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Verwaltungsakt und eine Sanktionsanhörung erhalten wegen verpassten Termin da AU, wie jetzt verhalten?

Arkani

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Hallo,
Ich bin neu hier im Forum, habe aber unregistriert hin und wieder hier im Forum rein geschaut.

Nun zu meinem Problem und ich hoffe das mir da jemand vielleicht weiter helfen kann.
Ich bin derzeit noch Krank geschrieben von meinem Hausarzt (seid 25.06.).
Was meiner FM garnicht gefällt, denn bei meinem letzten Termin wollte sie nach einer Diskussion die fast eine Stunde ging, eine EGV mit mir vereinbaren, welche ich nach einer so geladenen Diskussion, erstmal mit nach Hause genommen habe, weil ich dafür einfach kein Kopf mehr hatte.

Sie Bestand darauf das ich die EGV nach 2 Tagen unterschrieben wieder abgeben sollte. Ich hab sie ihr von einer Vertrauensperson ohne Unterschrift aber mit Änderungsvorschlägen überreichen lassen, weil ich da schon Krankgeschrieben war.

(Ich hab einige Psychische Probleme, weshalb ich auch schon oft bei Amtsärzte war, wo ich 4x als weniger als 3 Stunden Täglich erwerbsfähig und Therapie bedürftig eingestuft wurde und 2x als auf Wundersamerweise Geheilt. Das Letzte Gutachten war ziemlich Skurill, wo mich keine Ärztin untersuchte sondern eine Mitarbeiterin einer Arbeitsagentur, welche ihr Gutachten 1 Woche bevor sie die Akte meiner Ärztin erhielt schon fertig hatte und mir schon im Vorfeld sagte, wie das Gutachten ausfallen wird.)

Jedenfals hatte ich trotz Krankschreibung einen Termin zum 06.07. erhalten wo auf der Einladung selbst stand das ich im falle einer Krankschreibung, mich wieder melden solle, wenn ich wieder Gesund bin. (Persönlich wohlgemerkt! :cheer2: ) Krankenschein wurde wie Gewünscht, am selben Tag per Post zum JC geschickt und Per Telefon hab ich mir die Ankunft auch noch mal Bestätigen lassen einige Tage später!

Jetzt habe ich am 10.07. einen Braunen Umschlag im Briefkasten gehabt wo folgendes drin war: eine EGV per Verwaltungsakt, eine Folgeeinladung mit dem Hinweis einer Wegeunfähigkeitsbescheinigung im Krankheitsfall (Was das auch immer sein soll), eine Sanktionsanhörung wegen dem verpassten Termin am 06.07. (wo ich ja forschriftsmäßig meinen Krankenschein eingereicht habe wie auch auf der Einladung gefordert) und eine Kündigung der alten EGV.

Ich würde gern Wiedersprüche bzw Erklräungen dazu schreiben, da zb. der VA auf alle Ewigkeit gelten soll, Pardon "bis Auf Weiteres", dann frage ich mich, ob man mich so Rückwirkend Sanktionieren kann, obwohl ich die EGV zu dem Zeitraum nicht unterschrieben hatte meine Krankenscheine wie gefordert vorgelegt hatte und die Sanktionsanhörung (Welche ja für einen Vergangenden Verstoß gilt) Zeitgleich mit VA eingetroffen ist.

Ich Soll laut VA 5 Bewerbungen Monatlich schreiben auf einen Helferjob, wobei mit mir keinerlei absprache darüber stattfand, da ich ja nach der Diskussion klarmachte, dass ich dafür keinen Kopf mehr hätte und das gern ein andern mal mit ihr gerne besprechen würde, sie bestand allerding darauf woraufhin ich ja die EGV dann mitgenommen hatte und sie einfach irgentwas im PC eingetragen hatte.

Die EGV per VA kommt mir auch etwas Willkürlich vor, da darin zb steht, dass ich jeden Termin meiner Terapie Warnehme und bei jedem Termin im JC einen nachweis darüber vorlege, was nich möglich ist, ich hab ihr den Beginn der Terapie von meiner Therapeutin schriftlich bestätigen lassen, jedoch kann meine Therapeutin mir nicht bei jedem Termin eine Bestätigung mit geben, da das in einer Klinik stattfindet und sie garnicht an einen Pc einfach so heran kommt, sie müsste mir jedes mal Per Post eine Bestätigung zu schicken, was sie aber nicht machen kann.

