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Vermittlungsvorschlag, Vorstellung

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Mariah

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Guten Tag,

ich habe eine dringende Frage, vielleicht weiß jemand Rat:
ich habe ein unattraktives und für mich schwieriges Vermittlungsangebot bekommen und musste mich ja trotzdem daraufhin nun bewerben (EGV), um Sanktionen zu vermeiden.
Vorgestern haben die (also der Arbeitgeber) mich zum Vostellungsgespräch eingeladen.
Ich selber fühle mich für die Stelle aber nicht geeignet, bzw traue mir die Stelle schlicht nicht zu...der AG scheint aber schon länger und dringend zu suchen.

Nun würde ich gerne wissen was ich machen soll.
Das Vorstellungsgespräch absagen (vorher evtl telefonisch erklären warum ich die Stelle mir nicht zutraue) oder hingehen und das vor Ort machen? Oder evtl meinen Sachbearbeiter anrufen und mit dem reden..?

Weiß ja auch nicht inwieweit die Arbeitgeber zu einer Rückmeldung verpflichtet sind und wie ausführlich die dann ist?

Was soll ich machen?
ch will mir selbst ne Stelle suchen..diese querschüsse von der ARGe auf die man sich bewerben muss sind nicht gerade hilfreich.

Danke
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Guten Tag,

ich habe eine dringende Frage, vielleicht weiß jemand Rat:
ich habe ein unattraktives und für mich schwieriges Vermittlungsangebot bekommen und musste mich ja trotzdem daraufhin nun bewerben (EGV), um Sanktionen zu vermeiden.
Vorgestern haben die (also der Arbeitgeber) mich zum Vostellungsgespräch eingeladen.
Ich selber fühle mich für die Stelle aber nicht geeignet, bzw traue mir die Stelle schlicht nicht zu...der AG scheint aber schon länger und dringend zu suchen.

Nun würde ich gerne wissen was ich machen soll.
Das Vorstellungsgespräch absagen (vorher evtl telefonisch erklären warum ich die Stelle mir nicht zutraue)

Telefonisch ist schlecht. Weil nachher Partei A was anderes gesagt hat als Partei B behauptet. Bei solchen AGn verhält es sich wie mit der ARGE. Schriftlich!

oder hingehen und das vor Ort machen?

Das wäre die bessere Variante. Du kannst ja deinem interessierten AG mitteilen, welche Probleme du im Anforderungsprofil siehst. Dir evtl. Qualifikationen fehlen oder aber du gesundheitliche Einschränkungen hast usw.

Oder evtl meinen Sachbearbeiter anrufen und mit dem reden..?

Um gottes Willen! Bloß icht! Damit weckst du nur schlafende Hunde!

Weiß ja auch nicht inwieweit die Arbeitgeber zu einer Rückmeldung verpflichtet sind und wie ausführlich die dann ist?

Diese Rückmeldung an die ARGE ergeht. Davon kannst du ausgehen. Wenn es ein vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgebelehrung ist dann bekommt der AG auch Info von der ARGE. Wie detailiert diese Meldung aussieht ist nicht sicher. jedoch kannst du davon ausgehen das es sie gibt.

Was soll ich machen?

Am besten hingehen. Somit kommst du schonmal deinen Verpflichtungen nach. Ansonsten musst du mit Sanktionen rechnen. Es sei denn du wirst zufüllig krank.

ch will mir selbst ne Stelle suchen..diese querschüsse von der ARGe auf die man sich bewerben muss sind nicht gerade hilfreich.

Schon klar. Ist der ARGE aber egal. Immerhin ist die ja mit dieser Aufgabe vertraut und meint evtl. dir etwas gutes damit zu tun.

Danke
Gruss

Paolo
 

Mario Nette

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Drücken wir mal die Daumen, dass du nicht noch krank wirst vor dem Termin.

