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Vermittlungsvorschlag

Vader

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Mein heut eingegangener VV:

Bürgerarbeit mit der Berufsbezeichnung Medienassistent/In
Oh, ein vollständig anerkannter Beruf als Bürgerarbeit, hört hört.

Ort: Ein e. V. der Radioübertragungen sendet

Tätigkeiten:
- Ansprechpartner für interessierte Vereine/Einrichtungen/Bürger
- Neulinge in die Grundlagen der Radio-Arbeit einführen, betreuen, anleiten
- Nutzerordnung weitergeben und vermitteln
- Infoveranstaltungen, Workshops und andere Plattformen für den Erfahrungsaustausch für "neue Radiomachende" organisieren
- Materialien für die Radioveranstaltung zusammenstellen
- Radiobeiträge und Sendungen werden gemeinschaftlich vor der Ausstrahlung bewertet und auf die Kriterien der Sendefähigkeit geprüft und eventuell verändert
- Organisation von Vertretung der neuen Radiomachenden und die Vermittlung zwischen den einzelnen Gruppen bei Redaktionssitzungen als organisatorische Aufgabe
- Übernahem von Koordinationsaufgaben, um einzelne Beiträge und Sendungen bei der Planung des Programms einzubinden

Ich werde mal die Bürgerarbeit gekonnt ignorieren und mich im Hinblick auf meine Berufsausbildung "Fachinformatiker FR Systemintegration" und meiner technischen Affinität regulär bewerben.

Ich halte euch auf dem Laufenden :icon_daumen:
 

kelebek

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Sach einmal ...

... ist der radiomachende e.V. der direkte Ansprechpartner (haben die also selbst diese Bürgerarbeitsstelle geschaffen und beantragt und bekommen (läuft das so?)) oder ist eine gGmbH (die nix anderes tut, als solchen Kram und diverse AGHs zu vermitteln, Vereinen solche Stellen aufzuschwatzen und damit gut zu verdienen) die Adresse, die sich auf Deine Bewerbung(en) freut?
 

Vader

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Der Radio e. V ist der direkte Ansprechpartner. Und ja, die haben dann die Bürgerarbeitsstelle beantragt.
 

kaiserqualle

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Hallo Vader

Mein heut eingegangener VV:

Bürgerarbeit mit der Berufsbezeichnung Medienassistent/In
Oh, ein vollständig anerkannter Beruf als Bürgerarbeit, hört hört.
Ich stelle mir das so vor:

Eines Tages im JobCenter:
Sachbearbeiter JC :icon_mued: hat etwas komisches im SIS gefunden, weiss aber damit nicht so recht etwas anzufanden und grübelt und grübelt - Kopfgratz - :confused:Kaffeeschluck -> Idee!!! -> Medienxxxx = Speichermedien?? = IT ergibt -> VV an Vader

SB wieder :cool:, weil er eine neue Stellenbeschreibung wie folgt zuordnen konnte:

Ein/e Medienassistent/in ist bestimmt jemand der Speichermedien besorgt und verwendet wie Disketten, Festplatten, USB-Sticks, CD-RW, DVD-RW, etc.

Da Du ja IT-ler bist, "dachte" dein SB bestimmt es wär was für dich... HaHa HaHa:icon_neutral:ohne dein Berufsumfeld s.u. zu beachten.

Ich werde mal die Bürgerarbeit gekonnt ignorieren und mich im Hinblick auf meine Berufsausbildung "Fachinformatiker FR Systemintegration" und meiner technischen Affinität regulär bewerben.

Ich halte euch auf dem Laufenden :icon_daumen:
Ich bitte drum

gruss
kaiserqualle:biggrin:
 

Vader

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Gerade habe ich mich regulär beworben und mit keinem Wort Bürgerarbeit erwähnt.
Mit der Bewerbung habe ich mich auch ernsthaft Mühe gegeben.

Kann mein SB jedoch einen Sanktionsgrund dadurch konstruieren, eben weil ich mich nicht explizit um Bürgerarbeit beworben habe?

