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Vermittlungsvorschlag zu "Herr/Frau Jobmesse"

Klingonenteddy

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#1
Hallo an alle,
(zwar geht es auch um ZAFs, denke aber, mein Tröt ist in diesem Bereich besser aufgehoben, oder?)

Nun hat mein SB wohl total überdreht und mir folgenden "Vermittlungsvorschlag" zugesandt:

Vermittlungsvorschlag
(...) (Vorderseite)
Arbeitgeber: Agentur für Arbeit Berlin Mitte
Stellenangebot: Einladung Jobmesse div. Branchen am 24.5.17 um 11h
Arbeitsplatz/Berufsbezeichnung: Helfer- Altenpflege/Persönliche Assistenz
Referenznummer/Arbeitsort/Arbeitszeit/etc.
Arbeitgeberkontakt: Agentur für Arbeit Berlin Mitte, Herr/Frau Jobmesse, ..Charl.str., Tel.:+49 800 45555500
Die Stellenbeschreibung entnehmen Sie bitte der Anlage.
Stellen Sie sich bitte am 24.5.17 um 11h beim o.g. Arbeitgeber vor. Ihr Ansprechpartner ist Herr/Frau Jobmesse.
Auf der Rückseite dann aber die übliche Rechtsfolgenbelehrung.
2. Blatt:
Arbeitgeber: Agentur für Arbeit Berlin Mitte
Arbeitsplatz: Helfer - Altenpflege/ Persönliche Assistenz
+Referenznummer
Stellenbeschreibung: Einladung zur Jobmesse am 24.5.17 um 11h.
Sie suchen nach einer neuen Beschäftigung und wir möchten Sie dabei unterstützen. Renommierte Unternehmen der Arbeitnehmerüberlasssung werden sich auf der Jobmesse präsentieren und verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für Fach- und Hilfskräfte in folgenden Bereichen vorstellen:
Erziehung, Pädagogik, Medizin, Pflege, Hauswirtschaft/Küche, Servicekräfte, Callcenter, Lager, Handwerk.
(...) Bitte erscheinen Sie und bringen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit!
- "Vermittlungsvorschlag" Ende -

Nun gibt es hier im Forum schon ein paar ähnliche Tröts mit guten Hinweisen (so z.B. das Bayr. Gerichtsurteil, dass man zu Jobmessen vorgeladen werden kann), aber mein Fall scheint mir doch schon besonders zu sein. Und da man ja lieber auf Nummer sicher gehen sollte,und viele Augen mehr sehen als meine zwei kurzsichtigen, möchte ich um Eure geschätzte Meinung(en) bitten.

Meiner Meinung nach:
1) ist das kein gültiger Vermittlungsvorschlag, zu unkonkret, etc. eigentlich 'ne Lachnummer, aber eben mit RfB.
2) daraus folgend müsste ich auch keine Sanktion bei Nichterscheinen befürchten?
3) oder doch dorthin, mit bloß 1 Lebenslauf, + mir den Zirkus angucken, und rechtsfolgenlos- befreit auftreten, und wieder gehen?
4) und mich dort natürlich bloß nicht einfangen lassen. Aber ZAFs scheinen an mir kein großes Interesse zu haben. (bisher jedenfalls)
5) habe ich außerdem keinerlei Erfahrung im Pflegebereich
6) bin selber 56 Jahre

Was meint ihr?
Trotzdem aufpassen?

Danke Euch im voraus, K.
 
Zuletzt bearbeitet:

arbeitsloskr

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#2
Hallo Klingonenteddy,

meiner Einschätzung nach scheint dies eine typische Jobmesse zu sein.

Hast du dies nur als VV erhalten oder auch verbunden mit einer persönlichen Einladung?

Grundsätzlich sollte man immer aufpassen ;)

Ob du nun diese Messe besuchen willst oder nicht, ist davon abhängig wie risikofreudig du bist, du dich im möglichen Sanktionsabwehrkampf (zuerst in Form einer Anhörung) bei einem Nichterscheinen gewappnet siehst, bzw. in der Abwehr von ZAF im persönlichen Gespräch geübt bist.
 

Klingonenteddy

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#3
Hallo arbeitsloskr,
was ist eine "typische Jobmesse"?
- Nee, habe ich nur als VV erhalten, mit dem Text, wie ich angab. Wort Vermittlungsvorschlag oben drüber und bei Stellenangebot der Satz 'Einladung Jobmesse div. Branchen..'

Es kommen also beide Wörter vor, aber..
DIESE Jobmesse unterscheidet sich zumindest von einigen anderen darin, dass sie in der Arbeitsagentur stattfindet.

Mir geht es in erster Linie darum, wegen der stümperhaften Ausfertigung des "VV", aber mit RfB, bin ich trotzdem rechtlich aus dem Schneider, oder eben nicht?

Dank Dir, K.
 

0zymandias

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#4
[...]
1) ist das kein gültiger Vermittlungsvorschlag, zu unkonkret, etc. eigentlich 'ne Lachnummer, aber eben mit RfB.
[...]
Bloß weil die Stellenbeschreibung keine Stellenbeschreibung und der Arbeitgeber hier kein Arbeitgeber ist?
Spielverderber. :biggrin:

Vielleicht hilft das Urteil, das nicht aus Bayern stammt, und der Fettdruck von mir:
Weder Jobmessen noch Vorstellungsgespräche sind zulässige Meldezwecke
Was sich unter der Überschrift in der Einladung vom 9. Mai 2012: "Arbeitgebertag - Vorstellungsgespräch bei Firma Activ GmbH" verbirgt, ist dem Senat unbekannt und anhand der Verwaltungsakten nicht zu klären. Eine Fa. Activ GmbH konnte nicht ermittelt werden. Sollte es sich bei dem Besuch in den Diensträumen des Jobcenters - wie der Kläger behauptet - um eine Arbeitgebermesse handeln, in der sich Verleihunternehmer vorstellen und der Kläger sich dann dort auf bis dahin ihm unbekannte Arbeitsangebote bewerben müsste, gehört diese Veranstaltung nicht zu den zulässigen Meldezwecken nach § 309 Abs. 2 SGB III. Das ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetzestext des § 32 SGB II, der Meldeversäumnisse beim Grundsicherungsträger bzw. bei einem ärztlichen oder psychologischen Untersuchungstermin sanktioniert, nicht aber eine unterbliebene Meldung bei potentiellen Arbeitgebern. Zwar kann der Besuch einer Arbeitgebermesse als Information über den aktuellen Arbeitsmarkt für Empfänger von Grundsicherungsleistungen durchaus sinnvoll sein. Diese muss aber im Rahmen einer Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II geregelt bzw. durch einen diese ersetzenden Verwaltungsakt durchgesetzt werden. §§ 59 SGB II, 309 SGB III eignen sich dafür nicht.
Der Senat sieht sich bei diesem Informationsstand nicht in der Lage, eine abschließende Entscheidung über die Wirksamkeit der Meldeaufforderung zu treffen. Um Berufsberatung (Abs. 2 Nr. 1) dürfte es sich dabei nicht handeln, weil hierzu allein die professionelle Arbeitsvermittlung des Beklagten zuständig ist, nicht aber Verleihunternehmer. Theoretisch könnte der Meldezweck der Vermittlung (Abs. 2 Nr. 2) gemeint sein. Dieser erfasst in der Regel Vorbereitungshandlungen für einen Vermittlungsvorschlag nach § 35 SGB III (Voelzke in: Hauck/Noftz, SGB III-Kommentar, 2. Aufl., § 309 Rdnr. 25). Hierzu könnte es passen, dass der Kläger aufgefordert wurde, Bewerbungsunterlagen mitzubringen. Dafür ist allerdings ein Besuch von Arbeitgeberinfoständen nicht erforderlich, weil der Vermittlungsvorschlag und das Arbeitsangebot nur von der Behörde, nicht aber durch Dritte erfolgen dürfen (BSG, SozR 3-4100 § 119 Nr. 21). Ferner muss der Leistungsberechtigte die Möglichkeit erhalten, vor der Vorstellung beim Arbeitgeber die Zumutbarkeit des Arbeitsangebots zu überprüfen. Sollte es sich bei der Firma Activ GmbH um einen Maßnahmeträger handeln, scheitert der Meldezweck nach Abs. 2 Nr. 3 daran, dass die Meldeaufforderung diesbezüglich nicht hinreichend bestimmt war (§ 33 SGB X). Anhaltspunkte dafür, dass die Meldezwecke nach Abs. 2 Nr. 4 u. 5 einschlägig sein könnten, sind nicht ersichtlich. Näheres über die Veranstaltung vom 15. Mai 2012 müsste nunmehr das SG durch unmittelbare Kontaktaufnahme mit den sachkundigen Mitarbeitern des Beklagten ermitteln.
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, L 7 AS 1058/13 B, 10.02.2014
https://www.elo-forum.org/news-disk...leihunternehmen-unzulaessiger-meldezweck.html
Das Sicherste wäre, hinzugehen und sich die Anwesenheit von einem JC-Mitarbeiter bestätigen zu lassen.
Dann Abschied auf französisch. Kein Lebenslauf, kein Betreten der Galeere.
Eine Sanktion wäre allerdings noch unwahrscheinlicher als ein fertiger Flughafen.
Kür dabei wäre ein Pappschild mit der Aufschrift "Herr/Frau Jobmesse" mit fragendem Gesicht hochzuhalten, aber vielleicht wäre das doch ein bisschen zu auffällig. :biggrin:
 

Klingonenteddy

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#5
Hey, Ozymandias,
hahaha! Danke für den Lacher! Ja, Humor muss IMMER sein! Sogar Galgen- oder schwarzer Humor..

