Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand

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Tel_ko-Richter

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GESCHÄFTSFÜHRUNG JOBCENTER MÄRKISCHER KREIS ERTEILT GERN HAUSVERBOT

Jobcenter sind soziale Brennpunkte. Üblicherweise wird in der allgemeinen Medienberichterstattung auf Fehlverhalten von Leistungsberechtigten abgestellt. Strafrechtlich relevantes Verhalten von Jobcenter-Mitarbeitern wird so gut wie nie geahndet.

Am 22.02.2019 musste ich erleben, dass eine Jobcentermitarbeiterin in Hemer versuchte mir die schwere gläserne Bürotür vor der Nase zuzuschlagen. Hätte ich nur ein wenig anders im Türrahmen gestanden, so hätte die Tür wohl meinen Kopf getroffen. Das bestätigen die zwei Zeugen, die ich begleitet hatte.

Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
 

Tel_ko-Richter

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Das Jobcenter Märkischer Kreis hat bereits mehrfach versucht die Beistandschaften des Vereins aufRECHT e.V. durch Hausverbote zu torpedieren.
Zwar haben wir die ersten Verfahren durchgezogen, bis zum Schluss und uns auch erfolgreich durchgesetzt, aber auch diesmal zeichnete sich wieder ab, dass die Geschäftsführung einen weiteren Verfahrensgang bis vor das LSG NRW provozieren wollte, um uns möglichst lange zu behindern..

Klagen - 074; Hausverbot im Jobcenter - 099 und diesmal Hausverbot im Jobcenter

Für Nachteile für den Kläger gab es für das Jobcenter ohnehin keine Angriffsfläche, aber das Ziel war die "lästigen Beistände" auszubremsen. Diesmal haben wir uns in einem Erörterungstermin auf eine Verkürzung auf 6 Monate eingelassen, nachdem der Richter nach Zeugenanhörung den Vorwurf der Bedrohung als wiederlegt angesehen hat. Mit Ablauf der Frist wurde die Wahrnehmung der Beistandschaft gleich wieder aufgenommen, aber eben auch die Veröffentlichung der internen Mails der Geschäftsführung des Jobcenter MK sowie die ausführlichere Klageschilderung.

Bei Recherchen zu einem früheren Hausverbotsversuch fanden sich 132 Urteile zu Hausverbote in Jobcentern (Suchabfrage vom 26.08.2017). Gemessen an den dort überwiegenden Entscheidungsgründen, liegt kein Verschulden vor, der dieses Hausverbot gerechtfertigt hätte.

Die nachgewiesene Falschaussage der Jobcenter-Kollegin könnte in der persönlichen Spontan-Interpretation des Vorfalls begründet sein. Allerdings vermute ich ehe einen anderen Grund. Bereits vor Jahren konnte genau dieser Kollegin durch Akteneinsicht mit Beistand eine gravierende Vermögensschädigung nachgewiesen werden.
Das Jobcenter hatte eine junge Frau des Sozialleistungsbetrug angezeigt, musste aber anstelle der Forderung von 954,00 € Nachzahlungen in Höhe von 3.572,30 Euro leisten.
Bußgeld-Klage - 094
 

TazD

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Schade, das dem Artikel nicht zu entnehmen ist, wie denn das Verfahren nun tatsächlich ausging.
Was seine Gründe haben könnte, schließlich ist der Bericht, wie üblich, mal wieder äußerst einseitig geschrieben. Auch ist, wie üblich, kein Aktenzeichen angegeben. Es lässt sich also gar nichts bezüglich dieser angeblichen Vorfälle recherchieren.

Im Übrigen scheint ein solches Verhalten, wie Unterlagen einfach ins Büro zu schmeißen, für den Schreiber völlig normal zu sein und derjenige macht sich sogar noch darüber lustig.
Man überlege sich den Aufschrei, wenn das genau andersherum gewesen wäre und der SB hätte dem Elo einen WBA vor die Füße geworfen. Da wäre mit Sicherheit von Respektlosigkeit, Arroganz und ähnlichem die Rede gewesen.
Aber wenn man das selber macht, ist so ein Verhalten natürlich völlig in Ordnung. Wie Gesetze und Rechte immer nur für andere gelten, lässt sich auch hier sehr schön ablesen:

So sehr ich einen Beistand für wichtig und oftmals auch notwendig erachte, so hat man sich als Beistand aber immer zum Schutze und nicht zum Schaden "seines" Elo zu verhalten. Würde sich ein Beistand bei mir so aufführen, würde ich mir einen anderen suchen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tel_ko-Richter

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@TazD


Ich habe noch einmal nachgeblättert. Zwar schreibst Du vollmundig, dass Du recherchieren wolltest, hast es aber wohl doch nicht getan. Ich habe sogar Zweifel daran, dass Du den Artikel bis zu Ende gelesen hast.

