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Vernünftige Sterbeversicherung bei Bezug vom SGB XII, was muß ich beachten, Tipps?

isabel

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#1
Hallo,
ich glaube zwar nicht, dass ich demnächst sterben würde, aber ich bin schon 58. Da kann alles passieren. Ich habe eine Tochter, die sich dann um alles kümmer muss und deswegen möchte ich eine Versicherung abschliessen. Meine Familie ist langlebig, deswegen habe ich nicht vor, schnell zu sterben. Aber in diesen Fall, egal, ob in 10 oder 30 Jahren, möchte ich einfach, dass die alle Kosten nicht an meiner Tochter hängen. Von SGBXII kann ich, leider, nicht viel sparen.
Ich habe nicht viel gutes über solche Vers. gehört. Aber vielleicht kennt Jemand eine, die seriös ist.
LG
isabel
 
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nik72

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#2
Meine Mutter (war ungefähr in Deinem Alter) hatte eine Sterbeversicherung von der ERGO.
Da sie krank war, bestand eine Wartezeit von 3 Jahren.
Bei Gesunden zahlt sie wohl schon gleich nach Abschluss.

Versicherungssumme ca. 6000,- €; monatl. Beitrag 30,- €.

Als meine Mutter verstorben war, hatte ich dies der Versicherung gemeldet und die Versicherungssumme wurde auf das Konto überwiesen. Dann habe ich den alle Bestattungskosten bezahlt.

Soweit ich weiss, gibt es auch Sterbegeldvers.- Rechner.
Je jünger man ist, desto geringer sind die Beiträge. Ich weiss aber nicht, ob es ein Mindestalter gibt (z.B. Abschluss erst ab 35 Jahren). Da muss man sich dann individuell beraten lassen.
 
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swavolt

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#3
Ich würde eher eine Risikolebensversicherung abschließen.
Musste dich mit deinen Daten mal informieren.
 

nik72

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#4
Ich würde eher eine Risikolebensversicherung abschließen.
Mich würde interesssieren: Kann man die auch abschliessen, wenn man krank ist?
Warum könnte sie einer Sterbeversicherung vorgezogen werden?
 

Doppeloma

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#5
Hallo isabel,

ich glaube zwar nicht, dass ich demnächst sterben würde, aber ich bin schon 58. Da kann alles passieren. Ich habe eine Tochter, die sich dann um alles kümmer muss und deswegen möchte ich eine Versicherung abschliessen.
Finde ich SEHR gut diese Idee und ich gehe auch schon einige Zeit mit diesem Gedanken "um", obwohl ich auch noch nicht vor habe "abzutreten".

Auch meinen Partner möchte ich da gerne noch absichern und wir uns damit im Grunde gegenseitig und so habe ich das vor ein paar Tagen mal durchgerechnet.

Meine Familie ist langlebig, deswegen habe ich nicht vor, schnell zu sterben. Aber in diesen Fall, egal, ob in 10 oder 30 Jahren, möchte ich einfach, dass die alle Kosten nicht an meiner Tochter hängen.
Finde ich auch sehr gut gedacht, gerade weil ich auch weiß wie es uns gegangen ist als meine Mutter damals verstorben ist, da war NICHTS vorhanden und wir mussten dann sogar einen Antrag an das Sozial-AMT stellen, weil das Keiner von uns Geschwistern bezahlen konnte.

Das möchte ich meinen Kindern / meinem Partner auch gerne mal ersparen und kann dich trösten, dass es nicht nur im Bezug von SGB XII schwer fällt, dafür was zurück zu legen. :icon_evil:

Von SGBXII kann ich, leider, nicht viel sparen.
Soweit mir bekannt ist kann (oder muss ???) das SGB XII einen Beitrag dafür sogar übernehmen oder wenigstens "unterstützen", denn damit wird ja später auch die Zahlung über das Sozial-AMT überflüssig wenn es doch Keiner übernehmen KANN.

Ich habe nicht viel gutes über solche Vers. gehört. Aber vielleicht kennt Jemand eine, die seriös ist.
Das bereits genannte Beispiel kann ich auch anraten, das wäre auch meine Wahl und ich habe die Berechnungen vor ein paar Tagen schon mal durchgeführt.

Auch Gesunde müssen eine "Wartezeit" (Aufbauphase) hinnehmen, die beträgt dann nur 2 Jahre, bei Unfall wird allerdings (in beiden Varianten) sofort gezahlt was versichert ist.

Ansonsten bekommt man (bzw. die Angehörigen / Bezugsberechtigten) zumindest die eingezahlten Beiträge wenn der Versicherte vor Ablauf der "Wartezeit" versterben sollte.