So'n Pappschild in meinem Alter? :bigsmile:

Allerbesten Dank für Deine Ausführungen, mir zur Erleichterung!
+ :welcome: auf Klingon! K.
 

krohne444

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#6
hi

Einfach Fahrkosten beantragen dann eine BW Mappe machen mit Anschrift die im VV genannt wird und das Anschreiben passend zu der Stellenausschreibung machen . Und dann dort aufschlagen und sagen so hier bin ich wo ist den die Firma Herr/Frau Jobbörse ich habe um .. ein Vorstellungstermin .

Und wenn die sagen gibt es hier nicht sondern es sind nur Angebote mehrere Firmen usw . Einfach sagen bitte Abstempeln , dass ich Erfolglos hier war und die Firma wohl Pleite/kein Interesse sein muss weil ja keiner zum Termin gekommen ist.

Wie die wohl schauen . Und wenn die was sagen dann halt denen klar machen , dass sie dann ihre VV richtig schreiben sollen wie es sich gehört weil du dich ja genau auf diese Stelle beworben hast und Vorbereitet wo du dich zu Verpflichtetet hast in deiner EG.
 

Couchhartzer

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#8
Kür dabei wäre ein Pappschild mit der Aufschrift "Herr/Frau Jobmesse" mit fragendem Gesicht hochzuhalten, aber vielleicht wäre das doch ein bisschen zu auffällig. :biggrin:
Und Meisterklasse die für alle sonst noch anwesenden gut hörbar per Durchsageeinrichtung ausrufen zu lassen:

"Herr oder Frau Jobmesse bitte finden Sie sich umgehend am Informationstresen ein, da Herr/Frau *Name SB* einen Termin für Sie veranlasst hat."

So hätte dann wenigsten alle etwas davon und wirklich jeder der gerade Anwesenden erfährt, wer der Volldepp war, der so eine schwachsinnige Einladung raushaut.
 

Klingonenteddy

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#9
Hi, nowayhose,
mit dem Hochladen hapert's bei mir im Moment, aber der Text beginnt (wie sonst üblich):

Rechtsfolgenbelehrung: Kundennummer:... - BG-Nummer:... - Referenznummer:... (hier übrigens eine viel längere genannt als auf der ersten Seite des VV) . Nach dem Grundsatz des Forderns (§2 SGBII) sind Sie verpflichtet, in eigener Verantwortung alle Möglichkeiten - insbesondere den Einsatz der Arbeitskraft - zu nutzen, um Ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln und Kräften sicherzustellen. Die §§ 31 bis 31b SGBII sehen bei einer Weigerung eine zumutbare Arbeit, Ausbildung, Arbeitsgelegenheit oder mit einem Beschäftigungszuschuss geförderte Arbeit aufzunehmen oder fortzuführen Leistungsminderungen vor. (...) Wenn Sie sich weigern, die Ihnen mit diesem Vermittlungsvorschlag angebotene Arbeit (ja welche denn? Helfer Altenpflege?) aufzunehmen oder fortzuführen, wird das Ihnen zustehende AlgII um einen Betrag von 30 % des für Sie maßgebenden Regelbedarfs (...) nach § 20 SGBII gemindert. Ein solcher Pflichtverstoß liegt auch vor, wenn Sie die Aufnahme der angebotenen Arbeit durch negatives Bewerbungsverhalten vereiteln...
(Soweit. Ich denke, den Rest des Textes können wir uns hier sparen.-)

Keine weiteren §§ genannt, im ganzen VV nicht.

Was folgerst Du daraus?
K.
 
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0zymandias

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#10
Möglicher Spoiler enthalten:
Sehr geehrte/r Herr/Frau Jobmesse,

schon als Kind wollte ich Fach- und Hilfskraft in den Bereichen Erziehung, Pädagogik, Medizin, Pflege, Hauswirtschaft/Küche, Servicekräfte, Callcenter, Lager, Handwerk werden und bin demensprechend sehr froh, mich bei Ihnen als Fach- und Hilfskraft in den Bereichen Erziehung, Pädagogik, Medizin, Pflege, Hauswirtschaft/Küche, Servicekräfte, Callcenter, Lager, Handwerk bewerben zu können.
Zwar habe ich keinen verwertbaren Berufsabschluss als Fach- und Hilfskraft in den Bereichen Erziehung, Pädagogik, Medizin, Pflege, Hauswirtschaft/Küche, Servicekräfte, Callcenter, Lager, Handwerk, aber ich lerne sehr schnell und bin deshalb sicher, schon nach kurzer Zeit auch Sie von meiner Eignung als Fach- und Hilfskraft in den Bereichen Erziehung, Pädagogik, Medizin, Pflege, Hauswirtschaft/Küche, Servicekräfte, Callcenter, Lager, Handwerk überzeugen zu können.
Jetzt hätte mich allerdings doch neugierig gemacht, ob man vor Ort auch eine Herr/Frauentoilette hat und wie eine solche wohl ausgerüstet sein mag.

Hm. Vielleicht im nächsten Leben. :biggrin:
 

Kerstin_K

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#11
Eigentlich passt doch jede Hausfrau und Mutter perfekt auf den Job.
 

0zymandias

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#12
Wobei wir selbst-ver-ständ-lich auch Hausmänner und Väter meinen, wenn wir Hausfrauen und Mütter schreiben. *Hrhm* :wink:

(Und wenn noch irgendwer dazwischen oder drumherum sein sollte, sind diese Personen auch gemeint. All inclusive.)
 

samuraji

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#13
Dabei vergessen wir Mütter und Väter aber, dass dieser Vollzeitjob weit unter dem Mindestlohnniveau angesiedelt ist.

Ich sollte umgehend eine gewerkschaft gründen, um die rechte der väter und mütter zu stärken. Zumindest nachts möchte ich durchschlafen können - das geht so nicht weiter.
 

oldbat

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#14
Habe auch solch sinnfreien VV für den 24.5. erhalten, leider schon zu nachtschlafener Zeit um 9 Uhr, sonst könnten wir zusammen zu Herrn Frau Jobmesse, daß er sie nicht so überlastet ist :).
Danke euch für die Tips...
 

crocop

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#15
Den gleichen VV mit der Einladung zur Jobmesse am 24.05.17 habe ich auch erhalten. Die Messe findet statt im BIZ der Bundesagentur für Arbeit Berlin Mitte. Hingehen muss man auf jeden Fall. Da hat man schon eigentlich seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen. Mal gucken welche Zeitarbeitsfirmen sich dort präsentieren werden und was sie einem anbieten. Ich werde hingehen, mir Angebote anhören, wer weiß, vielleicht ist was interessantes dabei.
 

crocop

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#17
Hier der komplette Inhalt des VV:


Stellenangebot - Einladung zur JOBMESSE div. Bereiche am 24.05.2017 (Erzieher/in)

Überblick über das Stellenangebot
Referenznummer
10000-1152377065-S
Titel des Stellenangebots
Einladung zur JOBMESSE div. Bereiche am 24.05.2017 (Erzieher/in)
Alternativberufe
Fachkraft - Lagerlogistik
Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Stellenangebotsart
Arbeitsplatz (sozialversicherungspflichtig)

Arbeitgeber
Agentur für Arbeit Berlin Mitte

Branche: Sozialversicherung, Betriebsgröße: zwischen 501 und 5000

Stellenbeschreibung
Einladung zur Jobmesse
*****************************

am Mittwoch, den 24.05.17 zwischen 9:00 und 13:00 Uhr

im Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit Berlin Mitte
Friedrichstraße 39
10969 Berlin

Sie suchen aktuell nach einer neuen Beschäftigung und wir möchten Sie dabei unterstützen.

