versehentliche Überzahlung Alg 2

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ratlose

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Hallo,

ich bin sozusagen neu hier, habe aber schon oft hier Fragen auf meine Antworten gefunden. Nun habe ich wiedermal eine Frage, habe aber keine passende Antwort gefunden, also habe ich mich mal registriert und hoffe das mir jemand einen Rat geben kann.

Am 03.04. habe ich meinen Antrag auf Weiterbewilligung von Alg 2 bei der ARGE abgegeben. Am 08.04. habe ich meinen neuen Leistungsbescheid zugeschickt bekommen. Auf der 2. Seite stand klein geschrieben folgendes:"Die Überzahlung der Miete für April i.H.v. 60,00 € werde ich von der Regelleistung im Mai einbehalten."

Ich hatte bis dahin nicht einmal bemerkt das ich 60 € zuviel bekommen hatte und wie es dazu kam weiß ich auch nicht, meine Schuld ist es ja offensichtlich nicht.

Müßte ich nicht einen extra Bescheid über die Sache bekommen, wo ich auch Widerspruch einlegen kann oder so? Können die mir das einfach so auf Seite 2 kleingedruckt mitteilen? Muss ich das überhaupt zurückzahlen und wenn ja, auch die 60 € in einer Summe?
Ich ziehe am 01.05. um und weil ich weiß das mir Renovierungskosten eh abgelehnt werden (obwohl Umzug durch die ARGE genehmigt wurde) habe ich auch nichts beantragt. Ich muss aber sehr viel renovieren und die 60 € weniger nächsten Monat fehlen deshalb umso mehr. Ich weiß gar nicht wie das alles gehen soll. Umzugskosten werden nur in Form einer Pauschale von 92 € gewährt, die muss ich schriftlich beantragen. Jetzt habe ich natürlich Angst das ich das auch nicht bekomme wenn ich jetzt Theater mache wegen den 60 €. :icon_sad::icon_kinn::confused:
 

Arania

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Wann ist denn zuviel gezahlt worden und für welchen Monat? Aber das 60 Euro mehr überwiesen wurden hätte Dir eigentlich auffallen müssen

Also Umzug und Überzahlung haben wohl nichts miteinander zu tun, dann darf das auch nicht vermischt werden


Das die 60 Euro verrechnet werden ist leider rechtens, wenn alles korrekt gelaufen ist
 

Mario Nette

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Du kannst natürlich ganz normal gegen diesen Bescheid und dessen Inhalte widersprechen, wird aber bei einer von dir ja auch bemerkten und eingestandenen Überzahlung nichts bringen.

Viel interessanter ist hier doch eigentlich die Frage, warum du bezüglich der Renovierungskosten so resigniert bist. Magst du dazu mehr schreiben?

Mario Nette
 

ratlose

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Die 60 € sind im April zuviel gezahlt worden, warum das geschehen ist weiß wohl niemand, mit meinem Umzug hat es nichts zu tun, ich hatte ja da noch keinen Mietvertrag o.ä. eingereicht. Ich dachte die Beträge stehen fest in dem Zahlungs-System der ARGE, warum da jemand etwas geändert hat ist mir ein Rätsel und denen wohl auch. Mich ärgert einfach das mir das so "hintenrum" mitgeteilt wird, das der Betrag sofort wieder einbehalten wird.

Wegen den Renovierungskosten traue ich mir schon gar nicht mehr einen Antrag zu stellen, weil mir sowieso immer alles abgelehnt wird. Vor 2 1/2 Jahren wurden mir Renovierungskosten abgelehnt mit der Begründung das es diese Beihilfen nicht mehr gibt und ich sehen müsse wir ich klar komme. Damals war ich im 8. Monat schwanger und lebte im Haushalt meiner Schwester. Dort hatte ich kein eigenes Zimmer oder so, ich hatte dort nur einen Schlafplatz auf der Couch. Mit meinem Baby konnte ich nach der Geburt also dahin nicht zurück und musste also dringend eine Wohnung mieten. Geholfen wurde mir mit gar nichts. Der jetzige Umzug wurde mir direkt abgelehnt, ohne meine Begründung zu überprüfen. Erst nachdem ich einen Anwalt eingeschaltet habe, kamen 2 Außendienstmitarbeiter zu mir, danach wurde der Umzug genehmigt. Mir wurde aber schon gesagt das ich lediglich 92 € Umzugspauschale bekomme. Wie ich davon Renovierung, Gardinen usw. finanziere ist der ARGE also egal.
Vor ein paar Wochen habe ich sogar mal einen Anruf von der ARGE bekommen. Bei dem Telefonat wurde mir gesagt das ich vor 2 1/2 Jahren eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben hätte in der ich mich verpflichte arbeiten zu gehen sobald mein Kind 3 Jahre alt wird. Ich habe dann gesagt die sollen mich dann einladen und mit mir darüber persönlich sprechen. Ich denke es wird nicht mehr lange dauern bis ich Post bekomme. Das Problem ist, ich kann mich nicht an diese Vereinbarung halten und ich habe jetzt schon Angst vor den Konsequenzen. Als ich das hochschwanger unterschrieben habe, konnte ich nicht ahnen das mein Kind krank ist. Ich wußte es ja bis vor kurzem noch nicht einmal. Mein Kind ist Autist und soll laut Arzt in einen heilpädagogischen Kindergarten. Bis diese ganzen Untersuchungen und Anträge abgeschlossen und bewilligt sind vergeht noch viel Zeit denke ich. Selbst wenn alles durch ist, wird mein Kind dort nicht ganztägig betreut und der Kindergarten ist auch nicht hier um die Ecke. Eine Tagesmutter oder andere Betreuung kommt bei einem autistischen Kind auch nicht in Frage. Jedenfalls weiß ich schon jetzt das mir die ARGE wieder richtig Probleme machen wird, obwohl ich sowieso schon nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht. :-(
 
E

ExitUser

Gast
Direkt am Dienstag nachfragen.

Am 08.04. habe ich meinen neuen Leistungsbescheid zugeschickt bekommen. Auf der 2. Seite stand klein geschrieben folgendes:"Die Überzahlung der Miete für April i.H.v. 60,00 € werde ich von der Regelleistung im Mai einbehalten."

Wenn es möglich ist telefonisch oder ansonsten persönlich dort aufschlagen. Es muss Dir schon plausibel mitgeteilt werden können, wie diese Überzahlung zustande kam.
 
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