Der letzte Absatz lautet:
"Das gegen mich erhobene Hausverbot diente nur dem einen Zweck die Unterstützung Erwerbsloser durch Beistandschaften zu unterlaufen. Ab morgen werde ich wieder Unterstützung leisten.
Hausverbot im Jobcenter"

Ach guck, ein Link. - Und was ist dort zu lesen?:

"Klage: 118
gegen das Jobcenter Märkischer Kreis
Thema: Hausverbot im Jobcenter

Widerspruch W 787/19 (Hausverbot)
Sozialgericht Dortmund, Az.: S 35 AS 1204/19 ER, VNR: 372972; 441-19
Widerspruch W 787/19 (Beistand)
Sozialgericht Dortmund, Az.: S 35 AS 1317/19 ER, VNR: 3733S2; 480-19"

Vier Aktenzeichen, und alle ganz oben.


Jetzt zitier ich Dich mal:
Schade, das dem Artikel nicht zu entnehmen ist, wie denn das Verfahren nun tatsächlich ausging, was aber unter Umständen seine Gründe haben könnte, schließlich ist der Bericht, wie üblich, mal wieder äußerst einseitig geschrieben. Auch ist, wie üblich, kein Aktenzeichen angegeben. Es lässt sich also gar nichts bezüglich dieser angeblichen Vorfälle recherchieren."
 

TazD

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Ich habe noch einmal nachgeblättert. Zwar schreibst Du vollmundig, dass Du recherchieren wolltest, hast es aber wohl doch nicht getan. Ich habe sogar Zweifel daran, dass Du den Artikel bis zu Ende gelesen hast.

Der letzte Absatz lautet:
"Das gegen mich erhobene Hausverbot diente nur dem einen Zweck die Unterstützung Erwerbsloser durch Beistandschaften zu unterlaufen. Ab morgen werde ich wieder Unterstützung leisten.
Hausverbot im Jobcenter"

Ach guck, ein Link. - Und was ist dort zu lesen?:

"Klage: 118
gegen das Jobcenter Märkischer Kreis
Thema: Hausverbot im Jobcenter

Widerspruch W 787/19 (Hausverbot)
Sozialgericht Dortmund, Az.: S 35 AS 1204/19 ER, VNR: 372972; 441-19
Widerspruch W 787/19 (Beistand)
Sozialgericht Dortmund, Az.: S 35 AS 1317/19 ER, VNR: 3733S2; 480-19"

Vier Aktenzeichen, und alle ganz oben.
In dem Artikel gibt es keine Verlinkung, sondern nur die Angabe einer Webseite. Auch das ist mir schon beim ersten Lesen, welches schon vollständig war, aufgefallen. Den "Link" wollte ich nämlich anklicken. Zu einem guten und sauber geschriebenem Artikel gehört es, dass ich nicht über Umwege auf relevante Daten, Aktenzeichen, Nachweise,. etc. verwiesen werde, sondern diese im Artikel zu finden sind. Alles andere ist Klick- und Besucherzahlengenerierung für die eigene Homepage.

Außerdem geht es um das Aktenzeichen hinsichtlich der "versuchten Körperverletzung". Dazu findet man nichts. Auch nicht, wenn man der Verlinkung, die es hier gibt, folgt.
 

Tel_ko-Richter

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Bezüglich der o.g. Mietbescheinigungen für den Märkischen Kreis hatte der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit ( BfDI ) aufgrund der Eingabe eine Neufassung der Formulars unter Berücksichtigung sozialdatenschutzrechtlicher Auflagen durchgesetzt.

Leistungsberechtigten darf es nicht mehr zur Auflage gemacht werden, eine solche Mietbescheinigung vom Vermieter ausstellen und unterzeichnen zu lassen.

Eine wie ich finde durchaus erfolgreiche Aktion.
 

*kampfpaar*radikal.A

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Mal generell:


Claro, solche KonfliktSituationen sind dokumentiert immer wieder anzutreffen – von der Dunkelziffer ganz zu schweigen.

Nur:
Der Überblick darauf von oben wird halt subjektiv „politisch“ bewertet.

TazD hat sich entschieden: Die MachtStrukturMerkmale werden akzeptiert und taz-mäßig innerhalb jener soll gemäss Benimm- und §§Regeln operiert, äh, nein: geflickschustert werden.