Renommierte Unternehmen der Arbeitnehmerüberlassung werden sich auf der Jobmesse am 24.05.2017 präsentieren und verschiedenste Beschäftigungsmöglichkeiten für Fach- und Hilfskräfte in folgenden Bereichen vorstellen:

- Erziehung
- Pädagogik
- Medizin
- Pflege
- Hauswirtschaft/ Küche
- Servicebereich
- Callcenter
- Lager
- Handwerk: Elektronik/ Mechanik/ Mechatronik/ Heizung/ Sanitär etc. ...

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bewerbungsunterlagen durch versierte Kolleginnen und Kollegen prüfen zu lassen.

Bitte erscheinen Sie am Mittwoch, den 24.05.2017 zwischen 9:00 - 13:00 Uhr und bringen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit!

Führungsverantwortung
Keine Führungsverantwortung

Arbeitsorte
Berlin, Berlin, Deutschland

Beginn der Tätigkeit
Ab 01.06.2017

Anzahl offener Stellen
20 von ursprünglich 20 gemeldeten Stellen
Vormerken

Konditionen des Stellenangebots

Kontaktdaten
Rückfragen und Bewerbungen an
Agentur für Arbeit Berlin Mitte
Herr/Frau JOBMESSE
Charlottenstr. 87-90
10969Berlin
Berlin
Deutschland
Telekommunikation
Telefonnummer: +49 (8 00) 4 55 55 00

Gewünschte Bewerbungsarten
Persönlich

Angaben zur Bewerbung
komplette Bewerbungsunterlagen



Quelle des Stellenangebots arbeitsagentur.de

Letzte Änderung 27.04.2017 10:55

Galt der facepalm mir oder dem komischen VV, den wohl mehrere Leute aus Berlin erhalten haben bzw. werden?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

crocop

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#19
Naja. Ich werde dort hingehen. Mir alles ansehen und anhören. Wenn was passendes angeboten wird, werde ich dem Personaler meinen Lebenslauf mitgeben. Wenn nicht, dann gehe ich wieder nach Hause. Mehr mache ich nicht. Keiner kann mich zwingen, sich auf irgendeine Stelle, die nichts mit meinem Beruf bzw. Werdegang zu tun hat, mich zu bewerben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Danseba

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#20
Ich habe das Schreiben ebenfalls bekommen (ich frag mich wohl ob wir die selbe SB haben).

Es ist für mich noch immer nicht geklärt ob ich da nun wirklich aufschlagen muss oder nicht. Darf ein Vermittlungsvorschlag überhaupt eine Einladung beinhalten?

Wenn das zulässig ist (ich habe noch ein paar mehr davon), wie sieht es dann mit Terminen aus, die NICHT in Räumlichkeiten des Jobcenters/BIZ/Arbeitsamts, sondern des potenziellen AGs stattfinden?
 

crocop

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#21
Keine Ahnung, ob so was zulässig ist? So einen VV verpackt als Einladung zu einer Jobmesse hatte ich noch nie bekommen. Aus der Beschreibung ist gar nicht ersichtlich welche ZAF bzw. potentielle Arbeitgeber vertreten sein werden. Als Stellenangebot ist auch nichts konkretes genannt sondern es steht nur da Einladung zur Jobmesse diverse Bereiche. Alles sehr merkwürdig und undurchsichtig. Es ist gar nicht klar, auf was man sich bewerben soll bzw. was uns dort erwartet. Hingehen muss man auf jeden Fall, wenn man nicht eine Sanktion wegen Nichterscheinens riskieren will. Es sei denn man ist arbeitsunfähig krankgeschrieben an dem Tag.
 
E

ExitUser

Gast
#23
Hallo,

diese JOBMESSE-Fuzzis werden immer dreister. Bei meiner letzten JOBMESSE waren z.B. nur Frauen "eingeladen", angelockt mit tollen Angeboten wie Typberatung, Frisör und Modeschau. Damit haben sie versucht, den "männlichen Begleitschutz" außen vor zu lassen. Das nur mal am Rande.

Gegen dieses wirre Vorladungs-Teil hier im Thread würde ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen, weil das ein rechtswidriger und einseitig belastender Verwaltungsakt ist. Ausserdem unterliegt ein VA einem Bestimmtheitsgebot, das allein durch die nicht vorhandene Stellenbezeichnung überhaupt nicht erfüllt sein kann.

Das ist ein kurioses Mischmasch aus "Meldetermin" und VV, allerdings ohne die "Meldeparagrafen" §309 und §59. Denn "normalerweise" dürfen "Meldeversäumnisse" "nur" mit 10 % sanktioniert werden.

Die halten sich aber für ganz besonders schlau, weil sie die Meldeparagrafen einfach weglassen und das ganze als VV "verkaufen". Das heißt, damit umgehen sie die Möglichkeit, Fahrtkosten zu beantragen, sowie das Recht auf einen Beistand. Zusätzlich wollen sie gleich um 30% sanktionieren anstatt um 10%. Die spinnen doch total!

Wenn ihr jetzt schon zu viert seid, macht eurem JC doch eine Freude und legt allesamt den gleichlautenden Widerspruch vor. Könntet ihr ja gleich dort vor Ort freudestrahlend dem/r Herrn/Frau Jobmesse gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie überreichen. Der muss ja nicht lang sein, ein 2-Zeiler reicht doch. Hauptsache, die merken was.

Hingehen würde ich trotzdem, allerdings so wie schon gesagt wurde, vorher Fahrtkosten beantragen. Zusätzlich Freunde und Familie als Beistände mitbringen und die Idee mit den Pappschildern für die dringende Suche nach einem/r Herrn/Frau Jobmesse würde ich ebenfalls umsetzen. Schließlich muss der/die benannte/r Ansprechpartner/in Herr/Frau Jobmesse ja die Anwesenheit bestätigen auf einer Kopie des Einladungsvermittlungsvorschlags.

Zusätzlich zum Widerspruch würde ich noch zusätzlich ans KRM nach Nürnberg und an die Regionaldirektion der Jobcenter einen Antrag auf Auskunft und Beratung, behelfsweise eine Beschwerde stellen mit der Frage, inwieweit dieses Geschäftsgebahren rechtmäßig ist, denn hier werden gesetzlich zugesicherte Rechte ausgehebelt, wie schon gesagt, Fahrtkosten und Beistand, sowie die Höhe der Sanktion.

Sehr schön ist, dass ihr schon zu mehreren seid, denn dann könnt ihr euch zusammentun und die können sich nicht auf einen "bedauerlichen Einzelfall" rausreden, da das ja offensichtlich Methode hat bei diesem Jobcenter.

Wünsche viel Spaß bei der "Messe", und alles schön dokumentieren! Übrigens, auch bei leicht unterschiedlichen Uhrzeit-Vorgaben würde ich persönlich trotzdem gemeinsam dort aufschlagen, denn diese "Messe" läuft ja eh fast den ganzen Tag. Und ein "zu früh kommen" oder eine Verspätung werden sie wohl kaum sanktionieren können, da der "Meldezweck" ja erfüllt wird.

Dann könnte man sich auch noch zusätzlich oder alternativ zum Termin schriftlich auf den "Vermittlungsvorschlag" bewerben, so wie @Ozymandias das weiter oben (Beitrag 10) schon vorgeschlagen hat, steht ja sogar auch wortwörtlich auf dem Zettel (fett von mir): Zitat "

Konditionen des Stellenangebots

Kontaktdaten
Rückfragen und Bewerbungen an
Agentur für Arbeit Berlin Mitte
Herr/Frau JOBMESSE
Charlottenstr. 87-90
10969Berlin
Berlin
Deutschland " Zitatende

dann mit dem Bewerbungs-Text von oben von @Ozymandias aus Beitrag Nr. 10 ergänzen und ab dafür per Post. Und selbstverständlich auch Bewerbungskosten dafür beantragen, zusätzlich zu den Fahrtkosten, falls zusätzlich dort hingegangen wird.


--------------------
Gruß
Madame
 

Danseba

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#24
Das klingt definitiv sehr gut, danke schonmal dafür Mmepepper. Ich habe mir grade auch noch den Paragraphen durchgelesen auf den sich in der RFB bezogen wird (§§ 31 - 31b SGBII). Trifft das überhaupt zu? Ist das nicht erscheinen bei einer Jobmesse bereits die Weigerung eine zumutbare Stelle anzunehmen?
 
E

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#25
meine Phantasie sprudelt gerade über: wie wäre es, wenn ihr ein paar "Blanko-Widerspruchs-Vorlagen" zum Event mitbringt und dort an andere "Messe-TN" verteilt? Die könnten dort dann direkt vor Ort handschriftlich mit der jeweils eigenen Anschrift und BG-Nr. ausgefüllt werden.

Jeder "Widerspruchs-Willige" bekommt 2 Stück, davon kann er sich dann bei Frau/Herrn Jobmesse das entsprechende Duplikat für seine eigenen Unterlagen quittieren lassen.

