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Verpflegungszuschlag meines Mannes wurde der BG voll angerechnet

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neuling08

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#1
Hallo


mein Mann befand sich den ganzen März auf Montage d.h.er war nur am Wochenende zu hause
von seiner Firma hat er Auslöse und Verpflegungszuschlag erhalten diesen rechnet die Arge unserer BG voll an ist das richtig so?


LG neuling
 

biddy

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#3
Und was ist hiermit?
Verpflegungsmehraufwand (Randziffer 11.76)

(2) Ist ein EHB im Rahmen einer Erwerbstätigkeit von seiner Wohnung abwesend, ohne dass eine doppelte Haushaltsführung vorliegt, werden für Mehraufwendungen für Verpflegung für jeden Kalendertag, an dem der EHB wegen dieser vorübergehenden Tätigkeit von seiner Wohnung und dem Tätigkeitsmittelpunkt mindestens zwölf Stunden abwesend ist, ein Pauschbetrag in Höhe von 6 Euro abgesetzt.
Quelle

Wenn's nach mir ginge :redface:, müsste dieser Mehrbedarf (wie im Zitat erwähnt) vom anzurechnenden Erwerbseinkommen abgezogen werden ... das mindert schon mal die Anrechnung des Verpflegungszuschlag des AG als Einkommen.

Ist eine Überlegung, neuling08, *grübel*
 

sleepy5580

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#4
und dann das hier noch dabei
^^
dann dürften wir schon fast über der Auslöse und dem Verpflegungszuschlag sein:

Allerdings sollten auf jeden Fall die gefahrenen Kilometer für die einfache Strecke mal die Wochenenden mal 0,2€ als Fahrtkosten zur Arbeitsstelle angerechnet werden bzw die Ticketkosten für die Bahn und den ÖPNV, da wenn er da schon auf Montage ist dürfte es ein weiterer Weg sein
 

Karma

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#5
Verhandeln gerade mit EA vor dem SG. Anhörungstermin ist Anfang Mai. Hier geht es im Verpflegungsmehraufwand, Kilometerpauschale, Versicherungen etc., die von der Arge komplett verweigert werden.Die Arge schindet Zeit, indem sie das Gericht belügt und immer wieder behauptet, Unterlagen würden fehlen, die aber nachweislich mit Empfangsstempel eingereicht wurden. Mein LG ist LKW-Fahrer und er braucht diesen Verpflegungsmehraufwand von 6.- € bzw.24.- € bei Abwesenheit von 24 Std.Wir haben jetzt einen Anwalt eingeschaltet, der mehr als negativ von den Argen spricht, weil die einfach mehr als schlecht ausgebildet sind und von Betriebswirtschaft und der Umsetzung des SGB II ihre eigene perönliche Meinung haben und die auch rechtswidrig anwenden.
Gruß Karma
 

sleepy5580

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#6
@ Karma solang er Ahnung hat und nicht nur rummeckert ist er sicher auch motiviert genug und eins der Hauptprobleme ist das SBs etc. ersteinmal nein sagen können trotz anderlautendem Gesetz ohne wirklich dafür persönlich haftbar gemacht werden zu können bzw. werden. Auf Wunsch stell ich dir gerne eine Auflistung meiner Punkte aus meinem Bescheid zu vielleicht ist da ja noch was dabei was ihr nicht beantragt habt ^^
 

neuling08

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#7
hallo sleppy

kannst du mir auch so eine aufstellung zukommen lassen.

Und was soll ich jetzt mit dem Zuschlag tun es sind tgl 19,70€ glaub ich muss ich davon tgl 6 euro abziehen und das und gibt es für sowas schon einen Musterwiederspruch? für anrechnung des Verpflegungszuschlages.

LG neuling
 

Karma

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#8
@ Karma solang er Ahnung hat und nicht nur rummeckert ist er sicher auch motiviert genug und eins der Hauptprobleme ist das SBs etc. ersteinmal nein sagen können trotz anderlautendem Gesetz ohne wirklich dafür persönlich haftbar gemacht werden zu können bzw. werden. Auf Wunsch stell ich dir gerne eine Auflistung meiner Punkte aus meinem Bescheid zu vielleicht ist da ja noch was dabei was ihr nicht beantragt habt ^^
Hallo sleepy,
immer her mit der Liste, werde vieleicht noch etwas finden, was die Arge uns unterschlägt.
Vielen Dank und frohe Ostern von Karma.:icon_party::icon_party:
 

Karma

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#9
hallo sleppy

kannst du mir auch so eine aufstellung zukommen lassen.

Und was soll ich jetzt mit dem Zuschlag tun es sind tgl 19,70€ glaub ich muss ich davon tgl 6 euro abziehen und das und gibt es für sowas schon einen Musterwiederspruch? für anrechnung des Verpflegungszuschlages.

LG neuling
Hallo Neuling08,
wir haben gegen JEDEN Bescheid den wir die letzten Monate erhalten haben, Widerspruch eingelegt. Wie schon berichtet, geht es immer nur um die Werbungskosten.
Ich würde an Eurer Stelle Widerspruch einlegen, mit der Begründung, das der Verpflegungszuschlag zweckbedingt und nicht anrechenbar ist.Mal abwarten, welche § sie euch um die Ohren hauen und welche Argumente sie sich einfallen lassen. Habt Ihr bei euch eine Arbeitslosen Beratung?? Dann nichts wie hin
Gruß Karma
 

biddy

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#10
Hier noch ein Link aus der Wissensdatenbank der BA:
*klick* Auslöse

Hier wird u. a. bestätigt, dass, bevor angerechnet wird, die 6 € Verpflegungsmehraufwand pro Tag vom Erwerbseinkommen abgezogen werden müssen ... und nicht nur die.
 
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