Vertröstung und Schikane (1 Betrachter)

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sandrapinkert

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Guten Abend liebe Verhartzte und anderswie Betroffene, als eben dieser betroffene des Harzviruses und Antragstellerin der Grundsicherung werde ich seit Mitte Januar von der ARGE-Düsseldorf Nord hingehalten. Bis heute habe ich weder einen Bescheid bekommen noch ist irgendeine Abschlagszahlung bei mir eingegangen.
So kommt es dann dazu, daß mein Vermieter, -der seine Februar und März Miete von mir zu bekommen hat, mehr als in Unmut darüber ist und mir natürlich nicht glaubt. Eine Mahnung habe ich bereits bekommen und eine fristlose Kündigung steht jetzt an.
Eine Anfrage bei der ARGE zur Bescheinigung für eben Besagten hat man mir verweigert. So bewege ich mich als Schwehrbehinderter 2x die Woche hin, um mir sagen zu lassen, das es noch was dauert...

Was oder wen kann ich noch in Bewegung setzen, um mein Recht so schnell wie möglich durchzusetzen und einer fristlosen Kündigung meines Mietverhältnisses, -verursacht durch die ARGE, ausuweichen.
Eine Vorlage des Mietkundigungsmahnung hat nichts gebracht. Kann ich bei der ARGE die Kosten für anfallende Neumiete, Umzug und Erstaustattung beantragen um Druck auszuüben oder sehen Sie andere Möglichkeiten wie ich endlich zu meinem Bescheid komme.

Mit freundlichen
Sandrapinkert
 

Arania

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schnellstens mit den Mahnungen zur ARGE und Vorschuss beantragen, falls die sich weigern einstweilige Anordnung beim Sozialgericht beantragen
 

sandrapinkert

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Geil dann werd ich mal ordentlich dampf machen. ;-)
Mann sollte sich vor die Arge stellen und alle Gegenanträge etc … an die ARGE-Opfer verteilen, -kurz vor der ARGE oder nach dem Antrag sofort zum Sozialgericht, ohne wenn und aber. Das was die dort machen hat Methode finde ich, jeden weggrätzen damit sie/ er nicht mehr wiederkommt um sein Harz zu beantragen. Leute ich sage euch, dieser Staat ist auch hier mafiös unterwandert, pffff.
 

sandrapinkert

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Schon klar aber wenn du so gutmütig bist wie ich und noch an das Gut glaubst dann nimmst du die Sachbearbeiter dort ernst und verlässt dich auf deren Aussagen, -das wird schon, hätte mich stutzig machen sollen.
Nach meiner damaligen Anfrage ob ich so etwas wie ein Überbrückungsgeld bekommen könnte, spukte der Automat lächerliche 50 Euro aus und ich fühlte mich wirklich verarscht. Zumal Miete für 2 Monate aussteht, -nach wie vor und vom täglichen Leben mal ganz abgesehen.

Ich kann jedem nur empfehlen, wartet maximal 3 Wochen und dann direkt ohne Umwege zum Sozialgericht. Tut nicht weh, kostet nix und die Leute dort sind wirklich freundlich und nett. Die kennen das leidige Thema mit den ARGE Zahlungen.:icon_pause::icon_pause::icon_pause::icon_pause::icon_pause:

Lasst euch nicht entmutigen, kämpft um euer Recht und geht sofort zum Sozialgericht und beantragt eine Einstweilige Anordnung zur sofortigen Auszahlung bis euer Bescheid eingeht.

Viele Grüße
Alumi
 

Rechtsverdreher

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Wenn Du Deine Miete nicht pünktlich zahlst, dann kann Dich der Vermieter ganz schnell entsorgen.

Kein Geld überwiesen zu bekommen ist ein Angriff auf Dein Leben, so mußt Du das sehen.
 

sandrapinkert

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Als Rechtsverdreher der du dich so nennst, solltest du allerdings mal erklähren wie du das mit dem Entsorgen meinst. … So einfach und schnell geht das auch nicht. :confused:




Wenn Du Deine Miete nicht pünktlich zahlst, dann kann Dich der Vermieter ganz schnell entsorgen.

Kein Geld überwiesen zu bekommen ist ein Angriff auf Dein Leben, so mußt Du das sehen.
 
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Als Rechtsverdreher der du dich so nennst, solltest du allerdings mal erklähren wie du das mit dem Entsorgen meinst. … So einfach und schnell geht das auch nicht. :confused:
Wenn du dem Vermieter zwei volle Monatsmieten schuldest, kann er dir die fristlose Kündigung aussprechen.
Dann bleiben dir noch folgende Möglichkeiten:

  • du schaffst die ausstehenden Mieten ran, und hoffst auf den Goodwill deines Vermieters
  • du wartest bis der Vermieter dich rausklagt, dauert zwischen sechs und zwölf Monaten,
  • du packst deine Klamotten, lagerst deine Möbel ein, und ziehst zu deiner Familie zurück
  • du packst deine Klamotten, lagerst deine Möbel ein, und ziehst zu Freunden
  • du packst deine Klamotten, stellst deine Möbel auf den Sperrmüll und ziehst unter Brücke 7
Eine fristlose Kündigung geht schneller als man sich dreht. Vor einem Jahr hat meine Vermieter mir wegen angeblicher Mieteschulden fristlos gekündigt. Er musste sie zurückziehen, da ich nachweisen konnte, dass das Geld sich a) auf seinem Konto befand und b) er es angenommen hatte.
Nun lebe ich für 24 Monate in einer Art geduldetem Mietverhältnis, und darf mir nichts zu Schulden kommen lassen, was den Vermieter berechtigt mich rauszuschmeißen. Spricht er in dieser Zeit ein zweites Mal die Fristlose aus, bist du raus - egal ob der vermieter Recht oder Unrecht hatte. :icon_smile:
Und ich denke, sowas in der Art war es, das @Rechtsverdreher dir sagen wollte;-))