Die meisten werden wahrscheinlich nur ein wenig "betreten gucken", aber wenn nur wenigstens ein paar Leute mitmachen würden, könnte das vielleicht eine nette Aktion werden :peace:


@Danseba
Ja das scheint der "Trick" an der Sache zu sein. Die Sanktionsparagrafen beziehen sich auf mangelnde/fehlende Mitwirkung und sind mit 30% sanktioniert. Demgegenüber steht die "Meldepflicht" auf nem anderen Blatt (und Paragraf), denn die wird mit 10% sanktioniert. Die versuchen halt, sich aus beiden Regeln/Gesetzen für sich das größtmögliche "Sanktionspotential" rauszufiltern, und dabei die Rechte der Lbs so weit wie möglich zu beschneiden

--------------
Gruß
Madame
 

0zymandias

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#26
Es ist ein sanktionsbewehrtes Arbeitsangebot.

Kein VA, gegen den man Widerspruch einlegen könnte, keine Meldeaufforderung, zu der man einen Beistand mitnehmen könnte.
(Wer mag, kann aber gerne beides probieren.
Dies bietet nämlich den SBs die Möglichkeit, im geschützten Raum des JCs laaangsam an Arbeit herangeführt zu werden. :biggrin:)

Auch ein Angebot, egal ob Maßnahme, Arbeit oder Vollzeitkuscheln, muss bestimmt sein, um eine Sanktionsfolge zu ermöglichen.

Dieses Angebot ist so dermaßen unbestimmt, dass die Arbeit selber und der potentielle Arbeitgeber unbekannt sind.
Daraus kann man noch nicht einmal in Bayern eine Sanktion basteln, die Bestand hat.

Reines Buschgeklopfe, um den ZAFen die Datenbanken zu füllen.
 
E

ExitUser

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#27
@Ozymandias, ich sehe das fast genauso wie du, nur Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgenbelehrung mit den entsprechenden Sanktionen sehe schon als Verwaltungsakt... probieren würde ich das so oder so mit dem Widerspruch, sollen die sich doch drüber streiten. Dann haben sie wenigstens was zu tun, wenn sie offenbar so viel Muße und Zeit haben, sich so einen Schwachsinn auszudenken.

Nachtrag: wenn man nervenstark genug wäre, könnte man das Dingens auch einfach ignorieren und es auf eine evtl. Sanktion ankommen lassen, der man dann beispielsweise mit der Begründung wegen "offensichtlichen groben Unfugs" begegnen könnte. So wäre die Angelegenheit automatisch nach "weiter oben" delegiert - besonders wenn es evtl. bei Gericht landet - und könnte somit ebenfalls "weitere Kreise" ziehen.

Als nächstes kommt dann noch "Angebot für eine Einladung (sanktionsbewehrt nach §§ 309 i.v.m. 59) für einen Vermittlungsvorschlag (sanktionsbewehrt nach §§ 31..) bei einem demnächst näher zu bestimmenden potentiellen Arbeitgeber, Ansprechpartner: Herr/Frau Angebot" und wird mit 40% sanktioniert, oder wie stellen die sich das vor :doh:

-----------------
Gruß
Madame
 
Zuletzt bearbeitet:

0zymandias

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#28
Du kannst den Rechtsschein eines Verwaltungsaktes behaupten und einen Widerspruch erheben.
Wenn es mehrere Leute machen, bzw. einer mehrmals könnte das Änderungen bewirken.
(Dass man es jetzt mit einem VV versucht, ist wahrscheinlich die Folge davon, dass die entsprechenden
Meldeaufforderungen immer erfolgloser wurden, weil sich das entsprechende Urteil herumgesprochen hat.)

Ein Gericht sieht die Rechtsnatur anders:
30 Bei einem Vermittlungsvorschlag handelt es sich um ein einfaches behördliches Schreiben, welches unmittelbar keine Rechtsfolgen auslöst. Es handelt sich mithin nicht um einen Verwaltungsakt im Sinne von § 31 SGB X. Danach ist ein Verwaltungsakt eine hoheitliche Maßnahme auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts mit unmittelbarer Rechtswirkung nach außen. [...]
SG Karlsruhe · Urteil vom 27. März 2013 · Az. S 12 AS 184/13
https://openjur.de/u/631644.html
Es gibt also prinzipiell zwei Möglichkeiten:

Nicht hingehen. Falls der unwahrscheinliche Fall eines Sanktionsversuches eintritt, ist der leicht zu stoppen.
(Ich würde die Wahnwitz-Variante mit der Ultraleicht-Bewerbung bevorzugen.
Entweder die Widerspruchsstelle spricht darauf an oder ein SG-Richter hat erhöhten Lesespaß.)

Hingehen, schauen, sich von JC-Mitarbeitern die Anwesenheit bescheinigen lassen, Heimreise.
Kann man mit einem Schaufensterbummel oder einem Eis im Park verbinden.
(Wenn ein Beistand dabei ist, wird es wahrscheinlich keine Wutz interessieren und der kann im Nachhinein zum
Zeugen der Ankunft werden.)

Wem's gefällt, kann sich natürlich auch noch etwas Zeitarbeit aufsatteln lassen. :biggrin:
Dabei ginge es sehr wahrscheinlich nur um drei bis sechs Monate.
Wegen dem Drehtür-Klebeeffekt. :icon_lol:
 
E

ExitUser

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#29
Du kannst den Rechtsschein eines Verwaltungsaktes behaupten und einen Widerspruch erheben.
Wenn es mehrere Leute machen, bzw. einer mehrmals könnte das Änderungen bewirken.
Ja, das wäre ja schonmal ein Anfang.

Oder aber - andere Variante - nicht "behaupten", sondern "hinterfragen" bei den Stellen direkt, die sowas verzapfen. Per Antrag auf Auskunft und Beratung, denn dazu sind die verpflichtet, das dann "fachgerecht" zu beantworten oder dazu Stellung zu nehmen. Oder eben wie gesagt gleich bei paar Stellen "höher", damit das nach unten "runterperlen" kann.

Oder eben drauf ankommen lassen, was die (oder das Berliner Gericht) dazu sagen, wenn man nicht erscheint, also deine Variante Nummer 1 :bigsmile:

Die Passage aus dem SG-Urteil aus Karlsruhe liest sich ja sehr super, aber ob das (noch) aktuell bundesweit angewandt wird? Mich würde das schon rein "akademisch" interessieren und somit könnte ich mich wahrscheinlich zwischen deinen Variante 1 und 2 und meiner 3. wahrscheinlich mal wieder kaum entscheiden.

Ich glaube, meine Neugier wäre zu groß und wenn ich genügend "Mitstreiter" hätte, würde ich dort mit Pauken und Trompeten aufschlagen und gleichzeitig Widerspruch einlegen.

Für´s "Aussitzen" wäre ich wahrscheinlich zu "uncool", so wie ich mich kenne. Ich sichere mich da immer lieber mehrfach zu allen Seiten ab, wenn´s um´s Thema Sanktionen geht. Also wahrscheinlich würde ich sogar noch zusätzlich die anderen beiden Varianten (Beschwerde und Antrag auf Auskunft und Beratung) fahren, und obendrein noch die Schriftliche Bewerbung, also 5-fach "abgesichert" sozusagen.

Wenn die mir soviel überflüssiges Kopfzerbrechen, Sorgen und Arbeit unter Sanktionsandrohung machen, beschaffe ich denen auch welche :flame:

-------------
Gruß
Madame
 

0zymandias

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#30
[...]
Die Passage aus dem SG-Urteil aus Karlsruhe liest sich ja sehr super, aber ob das (noch) aktuell bundesweit angewandt wird?
[...]
Aus 2) ...
SG-BERLIN – Beschluss, S 37 AS 4801/05 ER vom 18.07.2005
1) Vor Antritt einer Arbeitsgelegenheit nach § 16 Abs 2 SGB 2 hat der Leistungsträger sicherzustellen, dass die auszuübenden Tätigkeiten ausschließlich zusätzlich und gemeinnützig sind. Fehlt es hieran, kann die wegen Unbestimmtheit bestehende Rechtswidrigkeit der Arbeitsgelegenheit nicht mit späteren Präzisierungen geheilt werden.

2) Bei einem Arbeitsangebot handelt es sich nicht um einen Verwaltungsakt (vgl. BSG vom 19. Januar 2005 -B 11a/11 AL 39/04 R in SozR 4-1300 § 63 Nr 2); dies gilt auch für das Angebot einer Arbeitsgelegenheit nach § 16 Abs 3 S 2 SGB 2.
... wird ...

