Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung trotz Berufstätigkeit (Aufstocker)

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cryptomix

Elo-User*in
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Hallo an Alle,
habe einen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung erhalten. Es handelt sich dabei um eine Teilzeitstelle als Imbissverkäufer/in. Bin Aufstocker und arbeite hauptberuflich als freischaffende Künstler im Bereich Bildende Kunst. Meine letzte unterschriebene EGV hatte den Erhalt und Entwicklung der bestehenden Selbständigkeit zum Ziel. Bei der aktuellen EGV, die ich noch nicht unterschrieben habe, steht lediglich Integration in den Arbeitsmarkt und von Orientierung auf dem Arbeitsmarkt ist die Rede. So weit ich das jetzt im Forum verstanden habe, muß ich mich bewerben. Muß ich auch die Stelle auch antreten? Ich müßte dann meine hauptberufliche Tätigkeit aufgeben und auch
aus der KSK austreten. Wie seht Ihr das?
 

erwerbsuchend

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Was spräche denn aus wirtschaftlicher Sicht gegen die Aufnahme einer möglicherweise gesicherten Erwerbstätigkeit? Ist der VV für dich zumutbar, in Bezug auf die benötigten Kenntnisse, gesundheitlichen Einschränkungen und Pendelzeit?

Kannst du denn von deiner künstlerischen Tätigkeit langfristig deine Lebenshaltungskosten sichern? Wie sieht es derzeit damit aus?
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Willkommen im Forum. :welcome:Rezeption
Es handelt sich dabei um eine Teilzeitstelle als Imbissverkäufer/in. Bin Aufstocker und arbeite hauptberuflich als freischaffende Künstler im Bereich Bildende Kunst.
Ich gehe mal davon aus, daß beide Stellen nicht parallel realisierbar sind. Das Nachzuweisen obliegt Deiner Zuständigkeit.
Geht es also um Auswahl, sollte abgewogen werden, welche der beiden Stellen die Höhe der Hilfebedürftigkeit am meisten verringert.
Übertrifft das Einkommen der angebotenen Teilzeitstelle Dein derzeitiges Einkommen, wirst Du die hauptberufliche Kunst aufgeben müssen.
Das setzt aber voraus, daß der AG tatsächlich an einer Einstellung interessiert ist.
Sollte das Einkommen der angebotenen Stelle aber geringer ausfallen, als die derzeitigen Einnahmen, würdest Du Deine Hilfebedürftigkeit erhöhen.
Das würde dem Grundsatz des Forderns jedoch entgegenwirken:
§ 2 SGB II Grundsatz des Forderns meinte:
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen
müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen.
 

Matt45

Priv. Nutzer*in
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Grundsätzlich bekommt jeder "Aufstocker" auch VV mit RFB. Kann Sinn machen oder auch nicht, ist aber aus meiner Sicht sehr vom Einzelfall abhängig. Ich bin selber Aufstocker und bekomme hin und wieder ein etwas. Allerdings habe ich eine Kündigungsfrist und stehe nicht sofort zur Verfügung auf dem Arbeitsmarkt, hinzu kommt bei mir noch eine weitere Person. Auch "Alter" kann ein Nachteil sein.

In dem Fall sehe ich es wie Zeitkind.
 
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