Vermittlungsvorschlag zur Zeitarbeit, kurz darauf schreibt die Zeitarbeitsfirma (ohne Zustimmung der Datenweitergabe) persönlich an

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_Michel_

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Hallo zusammen,

wie im Titel angedeutet geht es um einen Vermittlungsvorschlag zu einer Zeitarbeitsfirma. Da in diesem VV auf keine konkrete Stelle verwiesen wird, kann höchstwahrscheinlich davon ausgegangen werden, dass es sich einzig um die Aufstockung eines Bewerberpools handelt. Der VV wurde von mir ignoriert. Kurze Zeit später wurde ich von der Zeitarbeitsfirma direkt angeschrieben. Hier stellt sich für mich die rhetorische Frage, wie kam die Zeitarbeitsfirma an meine Daten? Und die sich hieran ergebende Anschlussfrage, darf das JC überhaupt meine Anschriftsdaten ohne vorherige Zustimmung herausgeben und kann das irgendwie unterbunden werden?

Hier noch das Anschreiben der Zeitarbeitsfirma:

Zitat:
Sehr geehrter Herr,
wir beziehen uns auf den Vermittlungsvorschlag der Agentur für Arbeit vom XY und möchten mit Ihnen über ein Stellenangebot sprechen. Daher laden wir Sie

am XY um XY Uhr in unserer Niederlassung in XY zum Vorstellungsgespräch ein.
[Bemerkung: Über 57 km laut Routenplaner]

Bitte bringen Sie zu diesem Vorstellungstermin Ihre Bewerbungsunterlagen mit, oder senden Sie uns diese bereits vorab per E-Mail zu. Sollten Sie zum oben genannten Datum verhindert sein, melden Sie sich bitte unter Tel.: XY, um einen passenden Termin abzusprechen. Vielen Dank und freundliche Grüße

Ich freue mich auf Eure Meinungen und Antworten.

Nette Grüße

Michel
 

Schmerzgrenze

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darf das JC überhaupt meine Anschriftsdaten ohne vorherige Zustimmung herausgeben und kann das irgendwie unterbunden werden?
Bei betreuten Stellenangeboten kann der AG die Bewerberdaten inclusive Anschrift einsehen.
Nutzungsbedingungen Jobbörse
§ 8 Besonderheiten bei anonym veröffentlichten Angeboten
Ein registrierter Arbeitgeber kann für betreute Stellenangebote Vermittlungsvorschläge durch die Bundesagentur für Arbeit erhalten.
Über diese Vermittlungsvorschläge können Daten zu den vorgeschlagenen Bewerbern eingesehen werden.
Dies gilt auch für Bewerberprofile mit dem Status „anonym veröffentlicht". (Quelle & Link: arbeitsagentur.de)
Diese Schwachstelle wird gerne von PV und ZAF zur Poolbildung ausgenutzt.
Du solltest unter "§ 9 Unzulässige Angebote - Arbeitgeber" vergleichen, ob eine der dort genannten Unzulässigkeiten zutrifft.
Wurde in dem Angebot eine Referenznummer genannt, kannst Du diese recherchieren: Stellensuche nach Referenzcode
Tel.Nr. und E-Mail zählen zu den geschützten Daten, welche nirgendwo angegeben werden müssen.
Da in diesem VV auf keine konkrete Stelle verwiesen wird ...
... kannst Du von einem Datenmißbrauch ausgehen. Auch das Bestimmtheitsgebot eines VV
setzt Mindestangaben wie Stellenbezeichnung, Art der Tätigkeit, Arbeitszeitumfang und zu erwartende Entgelthöhe voraus.
Anderenfalls ist es dem ELO nicht möglich, das Angebot auf Kriterien der Zumutbarkeit zu überprüfen.
Eine Nichtbewerbung auf einen VV mit fiktiver Arbeitsstelle sollte daher auch mit RFB ohne Rechtsfolgen bleiben.

Das Schreiben der ZAF als Einladung zum VG auf eine unbekannte Stelle darfst Du begründet ignorieren. :icon_wink:
 

_Michel_

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Hallo,

erst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich erst jetzt antworten konnte. Vielen Dank für Deine ausführliche Darstellung @Zeitkind, die mehr sehr weitergeholfen hat. Bisher habe ich weder vom JC noch von der ZAF etwas gehört oder gelesen. Ich gehe davon aus, dass die Thematik erledigt ist. Sollte es sich wider Erwarten doch anders herausstellen, melde ich mich noch einmal zurück.

Bis dahin, es grüßt Euch der Michel
 

Holler2008

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War der VV ohne Rechtsfolgebelehrung?

Wie stelle ich mir das vor?: "keine konkrete Stelle" Ein VV ohne dass darin steht für welchen Beruf das ist?
 
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