Bundessozialgericht, B 11a/11 AL 39/04 R, 10.01.2005, II aa), https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=22361 :
Wie der erkennende Senat bereits in anderem Zusammenhang ausgeführt hat, ist auch die auf die Arbeitsvermittlung eines Arbeitslosen gerichtete Tätigkeit der Beklagten grundsätzlich nicht auf den Erlass eines Verwaltungsaktes gerichtet, sondern schlichtes Verwaltungshandeln (vgl BSG SozR 3-1300 § 25 Nr 3; ebenso LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 21. Mai 2003 - L 5 AL 1285/02 - veröffentlicht in JURIS - zur Aufforderung zur Teilnahme an einer Maßnahme der beruflichen Bildung; LSG Berlin, Urteil vom 13. Februar 2004 - L 4 AL 54/02 - info also 2004, 204 - zur Aufforderung nach § 119 Abs 5 Satz 2 SGB III).
Da stellt sich eher die Frage, was sich denn da geändert haben könnte.
 
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#31
geändert nicht, aber
2) Bei einem Arbeitsangebot handelt es sich nicht um einen Verwaltungsakt
Damit bin ich jetzt an meiner Verständnisgrenze angekommen. Da es sich ja hier bei dem Wisch in diesem Thread um einen "Vermittlungsvorschlag mit RFB" handelt und nicht um ein "Arbeitsangebot" oder irgendein "Angebot für einen EEJ" oder so, sind das für mich 2 Paar Schuhe...

der Part aus dem BSG-Urteil bezieht sich ebenfalls auf "- zur Aufforderung zur Teilnahme an einer Maßnahme der beruflichen Bildung;", also eine "Maßnahme", und nicht auf einen "Vermittlungsvorschlag mit RFB"...

Das hat für mich relativ wenig miteinander zu tun, auch wenn ich es gerne glauben mag und es wäre schön, wenn es so wäre, wie du sagst.

Jedenfalls gäbe das schöne Nahrung für evtl Argumentation, falls die versuchen würden zu sanktionieren :bigsmile:
 

Makale

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#32
Sanktions- oder auch sperrzeitbewehrt ist nur ein konkretes sowie hinreichend bestimmtes Arbeitsangebot. Wo ist dieses?

@Mmepepper ein VV ist ein Arbeitsangebot bzw. Vermittlungsangebot. Ferner verwechsel bitte ein gewöhnlichen VV gemäß § 16 Abs. 1 SGB II iVm § 35 SGB III nicht mit einem Arbeitsangebot oder Zuweisungsbescheid nach § 16d SGB II. Letzterer ist ein Verwaltungsakt.
 
E

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#33
Danke @Makale, langsam wird´s klarer. Mich macht das halt kirre, weil die "das" (also den Vermittlungsvorschlag mit RFB) hier noch zusätzlich als "Einladung" verpacken und beides ist jeweils anders sanktionsbewehrt.

Abgesehen davon ist doch hier auf dem VV die RFB mit Sanktionsauflistung nach §§31 usw. in den 30%-Schritten drauf (die RFB wurde hier noch nicht dezidiert abgebildet)? Was ist das denn bitteschön sonst, als ein Verwaltungsakt?

Ich steig da halt nicht durch und würde dieses AMT gehörig auf den Pott setzen, wenn die es wagen würden, mir so einen Irrsinn zu schicken.

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Gruß
Madame
 

0zymandias

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#34
[...]
der Part aus dem BSG-Urteil bezieht sich ebenfalls auf "- zur Aufforderung zur Teilnahme an einer Maßnahme der beruflichen Bildung;", also eine "Maßnahme", und nicht auf einen "Vermittlungsvorschlag mit RFB"...
[...]
Nein.

Das Urteil befasst sich mit einem Maßnahmenangebot.
Der zitierte Passus eindeutig nicht.
Oder denkst Du, dass das Berliner Sozialgericht so wenig sinnerfassend lesen kann?

[...]
Was ist das denn bitteschön sonst, als ein Verwaltungsakt?
[...]
Ein Angebot, und damit wurde derselbe Kreis ein weiteres Mal durchlaufen.

Ein neuer Name, aber dieselben Fingerabdrücke. :biggrin:
 
E

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#35
@Ozymandias, ich habe nur das gelesen, was du zitiert hast. Das Berliner SG-Urteil bezieht sich in Pkt 1 auf eine Maßnahme. Pkt 2 benennt ein "Arbeitsangebot". Ich gehe mal "der Logik halber" davon aus, dass dieser Begriff "Arbeitsangebot" sich auf den streitigen EEJ bezieht, so wie sich die zitierte BSG/LSG-Passage auf dementsprechende "Maßnahmen" bezieht, also eine ganz andere "Baustelle". Nämlich die Streitigkeit um eine "rechtmäßige Zuteilung/Anbietung/Vorschreibung" einer "Maßnahme" in Form eines Ein-Euro-Jobs.

Das Urteil befasst sich mit einem Maßnahmenangebot.
Der zitierte Passus eindeutig nicht.
Womit denn sonst, wenn es im Zusammenhang insgesamt darum geht? Das sind doch nur Wörter. "Arbeitsangebot" wird doch dort eindeutig glasklar im Zusammenhang mit dem primären Subjekt, wie diesem EEJ rein sprachlich verwendet, damit da mal Abwechslung reinkommt in deren Texte.

Ich würde das nicht analog übertragen auf das Thema hier. Ich habe auch schon "Angebote" für dies und das vom JC erhalten und verhalte mich jenachdem, ob eine RFB dranhängt oder nicht, so wie hier jetzt aktuell oder jenachdem, was in meiner EGV drinsteht.

Wenn ich einen "Vermittlungsvorschlag" (VV) mit einer entsprechenden "Rechtsfolgenbelehrung" erhalte, die mich mit Sanktionen bedroht, nehme ich den (VV) ernst. Dass ich dagegen mehrfach vorgehen kann, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt.

Anders wäre es, wenn es eine eine "Stelleninformation" oder ein "Grüß Gott, ein Arbeitgeber möchte Sie kennenlernen" wäre. Das wäre dann reine Werbung und sonst nichts, das ist doch eh klar.

Ein Angebot, und damit wurde derselbe Kreis ein weiteres Mal durchlaufen.
Nein, ein Vorschlag, ein sanktionsbewehrter Vermittlungsvorschlag.

Ich gebe auf, was zerbreche ich mir den Kopf anderer Leute...

--------------
Gruß
Madame
 

crocop

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#36
@Ozymandias, ich habe nur das gelesen, was du zitiert hast. [...]
Ich glaube, mit diesem VV als Einladung zur Jobmesse will man Leute zusätzlich unter Druck setzen, damit man dort tatsächlich erscheint.

Denn eine Jobmesse ist niemals ein Arbeitgeber bzw. Stellenangebot. Ich denke, man will nur erreichen, dass möglichst viele der Eingeladenen dort erscheinen.
 
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#37
Ich glaube, mit diesem VV als Einladung zur Jobmesse will man Leute zusätzlich unter Druck setzen, damit man dort tatsächlich erscheint.

Denn eine Jobmesse ist niemals ein Arbeitgeber bzw. Stellenangebot. Ich denke, man will nur erreichen, dass möglichst viele der Eingeladenen dort erscheinen.
Ja das sehe ich auch so, das Problem ist nur, dass es wohl leider wirkt. Denn bei soviel Verwirrung wird natürlich ganz gezielt Angst erzeugt. Wenn es "vorher" die "normale" "Einladung" zur ZAF-Messe gab, konnte man erstmal überprüfen, ob überhaupt der Meldezweck und der Meldeort stimmen. Falls ja, konnte man immerhin Fahrtkosten beantragen und Beistand mitbringen. Darüber hinaus war bei einem evtl. "Meldeversäumnis" "nur" eine 10%-ige Sanktion möglich. Das wollen sie wohl jetzt anscheinend unterbinden und die Sanktionsquote zusätzlich erhöhen.

@Ozymandias
Ein neuer Name, aber dieselben Fingerabdrücke.
Wen oder was meinst du damit? Es tut mir leid, wenn ich die gleichen Fragen stelle, die vielleicht schon zum gleichen Thema gestellt worden sind. Ich hab die Antworten halt noch nicht vollumfänglich verstanden und es tut mir leid, wenn ich so "begriffsstutzig" bin. Aber anscheinend sind da ja noch Fragen offen, sonst wäre ja alles "klar", das scheint ja nicht so zu sein.

@crocop, hast du nicht eine Rechtsfolgenbelehrung (RFB) an deinem Vermittlungsvorschlag (VV) dran? Kannst du die bitte mal entweder einscannen und hochladen oder wortwörtlich abtippen? Oder hab ich die überlesen?