Zu den Einzelheiten kannst du gut auf der Home-Page nachlesen und den erforderlichen Betrag auch für dich ganz unverbindlich (also NUR mit dem Gebutsdatum) berechnen lassen.

Es kommt auf die gewünschte Versicherungs-Summe an und ob du eine "Dynamik" mit aufnehmen willst oder nicht ...zudem kann man sich den Zeitpunkt wählen, ab wann die Versicherung beitragsfrei werden soll (mit 75 oder 85 Jahren) wurde mir angeboten.

Entsprechend höher wird dann aber auch der monatliche Beitrag werden, je nachdem wie alt man schon ist.

Der "Pferdefuß" ist recht einfach zu erkennen, denn in der Regel zahlt man über die erforderlichen Jahre bis dahin MEHR ein als am Ende herauskommen wird = die garantierte Versicherungs-Summe wird ab dem 4. Versicherungsjahr ausgezahlt ...

Das ist aber nach meiner Kenntnis bei JEDER anderen Gesellschaft genau so bei Sterbeversicherungen ...

In meinem Falle müsste ich rund 30 € im Monat zahlen für einen Garantie-Betrag von 5000 € nach Ablauf der "Wartezeit" von 3 Jahren und ab 85 wäre die Versicherung dann Beitragsfrei ... aber ich bin eben auch schon "älter" und damit ist das "Risiko" natürlich (für die Versicherung) auch schon höher.

Rechne dir das einfach mal durch, für meinen Männe war es noch etwas günstiger, er ist 3 Jahre jünger als ich und diese Versicherung hat an sich einen sehr guten Ruf.
Wir haben ALLE unsere (wenigen) Versicherungen dort laufen, und bei einem kleinen Parkplatz-Unfall wurde auch sehr schnell alles reguliert.

Eine Risiko-Lebensversicherung kann man in unserem Alter nicht mehr bezahlen ... das wäre für mich keine Option ... die gibt es auch (generell) NICHT ohne Gesundheitsfragen, zudem sind die zeitlich befristet und nach Ablauf (ohne Leistungsfall) gibt es NICHTS mehr.

Da sehe ich dann doch eine Sterbeversicherung als bessere Lösung an, die dann (auch wenn sie mal beitragsfrei ist) immer noch zahlt, was mal versichert wurde. :idea:
Man zahlt halt irgendwo immer drauf aber es ist trotzdem eine "solide" Möglichkeit den Tag X für die Angehörigen abzusichern ...

MfG Doppeloma
 
G

Gast1

Gast
#6
Hallo Doppeloma,

Das möchte ich meinen Kindern / meinem Partner auch gerne mal ersparen und kann dich trösten, dass es nicht nur im Bezug von SGB XII schwer fällt, dafür was zurück zu legen. :icon_evil: ...

Soweit mir bekannt ist kann (oder muss ???) das SGB XII einen Beitrag dafür sogar übernehmen oder wenigstens "unterstützen", denn damit wird ja später auch die Zahlung über das Sozial-AMT überflüssig wenn es doch Keiner übernehmen KANN.
Da muss man wahrscheinlich in der Regel nichts für zurücklegen, wenn man Sozialhilfe nach dem SGB XII bezieht, denn es gibt ja den § 82 Abs. 2 Nr. 3 SGB XII ("Begriff des Einkommens"), der besagt:

2) Von dem Einkommen sind abzusetzen

...

3. Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind ...
Unter solche private Versicherungen fallen meines Wissens zu Folge auch Sterbeversicherungen, denn diese sind wahrscheinlich "nach Grund" angemessen. Wenn die Beiträge zu einer Sterbeversicherung dann auch vergleichsweise nicht zu hoch sind, sind sie auch im Sinne der o.g. Vorschrift "angemessen".

Die Beiträge für die Sterbeversicherung würde das Sozialamt dann vom Einkommen abziehen, und der dadurch entstehende Differenzbetrag würde in einem entsprechend höheren Aufstockungsbetrag durch die Sozialhilfe resultieren.

Voraussetzung für die Absetzbarkeit einer solchen Versicherung beim Bezug von Sozialhilfe nach dem SGB XII ist jedoch, dass der oder die Betroffene über Einkommen verfügt, also z.B. eine zu geringere Erwerbsminderungs- oder Altersrente, weswegen er oder sie Anspruch auf Sozialhilfe nach dem SGB XII hätte. Die Sozialhilfe nach dem SGB XII selbst ist kein Einkommen im Sinne des § 82 SGB XII.

Mein Sozialamt hatte mir die Kosten für meine private Haftpflichtversicherung jeden Monat für 1/12tel ersetzt. Andere private Versicherungen habe ich nicht.

