Verrichtet ein Pflegeassistent "schwere" oder "mittelschwere" Arbeit

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Michael

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Hallo Leute.

Ich bin nach zwei Herzinfarkten GDB(Grad der Behinderung) 30 und mache im Anschluss an ein Bewerbungstraining derzeit ein vierwöchiges Praktikum in einem Altenheim.

Von meinen gesundheitlichen Einschränkungen habe ich den Leuten noch Nichts gesagt,denn ich möchte erstens,dass man mir ohne Vorurteile begegnet und zweitens herausfinden,ob ich die Arbeit wie ein Gesunder durchstehen würde.

Auf meinem Praktikumsvertrag,steht etwas von 40 Wochenstunden.

Montag bis Mittwoch war Dienst von 6:45 bis 13:45(ohne grössere Pausen), Heute und Freitag von 13:15 bis 20 und am Wochenende dann der Hammer 6:45 bis 16:45:

das sind nach Adam Riese 54 Stunden,also ca. 33% mehr als in meinem Vertrag steht.

Und ab Montag dann geht es wie zu Beginn gleich von 6:45 bis 13:45 weiter.

Nun aber meine Frage ans Forum bzw. mein primäres Anliegen:

In dem amtsärztlichen Gutachten,in dem nach Aktenlage entschieden wurde,ist in dem Teil,welche Arbeit ich verrichten darf, "mittelschwere" Arbeit dreimal angekreuzt.

Ist nun das ,was ein Krankenpfleger macht,"schwere" Arbeit oder "mittelschwere"?

Und wann - (wenn überhaupt,denn die Pfelgedienstleitung ist anscheinend mit mir zufrieden,ich bin mir bloss nicht sicher,ob ich das kräftemässig durchstehe- davon weiss aber keiner was - und das SichNichtsanmerkenlassen zehrt dann noch zusätzlich an den Kräften,und ich muss ja auch von was leben,brauche einen Job bzw. Geld)

soll bzw. muss ich die Heimleitung davon unterrichten,dass ich GDB 30 bin und wegen meines Herzens nicht 100%ig belastbar bin?



Was meint das Forum dazu?
 
E

ExitUser

Gast
hallo michael,

kranken-und altenpflege wird als mittelschwer bis schwer eingestuft.
inwieweit du köperlich fit bist mußt du selbst entscheiden können.

du bist herzkrank, die arbeit wird mit viel stress verbunden sein, nicht nur körperlich auch mental. und wenn ich mir meine eigenen arbeitsbedingungen ansehe, meit auch mit zeitdruck. eine sache die mir mehr zu schaffen macht, als kreuzschmerzen und dicke füße.

weise die heimleitung bitte auf deine GdB hin.

liebe grüße von barbara
 

Kerstin_K

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Also ich bin selber GdB 100 und halte rein gar nichts davon, beinträchtigungen zu verschweigen. Entweder man akzeptiert mich mit meiner Behinderung oder man läßt es halt bleiben, dann wird das eh nichts.

Wegen Deiner Arbeistzeiten solltest Du mal die Arbeitszeitordnung checken, ob das zulässig ist. Ich habe da zweifel. Und meht Stunden, wie im Vertrag stehen, mußt Du wohl auch nicht machen. Kriegst Du das wenigstens bezahlt?

Ob man Pflehgehelfer nun als schwer oder mittelschwer einstuft ist eigentlich egal. Wichtig ist nur, ob Du selber meinst, dass Du das leisten kannst. Wenn Du jetzt schon Probleme hast, Deine Beeinträchtigung zu verheimlichen, solltest Du da mal kritisch drüber nachdenken.

Ich an Deiner Stelle würde den Arbeitgeber unbedingt informieren, damit die Bescheid wissen, falls Du zusammenklappst. Das ist zu Deiner Sicherheit.
 

Michael

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Also ich bin selber GdB 100 und halte rein gar nichts davon, beinträchtigungen zu verschweigen. Entweder man akzeptiert mich mit meiner Behinderung oder man läßt es halt bleiben, dann wird das eh nichts.

Wegen Deiner Arbeistzeiten solltest Du mal die Arbeitszeitordnung checken, ob das zulässig ist. Ich habe da zweifel. Und meht Stunden, wie im Vertrag stehen, mußt Du wohl auch nicht machen. Kriegst Du das wenigstens bezahlt?

Ob man Pflehgehelfer nun als schwer oder mittelschwer einstuft ist eigentlich egal. Wichtig ist nur, ob Du selber meinst, dass Du das leisten kannst. Wenn Du jetzt schon Probleme hast, Deine Beeinträchtigung zu verheimlichen, solltest Du da mal kritisch drüber nachdenken.

