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Vermittlungsvorschlag erhalten – Wie bewerben? ;o)

Schikanierter

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Hallo Leute,

ich benötige wieder einmal ganz dringend eure Mithilfe. Ich bin immer noch völlig aufgelöst und zittrig, denn vorhin erreichte mich ein Vermittlungsvorschlag des Jobcenters mit PZU. :eek: :confused: Es ist übrigens der erste VV, den ich bislang überhaupt vom JC erhalten habe. In der Vergangenheit habe ich lediglich dann und wann eher unverbindliche Stellenangebote vorgelegt bekommen.

Wie dem auch sei, mit dem beiliegenden VV wird mir ein Arbeitsplatz in meinem Ausbildungsberuf (= Bankkaufmann) offeriert, und zwar ausgerechnet bei meinem früheren Arbeitgeber, von dem ich mich vor rund 10 Jahren aus gesundheitlichen Gründen und nicht unbedingt in Freundschaft getrennt habe. Meine Motivation, wieder für diesen Arbeitgeber arbeiten zu sollen/müssen, hält sich also sehr in Grenzen, zumal ich jetzt, wo dieser Wisch vor mir auf dem Tisch liegt, mal wieder Magenschmerzen bekommen habe.

Mein SB versucht also aktuell, mich wieder in den bis vor rund 10 Jahren ausgeübten Beruf des Bankkaufmanns einzugliedern. Die Ausübung dieses Berufes würde aber zunächst einmal mit meiner aktuellen selbständigen Tätigkeit kollidieren (Wettbewerbssituation). Desweiteren sind meine Kenntnisse als Bankkaufmann veraltet, da ich seit fast 10 Jahren nicht mehr in diesem Beruf gearbeitet habe. Der wichtigste Grund, den ich bereits vor über 2 Jahren dem JC mitgeteilt habe ist der, dass mich meine frühere Tätigkeit als Bankkaufmann schlichtweg krank gemacht hat. Mobbing, ständiger Verkaufsdruck, betrieblicher Zwang, Aufforderung zur nicht bedarfsgerechten Beratung, etc., all das hat mich krank gemacht. War deshalb die letzten 5 Monate des Jahres 2004 AU. Dies alles hat letzten Endes dazu geführt, dass ich mein Arbeitsverhältnis als Bankkaufmann - nach vorheriger Rücksprache mit meinem damaligen Hausarzt - aus „medizinischen Gründen" gekündigt habe. All diese Umstände sind dem JC jedoch schon seit über 2 Jahren bekannt und bisher wurde von Seiten des JC hierauf auch Rücksicht genommen.

Nun ist es ja so, dass ich mich auf den VV bewerben muss, möchte ich mich hier keiner Sanktion aussetzen.

Laut VV muss ich mich innerhalb von 2 Tagen in der vom Arbeitgeber gewünschten Art und Weise auf den betreffenden Arbeitsplatz bewerben. In der Regel muss man sich doch innerhalb von 3 Kalendertagen nach Erhalt eines VV bewerben? Kann ich diese Abweichung zu meinem Vorteil nutzen?

Desweiteren ist die RFB aus meiner Sicht fehlerhaft und unvollständig, denn die bloße Nennung der prozentualen Minderung und der Verweis auf den maßgebenden Regelbedarf nach § 20 SGB II genügt nicht den Anforderungen des Bundessozialgerichtes zu einer konkreten – auf den jeweiligen Einzelfall bezogenen – Rechtsfolgenbelehrung. Hier muss die genaue Höhe der Sanktion als Betrag, ebenso die der Regelleistung genannt und nicht auf die verallgemeinerte Wiedergabe von Gesetzestexten beschränkt werden.

Nur wenn man innerhalb eines Jahres nach einer Minderung wegen Pflichtverletzung eine gleichartige Pflichtverletzung begeht, wirkt sich diese erhöhend aus. In dieser Rechtsfolgenbelehrung wird jedoch lediglich „bei einem wiederholten Pflichtverstoß“ benannt – zudem ohne Angabe des Jahreszeitraumes – was demzufolge nicht rechtens ist (vgl. hierzu Bundessozialgericht B 14 AS 92/09 R vom 15.12.2010 und B 14 AS 53/08 R vom 18.02.2010).

Das Bundessozialgericht setzt für die Festsetzung von Sanktionen also eine richtige und konkrete Rechtsfolgenbelehrung voraus (BSG, Urteil vom 15. 12. 2010 - B 14 AS 92/09 R).

Damit kann aus meiner Sicht aus einer fehlerhaften Rechtsfolgenbelehrung keine rechtswirksame Sanktion hergeleitet werden. Wie seht ihr das?

Wie schreibt man denn eine marktübliche Bewerbung für einen VV, die mir im Nachhinein nicht negativ ausgelegt werden kann?

„… durch meinen Arbeitsvermittler habe ich erfahren, dass Sie einen Kundenberater/Bankkaufmann suchen. Hiermit bewerbe ich mich um diese Stelle. …“

oder

„… bezugnehmend auf einen Vermittlungsvorschlag des Jobcenters, bewerbe ich mich um die von Ihnen ausgeschriebene Stelle als Kundenberater/Bankkaufmann. …“

oder

„Sehr geehrte Frau xxx,

vom hiesigen Jobcenter habe ich einen Vermittlungsvorschlag für die ausgeschriebene Stelle als Kundenberater/Bankkaufmann erhalten (Referenz-Nr.: 1234567890-123459789-S).

Sehr gerne bewerbe ich mich deshalb um diese Stelle bei Ihnen. …“


Andere Lösungsvorschläge?