Und deswegen erfragen die Sozialämter übrigens bei der Antragstellung, ob der oder die Antragsteller/in irgendwelche privaten Versicherungen abgeschlossen hat.

MfG

schlaraffenland
 
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#7
Mich würde interesssieren: Kann man die auch abschliessen, wenn man krank ist?
Warum könnte sie einer Sterbeversicherung vorgezogen werden?
Kann man versuchen- Gesundheitsfragen müssen aber beantwortet werden. Die werden analysiert und es kommt dann ein ja oder nein raus.

Es gibt aber Sterbekassen (mal google fragen)die sind die bessere Alternative als Sterbeversicherungen. Dort kann man günstiger den letzten Weg absichern.
 

swavolt

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#8
Eine Risiko-Lebensversicherung kann man in unserem Alter nicht mehr bezahlen
Doch, die ist billiger als eure 30 €.
Du würde um die 10 € Kosten für die nächsten 15 Jahre bei einer Auszahlung von 10 000 €.
https://www.communitylife.de/versicherungen/risikolebensversicherung
Das gesparte Geld kannst du dann ja für die Zeit danach an die Hinterbliebenen schon vorher monatlich überweisen und die können dann ja einen Sparvertrag darüber laufen lassen.

Das Risiko sollte man bis zum 75. Lebensjahr absichern.

Du meinst wahrscheinlich eine Kapital-Lebensversicherung. Davon ist immer abzuraten. Die Sterbeversicherungen sind quasi alles Kapital-Lebensversicherungen. Es empfliehlt sich auch ein Besuch der Verbraucherzentrale.
 
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#9
Hallo,


warum machst du dir Gedanken darum ?
Du hast 50 Jahre oder mehr für diesen Staat geackert und den Herrschaften da oben ein Leben in Saus uns Braus ermöglicht.
Dann sollen die auch gefälligst deinen letzten Weg bezahlen, schon aus dem einfachen Grunde, weil die Sozialämter das ganze nämlich wesentlich billiger bekommen als Du.

Denn es gibt keine Versicherungen OHNE Gesundheitsprüfung und die "billigste" Risikolebensversicherung kostet dich pro Jahr 150 € also bis 75 Jahre zahlst du von 60 Jahren an insgesamt 2.250 € ein mit der ungewiß, ob sie denn auch wirklich leistet im Todesfall.
 

Doppeloma

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#10
Hallo swavolt,

Doch, die ist billiger als eure 30 €.
Du würde um die 10 € Kosten für die nächsten 15 Jahre bei einer Auszahlung von 10 000 €.
Du verstehst es nicht, diese "Auszahlung" (an die abgesicherten Angeörigen) erfolgt NUR dann wenn der darüber Versicherte in dieser Laufzeit Zeit auch verstirbt ... ansonsten gibt es NIX bei Ablauf einer Risiko-Lebensversicherung. :icon_evil:

Darum sind die ja so "günstig", es gibt kein "angespartes Geld" wenn die ohne Eintritt des (versicherten) Leistungsfalles irgendwann abgelaufen ist ... "außer Spesen NIX gewesen".

Ich habe zumindest in den Schulungen sehr gut aufgepasst, als ich mal bei einer Versicherung fest angestellt war, bis ich (nach Ablauf der Probezeit und Angebot der Festübernahme) für mich selbst festgestellt hatte, dass ich dafür auf die Dauer doch nicht so gut "geeignet" bin ... :idea:

Das gesparte Geld kannst du dann ja für die Zeit danach an die Hinterbliebenen schon vorher monatlich überweisen und die können dann ja einen Sparvertrag darüber laufen lassen.
Was für "gespartes Geld" meinst du da bitte, wenn ich genug übrig habe kann ich das auch machen ohne zusätzlich eine Risiko-Lebensversicherung abzuschließen und die gibt es NICHT für 10 € im Monat ohne Gesundheitsfragen, das wird dir auch jede Verbraucherberatung bestätigen.

Hast du in deinem eigenen Link mal genauer nachgelesen wofür die so konkret gedacht sind ???

Das Risiko sollte man bis zum 75. Lebensjahr absichern.
Und was passiert DANN, wenn man noch lebt nach Ablauf ...dann gibt es NICHTS mehr aus dieser Versicherung ...

Für meinen "EX" wurde auch mal eine Risiko-Lebensversicherung abgeschlossen, in relativ jungen Jahren (so Anfang 40), um genau die Familie (Frau und Kinder) für den Ernstfall abzusichern.

