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Verwitwet , seh ich das so richtig?

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relaxed

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Hallo,

bin neu hier und hab mal ne Frage, hoffe dass ich mich hier richtig eingeordnet habe.

Mein Schwiegervater ist vor 6 Wochen verstorben, nachdem ersten Schock stehen nun für meine Schwiegermutter auch finanzielle Probleme bevor.

Sie bekommt nun ja die volle Rente für 3 Monate, ab dem 1.1.2007 nur noch 60%, alles in allem 1000 €.

Immer noch viel Geld im Vergleich zu dem was andere haben, das ist klar. Nur bleiben ihr nach Miete, Strom gerade mal 300 € übrig zum Leben, für Telefon und kleine notwendige Versicherungen.
Einen eigenen Rentenanspruch hat sie erst in 1,5 Jahren, mit 65.

Es ist auch klar, daß sie nach einer gewissen Zeit umziehen wird, schon allein deswegen weils mit dem Laufen langsam nicht mehr so recht klappt, jetzt wohnt sie noch im 2. Stock.

Abgesehen davon daß kein Vermögen da ist, sie hat die Wohnung ja fast 40 Ehejahre mit ihrem Mann bewohnt und ist nervlich noch gar nicht dazu in der Lage sich mit einem Umzug zu befassen. Nur ab Januar sieht es dann verdammt eng aus, finanziell.

Sowohl für die Grundsicherung im Alter als auch für Wohngeld sind die Einnahmen wohl zu hoch und es besteht kein Anspruch.

Gibt es denn da noch andere Möglichkeiten oder ist es tatsächlich so daß sie sehen muss schnellstmöglichst auszuziehen damit ihr mehr Geld zum Leben bleibt?

Vielen Dank schonmal im voraus!
 

Arco

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Sowohl für die Grundsicherung im Alter als auch für Wohngeld sind die Einnahmen wohl zu hoch und es besteht kein Anspruch.
.... wenn das so ist und bei etwa 1.000 Euro Rente wird das so sein, ist leider eine angedachte Veränderung der Wohnverhältnisse (auch wegen der gesundheitlichen Gegebenheiten) in absehbarer Zukunft überlegenswert.

Sie sollte langsam an den Gedanken herangeführt werden - nichts über die Knie brechen heißt es ja so.

Leider fällt mir so keine andere Hilfe ein .....
 

relaxed

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Danke für die rasche Antwort Arco,

wie gesagt, es ist vollkommen klar daß ein Umzug erfolgen muss.
Nur, mit nicht übers Knie brechen ist das dann so ne Sache, es gibt ja die 3 monatige Kündigungsfrist und in 2,5 Monaten wirds ja schon finanziell knapp.
Erschreckend irgendwie, auch die Folgen die sowas nach sich zieht.
Nun, werden wir wohl durch müssen..
 

Arco

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... das ist mir leider klar was Du schreibst, nur nach 40 Jahren raus aus der Wohnung ist eine sehr schwere Frage.

Wenn die Wohnung evtl. groß genug ist, was wäre dann wenn deine Schwiegermutter eine ganz ganz dicke Freundin hätte die als "Untermieterin" einziehen könnte ? ?

War nur mal so ein Gedanke von mir ......

(übrigens, mit "dick" meinte ich jetzt nicht die Leibesfülle ;) )
 

Andi_

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Alternativ kann sie auch versuchen ein Zimmer unterzuvermieten. Es gibt genug Hartz IV Opfer die eine WG suchen. Dann ist sie auch nicht alleine und hat ggf. jemand der ihr auch mal was mitbringt wenn er einkaufen geht und so. Würde ich mir überlegen :pfeiff:
 
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Arco schrieb:
... das ist mir leider klar was Du schreibst, nur nach 40 Jahren raus aus der Wohnung ist eine sehr schwere Frage.

Wenn die Wohnung evtl. groß genug ist, was wäre dann wenn deine Schwiegermutter eine ganz ganz dicke Freundin hätte die als "Untermieterin" einziehen könnte ? ?

War nur mal so ein Gedanke von mir ......

(übrigens, mit "dick" meinte ich jetzt nicht die Leibesfülle ;) )
Die Idee ist nicht schlecht... aber das Problem ist wohl, daß sie sich jetzt wohl dazu keine Gedanken machen kann...und das würde ja auch bedeuten, Wohnung "ausmisten", Möbel abgeben usw

ich denk man sollte auch mal alle Ausgaben durchgehen: kann man da vielleicht was kündigen, damit sie in der ersten Trauerzeit noch bleiben kann?

Gibts keine Kinder, die da finaziell wenigstens eine gewisse Zeit aushelfen könnten?

Gruß aus Ludwigsburg
 

silkem

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relaxed schrieb:
Einen eigenen Rentenanspruch hat sie erst in 1,5 Jahren, mit 65.
Wie hoch würde die Rente ausfallen? Evtl. sollte sie an eine frührere Beantragung der Rente denken, wenn die Abzüge nicht zu hoch ausfallen, bzw. verkraftbar sind.

LG

Silke
 
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