Lange Rede Kurzer sinn. Ich Hänge mal den VA und die Sanktionsanhörung hier mit an, vielleicht kann mir ja jemand helfen dabei.
LG
 

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MichaelBelek

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AW: VA + Sanktions Anhörung

Hallo,

(Ich hab einige Psychische Probleme, weshalb ich auch schon oft

LG
Hi :welcome:,

1. Sanktionsanhörungsbogen notieren, dass Du nachweislich AU warst...und AU beigefügt dem JC zusenden...am besten per FAX! Sanktion brauchst Du somit nicht zu befürchten!!!
2. Verwaltungsakt ist z.B. die Dauer unbestimmt und somit rechtswidrig...Widerspruch an das JC und dann Eilantrag beim Sozialgericht möglich, wenn Du magst.
3. Persönlich würde ich niemals mit den "Vermittlungsfachkräften" über Diagnosen und fachärztliche Behandlungen sprechen. Das geht (wenn dann) nur dem ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit an!

VG Micha
 

2wie Pech u Schwefel

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AW: VA + Sanktions Anhörung

Hinweis bei einem versäumten Meldetermin dürfen lediglich 10 % Sanktion erhoben werden. Was aber durch die AU rechtwidrig ist.

Ich sehe du bekommst gar keine Bewerbungskosten erstattet. Pro Bewerbung stehen dir 5€ also 260 € im halben Jahr zu. Die Fahrtkosten sind auch nicht geregelt (Vorstellungsgespräche, JC-Termine). Gesundheitliche Probleme habe in einer EGV nichts zu suchen. Nachweise zu Stichtagen sind auch nicht erlaubt. Eine Fortschreibung des VA mit einem anderen oder neuen ist auch nicht erlaubt. Es muss dann eine neue EGV ausgehandelt werden. Lies dir dazu die Anhänge und besonders die Fachliche Weisung durch.
 

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Hyana

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AW: VA + Sanktions Anhörung

Deine FA hat entweder nen Sonnenstich, nen Gottkomplex oder eine Kombination . . .

Nachweise zu jedem Termin . . .
Das geht doch gleich mal an die zuständigen Leute, denn das hat ja wohl absolut nix mit dem Aufgabenbereich einer Fallmanagerin zu tun!

Aber jetzt hast das nötige um deine Kanonen zu laden, denn VA = Widerspruchberechtigt :icon_mrgreen:

Aber erst einmal Luftholen, Eiskaffee trinken und dir von den Profis geeignete Vorlagen geben lassen.
 

Arkani

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Vielen Dank für die überraschend Positiven Antworten.
Ich hab mir jetzt erstmal ein Kaffee aufgesetzt. :icon_pause:
Ich les mir gleich noch mal alles in ruhe durch. :icon_mrgreen:

Ja meine Fallmanagerin habe ich schon seid 3 Jahren und würde diese auch gern mal Wechseln, weil ich mich Persönlich von ihr ziemlich Bevormundet fühle. Die Diskussion die führte ich ja auch nicht zum ersten mal mit ihr, ich habe vor mich Selbstständig zu machen, sie möchte mir das aber immer wieder ausreden, sie ist zb der Meinung, dass man über das Internet kein Geld verdienen könne. Ein Gewerbe kann ich erst anmelden, sobald sie mir ihre Zustimmung dazu gibt, da ich von Fällen gelesen habe, wo das Amt von anderen verlangt hatte, ihr Gewerbe ab zu melden, bevor sie ihnen Leistung bewilligen. Ich will mir das hin und her einfach ersparen, zudem brauche ich ja ihre Genemigung dazu, wegen der Förderungen zb Gründerzuschuss usw. Jedenfalls ist sie der Meinung, dass ich in eine Sozialversicherungspflichtige-Angestellten-beschäftigung soll, weil es kann ja nicht angehen, dass neben ihr noch andere auf Staatskosten leben lol. :icon_motz:
Inwieweit Aushilfsjobs Sozialversicherungspflichtig sind bzw Zukunftstauglich erschließt sich mir zwar nicht, jedenfals zieht mich das nur immer noch mehr runter mit der Frau zu Diskutieren und meine Gesundheit dankt es mir auch immer wieder, beim letzten termin wurde ich so nervös, dass ich mir unbewusst den Kopf blutig gekratzt habe.