Laufzeit waren also 20 Jahre mit Aussicht auf 100 000,- (damals noch) D-Mark, sollte er in dieser Zeit versterben ("unbegrenzt" gibt es Risiko-Versicherungen NICHT).
Bei Unfall war die Summe auch sofort und sogar doppelt fällig, nun hat er aber diese Beitragszeit überlebt und die Versicherung ist damit beendet gewesen = ERSATZLOS ...
Wenige Jahre später ist er nun verstorben und es gab NICHTS für seine Bestattung, er hatte auch danach keine erneute "Vorsorge" für diesen Fall mehr getroffen ...

Also wurden 20 Jahre Beiträge gezahlt, um dann doch mit leeren Händen da zu stehen, als wenigstens ein Betrag für seine Beisetzung erforderlich gewesen wäre ...

Du meinst wahrscheinlich eine Kapital-Lebensversicherung. Davon ist immer abzuraten.
Die meine ich ganz sicher nicht, da bekommt man ja wenigstens noch was raus wenn die mal beendet ist, ob es die bisherigen Einzahlungen abdecken wird, ist allerdings auch eine andere Frage ... in der aktuellen Niedrigzins-Lage ist eigentlich keine "Kapital-Versicherung" mehr wirklich als "sinnvoll anzusehen".

Die Sterbeversicherungen sind quasi alles Kapital-Lebensversicherungen. Es empfliehlt sich auch ein Besuch der Verbraucherzentrale.
Da magst du beinahe Recht haben aber private Versicherer werden immer zuerst ihren eigenen Verdienst / Gewinn "im Auge behalten" und damit auch ihr "Risiko" möglichst teuer "absichern" wollen ...

Sterbeversicherungen sind allerdings mit einer üblichen Kapital-LV nicht wirklich zu vergleichen, denn der "Nutznießer" wird in KEINEM Falle mehr, der dadurch Versicherte selber sein können. :icon_evil:

Dafür laufen die Sterbeversicherungen aber ab einem bestimmten
Lebensalter (meist) beitragsfrei weiter (danach kann man ja den Versicherungs-Partner auswählen) und sind (für die Hinterbliebenen) immer noch da, selbst wenn man 100 Jahre und älter werden würde.

Die Auszahlung noch zu erleben ist aber der eigentliche Sinn einer Kapitalbildenden Lebensversicherung, dabei wird das Sterberisiko in der Regel eher "nebenbei" mit abgesichert.
Man möchte es eigentlich (bei Abschluss) gerne noch SELBER erleben dürfen die Versicherungs-Summe später dann ausgeben zu können. :idea:

Wird das Kapital später ausgezahlt, dann endet auch die damit (meist) gekoppelte Versicherung für den Todesfall.

Dazu kann auch eine Verbraucherberatung nicht "anders" beraten (die machen das übrigens auch nicht kostenfrei), eine Sterbeversicherung ist letztlich immer "ein Verlustgeschäft" im wahrsten Sinne des Wortes ...
Wenn man sein Ableben (für die Angehörigen) anders "absichern" will, muss man das auch irgendwie ansparen und genau das schaffen ja viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen nicht.

Im Zeitalter von Hartz-4 und Grundsicherung nach SGB XII würde ich mich auch "hüten" anderen (privaten) Personen mein "abgeknapstes" Geld anzuvertrauen, um es für mich "irgendwie" anzulegen für mein Ableben ... und da möchte ich wirklich Niemandem "böse Absichten" bei unterstellen ... :icon_kinn:

Das wäre MIR ein viel zu hohes Risiko ... dann lasse ich das doch lieber über eine seriöse Versicherung laufen wo KEIN AMT an das Geld kann ... was da für meine "letzte Reise" gespart / hinterlegt wurde ...

Manche WOLLEN es das auch gar nicht "absichern", weil es ihnen egal ist und sie über ihren (irgendwann unvermeidlichen) Tod und die Kosten damit gar nicht nachdenken möchten.
Letztlich kann Jeder NUR für sich selbst entscheiden auf welchem Wege er seinen Angehörigen, die dann zurück bleiben werden, wenigstens noch überflüssige Geldprobleme damit ersparen möchte.

Ob das Geld dann tatsächlich mal "wunschgemäß und zweckbestimmt" verwendet wird kann ohnehin KEINER mehr selber nachprüfen ... ganz egal, wo genau es dann herkommen wird ...

Dafür kann man allerdings auch schon selber "vorsorgen" und dann z.B. die Versicherung (Kopie der Police) dort schon hinterlegen (wo dann das Richtige damit getan wird), damit ist dann so ziemlich ALLES schon geregelt ... und das Geld kann auch so einfach nicht mehr anderweitig "verpulvert" werden ...