----------
Gruß
Madame
 
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schnuckelfürz

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#38
Nun hat mein SB wohl total überdreht und mir folgenden "Vermittlungsvorschlag" zugesandt:

Vermittlungsvorschlag
(...) (Vorderseite)
Arbeitgeber: Agentur für Arbeit Berlin Mitte
Stellenangebot: Einladung Jobmesse div. Branchen am 24.5.17 um 11h

Was meint ihr?
Trotzdem aufpassen?
Der Knackpunkt ist hier das Wort "EINLADUNG" Also Vorsicht. Ein aktuelleres Urteil besagt nämlich folgendes:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/h...iner-jobmesse-verpflichtet-werden_095572.html

Ich selber war schon in einigen Jobmesssen. Bin dort durchgegangen, habe ein interessiertes Gesicht geheuchelt, habe mir Werbeartikel von den Tischen gekrallt und bin wieder gegangen. Somit war ich meiner Pflicht nachgekommen. Das meiste dort sind sowieso ZAFs und Maßnahmeträger und auf die reagiere ich eh allergisch und ignoriere sie.
 

Danseba

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#39
Ja aber es ist doch keine Einladung im eigenen Sinne, sondern ein VV mit RFB, ich gehe mal davon aus das es zwei verschiedene paar Schuhe sind.
 
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#40
ja stimmt, so gesehen sind es sogar 3 verschiedene paar Schuhe, weil es weder ein Arbeitsangebot noch ein Vermittlungsvorschlag noch eine Einladung ist.

Oder alles gleichzeitig, oder so oder was? :sorry:

------
Gruß
Madame
 

schnuckelfürz

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#41
Ja aber es ist doch keine Einladung im eigenen Sinne, sondern ein VV mit RFB, ich gehe mal davon aus das es zwei verschiedene paar Schuhe sind.
Wie gesagt, ich wäre da vorsichtig. Aber muss der TE selber entscheiden. Entweder er geht hin oder lässt es drauf ankommen und das eventuell gerichtlich klären. Nach dem Gerichtsurteil wissen wir dann mehr.
 

0zymandias

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#42
[...]
Pkt 2 benennt ein "Arbeitsangebot". Ich gehe mal "der Logik halber" davon aus, dass dieser Begriff "Arbeitsangebot" sich auf den streitigen Ein-Euro-Job bezieht, so wie sich die zitierte BSG/LSG-Passage auf dementsprechende "Maßnahmen" bezieht, also eine ganz andere "Baustelle". [...]
Dann ist die Logik auf einer ziemlich großen Bananenschale verunfallt, denn der Punkt 2), auf den ausdrücklich hingewiesen wurde, lautet immer noch:
2) Bei einem Arbeitsangebot handelt es sich nicht um einen Verwaltungsakt (vgl. BSG vom 19. Januar 2005 -B 11a/11 AL 39/04 R in SozR 4-1300 § 63 Nr 2); dies gilt auch für das Angebot einer Arbeitsgelegenheit nach § 16 Abs 3 S 2 SGB 2.
Darin wird das Angebot einer Arbeitsgelegenheit überaus deutlich mit in den Begriff des Arbeitsangebots hereingeholt und nicht herausdifferenziert.

Im Passus des BSG-Urteils wird ausdrücklich die Arbeitsvermittlung genannt.

[...] Ich habe auch schon "Angebote" für dies und das vom JC erhalten und verhalte mich jenachdem, ob eine RFB dranhängt oder nicht, so wie hier jetzt aktuell oder jenachdem, was in meiner EGV drinsteht.
[...]
Dein Verhalten entscheidet aber nicht über die genannte Rechtsnatur.
Da gilt immer noch die Definition aus § 31 SGB X und die passt immer noch nicht.
[...] Das sind doch nur Wörter. [...]
Das sind nur Wörter.
Sanktionen sind nur Fehlgeld.
(Ich persönlich befürchte fast, dass man mit philosophischen Reduktionismus auch nicht mehr so viel erreicht wie früher. :biggrin:)
[...]
Ich gebe auf, was zerbreche ich mir den Kopf anderer Leute...
[...]
Wenn Du mit Deinem schon fertig bist ...

Der Knackpunkt ist hier das Wort "EINLADUNG" Also Vorsicht. Ein aktuelleres Urteil besagt nämlich folgendes:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/h...iner-jobmesse-verpflichtet-werden_095572.html
[...]
Es ist keine Meldeaufforderung wie in dem Urteil.
Es ist ein Vermittlungsvorschlag.
Es ist keine Einladung zu einem JC-Mitarbeiter, JC-Stand oder JC-Bällchenbad.

Damit bleiben die zwei genannten Möglichkeiten. :biggrin:
 

schnuckelfürz

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#43
Es ist keine Meldeaufforderung wie in dem Urteil.
Es ist ein Vermittlungsvorschlag.
Es ist keine Einladung zu einem JC-Mitarbeiter, JC-Stand oder JC-Bällchenbad.

Damit bleiben die zwei genannten Möglichkeiten. :biggrin:
Aber es ist eine RFB vorhanden und konkrete Stände mit Arbeitgebernamen werden in dem Schreiben bzw. VV wohl auch genannt.

Aber egal, ich werde auf keinen Fall raten, das er da nicht hin muss, das muss er schließlich selbst entscheiden.
 
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#44
Darin wird das Angebot einer Arbeitsgelegenheit überaus deutlich mit in den Begriff des Arbeitsangebots hereingeholt und nicht herausdifferenziert.
Ja das ist doch klar, es geht hier im Thema aber um was anderes als um ein Arbeitsangebot.

Dein Verhalten entscheidet aber nicht über die genannte Rechtsnatur.
Da gilt immer noch die Definition aus § 31 SGB X und die passt immer noch nicht.
Das das behaupte ich doch garnicht, und dass die Sanktionsparagrafen hier nicht greifen (können), stelle ich angesichts dieses Wirrwars an Schriftstück genausowenig in Frage wie du, nur aus anderen (?) Gründen.

Und es geht doch hier darum, wie man am Besten mit so einem Käse umgeht, sprich ob man den ignoriert oder ihnen den "um die Ohren haut", oder was es sonst noch für Alternativen gibt und ob man die Nerven hat, dass durchzuhalten, wenn man "halt nicht hingeht", so wie du das empfiehlst. Hinterher ist vielleicht das Geheule groß.

Also sind wir doch gar nicht so weit auseinander? Warum greifst du mich denn so an? Zu deinen anderen Provokationen sage ich nichts weiter, außer deine eigene "Dauerschleife" zu durchbrechen:
Damit bleiben die zwei genannten Möglichkeiten.
Nein, es gibt eben mehr als zwei, wie weiter oben und auf der ersten Seite bereits ausführlich beschrieben worden ist.

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Gruß
Madame
 

crocop

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#45
@crocop, hast du nicht eine Rechtsfolgenbelehrung (RFB) an deinem Vermittlungsvorschlag (VV) dran? Kannst du die bitte mal entweder einscannen und hochladen oder wortwörtlich abtippen? Oder hab ich die überlesen?
Es ist zu 100% inhaltlich gleiche RFB wie bei jedem anderen Vermittlungsvorschlag.
 
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#46
@crocop, das ist leider zu wenig aussagekräftig, weil "inhaltlich gleich" nicht dasselbe ist wie "wortgleich". Manchmal steht da nur ein einziges Wort drin, was den ganzen Inhalt und die Bedeutung verändern kann..
 

crocop

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#47
Aber es ist eine RFB vorhanden und konkrete Stände mit Arbeitgebernamen werden in dem Schreiben bzw. VV wohl auch genannt.

Aber egal, ich werde auf keinen Fall raten, das er da nicht hin muss, das muss er schließlich selbst entscheiden.
Du, es wurden gar keine Namen von teilnehmenden Zeitarbeitsfirmen (Arbeitgebern) genannt. Im VV ist Agentur für Arbeit Berlin-Mitte als Arbeitgeber angegeben.
 

schnuckelfürz

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#48
Du, es wurden gar keine Namen von teilnehmenden Zeitarbeitsfirmen (Arbeitgebern) genannt. Im VV ist Agentur für Arbeit Berlin-Mitte als Arbeitgeber angegeben.
So genau sehe ich das daraus aber nicht. Dafür müsste TE das mal hochladen. Für mich ist auch eher die RFB ausschlaggebend. RFB= wenn man nicht hin geht= Sanktion.

Zu den Jobmessen, zu denen ich war, waren am Eingang die SBs vom Jobcenter. Die saßen dort an Tischen. Um zur Jobmesse rein zu gelangen, musste ich mein Schreiben und Perso vorlegen. Das Schreiben wurde abgestempelt und dann konnte man rein zur Jobmesse. nach 15 bis 20 Minuten bin ich dann wieder gegangen. Das war´s dann. Das sind doch sowieso meist nur die üblichen Masseneinladungen, damit die SBs ihre Kreuzchen machen können, Einladungen erledigt, Soll erfüllt, Teamchef freut sich.
 