@Micha, ja so sehe ich das auch, aber meine Oberarzt FM scheint neben dem Internet, noch weitere Fachgebiete zu kennen... Sry für mein Zynismus, aber das JC scheint mir sowieso die Gewaltenteilung in einer Behörde zu sein, nicht nur das sie Kläger, Richter und Vollzug in einem sind, nein sie machen sich auch noch einweg Gesetze wie sie diese brauchen.

Erstmal kaffee holen wenn ihr möchtet füge ich euch noch die Einladungen als anhang hinzu, habe die Halbe nacht damit verbracht, die Papiere alle Einzuscanen und zu schwärzen für den fall das ich sie brauche. xD
 

2wie Pech u Schwefel

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Genieße deinen Kaffee und lies dir alles erstmal durch. Du kannst deine Scans ruhig hochladen damit die Mühe nicht umsonst gewesen ist. Bis später.
 

Arkani

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Danke könnte man Kaffee auch Hochladen, dann würde ich euch einen abgeben. :biggrin:

Also ich würde mich auch an ein SG wenden, bei einem Eilantrag bräuchte ich allerdings dann auch eine Hilfestellung, hab das noch nie gemacht und mag da dann auch möglichst wenig fehler machen.

In meinen Änderungsvorschlägen hatte ich auch erwähnt gehabt das ein Datum fehlt, bis wann die EGV gültig sein soll, scheint sie ja gepflegt Ignoriert zu haben. Ich denke mal, dass sie sich in ihrer Autorität gekränkt fühlt, würde sie von so einem wie mir, Vorschläge annehmen. (nur eine Vermutung.)

Zum Thema Diagnosen, bei meinem Letzten Gutachten, hatte die Frau gemeint, sie wäre eine Ärztin für Nervenheilkunde, im nächsten Atemzug hatte sie gemeint, dass man eine Psyche und einen Kopf zum Arbeiten nicht bräuchte. Sie saß halt in einer Arbeitsagentur hat mich nicht mal untersucht, hatte keine Akten zum einsehen, da ja immer alles schnell schnell gehen muss und als Medizinischer Dienst war das auch nicht beschrieben, meine FM meinte auch das es keine Untersuchung einer Amtsärztin des Medizinischen Dienst war, sie sollte einfach nur ein Gutachten erstellen. (Glaube man nennt sowas Gefälligkeitsgutachten, aber das Wort hatte sie ja vermieden...)

Eine Vorlage könnte ich wirklich gut gebrauchen für den Widerspruch gegen den VA, ich hab zb nicht verstanden ob es nicht erlaubt ist ein Stichtag für Bewerbungen fest zu setzen oder ob ein solcher angegeben werden muss.
Im VA sieht man ja ganz gut, wie Schwammig die Kosten angegeben wurden und wie sich darum gedrückt wird, Konkrete Angaben zu machen, dabei soll eine EGV nicht nur Pflichten vom Hilfebezieher beinhalten sondern auch die Pflichten des Leistungsträgers. (Also Fordern und Fördern und nicht Fordern und Fordern)

Bekomme ich eigentlich auch irgentwann mal mein Porto erstattet? Bei sovielen Briefen die ich mitlerweile dort hin schicken muss, geht das schon ganz schön ins Geld. (Papier, Umschlag, Briefmarke, Farbe für Drucker usw.)

Edit: Anhänge vergessen sry :) Anhang 1 und 2 sind der Termin woraufhin ich eine Sanktionsanhörung bekam, Anhang 3 und 4 sind der Neue Termin und Anhang 5 ist die Kündigung der alten EGV
 

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Arkani

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Noch eine kleine Frage zu den Bewerbungen die ich ja schreiben soll und die Nachweise über meine Termine. Muss ich diese trotzdem zum nächsten Termin mit bringen, auch wenn ich wiederspruch einlege? Wenn ja von welchem Monat an die Bewerbungen also 5 oder 10 Stück? Weil eherlich gesagt, ich hab zwar nichts gegen Bewerbung schreiben, nur sind meine Papiere nicht Aktuell und auf Helferjob Elektro wollte ich mich eigentlich auch nicht bewerben und die Nachweise über meine Therapie werde ich wohl auch nicht mehr heran bekommen, da ich ja schon einige sitzungen hatte. :icon_kratz:

In dem Termin von 06.07. stand ja ich solle mich Persönlich wieder im JC melden sobald ich Gesund bin, muss ich das auch trotz neuem Termin?

