"Vertrag" ok so?

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sarah otto

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Hallo,
wollte gerne wissen, was man beachten muß, bevor man eine Vereinbarung mit einem Maßnahmeträger für einen Zusatzjob unterschreibt.
Was sollte in diesem "Vertrag" drin stehen und was besser nicht?:confused:
Vielen Dank im Vorraus, Sarah.
 
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Hallo,
wollte gerne wissen, was man beachten muß, bevor man eine Vereinbarung mit einem Maßnahmeträger für einen Zusatzjob unterschreibt.
Was sollte in diesem "Vertrag" drin stehen und was besser nicht?:confused:
Vielen Dank im Vorraus, Sarah.
Hi, willkommen im Forum.
Am besten macht man überhaupt keinen dieser Ausbeuterjobs, aber bevor dir hier irgendjemand mehr sagen kann, wäre es ganz gut, was genau in deiner Zuweisung steht, welcher Träger, was für Tätigkeiten usw.

LG :icon_smile:
 

sarah otto

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Hallo Hamburgeryn,
in der Zuweisung steht Sozialassistentin/Sozialhelferin, eingesetzt für zusätzliche Freizeitangebote, Mobilitätshilfen und Betreuungsdienste.
Vor allem würde mich interessieren, ob der genaue Tätigkeitsort in dem "Vertrag"/ Vereinbarung enthalten sein sollte, oder ob man sich auf deren Wort verlassen kann.
Nicht, daß ich am Ende ganz wo anders eingesetzt werde, weil es da plötzlich leider doch nicht klappt oder so...
 

Mario Nette

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Die Bedingungen für derlei Sklavenarbeit hat die ARGE(!) in der Zuweisung zu spezifizieren. Es ist nicht gestattet, dies dem Maßnahmeträger zu überlassen.

Wärst du so nett und stellst hier mal die Zuweisung zu diesem Sklavenhob rein? Anonymisiert natürlich.

Mario Nette
 

sarah otto

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Bezeichnung der Tätigkeit: Sozialassistentin/ Sozialhelferin
Beschreibung/Anforderungen: Die Teilnehmerinnen .......sie unterstützen durch zusätzliche Angebote Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen. Tätigkeiten u.a. zusätzliche Freizeitangebote, Mobilitätshilfen und Betreuungsdienste
Tätigkeitsort(e): Hier steht dann die Adresse vom Träger, was ja eigendlich Quatsch ist...
Mehraufwandsentschädigung: 1,20 Euro je Stunde
Zeitlicher Umfang: 20 Stunden/wöchendlich
Lage und verteilung: Teilzeit- flexibel
Dauer der Tätigkeit: von...bis...
 

Mario Nette

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Bezeichnung der Tätigkeit: Sozialassistentin/ Sozialhelferin
Na schau an: Sozialassistent – Wikipedia - die wollen Arbeitskraft für lau
Beschreibung/Anforderungen: Die Teilnehmerinnen .......sie unterstützen durch zusätzliche Angebote Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen. Tätigkeiten u.a. zusätzliche Freizeitangebote was soll das sein? Puffbesuche, Radfahren-Lernen, Tennis spielen?, Mobilitätshilfen sollst du einen Schulbus fahren? und Betreuungsdienstepsychologische Betreuung? Mädchen für alles?
Tätigkeitsort(e): Hier steht dann die Adresse vom Träger, was ja eigendlich Quatsch ist...
Wieso Quatsch, das ist super. Wenn du das wirklich machen musst, berufst du dich auf die Zuweisung und sagst: Es ist mir nur erlaubt, genau hier tätig zu sein
Mehraufwandsentschädigung: 1,20 Euro je Stunde
Zeitlicher Umfang: 20 Stunden/wöchendlich
Lage und verteilung: Teilzeit- flexibel
ja, das hätten die gern. Nachtarbeit oder wie? Auf Abruf? Planungssicherheit?
Dauer der Tätigkeit: von...bis...
Naja, jedenfalls zu lange
Ich bin der Meinung, das Ganze kann man wegen Unbestimmtheit angehen.

Mario Nette
 
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Hast du denn eine EGV unterschrieben, in der steht, dass du dich verpflichtest einen Ein-Euro-Job zu machen?

Mit einem Träger würde ich überhaupt keinen Vertrag unterschreiben! Schließlich stellt er dich ja nicht ein! Wenn du Glück hast, will er dich aus diesem Grund evtl. nicht einmal haben und schickt dich zurück. Dagegen wird deine SB machtlos sein und hat das nachsehen.
 

Mario Nette

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Selbste eine pro-forma-Verpflichtung zur Aufnahme einer AGH in der EGV bedeutet noch lange nicht, dass man jeden Schund zu machen hat. Die pro-forma-Verpflichtung kann also nicht die Kriterien "Zusätzlichkeit", "im öffentlichen Interesse", ... aufheben und daher kann man auch bei einer derartigen EGV die einzelnen AGH-"Angebote" angehen.

Mario Nette
 

goweidlich

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Hallo

Ich schließe mich Mario Nette an.:icon_klatsch:

Bedenke ganz genau, ob Du Arbeitsplätze auf dem 1 Arbeitsmark kaputt machen willst.
Eines Tages möchtest Du diesen Job und ein 1 €J nimmt ihn Dir weg.
Spätestens dann, genau dann verstehst Du die weiter unten beschriebene Sklavenarbeit.
Aus dieser Sache kommst Du schnell raus, Du mußt es nur wollen.