Habe meinem heutigen Beitrag mal ein paar Musterbewerbungen beigefügt. Welche würdet ihr bevorzugen und welche ist am ehesten geeignet, eine Sanktion wegen einer Negativ- und/oder marktunüblichen Bewerbung zu vermeiden, obwohl ich aus o. g. Gründen kein Interesse an der Stelle habe?

Ich persönlich präferiere derzeit das Musterschreiben II, Musterschreiben III ist natürlich etwas unverfänglicher. Beim Musterschreiben I bin ich mir nicht so sicher, wie das JC im Zweifel darauf reagieren würde (Stichwort: Negativbewerbung).

Werde zusätzlich im Lebenslauf unter „Sonstiges“ noch vermerken, dass ich derzeit nicht im Besitz eines Fahrzeugs/Autos bin. :icon_pfeiff:

Für Tipps, Hinweise, Musterformulierungen und konkrete Handlungsempfehlungen in der Angelegenheit wäre ich sehr dankbar. :danke:
 

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Lilastern

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@Schikanierter

Ich würde bei der Bewerbung nicht darauf hinweisen, dass du dich bewirbst, weil es sich um einen VV vom Jobcenter handelt.

Das klingt so als Zwangsbewerbung.

Zum anderen bekommt ja der Arbeitgeber auch diesen VV.

Es ist doch ausreichend wenn du dich mit dieser Referenznummer explizit auf die Stelle bewirbst.

Muster 1, Einleitung so am Rande, aber da sind Worte drinnen, so formuliert man keine Bewerbung. Das geht nach hinten los und man unterstellt dir eine Negativbewerbung.

Muster 2 hört sich schon besser an. Anschreiben sollte nicht länger als 1 Seite sein.
 

Schikanierter

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... Muster 1, Einleitung so am Rande, aber da sind Worte drinnen, so formuliert man keine Bewerbung. Das geht nach hinten los und man unterstellt dir eine Negativbewerbung.
Warum, verstehe ich nicht. Welche Formulierung kann denn konkret negativ ausgelegt werden? Habe mich hier an die Formulierungen und Vorlagen des "Anti-ZAF-Bewerbungsthreads (http://www.elo-forum.org/zeitarbeit-firmen/90326-anti-zaf-bewerbungsschreiben-sammelthread-vorlagen.html) orientiert.

... Ich würde bei der Bewerbung nicht darauf hinweisen, dass du dich bewirbst, weil es sich um einen VV vom Jobcenter handelt.

Das klingt so als Zwangsbewerbung.

Zum anderen bekommt ja der Arbeitgeber auch diesen VV.

Es ist doch ausreichend wenn du dich mit dieser Referenznummer explizit auf die Stelle bewirbst.

...

Muster 2 hört sich schon besser an. Anschreiben sollte nicht länger als 1 Seite sein.
Wenn dem so ist, wie du schreibst, dann dürfte ich ja Muster II auch nicht nehmen, weil ich ja auch hier auf den VV hinweise. Wenn ich deiner Argumentation folge, dann müsste ich ja Muster III nehmen.

Es mag ja sein, dass immer noch empfohlen wird, dass Anschreiben auf eine DIN A4-Seite zu beschränken, aber das schaffe ich einfach nicht. Ein Anschreiben soll individuell sein und daher sehe ich persönlich kein Problem darin, wenn dieses 2 DIN A4-Seiten lang ist. Außerdem habe ich dem zukünftigen Arbeitgeber ja etwas mitzuteilen. Da sollte er sich schon einmal die Mühe machen, zumindest 2 normale DIN A4-Seiten zu lesen.
 
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Warum, verstehe ich nicht. Welche Formulierung kann denn konkret negativ ausgelegt werden? Habe mich hier an die Formulierungen und Vorlagen des "Anti-ZAF-Bewerbungsthreads (http://www.elo-forum.org/zeitarbeit-firmen/90326-anti-zaf-bewerbungsschreiben-sammelthread-vorlagen.html) orientiert.



Wenn dem so ist, wie du schreibst, dann dürfte ich ja Muster II auch nicht nehmen, weil ich ja auch hier auf den VV hinweise. Wenn ich deiner Argumentation folge, dann müsste ich ja Muster III nehmen.

Es mag ja sein, dass immer noch empfohlen wird, dass Anschreiben auf eine DIN A4-Seite zu beschränken, aber das schaffe ich einfach nicht. Ein Anschreiben soll individuell sein und daher sehe ich persönlich kein Problem darin, wenn dieses 2 DIN A4-Seiten lang ist. Außerdem habe ich dem zukünftigen Arbeitgeber ja etwas mitzuteilen. Da sollte er sich schon einmal die Mühe machen, zumindest 2 normale DIN A4-Seiten zu lesen.

Da sollte er sich schon einmal die Mühe machen, zumindest 2 normale DIN A4-Seiten zu lesen? :icon_mued:

Wenn Du jeden Tag Bewerbungen im Dutzend lesen müsstest, was wäre Dir lieber?
 

Schikanierter

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Da sollte er sich schon einmal die Mühe machen, zumindest 2 normale DIN A4-Seiten zu lesen? :icon_mued:

Wenn Du jeden Tag Bewerbungen im Dutzend lesen müsstest, was wäre Dir lieber?
Das steht aber hier nicht zur Debatte.

Wenn ich wirklich versuchen würde, mein Bewerbungsanschreiben auf eine DIN A4-Seite zu kürzen, dann müsste ich meine Bewerbung so gestalten wie mein Musterschreiben I, was aber wieder dazu führen würde, dass mir das JC eine Negativbewerbung unterstellen würde.

Im Übrigen ist das Netz voll mit Bewerbungsmustern, die über 2 DIN A4-Seiten gehen.

Aber das alles ist für den hier vorliegenden Sachverhalt nicht relevant.
 