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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#11
Hallo alteschachtel,

Es gibt aber Sterbekassen (mal google fragen)die sind die bessere Alternative als Sterbeversicherungen. Dort kann man günstiger den letzten Weg absichern.
Warum verlinkst du uns denn deine Erkenntnisse nicht selber, wenn du das als Alternative sehen und hier "anpreisen" möchtest ???

Unter diesem Stichwort bekomme ich nur "Vergleichs-Portale" für Anbieter von Sterbeversicherungen ... :icon_klatsch:
Ich will ja keine unzulässige Werbung verlinken ... :icon_hihi:

Da liegt die bereits Erwähnte ("ER*O") übrigens auf einem sehr guten vorderen Platz, besonders wenn es um Versicherungen OHNE Gesundheitsfragen geht ...
Wer schon älter ist kann in der Regel Fragen nach Herzproblemen (inneren Krankheiten allgemein) oder nach orthopädischen Problemen nicht mehr mit "NEIN" beantworten ...

Damit entfallen diese Angebote dann aber bereits komplett ... oder werden durch entsprechende Zuschläge auch immer teurer.

Mit einer mechanischen Herzklappe repariert nützt mir ja keine Versicherung was, die dann "Tod durch Herzversagen" ausschließen würde ... :sorry:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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#12
Hallo Bettelstudent,

warum machst du dir Gedanken darum ?
Vielleicht weil noch nicht jeder die dafür erforderliche "bedenkenlose Mitnahme-Mentalität" enwickelt hat ???

Du hast 50 Jahre oder mehr für diesen Staat geackert und den Herrschaften da oben ein Leben in Saus uns Braus ermöglicht.
Mit 58 Jahren wird die TE das sicher nicht so ganz geschafft haben, es sei denn sie hat direkt nach der Geburt damit begonnen ... ein wenig Sachlichkeit sollte man vielleicht bei diesem Thema auch mal an den Tag legen und die konkreten GRÜNDE der TE nachlesen, die für diese Fragestellung benannt wurden. :sorry:

Dann sollen die auch gefälligst deinen letzten Weg bezahlen, schon aus dem einfachen Grunde, weil die Sozialämter das ganze nämlich wesentlich billiger bekommen als Du.
Sie selbst bekommt gar nichts mehr wenn sie mal nicht mehr ist, ihr geht es um die vorhandenen Kinder / Angehörigen, die da keineswegs "raus" sind, nur weil sie weiterhin den Lebensunterhalt aus dem SGB XII bekommen wird / muss.

Ehe der Staat dann also diese Kosten übernehmen wird, werden zunächst mal die Hinterbliebenen (besonders die Kinder) überprüft, ob sie diese Kosten nicht tragen können ... und genau DAS möchte sie ihren Kindern ersparen ...

Denn die werden zunächst mal vorrangig dafür verantwortlich gemacht, für die würdige Beisetzung ihrer Mutter zu sorgen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung was das bedeutet, wenn dann überhaupt keine (eigene) Vorsorge vorhanden ist ...
Da hat es uns Kindern auch NIX genützt auf den Staat zu zeigen und darauf hinzuweisen, wie lange unsere Mutter "den Buckel mal krumm gemacht hatte" ... :icon_evil:

Zunächst mal mussten WIR dem Staat / Sozial-AMT beweisen, dass wir unsere Pflicht (aus dem Familiengesetz im BGB) finanziell tatsächlich nicht erfüllen KÖNNEN aus unseren Einkommen.
Erst danach wurde das dann übernommen und unsere Mutter konnte endlich "ihre letzte Ruhe finden", bis dahin hat dafür nämlich KEINER auch nur einen Finger gerührt ... :icon_evil:

Es war übrigens auch egal, dass wir ALLE das (nicht vorhandene) Erbe ausgschlagen hatten, für die Beisetzung waren wir als Kinder trotzdem gesetzlich zuständig ... ich kann die TE also sehr gut verstehen.
Ich habe selber auch 2 Kinder und möchte ihnen das gerne ersparen, wenigstens die vollen Kosten aus ihren eigenen Ersparnissen dann tragen zu müssen, wie teuer das dann wirlich mal ist weiß ja auch noch keiner heute schon genau.

Damit "bestrafe" ich dann nämlich nicht den "bösen Sozial-Staat" sondern meine eigenen Kinder, wir bekommen bisher ALLE keine Sozial-Leistungen und sie verdienen relativ gut, da würde das auch KEIN Sozial-AMT dann übernehmen (müssen).