Um zu verdeutlichen, was das heisst, sei der „politische Streik“ sich einmal vorgestellt. Ist illegal. In solchen Kontexten wurden bei „wilden Streiks“ früher Türen verklebt, Tore verkettet, Sabotage verübt. Und? Klar gegen Benimm- und §§Regeln.
Dazu sage ich nochmals: „Na und!?“

Auch wenn das Wort KlassenKampf kaum noch genutzt wird, sehe ich in diesem Kontext weiterhin (quasi extrapoliert) die Situationen in JC‘s als „Krieg der Reichen gegen die Armen“.

In solchen Situationen fallen beim Hobeln manchmal Späne. Wie auch anders?

Für mich stellt sich hier nur die Frage: “Auf welcher Seite stehst Du …?“ - und die habe ich für mich eindeutig beantwortet.

Da dieser Märkische Kreis-Vorfall nur einen in einer langen Kette von EklatVorfällen der Hartz4-Geschichte darstellt, sei darauf verwiesen, dass immer wieder Berichte – auch hier im Forum – von Foristen auf Deiner FormEbene (was letztlich aber eine politisch gestandpunktete ist): kritisiert wurden. Zuoft habe ich den Eindruck, dass manch „Elo“ einen unreflektierten SelbstHass in sich trägt – der dann zum Ausdruck kommt.

Vor Deiner Zeit hier, TazD, gab es mal eine Demo in Gütersloh zwecks heftigem Hinweis auf den - vom JC provozierten - HungerStreik des Elo Bernd Pfeifer. In diesem Zusammenhang haben wir das dortige JC gestürmt und besetzt. Da wurden auch Papiere (Flugblätter) auf den Boden geschmissen und mit den Füssen unter die SB-ZimmerTüren befördert
:cautious:... Dazu bückt mensch sich doch nicht!), ... als alle SB‘s ängstlich ihre Türen verschlossen.

Den JC-Leiter titulierte ich vis a vis als „Pfeife“ und hätte ihn beinahe am Kragen in die Luft gehievt.

Das hiesige Forum verfolgte die Geschehnisse fast live. Der ellenlange Thread dazu ist seit kurzer Zeit nicht mehr aufzurufen. Wahrscheinlich im Karton: geschlossenes GeschichtsArchiv. Damals jedoch waren Mods und Redaktionäre dieses Forums elektrisiert an ihren PC‘s nach dem Motto: „Wow, jetzt .. jetzt ... die Aktivisten stürmen gerade das JC.“

Dagegen verhielt sich Tel_ko-Richter Bockelmann ja geradezu gentleman-like.

- - -

:cool:... da ich Dich nicht persönlich kenne, Bockelmann, auf diesem Wege einen „AktivistenGruss“ .

Weisse VollBärte scheinen oft ähnlich zu sein …
 
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hockey

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Respekt !
Gute Aktion wenn der Mitarbeiter vor Verzweiflung die Tür zuschlägt hat der Beistand alles richtig gemacht
 

Schmerzgrenze

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.... schließlich ist der Bericht, wie üblich, mal wieder äußerst einseitig geschrieben.
Einseitig ergibt sich schon daraus, daß der Berichterstatter Beteiligter an dem Geschehen war.
Ich finde den Bericht dennoch ziemlich dürftig, denn der tatsächliche Ablauf wird garnicht geschildert.
Alleine deshalb kann ich mir aus der Beschreibung gar kein Urteil erlauben.
TazD hat sich entschieden: Die MachtStrukturMerkmale werden akzeptiert und taz-mäßig innerhalb jener soll gemäss Benimm- und §§Regeln operiert, äh, nein: geflickschustert werden.
Ähm ... hast Du beim Lesen der Mao-Bibel Adrenalin gefrühstückt?
@TazD hat einfach hinterfragt, was jeder Mensch macht, der fundiert Entscheidungen treffen will.
Wie soll ein Lesender die Veröffentlichung denn einschätzen können, wenn es derselben an Informationen mangelt?
Es geht zwar im allgemeinen um Klassenkampf aber hier in diesem Trööt lt. Überschrift um eine "versuchte Körperverletzung".
Oder wer bitte hat zum Erstbeitrag den Thementitel verfaßt? Lenin liegt gerade im Mausoleum, der kann´s also nicht gewesen sein.
Für mich stellt sich hier nur die Frage: “Auf welcher Seite stehst Du …?“ - und die habe ich für mich eindeutig beantwortet.
Na, wenn das die Pfeiler Deiner Einschätzungen sind. Erst draufhaun und dann nachdenken?
Nimmst doch sonst alles haarklein auseinander? :icon_wink:
 

Allimente

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Auch wenn das Wort KlassenKampf kaum noch genutzt wird, sehe ich in diesem Kontext weiterhin (quasi extrapoliert) die Situationen in JC‘s als „Krieg der Reichen gegen die Armen“.

