, er ging in der 8. Klasse ab, mit Abschluss der 6. , allerdings hat er AD(H)S und einen IQ von 132.
Seine Tests und Arbeiten schrieb er 2er und auf dem Zeugnis bekam er eine 5.
Lag daran, das er sich am Unterricht nur beteiligte, wenn ihn das Thema interessierte, Hausaufgaben machte er halb oder gar nicht, den Unterricht störte er permanent. Ich muss dazu sagen, das wir von NRW nach SH zogen. In NRW ging er zur E Schule und brachte auch im Zeugnis Noten von 1- 3 nach Hause. E Schulen gibt es aber in SH nicht.
Mein Sohn machte dann ein Jahr im Regenbogen und ging dann auf eine Schule um den Hauptschulabschluss nach zu machen. Innerhalb eines Jahres hatte er ihn in der Tasche, man bedenke, er ging von der Hauptschule mit Abschluss der Klasse 6.
Auch mein Sohn sprach häufig darüber von der Autobahnbrücke zu springen oder sich vor die AKN zu werfen. Wir haben ihn immer wieder gestärkt, indem wir ihm seine Vorteile aufzeigten, von denen er eine Menge hat. Wir sagten ihm auch, das er einfach zu genial für die Hauptschule wäre und die Lehrer dort mit seiner "anderen" Intelligenz nichts anzufangen wüssten.
Von meinem Mann und mir hörte er auch, das er seinen Weg machen werde, gleich, was die Lehrer sagten.
Ihr müsst den Jungen bestärken, er darf nicht in ein Loch fallen, aus dem er nicht wieder herrauskommt.
Wie Hamburgeryn schon sagte, lass deinen Sohn testen, bestärke ihn darin das er eben anders begabt ist, dadurch aber nicht weniger wertvoll. Beziehe die Geschwister mit ein.

Ich wünsche dir und deinem Sohn alles Glück:icon_smile:
 

Roadqueen

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Danke für die tollen Tips werde sofort nachschaun wo man so einen
Test machen lassen kann.Wir haben Ihm schon als ansporn angeboten
seinen Mofaführenschein zu bezahlen.Wo er sich total drüber Freut.
Meine Grosse Tochter aus Köln will uns dafür das Geld geben.
Weil sie meint vom Hartz4 ist das unmöglich und ihr habt mir auch
immer geholfen,wenn ich meine Lehre schmeissen wollte,weil nicht
alles so toll war.

Mfg Roadqueen
 

Erolena

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Ich kenne jemand mit einer Tochter mit Rechenschwäche (Dyskalkulie).
Sie hat über das Schulamt eine Therapie für ein Jahr bekommen (nicht Nachhilfe).
Das hat wirklich geholfen, so dass sie dann einigermaßen im Stoff in Mathe mitkam.
Frag mal beim Schulamt an, bitte um Beratung.

Weiß nicht ob das hier schon empfohlen wurde
Nachteilsausgleiche bei LRS und Dyskalkulie in Rheinland-Pfalz:
LRS / Dyskalkulie usw. - Rheinland Pfalz - Rechtsanwalt Schulrecht
 
G

gast_

Gast
Ich kenne jemand mit einer Tochter mit Rechenschwäche (Dyskalkulie).
Sie hat über das Schulamt eine Therapie für ein Jahr bekommen (nicht Nachhilfe).
Das hat wirklich geholfen, so dass sie dann einigermaßen im Stoff in Mathe mitkam.

Ich habe eine Tochter, bei der in der vierten Klasse die Dyskalkulie von mir!!! erkannt, auf meine Veranlassung hin getestet und bestätigt wurde.

Nachdem das Jugendamt Düseldorf eine Einzel-Therapie bezahlte, konnte sie im nächsten Jahr sogar aufs Gymnasium - und hat dort den Realschulabschluß gemacht.
Danach hat sie sich für eine Ausbildung entschieden, und mit Auszeichnung die Berufsschule verlassen...

es muß aber die richtige Therapie sein: Es gibt da große Unterschiede.
 
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