Kann ich eigentlich irgentwie meine Fallmanagerin wecheln? Als ich sie zugeteilt bekam, hieß es das es nur 2 FM im JC gibt aber ich auch wechseln kann, nur wenn das geht, wie soll ich da vorgehen?

Ich ahne neue Probleme auf mich zurollen wenn ich es bei Wiedersprüchen belasse. :idea:
 

erwerbsuchend

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Muss ich diese trotzdem zum nächsten Termin mit bringen, auch wenn ich Widerspruch einlege?
Da der Widerspruch im SGB II keine aW entfaltet, muss du diese aW zusätzlich zu deinem Widerspruch beim SG beantragen. Der Widerspruch geht an das JC, der Antrag auf aW an das SG. Erst wenn das SG die aW erteilt hat, bist du nicht mehr an den VA gebunden, bis das JC über deinen Widerspruch entschieden hat.

nur sind meine Papiere nicht Aktuell
Was spricht dagegen, deine Bewerbungsunterlagen auf den aktuellsten Stand zu bringen? Wenn du sie aktualisierst, dann gibt es auch keinen Grund, warum du früher oder später eine Bewerbungsmaßnahme machen sollst. Zumindest an den Bewerbungsunterlagen sollte es dann nicht liegen :wink:
 

Arkani

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Danke für die Erklärung.
Das mit den nicht Aktuellen Bewerbungsunterlagen sollte keinesfals ein Grund sein, welcher mich hindert, ich wollte es eher als Randnotiz erwähnen (Hätte es mal in Klammern schreiben sollen xD)

Sollte ich zu der AW für das SG auch den VA und den Wiederspruch dazu tun? Es ist an sich ja schon Paradox, dass man einen Wiederspruch über die Entscheidung einer Zwangspraxis zu der Behörde schicken muss, welche einen dazu Zwingen will. Wenn das Motto lautet, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, dann wird der Wiederspruch abgelehnt, woraufhin ich Klagen könnte und ein Prozess lostrete, welcher sich nur um Formfehler handelt wärend ich meine FM immer noch habe und die sicher ganz Lustig auf mich reagieren wird bei zukünftigen Terminen... Hat da vielleicht noch jemand Rat? Weil gegen Arbeiten oder Bewerbungen schreiben an sich habe ich nichts, nur will ich mir nicht mein Leben Diktieren lassen, ich will mitreden wenn es um meine Zukunft geht und ich hätte einfach gern Unterstützung vom Amt soweit wie es notwendig ist.

Als ich unter 25 Jahre Alt war, habe ich beim Amt gebettelt nach einer Ausbildung, dass einzige was ich neben zig Maßnahmen bekommen hatte, war eine Weiterbildung. Jedes mal wenn ich frage wegen einer Ausbildung hieß es nur "Machen sie erstmal diese Maßnahme und zeigen sie mir dass sie diese durch halten, dann bekommen sie von uns auch eine Ausbildung" Jetzt gingen die Maßnahmen aber immer zwichen 1/2 - 1 Jahr, meine SB haben Halbjährlich gewechselt und nach dem Beenden jeder Maßnahme hieß es, dass ich mich wieder Beweisen soll, denn bei der Letzten Maßnahme passte ihnen immer wieder etwas nicht. Kurz um Klassische Drehtür Effekt mit Karusell Substanz. Jetzt bin ich mitlerweile über 25 und jetzt heißt es, "Sie wollen eine Ausbildung? Tja wir finanzieren nur für unter 25 Jährige sie müssen sich schon selbst eine Suchen, damit fallen sie aber aus ihren Bezügen" Und ja ich hatte mich auch versucht gegen die Maßnahmen zu wehren, da einem in der Schule aber alles Beigebracht wird, nur nicht der Umgang mit Verträgen, Ämtern, Geld oder Gesetzen, kommt man Quasi Naiv und unbeholfen aus der Schule und wenn man sich dann wehrt, kennt man seine Rechte nur Spährlich, dass brachte mit unter 25 2x 100% Sanktionen ein, da wird man einfach nur noch Depressiv... Sry aber so habt ihr mal ein kleinen Background von mir, Quasie die Spitze des Eisbergs. Sry auch für soviel Text. :sorry::bigsmile:
 

2wie Pech u Schwefel

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Für die Erstattung deiner Briefe kannst du ganz formlos einen Antrag auf Kostenerstattung aus dem Vermittlungsbudget stellen (glaub ich).
Ja denn SB zu wechseln wird nicht leicht. Du hast richtig erkannt das eine Krähe der anderen kein Auge aushakt.

