Verpflegungsgeld und Umschulung....

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1Morgenstern

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Sohnemann macht eine vom JobCenter "gestellte" Umschulung in seinem Wohnort . Er bezieht Arbeislosengeld II (Hartz IV) und bekommt die Lehrgangs und Fahrkosten übernommen (auf dem Bescheid steht Leistungen für die Teilnahme an eiiner Weiterbildungsaßnahme und dann §§).

Wie sieht das mit Verpflegungsgeld/Verpflegungsmehraufwand oder so aus, könnte er das auch bekommen?

Einige aus seiner Klasse bekommen das. Er hatte schon beim AA nachgefragt da wurde ihm gesagt gibts nicht. Formulare für einen entsprechenden Antrag haben wir im Netz keinen gefunden. Wenn wir das formlos schreiben, was muss da rein?

1Morgenstern

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G

Gast1

Gast
Mir fällt da nur der § 21 SGB II ein. In ihm steht:

(4) Bei erwerbsfähigen behinderten Leistungsberechtigten, denen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 des Neunten Buches sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Eingliederungshilfen nach § 54 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 des Zwölften Buches erbracht werden, wird ein Mehrbedarf von 35 Prozent des nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs anerkannt. Satz 1 kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, angewendet werden.

SGB 2 - Einzelnorm

Bitte prüfen, ob er nach § 33 SGB IX oder nach § 54 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 SGB XII gefördert wird:

SGB 9 - Einzelnorm

SGB 12 - Einzelnorm
 

1Morgenstern

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Danke erstmal für die Antwort.
Eine Behinderung hat mein Sohn nicht. Er hat keinen Schulabschluß, hat einiges hinter sich und ist nun endlich, nach langen Umwegen usw. in diese Maßnahme gekommen wo er bisher alles packt.
Klar das mir als Mutter das nicht gefällt, das er evtl. wegen dem Geld die Maßnahme hinschmeißt - weil es ihm zu peinlich ist eben als einziger immer keins zu haben um dort zu essen.

lt. Bescheid wurde die Maßnahme über §16 SGB II i.V.m §§ 81 ff. SGB III gwährt - zumindest steht das in der Betreffzeile.

Da der Rest der "Klasse" (es sind nur 6 oder 8) mittags in der Kantine essen geht ist es logisch das er sich nicht immer ausschließen kann. Allerdings gibt sein Hartz IV - Geld das nicht her.
 

HartzVerdient

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Allerdings gibt sein Hartz IV - Geld das nicht her.

Diese Aussage ist leider nicht richtig! Sein Hartz IV - Geld gibt genau das her. Der Regelsatz beinhaltet ca 130€ mtl. nur für Lebensmittel.

Ok mir ist bewusst, worauf du hinaus willst. Allerdings hängt das sicherlich auch mit anderen Faktoren zusammen. Ob die anderen Teilnehmer von außen anreisen usw. Allerdings empfehle ich einen rechtskonformen schriftlichen Antrag zu stellen und bescheiden zu lassen. Mündliche Aussagen wie "geht nicht" ist keine rechtskonforme Bescheidung.
 
E

ExitUser

Gast
Da würde ich mal in die Bescheide der Kollegen reinschauen, auf welcher Grundlage es dort bewilligt wird.

Oder werden die Kollegen nicht nach SGB II gefördert?

Der Ausbildungsträger sollte darüber auch informiert sein, was möglich und üblich ist.

Wir bekamen freie Verpflegung vom Träger. Die Pendler das Mittagessen und die Wochenendpendler alle drei Mahlzeiten.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

Schlaraffenland hat da schon das Richtige zitiert. Vielleicht erhalten die anderen aus der Klasse den Mehrbedarf, weil sie beim Amt als "Reha-Fälle" gelten? Das ist ungerecht, finde ich, aber es ist so, dass man grundsätzlich bei einer Umschulung keinen Anspruch hat auf Mehrbedarf - schon gar nicht auf Verpflegungsgeld, wie Du es nennst, denn das ist ja im Regelsatz enthalten -, aber wenn man Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bewilligt hat, dann bekommt man bei jeder Weiterbildung den Mehrbedarf. Warum weiß und versteh ich nicht, denn nur weil ich krank bin, entstehen mir ja nicht mehr Kosten bei so was als wem, der gesund ist. Hat Dein Sohn eine Bewilligung auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben? Dann steht ihm der Mehrbedarf zu und dann solltet Ihr den auch beantragen - und nicht Verpflegungsgeld.

Hat er da keine Bewilligung, dann sieht es in meinen Augen leider schlecht aus, da mehr Geld zu kriegen. Denn im Regelsatz ist ja das Essen enthalten und da spielt es eigentlich keine Rolle, ob man nun in der Kantine isst, oder zuhause für sich selbst kocht oder sich ein paar Schnittchen mitnimmt zur Maßnahme. Ich verstehe Deinen Sohn da zwar, aber grundsätzlich ist das nicht vorgesehen, dass man mehr Geld kriegt, um in der Kantine essen gehen zu können. Da muss man sich dann eben von daheim was mitnehmen, wenn einem die Kantine zu teuer ist.
 

1Morgenstern

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Danke euch für die Antworten.

Klar kann man sich von zu Hause was mitnehmen, darum gehts ja nicht, nur...

Aber er kann sich doch nicht ständig ausgrenzen, weil er eben das Geld nicht hat, wenn die anderen dort Mittag essen gehen.

Im Bescheid steht nichts von Teilhabe...... eben nur so wie ichs schon geschrieben habe.
 
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