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Verständige Würdigung

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Nicht offen für weitere Antworten.

megagonzo

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#1
Hallo.

Was bitte bedeutet "verständige Würdigung" in den Gesetzestexten.
Kann mir das mal bitte einer so erklären, das das auch ich verstehe ?

Vielen Dank

megagonzo
 

Arania

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#3
Ohne Würdigung des Verstandes oder der Fachkenntnis , würde ich das übersetzen, das heisst man setzt vorraus das jemand den Sinn erkennen kann dessen was da verhandelt wurde oder man setzt es eben nicht vorraus
 

eAlex79

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#4
Ich denke damit meint der Gesetzgeber dass der ausführende Beamte den Verstand der Regierung folgen soll und die nicht ausgesprochenen Bösartigkeiten und Lücken in den Gesetzen zu würdigen angehalten ist.

Jedenfalls scheint mir das Amtsrealtität zu sein ;)

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x Alex.
x
 

Arania

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#5
Ich denke damit meint der Gesetzgeber dass der ausführende Beamte den Verstand der Regierung folgen soll und die nicht ausgesprochenen Bösartigkeiten und Lücken in den Gesetzen zu würdigen angehalten ist.

Jedenfalls scheint mir das Amtsrealtität zu sein ;)

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x Alex.
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Nein geht nicht um den Beamten:smile:
 

eAlex79

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#6
@Arania: ich meinte net Dich :D es gibt auch "gute" Beamte :D lololol

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x Alex.
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Arania

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#7
Der Witz ist sogar sehr gut, bin noch nie Beamtin gewesen;)
 

eAlex79

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#8
;)

@Megagonzo:

Ernsthaft, ich denke das heisst schlicht und einfach das wer immer das Gesetz ausführt oder anwendet oder was auch immer, er seinen Kopf und Verstand dabei ungefähr so benutzen soll wie der Rest der zivilisierten Bevölkerung es erwarten würde.

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x Alex.
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E

ExitUser

Gast
#9
Hallo.

Was bitte bedeutet "verständige Würdigung" in den Gesetzestexten.
Kann mir das mal bitte einer so erklären, das das auch ich verstehe ?

Vielen Dank

megagonzo
Das verstehst Du am ehesten wenn Du ein paar Bezüge dazu liest.
http://www.google.de/search?hl=de&ie=ISO-8859-1&q=Verst%E4ndige+W%FCrdigung&btnG=Google-Suche&meta=

Das, "Sobald der Tatrichter zu prüfen hat, ob die §§ 20a, 42e StGB anwendbar sind, erschöpft sich seine Aufgabe nicht nur darin, ein bestimmtes Geschehen nach scharf umrissenen Begriffen zu beurteilen. Erforderlich wird vielmehr eine umfassende, von Menschenkenntnis und Lebenserfahrung getragene verständige Würdigung der Gesamtpersönlichkeit des Täters.", sagt schon einmal viel aus.

Gruß, Anselm
 

megagonzo

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#10
Ich habe es jetzt speziell im Zusammenhang mit §7 Abs. 3 Nr. 3c SGB II gemeint. Bei Google hatte ich auch schon geguckt, aber keine für mich verständliche "Übersetzung" gefunden.

Vielen Dank für die Erklärungen, ich glaube, jetzt blicke ich zumindest ein wenig durch.

megagonzo
 
E

ExitUser

Gast
#11
Ich habe es jetzt speziell im Zusammenhang mit §7 Abs. 3 Nr. 3c SGB II gemeint. Bei Google hatte ich auch schon geguckt, aber keine für mich verständliche "Übersetzung" gefunden.

Vielen Dank für die Erklärungen, ich glaube, jetzt blicke ich zumindest ein wenig durch.

megagonzo
Ach sooo...

Da legt die Behörde die "verständige Würdigung" in ihrem Sinne aus und dadurch wird dann eine eigentlich auf freundschaftsbasis gründende, zeitweise Versorgung von Kindern anders Geschlechtlicher, zum Indiz für eine eheähnliche Gemeinschaft. Für die Behörde durchaus legal, denn es liegt in ihrem speziellen Interesse, Ansprüche zu minimieren oder zu verhindern. Damit wird die "verständige Würdigung" jedoch pervertiert und zum Vorwand - typisch für Behörden und wirkliche "Abzocker"

http://www.my-sozialberatung.de/cgi...=list&range=0,100&Freigabe==1&cmd=all&Id=1244

Gruß, Anselm
 
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