Du musst die suchfunktion verwenden um Vorlagen zu finden.


Eingliederungsvereinbarung darf nicht „bis auf weiteres“ gültig erklärt werden – SG Dortmund vom 10. Januar 2018, Az. S 27 AS 5835/17.ER

Ein gemäß § 15 Abs. 3 Satz 3 SGB II erlassener Eingliederungsverwaltungsakt, aus dem keine Beschränkung der Geltungsdauer hervorgeht und der den vom Jobcenter getätigten Angaben zufolge ohne jede Begründung „bis auf weiteres“ gültig sein soll, hat als rechtswidrig aufgefasst zu werden.

https://www.infodienst-schuldnerberatung.de/eingliederungsvereinbarung-darf-nicht-bis-auf-weiteres-gueltig-erklaert-werden-sg-dortmund-vom-10-januar-2018-az-s-27-as-5835-17-er/

Die für eine Eingliederungsvereinbarung in § 15 Abs. 3 Satz 1 SGB II festgesetzte Überprüfungsfrist von sechs Monaten hat – gerade bei einer dieser einseitigen Festlegung nicht zugrunde liegenden Ermessensausübung – auch bei Eingliederungsverwaltungsakten volle Gültigkeit. Diese Zeitspanne gibt erwerbsfähigen Leistungsberechtigten einerseits einen stabilen, verlässlichen Rahmen, garantiert aber andererseits auch durch eine fortlaufend durchgeführte Beobachtung des Leistungsfalls, dass seitens des SGB II-Trägers nicht an Eingliederungszielen starr festgehalten wird, die als unvertretbar aufzufassen sind.



http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&docid=JURE120008716&psml=bsndprod.psml&max=true

https://harald-thome.de/sgb-ii-hinweise/
 
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Kerstin_K

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Die Kuendigung ist ja der Hit. Sie kündigt die EGV, weil du dich weigert, eine EGV abzuschließen???? Versteh sie ihr Geschreibsel selber noch?
 

Frank71

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Die Kündigung der EGV seitens des Jobcenters ist so ja nicht richtig.
 

Arkani

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Vielen danke für eure Mühe und eure Antworten.
Ich werde am Wochenende mich an einen Wiederspruch und ein Schreiben für das SG setzen, noch ist ja etwas Zeit.

Die SuFu werde ich dann dazu auch nutzen (Hätte ich eigentlich auch drauf kommen können :icon_hihi: )

Was mich nur Wurmt ist, dass ich seid 3 Jahren die selbe FM habe und ich finde, dass es gerade im bezug auf Befangenheit welche sich im laufe einer solchen Zeit durch aus entwickeln kann, ich an einem und dem selben Bearbeiter gebunden bin. Gerade der Zeitraum zeigt doch deutlich, dass ein vorankommen, im Punkt, der Reduzierung meiner Hilfsbedürftigkeit nicht zu erwarten ist, da es 3 Jahre keine verbesserung dahingehend gab. Einstein sagte mal, "die reinste Form von Wahnsinn ist es, immer wieder das selbe zu tun und immer ein anderes Ergebnis zu erhoffen" Etwas Abwechslung könnte vielleicht auch das Ergebnis verändern, vielleicht braucht es dafür neue ansätze von neuen Köpfen, also einer neuen FM, welche andere Ansätze bietet als die voran gegangenden. (Nur ein Gedanke...)

Ja die Kündigung der EGV ist wirklich lustig, hab noch nie eine erhalten, musste aber lachen als ich diese sah, immerhin müsste sie es rückwirkend auch für alle anderen so machen.
 

Lilastern

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Gesundheitliche Punkte haben weder in einer EGV noch in einem VA etwas zu suchen.

Für was will die SB für jede Therapiesitzung einen Nachweis dass du daran teilgenommen hast?

Wenn du genau an dem Tag wo du diese Therapiesitzung hast einen Termin beim JC hättest wäre das nachvollziehbar.

