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Vertrag mit Arbeitsvermittler (privat)

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Bruno1st

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Die ARGE hat mir zum ersten Mal einen Job vorgeschlagen - der entpuppte sich allerdings als Anfrage eines privaten Arbeitsvermittlers, der mir sofort einen Vertrag zuschickte.
Mich stört darin, daß ich bei Unterschrift der Auftraggeber bin und nach meiner Ansicht für die € 2000/1000 einstehen muß.

Oder habe ich da etwas falsch verstanden.

Wer hat sonst noch Erfahrungen mit solchen Verträgen gemacht ?

Vergütung
1 Der Arbeitsvermittler erhält für die erfolgreiche Vermittlung einer Arbeitsstelle mit einer Beschäftigungsdauer von mindestens drei Monaten und einer wöchentlichen Beschäftigungszeit von mindestens 15 Stunden eine Vermittlungsvergütung in Höhe von Euro 2000,00 inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die erste Rate der Vermittlungsvergütung in Höhe von Euro 1000,00 inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer ist bei Abschluss eines Arbeitsvertrages zwischen dem Auftrag-geber und dem vom Arbeitsvermittler vorgeschlagenen Arbeitgeber sofort zur Zahlung fällig.
2 Die zweite Rate der Vermittlungsvergütung in Höhe von Euro 1000,00 inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer ist nach Ablauf von sechs Monaten ununterbrochener Beschäftigung in dem vom Arbeitsvermittler vermittelten Arbeitsverhältnis so-fort zur Zahlung fällig.
3 Hat das Beschäftigungsverhältnis weniger als sechs Monate gedauert, reduziert sich die Vermittlungsvergütung auf Euro 1000,00 inklusive der
gesetzlichen Mehrwertsteuer.
4 Der Auftraggeber erhält eine Rechnung mit Angabe des zahlungspflichtigen Agentur für Arbeit.
5 Die Vermittlungsvergütung ist bis zum Erfolgsfall durch das auf dem Vermittlungsgutschein angegebene Arbeitsamt gestundet. Die Zahlung der
Vermittlungsvergütung erfolgt durch das auf dem Vermittlungsgutschein angegebene Arbeitsamt auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen und den Bestimmungen der Bundesanstalt für Arbeit.
6 Schließt ein Dritter einen Vertrag mit dem Auftraggeber auf Grund von Unterlagen und Informationen, die der Arbeitgeber vom Arbeitsvermittler erhalten hat und die der Auftraggeber entgegen Ziffer 7 dieser Vereinbarung weitergegeben hat, schuldet der Auftraggeber während der Vertragsdauer gleichfalls die Vermittlungsvergütung.

Sonstiges
1 Alle Vereinbarungen zwischen den Parteien sind in diesem Vertrag schriftlich niedergelegt. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
2 Gerichtsstand ist der Sitz des für den Auftraggeber zuständigen Agentur für Arbeit.
3. Der Auftraggeber wurde belehrt, dass er mehrere private Arbeitsvermittler beauftragen darf.
Ich habe dem Vermittler mitgeteilt, daß ich nicht als Auftraggeber unterschreiben kann, weil ich meiner Ansicht nach dann für Leistungen unterschreibe die ich bei Problemen mit der ARGE oder Änderungen dort nicht selbst erbringen kann und habe ihm empfohlen, sich die Unterschrift direkt bei meiner FM zu holen. Er wollte sich daraufhin am anderen Tag (Donnerstag nochmals melden, aber seitdem kam nichts mehr.

Die schlechte Kopie des aktuellen Vermittlungsgutscheines habe ich mitgeschickt.
 

Arania

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Also ich hatte mal so einen Vermittlungsgutschein für den Integrationsfachdienst den hatte meine damalige SB ausgefüllt und ich musste ihn nur abgeben, allerdings musste ich dann beim Fachdienst etwas ünterschreiben damit die überhaupt für mich tätig werden durften
 

Vater Flodder

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Hat das Beschäftigungsverhältnis weniger als sechs Monate gedauert, reduziert sich die Vermittlungsvergütung auf Euro 1000,00 inklusive der
gesetzlichen Mehrwertsteuer

Sehe ich das falsch, oder ist Arbeitsvermittler ein Traumjob ?

Da brauche ich ja nur einen Unternehmer zu kennen, der meinem Schützling nach 1 bis 2 Wochen einen Tritt gibt - und in meiner Kasse klingeln 1000 €.

Da gibt das Amt doch mehr aus als es einnimmt :icon_neutral: .
 

