Versicherung schwärzen? (1 Betrachter)

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rAm8185

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Hallo,

heute hat mein Bruder (21 Jahre, eigene Wohnung) erfahren das er gekündigt wird. Er muss nun einen Erstantrag stellen. Laut den Hilfsunterlagen zum Antrag muss er sämtliche Versicherungen angeben, dies will er aber gar nicht.

Da er aber seine Kontoauszüge einen Monat Rückwirkend vorzeigen muss, stehen ja die Versicherungen mit drauf. Kann er diese einfach auf den Kontoauszug schwärzen?

Vielen Dank.

ram
 

rAm8185

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Mist, doch wieder was vergessen.

Es geht um ALG2.
 

Arania

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Er muss den Antrag vollständig ausfüllen, sonst verzögert sich nur die Bearbeitung, warum möchte er die Versicherungen nicht angeben? Um welche handelt es sich denn?
 

rAm8185

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Berufsunfallversicherung (ist gekoppelt mit einer Lebensversicherung).

Wegen nicht angeben: Warum muss man sie überhaupt angeben? Sie werden doch eh nicht berücksichtigt. Das Jobcenter will ja nur wissen wie viel sie wert ist (Rückkaufwert usw.)
 

Drueckebergerin

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Genau deshalb will das JobCenter es wissen.....
Wenn der Rückkaufwert zu hoch ist, muß er sie evtl. versilbern und den Differenzbetrag verleben bevor er H IV erhält.
 

rAm8185

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Stimmt diese Rechnung noch:

150 EUR x Lebensjahr + 750 EUR (geschütztes Vermögen für notwendige Anschaffungen) sowie 3100 EUR Grundfreibetrag.


Darf man eigentlich überhaupt was schwärzen auf den Kontoauszügen?
Ich möchte zum Beispiel nicht das Namen meiner Freunde darauf zu lesen sind.

Meine Eltern hatten damals geschwärzt und bisher hat sich noch niemand beschwert.
 

HajoDF

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Stimmt diese Rechnung noch:

150 EUR x Lebensjahr + 750 EUR (geschütztes Vermögen für notwendige Anschaffungen) sowie 3100 EUR Grundfreibetrag.


Darf man eigentlich überhaupt was schwärzen auf den Kontoauszügen?
Ich möchte zum Beispiel nicht das Namen meiner Freunde darauf zu lesen sind.

Meine Eltern hatten damals geschwärzt und bisher hat sich noch niemand beschwert.
Nein, nicht "sowie"! Der Grundfreibetrag ist, wie der Name schon sagt ein Minimum.
Ein 21-jähriger hat also 150x 21 = 3.150,-

Warum macht er für die LV keinen Verwertungsausschluss?
 

avalon

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Was das Schwärzen allgemein angeht. Das BSG-Urteil ist einfach merkwürdig und unbrauchbar! Im konkreten Fall ist das eher egal, weil es in dem Urteil eh nur um Zahlungen geht, die Aussagen über politische gesinnung, religiöse Überzeugung oder sexuelle Orientierung zulassen.

Aber grundsätzlich ist in keiner Weise beantwortet, wie man nach dem Schwärzen nachweist, dass man genau diese Zahlung schwärzen durfte! Meines wissens hat das allerweiseste BSG leider überhaupt nichts dazu gesagt, wer hier in der Beweispflicht ist, ob es sich um schützenswerte persönliche Informationen handelt! Oder weiss dazu jemand etwas, was mir enzgangen ist?

Aber wie gesagt: selbst bei für den ALG2-Empfänger freundlichster auslegung dieses Urteils fallen die von Dir genannten Überweisungen nicht darunter, dürfen also nicht geschwärzt werden!
 

rAm8185

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Danke für eure Antworten.
Der Verwertungsauschuss wird also alles nochmal in die länge ziehen. Abgegeben haben wir erstmal alles. Mal sehen was draus wird.

Mit freunflichem Gruß
 
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