Bei Dir stellt sich mir die Frage, ob Du dich hier nur profileren willst und der eigentlichen "Sache" nicht eher mit Deinem Verhalten schadest. Blicke bei Dir noch nicht so richtig durch. Dein Verhalten finde ich allerdings unangemessen.
 

TazD

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Mal etwas abweichend vom eigentlichen Thema aber doch Themenzugehörig, darf ich hinsichtlich der Beiträge #4 (von mir) und #8 (von @*kampfpaar*radikal.A ) erfreulicherweise folgende Stellungnahmen zu dem kleinen Meinungszusammenprall mitteilen, welche ich insbesondere bei @*kampfpaar*radikal.A nicht nur wortgetreu sondern auch "layout-getreu" widergebe: :biggrin:

*kampfpaar*radikal.A:

"Jo, de TazD und ich hatten hinter'm Vorhang einige sehr interessante BriefWechsel. Ich hatte ihn angeschrieben und nicht damit gerechnet,
mit diesem Kärl so eene interessante Diskussion führen zu dürfen.

Ich gloobe, behaupten zu dürfen, dass wir beide viel voneinander erfahren und gelernt haben.

Unsere zuvor antagonistischen StandPunkte hab'n wa analysiert und sind
- trotz unserer verschieden gewachsenen Persönlichkeiten - zu einer Synthese gekommen, die sich aus dem doch oftmals als schwierig zu erkennenden "Link"gegebe des Tel_Ko-Richter ergeben.

Keine Einigkeit ergab sich bisher, wie man mit Papierübergaben manchmal zu verfahren habe. Händlings oder links neben den Schreibtisch fußbodenal.

Ich übergebe an TazD zwecks neuer Bestimmung unserer Erkenntnisse in Sachen kommunikativer MitgliederDiskussion."

Nun ist es an mir, ebenfalls noch ein paar Worte zu verlieren:
Nach dem der *kampf*onkel den ersten Schritt tat und mich bzgl einer Aussprache anschrieb, ergab sich eine ebenso erhellende wie fruchtbare Unterhaltung "hinter den Kulissen". Manchmal muss "man" oder der Mensch oder auch ich gedanklich in die richtige Richtung geschubst werden, um sich ein Stück aus der juristisch-distanzierten Komfortzone zu bewegen.

Ich sollte ich im Vorfeld noch erwähnen, dass ich neben der Juristerei und dem damit einhergehenden Standpunkt "audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]" auch mal im journalistischen Bereich tätig war und diesbezüglich auch ein wenig "ausgebildet" wurde.
Daher betrachte ich die Berichte von Ulrich Wockelmann nicht nur mit dem "Juristen-Auge", sondern der Journalist in mir muss mehr oder weniger unterbewusst auch noch seine Meinung loswerden. Und da fällt mir eben auf, dass die Beiträge und auch die Berichte auf der Homepage sehr häufig ("wie üblich") sehr sehr einseitig geschrieben sind.
Das ist aus Sicht eines Betroffenen und angesichts des Kampfes gegen die JC-Praktiken nachvollziehbar, macht den Schreiber aber auch gleichzeitig angreifbar und so erweist derjenige der eigentlich guten Sache dann eher einen Bärendienst. Was schade ist, denn im Grunde ist das, was getan wird, absolut richtig.

Daher an der Stelle meine (hoffentlich) konstruktive Kritik:
Lieber @Tel_ko-Richter , würdest du die Gegenseite sachlicher beleuchten und das Gebaren des JC entsprechend zerlegen, wäre das Ergebnis nach meinem persönlichen Dafürhalten wesentlich besser. Daher kann es nicht schaden, auch (und gerade) nach einem nervenaufreibenden Termin, eine Nacht drüber zu schlafen, gedanklich einen Schritt Abstand gewinnen und dann das Verhalten des JC sachlich, aber nicht weniger kritisch, darzulegen.

In diesem Sinne regen wir beide, @*kampfpaar*radikal.A & ich, dazu an, gerade bei "Aufprällen" die Aussprache zu suchen.