Caso

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Wie dem auch sei, mit dem beiliegenden VV wird mir ein Arbeitsplatz in meinem Ausbildungsberuf (= Bankkaufmann) offeriert, und zwar ausgerechnet bei meinem früheren Arbeitgeber, von dem ich mich vor rund 10 Jahren aus gesundheitlichen Gründen und nicht unbedingt in Freundschaft getrennt habe.
Mein SB versucht also aktuell, mich wieder in den bis vor rund 10 Jahren ausgeübten Beruf des Bankkaufmanns einzugliedern. Die Ausübung dieses Berufes würde aber zunächst einmal mit meiner aktuellen selbständigen Tätigkeit kollidieren (Wettbewerbssituation).
....
Möchtest du eine Sanktion wegen "Falschbewerbung" provozieren?
Das klingt fast so.
Warum bewirbst du dich nicht ganz einfach mit einer ganz normalen e-mail-Bewerbung incl. Anhang??
Warum machst du einen solches Problem daraus?
Der AG stellt dich doch zu 99,99% sowieso nicht ein! Was hat das mit deiner Motivation und dem, was vor 10 Jahren war,zu tun?
Dein SB schickt dir endlich mal einen VV in deinem Beruf, das 1. Mal und eben keine Helferstelle im ZAF.
Da kriegst du Magenschmerzen...

Bewirb dich einfach, ganz normal.
Aus deinem LL kann der Personalmensch alles sehen.
Im LL steht, wann du zuletzt als Bankkaufmann gearbeitet hast.
Der sortiert dich gleich aus.
Wetten?
 

Schikanierter

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....
Möchtest du eine Sanktion wegen "Falschbewerbung" provozieren?
Das klingt fast so.
Warum bewirbst du dich nicht ganz einfach mit einer ganz normalen e-mail-Bewerbung incl. Anhang??
Warum machst du einen solches Problem daraus?
Der AG stellt dich doch zu 99,99% sowieso nicht ein! Was hat das mit deiner Motivation und dem, was vor 10 Jahren war,zu tun?
Dein SB schickt dir endlich mal einen VV in deinem Beruf, das 1. Mal und eben keine Helferstelle im ZAF.
Da kriegst du Magenschmerzen...

Bewirb dich einfach, ganz normal.
Aus deinem LL kann der Personalmensch alles sehen.
Im LL steht, wann du zuletzt als Bankkaufmann gearbeitet hast.
Der sortiert dich gleich aus.
Wetten?
Wenn ich eine Sanktion wegen "Falsch-/Negativbewerbung" riskieren wöllte, hätte ich wohl kaum in diesem Forum nachgefragt, wie die Bewerbung ausschauen sollte, damit ich eben keine Sanktion risikiere.

Mit meinen vorgenannten Ausführungen habe ich lediglich beschrieben bzw. beschreiben wollen, warum ich eben nicht mehr bei einer Bank im Allgemeinen und bei diesem Arbeitgeber im Besonderen arbeiten möchte.

Im Übrigen muss ich mich dir gegenüber nicht rechtfertigen. Nichtsdestotrotz eine kurze Einlassung von meiner Seite.

Als Bankkaufmann habe ich das zu tun, was die Bank will, VERKAUFEN, VERKAUFEN, VERKAUFEN auf Teufel komm raus und ohne Rücksichtnahme darauf, ob der Abschluss bedarfsgerecht erfolgt oder nicht. Man ist also quasi ein Hamster im Rädchen, auf den permanent eingedrescht wird. All das hat mich krank gemacht, denn im Gegensatz zu vielen Bankern und JC-SB habe ich noch ein Gewissen.

Beispiel:

Habe als Kundenberater vor Jahren einmal einen 16jährigen Auszubildenden in Gegensatz seiner Mutter zum Thema Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen beraten.

Am Ende der Beratung wurde ein kleiner Bausparvertrag über 10.000 DM abgeschlossen, der monatlich mit den VL in Höhe von 80 DM angespart wurde. Nach 7 Jahren wäre der BSV zuteilungsreif gewesen und der Kunde hätte über das angesparte Guthaben inkl. staatlicher Förderung verfügen können - genauso wie er es wollte.

Als ich nach dem Gespräch meinen Vorgesetzten über den Abschluss informiert habe, meinte dieser vorwurfsvoll, dass ich besser einen Vorrats-BSV über 100.000 DM oder mehr hätte verkaufen sollen. Das wäre für die Abschlussziele der Filiale deutlich besser gewesen als so ein mickriger Abschluss.

Wir wurden damals in der Bank regelrecht geschult möglichst hohe Bausparverträge unter Soforteinzahlung der Abschlussgebühr zu verkaufen, auch wenn absehbar war, dass dieser aufgrund der niedrigen Einzahlungen des Kunden quasi nie in die Zuteilung kommen würde.

Von betrieblichen Zwängen, alten Omas und Opas Wertpapierdepots und hochriskante Anlagen verkaufen zu müssen, mag ich hier jetzt gar nicht reden.

Es mag ja durchaus Menschen geben, die über Leichen gehen und nur ihre eigene Geldbörse im Sinn haben. Ich kann soetwas nicht. Habe hohe ethnische Anforderungen, was eine bedarfsgerechte Beratung anbelangt. Da ich halt nicht mit sondern gegen den Strom geschwommen bin, wurde ich bei meinem alten Arbeitgeber eben zunehmend gemobbt und getriezt, was mich schlussendlich nachweislich krank gemacht hat. Aus diesem Grund habe ich meine Tätigkeit bei der Bank nach längerer AU aus medizinischen Gründen beendet und kurze Zeit später ging es mir gesundheitlich auch deutlich besser.

