Vermittlungsvorschlag - Bewerbung soll per Mail an Jobcenter MA geschickt werden ? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Badener

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Hallo Ihr,

ich habe leider keine ähnlichen Fragen gefunden.

gerade habe ich einen neuen Vermittlungsvorschlag erhalten. Die Bewerbung soll an "irgendeinen" Mitarbeiter im JC geschickt werden (mir nicht bekannt) Ich konnte aber die Mailadresse der Firma (leicht) finden. Muss ich die Bewerbung zwingend an´s Jobcenter schicken? Oder geht es auch an die Firma direkt?

Danke schon mal für Eure Antworten.
Grüßle
 

Sonne11

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Bitte löschen, danke!
 
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Badener

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Super! Danke ich werde mich dort noch mal einklinken! Hier könnte geschlossen werden ?


Hallo Badener.

Vor kurzem war ein ähnlicher Thread hier eröffnet worden:

https://www.elo-forum.org/eingliede...gen-ausschliesslich-jc-schicken-rechtens.html

Vielleicht hilft dir das weiter.

War dem Vermittlungsvorschlag (VV) eine Rechtsfolgebelehrung (RFB) anbei?

Es ist dir möglich den VV anonym hier einmal hochzuladen zum drüber schauen wegen Zumutbarkeit?
 

0zymandias

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Stelle doch wie von DonOs vorgeschlagen Deinen VV anonymisiert ein.

Ein Ansatzpunkt wäre, dass das Zweckerfordernis aus dem § 67a SGB X nicht erfüllt sein kann, da die vermittlungsrelevanten Daten dem Arbeitgeberservice schon vorliegen müssen.
Das MfS dürfte eigentlich noch kein eigenes Referat im JC haben. :wink:
 

DonOs

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Gerade habe ich ebenfalls einen VV erhalten (erst mal per Mail) und möchte mich lieber direkt bei der Firma bewerben!

Da du das in den anderen Thread gepostet hast, ändert das meiner Meinung nach die Situation. Die E-Mail mit dem VV ist mithin im Zweifel wegen Formmangels (schriftlich mit RFB) abzulehnen.

Ich kann dir nur empfehlen, Telephon und E-Mail beim Amt löschen zu lassen. Diese Daten sind nicht nötig und ersparen dir sehr viel Streß.
 

arbeitsloskr

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Die Bewerbung soll an "irgendeinen" Mitarbeiter im JC geschickt werden (mir nicht bekannt) Ich konnte aber die Mailadresse der Firma (leicht) finden. Muss ich die Bewerbung zwingend an´s Jobcenter schicken? Oder geht es auch an die Firma direkt?
Hallo Badener,

handelt es sich bei diesem VV um ein Stellenangebot mit einem "anonymen AG", bei dem der Arbeitgeberservice der AfA seitens AG mit der Sichtung und Auswahl der eingehenden Bewerbungen beauftragt wurde?
 

Badener

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Hallo,
nein der Arbeitgeber ist bekannt und ich konnte auf seiner HP auch die Mail Adresse finden. Ich fühle mich einfach wohler wenn ich mich direkt bei der Firma bewerbe anstatt das übers Amt zu machen ....
Danke
LG

Hallo Badener,

handelt es sich bei diesem VV um ein Stellenangebot mit einem "anonymen AG", bei dem der Arbeitgeberservice der AfA seitens AG mit der Sichtung und Auswahl der eingehenden Bewerbungen beauftragt wurde?
 
Zuletzt bearbeitet:

arbeitsloskr

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Hallo,
nein der Bewerber ist bekannt und ich konnte auf seiner HP auch die Mail Adresse finden. Ich fühle mich einfach wohler wenn ich mich direkt bei der Firma bewerbe anstatt das übers Amt zu machen ....
Hallo Badener,

es ist egal, ob du die Kontaktdaten des AG recherchieren konntest, wichtig ist, was in dem VV steht.