Ich an Deiner Stelle würde den Arbeitgeber unbedingt informieren, damit die Bescheid wissen, falls Du zusammenklappst. Das ist zu Deiner Sicherheit.

Nein,bezahlt kriege ich da Nichts - denn es ist ja ein Praktikum - von anderer Stelle wurden bereits Vermutungen laut,man wolle mich ausbeuten.
Ich werde jetzt erstmal abwarten,wie sich die nächste Woche anlässt - wenn ich da länger als bis Mittwoch,Donnerstag arbeiten muss ist Schicht im Schacht!

Vielen Dank!
 

isabel

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Nein,bezahlt kriege ich da Nichts - denn es ist ja ein Praktikum - von anderer Stelle wurden bereits Vermutungen laut,man wolle mich ausbeuten.
Natürlich, das ist eine Ausbeutung hoch drei!

Nach 2 Herzinfarkten sich mit gesunden Menschen zu maßen: Du spielst mit Deinem Leben!
53 St/Wo ist nicht einmal gesunden M. zu zumuten. Man soll den Praktikumgeber einfach anzeigen!

Mein Rat:
sofort mit dem Praktikum aufhören!

Jeder Arzt wird Dir das gleiche sagen!

MfG
Isabell
 

oni71

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Hallo,
komme ja selber aus der Pflege.

Gibt es keinen Dienstplan auf dem ersichtlich ist wie Du wann arbeitest?

Normalerweise ist es ja so das Du wenn Du das Wochenende gearbeitet hast , in der Woche Freizeitausgleich hast.
Bei mir war es immer so das ich in einer Woche mal mehr als zb. 40 Stunden habe, dafür in anderen Wochen entsprechend weniger.Wochenende muss ja abgedeckt werden bzw bei Nachtwachen hat man auch mehr Stunden dann....Am Ende desMonats musste es passen ...alles andere waren Ü-Stunden.

Persönlich finde ich es von Dir unverantwortlich das Du dem AG Deine Erkrankung verheimlichst und den starken spielt.
Einmal Unverantwortlich Dir selbst gegenüber zum anderen aber auch den Menschen gegenüber die Du versorgst.
Ich weiß ja nicht was Du alles machen musst/darfst aber mich gruselt es gerade wenn ich überlege das Du einen Patienten aus dem Bett nimmst und dabei "schwächelst" , was da passieren kann dem Patienten und auch Dir.:icon_neutral:
 

isabel

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Hallo, Oni71,

so, wie ich es verstanden hatte, es ist ein 4-wöchiges Praktikum.
Also, nach 3 Wochen mit ca 53 St/Wo sollte dann das Pensum erfüllt sein.
Glaubst Du, dass es funktioniert?
Ich nicht.

Die werden den Praktikanten bis zu letzte Minute ausnutzen.

Mit den letzten Absatz hast Du vollkommen Recht.

MfG
Isabell
 

Esox

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Moin Moin,

...was tust Du Dir da bloß an.
Deine Gesundheit wertet der Lohn da nicht auf, und Deine Gesundheit sollte stets im Vordergrund stehen.
Auch ich würde meinen GdB nicht verschweigen, gerade bei Deinen Vorerkrankungen nicht.
Im Vorfeld wurde es schon geschrieben, bei zu starker Belastung sofort das Praktikum beenden, bevor noch was passiert.
Höre auf Deinen Körper und nicht auf die Pflegedienstleitung.

Altenpflege ist richtig schwere Arbeit!
 
R

Rounddancer

Gast
Ich habe einen Bekannten, der hatte Probleme mit dem Herzen. Aber er war ewig lange erwerbslos. Da kam das Angebot, bei der Post als Briefträger zu arbeiten.
Entgegen aller Warnungen verschwieg er seine Herzkrankheit, wurde zum Probearbeiten eingestellt, und dann auf vorerst ein halbes Jahr übernommen.
Er wußte, es war hart für ihn, aber er hatte die Arbeitslosigkeit sowas von satt, er biß die Zähne zusammen und ging jeden Tag zur stressigen Arbeit.

Doch dann wurde er so krank, daß er doch im Geschäft eine Weile fehlen mußte. Rappelte sich wieder auf, schaffte weiter. Nach dem halben Jahr wurde sein Vertrag um ein weiteres halbes Jahr verlängert. Er ging weiter zu seiner Arbeit, biß die Zähne zusammen,- seiner Gesundheit tat nur die viele Bewegung gut,- der Stress dabei aber nicht.
Am Ende des zweiten halben Jahres wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert, denn dann hätte die Post ihn auf Dauer einstellen müssen,- aber das machen die, obwohl noch immer im Eigentum des Staates, nicht.
Nun ist er wieder arbeitslos,- die Arbeit ging weg, seine durch die Arbeit verschlimmerte Krankheit jedoch blieb.