Aber so etwas ist doch Schikane.
 

Arkani

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Ja das finde ich auch, einerseits schafft sie für dinge Sanktionsgründe, welche nichts mit meinem Leistungsbezug zu tun haben, denn dank ihrem letzten Gutachten, wurde ich als Wundergeheilt eingeschätzt und als voll erwerbsfähig. Wober 4 Fachärzte welche auch alle von ihrem Medizinischen Dienst waren, das genaue Gegenteil geschrieben haben und mich erst zu der Therapie bewogen hatten. Also Entweder die Ärzte betreiben eine Art Voodoo was trotz selben Studium in der selben Wissenschaft, dann ähnlich wie bei Juristen, nicht auf Fakten beruht sondern auf Interessen oder Bauchgefühl, oder das war ein Gefälligkeitsgutachten was eine Straftat wäre.

Und andererseits hab ich mir diese Therapie ja selber gesucht, wie man da auf den Verdacht kommt das ich daran selber kein Interesse hätte, wäre mir schleierhaft. Ich sehe mich in 20 Jahren noch bei der Frau sitzen und Brav meine Therapie nachweisen welche vor 15 Jahren beendet wurde, ich aber wegen dem VA wo der Wiederspruch abgelehnt werden wird, mich bis zu meinem Lebensende an diese Frau binden wird, ich leg ihr dann irgentwann meine Bewerbungen und meine Nachweise auf dem Grabstein fals sie vor mir geht... Fals nicht komm ich als Geist wieder (Also ein mal im Monat Bewerbungen abgeben) xD

Sry für mein Zynismus, nur ich frage mich gerade, wofür ein FM zuständig ist? Bindungsorientierter SB? Immerhin wechselt man einen SB innerhalb eines Halben Jahres 1-2 mal automatisch, warum nich auch ein FM?
 

Arkani

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Kleines Update,
Ich hab mich wie befohlen beworben. Den Einspruch für den VA schreibe ich bewusst erst Heute, weil die Frist bis 10.08 ist und ich am 02.08. einen Termin hatte bei ihr.

Hab ihr fast ein ganzen Ordner vor gelegt an Papierkram, die Geforderten Bewerbungen, Eine Komplette Blanko Bewerbung welche ich als Vordruck nehme mit Lebenslauf, Zeugnissen und Co. Sie hätte fast keinen Grund gefunden sich aufzuregen, aber fand dann doch nocht einen. Da ich ja einige Zeit wegen Gesundheitlicher Gründe über dem Ä.D. als nicht erwerbsfähig eingestuft wurde, was wiederum nicht schön im Lebenslauf aussieht, habe ich dazu geschrieben das ich Aktuell in Therapie bin.

Sie hatte sich überzogen darüber aufgeregt und fing auch immer wieder von vorne an, ich hatte einen Beistand dabei, welcher auch schon mit dem Kopf schüttelte, da sie mir immer wieder sagte, sobald ich versuchte, diesen katastrophalen Fehler zu erklären, also warum ich das in meine Erste Bewerbung seid über 4 Jahren rein geschrieben habe, dann fing sie an mir zu befehlen ihr zuzuhören, was ich echt krass fand, ich meinte niemand sei Perfekt und ich finde es für den anfang nicht schlecht, da fing sie wieder von vorn an und riet mir, ich solle meinem Arbeitgeber besser verschweigen, wie mein Gesundheilicher zustand ist, da dieser für Arbeit sowieso nicht wichtig sei.

Ich habs einfach so hin genommen, mit den Worten Jaja. Jedenfalls will sie von mir, Monatlich 5 Bewerbungen jetzt immer haben aber schickt mir zusätzlich noch vermittlungsvorschläge und gab mir direkt auch 3 oder 4 mit, wo eine Rechtsfolgebelehrung hinten dran hängt. Sie hat sich auch darüber geärgert weil ich mich nicht nur auf Helferjobs beworben habe, sie besteht darauf dass ich mich dort bewerbe wo sie es gern hätte, ich meinte zu ihr einfach, dass es auch zu schön wäre, wenn ich auch mal etwas mit zu reden hätte über mein Leben. Ich hab sie gebeten mir meine Profil Daten zu geben aus der Jobbörse, was sie mir dann auch gab, zudem hat sie mir eine Kostenübernahme mit gegeben für bewerbungen, wo sie die höhe der Kosten bestimmt und sie meinte das sowas nur über den bearbeiter gemacht wird und das JC oder BA haben damit nix zu tun. Ich bekomme darin nur Geld für Bewerbungen zurück, auf antrag, wenn diese bewerbungen Schriftlich zum Arbeitgeber geschickt wurden, weder wird mir Papier für das Drucken noch Tinte für meinen Drucker ersetzt.