LG :icon_smile:
 

sandrapinkert

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Klar das scheint plausiebel und nicht dass ich es drauf anlegen würde mich mit meinem vermieter anzulegen aber es gibt da eine Mietschutz SOZIALKLAUSEL, kenn die denn keiner?

Gestützt auf die Sozialklausel, kann der Mieter auch einer an sich berechtigten Vermieterkündigung widersprechen, wenn die Kündigung für ihn eine Härte bedeuten würde. Die Sozialklausel ist keine Ausnahmeregelung im Gesetz, sie ist vielmehr das gleichwertige Gegenstück zur Kündigungsbefugnis des Vermieters.

Den wichtigsten Härtegrund nennt das Gesetz ausdrücklich: Fehlender Ersatzwohnraum. Hierauf kann sich der gekündigte Mieter berufen, wenn er keine neue Wohnung zu zumutbaren Bedingungen findet. Zumutbar ist eine neue Wohnung allerdings auch dann, wenn sie teurer ist, nicht im gleichen Wohnviertel liegt und nicht so groß ist wie die bisherige.

Neben fehlendem Ersatzwohnraum kommen als Härtegründe noch in Betracht: Hohes Alter, Invalidität, Gebrechlichkeit, Schwangerschaft, Kinder, Schwierigkeiten bei Schul- oder Kindergartenwechsel, bevorstehendes Examen, geringes Einkommen, schwere Erkrankung oder lange Mietdauer. Häufig sind mehrere dieser Härtegründe gleichzeitig gegeben. Dies erhöht die Erfolgsaussichten eines Mieterwiderspruchs gegen die Kündigung. So kommen zum Beispiel hohes Alter, Krankheit, lange Wohndauer und Schwierigkeiten, eine Ersatzwohnung zu finden, häufig zusammen. Gerade für diese Mieter ist die Sozialklausel ein wichtiges Recht.

Können sich Mieter und Vermieter über eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht einigen, muß das Gericht entscheiden. Das kann anordnen, dass das Mietverhältnis befristet oder unbefristet fortgesetzt wird. Voraussetzung ist, daß die Härtegründe, auf die sich der Mieter beruft, schwerer wiegen, als das Vermieterinteresse an der Beendigung des Mietverhältnisses.

Als Faustregel gilt: Droht durch die Kündigung und einen möglichen Umzug eine Gesundheitsbelastung oder -gefährdung, geht das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Mieterinteresse) dem Vermieterinteresse auf freie und selbstbestimmte Lebensgestaltung immer vor.

Der Widerspruch gegen die Vermieterkündigung muß schriftlich erklärt und eigenhändig unterschrieben werden. Das Widerspruchsschreiben muß der Vermieter spätestens zwei Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist in Händen halten. Allerdings gilt diese Zwei-Monats-Frist nur, wenn der Vermieter im Kündigungsschreiben auf die Möglichkeit des Widerspruchs, dessen Form und die Frist hingewiesen hat. Ansonsten kann der Mieter auch noch später - bis zum ersten gerichtlichen Termin des Räumungsrechtsstreits - der Kündigung widersprechen.
Weitere Informationen in der Broschüre des Deutschen Mieterbundes.


Viele Grüße
Alumi










Wenn du dem Vermieter zwei volle Monatsmieten schuldest, kann er dir die fristlose Kündigung aussprechen.
Dann bleiben dir noch folgende Möglichkeiten:

  • du schaffst die ausstehenden Mieten ran, und hoffst auf den Goodwill deines Vermieters
  • du wartest bis der Vermieter dich rausklagt, dauert zwischen sechs und zwölf Monaten,
  • du packst deine Klamotten, lagerst deine Möbel ein, und ziehst zu deiner Familie zurück
  • du packst deine Klamotten, lagerst deine Möbel ein, und ziehst zu Freunden
  • du packst deine Klamotten, stellst deine Möbel auf den Sperrmüll und ziehst unter Brücke 7
Eine fristlose Kündigung geht schneller als man sich dreht. Vor einem Jahr hat meine Vermieter mir wegen angeblicher Mieteschulden fristlos gekündigt. Er musste sie zurückziehen, da ich nachweisen konnte, dass das Geld sich a) auf seinem Konto befand und b) er es angenommen hatte.
Nun lebe ich für 24 Monate in einer Art geduldetem Mietverhältnis, und darf mir nichts zu Schulden kommen lassen, was den Vermieter berechtigt mich rauszuschmeißen. Spricht er in dieser Zeit ein zweites Mal die Fristlose aus, bist du raus - egal ob der vermieter Recht oder Unrecht hatte. :icon_smile:
Und ich denke, sowas in der Art war es, das @Rechtsverdreher dir sagen wollte;-))

LG :icon_smile:
 
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