Kann ein Richter dann sagen, mir hätte klar sein müssen, dass ich mich hätte explizit auf Bürgerarbeit bewerben müssen? Aus welchem Grund auch immer?
 
E

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Kann...können die glaube alles was uns schadet.

Ob es rechtens ist, ist eine andere sache.

Meine Antwort ist nicht hilfreich, wollte nur mal meinen Gedanken dazu aufschreiben...:icon_smile:
 

kelebek

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Gerade habe ich mich regulär beworben und mit keinem Wort Bürgerarbeit erwähnt.
Mit der Bewerbung habe ich mich auch ernsthaft Mühe gegeben.

Kann mein SB jedoch einen Sanktionsgrund dadurch konstruieren, eben weil ich mich nicht explizit um Bürgerarbeit beworben habe?

Kann ein Richter dann sagen, mir hätte klar sein müssen, dass ich mich hätte explizit auf Bürgerarbeit bewerben müssen? Aus welchem Grund auch immer?
Verdammt! Keine Ahnung.

Deine Beweggründe kann ich (das ist jetzt zugegebenermaßen nicht wirklich eine Neuigkeit) voll und ganz nachvollziehen.

Irgendwie fürchte ich, das der arme e.V. gar nicht weiß, mit welch Negativkriterien Bürgerarbeitsstellen eben auch belegt sind.

Ich vermute (und damit kann ich falsch liegen), dass der e.V. Dir gar nix Böses wollen wird (aber man weiß es eben nicht) und Dir - so die Konditionen nicht passend sind - eine höfliche, nicht sanktionierbare Absage erteilt.

Dein Ding ist jetzt aber eher, ob Du dem VV genüge getan hast damit, wie Du Dich bewarbst? ...Dazu: Siehe erster Absatz.

Psssssss: Magst Du den Verein mal beim Namen nennen? (Wg. reiner eigener Neugier, die mit dem Thread an sich nix zu tun hat.)
 
E

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Also ich würde nochmal eine 08/15 Bewerbung auf den Bürgerarbeit VV - mit Nennung diesen - schicken.

Sonst kann dich die SB sanktionieren.
 

Vader

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Also ich würde nochmal eine 08/15 Bewerbung auf den Bürgerarbeit VV - mit Nennung diesen - schicken.

Sonst kann dich die SB sanktionieren.
Habe ich soeben fertig gemacht. 08/15 und auf VV verweisend. Die werfe ich heute noch in den Briefkasten des AG.
 

teddybear

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Vader ich hatte hier.. schon einmal etwas zwecks Abwehr von 1,- EUR und Bürgerarbeit verfasst! Ich denke, dass du dort genügend Infos dahingehend finden wirst, wie du dem ganzen erfolgreich entgegensteuern könntest! Auch gibts schon ein Gerichtsurteil, wo festgestellt worden war, dass die Bürgerarbeit sittenwidrig ist, weil diese Arbeit zum einen erheblich unter Tarif entlohnt wird und zum anderen die Arbeit nicht zusätzlich ist.
 
E

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Gast
Habe ich soeben fertig gemacht. 08/15 und auf VV verweisend. Die werfe ich heute noch in den Briefkasten des AG.
Ja gut. :icon_smile:

Also ich hatte mit meinem Posting gemeint, auf beides bewerben, also den VV an sich nicht ignorieren.

Kam wahrscheinlich nicht so richtig rüber. :icon_kinn:
 

Vader

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Ich habe es mir jetzt noch einmal von anderer Seite überlegt:

Ich erwähne zwar in keinem Wort den VV, oder dass ich vom JC geschickt wurde, aber habe mich anständig beworben und meine Pflicht aus dem VV - "mich vorzustellen oder einen Termin zu vereinbaren" - eindeutig erfüllt.

D. h. nach dieser Überlegung kann ich nicht sanktioniert werden. Ich glaube jetzt wird ein Schuh draus.

Die VV Bewerbung werde ich dann wohl sein lassen.
 

teddybear

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Irgendwo hier hatte ich es mal gelesen!