Altenpflege ist ein schwerer Job, bei ihr sind Rückenleiden als Berufskrankheit anerkannt. Und auch psychisch nimmt es sehr mit, wenn ich mich daran erinnere, wie sehr down meine Exfreundin war, als der erste Altenpflegeheimbewohner, den sie betreute, verstarb.

Allerdings könnten die Probleme machen, und fragen, warum Du Deine Krankheit nicht schon vor dem Start der theoretischen Ausbildung angabst,- und vielleicht das Schulgeld zurückfordern.
Aber so jedenfalls kannste nicht weitermachen. War nicht der Altenpflegeassistent offiziell nur zum Rollstuhlschieben, füttern, vorlesen, etc. da,- aber nicht zum Umbetten, und "tonnenweise schwere alte Männer und Frauen stemmen" da?

Schon Altenpflegehelfer müssen nämlich drei oder dreieinhalb Jahre Vollzeit (mit Praktikumsphasen) in die Schule (auch als Umschulung, ich weiß das, weil meine Exfreundin das so machen mußte).
 

Couchhartzer

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im Zweifelsfalle ist's eine "schwere" körperliche Arbeit, von der seelischen Belastung, ganz zu schweigen.
Das ist es sogar ganz ohne jeglichen Zweifel, wie sogar auch schon in einer öffentlichen Publikation mit Erhebung aus 2006 durch die "Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin" ( BAuA) zusammen mit dem "Bundesinstitut für Berufsbildung" (BIBB) festgestellt wurde.
~> Pflegende schleppen mehr als Bauarbeiter

Von daher kann ich bei jemandem der schon 2 Infarkte hatte nur raten: Finger weg davon, denn das geht ganz klar zu Ungunsten der eigenen Gesundheit, und das auf sehr gefährliche Art und Weise.
 

Muzel

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Michael, was sagt denn dein behandelnder Arzt zu deinen Berufswunsch? Letztendlich möchtest du eine Festanstellung haben und dazu musst du eine Einstellungsuntersuchung überstehen.
 

Michael

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Hallo Leute.

Heute habe ich mich der Pflegedienstleitung offenbart - die hat dann Rücksprache mit der Chefin gehalten und die hat dann entschieden,dass ich ab sofort nur noch für leichte Tätigkeiten eingesetzt werde.

MK
 
R

Rounddancer

Gast
Das ist gut, hoffentlich klappt das dann auch. Denn Du willst ja was tun, aber nicht dabei noch kränker werden, als Du schon bist.
 

gerda52

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Heute habe ich mich der Pflegedienstleitung offenbart - die hat dann Rücksprache mit der Chefin gehalten und die hat dann entschieden,dass ich ab sofort nur noch für leichte Tätigkeiten eingesetzt werde.
Hallo Michael ; )

nun sind fast 2 Monate vergangen, wie ist es Dir im Praktikum weiter ergangen? Hast Du nen Job bekommen?

Gruß gerda52
 

Erolena

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Ich habe die Anfrage leider gerade erst entdeckt. Eine Lösung könnte hier sein, sich anstelle als Altenpflegehelfer um eine Stelle als Alltagsbetreuer oder als Dementenbetreuer zu bewerben. Soweit ich weiß, unterscheiden sich die Tätigkeiten erheblich. Und wer sich im Berufspraktikum als geeingnet gezeigt hat, hätte sicher ganz gute Chancen, vom Pflegeheim auch angestellt zu werden.
Allerdings etwas ganz wichtiges weiß ich nicht. Wie werden diese Tätigkeiten als Alltagsbetreuer und als Dementenbetreuer bezahlt? Es verdienen ja schon die Pflegehelfer nicht viel, deshalb möchte ich hier nichts empfehlen, was finanziell unzumutbar ist.
 
R

Rounddancer

Gast
Allerdings etwas ganz wichtiges weiß ich nicht. Wie werden diese Tätigkeiten als Alltagsbetreuer

Hier hab ich eine Bekannte, die macht das selbstständig, sie hat eine Schaar von Damen 50plus im Einsatz, und zahlt denen auf Minijob-Basis netto fünf bis sechs Euro/Stunde.
Und ich habe eine Bekannte, die macht das über den Maltheser Hilfsdienst als Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung für netto acht Euro. Das geht ja jährlich bis zur Grenze der Übungsleiterpauschale (rund 2650EUR/Jahr) steuerfrei, selbst Langzeit-Erwerbslose (Hartz IV) dürfen so monatlich bis zur Hälfte des Alg II-Regelsatzes , also bis zu rund 179,50 EUR, abzugsfrei hinzuverdienen. Sie macht das bei drei Damen je drei Stunden/Woche.
Allerdings muß man ziemlich Glück haben, an der richtigen Stelle zu fragen.
 

