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Verweigerung der Leistungen durch die KK wg. fehlender Mitwirkungspflicht

E

ExitUser

Gast
Hallo,
ich möchte mich kurz mal vorstellen. Ich befinde mich im "mittleren" Lebensabschnitt und bin derzeit noch in ungekündigter Anstellung.
Da ich seit einem Jahr wegen mittelschweren Depressionen, die zu 100 % aus meiner früheren Tätigkeit stammen, krank geschrieben bin, muss ich jetzt irgendwie "Nägel mit Köpfen" machen, sprich, eine Entscheidung für meinen weiteren Lebensweg treffen, da jetzt auch die Krankenkasse Druck macht!
So im April diesen Jahres habe ich einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt, welchen ich auch inzwischen "dem Grunde nach" bewilligt bekommen habe.
Die Finanzierung einer dieser Maßnahmen ist jetzt leider gescheitert, da ich nicht die gewünschten Unterlagen beibringen kann (sie möchten eine Absichtserklärung, dass ich nach meiner Weiterbildung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis eingestellt werde).
Das wird aber nicht funktionieren, da niemand die Katze im Sack kauft und schon gar nicht unter diesen Voraussetzungen. Also gescheitert!
Die Rentenversicherung hat mir jetzt empfohlen, die Maßnahme selbst zu finanzieren - was jetzt auch letztendlich die einzige Möglichkeit für mich darstellt - und anschließend einen Existenzgründungszuschuss zu beantragen, den sie mir wohl ggf. genehmigen werden.
Jetzt wäre meine wichtigste Frage, wie sieht es jetzt mit der Krankenkasse und meinem bisherigen Arbeitsverhältnis aus!?
Darf mir die Krankenkasse mit einem genehmigten Bescheid von der Rentenversicherung überhaupt die Leistungen wegen fehlender Mitwirkungspflicht verweigern? Obwohl sie mir ja nur den Antrag für die medizinische Reha mitgeschickt haben, habe ich ja eigentlich schon den anderen Antrag gestellt. (Leistungen zur Teilhabe an beruflicher Reha!)
Bisher weiß die KK noch nichts davon, dass ich den Antrag gestellt habe!
Ich weiß auch nicht genau, wie ich jetzt vorgehen soll. Jetzt gleich melden, dass der Antrag bereits gestellt und bewilligt ist oder die letzten Wochen noch aussitzen, weil danach sowieso die Leistungen der KK eingestellt werden? Wer kann mir dazu einen Tipp geben, bitte?
 

Anna B.

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Hallo,

du hast eine Aufforderung von der KK bekommen einen REHA-Antrag zu stellen?
Man hat dir eine Frist von 10 Wochen dafür gegeben?

du hast aber bereits vorher schon einen Antrag auf Leistungen (beruflich) bei der DRV gestellt gehabt und der ist im Grunde bewilligt worden?

Wenn die KK dich auffordert, einen REHA-Antrag zu stellen, dann liegt der KK auch ein Akten-Gutachten vor, aus dem hervorgeht, dass deine Erwerbsfähigkeit bedroht ist..

du solltest mit der KK Kontakt aufnehmen und fragen, wie du dich nun verhalten sollst...
erkennt die KK den bereits gestellten Antrag an..dann kann es passieren, dass sie dir sagen: o.k. du kannst arbeiten, scheitert nur an Formalitäten..also sehen wir dich arbeitsfähig..und schwupps, bist du arbeitsfähig....

oder sie erkennen den bereits gestellten Antrag nicht an und beharren darauf, dass du den REHA-Antrag stellst..

wie es jetzt weitergeht, kannst nur du, nach dem Gespräch mit der KK entscheiden..
oder..du stellst ganz einfach den REHA-Antrag innerhalb dieser 10 -Wochen-Frist..und läßt alles so laufen, wie es DRV und KK dann ebenfalls laufen lassen..
 
E

ExitUser

Gast
Sorry, Anna...
Ich kapiere es nicht...
Die Krankenkasse hat durch den Medizinischen Dienst bei meiner Psychologin erfahren, dass meine Erwerbsfähigkeit derzeit erheblich gefährdet ist, daher die Aufforderung.

Die Rentenversicherung hat aber wohl durch ihre eigenen medizinischen Dienst festgestellt, dass ich in meinem derzeitigen Beruf so nicht mehr arbeiten kann.
Und daher Fördermaßnahmen Sinn machen würden.

Wie kann denn dann sein, dass sie das nicht "anerkennen" können. Die einen können doch nicht behaupten ich wäre arbeitsfähig, die anderen nicht!
 

Anna B.

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och...das gibt noch ganz andere Konstellationen...

bei meiner Rentenantragstellung hatte ich ungefähr 10 Gutachten...von voll erwerbsfähig bis unter3 Stunden war alles dabei...

also..ich würde den REHA-Antrag stellen..dann hast du mitgewirkt...du hast 10 Wochen Zeit dafür..
und somit kann auch die Leistung der KK (kg) nicht eingestellt werden..

wie die DRV und die KK das letztendlich dann auseinanderdröseln..kann dir egal sein..

fordere vorsichtshalber das Gutachten von der KK noch an..darauf hast du Rechtsanspruch...und lege das deinem REHA-Antrag bei...
 
E

ExitUser

Gast
Ich kann doch nicht den Antrag für die med. Reha stellen, wenn ich sowieso weiß, dass ich nicht hingehen kann. Ich lasse mir weder Blut abzapfen, noch irgendwelche Drogen einflößen....ich gehe nicht irgendwo hin, wo ich nicht selbst bestimmen kann, was mit mir passiert!
Ich bin so verzweifelt...
 
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