Heiko1961

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Sehe ich das falsch, oder ist Arbeitsvermittler ein Traumjob ?

Da brauche ich ja nur einen Unternehmer zu kennen, der meinem Schützling nach 1 bis 2 Wochen einen Tritt gibt - und in meiner Kasse klingeln 1000 €.

Da gibt das Amt doch mehr aus als es einnimmt :icon_neutral: .
Ist dir das nicht bekannt?:(

Mich stört darin, daß ich bei Unterschrift der Auftraggeber bin und nach meiner Ansicht für die € 2000/1000 einstehen muß.

Oder habe ich da etwas falsch verstanden.
Ich glaube, das haben die dir etwas undeutsch unterbreitet. Das zahlt die Arge an den priv. Sklavenvermittler. Was meinst du, warum ich so stinkig bin? Müssen die auch noch an uns verdienen?:icon_motz:
 

lotteliese

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Moin Bruno,

Du bist ja dann der Auftraggeber. Du beauftragst den Vermittler damit, Dich an einen Arbeitgeber zu vermitteln. Oder, wenn Du Pech hast vermitteln die Dich noch zu einer Zeitarbeitsfirma.
Auf den Vermittlungsprämie sind die ganz scharf, da setzen die auch gerne mal nicht ganz seriöse Verträge auf. Da informiert Dich besser, schau mal bei Google, da steht einiges darüber.
Du musst nur darauf achten, das in dem Vertrag keine Klausel mit Schadensersatzverpflichtung steht.
Wenn Du in der Zeit einen anderen Arbeitgeber findest, unbedingt den Privaten unterrichten. So haben die Dich nicht vermittelt. Da werden die richtig sauer und versuchen von Dir das Geld einzutreiben, was denen dadurch entgeht.
Die haben Dir den Vertrag zugeschickt, ohne ein vorheriges Gespräch?
Immer neue Bequemlichkeiten um Beute zu machen, na ob die das so dürfen?

Aber schau besser noch mal nach, ich habe das mal von einem privaten Arbeitsvermittler gehört, kann nicht genau sagen ob es so richtig ist.


Gruß Lotteliese
 

Kallemann

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Moin Bruno,

Du bist ja dann der Auftraggeber. Du beauftragst den Vermittler damit, Dich an einen Arbeitgeber zu vermitteln. Oder, wenn Du Pech hast vermitteln die Dich noch zu einer Zeitarbeitsfirma.
Auf den Vermittlungsprämie sind die ganz scharf, da setzen die auch gerne mal nicht ganz seriöse Verträge auf.
Gruß Lotteliese
Das ist alles einfach und sauber geregelt. Die Vermittlungsprovision darf nur im Erfolgsfall erhoben werden. In dem oben zitierten Vertrag steht eindeutig drin, dass die Provision nur fällig wird, wenn die ARGE bezahlt. Die können Dich auch nicht einfach irgendwo hin vermitteln. Du allein bestimmst, ob Du einen angebotenen Job annimmst oder nicht. Niemand muss sich auch einen Vermittlungsgutschein holen. Aber wenn man es macht und den Schein einem privaten Vermittler gibt, dann sucht man wohl einen Job. Dann wird man sicher auch froh sein, wenn der Vermittler einen findet.

Und warum, Heiko1961, soll ein Vermittler einen Job für einen Arbeitslosen suchen, wenn er nicht dafür bezahlt wird? Er hat ja schon das Problem, dass er in vielen Fällen umsonst arbeitet, denn wenn kein Erfolg eintritt, dann kriegt er garnichts. Ich möchte das nicht machen.
Mir wäre aber allemal ein privater Vermittler lieber, der sich intensiv kümmert, als ein AA- oder ARGE-Beamter, der mich vielleicht nur verwaltet.

Man kann doch froh sein, dass mit dem Vermittlungsgutschein eine Möglichkeit besteht, bei der Jobsuche Unterstützung zu bekommen, ohne dafür selbst löhnen zu müssen.

Wenn man sich lieber mit Harz IV einrichtet, weil man den Sinn von Arbeit generell anzweifelt oder überhaupt die ganze Welt Scheisse findet, wird man sich sicherlich keinen Vermittlungsgutschein holen. Aber die meisten Arbeitslosen, die ich kenne, suchen einen Job!
 

listche

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Achtung!
nie den Originalvermittlungsschein abgeben. Immer nur eine Kopie. Und nie vorher den Schein unterschreiben. Erst nach erfolgreicher Vermittlung.


Gruß Listche
 
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