Wenn dort aufgeführt ist, dass du dich über den AGS der AfA bewerben sollst, dann musst du das auch so machen.

Bedenke bitte auch, dass jeder AG den AGS der AfA beauftragen kann, eingehende Bewerbungen zu sichten und auszuwählen. Es kann daher sein, dass jener AG nicht auf direkt bei ihm eintreffende Bewerbungen reagiert und du somit Gefahr läufst zumindest eine Anhörung zu erhalten, weil du diese Bewerbung nicht an den AGS geschickt hast.

Es ist natürlich deine eigene Entscheidung, wie du diese Bewerbung verschickst.

Falls du den VV technisch nicht einstellen kannst, kannst du gern auch die Referenznummer jenes VV nennen, damit man sich jene Stellenausschreibung in der Jobbörse der AfA ansehen kann.

Die Referenznummer des Stellenangebotes ist ausschließlich ein Identifizierungsmerkmal des Stellenangebotes und sagt nichts darüber aus, welche Personen diese Stelle als VV erhalten haben.
 

Badener

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Hallo,
vielen Dank für die Ausführliche Antwort. Hm ... bisher ist der VV nur per Mail gekommen ... dann werde ich mal abwarten bis er per Post da ist ... dürfte übermorgen da sein. Dann kann ich ihn Scannen und stelle ihn gerne hier ein.
LG


Hallo Badener,

es ist egal, ob du die Kontaktdaten des AG recherchieren konntest, wichtig ist, was in dem VV steht.

Wenn dort aufgeführt ist, dass du dich über den AGS der AfA bewerben sollst, dann musst du das auch so machen.

Bedenke bitte auch, dass jeder AG den AGS der AfA beauftragen kann, eingehende Bewerbungen zu sichten und auszuwählen. Es kann daher sein, dass jener AG nicht auf direkt bei ihm eintreffende Bewerbungen reagiert und du somit Gefahr läufst zumindest eine Anhörung zu erhalten, weil du diese Bewerbung nicht an den AGS geschickt hast.

Es ist natürlich deine eigene Entscheidung, wie du diese Bewerbung verschickst.

Falls du den VV technisch nicht einstellen kannst, kannst du gern auch die Referenznummer jenes VV nennen, damit man sich jene Stellenausschreibung in der Jobbörse der AfA ansehen kann.

Die Referenznummer des Stellenangebotes ist ausschließlich ein Identifizierungsmerkmal des Stellenangebotes und sagt nichts darüber aus, welche Personen diese Stelle als VV erhalten haben.
 

Badener

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Hallo,

also ... es ist ein Vermittlungsvorschlag ohne RFB ...
Daher habe ich nun eine Mail direkt an den AG gesendet, auch bereits eine Antwort (Bitte warten ;-) ) erhalten.
Für meinen SB habe ich dies so auf dem Antwortschreiben notiert.
Danke für Eure Hilfe.
Sollte es hierzu noch etwas folgen Informiere ich Euch selbstverständlich.

LG
Badener
 

arbeitsloskr

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Hallo Badener,

ich drücke die Daumen, dass dein/e SB das so akzeptiert. Informiere uns bitte in jedem Fall, wie dieser Vorgang ausging, damit auch zukünftige Leser/innen wissen, ob man diesen Weg so gehen kann oder nicht. Mich persönlich würde in diesem Fall auf jeden Fall die Reaktion seitens AG (außer der Standard-Eingangsbestätigung) interessieren, besonders falls von AG die Frage kommt, warum du dich direkt bei AG und nicht über den AGS beworben hast.
 
E

ExitUser

Gast
Es ist alles richtig, was du gesagt hast. Allerdings möchte ich, weil ich mit so einem Fall im AGS schon mal konfrontiert war, eine Ergänzung vornehmen: Wenn TE Badener sich trotz anderslautender Aufforderung direkt beim AG bewirbt, ist das zwar entgegen der Aufforderung des VV, eine Sanktion (die dann auch vor Gericht Bestand hat) wird daraus aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht erfolgen.