Ich könnte meinen Kindern heute nicht mehr guten Gewissens empfehlen, eine Ausbildung als Bankkaufmann zu machen. Und da spielt es keine Rolle, ob man bei der Deutschen Bank arbeitet oder in einer Volksbankfiliale auf dem Dorf. Es geht überall nur darum, Kunden auf Weisung der Vorgesetzten und Vorstände in die Pfanne zu hauen und zu übervorteilen. Das ist in etwa so wie bei den JCs. Jedem das seine, aber ich kann und will das nicht. Das hat etwas mit Ethik, Anstand und Moral zu tun und würde meinen Wertvorstellungen diametral entgegenstehen. Im Ernst, da würde ich in Parks lieber Müll aufheben und Friedhöfe pflegen als wieder in einer Bank arbeiten zu müssen.

Als ich 1997 meine Ausbildung begonnen habe, war noch alles anders. Das war eine andere Zeit, mit anderen Kollegen und vor allen Dingen anderen Vorgesetzten. Selbst 2003 wäre ich noch für "meine" Bank gestorben. Wenn man dann aber über 1 Jahr so getriezt und gemobbt wird, dass man davon ernstlich krank wird, dann kann und will ich das nicht die nächsten 30 Jahren machen (müssen).

Ich hatte meine gesundheitlichen Beschwerden die letzten Jahre (gut) im Griff, aber seit dem Wechsel meines SB's und den Problemen mit dem hiesigen JC sind diese wieder (erheblich) schlimmer geworden. Und eine Rückkehr zur Bank würde meiner Ansicht nach über kurz oder lang unweigerlich in die Berufsunfähigkeit führen.

Ich habe dem JC bereits vor über 2 Jahren bereits mitgeteilt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Bankkaufmann arbeiten kann. Dies habe ich vor meinem neuen SB bereits mehrfach wiederholt.

Ich suche aktuell eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit (z. B. als Bürokaufmann), die nicht mit meiner Selbständigkeit kollidiert (Wettbewerbssituation). Ich möchte meine selbständige Tätigkeit keinesfalls komplett aufgeben und aus meiner Sicht kann mich das JC hierzu auch nicht zwingen.
 
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Ich habe dem JC bereits vor über 2 Jahren bereits mitgeteilt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Bankkaufmann arbeiten kann. Dies habe ich vor meinem neuen SB bereits mehrfach wiederholt.

"selbständiger Finanz- und Versicherungsmakler"

Wo ist da der Unterschied?:confused:
Glaubst du nicht das sich dein SB das auch fragt.:icon_kinn:


Sorry,aber in deinen Bewerbungen preist du dich an wie Sauerbier,weniger ist mehr.
Du brauchst doch noch was fürs Vorstellungsgespräch.:icon_party:
 

Schikanierter

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"selbständiger Finanz- und Versicherungsmakler"

Wo ist da der Unterschied?:confused:
Glaubst du nicht das sich dein SB das auch fragt.:icon_kinn:
Diese Diskussion hatten wir doch zu Jahresbeginn schon. Guckst du hier: http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/121337-arbeitsamtsaerztliche-untersuchung-mir-hause-stattfinden-rechtens.html


Sorry,aber in deinen Bewerbungen preist du dich an wie Sauerbier,weniger ist mehr.
:icon_evil:, nicht in diesem Fall! :cool:
 

Ramteid

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Du kannst dich ganz normal bewerben, denn in der Regel werden sie dich nicht wieder einstellen. Erst recht wenn es eine Vorgeschichte gibt mit 5 Monaten Krankheit ect.

Ich muste mich auch schon 2x bei einem ehmligen Arbeitgeber zwangsbewerben, da passierte nichts weiter...
 

ibuR

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Der Te hat dieses Dings in mindesttens drei Foren laufen, weiss eh alles besser.

Insofern koennt ihr raten, was ihr wollt, er wird immer ein Haar in der Suppe finden.





Was ein Gesch.isse um ein nicht- Problem.
 

Dagegen72

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Ich verstehe auch das Problem nicht - oder reißen sich seit Neuestem die Banken um jeden ArbeitnehmerIn den sie kriegen können, so, als gäbe es nicht genug eigenmotivierte BewerberInnen für diesen Job??

Ich finde Musterbewerbung 1 ok, die anderen gar nicht gelesen. Letztendlich kann einem keine sanktionierbare Fehler-Bewerbung unterstellt werden, wenn die Bewerbung kein Eselohr oder Fettflecke hat. Und selbst dann nicht, wer will prüfen, dass das nicht gerade zufällig passierte.

Wenn du den Job sowieso nicht willst, brauchst auf deine besondere Situation auch nicht eingehen, bzw. auf das Warum usw.

Solltest du je zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, könntest ja immer noch sagen, dass du eine Zeit lang dich für die Blockupy-Bewegung engagiert warst, jetzt aber gerne wieder in diesem Berufszweig arbeiten möchtest ;)

Heee, das wird schon, stinknormale Bewerbung schreiben, am besten per email, dann hast am wenigsten Aufwand damit.
 

Ah4entheater

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Ich kann Deine Situation sehr gut verstehen.

Zum VV:

Ich sehe es ähnlich wie andere Schreiberlinge hier. Bewirb Dich einfach. Wenn die erstmal sehen, dass Du in der Bank schon mal gearbeitet hast und wie damals die Situation ausgegangen ist, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass die Dich nochmal einstellen wollen.

Deine Bewerbungsschreiben finde ich zu lange (Muster II und III), auch wenn ich verstehe, dass Du Dich mitteilen und verstanden werden willst oder/und weil Deine Erfahrung das erfordert. ABER: genau DAS kann Dir wiederum auch helfen aussortiert zu werden! Denn KEIN Personaler will mehr als eine Seite Bewerbungsschreiben lesen, wenn man bedenkt, dass ein Personaler XYZ Bewerbungen JEDEN TAG sichten muss. Sorry, aber das ist wirklich ein Fakt, der Dir aber in diesem Fall sogar von Nutzen sein kann!