Mario Nette
 

hanni

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Hilfreich ist auch immer die Frage nach Betriebsrat und die Erwähnung der eigenen gewerkschaftlichen Arbeit:cool:

Da kann Dir auch niemand einen Strick draus drehen:icon_party:
 

Drueckebergerin

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Bist Du nicht auch ehrenamtlich in der Beratung von Elos und prekär Beschäftigten tätig......? :icon_twisted:
 

Kalkulator

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Ich selber fühle mich für die Stelle aber nicht geeignet, bzw traue mir die Stelle schlicht nicht zu...der AG scheint aber schon länger und dringend zu suchen.
Warum hältst Du dich für ungeeignet? Kannst Du dem Arbeitgeber geschickt klarmachen, dass du die Falsche für die Stelle bist? Um welche Art von Tätigkeit handelt es sich?
 

Mariah

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wie gesagt, traue mir das nicht zu...würde mich mental überfordert fühlen.

Das ist ja genau die Frage ob man das dem Ag offen so sagen kann ohne daß es eine neagtive Rückmeldung an meinen Sachbearbeiter giebt bzw Sanktionen.
 

gnom123

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Sagen kannst du dem Ag viel.Nur ist ist in der Regel so das dir das meistens als Arbeitsverweigerung ausgelegt wird und dann gibts ne Sanktion.

Es sei denn du kannst deine Defizite mit ärztlichen Attesten belegen.
 

GegenHartz4

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Man könnte aber auch ganz einfach sagen, dass der Vorschlag nicht angekommen ist..wenn er mit der Post kam..da geht ja so einiges verloren :cool:
Die ARGE muss dir beweisen, das dir das Angebot auch tatsächlich zugegangen ist.
 

franzi

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Vielleicht schilderst du das Problem mal etwas genauer, damit man sich ein Bild davon machen kann. Dann kann man auch besser Ratschläge geben.
 

Kalkulator

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Sagen kannst du dem Ag viel.Nur ist ist in der Regel so das dir das meistens als Arbeitsverweigerung ausgelegt wird und dann gibts ne Sanktion.

Es sei denn du kannst deine Defizite mit ärztlichen Attesten belegen.
Nicht alles kann mit ärztlichen Attesten belegt werden. Wenn ich zum Beipiel vor einer Arbeit im Pflegeheim Angst hätte und weiss, dass dies mich überfordern würde, dann sage ich das auch so dem AG. Das ist in meinen Augen keine Vereitelung.
 
E

ExitUser

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Sich drücken halte ich grundsätzlich für falsch. Und ich staune, hier so Tips zu lesen, dass und wie man sich drücken kann/sollte.

Gewisse Ängste vor einem neuen Job, grad wenn man länger raus ist, sind wohl normal.
Wenn es Defizite in der Ausbildung gab, bzw man bestimmte Arbeitsinhalte nicht beherrscht, dann kann man das im Vorstellungsgespräch anbringen. Und sollte aber auch seine Bereitschaft signalisieren, diese Defizite zu beseitigen.
Und dann wächst man auch mit seinen Aufgaben. Neues dazuzulernen soll ja auch nicht schaden.
Um festzustellen ob es wirklich nicht reicht ist das Vorstellungsgespräch da, und gegebenenfalls die Probezeit.

Aber von vorherein zu sagen kann ich nicht will ich nicht mach ich nicht wird meist zum Eigentor.
Wenn die Firma schon länger sucht, dann werden sie auch mit kleinen Defiziten leben können und dir eher behilflich sein bei der Einarbeitung
 
E

ExitUser

Gast
Alles richtig, es kann sich auch um einen schlechten Arbeitgeber handeln. Das wird man aber nicht allein aus dem Arbeitsangebot schließen können.
Also vorher schon die Pferde scheu machen ohne Wissen um Hintergründe und Zusammenhänge halte ich für falsch
 

RudiRatlos

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wie gesagt, traue mir das nicht zu...würde mich mental überfordert fühlen.