Die Sanktion hatte keinen Erfolg, weil die Arbeit die Hilfsbedürftigkeit nicht gemindert bzw. beendet hätte. Nur die Weigerung zur Aufnahme einer Arbeit, welche auch die Hilfsbedürftigkeit ausschließt oder mindert wäre laut dem SGB II sanktionierbar. So oder so ähnlich war der Inhalt des Urteils!

Ich erwähne zwar in keinem Wort den VV, oder dass ich vom JC geschickt wurde, aber habe mich anständig beworben und meine Pflicht aus dem VV - "mich vorzustellen oder einen Termin zu vereinbaren" - eindeutig erfüllt.

D. h. nach dieser Überlegung kann ich nicht sanktioniert werden..
:icon_klatsch: :icon_daumen:

Genau einfach ganz normal bewerben und zwecks Lohnvorstellung einfach auf den ortsüblichen Tariflohn verweisen! :biggrin:

Der Bürgerarbeit muss übrigens ohnehin eine Aktivierungsphase vorausgehen! Nur mal so nebenbei!
 

gila

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Mein heut eingegangener VV:

Bürgerarbeit mit der Berufsbezeichnung Medienassistent/In
Oh, ein vollständig anerkannter Beruf als Bürgerarbeit, hört hört.

Ort: Ein e. V. der Radioübertragungen sendet

Tätigkeiten:
- Ansprechpartner für interessierte Vereine/Einrichtungen/Bürger
- Neulinge in die Grundlagen der Radio-Arbeit einführen, betreuen, anleiten
- Nutzerordnung weitergeben und vermitteln
- Infoveranstaltungen, Workshops und andere Plattformen für den Erfahrungsaustausch für "neue Radiomachende" organisieren
- Materialien für die Radioveranstaltung zusammenstellen
- Radiobeiträge und Sendungen werden gemeinschaftlich vor der Ausstrahlung bewertet und auf die Kriterien der Sendefähigkeit geprüft und eventuell verändert
- Organisation von Vertretung der neuen Radiomachenden und die Vermittlung zwischen den einzelnen Gruppen bei Redaktionssitzungen als organisatorische Aufgabe
- Übernahem von Koordinationsaufgaben, um einzelne Beiträge und Sendungen bei der Planung des Programms einzubinden

Ich werde mal die Bürgerarbeit gekonnt ignorieren und mich im Hinblick auf meine Berufsausbildung "Fachinformatiker FR Systemintegration" und meiner technischen Affinität regulär bewerben.

Ich halte euch auf dem Laufenden :icon_daumen:

NA SO WAS! :eek:
Meine Älteste macht gerade eben selbiges bei einem Sender als PRAKTIKUM und musste darum kämpfen, dieses als "kostenloses Praktikum" für 20 Tage vom JC genehmigt zu bekommen, dabei soll sich daraus evtl. eine ANSTELLUNG ergeben.

Da sieht man wieder, wie unterschiedlich alles gehandhabt wird und welche "Verzweiflungshaltung" bei deinem SB dahinter sein muss! :icon_neutral:
 

götzb

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Gibt es keine AL die so ein BüA Job freiwillig machen wollen?
Aber manche SB handeln in der Tradition der alten DDR.
die sich auch an die quasi dortige Arbeitspflicht mit Androhung Knast gern erinnern . (Asozialen §)

Irgendwann bei dieser Vorgehensweise wird der friedlichste HE mal mit eine Keule ins Jockecenter reinmaschieren. Brauchen sich die Herrschaften dann aber nicht zu wundern.

Das Beispiel zeigt das indirekte Vorgehensweisen nervendschonder sind,denn wer hat schon die Nerven wie Vadder.:icon_daumen:
Ich hätte diese nicht.
 

ingo s.

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Gerade habe ich mich regulär beworben und mit keinem Wort Bürgerarbeit erwähnt.
Mit der Bewerbung habe ich mich auch ernsthaft Mühe gegeben.

Kann mein SB jedoch einen Sanktionsgrund dadurch konstruieren, eben weil ich mich nicht explizit um Bürgerarbeit beworben habe?