Denn es gibt keine Versicherungen OHNE Gesundheitsprüfung
Das Gegenteil sogar für diesen Vorsorge-Bereich wurde bereits weiter oben bewiesen, im Bezug auf Sterbeversicherungen stimmt deine Aussage so einfach NICHT ... dann würden sie diese Versicherungen wohl meist gar nicht verkaufen können. :icon_evil:

So "allgemein" stimmt das ohnehin nicht, es gibt genug Versicherungen OHNE Gesundheitsprüfungen, kommt ganz auf die konkrete Sparte an, aber das soll hier nicht zum Thema werden. :idea:

und die "billigste" Risikolebensversicherung kostet dich pro Jahr 150 € also bis 75 Jahre zahlst du von 60 Jahren an insgesamt 2.250 € ein mit der ungewiß, ob sie denn auch wirklich leistet im Todesfall.
Das Thema ist auch schon "durch", eine Risiko-Lebensversicherung ist für die gewünschte Absicherung vollkommen ungeeignet (und die gibt es generell NICHT ohne Gesundheitsfragen beantworten zu müssen) ... :idea:

Wenn du nicht mehr beizutragen hast, solltest du es besser bleiben lassen dich weiter hier zu äußern.
Auch wenn es dir persönlich nicht zusagt, ist man für sein eigenes Leben immer noch zuerst SELBER verantwortlich und das gilt (in der Regel) bis zum letzten Atemzug.

MfG Doppeloma
 

AsbachUralt

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#13
Ich habe einmal einen Vergleich gestartet für ein Lebensalter von 50 Jahren.

https://sterbegeldversicherung.chec...901&cinssum=7500&cpayment=1&csort=5&details=0

Wer eine 3 Jährige Wartezeit akzeptiert benötigt keine Gesundheitsprüfung, nur wer sofort versichert sein will muss seine Krankheiten angeben. Der billigste Anbieter ohne Gesundheitsprüfung verlangt 21 € im Monat, ab 85 ist die Versicherung dann Beitragsfrei.
 

axellino

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#14
Wer eine 3 Jährige Wartezeit akzeptiert benötigt keine Gesundheitsprüfung, nur wer sofort versichert sein will muss seine Krankheiten angeben.
Ich hatte eigentlich schon mit den Thema Sterbegeldversicherung abgeschlossen, da ich davon ausging, das mich keine Versicherung bei meiner bestehenden fortgeschrittenen chronischen Erkrankung, als Kunden akzeptiert oder ebend, ich müsste bei der Antragstellung betreffend der Gesundheitsfragen lügen, was natürlich im Leistungsfall ggfls. den Versicherungsschutz kosten würde.

Verstehe ich das jetzt richtig, bei Antragstellung habe ich z.B. keine Gesundheitsfragen zu beantworten und mit Ablauf einer Wartezeit, hat im Leistungsfall die Versicherung die volle vertraglich vereinbarte Versicherungssumme zu leisten, auch wenn der Tod aufgrund einer bei Vertragsabschluss bestehenden Erkrankung eingetreten ist oder ebend in dessen Zusammenhang stand ??
 

nik72

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#15
Verstehe ich das jetzt richtig, bei Antragstellung habe ich z.B. keine Gesundheitsfragen zu beantworten und mit Ablauf einer Wartezeit, hat im Leistungsfall die Versicherung die volle vertraglich vereinbarte Versicherungssumme zu leisten, auch wenn der Tod aufgrund einer bei Vertragsabschluss bestehenden Erkrankung eingetreten ist oder ebend in dessen Zusammenhang stand ??
Ja, so war es bei meiner kranken und pflegebedürftigen Mutter. Versicherung ohne Gesundheitsprüfung/ Gesundheitsfragen, und 3 Jahren Wartezeit.
 

Doppeloma

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#16
Hallo AsbachUralt,

Wer eine 3 Jährige Wartezeit akzeptiert benötigt keine Gesundheitsprüfung, nur wer sofort versichert sein will muss seine Krankheiten angeben. Der billigste Anbieter ohne Gesundheitsprüfung verlangt 21 € im Monat, ab 85 ist die Versicherung dann Beitragsfrei.
Kannst du bitte noch mitteilen, welche garantierte Versicherungs-Summe das dann ergibt für die Hinterbliebenen ab dem 4. Versicherungsjahr ?

Sind ja immerhin 35 Jahre Beitrags-Zahlung bis zur Beitragsfreiheit ... = 8820 € wenn der Versicherte lange genug lebt ...

