Verschlechterungsantrag Widerspruch beim GdB

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cerebellum

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hallo zusammen,

es geht um meinen mann, 48 jahre.

aktuell ist sein gdb bei 40, wir hatten einen verschlechterungsntrag gestellt, abgelehnt.
widerspruch ist eingereicht und wünschentwert wäre ein grad von 50.

diesmal haben wir einen anwalt hinzugezogen, weil vor 2 jahren ein verschlechterung
ebenfalls abgelehnt wurde.

hier seine beschwerden:

7 Bsv in allen bereichen der ws.
der bsv im bereich der lws wurde 2x operiert.

an beiden knien, starke arthrose, einschl. an beiden knien eine schlittenprothese.
auf der prothesen freien seite der knien, weiterhin arthrose.
die beiden prothesen an den knien fanden 2015/16 statt.

außerdem hat er leichten harnverhalt, häufiges nächtliches wasserlassen,
prostata läßt grüßen.

da er zeitweise körperlich schwer arbeiten muss, machen die bsv immer wieder gr. probleme.
er wird behandelt mit prt spritzen, schmerztherapie, krankenhausaufenthalte.
auch die knie machen noch probleme.

arbeiten ist so keine freude mehr, nach der arbeit muss er sich erholen.

fällt euch dazu was ein?
eigentlich müüste doch ein grad von 50 drin sein,oder?

und noch was, wenn das sozialgericht den widerspruch ablehnt, kann man dann weiter
weiter gegen den bescheid vorgehen? weiter klagen?

danke!
cere
 

Hartzeola

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eigentlich müüste doch ein grad von 50 drin sein,oder?

Es kommt darauf an, was Deine Ärzte ans Amt für soziales geschrieben haben.

Er kann Gleichstellung beantragen. 50 GdB ohne Merkzeichen bringen Deinem Mann in Vergleich zu den 40 GdB überhaupt nichts, mit einem Merkzeichen "G" sehr viel.
 

Muzel

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Er kann in Berufung zum LSG gehen. Wichtig ist, dass er noch weiter sich noch wehren kann. Es gibt Sozialvereine, die ihn beraten könnten?
 

ZynHH

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Wie wäre es mal mit einer medizinischen mehrwöchigen reha wegen seiner gesundheitlichen Probleme und dann anschließend die von der drv unterstützte Suche nach einem neuen Betätigungsfeld innerhalb der Firma?
 

cerebellum

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Wie wäre es mal mit einer medizinischen mehrwöchigen reha wegen seiner gesundheitlichen Probleme und dann anschließend die von der drv unterstützte Suche nach einem neuen Betätigungsfeld innerhalb der Firma?


reha wäre eine gute idee, leider war mein mann 2016 viel krankgeschrieben.
erst wegen der knie op, dann wegen rücken.

er arbeitet zwar in einem großen betrieb, aber er hatte schon mehrfach ein bem gespräch.
die angst den job zu verlieren ist einfach vorhanden.

so hat keine chance jetzt zur reha zu fahren.
zumal er bald wieder operiert werden muss, und gut 4 wochen krank sein wird.
danke!
 

cerebellum

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Er kann in Berufung zum LSG gehen. Wichtig ist, dass er noch weiter sich noch wehren kann. Es gibt Sozialvereine, die ihn beraten könnten?

wir haben einen anwalt eingeschaltet.

der anwalt hat sich um den widerspruch gekümmert, der leider abgelehnt
wurde.

wie geht es jetzt weiter? kommt es jetzt zur klage?
wenn du die klage abgelehnt wird, kann man dann beim lsg klagen?

danke!
 

cerebellum

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Es kommt darauf an, was Deine Ärzte ans Amt für soziales geschrieben haben.

Er kann Gleichstellung beantragen. 50 GdB ohne Merkzeichen bringen Deinem Mann in Vergleich zu den 40 GdB überhaupt nichts, mit einem Merkzeichen "G" sehr viel.

ja leider hat der gutachter den widerspruch angelehnt.

wieso ist ein merkzeichen bei einem grad wichtig? wieso gerade das g?

ich habe auch einen grad von 90 und g, und nutze das merkzeichen nicht.
danke!
 
E

ExUser 1309

Gast
Habt ihr denn bei der Arbeitsagentur einen Antrag auf Gleichstellung gemacht? Das hat nix mit dem Versorgungsamt zu tun, nur 30% Gdb müssen gegeben sein, siehe Gleichstellung Arbeitsagentur , das hatte ich auch so gemacht, als ich noch nicht über die 50% kam.
Auswirkungen:
besonderer Kündigungsschutz,besondere Einstellungs-/ Beschäftigungsanreize für Arbeitgeber durch Lohnkostenzuschüsse sowie Berücksichtigung bei der Beschäftigungspflicht,Hilfen zur Arbeitsplatzausstattung,Betreuung durch spezielle Fachdienste.
 

Muzel

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Wenn der Widerspruch abgelehnt wurde bleibt dir nur die Klage. Du kannst natürlich immer wider einen neuen Antrag nach Möglichkeit nach 6 Monaten stellen. Ein Sozialverein berät in der Regel auch kostenlos.
 
E

ExUser 1309

Gast
Kämpfen ist auch nicht verkehrt. >50% und G gabs erst nach 2 Verschlechterungsanträgen, vorher ein Antrag mit Widerspruch wurde abgelehnt. Das schlechte daran ist, das sich der Gesundheitszustand in dieser Zeit leider arg verschlechtert hat. So ist es manchmal, leider.
 
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