Mit besten Grüßen
TazD
 

Tricia

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In dem Artikel gibt es keine Verlinkung, sondern nur die Angabe einer Webseite. Auch das ist mir schon beim ersten Lesen, welches schon vollständig war, aufgefallen. Den "Link" wollte ich nämlich anklicken. Zu einem guten und sauber geschriebenem Artikel gehört es, dass ich nicht über Umwege auf relevante Daten, Aktenzeichen, Nachweise,. etc. verwiesen werde, sondern diese im Artikel zu finden sind.
Ich finde, Du übertreibst etwas, der Link ist doch am Ende des Artikels angegeben und ohne große Umwege aufrufbar. Einfach markieren und mit Rechtsklick "Link öffnen" auswählen. Find ich nicht so schwierig, auch wenn es natürlich durch eine Verlinkung noch einfacher wäre.

Auch deinen Vorwurf der Einseitigkeit kann ich nicht verstehen, die Argumente der Gegenseite werden doch im Artikel erwähnt...
„Ich bin dann in mein Büro rein gegangen und habe die Tür geöffnet. Ich stand mit dem Rücken halb zu dem Antragsteller, habe umgegriffen und dann die Tür los gelassen damit diese zufällt.
Ich habe es dann "scheppern" gehört. Dann habe ich wahrgenommen, dass Herr Wockelmann offenkundig im Türrahmen stand.“
... und ausführlicher ohne große Anstrengungen aufzufinden:
... heute musste ich leider Herrn Wockelmann „kennenlernen". Ich kam gerade ins Büro da wurde ich von Ihm, Frau und Herrn (Mitbewohner von Frau) „abgefangen". Ich sagte ihm ohne Termin können wir nicht sprechen. Er sagte ich sei weit über dem Termin und hätte Unterlagen von Frau S-H. nicht bearbeitet. Ich sagte es sei alles bereits bearbeitet und er solle sich in der EZ einen Termin geben lassen, wenn er mit mir sprechen möchte. Ich ging in mein Büro und wollte die Tür hinter mir schließen, diese stoße Herr Wockelmann mit seinem Fuß auf, so dass die ganze Tür wackelte. Darüber erschrocken sagte ich und Frau M ihm er solle sofort gehen, er ging jedoch nicht aus der Tür. Ich drückte den Allarmknopf, sodann kam Herr Sch. Auch davon ließ sich Herr W. nicht beeindrucken. Ich drohte ihm mit Hausverbot und der Polizei. Auch darüber witzelte er. Die Unterlagen, die er in der Hand hielt hat er mit in das Büro auf den Boden geworfen, als ich ihm sagte er solle diese bitte in der EZ einreichen.
Wo ich dir zustimmen muss, der Threadtitel passt irgendwie nicht zum Erfahrungsbericht, der aber entgegen deiner Behauptung mit guten Belegen dokumentiert ist. Ich finde daran gibt es nichts auszusetzen...

Ein anderer Wockelmann Fall: REPORT MAINZ fragt Ulrich Wockelmann

[...] gab es mal eine Demo in Gütersloh zwecks heftigem Hinweis auf den - vom JC provozierten - HungerStreik des Elo Bernd Pfeifer. In diesem Zusammenhang haben wir das dortige JC gestürmt und besetzt.
[...]
Das hiesige Forum verfolgte die Geschehnisse fast live. Der ellenlange Thread dazu ist seit kurzer Zeit nicht mehr aufzurufen. Wahrscheinlich im Karton: geschlossenes GeschichtsArchiv. Damals jedoch waren Mods und Redaktionäre dieses Forums elektrisiert an ihren PC‘s nach dem Motto: „Wow, jetzt .. jetzt ... die Aktivisten stürmen gerade das JC.“
Ja, das Elo-Forum ist (leider) wesentlich moderater geworden. Guckst Du hier:
Für mich stellt sich hier nur die Frage: “Auf welcher Seite stehst Du …?“ - und die habe ich für mich eindeutig beantwortet.
Dabei fällt mir mir Florence Reece ein: Which Side Are You On
 

humble

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Mal von dem ganzen hin und her abgesehen. Gerade das JOBCENTER MÄRKISCHER KREIS ist in den letzten Jahren so extrem negativ aufgefallen. Wäre ich in derem Zuständigkeitsbereich, wäre ich froh über jede Art von Widerstand.

Deshalb: Tel_ko-Richter bleibt standhaft und helft Euch dort untereinander. Lass Dich nicht entmutigen :icon_daumen:
 

Birt1959

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Ja nur wehren gegen über dem Jobcenter hilft allen Kunden weiter ...
Welchen KUNDEN denn - den Begriff kennen viele Mitarbeiter*innen der JCs gar nicht.

Da, wo es notwendig ist, sollte man/frau sich wehren - notfalls mit Rechtsanwalt. Die wollen auch leben...

Allerdings ist der Beistand im Artikel kein guter gewesen - er soll den JC-Abhängigen unterstützen und nicht gegen ihn arbeiten. Da hat TazD völlig recht.
 
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