Das ist ja genau die Frage ob man das dem Ag offen so sagen kann ohne daß es eine neagtive Rückmeldung an meinen Sachbearbeiter giebt bzw Sanktionen.
Hi Mariah,
du solltest schon ein bisschen mehr Info rüberwachsen lassen.
Aber von vorherein zu sagen kann ich nicht will ich nicht mach ich nicht wird meist zum Eigentor.
Wenn die Firma schon länger sucht, dann werden sie auch mit kleinen Defiziten leben können und dir eher behilflich sein bei der Einarbeitung
Das sehe ich auch so.
Wie es Paolo_Pinkel geschrieben hat, genau so solltest du es machen.:icon_daumen:
 

Mariah

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Danke an Paolo und alle Anderen für ihre Antwort.

Vielleicht habe ich mich am Beginn etwas undeutlich ausgedrückt, daher noch einmal: es ging eigentlich um die Frage wie ich dem arbeitgeber (bzw wenn es sein müsste auch dem Sachbearbeiter?) verständlich maachen kann daß ich für die Stelle nicht geeignet bin weil ich den Anforderungen wie ich schon sagte mental einfach nicht gewachsen bin (hat also nix mit Verweigerung oder keine Lust zu tun)
Die Stelle hat was mit Menschen und Verantwortung zu tun, ist also kein Bürojob,deshalb sollte es doch irgendwie möglich seinm das die einsichtig sind, wenn man es ihnen richtig erklärt.

Aber es geht mir auch um die Frage wie ich reagieren soll wenn der AG sozusagen trotzdem auf eine Einstellung von mir "bestehen" würden (weil er evtl niemand anderen findet) bzw was ich tun kann wenn der Sachbaearbeiter meine Begründung als verweigerung oder so auslegt und sanktionieren will.

Um die beiden Sachen gehtes mir und ich wäre für weitere Argumente (oder Gesetzparagraphen) wirklich sehr dankbar.


Was ärtztliche Atteste betrifft, sowas hab ich nicht. Braucht man die?
Es gibt doch sowas wie eine ärtztliche Untersuchung von der Arge?
Würde mich dem auch stellen, da ich dneke daß der Arzt zu dem gleichen Ergebnis kommen wird.
Oder gibt es Gründe einer solchen Untersuchung besser nicht zuzustimmen und sich von einem anderen (neutraleren?) Arzt untersuchen zu lassen?
 

Mario Nette

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In welcher Größe möchtest du den Zaunpfahl denn haben? :icon_wink:

Mario Nette
 

Mariah

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Mario Nette
versteh ich jetzt nicht so ganz. Vielleicht per PM?

was ich möchte ist wie gesagt daß im besten fall der Arbeitsgeber auf mich verzichtet.
Auf jeden Fall aber daß es keine negative Rückmeldung (von wegen keine Lust oder so) gibt. Und falls doch daß ich eine stichhaltige Begründung formulieren kann um mich gegen mögliche Sanktionenzu wehren.
Möchte mir wenns geht die Sache mit von wegen Wiederspruch oder Sozialgericht hinterher ersparen wenns nicht sein muss sondern liber im Vorfeld reinen Tisch machen- wie egsagt: wenn das möglich ist.
 

RudiRatlos

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Aber es geht mir auch um die Frage wie ich reagieren soll wenn der AG sozusagen trotzdem auf eine Einstellung von mir "bestehen" würden...
Die Arbeitsstelle annehmen und sehen, wie alles läuft. Hast doch ne Probezeit. Kann ich nicht, will ich nicht- gibt es nicht.:icon_wink:
 

Argekritiker

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Eben. Hingehen und an die Arbeit gewöhnen. Ich denke mal nach 2 Wochen bist du schon drin, auch wenn du abends müde bist. Kannst du das nach Ablauf des "Semesters" oder dem "Quartal" dieser geringfügigen Beschäftigung deinem SB zeigen, dann freut er sich und noch mehr, wenn du über diesen 1-Euro-Job ´ne Vollbeschäftigung gefunden hast.
 
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