Den Einleitungssatz im Bewerbungsschreiben finde ich langweilig. Das war mal so, dass man Bewerbungsschreiben so eingeleitet hat, heutzutage nicht mehr. Gut, bei Banken, die ja erzkonservativ sein können, mag das anders sein. ABER: genau DAS hilft Dir womöglich auch, direkt aussortiert zu werden. Denn wer will schon (aus meiner Sicht) "langweilig" angesprochen werden? Den Verweis darauf, dass Du Deine Bewerbung auf die Quelle, von der Du die Info hast, beziehst, finde ich nicht schlimm. Ich würde halt die Ref.Nr. angeben und nicht unbedingt (also indirekt) formulieren, dass Du Dich zur Bewerbung gezwungen fühlst.

Wäre das übrigens wieder eine leitende Position? Wenn ja, dann scheint mir Dein Gehaltswunsch deutlich zu niedrig zu sein. Ich kenne die Branche bzw. die Gehälter für leitende Angestellte im Bankenumfeld nicht. Aber irgendwie würde ich gen 3.500 - 4.000 EUR brutto gehen - wenn das überhaupt reicht. Bei normaler Angestelltenposition hätte ich auch gesagt, dass Du - gerade mit Deiner Erfahrung !!! - bei 3.000 - 3.500 EUR ansiedeln kannst. Aber wie gesagt, ich kenne die Bankenbranche nicht. UND: lass bitte den Satz weg, dass Du für den Anfang auch gerne für weniger bereit bist zu arbeiten ... :icon_wink:

In der Email selbst könntest Du den Text meiner Ansicht nach "abkürzen", da Du Dich ja dann mit dem Bewerbungsschreiben, das in der Anlage anhängt, bewirbst:

-----------

Betreff: Bewerbung als Bankkaufmann


Sg Herr / Frau xxx,

finden Sie bitte anbei folgende zwei Bewerbungsdokumente zu meiner Person:

1) Anschreiben

2) Lebenslauf inkl. Zeugnisse


Ich freue mich zu einem persönlichen Gespräch von Ihnen zu hören!

mfg

-----------


Die Anlagen Deiner Email (also das Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) sind ja voraussichtlich PDF-Dokumente.


Das mit dem Datenschutz würde ich nicht ins Bewerbungsschreiben reinpacken, sondern in die Email, z.B. als PS.
 

Lilastern

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Ich freue mich zu einem persönlichen Gespräch von Ihnen zu hören!
Was ist das für ein Deutsch?

Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich ganz besonders.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freue ich mich.
 

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Der Te hat dieses Dings in mindesttens drei Foren laufen...
Ja und, ist das verboten. :icon_eek: Ich stelle meine Anliegen immer in verschiedene Foren ein. Unterschiedliche Foren, verschiedene Ansichten und Meinungen.

... weiss eh alles besser.
:icon_evil:, wo habe ich das denn behauptet oder geschrieben.

Ich nehme Tipps und Hinweise gerne an, wenn sie entsprechend begründet sind. Mit kryptischen Antworten/Aussagen kann ich leider nichts anfangen.

In einer Mathematikprüfung muss ich neben der Lösung auch den Rechenweg aufführen. Lediglich das Ergebnis zu notieren ist nicht zielführend. Und genauso sollte dies auch mit Antworten hier im Forum gehandhabt werden. Man kann doch wohl erwarten, dass die Aussagen und Ausführungen anderer Member von diesen kurz begründet werden.

Insofern koennt ihr raten, was ihr wollt, er wird immer ein Haar in der Suppe finden.
Woher weißt du das? Kennst du mich so gut, dass du dies einfach mal so behaupten kannst? :confused:

Was ein Gesch.isse um ein nicht- Problem.
Ist dies nun eine Hilfeforum oder nicht? Habe eine normale Frage gestellt und da kann man doch erwarten, dass man auch eine normale Antwort erhält. Wer nichts zum Sachverhalt beitragen kann oder will, sollte nicht antworten oder besser noch, gar nicht erst im Thread lesen.
 

Schikanierter

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Wenn du den Job sowieso nicht willst, brauchst auf deine besondere Situation auch nicht eingehen, bzw. auf das Warum usw.
Das hatte ich ja auch nicht vor. Meine diesbezüglichen Einlassungen dienten lediglich dem Zweck, meinen Standpunkt nachvollziehen zu können. :icon_daumen:
 
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Das hatte ich ja auch nicht vor. Meine diesbezüglichen Einlassungen dienten lediglich dem Zweck, meinen Standpunkt nachvollziehen zu können. :icon_daumen:

Nee, sorry, fällt glaube ich einigen, auch mir... schwer.

Machen nicht quatschen.
Wegen einer Bewerbung so ein getrolle ... tztztz :icon_neutral:

Seit Du den Thread gestartet hast habe ich drei weggeschickt.
 

Schikanierter

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Ich kann Deine Situation sehr gut verstehen.
:icon_daumen:

Deine Bewerbungsschreiben finde ich zu lange (Muster II und III), auch wenn ich verstehe, dass Du Dich mitteilen und verstanden werden willst oder/und weil Deine Erfahrung das erfordert. ABER: genau DAS kann Dir wiederum auch helfen aussortiert zu werden! Denn KEIN Personaler will mehr als eine Seite Bewerbungsschreiben lesen, wenn man bedenkt, dass ein Personaler XYZ Bewerbungen JEDEN TAG sichten muss. Sorry, aber das ist wirklich ein Fakt, der Dir aber in diesem Fall sogar von Nutzen sein kann!
Wie sollte ich denn ein passendes Bewerbungsschreiben formulieren, damit ich nicht genommen werde, man mir aber auch keine marktunübliche bzw. Negativbewerbung vorwerfen oder unterstellen kann? Vielleicht so wie in Musterschreiben IV, das ich hier angehängt habe?

