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Versuchter Prozessbetrug ???

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michaelulbricht

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hallo,

das glaubt mir keiner.

Ich habe gegen meine Arge eine Untätigkeitsklage laufen da ich für 8 Monate von denen einfach aus der KV und RV rausgenommen wurde.

Die Beklagte sagt nein das stimmt nicht , der Kläger ist seit dem Leistungsbezug pflichtversichert.

Ich lege im Monat 03/2006 dem Gericht eine Bescheinigung meiner Krankenkasse vor mit Stand vom 06.03.2006 in dem die nicht versicherten Zeiten aufgeführt sind.

Was meint ihr was dann passiert ???

Die Beklagte meldet mich am 20.03.06 rückwirkend für den Zeitraum vom 01.01.2005 bei der Krankenkasse an.
Dann holt sie sich im Mai 2006 eine Bescheinigung von der Krankenkasse in der die Versicherungszeiten aufgeführt sind und reicht Sie dem Gericht rein um zu sagen das sie garnicht wüssten was ich habe ich wäre doch durchgängig versichert gewesen. :motz: :motz:

Aber es kommt noch besser !!
Die sind der Meinung das wenn mann nicht Versichert ist, mann trotzdem die kassenärtzlichen leistungen in Anspruch nehmen kann, damit im falle einer Rückversicherung die KV die Kosten übernehmen tut.

Also folgende Szene:
Ich: Guten Tag ich möchte zum Doc.
Arzt: ja ihre Vericherungkarte bitte.
Ich : Ich bin nicht versichert.
Arzt: also Privatpatient ?
Ich : ja ,aber bitte nur Kassenleistungen auch wenn ich nicht Mitglied einer Krankenkasse bin.
:lol: :lol: :lol: :lol:

Ich mache mir da schon gedanken über den Geisteszustand mancher Mitarbeiter bei meiner Arge.
 

heuschrecke

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Naja, also bei meiner Krankenkasse läuft das so:

Wenn ich da anrufe, ob meine Arge mich denn brav angemeldet hat (mache ich sicherheitshalber etwa einen Monat nach Erteilung eines neuen Bescheides) dann kriegte ich bisher IMMER! die Antwort: "Nein! Aber faxen Sie uns mal alle Seiten ihres Bescheides, wir kümmern uns dann selbst drum."

Auf Nachfrage sagte man mir dort, dass das wohl eher Standard als Ausnahme sei, bei Leuten die Hartz4 bekommen und dass es neuerdings eine ihrer Hauptaufgaben wäre, den Argen diesbezüglich hinterherzulaufen.
:|

Ich wünschte mir, die Argen/Sachbearbeiter würden mal mit ähnlich existenzbedrohenden "Sanktionen" zur Rechenschaft gezogen wie die Arbeitslosen. Aber das wird wohl vorerst nur ein Traum bleiben...
 

michaelulbricht

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Aber

Ja

nur stell dir mal vor ich würde einen Angestellten einfach ein jahr später nachmelden . Der Betrieb wird stillgelegt Strafanzeige und und und.

Vor allen dingen tun die dann so als wenn die garnicht nachgemeldet haben sondern die Versicherung habe immer schon bestanden.
 

Bruno1st

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Re: Aber

michaelulbricht schrieb:
Ja

nur stell dir mal vor ich würde einen Angestellten einfach ein jahr später nachmelden . Der Betrieb wird stillgelegt Strafanzeige und und und.

Vor allen dingen tun die dann so als wenn die garnicht nachgemeldet haben sondern die Versicherung habe immer schon bestanden.
Nur eine "theoretische" Frage : Gibt es noch mehr solcher "Fälle" wie dich ?
Hat hier die Arge vielleicht ein Sparpotential entdeckt ? Bei Beschwerden einfach nachversichern, sonst wird das Geld geteilt :)))
Ich würde mal den Richter deznet darauf hinweisen, daß eine Versicherung zeitnah efolgen muß - mit Hinweis auf die Unternehmen. Der weiß das garantiert auch, aber nur um zu zeigen, daß du es auch weist :)))
 
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