0zymandias

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#49
Aber es ist eine RFB vorhanden und konkrete Stände mit Arbeitgebernamen werden in dem Schreiben bzw. VV wohl auch genannt.
[...]
Es ist immer noch ein Vermittlungsvorschlag und der ist immer noch unbestimmt und es gibt immer noch diverse Arbeitgeberstände und es gibt immer noch eine Stellenbeschreibung vom Allerfeinsten. :icon_lol:

[...]Nein, es gibt eben mehr als zwei, wie weiter oben und auf der ersten Seite bereits ausführlich beschrieben worden ist.
[...]
Gemeint sind diese:
[...]
Es gibt also prinzipiell zwei Möglichkeiten:

Nicht hingehen. Falls der unwahrscheinliche Fall eines Sanktionsversuches eintritt, ist der leicht zu stoppen.
(Ich würde die Wahnwitz-Variante mit der Ultraleicht-Bewerbung bevorzugen.
Entweder die Widerspruchsstelle spricht darauf an oder ein SG-Richter hat erhöhten Lesespaß.)

Hingehen, schauen, sich von JC-Mitarbeitern die Anwesenheit bescheinigen lassen, Heimreise.
Kann man mit einem Schaufensterbummel oder einem Eis im Park verbinden.
(Wenn ein Beistand dabei ist, wird es wahrscheinlich keine Wutz interessieren und der kann im Nachhinein zum
Zeugen der Ankunft werden.)
[...]
[...] Zu deinen anderen Provokationen sage ich nichts weiter, außer deine eigene "Dauerschleife" zu durchbrechen:[...]
Wenn dann die Dauerschleifen mit den VAs und den Meldeaufforderungen enden, könnte ich mir durchaus vorstellen, meine Ente zu Wasser zu lassen, arbeitsloskr.
[...] Hinterher ist vielleicht das Geheule groß.
[...]
Hinterher? Echt jetzt? :icon_lol:
 

schnuckelfürz

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#50
Es ist immer noch ein Vermittlungsvorschlag und der ist immer noch unbestimmt und es gibt immer noch diverse Arbeitgeberstände und es gibt immer noch eine Stellenbeschreibung vom Allerfeinsten. :icon_lol:

icon_lol:
Jaja, das siehst du so, ich sehe es anders. Was es da zu lachen gibt, keine Ahnung. Ich finde es überhaupt nicht zum lachen, wenn der TE aufgrund solcher Ratschläge dann doch ins Messer läuft. Den Schaden zahlst du dann sicher nicht, wetten? Überlasse es doch bitte dem TE zu entscheiden. Wenn er meint, er muss deinem Ratschlag folgen, bitte schön. Vielleicht kommt er damit durch, vielleicht aber auch nicht. Das wird uns die Zukunft zeigen.
 

crocop

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#51
@crocop, das ist leider zu wenig aussagekräftig, weil "inhaltlich gleich" nicht dasselbe ist wie "wortgleich". Manchmal steht da nur ein einziges Wort drin, was den ganzen Inhalt und die Bedeutung verändern kann..
Die vorhandene RGB ist 100% wortgleich wie bei anderen normalen VV.

So genau sehe ich das daraus aber nicht. Dafür müsste TE das mal hochladen. Für mich ist auch eher die RFB ausschlaggebend. RFB= wenn man nicht hin geht= Sanktion.
Glaube mir, es ist so wie ich es geschrieben habe. Denn ich habe den gleichen VV auch erhalten.
 
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#52
Wenn dann die Dauerschleifen mit den VAs und den Meldeaufforderungen enden, könnte ich mir durchaus vorstellen, meine Ente zu Wasser zu lassen, arbeitsloskr.
gibt es irgendweilche "traumatische Erlebnisse" bezüglich einer Person? Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich nicht verwechselt werden würde oder wenn ich zumindest vorher gefragt worden wäre, bevor mir was unterstellt wird, was nicht den Tatsachen entspricht.

Übrigens hätte ich mich auch über einen Willkommensgruß von so einem langjährigen und beliebten User gefreut. Aber die Stimmung ist wohl nicht so hier... na, wo und warum soll sie auch gut sein :bigsmile:
 

schnuckelfürz

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#53
Glaube mir, es ist so wie ich es geschrieben habe. Denn ich habe den gleichen VV auch erhalten.
Alles klar. Nur leider ist die RFB immer noch drin. Die Entscheidung, das du oder TE hingeht oder nicht, kann ich euch aber nicht abnehmen. Das müsst ihr leider selbst entscheiden.
 

crocop

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#54
Alles klar. Nur leider ist die RFB immer noch drin. Die Entscheidung, das du hin gehst oder nicht, kann ich dir aber leider nicht abnehmen. Das musst leider du entscheiden.
Ich werde hingehen. Sicher ist sicher. Warum sollte ich eine Sanktionen wegen Nichterscheinens bzw. negativen Bewerbungsverhaltens riskieren? Wenn man krank ist und eine AU-Bescheinigung von einem Arzt vorliegt, dann muss man natürlich nicht hingehen bzw. keine Sanktion befürchten.

So sehe ich es. Was andere betroffene machen, muss jeder für sich individuell entscheiden.
 
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#55
[...] Mal gucken welche Zeitarbeitsfirmen sich dort präsentieren werden und was sie einem anbieten. Ich werde hingehen, mir Angebote anhören, wer weiß, vielleicht ist was interessantes dabei.
Genau diese Fragen stellen sich bei keiner wirtschaftlich orientierten Messe.
Von seriösen Veranstaltern erfährt der Besucher VORAB, wer ausstellen wird.
Eine Verlinkung täts bereits bei vielen in Frage kommenden Kandidaten.
Eine lediglich zu kopierende Liste hätte noch auf einer (Rück)seite Platz.
Firma, Kontaktdaten, Arbeitsgebiet/e, Feddisch.
Wie ich dir, so du mir.

Sofern die Aussteller nicht ein paar Minuten vor Eröffnung ausgewürfelt werden, könnte sich der interessierte Besucher somit bereits vorab ein Bild machen.
Btw, die Frage, ob Beistand "erlaubt" oder nicht, stellt sich mir gar nicht.
Schließlich kann sich doch jedermann mit den Firmen ins Benehmen setzen wollen.
Oder ist diese Messe als Privatveranstaltung ausgewiesen?
Vom Steuerzahler gesponsert?
Hmmm...


Was mir im Zusammenhang mit Matchmaking noch wichtiger erscheint:
Mitzubringende Bewerbungsunterlagen könnten zielorientiert auf die Firma, die das Interesse des Bewerbers geweckt hat, abgestimmt werden.
Wem der angebotene Einsatzbereich gar nicht zusagt, der spart dem Steuerzahler Fahrtkostenübernahme und Bearbeitungskosten.

Ohhh, entschuldigt - stimmt auch wieder - dazu bedarf es strukturierter, vorausdenkender Organisatoren.
Lasse ich mir das Anschreiben nur kurz auf der Zunge zergehen, scheint von den genannten Kernkompetenzen keine vorhanden zu sein.

Solche Wischi-Waschi-Texte erwecken bei mir stets den Eindruck, daß es kostensparender ist, die Suchmaschine seiner Wahl anzuwerfen und mit Worten wie:
"Stellenangebote" und
"[hier Lebensmittelpunkt/Aktionsradius eintragen]" und
"[hier eine Variable aus dem nachfolgendem Pool eintragen]"
zu füttern
Den Schlüsselwörter-Pool übernehme ich aus Zeitgründen von Ozymandias' Post:
Fachkraft, Hilfskraft, Erziehung, Pädagogik, Medizin, Pflege, Hauswirtschaft, Küche, Servicekraft, Callcenter, Lager, Handwerk

Das Ergebnis dürfte voraussichtlich aufs Gleiche hinauslaufen und würde einen wesentlich kleineren energetischen Fußabdruck hinterlassen.
Außer - es soll schanghait werden.
Dann macht die Veranstaltung natürlich Sinn.

Btw, das fehlende Briefing wäre für mich nur ein Grund, NICHTS mitzunehmen, was ich dort vorzeigen oder aus Versehen liegen lassen könnte.
Ich müßte mich erst umfassend informieren, damit meine Bewerbung...
Na, ihr wißt schon - wie im Training immer wieder eingebläut...

Das Schöne an Messen:
Erst zeigst du mir deins... dann zeig ich? Oder - schaun mer mal...

Wer tatsächlich hin geht, sollte es beizeiten tun und erbauliche After-show-Aktivitäten einplanen.
Ab in die Ausstellung, deren Plakat du nur entdeckt hast, weil du in die Öffentlichen gezwungen wurdest.
Oder an einer Uferböschung lang gemacht, um unter 'ner schatten-spendenden Weide die Beine im lauen Lüftchen baumeln zu lassen und dem Gras beim Wachsen zuzuhören...
Das ists doch, wofür die HE so inbrünstig geschmäht werden.
 