So "günstig" bekomme ich das mit inzwischen 65 Lenzen natürlich nicht mehr ... dafür geht beitragsfrei auch frühestens ab 85 (für mich) bei Männe geht noch 75 Jahre zu einem recht "humanen" Beitrag bis dahin, da "rechnet sich das noch einigermaßen" ... bei 5000 € Garantie-Summe ... :idea:

Ich glaube es wird "höchste Eisenbahn" ... wir wollen natürlich beide mindestens 100 Jahre alt werden ... :icon_hihi:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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#17
Hallo axellino,

Verstehe ich das jetzt richtig, bei Antragstellung habe ich z.B. keine Gesundheitsfragen zu beantworten und mit Ablauf einer Wartezeit, hat im Leistungsfall die Versicherung die volle vertraglich vereinbarte Versicherungssumme zu leisten, auch wenn der Tod aufgrund einer bei Vertragsabschluss bestehenden Erkrankung eingetreten ist oder ebend in dessen Zusammenhang stand ??
Das verstehst du völlig richtig, darum ist der monatliche Beitrag eben entsprechend höher wenn man ohne Gesundheitsfragen aufgenommen wird, sonst könnten die Versicherer (sehr wahrscheinlich) auch nicht viel verdienen mit diesen Versicherungen. :icon_evil:

Wer ist denn im Alter noch gesund genug, um irgendwelche Gesundheitsprüfungen zu überstehen für einen sehr preiswerten Versicherungsschutz, der das "Ableben" eigentlich schon als Bedingung hat für die Auszahlung.

Das ist doch gerade deswegen ein sehr gutes "Geschäft" für die Versicherer, denn keiner der Versicherten wird "ewig" leben (auch nicht die "noch" Gesunden) also ist das Risiko relativ kalkulierbar.
Nicht ohne Grund ist es ja finanziell für die Versicherten eher ein "Verlustgeschäft", wenn sie (erfreulicherweise) die Beitragszeit überleben werden, zahlen sie IMMER drauf dabei.

Trotzdem habe ich nach reiflicher Überlegung nun auch beschlossen das so zu machen und meinen Kindern / dem Partner eine gewisse (finanzielle) Basis zu schaffen für den Fall der Fälle und werde die aktuelle Renten-Anpassung nun sinnvoll dafür investieren ... :peace:

Muss mal sehen, ob ich meinen Partner dann auch selber dafür versichern kann, denn so richtig "begeistert" ist er selbst bisher noch nicht von meiner Idee. :icon_evil:
Nur bin ja dann ICH mal die "Doofe" wenn gerade er nicht abgesichert wird in der Hinsicht, sein gesamter Gesundheitszustand ist ja schon deutlich schlechter als meiner. :idea:

MfG Doppeloma
 
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#18
Hallo alteschachtel,
Warum verlinkst du uns denn deine Erkenntnisse nicht selber, wenn du das als Alternative sehen und hier "anpreisen" möchtest ???
Unter diesem Stichwort bekomme ich nur "Vergleichs-Portale" für Anbieter von Sterbeversicherungen ... :icon_klatsch:
Ich will ja keine unzulässige Werbung verlinken ... :icon_hihi:
Userfehler???
Nun, ich weiß ja nicht mit welchem keyword du google gefüttert hast, sicher nicht mit Sterbekasse, wenn ich Sterbekasse eingebe, dann kriege ich sofort die allgemeine Sterbekasse Oberhausen/Duisburg angezeigt auf google!!
Brauchst nur etwas scrollen auf der serb, dann findet man noch weitere.

ich klatsch dann jetzt auch mal :icon_klatsch:

Ich habe zumindest in den Schulungen sehr gut aufgepasst, als ich mal bei einer Versicherung fest angestellt war, bis ich (nach Ablauf der Probezeit und Angebot der Festübernahme) für mich selbst festgestellt hatte, dass ich dafür auf die Dauer doch nicht so gut "geeignet" bin ... :idea:
Das wäre MIR ein viel zu hohes Risiko ... dann lasse ich das doch lieber über eine seriöse Versicherung laufen wo KEIN AMT an das Geld kann ... was da für meine "letzte Reise" gespart / hinterlegt wurde ...
Deine Entscheidung nicht bei einer Versicherung tätig zu werden kann ich nur begrüssen!!

Und dann KEIN AMT:
Paragraf 90 Abs. 3 S. 1 SGB XII besagt, dass eine Anrechnung an das Vermögen nicht infrage kommt, wenn dies zu einem Härtefall für den Betroffenen führen würde. Dabei fehlt allerdings die Definition, wann ein Härtefall eintritt. Die Stadt Hamburg hat als Hilfestellung folgende Faustformel ausgegeben: Angemessen ist ein Gesamtbetrag in Höhe von 8.200 Euro, wovon 5.510 Euro auf die Beerdigung entfallen. Die Grabpflege wird mit 2.690 Euro angerechnet
und das heißt:
der darüber liegende Betrag ist Einkommen und wird vom Amt einkassiert!!!
 