Ich hab jetzt auch beim Gründerseminar mit gemacht und bekomme Coaches zur seite gestellt über das JC und auch eine Extra bearbeiterin, komme mir zurzeit vor wie in einem schlechten Film, ich muss da auch noch alle Unterlagen fertig machen und komme nicht mal mehr zum Arbeiten, weswegen ich mich ja selbstständig machen wollte. Hab in dem Seminar auch erfahren, dass man die zustimmung vom JC braucht um ein Unternehmen zu Gründen sonst wird man nicht unterstützt, ich hab das geahnt und deswegen auch damit gewartet, 3 Jahre lang hat mir meine FM immer wieder gesagt, ich solle mein Gewerbe doch endlich anmelden sonst kann sie mich nicht zu dem Gründerseminar schicken, hätte ich das gemacht, hätte ich keine Hilfe mehr bekommen, was soll ich dazu sagen? Das ist doch schon mehr als Sabotage, um ja nicht endlich vom JC weg zu kommen...
 

Burke

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Nur zum Verständnis, du bist längere Zeit AU vom Arzt oder vom Ärztlichen Dienst?
Aus welchem Grund ergibt sich dann noch die Pflicht sich irgendwo zu bewerben und Nachweise darüber beim Jobcenter vorzulegen?
 

Arkani

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Nein, ich bin zurzeit nicht mehr AU, war nicht bei meiner Ärztin da sie zurzeit im Urlaub ist und der Ärztliche Dienst hatte bei dem Letzten Gutachten mich ohne Befunde meiner Ärztin und entgegen aller anderen Gutachten, als Geheilt also als vollständig Arbeitsfähig eingestuft, das Ergebnis des Gutachtens stand schon vor meinem Gutachten fest, dass sagte mir die Gutachterin schon auf dem Weg in das Behandlungszimmer.

Darauf folgte halt EGV welche ich nicht unterschrieben habe und der VA mit diesen forderungen. Ich soll auch unbedingt bis zu meinem Lebensende Als Hilfsarbeiter arbeiten laut meiner FM, was ich nicht einsehe, es ist mein Leben und ich lass mir von niemanden Vorschreiben wie ich es zu leben habe, darum brauch ich ja von euch Hilfe meine rechte umzusetzen und durchzusetzen.

Am liebsten würde ich die FM wechseln da ich sie schon 3 oder 4 Jahre habe und wie ich behandelt werde, schrieb ich ja schon.
 

Kerstin_K

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Der ärztliche Dienst hat nicht darüber zu entscheiden, ob Du arbeitsung
fähig bist. Das entscheiden einzig und alleine Deine Ärzte.

Der ärztliche Dienst kann nur Deine Erwerbsfähigkeit bewerten. Due kannst voll erwerbsfähig sein, aber trotzdem wegen einer akuten Erkrankung arbeitsunfähig.
 

Arkani

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Ok ja das meinte ich auch, mit dem ÄD...
 

KnightRider

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Aufgrund deiner jetzigen Situation sollte dich deine Sachbearbeiterin Humaner Behandeln. Das solltest du ihr auch klar und deutlich zum Ausdruck bringen.
 

Tiefleger

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in der Einladung für 2.8. wird der "Gelbe Schein" eines Arztes pauschal als nicht ausreichend bezeichnet. Das ohne zu definieren was man denn sonst als Nachweis abgeben soll.

Das Honrarangebot, 5,36 €, ist für den Arzt nicht bindend. Ein Arzt braucht die private Zusatzleistung übrigens nicht erbringen, egal zu welchem Preis. Das wird SB so hinnehmen müssen.

Die Feststellung und Bescheinigung einer Verhandlungsunfähigkeit durch einen Arzt gibt es nicht für 5,36 €. Für 5,36 nach Honorarordnung bekommt man einen einfache weitere Bescheinigung. Z.B. dass man zu einem best. Termin beim Arzt war.
 
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