0zymandias

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#56
[...]Was es da zu lachen gibt, keine Ahnung. [...]
Dass Du das Nicht-Lesen zu einer Kunstform gebracht und den nächsten Wiederholzyklus gestartet hast.

Übrigens wäre das Bayerische Urteil hier auch bei einer Meldeaufforderung, die hier nicht vorliegt, nicht anzuwenden, denn ...
Die konkrete Einladung zur persönlichen Meldung am Stand des Beklagten diente nach allem dem Meldezweck der Vermittlung in Arbeit. Ein Fall, wie er der Entscheidung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 10.02.2014, L 7 AS 1058/13 B, zugrunde lag, ist - wie bereits vom SG ausgeführt - vorliegend gerade nicht gegeben.
Bayerisches Landessozialgericht, L 16 AS 373/16, 14.09.2016
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=189505
... und hier wäre eben die Einladung zu einer Jobmesse gegeben.

[...]Überlasse es doch bitte dem TE zu entscheiden. [...]
Hättest Du lesen wollen, hättest Du die aufgezeigten Alternativen mehrfach lesen können.
Dass man in allen Fällen selbst entscheiden muss, sollte nach einigen Jahren klar sein, denn schließlich ist das hier nicht das JC.
Und "Sollereien" gab es hier nicht. :biggrin:

[...]Ich finde es überhaupt nicht zum lachen, wenn der TE aufgrund solcher Ratschläge dann doch ins Messer läuft. Den Schaden zahlst du dann sicher nicht, wetten? [...]
Heißt das, dass Du dem TE, wenn er aufgrund Deiner Ratschläge in die Zeitarbeit kommt, eine angemessene Entschädigung zahlen wirst? :biggrin:

[...]Übrigens hätte ich mich auch über einen Willkommensgruß von so einem langjährigen und beliebten User gefreut. Aber die Stimmung ist wohl nicht so hier... na, wo und warum soll sie auch gut sein :bigsmile:
Möchtest Du vielleicht noch ein paar Süßspeisen dazu? :icon_hihi:

Ne, nur kurz zum Offensichtlichen: Wenn Du Dich an Deinem "ersten" Tag im Silka-Style vorstellst, gibt es da auch nichts zu begrüßen. :icon_lol:
(Und ich kann am Fremdschämen nichts sonderlich "Traumatisches" feststellen.)
 

Claus.

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#57
Bis zum 24.5. ist ja noch ewig Zeit :biggrin: kein Witz ...
wäre ich Dödel letzten Herbst nur 2 max. 3 Tage früher am Faxgerät gesessen, hätte mich der positive (!) Widerspruchsbescheid bezüglich einer Amaz**-Arbeitgeberveranstaltung noch rechtzeitig erreicht.

Man muß nur den richtigen Knopf finden^^
- ich hab Widerspruch beim JC eingereicht unter Nennung der Entscheidung des LSG Niedersachsen-Bremen vom 10.02.2014, L 7 AS 1058/13 B , und
- noch diesen Widerspruch in Kopie zusammen mit einem kurzen Begleitschreiben an den Leiter (Name aus der Zeitung) der AfA geschickt - der gute Mann muß doch wissen was in den Räumen seiner Dienststelle ablaufen soll, und unter welchen mutmaßlich rechtswidrigen Voraussetzungen :icon_mrgreen:

Das scheint vom Führungsstab (Führungsunterstützungsstab? irgend ein ganz komischer Begriff) der AfA telefonisch zum stellv. GF meines JC zurückgegangen zu sein, und von dort offensichtlich bereits wenige Minuten später via persönlichem Antreten an meinen SB und Tante Widerspruchsstelle.
Witzigerweise war die Amaz**-Veranstaltung dann glatt mit JC-SB und neutralem AfA-Wachhund :peace:


Das Urteil des Bay. LSG vom 14.09.2016, Az. L 16 AS 373/16, https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=189505 ist nur mal wieder zum Kopfschütteln ...
zumal denen m.M.n. eh noch ein kapitaler Fehler unterlaufen ist. Schließlich war eben genau dieses Bay. LSG schon vorher der Meinung, daß bei einer Meldeaufforderung ein gewisses Mindestmaß an Mitwirkung (seitens des Kunden^^ ) erforderlich wäre - welches über ´Guten Tag´ und ´LM´ hinausgeht.

Da passt sowas wie
"Am Stand seien Listen ausgelegen mit den Leistungsempfängern, die sich melden sollten. Dies seien im Zeitraum von 10.30 Uhr bis 11.00 Uhr 20 Leistungsempfänger gewesen. Die Anwesenheit sei kontrolliert und von einem der Mitarbeiter in der Liste abgehakt worden." Und
"In der mündlichen Verhandlung hat die Beklagtenvertreterin vorgetragen, eine individuelle Beratung der Arbeitsuchenden im engeren Sinne sei nicht vorgesehen gewesen."
nicht wirklich.

Auch sonst hätte das Bay. LSG wohl nicht nur irgendwas faseln und ein Meldeterminsversäumnis zu 10% draus basteln, sondern mal lieber auch Rn. 22 (zit. nach openjur) der LSG NSB -Entscheidung lesen sollen.

Und hier soll es nun glatt als Vermittlungsvorschlag zu 30% klappen ... :doh:
 

Klingonenteddy

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#58
Und hier auch wieder Klingonenteddy.

Meine Güte, da habe ich ja was losgetreten..
Erst 'mal allen meinen Dank für ihre Bereitschaft, mitzudenken und -einzuschätzen!

Was wir aber nicht machen sollten, ist, dass wir uns gegenseitig in die Wolle kriegen! Das ist zwar beabsichtigt und den Ausbeutern sehr angenehm, aber: Der Feind ist woanders!
Lasst uns hier GEMEINSAM unterstützen und eher POSITIVE Energien verbreiten, so gut das bei verordneter Armut per Gesetz (eines gewissen Peter Hartz, verurteilter Straftäter mit milder Geldstrafe) noch geht! Mir jedenfalls helfen manchmal auch schon die Schilderungen Eurer eigenen gemachten Erfahrungen.

Allerdings kann ich auch verstehen, wenn einige von Euch/Uns etwas ungehalten reagieren, wenn sie z.B. sehen, dass nicht genau gelesen wurde. Ich z.B. habe den genauen Text meines VV gleich zu Beginn angegeben, etwas später (Nr 9 oder so?) dann auch den genauen Text der RfB -den ersten Teil davon,Rest unwichtig- ! Ich finde, wer sich, allgemein hier im Forum, beteiligt, sollte wissen, dass es schon etwas "Arbeit", zumindest persönlichen, evtl. emotionalen, Energieaufwand bedeutet und SORGFALT walten lassen.

Für mich aber immer wieder erstaunlich der bei mir positive Effekt, wenn ich höre/lese, dass ich nicht alleine, sondern auch noch andere "eingeladen-vorgeladen" wurden. Offenbar ein nicht zu unterschätzender, menschlicher, psychologischer Effekt..
An Euch anderen Betroffenen also die Frage: wollen wir uns vorher/nachher treffen am 24.5. ? (Z. B. vor der Eingangstür)

Gruß, K.
 
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Klingonenteddy

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#59
Hallo danseba,
zu Deiner Frage unter #20 bezüglich VVs direkt zu potenziellen AGs meine Einschätzung:

- würde ich schon ernster nehmen, erst recht, wenn eine RfB mit dabei ist. Trotzdem, vorher "Fahrtkosten-Tango" mit dem konkreten AG spielen. Siehe Ausführungen dazu hier im Forum. ("Kann zum konkreten Termin erst kommen, wenn mein SB Fahrtkosten + Kosten für Bewerbungsunterlagen bewilligt hat" usw.)
- VV muss immer konkret sein, also eine Referenznummer haben. Rechtlich geht es dann immer nur um diese eine, vorgeschlagene Stelle. Ist die schon vergeben? Dann ist man aus dem Schneider.
- wenn AG eine ZAF ist (Zeitarbeitsfirma, auch ZAU oder AÜ), siehe auch Tipps hierzu im Forum.
(Falls Dir das weiterhilft und Du es nicht eh schon wusstest)
Gruß, K.
 

crocop

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#61
War eine richtige Jobmesse. Es waren etwa 8 ZAF vertreten, es war alles auf freiwilliger Basis. Man konnte mit ZAF-Mitarbeitern sprechen, bei Interesse einen Bewerberbogen ausfüllen etc. Niemand musste sich zu Irgendetwas verpflichten oder etwas unterschreiben. Man konnte auch seine Bewerbungsunterlagen checken lassen. Ich ließ mir noch zum Schluss meine Anwesenheit trotzdem bestätigen.
 
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