Kann ein Richter dann sagen, mir hätte klar sein müssen, dass ich mich hätte explizit auf Bürgerarbeit bewerben müssen? Aus welchem Grund auch immer?

ich glaube nicht, dass dir daraus nachteile in form einer sanktion erwachsen können, da du vorrangig die aufgabe und das ziel haben sollst, deinen leistungsbezug durch einen vollwertigen arbeitsplatz zu beenden. dass bürgerarbeit die sache nur hinausschiebt und am eigentlichen status des le nichts ändern, weiss auch dein sb. der ist nur mal froh, dich eine zeit lang aus seiner statistik kicken zu können, damit er sich vom cheffe mal wieder ein schulterklopfen abholen kann...

und wenn du dann schon erkennst, dass es sich um einen regulären job handelt --- was spricht dagegen, dich regulär zu bewerben...?

das hätte auch dein sb erkennen müssen und dir diesen job nicht als bürgerarbeit, sondern als 'ordentlichen' job vorschlagen müssen.

---------------------------------------------

insofern...: schönen gruss an deinen sb, er sei (gelinde gesagt) eine betriebsblinde pfeife, wenn er schon nicht mal mehr eine idiotische bimbo-tätigkeit von einem vollwertigen arbeitsplatz unterscheiden kann...


von daher.... du hast es richtig gemacht, indem du dich mit einer vollwertigen bewerbung um diesen vollwertigen arbeitsplatz bemühst --- den sb möchte ich mal erleben, der dir daraus einen strick drehen will, der dürfte vor dem sg mit einer sanktion dermassen einen verbraten bekommen...

(o-ton des richters...: 'wie können sie es denn wagen, unseren vader derart verheizen zu wollen, dass sie ihm statt dieses vollzeit-jobs die geschichte als bürger(ausnutzungs-)arbeit verkaufen wollen...? seien sie doch froh, dass dieser mann sich mühe gibt, sie nicht mehr ertragen zu müssen. und jetzt gehen sie schleunigst in ihr büro zurück und schauen sich ihren schreibtisch mal genauer von der vorderseite an, sie werden ihn wohl demnächst öfters von dieser position aus sehen dürfen...')



btw.: was sind überhaupt die erwähnten 'neuen radiomachenden'...? wie macht man denn ein neues radio...?

- braucht man dazu das alte radio, und wenn ja: komplett oder nur einzelne teile?
- gibt's das wohl als bausatz (bei sa..rn habe ich jedenfalls noch keins gesehen?
- was unterscheidet das alte vom neuen radio - nur das gehäuse oder auch das innenleben?
- fällt das neue radio dann bei der gez unter den begriff 'neuartige rundfunkgeräte'?


hmmm... fragen über fragen...

 

Vader

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Heute wurde meine Bewerbung abgelehnt. :icon_party:

wir bedauern ... trotz interessanten Werdeganges ... wir wünschen Ihnen dennoch ... :icon_mued:
 

götzb

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Läuft es dann nicht so wie bei den Bibliotheks Affen.

Arbeit regulärer Art-Beworben-Absage
Bürgerarbeit Beworben ?-denn daraus ging der VM "Vorschlag" hervor

Oder da du nun eine Absage auf den regulären Job hast,brauchst du bei diesen AG auch nicht mehr auf Bürgerarb. Job zu bewerben?
 

Vader

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Ich habe mnich nicht expliziet auf Bürgerarbeit beworben. Ich habe jedoch eine anständige Bewerbung verfasst, die auf den VV teilweise eingeht, aber ohne diesen zu nennen.

Nirgends steht, dass ich mich auf Bürgerarbeit im Speziellen zu bewerben habe.
 

gila

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:icon_daumen: .. aber was wetten wir, dass deinem SB das wieder missfallen wird?

Also: du hast dich auf eine KONKRETE Stellenbezeichnung beworben?
Auch darauf hingewiesen, woher du die Ausschreibung hast?