Aragon

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Hallo Heinz,

was meinst Du mit:

Allerdings muß man ziemlich Glück haben, an der richtigen Stelle zu fragen.

Ich spiele auch u. a. mit dem Gedanken, in diese Senioren-begleiterInnen-, Alltags-BetreuerInnen-Richtung zu gehen.
Alles andere Pflege z.b. kommt für mich auch gesundheitlich nicht in Frage und es reizt mich schon, da ich, wenn ich wieder "arbeite" einfach (nur noch) etwas machen will, was für mich einen Sinn ergibt, sinnvoll ist und mich auch interessiert und zum. einigermaßen Spaß und Freude macht.

Wer könte denn da die "richtige" Stelle sein?

Überlege meinem SB beim nächsten Mal einfach diesen "Vorschlag" zu machen, um nicht zu sagen: es einzufordern...

Ja, und aus Deiner Beschreibung des Verdienstes bin ich nicht so ganz schlau geworden.

Langzeit-Erwerbslose (Hartz IV) dürfen so monatlich bis zur Hälfte des Alg II-Regelsatzes , also bis zu rund 179,50 EUR, abzugsfrei hinzuverdienen

Heißt Das, auch mit dem Job kommt man nicht wirklich weg von H4? Bzw. wie hoch ist denn der Verdienst so in dem Beruf?



Aragon
 
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Rounddancer

Gast
Hallo Heinz,

was meinst Du mit:
na, daß viele, wenn Du sie fragst, Dir zwar gerne eine ehrenamtliche Arbeit geben werden,- aber nur wenige eine ehrenamtliche Arbeit MIT Aufwandsentschädigung.
Meine Kurskameradin hatte da halt beim lokalen Maltheser Hilfsdienst gefragt.

Ich spiele auch u. a. mit dem Gedanken, in diese Senioren-begleiterInnen-, Alltags-BetreuerInnen-Richtung zu gehen.
Alles andere Pflege z.b. kommt für mich auch gesundheitlich nicht in Frage und es reizt mich schon, da ich, wenn ich wieder "arbeite" einfach (nur noch) etwas machen will, was für mich einen Sinn ergibt, sinnvoll ist und mich auch interessiert und zum. einigermaßen Spaß und Freude macht.

Wer könte denn da die "richtige" Stelle sein?
Maltheser Hilfsdienst, Caritas, Diakonie, etc.

Heißt Das, auch mit dem Job kommt man nicht wirklich weg von H4? Bzw. wie hoch ist denn der Verdienst so in dem Beruf?

Nun, das ist ein Bereich, der meist entweder als Ehrenamt ohne oder mit Aufwandsentschädigung läuft,
oder auch als Minijob (Basis 400 EUR).
Es gibt aber auch Seniorenbetreuer(innen), die machen das auf selbstständiger Basis. Die haben dann einige 400EUR-Kräfte laufen, die kriegen so 5-6 EUR/Stunde,- mehr als 8 EUR/Stunde kann man den zu betreuenden Senioren in der Regel selten berechnen.
 

Erolena

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Und ich habe eine Bekannte, die macht das über den Maltheser Hilfsdienst als Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung für netto acht Euro. Das geht ja jährlich bis zur Grenze der Übungsleiterpauschale (rund 2650EUR/Jahr) steuerfrei, selbst Langzeit-Erwerbslose (Hartz IV) dürfen so monatlich bis zur Hälfte des Alg II-Regelsatzes , also bis zu rund 179,50 EUR, abzugsfrei hinzuverdienen. Sie macht das bei drei Damen je drei Stunden/Woche.

Hier ist gemeint, diese Übungsleiterpauschale wird erst angerechnet, wenn sie diese Höhe überschreitet. Der Rest ist anrechnungsfrei. Also du erhälst dann das ALG 2 ohne Kürzung weiter, wenn du unter diesem Betrag bleibst.

Hinzuverdienen im allgmeinen kann jeder soviel er will, es wird nur angerechnet mit den entsprechenden Freibeträgen.

Fragen kann man auch bei DPWV - Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband.
oder bei städtischen Pflegeheimen.
 

Aragon

Elo-User*in
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Danke,

@Erolena, @ Heinz,

es gibt die Aus- bzw. Fortbildung des "Seniorenbegleiters, -begleiterin (zumindest hier in OS) bei zumindest einem Bildungsträger.
Habe mich da vor einigen Monaten erkundigt.
Also nicht "bloß" so "nebenbei" oder "ehrenamtlich" , wobei ich das keineswegs schmälern will.
Da muß es doch möglich sein, wenn man diese Ausbildung gemacht hat, hier auch einen einigermaßen GERECHT bezahlten Job zu finden, das wär doch sonst echt der "blanke Hohn" wieder mal....:icon_neutral:


Aragon
 
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