Es kann keine Nicht-Bewerbung oder Negativ-Bewerbung einzig daraus konstruiert werden, dass ein AG direkt angeschrieben wurde. Letztlich kommt es drauf an, ob man sich in vernünftiger Weise bewirbt (mit ordentlichen Unterlagen).

Sicher:
Der AG hat den AGS mit der Servicedienstleistung betraut, eine Vorauswahl vorzunehmen. Es kann also sein, dass es auf den AG einen schlechten Eindruck macht, wenn der erwerbslose Bewerber das ignoriert (Motto: Der liest ja nicht mal richtig den VV-Text! Was soll ich mit dem?).

Es kann aber auch das Gegenteil eintreten, dass der AG die Eigeninitiative zu würdigen weiß. Kurzum: Man weiß es nicht! (manchmal will man ja auch gar keinen zu guten Eindruck, aber eben auch keinen evident negativen, machen. Stichwort: "Zwangsbewerbung").

Sollte ein SB/pAp allen Ernstes auf die Idee kommen, das "Vergehen" sanktionieren zu wollen, sich nicht über den AGS, sondern direkt beim AG, beworben zu haben, bin ich zu 99% sicher, dass jeder Richter spätestens im SG-Verfahren dann zum Schluss käme, dass sowas unmöglich ein sanktionswürdiges Verhalten ist.

Das wäre auch paradox, zumal einem in fast jedem 0815-JC-Bewerbungstraining beigebracht wird, unbedingt den direkten Ansprechpartner im Unternehmen ausfindig zu machen.
 

spider

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Die Art der Bewerbung dürfte schlichtweg egal sein. Ohne Rechtsfolgenbelehrung handelt es sich tatsächlich nur um einen unverbindlichen Vorschlag. Es besteht weder eine Pflicht sich auf einen solchen zu bewerben, noch dem JC irgendetwas in dieser Sache mitzuteilen.
Sofern die da mit Sanktionen rumwedeln wollen, würde ich schlicht auf die fehlende Rfb verweisen.Ohne die individuelle Aufklärung über die Rechtsfolgen, sind auch keine solchen möglich.
 

Kerstin_K

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Nur mal so als Idee: Wenn man den Job will, aber den AGS raushalten will, koennte man auch ne Initiativbewerbung erstellen, die man rein zufaellig auf einen Tag vor Erhalt des VV datiert. Das kann man natuerlich nicht oefter machen.
 

arbeitsloskr

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Hallo BurnsTorn,

vielen Dank für deine Einschätzung, was eine mögliche Sanktion bei einer "Umgehung" des AGS in einem VV betrifft. Nur leider hat man dann eben auch selbst wieder die Arbeit, eine mögliche Anhörung, bzw. Sanktion abzuwehren (und ich bin "leider" jemand, der sich so wenig wie möglich Arbeit mit dem JC machen will, vielleicht aus Sicht mancher Menschen einer meiner "Fehler").

Aber gut, wenn du sagst, dass eine "Umgehung" des AGS in einem VV so gesehen eigentlich sanktionsfrei ausgehen muss, da ja die grundlegende Aktion aus dem VV, die Bewerbung, letztlich direkt bei AG erfolgt ist.

Nur mal so als Idee: Wenn man den Job will, aber den AGS raushalten will, koennte man auch ne Initiativbewerbung erstellen, die man rein zufaellig auf einen Tag vor Erhalt des VV datiert. Das kann man natuerlich nicht oefter machen.
Hallo Kerstin_K,

guter Gedanke. Das klappt allerdings nur, wenn man die Bewerbung auf dem postalischen Weg verschickt.
 

Badener

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Hallo Ihr,
also der SB hat meinen "Bewerbung direkt an AG" Nachweis ohne mit der Wimper zu zucken angenommen. Denke da kommt nix mehr nach. LG und danke!!!
Badener
 
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