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Doppeloma

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#19
Hallo alteschachtel,

wenn ich Sterbekasse eingebe, dann kriege ich sofort die allgemeine Sterbekasse Oberhausen/Duisburg angezeigt auf google!!
Na-Ja, Tante "Guckle" ist ja schlau und zeigt immer zuerst das an was den User da vor dem PC wohl am meisten zu interessieren hat und das ist nicht unbedingt mein "Lieblingsthema".

Dein Hinweis hat aber für Neugierde gesorgt und so habe ich auch sehr schnell herausgefunden welchen "Pferdefuß" es dabei gibt ...

Für alle die es trotzdem interessieren sollte, mal etwas das kleine "Geheimnis" um Sterbekassen gelüftet ...

Sterbekassen im engeren Sinn sind kleinere Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, die unter die Regelungen des § 53 VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) fallen. Das hat Auswirkungen auf die regulatorischen Rahmenbedingungen. Für Versicherungsnehmer sind insbesondere drei Umstände relevant: Erstens ist eine Versicherung gegen Entgelt nicht ohne Mitgliedschaft im Verein möglich, zweitens dürfen Sterbekassen nur „sachlich, örtlich oder dem Personenkreis nach eng begrenzt“ aktiv sein und drittens sind die Leistungen anders als bei Lebensversicherern nicht garantiert.
QUELLE

https://www.sterbegeld.net/echte-sterbekassen-angebote/#Sterbekassen in Deutschland

Man beachte bsonders auch den abschließenden Hinweis ... und die Tatsache, dass sich eben NICHT jeder ohne weitere Bedingungen dort versichern kann ...

Das mag also für bestimmte Personen eine Alternative sein aber keine allgemeine Möglichkeit den "normalen" Sterbeversicherungen zu entkommen.

Und dann KEIN AMT:
Paragraf 90 Abs. 3 S. 1 SGB XII besagt, dass eine Anrechnung an das Vermögen nicht infrage kommt, wenn dies zu einem Härtefall für den Betroffenen führen würde. Dabei fehlt allerdings die Definition, wann ein Härtefall eintritt. Die Stadt Hamburg hat als Hilfestellung folgende Faustformel ausgegeben: Angemessen ist ein Gesamtbetrag in Höhe von 8.200 Euro, wovon 5.510 Euro auf die Beerdigung entfallen. Die Grabpflege wird mit 2.690 Euro angerechnet
und das heißt:
der darüber liegende Betrag ist Einkommen und wird vom Amt einkassiert!!!
Was du mir damit nun sagen möchtest weiß ich nicht, wenn ich vom Amt keine Leistungen bekomme muss ich mir um solche Berechnungen wohl keine großen Gedanken machen.

Meine Bemerkung war auch eher darauf bezogen, dass der Vorschlag kam sich was von anderen Personen irgendwie "anlegen /ansparen" zu lassen (wenn man selber nicht viel sparen darf, wegen Sozial-Leistungsbezug), das würde ich aber ganz sicher auch nicht machen.

Bleiben wir doch einfach beim Thema und letztlich wohl auch bei den Angeboten der regulären Sterbeversicherungen ... könnte natürlich mal beim Mieterbund nachfragen, ob es da auch was günstiger gibt als "Sterbekasse" ... da hätte ich aber (vermutlich) auch früher mit anfangen müssen ... :idea:

Zumindest möchte ich eine feste (garantierte) Summe haben, über die meine Hinterbliebenen dann auch sicher verfügen können.

MfG Doppeloma
 

isabel

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Danke für die vielen Antworten, besonders an Doppeloma.
Als ich erst gelesen hatte, dass die Vers. ca 30,00 pro Monat kostet, war ich ein bisschen verunsichert - von meiem Konto geht auch die Autovers. ab.
Jetzt aber sehe ich ein Lichtlein in meinem dunklen Tunnel. Vor ca 2 Monaten habe ich mich bei einem ambulanten Pflegedienst beworben - am Montag soll ich einen Arbeitsvert. für Minijob unterschreiben Nachtschichten. Ich weiss, dass 66% von Grusi verrechnet wird, aber für die Vers. und andere Kleinigkeiten bleibt noch genug.
Es würde auch für mich sehr gut, mindestens zeitweise arbeiten zu dürfen. Ich möchte einfach langsam anfangen und dann sehen, ob ich in der Lage bin, mehr zu tun. Es wird sich mit der Zeit zeigen. Na,ja, ganz umsonst bin ich nicht berentet.
Ich werde die Versicherungen erst vergleichen mit Augenblick vor allem an die Er...,die hier Zustimmung hatte.
LG
isabel
 
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