Vertrauensbruch bei Weiterbildung (1 Betrachter)

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ExitUser

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Morgen zusammen,

ich war letzte Woche krankgeschrieben, hatte aber zusammen mit meiner Krankmeldung mal eine Stichwortliste der Inhalte meiner, sogenannten, Weiterbildung an den Leiter der Maßnahme gegeben. Den Glauben, das er nich weiß welchen sinnlosen Kurs er und sein Dozentenkollege fahren, hatte ich von Anfang an nicht, aber wie gesagt, ich konnte nicht widerstehen ihm die Kurzfassung samt URL zur langen Fassung zu überreichen und erhoffte mir halt eine Besserung der Umstände (Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt).

Nachdem ich heute mal wieder bei der Maßnahme erschien, schickte man mich gradewegs zum Leiter der Maßnahme zwecks eines Gesprächs. Long Story short: Man wirft mir mit der "Veröffentlichung" meines Blogs einen Vertrauens- und Vertragsbruch vor, da im Vertrag folgendes steht:

Der Teilnehmende verpflichtet sich...die Interessen der [Maßnahmeträger] sowie der Praktikumseinrichtungen zu beachten und über Betriebsvorgänge Stillschweigen zu bewahren.

Versteh ich das falsch oder ist das im Prinzip der absolute Freifahrtsschein für solche Maßnahmeträger? Ich mein, "Interessen" ist ein sehr dehnbarer Begriff und selbstverständlich ist es nicht im Interesse des Trägers dass das JobCenter oder sonst irgendjemand jemals Wind davon kriegt was für ein sinnloses Spiel dort getrieben wird. Ist so eine Klausel überhaupt Rechtens?

Gruß

Imaldur
 

Arania

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Steht normalerweise in jedem Arbeitsvertrag, Betriebsinterna darf man nicht einfach veröffentlichen

Du kannst natürlich strafbewehrte Massnahmen anzeigen
 

Nova Swesta

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Steht normalerweise in jedem Arbeitsvertrag, Betriebsinterna darf man nicht einfach veröffentlichen

Du kannst natürlich strafbewehrte Massnahmen anzeigen
Was ist das denn wieder für ein Sch.....?!!!!:icon_neutral:

Der Teilnehmer ist ja nicht freiwillig in einer Zwangsmassnahme,
sondern weil ihm sonst das Lebensnotwendigste genommen wird.
Das kann man eben nicht mit einem richtigen -freiwilligen-
Arbeitsverhältnis vergleichen.

Fener wußte ich gar nicht, das in irgendwelchen Knebelverträgen
zweifelhafter Massnahmenträger, das RECHT auf freie Meinungs-
äußerung, bzw. Schilderungen aus seinem Leben, für J E D E N
VERBOTEN werden kann.

Muss man da erst die Zensurbehörden fragen?

Arania, Leute mit Deiner Einstellung....:icon_kotz:
 

Arania

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Mich interessiert nicht was Du von meiner Einstellung hältst, ein Vertrag ist ein Vertrag und wenn einem der nicht gefällt, dann unterschreibt man den nicht und wehrt sich VORHER dagegen, ist mir bis jetzt immer gelungen
 
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