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Vermittlungsvorschlag- Bewerbungszwang?

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Nicht offen für weitere Antworten.

absolventin

Elo-User/in

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#1
Guten Tag miteinander! Ich bin gerade frisch in die Welt des JobCenters eingetreten und mir raucht bereits der Kopf vor Verwirrung. Ich hoffe dass mir jemand weiter helfen kann. Zu meinem Problem:
Ich habe gerade mein Studium beendet und bin nun seit 1 1/2 monaten arbeitssuchend. In der Zeit habe ich bereits ein 14 tägiges Bewerbungstraining absolviert. Nun hat mir meine Vermittlerin Vermittlungsvorschläge zugesand welche zwar theoretisch meiner Qualifikation entsprechen, allerdings überhapt nicht den Bereich abdeken in dem ich eigentlich arbeiten möchte.
Bin ich wirklich gezwungen mich dort zu bewerben? :confused:
Meine EGV ist voller Drohungen aber trotzdem nicht verständlich und ich bekomme leider von allen Seiten gegensätzliche Auskünfte.
Gibt es eine frist in der ich die so genannten Vorschläge auch zurückweisen kann? :confused:
Ich habe das Gefühl dass man mir gar nicht die Chance geben will mich selbst zu orientieren und in meine eigene Richtung zu entwickeln und bin deshalb ziemlich verzweifelt! Würde mich über antworten freuen!
 
E

ExitUser

Gast
#2
Zunächst müsste man wissen, ob Du tatsächlich Leistungen nach dem SGB II beziehst, also ALG II.

Wenn ja, bist Du faktisch Eigentum der Arge/des Jobcenters.:icon_twisted:

Aber im Ernst: Grundsätzlich musst Du Dich auf jede vorgeschlagene Stelle bewerben, egal ob sie Deine Qualifikation trifft oder nicht. Ausnahmen könnten höchstens sein, dass der Job "sittenwidrig" ist oder Du ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht ausüben kannst (was beides Du zu beweisen hättest). Unzumutbar ist leider kaum noch etwas.

Meine EGV ist voller Drohungen aber trotzdem nicht verständlich und ich bekomme leider von allen Seiten gegensätzliche Auskünfte.
Kann man daraus schließen, dass Du schon eine EGV unterschrieben hast? Das wäre nicht so gut ...

Bitte die EGV anonymisieren, einscannen und dann hier hochladen. Hier gibt es viele pfiffige Leute, die sich mit dem Thema gut auskennen.

Und noch eine Frage zum Schluss: Sind die Vermittlungsvorschläge mit einer Rechtfolgenbelehrung versehen?
 

absolventin

Elo-User/in

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#3
Hallo Rapid Eye M. - Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Ja ich beziehe seit Anfang August ALGII und die Vorschläge sind leider auch mit einer Rechtsvolgebelehrung versehn :(
Finde das ganz schrecklich dass man mich somit dazu nötigt, meine Bemühung dahingehend zu lenken, meinem zukünftigen Arbeitgeber zu missfallen - schließlich bin ich nach etwas über einem Monat arebitslosigkeit wirklich nicht so verzweifelt dass ich nach jedem Strohhalm greifen muss und noch relativ optimistisch gut unterzukommen..

Zur EGV: Meine erste hatte ich bei meinem ersten Termin unterschreiben. Darin stand allerdings nichts schlimmes. Nur dass ich mich bemühen soll was zu finden, die mir Angebote zuschicken und dass ich diese Bewerbungstrainingsmaßnahme machen soll.
Die zwiete EGV habe ich anfang dieser Woche per Post bekommen und noch nicht unterschreiben. Mit der neuen Sachbearbeiterin habe ich auch nur kurz telefoniert und sie nie persönlich kennengelernt. Ich habe mir überlegt einen Temin mit ihr zu machen und die einzelnen Punkte durchzusprechen und evtl zu entschärfen. Lassen die sich auf soetwas ein oder bin ich da zu blauäugig? Was spricht im allgemeinen gegen eine EGV? Und wieso sollte ich sie nicht unterschreiben?
 

Martin Behrsing

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#4
Leider ist jede Arbeit zumutbar, weil es bei Hartz IV nur darum geht, die hilfebedürftigkeit zu beenden bzw. zu verringern. Deshalb sind auch Minijobs zumutbar.

Deine Berufsfreiheit ist mit Hartz IV aufgehoben.

Allerdings würde ich die Bewerbungskosten noch schnell klären, denn da kannst du leicht finanziell überfordert werden
 

franzi

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#5
Ich habe das Gefühl dass man mir gar nicht die Chance geben will mich selbst zu orientieren und in meine eigene Richtung zu entwickeln und bin deshalb ziemlich verzweifelt! Würde mich über antworten freuen!
Als Arbeitsloser sollst du dich auch gar nicht entwickeln, sondern deinem SB dreimal täglich die Füße küssen und dabei ganz entspannt lächeln :icon_twisted: Spricht Mister Ironic
 

gelibeh

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#6
Wie lange war/ist die erste EGV denn gültig?
 

Mario Nette

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#7
Die EGV vom SB erklären lassen? Da kannst du dir auch gleich von Guido Westerwelle den Sozialstaat vermitteln lassen. Kommt nur Müll bei raus.

Bewerben musst du dich auf die Vorschläge. Da du in den Augen der ARGE als Frischling noch super Vermittlungschancen hast, werden sie dich eine Weile lang richtig schön zupflastern. Und wie schaut es mit der Zusicherung der Erstattung der durch die Zwangsbewerbungen anfallenden Bewerbungskosten aus? Was schreibt deine aktuelle und die neue EGV dazu?

Mario Nette
 
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