Denk mal in Ruhe darüber nach! :icon_party:

gruß
goweidlich

P.S Denke mal an Fahrtkosten, diese werden nun meist nicht mehr übernommen und sind von den 1,20 zu begleichen - flexiber heißt auch verschiedene Orte.
 
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Hallo Hamburgeryn,
in der Zuweisung steht Sozialassistentin/Sozialhelferin, eingesetzt für zusätzliche Freizeitangebote, Mobilitätshilfen und Betreuungsdienste.
Vor allem würde mich interessieren, ob der genaue Tätigkeitsort in dem "Vertrag"/ Vereinbarung enthalten sein sollte, oder ob man sich auf deren Wort verlassen kann.
Nicht, daß ich am Ende ganz wo anders eingesetzt werde, weil es da plötzlich leider doch nicht klappt oder so...

Na klar kannst Du das - wenn Du zu 100% verlassen sein willst...

YouTube - David Bowie - Heroes (live)
 

sarah otto

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Hast du denn eine EGV unterschrieben, in der steht, dass du dich verpflichtest einen Ein-Euro-Job zu machen?


Ja, hab ich gemacht.


Mit einem Träger würde ich überhaupt keinen Vertrag unterschreiben! Schließlich stellt er dich ja nicht ein! Wenn du Glück hast, will er dich aus diesem Grund evtl. nicht einmal haben und schickt dich zurück. Dagegen wird deine SB machtlos sein und hat das nachsehen.


Naja, das ist wohl kein richtiger Vertrag, aber eine Vereinbarung, wobei ich nicht genau weiß, was da der Unterschied ist...
Aber diese Vereinbarung nicht zu unterzeichnen, was für eine Rechtsgrundlage gibt es, dieses zu verweigern?
 
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Naja, das ist wohl kein richtiger Vertrag, aber eine Vereinbarung, wobei ich nicht genau weiß, was da der Unterschied ist...
Aber diese Vereinbarung nicht zu unterzeichnen, was für eine Rechtsgrundlage gibt es, dieses zu verweigern?
Mit diesen Vereinbarungen zwischen Trägern und Elos verhält es sich meiner Meinung nach wie bei den EGVs zwischen Arge und Elos.
Nach außen sind es Vereinbarungen, doch in Wahrheit sind es Subordinationsverträge.
Diese sog. Vereinbarungen sind Pseudoverträge, die teilweise blanco unterschrieben werden sollen.
Darin wird alles festgelegt, was für den Träger wichtig ist. So hat er dich fest an der Kandarre, und kann während der nächsten sechs Monate mit dir nach Belieben verfahren, u.U. deine Daten an ZAFs und andere Blutsauer weiterreichen, usw.
Und sie sind völlig überflüssig. denn es bestehen bereits Verträge, und zwar zwischen Träger und Arge, in denen u.a. festgelegt wurde, dass die Arge ein bestimmtes Kontingent an Elos in die Kurse/Maßnahmen der Träger schickt, die sich dafür fürstlich bezahlen lassen. Im Gegenzug verschwinden die Elos aus der Statistik.
was für eine Rechtsgrundlage gibt es, dieses zu verweigern?
Anders gefragt: Was für eine Rechtsgrundlage gibt es, dass zu fordern?
Richtig - Keine!

LG :icon_smile:
 
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Naja, das ist wohl kein richtiger Vertrag, aber eine Vereinbarung, wobei ich nicht genau weiß, was da der Unterschied ist...
Aber diese Vereinbarung nicht zu unterzeichnen, was für eine Rechtsgrundlage gibt es, dieses zu verweigern?

DAs ist eine Eingliederungsvereinbarung, d.h. eine Integrationsstrategie. Steht denn da dieser EEJ drin? Dann hast du dich freiwillig verpflichtet, diesen zu machen. Du darfst eine Eingliederungsvereinbarung nicht verweigern. Du brauchst deshalb aber nicht einfach deren Text zu unterschreiben. Das ist ein Vertrag! Kein Mensch unterschreibt Verträge ohne Prüfung. Man steckt das ein und lässt das entweder von einer Erwerbsloseninitiative oder hier im Forum prüfen. Sehr oft sind die Verträge nämlich rechtswidrig. Man muss auch nicht alles hinnehmen. In den meisten Fällen arbeitet man einen Gegenvorschlag aus.

Kannst du diese EGV hier mal einscannen? Oder zumindest den Teil hier reintippen, der diesen EEJ betrifft.
 
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Gast
DAs ist eine Eingliederungsvereinbarung, d.h. eine Integrationsstrategie. Steht denn da dieser Ein-Euro-Job drin? Dann hast du dich freiwillig verpflichtet, diesen zu machen. Du darfst eine Eingliederungsvereinbarung nicht verweigern. Du brauchst deshalb aber nicht einfach deren Text zu unterschreiben. Das ist ein Vertrag! Kein Mensch unterschreibt Verträge ohne Prüfung. Man steckt das ein und lässt das entweder von einer Erwerbsloseninitiative oder hier im Forum prüfen. Sehr oft sind die Verträge nämlich rechtswidrig. Man muss auch nicht alles hinnehmen. In den meisten Fällen arbeitet man einen Gegenvorschlag aus.

Kannst du diese EGV hier mal einscannen? Oder zumindest den Teil hier reintippen, der diesen Ein-Euro-Job betrifft.
sarah otto #1
...was man beachten muß, bevor man eine Vereinbarung mit einem Maßnahmeträger für einen Zusatzjob unterschreibt.
Es geht nicht um eine EGV!!!
 
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