Mich würde noch interessieren, mit welchem Wortlaut und unter welchem BEZUG man dir geantwortet hat.
Auch daraus könnte man so einiges lesen :icon_twisted:
 

Vader

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Ich habe mich in der "Technik" beworben. Allgemein, nichts konkretes. Sdteht ja auch nirgends, das ich das muss, wenn ich mich auf einen VV bewerbe.

Abgelehnt wurde sinngemäß so:
"Nach Prüfen Ihrer Unterlagen… Trotz interessantem Werdegangs… keine geeignete Stelle… wünschen weiterhin viel Erfolg"
 

götzb

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Da kann man nur hoffen das deine
"Zwangsarbeitszuführungsbeauftragte"
keine neuen Bürgerarbeitsjobs in Petto hat.
 

Vader

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Da kann man nur hoffen das deine
"Zwangsarbeitszuführungsbeauftragte"
keine neuen Bürgerarbeitsjobs in Petto hat.
Ich vermute mal, der wird der Atem nicht ausgehen. Die macht das gern. Die ist Sadistin. Die hat da richtig Bock drauf. Klingt zwar total blöd aber jedes Mal zum Meldetermin macht die Frau den Eindruck, als sucht die förmlich nach jedem Strohalm, mir den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Vor allem höre ich hier so oft, dass die SB gewechselt wird wie Unterwäsche. Meine klebt mir jetzt schon fast ein Jahr an der Backe :icon_kotz:

Anträge Kostenerstattung von Meldeterminen und Vorstellungsgesprächen liegen seit 3 Monaten vor :icon_kotz: Ich wette, die wurden noch nicht bearbeitet, weil ich die letzten 3 Monate eine Sanktion ausbaden durfte und die Gesamtkosten der Anträge ca. bei 50 Euro liegen. Das wollte SB mir nicht gönnen, während meines Sanktionszeitraumes :icon_kotz:
 

götzb

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Dienstaufsichtsbeschwerde ? :icon_pause:
Vielleicht kommt die olle dann zur Ruhe.
 

Vader

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Dienstaufsichtsbeschwerde ? :icon_pause:
Vielleicht kommt die olle dann zur Ruhe.
Hab ich vor Monaten schon eingereicht. Inklusive Äußerung der Besorgnis der Befangenheit. Kommentiert wurde das Ganze von der Teamleiterin und als völlig aus der Luft gegriffen dargestellt.
Beim anschließenden Meldetermin wohnte die Teamleiterin bei und die SB war wie ausgewechselt. :icon_kotz:
 

Cally

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Ich vermute mal, der wird der Atem nicht ausgehen. Die macht das gern. Die ist Sadistin. Die hat da richtig Bock drauf. Klingt zwar total blöd aber jedes Mal zum Meldetermin macht die Frau den Eindruck, als sucht die förmlich nach jedem Strohalm, mir den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Vor allem höre ich hier so oft, dass die SB gewechselt wird wie Unterwäsche. Meine klebt mir jetzt schon fast ein Jahr an der Backe :icon_kotz:
Willkommen im Club :)
Nur hast du Glück mit deinen BA Stellen, das sind ja meist vollwertige Jobs, nicht so wie meine, unterste Stufe.
 

Vader

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Du wirst vom Fallmanagement betreut?
Ich weiß nicht so genau was du damit meinst :icon_kinn:

Ich bin dieses Jahr 2 Jahre arbeitslos. Das erste halbe Jahr war ich bei uns im allgemeinen Jobcenter und hatte fast bei jedem Termin eine neue SB.
Dann wurde ich in eine Außenstelle abgeschoben. Dort gibt es weitaus weniger Mitarbeiter. Die Außenstelle ist ausschließlich für Selbstständige und Bürgerarbeiter vorhanden.

Aber ich weiß nicht warum ich dort hin versetzt wurde und ob man das ohne Weiteres überhaupt darf.
 

kaiserqualle

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Hallo Vader,

....
Dann wurde ich in eine Außenstelle abgeschoben. Dort gibt es weitaus weniger Mitarbeiter. Die Außenstelle ist ausschließlich für Selbstständige und Bürgerarbeiter vorhanden.

