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Versagungs-Entziehungsbescheid wegen angeblicher fehlender Mitwirkung

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gudrun

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#1
Gestern hab ich den Ablehnungsantrag per Post bekommen. Hab im März meinen Fogeantrag gestellt und die Bankverbindung geändert. Sollte dann Auszüge vom neuen Konto bringen. Hab ich gemacht. Am Dienstag rief die Krankenkasse an und fragte warum ich abgemeldet worden wäre. (Zum 31.03) Bin dann am Mittwoch zur arge gefahren und der Typ sagte mir das noch die Bescheinigung von der Kontoauflösung des Vorherigen Kontos fehlen würde. Hab ich dann Freitag morgen eingereicht. Nachdem er die Unterlagen kopiert hat sagte er mir auf dem Flur das noch Unterlagen über meine Probearbeit fehlen würden.( Hab ihm im März gesagt das ich eine Woche probearbeiten sollte, das ist aber kurzfristig abgesagt worden) Bin dann nach der Arbeitsvermittlerin hin die hat telefonisch ne Bestätigung eingeholt das es zu keiner Arbeit gekommen ist und dem Sachbearbeiter ne e-Mail geschickt. Zu dem Zeitpunkt hab ich den Ablehnungsbescheid immer noch nicht gehabt Der kam gestern. Und die Begründung ist der § 66 SGB 1. Hab aber nie was schriftliches über fehlende Unterlagen erhalten. Die Miete ist jetzt im 2. Monat nicht gezahlt und ich weiß nicht wie ich so einen Widerspruch formulieren soll und wie schnell die sowas bearbeiten. Kann mir wer helfen????
 
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Gast
#2
Gestern hab ich den Ablehnungsantrag per Post bekommen. Hab im März meinen Fogeantrag gestellt und die Bankverbindung geändert. Sollte dann Auszüge vom neuen Konto bringen. Hab ich gemacht. Am Dienstag rief die Krankenkasse an und fragte warum ich abgemeldet worden wäre. (Zum 31.03) Bin dann am Mittwoch zur arge gefahren und der Typ sagte mir das noch die Bescheinigung von der Kontoauflösung des Vorherigen Kontos fehlen würde. Hab ich dann Freitag morgen eingereicht. Nachdem er die Unterlagen kopiert hat sagte er mir auf dem Flur das noch Unterlagen über meine Probearbeit fehlen würden.( Hab ihm im März gesagt das ich eine Woche probearbeiten sollte, das ist aber kurzfristig abgesagt worden) Bin dann nach der Arbeitsvermittlerin hin die hat telefonisch ne Bestätigung eingeholt das es zu keiner Arbeit gekommen ist und dem Sachbearbeiter ne e-Mail geschickt. Zu dem Zeitpunkt hab ich den Ablehnungsbescheid immer noch nicht gehabt Der kam gestern. Und die Begründung ist der § 66 SGB 1. Hab aber nie was schriftliches über fehlende Unterlagen erhalten. Die Miete ist jetzt im 2. Monat nicht gezahlt und ich weiß nicht wie ich so einen Widerspruch formulieren soll und wie schnell die sowas bearbeiten. Kann mir wer helfen????

Wohl nur du dir selbst :)

Hingehen, mit schriftlichem Antrag auf Vorschuß (findest du im Downloadbereich)... begründen damit daß du pleuíte bist, Obdachlosigkeit droht usw... und den Sachverhalt dazu schreiben. nicht abwimmeln lassen, notfalls auf Gespräch mit Vorgesetztem oder Dienststellenleiter bestehen... und wenn das auch nichts nutzt, zur Widerspruchsstelle... Widerspruch gegen den Bescheid und die mündliche Ablehnung des Vorschusses zu Protokoll geben....und dann auf zum Sozialgericht...einstweilige Anordnung beantragen...
 
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Gast
#3
Wohl nur du dir selbst :)

Hingehen, mit schriftlichem Antrag auf Vorschuß (findest du im Downloadbereich)... begründen damit daß du pleuíte bist, Obdachlosigkeit droht usw... und den Sachverhalt dazu schreiben. nicht abwimmeln lassen, notfalls auf Gespräch mit Vorgesetztem oder Dienststellenleiter bestehen... und wenn das auch nichts nutzt, zur Widerspruchsstelle... Widerspruch gegen den Bescheid und die mündliche Ablehnung des Vorschusses zu Protokoll geben....und dann auf zum Sozialgericht...einstweilige Anordnung beantragen...
Hm, kann sein, dass sie damit evtl. überfordert ist (nicht bös gemeint).

Vielleicht wär es gut, sich gleich ´nen Beratungshilfeschein zu holen und zu ´nem Anwalt zu gehen.
 
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Gast
#4
Hm, kann sein, dass sie damit evtl. überfordert ist (nicht bös gemeint).

Vielleicht wär es gut, sich gleich ´nen Beratungshilfeschein zu holen und zu ´nem Anwalt zu gehen.
Ich würds wie von mir beschrieben versuchen, ist der schnellste Weg... und wenn es niht klappt, kann manimmer noch zum Anwalt gehen!

Bei 2 Monatsmieten Rückstand muß es schnell gehen, denn schell sitzt man auf der Straße...
 

heuschrecke

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#5
Meine unmassgebliche Meinung dazu:
Ludwigsburg hat recht, dass es so der schnellste Weg wäre.
Wölfin hat Recht, dass man aufgrund des Eingangspostings Zweifel haben darf, ob der OP es auf diesem Wege in Eigenregie gebacken bekommt.
 

Koelschejong

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#6
Meine unmassgebliche Meinung dazu:
Ludwigsburg hat recht, dass es so der schnellste Weg wäre.
Wölfin hat Recht, dass man aufgrund des Eingangspostings Zweifel haben darf, ob der OP es auf diesem Wege in Eigenregie gebacken bekommt.
Und da beide Recht haben, hat @Ludwigsburg einen ganz, ganz wesentlichen Punkt vergessen (vermutlich weil wir alle den schon als selbstverständlich ansehen):

Zeugen mitnehmen zum Gespräch mit der ARGE - je sachkundiger desto besser!
 
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Gast
#7
Und da beide Recht haben, hat @Ludwigsburg einen ganz, ganz wesentlichen Punkt vergessen (vermutlich weil wir alle den schon als selbstverständlich ansehen):

Zeugen mitnehmen zum Gespräch mit der ARGE - je sachkundiger desto besser!

Wer einen brauchbaren Zeugen hat, sollte ihn mitnehmen: aber woher nehmen, wenn es schnell gehen muß?
Deshalb hab ich es nicht erwähnt...
zumal: entweder es klappt auf Anhieb, oder man muß zum SG... ich denk, in diesem Fall nutzt ein Zeuge nicht viel... letztlich, wenn man den Widerspruch auf er Widerspruchsstelle zu Protokoll gbt, hat man ja schon einen Zeugen bzw zumindest den Beweis, daß man vor dem Gang auf dem Sozialghericht in er ARGE war....
 
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