Habe aufgrund deiner Hinweise und Tipps mein Bewerbungsanschreiben mal bearbeitet und wenigstens etwas gekürzt. Ich habe dieses Exemplar mal als Musterschreiben V angehängt. Mehr möchte ich daran aber nicht mehr ändern. Ich glaube, dann würde ich mich darin selbst nicht mehr erkennen.

Ich denke, ich werde das Musterschreiben V verwenden und dann mal schauen was passiert. Wenn du aber noch weitere Tipps hast, dann nehme ich diese auch weiterhin dankend entgegen. :icon_daumen:

Den Einleitungssatz im Bewerbungsschreiben finde ich langweilig. Das war mal so, dass man Bewerbungsschreiben so eingeleitet hat, heutzutage nicht mehr.
Also in den Bewerbungsvorlagen, die ich so im Internet gefunden habe, wird dieser Einleitungssatz nach wie vor verwendet. Ich persönlich finde daran auch nichts Verwerfliches. Langweilig finde ich diesen ebenfalls nicht, höchstens förmlich.

Bin auch der Ansicht, dass man nicht jede Neuerungen mitmachen sollte/muss. Man sollte ein Anschreiben so schreiben, dass man sich darin auch selber wieder erkennt bzw. erkennen kann.

Den Verweis darauf, dass Du Deine Bewerbung auf die Quelle, von der Du die Info hast, beziehst, finde ich nicht schlimm. Ich würde halt die Ref.Nr. angeben und nicht unbedingt (also indirekt) formulieren, dass Du Dich zur Bewerbung gezwungen fühlst.
Eine Referenznummer - soweit vorhanden - gebe ich immer an, damit auch eine entsprechende Zuordnung erfolgen kann. Ansonsten werde ich hier den Einleitungssatz aus den Musterschreiben III, IV und/oder V verwenden. Ich denke, dies ist unverfänglicher.

Wäre das übrigens wieder eine leitende Position? Wenn ja, dann scheint mir Dein Gehaltswunsch deutlich zu niedrig zu sein. Ich kenne die Branche bzw. die Gehälter für leitende Angestellte im Bankenumfeld nicht. Aber irgendwie würde ich gen 3.500 - 4.000 EUR brutto gehen - wenn das überhaupt reicht. Bei normaler Angestelltenposition hätte ich auch gesagt, dass Du - gerade mit Deiner Erfahrung !!! - bei 3.000 - 3.500 EUR ansiedeln kannst. Aber wie gesagt, ich kenne die Bankenbranche nicht.
Hatte bei der Bank nie eine leitende Position inne. Ich hatte durchaus mehr Verantwortung als mancher Kundenberater zu tragen, aber letzten Endes nicht mehr Geld als andere. Naja, mein früherer Arbeitgeber war auch nicht gerade für eine fürstliche Belohnung bekannt.

Auch bei der hier ausgeschriebenen Stelle handelt es sich um keine leitende Position. Nichtsdestotrotz habe ich meinen Gehaltswunsch auf 2.800 Euro erhöht und mich dabei an den zahlreichen Lohn-/Gehaltsspiegeln orientiert, die im Netz kursieren. Mehr möchte ich jetzt auch nicht fordern wollen, sonst wird mir eine - möglicherweise - überzogene Gehaltsvorstellung nachher wieder negativ angelastet.

Ich habe mich mit meinem Gehaltswunsch durchaus am oberen Ende der Skala orientiert, wobei ich darauf geachtet habe, dass mir das JC hieraus keine Strick drehen kann. Habe mir die Lohn-/Gehaltsspiegel, die ich im Netz gefunden habe, vorsorglich gespeichert.

UND: lass bitte den Satz weg, dass Du für den Anfang auch gerne für weniger bereit bist zu arbeiten ... :icon_wink:
Warum? Taktik! Damit mir das JC kein negatives Bewerbungsverhalten anlasten kann.

In der Email selbst könntest Du den Text meiner Ansicht nach "abkürzen", da Du Dich ja dann mit dem Bewerbungsschreiben, das in der Anlage anhängt, bewirbst:
Habe den Mail-Text bislang immer ein wenig ausführlicher gehalten, da ausschließlich dieser dem JC für die Bewerbungskostenerstattung eingereicht wird. So weiß das JC im Rahmen des Nachweises meiner Eigenbemühungen auch, wann ich mich wie auf welche Stelle beworben habe. Will auch hier keinen Grund zur Beanstandung geben.

Das mit dem Datenschutz würde ich nicht ins Bewerbungsschreiben reinpacken, sondern in die Email, z. B. als PS.
Logisch! Der Datenschutzhinweis erfolgt bei mir grundsätzlich nicht im Anschreiben sondern im Mail-Text. Das hatte ich so aber auch in den Musterbewerbungen beschrieben.
 

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evelyn62

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Also erstmal:
Ich kanns dir nachfühlen. Ich würde mich auch nur mit Bauchschmerzen bei einer Firma bewerben wo ich schon mal rausgemobbt wurde.
Zweitens: Ich bewerbe mich immer unter Angabe der Referenznummer in der Jobbörse ud wenns ein VV war, dann erwähne ich das auch. Was soll daran negativ ausgelegt werden? Wenn ich die Stelle woanders herhabe dann schreib ich das ja auch. Sprich also:
"Bezugnehmend auf ihr Inserat im Käseblatt/ihr Stellenangebot auf Ihrer Website/ oder eben auch in der Jobbörse der Arbeitsagentur bewerbe ich mich"
Das mag sich konservativ anhören, aber ich bin auch konservativ. Ich bin 52 ud darf das.
"Ey Alter, ich würds cool und lässig finden wenn ich bei dir im Büro abhängen könnte" passt nicht zu mir.
 