Aber ich weiß nicht warum ich dort hin versetzt wurde ...
Solltest du dich nicht mal für eine Bürgerarbeitsstelle bewerber:icon_kinn: ;-)))

gruss
kaiserqualle
 

gila

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Hallo Vader,

Solltest du dich nicht mal für eine Bürgerarbeitsstelle bewerber:icon_kinn: ;-)))

gruss
kaiserqualle

DER war gut! :icon_lol:

Mir hat eine Profiling-Tante (mal eine gute!) angeboten,ich könne mich mit meinen Qualitäten ja als Arbeitsvermittlerin bewerben, es würden immer gute Leute gebraucht ...
Ich habe nur gesagt: Ja - ich KÖNNTE ... Aus ethischen und moralischen Gründen WÜRDE ich aber nicht :biggrin:
 

Vader

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DER war gut! :icon_lol:

Mir hat eine Profiling-Tante (mal eine gute!) angeboten,ich könne mich mit meinen Qualitäten ja als Arbeitsvermittlerin bewerben, es würden immer gute Leute gebraucht ...
Ich habe nur gesagt: Ja - ich KÖNNTE ... Aus ethischen und moralischen Gründen WÜRDE ich aber nicht :biggrin:
Wenn ich bei der Geschäftsführung nicht schon bekannt wäre wie ein bunter Hund wäre das vielleicht mal eine Option. Oder gerade deshalb? :biggrin:
 

Vader

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Klar, unsereiner hat ja noch ein Gewissen.
Wenn ich die Chance bekommen würde, würde ich es tun. Aber sicherlich gewissenhaft, da ich die Kehrseite der Medaille kenne.

Ich hatte vor 2 Jahren die erste und bis dato einzige SB (war noch sehr jung), die sich ernsthaft kümmerte und mir selbst verpasste Meldetermine aufgrund von Geldknappheit verziehen hat und einfach einen neuen Termin im nächsten Monat schickte.
 

teddybear

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Ich hatte vor 2 Jahren die erste und bis dato einzige SB (war noch sehr jung), die sich ernsthaft kümmerte und mir selbst verpasste Meldetermine aufgrund von Geldknappheit verziehen hat und einfach einen neuen Termin im nächsten Monat schickte.
Das klingt für Ursula ganz sicher nach einer groben Pflichtverletzung seitens der SB! Sollen in den Jobcentern nicht nach Dienstanweisung nur Bluthunde eingestellt werden, die die Bedürftigen zerfleischen sollen? :icon_kinn:
 

gila

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Das klingt für Ursula ganz sicher nach einer groben Pflichtverletzung seitens der SB! Sollen in den Jobcentern nicht nach Dienstanweisung nur Bluthunde eingestellt werden, die die Bedürftigen zerfleischen sollen? :icon_kinn:
Auch Bluthunde müssen jung heran gezogen werden ... :icon_twisted:
Ich bedauere so junge Menschen auf diesen Ämtern in dieser Zeit wirklich SEHR. Sie haben meist KEINE Ahnung, was auf sie wirklich zukommt und wie sehr das ihr junges Leben versaut.

Wenn ich zurück denke an meine "junge" Zeit,frisch von der Verwaltungsschule, knapp 16 ... dann gleich Einsatz mit Publikumsverkehr auf dem Sozialamt ... das war schon sehr belastend.

Aber NICHT der Druck "von oben", die Leute übern Tisch zu ziehen! Wir hatten damals noch Stallorder: "Dem Bürger steht das zu und wenn sich einer schämt und deswegen keine Sozialhilfe beantragen will, muss man ihm das klar machen und helfen".

Irgendwie blieb das bis heute hängen, drum vielleicht oft meine "Kampfeslust". Aber WAS bitte bleibt unseren jungen Leuten bei den Strategien hängen, die DIE lernen?

Die Schicksale waren es, die einem als junger Mensch zu schaffen machten. Da war der alte staatenlose Ungar, der bald jeden 2. Tag kam, aussichtlos seine Situation, immer bissel Kohle holen für den nächsten Schnaps und der, als man wirklich nichts mehr bewilligen konnte und auch der gutmütige Chef nicht mehr wusste, was er noch machen sollte, sich drohend vor dem Schreibtisch aufbaute und brüllte: "Ich machen Molotow!!" :cool: also legten wir zusammen und gaben etwas aus der Kaffeekasse ...

oder sogar die geschiedene Frau eines Ministerialrats, die wegen einer jüngeren Frau verlassen wurde und wirklich im Nichts da stand und sich schämte ohne Ende, Hilfe suchen zu müssen ...

oder auch mal heftige Szenen, wo die schwergewichtige Dame aus einer sozial schwierigen Siedlung vorm Tisch zur Unterstreichung ihrer Situation den Rock hob (das Bild kriegt man nicht aus dem Kopf :icon_eek:), die Unterhose lüftete und in breitem Kölsch laut blökte: "Frollein ... dat se auch JAAAAA sinn, wat der dolle Mann da mit mir mäht, wenn der im Suff mim Jürtel op misch innkloppt" und das blau befleckte Hinterteil zur Schau stellt. :eek:

Aber ... man war MENSCH.
So kam es auch vor, dass gerade der Hilfeempfänger, dem man mittags etwas ablehnen musste, einem am Abend in der selben Kneipe begegnete, sich zu einem an die Bar hockte, ein Kölsch spendierte und säuselte: "Frollein ... dat se sehen ... isch binn dir nit bös - du kanns ja och nix dafür - aber morjen bin ich widder do".
"Juut, dann kucken wir mal, ob mer noch wat für dich tun können"

Mal bissel OT... so "amüsant" sich das liest, so traurig wird einem da heute ums Herz.
 
E

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... Dann wurde ich in eine Außenstelle abgeschoben. Dort gibt es weitaus weniger Mitarbeiter. Die Außenstelle ist ausschließlich für Selbstständige und Bürgerarbeiter vorhanden.

Aber ich weiß nicht warum ich dort hin versetzt wurde und ob man das ohne Weiteres überhaupt darf.
Warst / bist Du denn selbstständig?

Dass diese Außenstelle neben den Selbstständigen auch noch ausschließlich Bürgerarbeiter verarztet halte ich für eine vorgeschobene Aussage des Sachbearbeiters.

Möglicherweise liegt diese Außenstelle auch noch viel weiter von Deinem Wohnort entfernt? Also für mich sieht das nach Sonderbehandlung aus. Du bist ein Aufmüpfiger und sollst mürbe geknetet werden. :biggrin:
 

götzb

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Die Aussenstelle ist u.a. für Bürgerzwangsarbeiter zuständig.
Das war der Grund des Abschiebens.
 
E

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... Das war der Grund des Abschiebens.
Diese Außenstelle ist die einzige Stelle, in die er abgeschoben werden konnte. U25 geht nicht, Ü50 nicht und Reha erst recht nicht. Bleiben nur die Selbstständigen. Bei uns läuft das ganz genauso. Querulanten werden dorthin abgeschoben, wohin sie am besten passen. Begründung: Sie hemmen den Ablauf des Tagesgeschäfts. Auf deutsch, man hat Angst, dass dieses Verhalten Schule macht.
 

götzb

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In Leipzig gibt es eigene Sachbearbeiter für Bürgerzwangsarbeits Angelegenheiten. Und auch in der Regionalpresse war zu Beginn des Projektes "Bürgerarbeit" davon die Rede,das insbesondere ehemalige Studis in die Bürgerarbeit abgeschoben wurden.
 

Vader

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Abgeschoben wurde ich, bevor ich anfing mich zu wehren. Also daran kann es nicht liegen. Selbstständig war ich auch noch nie. Kann also nur an Bürgerarbeit liegen.
Nun bin ich schon ein ganzes Jahre abgeschoben und hatte ganze 3 VV Bürgerarbeit. Na wow. Hat sich ja voll gelohnt.
 
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