Ah4entheater

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Ich denke, ich werde das Musterschreiben V verwenden und dann mal schauen was passiert. Wenn du aber noch weitere Tipps hast, dann nehme ich diese auch weiterhin dankend entgegen. :icon_daumen:
Ich finde Dein Musterschreiben V auch besser. Habe zwei Sachen entdeckt, die ich anders formulieren würde (siehe Anlage). Ist nur ein Vorschlag.


Man sollte ein Anschreiben so schreiben, dass man sich darin auch selber wieder erkennt bzw. erkennen kann.
Ja, da gebe ich Dir recht, sehe ich auch so.


Warum? Taktik! Damit mir das JC kein negatives Bewerbungsverhalten anlasten kann.
Was hälst Du von einer Umformulierung mit dem Wort "Verhandlungsbasis"? Ich will nur darauf hindeuten, dass Du etwas WERT bist, im Sinne von, verkauf Dich und Deine Leistungen nicht unter wert.
 

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Schikanierter

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Ich finde Dein Musterschreiben V auch besser. Habe zwei Sachen entdeckt, die ich anders formulieren würde (siehe Anlage). Ist nur ein Vorschlag.
So, habe aufgrund anderweitiger Hinweise und Tipps mein Bewerbungsanschreiben mal bearbeitet und etwas gekürzt. Ich habe dieses Exemplar mal als Musterschreiben VI angehängt. Mehr möchte ich daran aber nicht mehr ändern. Ich glaube, dann würde ich mich darin selbst nicht mehr erkennen.

Ich denke, ich werde das Musterschreiben V verwenden und dann mal schauen was passiert. :icon_kinn:

Ja, da gebe ich Dir recht, sehe ich auch so.
:icon_daumen:

Was hälst Du von einer Umformulierung mit dem Wort "Verhandlungsbasis"? Ich will nur darauf hindeuten, dass Du etwas WERT bist, im Sinne von, verkauf Dich und Deine Leistungen nicht unter wert.
Grundsätzlich keine schlechte Idee, aber ich denke, mit der Nennung meines Gehaltswunsches zeige ich meine konkrete Verhandlungsbereitschaft, denn Gehaltwunsch = Gehalt ist verhandelbar! :icon_hmm: :icon_wink:

:icon_mued: :icon_sleep:
 

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E

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Bisschen OT vielleicht, aber:

Ich verstehe das Getue um VV nicht. Das klingt ja oft so: oh Gott, ich muss jetzt da arbeiten!!!!!!!, was soll ich bloß tun? Oder halten sich manche wirklich für Gottes Geschenk an die Menschheit und denken: sobald ich mich wo bewerbe, werde ich auch genommen? Man wird doch eh nicht eingestellt. Schon gar nicht als Bankkaufmann, der Jahre aus dem Job raus ist und bei genau dieser Bank schon mal Probleme hatte.

Klingt ja so, als wär man bei jeder Bewerbung dazu verdammt, dann da auch wirklich zu arbeiten. Das Gegenteil ist doch aber leider der Fall, man kann sich bewerben, wie man will, es nimmt einen doch eh keiner.

Aber gut, vielleicht sind andere ja "toller" als ich und kriegen auf jede Bewerbung dann einen Arbeitsplatz angeboten, den sie aber gar nicht wollen. Mobbing vor 10 Jahren dürfte nicht als Grund gelten, sich nicht zu bewerben. Die Mobber arbeiten vielleicht schon längst nicht mehr da oder sind gestorben oder oder.
 

n2ame22

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Habe den Rest des Threads nicht gelesen, aber Lilastern ist allgemein sehr zurückhaltend was anti bewerbungen angeht.

Du muss wie ein Mensch mit Integrationspotential schreiben (Migrationshintergrund?) und keine langen Romane, es sei denn du willst den Pulitzer-Preis gewinnen.

Man darf auch nicht schreiben, was man nicht hat/ nicht kann, es sei denn es wird im VV ausdrücklich verlangt. Kein PKW? Mobilität: Öffentlicher Personennahverkehr

Habe vor 10 Jahren schonmal bei ihnen gearbeitet: Doch leider Gottes musste ich die Stelle damals auf anraten des Arztes aus gesundheitlichen Gründen kündigen. (Dieser Satz wäre riskant. Vielleicht noch ein satz, dass sich die gesundheit gebessert hat und du zuversichtlich bist arbeiten zu können? Aber das klingt dann wieder so als würde man dort arbeiten wollen)

Ihr ihnen im Geiste treu gebliebener ehemaliger Mitarbeiter.

(Umsetzung auf eigene Gefahr)
 
E

ExitUser

Gast
Klingt ja so, als wär man bei jeder Bewerbung dazu verdammt, dann da auch wirklich zu arbeiten. Das Gegenteil ist doch aber leider der Fall, man kann sich bewerben, wie man will, es nimmt einen doch eh keiner.

Darum geht es sich im Grund doch gar nicht.
Es geht sich doch darum, dass ein SB absolut keine Rücksicht auf körperliche Beschwerden nimmt, und unpassende VV raushaut.
Du merkst es doch gerade selber.
Wenn man ein Gutachten oder ein Attest hat, dann darf so etwas einfach nicht sein.

Spricht für absolute Unfähigkeit des SB.
 

Charlot

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Man darf auch nicht schreiben, dass man keinen PKW hat, es sei denn es wird im VV ausdrücklich verlangt.
Wenn im VV ausdrücklich verlangt wird, das ein PKW vorhanden sein muss und ich keinen habe, ist eine Bewerbung unsinnig.

Ich bekam mal einen VV, da wurde ein Büromitarbeiter mit Russischkenntnissen gesucht.
Ein anderer VV, gesucht wurde ein Hotelleiter mit langjähriger Erfahrung im Managementbereich.
Und als Bäckermeister sollte ich mich auch schon bewerben.

Ich bin ganz schön vielseitig, was ?
 

Caso

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Wenn im VV ausdrücklich verlangt wird, das ein PKW verlangt wird und ich keinen habe, ist eine Bewerbung unsinnig.
Ich bekam mal einen VV, da wurde ein Büromitarbeiter mit Russischkenntnissen gesucht.
Ein anderer VV, gesucht wurde ein Hotelleiter mit langjähriger Erfahrung im Managementbereich.
Und als Bäckermeister sollte ich mich auch schon bewerben.
Unsinnig für Nichtbewerbung ist sehr unbestimmt.
Unzumutbar---das muß er sein, der unzumutbare Job. Denn die Unzumutbarkeiten sind bestimmt und aufgelistet.
Nur, wenn die Unzumutbarkeiten auf einen selber zutreffen, braucht man sich nicht bewerben.
Im Zweifel bewirbt man sich halt und kriegt 1,- bis-5,-
Was soll das Gewese?

Man kann sich die Unzumutbarkeiten-Liste bei den Fachl-Hinweisen angucken und bald hat man raus, was für einen zumutbar/unzumutbar ist.
 
E

ExitUser

Gast
Darum geht es sich im Grund doch gar nicht.
Es geht sich doch darum, dass ein SB absolut keine Rücksicht auf körperliche Beschwerden nimmt, und unpassende VV raushaut.
Du merkst es doch gerade selber.
Wenn man ein Gutachten oder ein Attest hat, dann darf so etwas einfach nicht sein.

Spricht für absolute Unfähigkeit des SB.
Was für körperliche Beschwerden hat der TE denn? Hab ich da was überlesen?
Die gesundheitlichen Gründe, die er anführt, sind nicht unbedingt berufsimmanent, sondern lagen an den Mitarbeitern und Vorgesetzten. Nach 10 Jahren kann man aber vielleicht davon ausgehen, dass sich da Änderungen ergeben haben.

Oder hat der TE ein Gutachten, dass er grundsätzlich als Bankkaufmann nicht mehr arbeiten kann? Dann sorry, dann hab ich das überlesen und nehme alles zurück. Lag es an der Arbeit an sich oder am Arbeitsplatz mit den Mitarbeitern und Vorgesetzen, weshalb man damals krank wurde? Das spielt schon eine Rolle.

Und ich bleibe immer noch dabei: die Bewerbung wird vermutlich eh nicht die "negative Konsequenz" haben, dass man dann wirklich dort arbeiten muss.
 

Schikanierter

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:icon_Info: So, Bewerbung in Form von Muster VI ist vor einer guten halben Stunden per E-Mail an den Arbeitgeber rausgegangen. :icon_daumen:

Dann harre ich mal der Dinge, die da kommen. :icon_wink:
 

paemi

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Muss man das hier verstehen ? :icon_confused:
 

0zymandias

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If in doubt, don't.

Oder

Beantrage Teilhabe an Erklärungsmehrbedarf.
 

Dagegen72

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@ Schikanierter:

Bezüglich Mathematick-Prüfung: Lediglich das Ergebnis zu notieren ist nicht zielführend.
Na ja, aber nur für den LehrerIn / PrüferIn - dir selbst kann es doch gleich sein, wie du an das richtige Ergebnis kommst, hauptsache, du kommst zum (für dich) richtigen Ergebnis ;)

Wegen der drei Foren:

sicher ist eben der, die HüterIn der Porzellankiste :) Alles, was einem Fallstrick werden könnte, muss durchleuchtet werden, insofern kann ich die Akribie des TE verstehen und nachvollziehen - erscheint mir im vorliegenden Fall nicht nötig.

Könnte das nicht schon Ergebnis der allgemeinen-Sanktions-Angstmache sein, dass man alles ausschließen möchte, für den Fall, das (unnötige) Versicherungsbetru*s-Ermittler auf den Plan kommen könnten??

@ Musterbewerbung VI.

ok, soll eh mit dem Job nichts werden, von dem her ist die Bew ok. Falls es mal konkret werden soll:

Ich bewerbe mich hiermit auf die ausgeschriebene Stelle und übersende Ihnen mit dem heutigen Schreiben meine Bewerbungsunterlagen.
...bewerbe ich mich mit diesem Schreiben auf die ausgeschriebene Stelle."

sollte genügen.


Habe mir noch überlegt, ab wann einem unterstellt werden könnte, eine Falschbewerbung abzuschicken:

wenn einer aus einer bestimmte Branche kommt, aus der heraus angenommen werden kann, wie der formale Aufbau eines Briefes ist. Also: Absender-Adresse oder Empfänger-Adresse weglassen - vielleicht .... - aber wer will schon nachprüfen, ob man das in der Aufregung nicht wirklich weggelassen hat!

(denn: Unschuldsvermutung :) )

Eine Falschbewerbung kann also meiner Meinung nach in so gut wie keinem Fall nachgewiesen werden, außer man schreibt wortwörtlich: habe keinen Bock auf den Job, aber um keine Sperre zu bekommen komme ich der JC auferlegten Aufforderung dieses VV nach.
 
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